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153 von 158 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Camcorder oder doch lieber Systemkamera?
Mittlerweile gibt es ja viele Systemkameras auf dem Markt die auch mit Videomodus ausgestattet sind. Ich habe auf zwei Reisen beide Systeme -Camcorder und Systemkamera- unabhängig voneinander getestet und möchte euch meine Erfahrung nun hier mitteilen. Diese Rezension ist also kein 10 Minuten-Test im Wohnzimmer, sondern berichtet über den Einsatz bei Wind...
Vor 11 Monaten von bill veröffentlicht

versus
9 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Die Ware war keine Neuware!
Die Verpackung der Ware, insbesondere der Aufkleber des Herstellers, waren unversehrt. Und da habe ich mich gewundert das auf dem Display des Camcorders lauter Fingerabdrücke waren, das der Camcorder schon konfiguriert war (Sprache, Uhrzeit, Datum usw.) und das ein Kabel (USB-Verlängerungskabel) gefehlt hat. Da hatte ich ja noch Glück das der Mensch, der...
Vor 7 Monaten von Spiele Tester veröffentlicht


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153 von 158 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Camcorder oder doch lieber Systemkamera?, 19. Juni 2014
Von 
bill - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 100 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Sony HDR-PJ810 PJ-Serie Premium-Modell Camcorder (Full HD, 24,5 Megapixel, Sony G-Optik mit 12 fach Zoom, HDMI) schwarz (Elektronik)
Mittlerweile gibt es ja viele Systemkameras auf dem Markt die auch mit Videomodus ausgestattet sind. Ich habe auf zwei Reisen beide Systeme -Camcorder und Systemkamera- unabhängig voneinander getestet und möchte euch meine Erfahrung nun hier mitteilen. Diese Rezension ist also kein 10 Minuten-Test im Wohnzimmer, sondern berichtet über den Einsatz bei Wind und Wetter und zeigt die Vor- und Nachteile beider Systeme auf. Grundsätzlich ging es mir darum: Kann eine Systemkamera einen Camcorder wirklich im Videobereich ersetzen? Schließlich ist man ja faul geworden und möchte anstatt zwei Geräte, doch lieber nur eins mitschleppen. Als Camcorder kam die hier angebotene Sony HDR-PJ810 zum Einsatz, als Systemkamera eine Sony NEX 7 mit dem 18-55 mm Objektiv.

Gleich mal zu Beginn möchte ich kurz erwähnen, dass ich hier keinen Vergleich der Fotoqualität mache. Aber ich glaube jeder kann sich denken, dass hier die Nex 7 haushoch überlegen ist. ;-)

Videoqualität: Beide Geräte haben eine erstaunlich gute Bildqualität. Das kommt nicht nur durch die hohe Datenrate von 28 Mbit/s sondern auch durch die 50 Vollbilder in der Sekunde. Klötzchenbildung, die es in der Anfangszeit des HD Videos gab und sich beim Filmen einer Blumenwiese oder der Strömung eines wilden Baches bemerkbar machten, gehören der Vergangenheit an. Ebenso das Ruckeln bei Schwenkaufnahmen. Komischerweise vollbringt die 810 mit ihrem Mini-Sensor absolut gleichwertige Aufnahmen zur Nex 7.

Der Schärfebereich: Bei der 810 ist der Schärfebereich wesentlich höher, so darf eine Person auch mal einen Schritt näher kommen, ohne gleich aus dem manuell eingestellten Fokusbereich auszutreten. Bei der Nex 7 sieht das schon anders aus und man sollte sich schon entscheiden ob man nun (etwas übertrieben gesagt) Nasenspitze oder Augen scharf haben möchte. Dieser extrem kleine Schärfebereich bietet erstaunliche Gestaltungsmöglichkeiten. Aber er muss auch wirklich 100% stimmen. Was sich dann in der Realität oft als sehr schwierig herausstellt, vor allem auf einer Urlaubsreise. Ich filme hier meine Frau sehr oft, die eine Landschaft oder ein Gebäude kommentiert. Sie ist dann schon etwas gelangweilt, wenn mit der Nex 7 die Einstellungen doch etwas länger dauern als mit der 810. Mit der 810 kann man auch schön „Freistellen“. Einfach etwas weiter weggehen und näher heranzoomen, so bekommt man in etwa den gleichen Effekt.

Der Bildstabilisator: Hier kann die 810 absolut trumpfen. Ein dermaßen beruhigtes Bild bekommt man mit der Nex 7 nicht hin. Schon gar nicht im Zoombereich.

Brennweite: Um mit der Nex 7 den gleichen Zoombereich zu bekommen, den die 810 schon eingebaut hat, muss man viele Objektive für teures Geld kaufen. Auch hier ist die 810 im Vorteil.

Bildrauschen: Ich habe viele Vergleichstests gemacht und auch während der Reisen hat es sich eindeutig gezeigt. Die Nex 7 rauscht mehr. Jetzt wird sich jeder fragen, wie kann das sein, mit so einem großen Sensor? Gerade bei Dämmerung merkt man den Unterschied. Das liegt nicht nur allein daran, das die Lichtstärke des in der 810 verbauten Objektives wesentlich besser ist. Die Nex 7 muss leider auch noch damit leben, das bei 50p die Zeiteinstellung leider schon mal bei 1/100 Sekunde liegt, was auch noch mal Licht nimmt. Dreht man jetzt den ISO Wert auf, sieht man es klar und deutlich. Da wo bei der 810 vielleicht kleine dunkle Stellen etwas kriseln, gibt es bei der Nex 7 schon tanzende rote Punkte. Ich konnte es auch nicht glauben. Aber ich kann es bestätigen. Auch mit einer Nikon V3 (um das Ganze jetzt noch mal zu untermauern) gab es den gleichen Effekt. Bitte helft mir dabei und macht auch diesen Test. Mich würde interessieren, ob ihr das gleiche Ergebnis bekommt.

Einstellmöglichkeiten: Mit beiden Geräten kann man die Helligkeit, den Fokus und den Weißabgleich manuell einstellen (auch wenn viele andere Rezensionen hier das Gegenteil behaupten und sagen, die 810 kann das nicht.) Besonders die schnelle Kombination, bei der man an der 810 auf dem Display die Stelle berührt, auf der Fokus und Helligkeit im Bild eingestellt werden sollen, ist erstaunlich. Hier dreht man bei der Nex 7 viele Rädchen, bis sich der gleiche Erfolg einstellt.

Anschlussmöglichkeiten: Die manuell einzustellende Pegelkontrolle der Mikrofone (egal ob intern oder extern) sucht man bei der Nex 7 vergeblich. Und man hat auch nicht die Möglichkeit einen Kopfhörer anzuschließen. Für die 810 alles kein Problem. Ich habe mir ein einfaches Ansteckmikrofon von König gekauft, dieses in ein Windschutz eingenäht und das klemme ich nun meiner Frau an den Kragen, wenn sie die erwähnten Kommentare von sich gibt. Ergebnis: Perfekt und fast ohne Windgeräusche (die es bei den in der 810 und der Nex7 verbauten Mikrofonen leider schon gibt). Auch das von der 810 erzeugte Rauschen durch den Bildstabilisator, kann mit einem externen Mikrofon aufgehoben werden.

Effekte: Gerade wenn man mal schnell ein paar Aufnahmen mit Effekten machen möchte, ist komischerweise die Nex 7 im Vorteil. SW oder Lochkamera lassen sich sofort auf ein Video umsetzen. Die 810 ist hier eher neutral. Der ambitionierte Filmer baut bei den Filmaufnahmen solche Effekte nachträglich mit Premiere oder Vegas Pro ein. Trotzdem, die Effekte der Nex 7 sind toll und machen Spaß, wenn man sie dann auch leider bei einer Aufnahme nicht mehr rückgängig machen kann.

Akku: Da an die 810 sehr große Akkus angebaut werden können, geht ihr selbst bei vielen Stunden Videoaufnahme nicht die Puste aus. Außerdem kann das Netzteil bei stationären Einsatz genutzt werden. Bei der Nex 7 ist nach 30 Minuten Schluss mit dem Akku (und da endet leider auch die maximale Aufnahmedauer).

Sensor läuft heiß: Ist mir bei der Nex 7 ein paar mal passiert. Der sehr große Sensor läuft sehr schnell heiß und schaltet die Kamera aus. Da ist es ihr egal, wie wichtig die Videoaufnahmen sind. Bei der 810 ist mir das noch nie passiert. Auch nicht bei älteren Modellen wie der Sony PJ650 oder der Sony HDR-SR12, die ich auch besitze und seit langer Zeit viele Male bei Projekten eingesetzt habe. Dieses Heißlaufen ist vielleicht auch der Grund, weshalb bei der neuen Nikon V3 die Videoaufnahme auf nur 10 Minuten begrenzt wird.

Schnelligkeit und Automatikmodus: Wenn es wirklich schnell gehen muss, weil plötzlich ein Hirsch auf einer Anhöhe zu sehen ist oder der Delfin in Seaworld so nah heranschwimmt, das man ihn streicheln kann, dann brauche ich absolut präzise und gut funktionierende Automatik. Die habe ich mit der 810. Mit der Nex 7 bekommt man leider nicht die gleichen brauchbaren Ergebnisse. Helligkeitsunterschiede werden im Automatikmodus oft stufenweise angepasst (was bei der 810 eher sanft und gleichmäßig passiert). Auch das Zoomen geht schöner. Hier muss man sich an der Nex 7 die Finger verrenken um das Objektiv zu drehen. Es gibt zwar auch das SEL-P1650 mit elektrischer Zoomfunktion, die hört man dann aber auf den Aufnahmen. Sicher sitzt der Fokus bei der Nex 7 auch sehr gut und passt sich auch sehr schön an, aber die besseren Ergebnisse bekommt man im manuellen Modus, der aber dann nicht so schnell ist, wie die Automatik der 810.

Klappmonitor: Den kann man bei der 810 um 180 Grad drehen und man kann sich selber bei eine Aufnahme sehen. Das geht bei der Nex 7 nicht. Befestigt man die Nex 7 an ein Stativ, ist die Bewegungsfreiheit des Klappmonitors noch mehr eingeschenkt.

Ärgerliche Flecken auf dem Videobild: Während bei einem Camcorder nur die vordere Linse sauber zu halten ist, was sich relativ einfach bewerkstelligen lässt, sind es bei einer Systemkamera gleich drei Flächen. Zwei am Objektiv und der Sensor. Befindet sich hier irgendwo Staub, Fussel oder Feuchtigkeitstropfen, lassen sich diese auf einer bewegten Videoaufnahme kaum wegzaubern. Ich habe bei der Nex 7 trotz äußerster Sorgfalt und Sauberkeit immer wieder Flecken auf den Aufnahmen gehabt. Bei einem blauen Himmel oder einer einfarbigen Fläche sieht man die Flecken erst zuhause am HD Fernseher. Auf dem Display sind sie leider nicht zu sehen, weshalb es auch immer schwer fällt, sie überhaupt wahrzunehmen und gezielt zu entfernen. Nur wenn man die Blendenöffnung nicht über F8 aufdreht, kann man diesem Problem einigermaßen entgegenwirken. An dieser Stelle möchte ich euch gleich warnen hier eine gebrauchte Systemkamera zu kaufen. Man weiß nie was der Vorgänger mit der Kamera und auch mit dem Sensor schon alles angestellt hat. ;-)

Hilfsmittel: Die 810 ist mit einer Videoleuchte ausgestattet, die es ermöglicht eine zu filmende Person noch etwas mehr ins Rampenlicht zu stellen. Wenn das starke Licht auch ein wenig blendet, so ist es wenigstens eine Möglichkeit, die zur Verfügung steht. An der Nex 7 gibt es diese Funktion nicht, sie ist ja mehr als Fotokamera ausgelegt.

Störende Klappergeräusche: Diese gibt es bei der Nex 7 durch die Haltevorrichtung für die Schlaufen. Sie klappern wie kleine Glöckchen. Ich habe sie deshalb abgebaut und eine Handschlaufe angebracht. Ist übrigens auch viel handlicher und sicherer. Aufbewahrt wird die Nex 7 dann in einer Fototasche und wird nicht um den Hals gehängt.

Wer noch einen genaueren Test zur Sony HDR-PJ810 lesen möchte, dem empfehle ich auch meinen Test zur Sony HDR-PJ650VE. Die hat keinen integrierten Projektor mit 50 Lumen (dort sind es nur 20 Lumen) keine WiFi/NFC Funktion, dafür aber GPS. Ansonsten gleichen sich die Modelle bis auf ein paar kleine technische Daten sehr stark. In dem Test gehe ich auch auf andere Funktionen der 650 und somit auch der 810 ein. Würde euch aber lieber die Sony HDR-PJ810 empfehlen, da sie mittlerweile auch nicht mehr kostet, aber weitaus mehr bietet.

Fazit: Die Sony HDR-PJ810 hat mir bisher viel Spaß gemacht und sie übertrumpft die Sony HDR-PJ650VE um weitere und verbesserte Funktionen. Im Vergleich zu einer Systemkamera ist sich weit überlegen. Die Nex 7 ist eher was für Studioaufnahmen, bei der Ausleuchtung und Tonaufnahme (extern) stimmt und auch das zu filmende Ereignis genau feststeht. Da gibt es dann auch eine menge Zubehör um die Systemkamera camcordertauglich zu machen. Für den Urlaub, wo alles meistens schnell gehen muss, kann ich eine Systemkamera weniger empfehlen, es sei denn man hat viel Zeit und Geduld. Wie es ausschaut, werde ich weiterhin zwei getrennte Geräte mitnehmen müssen. Eine Kamera (für perfekte Fotos) und einen Camcorder (für perfekte Videoaufnahmen). Abschließend möchte ich noch sagen, dass die Nex 7 natürlich eine super Kamera ist, dessen Videomodus im Vergleich zu vielen Konkurrenzmodellen im Systemkamerabereich immer noch am besten funktioniert.

Hoffe ich konnte euch ein wenig helfen mit dieser etwas anderen Rezension. Die Links zu den anderen Tests gibt es bei den Kommentaren.

Bis dann, euer Bill
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54 von 56 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen In dieser Klasse überragende Videokamera mit atemberaubender Bildqualität und dem effektivsten Bildstabilisator, 8. Juni 2014
Von 
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(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Sony HDR-PJ810 PJ-Serie Premium-Modell Camcorder (Full HD, 24,5 Megapixel, Sony G-Optik mit 12 fach Zoom, HDMI) schwarz (Elektronik)
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Hinweis: Diese Rezension habe ich am 20. Juni 2014 ergänzt.

Mein erster Camcorder war die SONY CCD-TR805 Hi8 mit einem damals sensationellen optischen Bildstabilisator. Das war 1992. Über viele weitere Stationen habe ich als engagierter Hobby-Videograph die Entwicklung mitverfolgen können. Seit 2012 setze ich das HighEnd-Modell Sony NEX-VG20EB Full HD Camcorder (Flash, 16 Megapixel CMOS-Exmor Sensor, 7,6 cm (3 Zoll)-Touch-Display) Gehäuse schwarz ein, welches meine Referenz darstellt. Nun ist dieses aufgrund seiner Größe nicht immer leicht mitzuführen und auch recht auffällig. Daher hatte es mich schon immer sehr gereizt, es irgendwann mal wieder mit einem kleineren Modell zu versuchen. So habe ich in den vergangenen drei Wochen meinen Dänemark-Urlaub genutzt, die HDR-PJ810 von SONY auf Herz und Nieren zu testen. Und was ich jetzt schon vorweg nehmen kann: Diese Videokamera spielt qualitativ in einer deutlich höheren Liga, als es der Preis vermuten lassen könnte.

AUSSTATTUNG:

Mitgeliefert wird alles, was man braucht, um gleich loslegen zu können:
- Akku NP-FV50 mit 980 mAh
- Mini-Netzteil
- USB-Kabel „USB-Stecker auf USB-Buchse“ (Länge ca. 0,95 Meter)
- HDMI-Kabel „Micro-HDMI auf HDMI“
- Infrarot-Fernbedienung

Die ebenfalls im Lieferumfang enthaltene Bedienungsanleitung ist mit ihrem 34-seitigen deutschsprachigen Teil - vorsichtig formuliert - sehr spärlich, was Erläuterungen zu den vielen Funktionen angeht. Sprich: Grundsätzlich immer, wenn es interessant wird, muss diese passen. Auf der SONY-Seite ist auch nur genau dieselbe Fassung zum Herunterladen verfügbar. Eine Nachfrage auf der Herstellerseite blieb unbeantwortet, bei direkter Mailanfrage an den Support dauerte es dagegen nicht mal einen Tag, bis die Antwort mit dem passenden Link da war. Leider kann ich den Link hier nicht einstellen, so bleibt jedem nur der Weg, bei Bedarf direkt per Email beim SONY-Support nachzufragen. Und ja - die Online-Anleitung hat wirklich alle meine Fragen beantwortet.

Auch Stand heute (20. Juni) ist der hier eingestellte Artikeltext wenig aussagekräftig, was die primären technischen Merkmale der HDR-PJ810E betrifft. Diese möchte ich daher hier ergänzen (Quelle: SONY):
- Kapazität des eingebauten Flash-Speichers 32 GB, erweiterbar mittels SDHC/-XC-Karte oder MemoryStick
- Objektivbrennweite 2,9 – 34,8 mm (entspricht 26,8 – 321,6 mm umgerechnet auf 35 mm)
- Anschlussgewinde 46 mm
- 7,6-cm-Berührungsbildschirm mit 921.000 Bildpunkten
- OLED-Farbsucher mit 201.600 Bildpunkten
- eingebauter DLP-Projektor mit 854*480 Bildpunkten und automatischer Trapezkorrektur
- Sensorgröße effektiv: 6,14 Megapixel (Video/Foto, 16:9), 4,6 Megapixel (Foto 4:3)
- Videoauflösung je nach gewählter Qualität max. 1920*1080 (Full HD) bei 50p, 25p, 50i und sogar in der Kino-Bildfrequenz 24p

Aufnahmen in der höchsten Qualitätsstufe FX (Full HD) mit 25 Vollbildern pro Sekunde ergeben durchschnittliche Datenraten über 20 Megabit pro Sekunde für Video. Der Ton wird in Dolby Digital 5.1 mit 448 Kilobit pro Sekunde bei 48 kHz Samplingfrequenz und 16 bit Abtastbreite aufgezeichnet (beides ausgelesen mit MediaInfo).

HANDHABUNG:

Geladen wird die HDR-PJ810 über den USB-Stecker, der bei Nichtbenutzung in der Handschlaufe „geparkt“ wird. Das ist eine clevere Lösung. Neben den vielen anderen Anschlüssen verfügt die Kamera auch über einen separaten Netzteileingang auf der Rückseite („DC In“). Meine Email-Nachfrage beim SONY-Support, ob man dazu auch das Netzteil anderer SONY-Videokameras nutzen kann (manche haben mehr als einen SONY-Camcorder), wie es sich hier eigentlich anbietet ergabe folgende Auskunft (Zitat): "Zur Aufladung des Akkus können Sie das AC-L200 nutzen. Dieses ist für Akkus der A-, P- und F- Serie geeignet.". Das Laden über den USB-Anschluss dauert immerhin gut drei Stunden, über das Netzteil AC-L200D der NEX-VG20 geht es deutlich schneller.

Als großes Plus erwies sich der eingebaute Farbsucher. Nicht, dass der schwenkbare Bildschirm bei voll aufgeregelter Helligkeit nicht auch bei normalem Tageslicht bestehen könnte. Ballert jedoch die Sonne unbarmherzig von oben herunter ist auch hier Schluss mit lustig. Da hilft der einigermaßen scharfe Farbsucher doch deutlich weiter, auch wenn darin manche Flächen überstrahlen, Farben nicht sauber wiedergegeben werden und das Sucherbild etwas klein wirkt.

Der mitgelieferte Akku hielt stets lange durch – ich musste nie meinen Ersatzakku Sony NP-FV70 Camcorder-Akku Li-Ion einsetzen, der es aufgrund seiner etwas größeren Tiefe auch schwieriger macht, in den eingebauten Farbsucher der HDR-PJ810 zu schauen.

BILDQUALITÄT (Video):

Im direkten Vergleich zur NEX-VG20 hatte ich hier befürchtet, dass die kleine SONY hier deutlich das Nachsehen hat – das war jedoch mitnichten der Fall. Die HDR-PJ810 erzeugt wie ihre große Schwester ein Bild von überragender Schärfe, Farbtreue und mit einem Kontrastumfang, das ich bisher nur bei dem Referenzmodell gesehen habe. Der Autofokus regiert sogar im Telebereich so schnell, dass man keine nachteiligen Effekte bemerkt – Schärfe-Pumpen fehlt nahezu völlig. Selbst bei Verfolgungsschwenks schnell beweglicher Motive (hier: Möwen an der Küste) blieb die Schärfe wie gemeißelt. Allenfalls in Extremsituationen (voller Telebereich bei starkem Gegenlicht) braucht die Automatik etwas länger.

Die Farben bleiben auch bei knalligen Motiven (rote Mohnblüten vor sattgrüner Wiese) exakt innerhalb ihrer Umrisse. Innerhalb großer leuchtender Farbflächen sind weder Rauschen noch schlierige Artefakte zu erkennen. Im Blindtest kann ich hier ehrlich gesagt keinen Unterschied zur NEX-VG20 feststellen.

Das eigentlich Bemerkenswerte, wo die HDR-PJ810 mein Referenzmodell ganz klar schlägt, ist der Bildstabilisator. Die Aufnahmen wirken bis weit in den Telebereich wie vom Stativ gefilmt. Ich habe Schiffe, die genau am Horizont zu sehen waren, so sauber aufnehmen können, wie es bei stärkerem Wind und der NEX-VG20 auf einem herkömmlichen Stativ sich nicht wackelfrei aufnehmen ließ.

Zu danken ist das einer Besonderheit des Bildstabilisators, die man gut erkennen kann, wenn man von vorn auf das Objektiv schaut und mit der Kamera etwas wackelt. Das Objektivauge bleibt starr auf die zuvor gewählte Richtung fixiert, obwohl sich die Kamera bewegt. Es ist einfach faszinierend, was die SONY-Ingenieure hier geleistet haben. Das Stativ brauchte ich bei dieser Kamera nirgendwohin mehr mitzunehmen.

Ein wichtiger Tipp am Rande: Da die Objektiveinheit sich hinter der Objektivöffnung frei bewegt und somit offen liegt, darf kein Staub oder Sand (s. Aufnahmen am Strand) an dieser Stelle in die Kamera gelangen. Als nachhaltigen Schutz habe ich daher ein Polfilter aufgesetzt. Für Aufnahmen bei Sturm am Strand reicht dieses einfache aus dem Set hier 46mm UV, FLD & CPL Filter Set völlig, ich habe damit gute Erfahrungen gemacht. Später kann man sich ja immer noch ein hochwertigeres zulegen.

BILDQUALITÄT (Foto):

Ob die hier offerierte Foto-Auflösung von 18,4 oder gar 24,5 Megapixel realistisch zu einer hohen Fotoqualität führt, interessierte mich im Vorfeld ebenfalls sehr. Könnte man doch so die Mitnahme einer Fotokamera sparen. Aber leider wurde diese Hoffnung hier nicht erfüllt. Da ist die NEX-VG20 mit ihrem nativen 16-Megapixel-Sensor bei Weitem besser. So sind die Fotos der HDR-PJ810 ganz ordentlich und für 13*15 cm Abzüge durchaus geeignet. Vergrößert man diese jedoch auf einen Viertelausschnitt der ursprünglichen Größe, so sind bereits Artefakte deutlich erkennbar.

TONQUALITÄT:

Der Ton ist sauber und reicht weit über den erforderlichen Frequenzbereich. Auch die Räumlichkeit kommt gut herüber. Das aktivierbare Filter für die eigenen Geräusche, die man so hinter dem Kamerasucher so unweigerlich macht, werden ganz gut gedämpft bzw. ausgeblendet. Was jedoch nicht hilft ist – wie eigentlich immer – das Filtern von stärkeren Windgeräuschen. An der dänischen Küste ist da ohne Windschutz am Mikrofon (der „Fellpuschel“ war bei der NEX-VG20 damals mitgeliefert, hier braucht es ein aufsteckbares Mikrofon) kein Blumentopf zu gewinnen. Sehr schön und auch sehr räumlich dagegen wirken die Aufnahmen der Heidelandschaften, man fühlt sich förmlich umringt von summenden Insekten und zwitschernden Vögeln.
Was mir auffiel: In Situationen mit sehr niedriger oder keiner Geräuschkulisse ist ein zwar leises, aber dennoch wahrnehmbares Rauschen zu hören. Klangpuristen kommen also auch bei dieser Kamera nicht drumherum, ein separates Gerät einzusetzen. Mit dieser Lösung hier Music Cam HDR-MV1 - Camcorder + microSDHC-Karte 8 GB High Speed Class 10 + Mini-Lesegerät USB 2.0 habe ich die besten Erfahrungen gemacht.

SONSTIGES:

Und, war da nicht noch Etwas? Ja – der eingebaute Projektor. Als ob die Kamera für den hier aufgerufenen Preis nicht schon mehr als genug zu bieten hätte: den eingebauten Projektor kann man – ob man ihn nun braucht oder nicht – als kleines, aber dennoch wertvolles „Sahnehäubchen“ oben drauf betrachten. Immerhin erzeugt er bis einem Meter Bildbreite ein hübsches, ausreichend helles Bild. Und das über den Micro-HDMI-Anschluss sogar von externen Quellen. Damit ist Mini-Kino im oder vor dem Zelt in lauschiger Nacht oder im Wohnwagen möglich. Man sollte dabei aufpassen, dass das Projektionsfenster am Gehäuse sauber und schlierenfrei ist. Die automatische Trapezkorrektur erfolgt in Stufen zuverlässig.

FAZIT:

SONY ist für mich nach wie vor das Nonplusultra im anspruchsvollen Heim-Videobereich. Das bestätigt sich auch in den Erfahrungen, die ich mit diesem Camcorder hier machen konnte. Ich würde für das Gerät gern sechs Amazon-Sterne vergeben, wenn das ginge.

Mir ist bewusst, dass in einer halbwegs umfassenden Rezension bei weitem nicht alles besprochen werden kann. Ich habe mich daher auf die ureigenen Aspekte der Videofilmerei beschränkt. Fragen (auch zu den NFC- und WLAN-Funktionen der Kamera) beantworte ich daher gern im Kommentarbereich. Noch ein kleiner Tipp zum Schluss: Bei Fragen an den Hersteller SONY ist es nach meinen Erfahrungen besser, den Kunden-Support direkt per Email zu kontaktieren. Hier musste ich nicht mal einen Tag auf eine Antwort warten, die darüber hinaus sogar substanziell war.
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29 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gutes Gerät..., 14. August 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Sony HDR-PJ810 PJ-Serie Premium-Modell Camcorder (Full HD, 24,5 Megapixel, Sony G-Optik mit 12 fach Zoom, HDMI) schwarz (Elektronik)
Die Kamera habe ich nun seit ca. 3 Monaten im Einsatz. Dabei wurden Familienfeiern, der Familienurlaub und tägliches Szenen aufgenommen. Die dabei entstanden Filme haben eine sehr gute Filmqualität. Mir persönlich gefällt zwar der aufgenommene 5.1 Sound der Kamera nicht, diesen kann man jedoch auch wieder auf Stereo umkonfigurieren.

Für Hobbyfilmer wie mich, ein absolut einfach zu bedienendes Gerät das in den Defaulteinstellungen sehr gute Ergebnisse liefert. Der Betrieb mit einer zusätzlichen 64 GB Karte ermöglich viele Stunden Aufnahmemöglichkeit (Was musste ich in den alten Kameras dauernd Kasetten oder DVDs wechseln). Das Kopieren der Filme auf den PC funktioniert schnell und die Weiterverarbeitung mit dem PC stellt absolut kein Problem dar.

Kaufempfehlung für Hobbyfilmer wie mich, die nicht tausend Einstellungen irgendwo machen wollen, sondern einfach nur das Leben filmen wollen und dabei Wert auf gute Bildqualität legen.
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29 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Top Camcorder - bin sehr zufrieden, 30. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Sony HDR-PJ810 PJ-Serie Premium-Modell Camcorder (Full HD, 24,5 Megapixel, Sony G-Optik mit 12 fach Zoom, HDMI) schwarz (Elektronik)
Ich habe den Camcorder jetzt erst seit einem knappen Monat, daher kann ich noch nicht allzu viel berichten.
Es gibt aber schon mal vier Dinge, die mich an diesem Gerät besonders begeistern:

1) Die super Verarbeitung: das Gehäuse macht einen professionellen, soliden Eindruck.

2) Hervorragende Videoqualität (Auflösung, geringes Bildrauschen, auch bei schlechten Lichtverhältnissen).

3) Der integrierte Projektor - den ich eigentlich gar nicht haben wollte, aber in der Ausstattung dieses Modells trotzdem enthalten ist - arbeitet besser, als ich erwartet hätte.

4) Am allermeisten begeistert mich aber der Balanced Optical SteadyShot: die Aufnahmen aus der Hand gelingen praktisch immer so, dass sie aussehen, als wären sie mit Hilfe eines Stativs entstanden.

Es gibt aber leider auch ein paar Punkte, die ich nicht so toll finde:

1) Die Audioqualität, hier insbesondere das Rauschverhalten: in leiser Umgebung draußen hört man immer ein durchgehendes Rauschen, das eindeutig durch den Camcorder selbst verursacht wird. Die AGC dreht natürlich in so einer Situation die Empfindlichkeit/Verstärkung hoch, aber auch bei manueller Aussteuerung ist das störende Rauschen vorhanden. Ich habe auch herausgefunden, woher es kommt: der Aktuator des Balanced Optical SteadyShot rauscht relativ stark (sogar schon hörbar, wenn man sein Ohr nicht direkt auf das Gehäuse legt) und gibt das Rauschen über Körperschall auf das direkt über dem Objektiv liegende 5.1 Mikofon weiter.
Der Zukauf des als Zubehör erhältlichen Stereo-Mikrofons ECM-XYST1M würde wahrscheinlich das Rauschproblem beheben, aber dann hätte ich keinen 5.1 Ton mehr.

2) Die Bildqualität des Foto-Modus: die Bilder sehen nur auf den ersten Blick gut aus; in der 1:1-Darstellung sieht man sehr starkes Bildrauschen.

3) Das optische Fenster des Projektors liegt schutzlos genau in einem Bereich, den man zwangsläufig berührt, wenn man das Gerät in die Hand nimmt (--> Fettspuren). Wenn man dieses Fenster nicht extrem sauber hält, ist das projizierte Bild sofort "milchig".

Diese drei nicht so tollen Punkte wiegen in meinem Verständnis aber nicht so schwer, da ich den Camcorder hautsächlich zum Filmen gekauft habe, und im Normalfall bei der Aufnahme von Konzerten sowieso einen externen Audiorecorder verwende (Zoom H2). Zum Fotografieren verwende ich sowieso eine andere Camera.

Daher: trotzdem 5 Sterne.
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26 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nicht umsonst Premium-Modell, 13. Mai 2014
Von 
Sarah F. (Norddeutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Sony HDR-PJ810 PJ-Serie Premium-Modell Camcorder (Full HD, 24,5 Megapixel, Sony G-Optik mit 12 fach Zoom, HDMI) schwarz (Elektronik)
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Erfahrungen trotzdem bei der Kaufentscheidung helfen kann. Schließlich gibt es auch Anfänger und Laien, die Wert auf Qualität legen.

'''Der erste Eindruck - Ausstattung und Verarbeitung'''
Das Gerät wird in einem kleinen, handlichen Karton verkauft, der jede Menge enthält. Sony HDR-PJ810 PJ-Serie Premium-Modell Camcorder schwarz, Akku NP-FV50, Netzteil, Micro HDMI Kabel, USB-Kabel, Anleitung. Der Camcorder selbst ist schlicht schwarz, wirkt dadurch aber noch hochwertiger, als der Preis schon vermuten lässt. Pauschal lässt sich sagen, dass der HDR-PJ810 klein, leicht und sehr handlich ist. Selbst bei einem längeren Familienvideo, wird die Hand nicht schwer. Obwohl das Multitalent mit rund 450g mehr wiegt, als mein altes Panasonic Exemplar mit nur 227g.
Das Display ist LCD und hat 7,5cm mit 921.000 Bildpunkten. Er ist übersichtlich gestaltet und ermöglicht die intuitive Bedienung via Touchscreen. Zusätzlich verfügt das Gerät über einen Bildstabilisator, einen kleinen Projektor mit bis zu 50 Lumen, Full HD, 24,5 Megapixel, Sony G-Optik mit 12 fach Zoom, einen integrierten Speicher von 32GB. Das alles nur einmal grob am Rande. Generell lässt sich also sagen, das Gerät enthält viele Extras, die gut durchdacht wurden, aber nicht zu Lasten der Qualität, denn diese ist hoch angesetzt, wie die makellose Verarbeitung bei unserem Gerät zeigt. Nicht eine Unebenheit, keine Fehlermeldung oder ein Niet. So weit der erste Eindruck.

'''Weiter geht’s – Bedienung und die ersten Minuten'''
Wer halbwegs technisches Verständnis hat oder zumindest eine neuere Digitalkamera nutzt, der dürfte dank der simplen Tasten am Hauptteil und dem Menü, welches über den Touch-Display erreicht wird, keine Probleme haben. Es ist alles sehr intuitiv, aber das Handbuch bietet definitiv zahlreiche Hilfestellungen. Dank des minimal vorgeladenen Akkus kann vorläuft etwas herumprobiert und sogar ein kleines Video aufgenommen werden. Die Projektion hat bei uns aber dann nicht mehr stattgefunden, denn dafür war der Akku dann doch zu leer. Generell lässt sich zur Bedienung und den ersten Schritten sagen, sie sind für Profis kein Problem, aber auch Anfänger haben sich schnell eingefunden. Die Tasten sind beschriftet, wie bei einer Kamera und haben einen guten Druckpunkt. Das Display lässt sich leicht aufklappen und der Touch reagiert, wie nicht anders zu erwarten, zuverlässig und genau. Das Menü selbst ist übersichtlich, sodass binnen weniger Sekunden kleinere Einstellungen vorgenommen werden können. Sprache, Bildqualität oder ähnliches.

'''Regisseur meines eigenen Meisterwerks'''
Als Hobby-Filmer kenne ich mich weder mit Fachbegriffen aus, noch wird bei mir ein Meisterwerk entstehen, aber ich denke, dass geht vielen so, sodass ich mich auf die Dinge beschränke, die mir wichtig erscheinen und die mir auffallen. Die Aufnahme beginnt mit einem kleinen Tastendruck und ist dank der vielen Extras eben ein Kinderspiel. Schon vorher konnte man den Bildstabilisator ansehen, dass er wirklich jede Bewegung mitmacht und sich ähnlich wie ein Augapfel verhält. Man muss schon richtig stark wackeln, damit dies überhaupt auf dem Video zu sehen ist. Eine leicht unruhige Hand, weil kein Stativ genutzt wird, gehört der Vergangenheit an. Zumindest in Bezug auf das Ergebnis. Gesichter werden automatisch erfasst und Szenen in Bezug auf Belichtung und Kontrast ebenfalls. Zusätzlich kann man noch ein extra Licht verwenden, wenn es einmal zu dunkel ist. Der Autofokus funktioniert ebenfalls erstklassig. Man wählt einfach ein Objekt, zum Beispiel meinen Sohn aus, und ohne Probleme wird dieser immer im im Fokus der Linse gehalten, auch wenn er sich bewegt. Kontraste werden automatisch so gut angepasst, dass nichts verschwimmt überbelichtet wird. Die Aufnahme gelingt mit den Spielereien ohne Probleme. Die verschiednen Videoauflösungen 1440 x 1080/50i (HQ,, HD: 1920 x 1080/50p (PS), 25p (FX, FH), 24p (FX, FH), 50i (FX, FH), LP), MP4: 1280 x 720 25p sorgen für eine sehr gute Qualität.Kein Vergleich zu meiner alten Cam oder zu einer Digital-Kamera, was aber wohl auch logisch ist. Man kann aber nicht nur Filme damit drehen, sondern auch Fotos machen. Direkt im eingerichteten Fotomudus entstehen so folgende Größen 18,4 Megapixel 4:3 (4960 x 3712), L: 24,5 Megapixel 16:9 (6592 x 3712). Im Filmmodus eine Art Standbild-Foto machen ergibt 24,5 Megapixel 16:9 (6592 x 3712). Die Bilder müssen sich nicht verstecken, sondern sind gestochen scharf, sofern die Bedingungen optimal. Aber auch sonst sind sie echt überzeugend. Zumindest für mich. Auch die Weitwinkelfunktion und der maximale Zoom leisten gute Arbeit. Inzwischen habe ich die Kamera schon für kleinere Familienvideos oder Produkttests genutzt. Kurz gesagt: Wer gute private Filme drehen will, wird hier rund um glücklich sein. Erstklassige Videoergebnisse auch ohne Vorkenntnisse, da der Camcorder einfach vieles mit seiner intelligenten Automatik von selbst einstellt.

'''Kino wann und wo ich will'''
Nun gehören wir zu den Leuten, die bis vor wenigen Monaten einen Beamer besessen haben. Und hier eigentlich verwöhnt sind. Der Camcorder hat bis zu 50 Lumen und selbst im dämmrigen Abendlicht funktioniert es super. So kann man gleich alle Filme unterwegs mit Freunden ansehen. Der kleine Projektor, der vorne auf dem Display zu finden ist, hat eine eingebaute Trapezkorrektor. Klar kein Projektor, wie ein Beamer selbst, aber für ein so handliches Gerät, eine Leistung, vor der ich den Hut ziehe. Wobei ich aber auch ehrlich sagen muss, dass ich es zum ersten Mal gesehen habe, und dementsprechend keine Vergleiche ziehen kann.

Man muss jedoch nicht den Projektor nutzen um sich seine Videos anzusehen. Mit den mitgelieferten HDMI Kabel kann es problemlos an den Fernseher angeschlossen werden. Mit unserem Samsung Smart TV funktionierte das ohne Probleme. Auch mein Mac Book, sowie unser Windows Laptop haben das eingeschaltete Gerät sofort gefunden. Toll ist die Tatsache, dass das USB Kabel direkt bei der Kamera ist, sodass man nicht extra eins holen muss. Es ist ab recht kurz, aber via zusätzlichen Kabel kein nennenswertes Problem, sondern eher ein kleines Highlight.

'''Ton ab'''
Bei einer normalen Digital-Kamera, wo es nur ums Bild geht, kommt es hier auch auf den Ton an. Bei Aufnahmen, wo die gefilmte Person nicht weit entfernt ist, ist die Qualität natürlich besser, als bei Aufnahmen, wo die herangezoomte Person einem Mikrofon-Fokus erhält. Auch hier versteht man alles, aber gerade Personen mit einem feinen Gehör merken Unterschiede. Bei der Art von Filmen, die ich drehe, ist das aber so minimal, dass es der Mehrheit sogar gar nicht auffällt. Es gibt sogar einen Tonabsorber, was ich richtig klasse finde. Wenn ich als Regisseur einmal Kommentare abgebe oder Anweisungen, dann werden diese herausgefiltert. Ich fand es immer nervig, wenn ich mal meinen Sohn auf mich aufmerksam machen wollte und man das stets hören konnte. Ebenfalls wird der Wind gut unterdrückt. Glücklicherweise war es in den letzten Tagen etwas windiger, sodass wir dies ausprobieren konnte. Richtigen Sturm würde man schon hören, aber bei normalen Wind rauscht und pfeift nichts. Für mich als Hobbyfilmer genau das was ich mir von der Qualität und Umsetzung erhofft habe.

''' Und tschüss'''
So geht es zumindest allen Nutzern früher oder später mal, denn ein Akku hält nicht lebenslang. Damit nicht beim Filmen der Display schwarz wird, haben wir einmal geschaut, wie lange der Akku im Schnitt hält. Voll aufgeladen und natürlich abhängig vom Filmverhalten, wir haben es wirklich nur privat genutzt ohne immer wieder alles zu verstellen, kann man folgende Werte als pauschal angeben. Reine Projektionszeit belief sich auf 110 Minuten. Reich also sogar für einen längeren Filmeabend. Im Videobereich selbst haben wir rund 180 Minuten gefilmt. Also Filmmaterial selbst. Oft breche ich ja nach wenigen Sekunden ab, wenn ich merke, dass ich mich verhaspelt habe. Es ist gut und ähnlich wie mein altes Modell. Mir reicht es, denn damit hält der Akku über Tage, da ich ja nicht so viel am Stück filme.

'''FAZIT'''
Qualitative Verarbeitung, edles und logisches Design, intelligente Unterstützung von Aufnahmen, guter Ton und ein intuitives Touch-Display. Dazu einen Projektor, ein genialer Bildstabilisator. Ich für meinen Geschmack habe den optimalen Camcorder gefunden. Teuer, aber für mich jeden Cent wert. Warum dürfte aus dem Bericht klar hervorgehen. Wobei jeder selbst entscheiden muss, ob er höhere Ansprüche hat und ob diese damit erfüllt werden.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen geile Kamera, 22. September 2014
Rezension bezieht sich auf: Sony HDR-PJ810 PJ-Serie Premium-Modell Camcorder (Full HD, 24,5 Megapixel, Sony G-Optik mit 12 fach Zoom, HDMI) schwarz (Elektronik)
Ich hatte schon vor 15 Jahren einen Sony-Camcorder gekauft und war immer völlig zufrieden damit. Somit blieb ich bei Sony und kaufte dieses Geschoß. Eine Bildstabilität, die sich sehen läßt. Tolle Qualität, und der eingebaute Beamer hat sich schon zigmal bewährt. Ich habe nun ca. 2 Wochen gefilmt und bin rundum zufrieden
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14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Premium HD-Aufnahmen dank Premium-Camcorder, 30. Mai 2014
Von 
Marie - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Sony HDR-PJ810 PJ-Serie Premium-Modell Camcorder (Full HD, 24,5 Megapixel, Sony G-Optik mit 12 fach Zoom, HDMI) schwarz (Elektronik)
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Um unvergessliche Momente im Leben festhalten zu können, benötigt man das richtige Equipment. Wer hat sich nicht schon einmal geärgert, dass man mit dem Smartphone oder kleinen Kompaktkamera keinen schönen Videoaufnahmen gemacht hat und der Moment unwiederbringlich vorbei ist?

Doch dafür habe ich nun den Sony HDR-PJ810 Premium Camcorder, der in einem kleinen, schlichten Karton ins Haus kommt. In diesem befindet sich, neben dem Camcorder noch eine Bedienungsanleitung, die in 6 Sprachen verfasst ist, ein Lade- sowie ein HDMI Kabel. Die Bedienungsanleitung im handlichen C6 Format ist sehr ausführlich, so sind allein die Hinweise auf Deutsch auf 34 Seiten zu finden. Des Weiteren ist eine kleine Fernbedienung dabei, die einem die Steuerung der Kamera bzw. der Wiedergabe mit selbiger ermöglicht.

Der Camcorder
ist mit seinen knapp 460g und den Maßen von 13,4 x 6,8 x 7,2cm sehr handlich und kompakt. So passt er leicht in eine kleine Tasche und auch längere Aufnahmen machen nun keine Mühe mehr. Dank der Handschlaufe lässt er sich auch sicher festhalten. In dieser ist übrigens ein USB-Kabel verstaut, mit dem man den Camcorder laden kann.
Die Bedienelemente sind so angeordnet, dass man die Knöpfe auch gut mit einer (kleinen Frauen-)Hand bedienen kann. Ob nun Foto, Filmaufnahme oder Zoom: Alle Knöpfe sind leicht zu erreichen und so zu bedienen.

Die Verarbeitung ist sehr hochwertig: Die Kunststoffteile sind passgenau und auch die Spaltmaße sind perfekt. Hinzu kommt, dass einige Teile mit einer Art Kunstleder bzw. strukturiertem Kunststoff bezogen sind, sodass die Kamera etwas rutschfest ist – und dabei eine gute Figur macht, nämlich schick, dezent und schlicht ausschaut.

Das 7,5cm große LED-Touchdisplay besticht mit 921 000 Bildpunkten und ist in alle Richtungen schwenkbar. Es ist mit nur wenig Druck zu bedienen und die Menüpunkte sind intuitiv aufrufbar. Darüber lassen sich verschiedene Einstellungen am Aufnahmemodus bzw. vornehmen und auch die Videos abspielen – kurz gesagt: Das Display ist das Herzstück des Camcorders. Außerdem ist hier auch der Projektor angebracht, der mit bis zu 50 Lumen und 200 Zoll das Video an die Wand projiziert. Die passende Größe und Schärfe wird mit einem kleinen Schieberegler, der oberhalb des Displays angebracht ist, eingestellt.
Doch das Aussehen ist nicht alles, in diesem kleinen, kompakten Camcorder steckt viel mehr:

Mit 32GB internem Speicher benötigt man so schnell keine SD-Card. Sollte der Platz doch mal eng werden, so kann der Camcorder mit bis 64GB aufgerüstet werden.

Das 26,8-mm-G-Weitwinkelobjektiv ist mit einem optischen 12fachen Zoom ausgestattet. Wer noch näher dran möchte, der muss auf den 24fachen Digitalzoom zurückgreifen und er erhält bei optimalen Lichtverhältnissen auch dann noch gestochen scharfe Aufnahmen. Und sollte es mal etwas holpriger zugehen, so gleicht der Balanced Optical SteadyShot bis zu 13 mal besser alle Wackler aus, als herkömmlich Bildstabilisierer. Verwackelte Aufnahmen gehören so der Vergangenheit an, wie ich selbst bei dem Versuch ein hoppelndes und Haken schlagendes Kaninchen zu filmen, herausfand. Insgesamt ist die Bildqualität sehr gut und die Wiedergabe, auch mit dem integrierten Projektor hervorragend!

Der Exmor R CMOS Sensor ermöglicht sehr gute Aufnahmen, auch bei schwachem Licht. Doch hier muss man wirklich aufpassen: Ein Bildrauschen ist bei zu dunkler Umgebung leider immer zu sehen.

Ein Rauschen hört man auch bei Tonaufnahmen, gerade wenn der Gefilmte etwas weiter weg steht oder die Umgebung sehr leise ist. Dennoch ist alles Gefilmte und dabei gesagt bisher sehr verständlich beim Abspielen angekommen.
Besonders gut gefällt mir die Möglichkeit während des Filmes ein Foto zu machen: Ein sanfter Druck auf den entsprechenden Knopf genügt und die gefilmte Szene wird zusätzlich als Foto in 16:9 mit über 24 Mio Pixeln festgehalten. Außerdem gibt es die Möglichkeit „nur“ zu fotografieren, wobei man die Möglichkeit hat zwischen 4:3 (bis zu 18 Mio Pixel) und 16:9 (bis zu 24 Mio Pixel) in jeweils 3 verschieden Qualitäten zu wählen. Die Fotos stehen, meiner Meinung nach, einer klassischen Digitalkamera in nichts nach. Man kann sogar einen sogenannten Lächelmodus einstellen, sodass immer ein Foto gemacht wird, wenn derjenige, der vor der Linse steht, lacht.

In den Einstellungen für die Videofunktion hat man die Möglichkeit zwischen verschiedenen Aufnahmemodi zu wählen: Neben dem Automatikmodus gibt es eine Nachteinstellung, eine für tiefstehende Sonne, für Aufnahmen im Schnee, für eine Feuerwerksaufnahme, Landschaften, Portraits oder Strand. Über den Schnellzugriff kann man sich noch zwischen Video, Foto, Zeitlupe oder eine sogenannte Golfaufnahme entscheiden – so ist man perfekt gerüstet um ein tolles Video drehen oder ein Foto zu machen.

Nach der Aufnahme ist vor der Wiedergabe…

Und auch hier hat Sony an alles gedacht. Neben der direkten Wiedergabe mittels HDMI-Kabel am TV, dem Projizieren an die Wand gibt es noch diverse Möglichkeiten sein Video an die Endgeräte zu schicken.
Mit Hilfe der Software „Play Memories at Home“, die es auch als iOs und Android App gibt, lassen sich die Videos schnell und komfortabel auf den Laptop laden. Hier hat man die Möglichkeit seine Filme zu bearbeiten, Multiview Videos zu erstellen und in verschiedenen Ansichten (Kalender, Weltkarte) darstellen zu lassen. Des Weiteren gibt es eine Cloud Funktion, die es einfach ermöglich alle Fotos und Videos auf den verschiedenen Geräten zu teilen. Voraussetzung hier ist die Installation der App für iOs oder Android in Verbindung mit der PC Software.

Da der Sony Premium-Camcorder auch mit Wifi und NFC ausgestattet ist, lassen sich die Aufnahmen noch leichter aufs Tablet oder Smartphone bringen: Leicht ist die Verbindung zwischen beiden hergestellt, die Daten übertragen und dem Teilen in sozialen Netzwerken oder dem Hochladen bei Youtube steht nichts mehr im Wege.

Insgesamt punktet der Sony Premium Camcorder HDR-PJ810 wie folgt:

+ Lieferumfang (verständliches Handbuch, HDMI-Kabel, Fernbedienung)
+ passgenaue Verarbeitung
+ geringes Gewicht & Handlichkeit
+ intuitive Bedienung & Einrichtung dank LCD Touchdisplay
+ hervorragende Aufnahmen
+ Balanced Optical SteadyShot - Bildstabilisator
+ 24facher Zoom
+ integriertes Wifi / NFC zum einfachen teilen auf Smartphones & Tablets
+ 32GB interner Speicher

Kleinere Kritikpunkte, wie das leichte Rauschen bei Tonaufnahmen, können das hervorragende Gesamtergebnis nicht schmälern.

Der Sony Camcorder überzeugt mich einfach auf ganzer Linie und das in allen erwähnten Punkten. Die intuitive Bedienung lassen hervorragende Aufnahmen zu einem Kinderspiel werden. Die vielfältigen Möglichkeiten, die Aufnahmen wiederzugeben und zu teilen vervollständigen das hochwertige Gesamtpaket.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Top Gerät ohne viel zu schreiben..., 13. März 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Sony HDR-PJ810 PJ-Serie Premium-Modell Camcorder (Full HD, 24,5 Megapixel, Sony G-Optik mit 12 fach Zoom, HDMI) schwarz (Elektronik)
Verarbeitung, Handling, Viedeoqualität auf absolutem Profiniveau. Kann den Camcorder uneingeschränkt empfehlen. Hatte vorher einen Sony Festplattencamcorder, der recht komplizert von der Bedienung war. Sprich Reaktionszeit der Festplatte. Der 810er ist blitzschnell dank der SD Karte oder des Flahsspeichers.
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14 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Steadycam Qualitäten im handlichen Format, 11. Juni 2014
Rezension bezieht sich auf: Sony HDR-PJ810 PJ-Serie Premium-Modell Camcorder (Full HD, 24,5 Megapixel, Sony G-Optik mit 12 fach Zoom, HDMI) schwarz (Elektronik)
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Es ist schon erstaunlich was Sony hier mit der HDR-PJ810 PJ-Serie auf die Beine gestellt hat und für alle die
Steadycam Eigenschaften in kompakter Bauweise bei gerade mal ca.450 Gramm haben möchten,ist dieser
Camcorder einen Blick wert.

Der Camcorder ist,wie man es von Sony gewohnt ist,sauber und auf hohem Niveau verarbeitet,alle Tasten gut
zugänglich und mit sauberem Druckpunkt.

12 Fach Zoom ,Full HD, 24,5 Megapixel liest sich erst mal nicht schlecht,ist aber kein Garant für "gute" Bilder,
in diesem Fall bzw, dem Camcorder ist es aber so und auch Sonys G-Optik macht hier einen guten bis sehr
guten Job,Wahnsinn wie die "freischwingende" Optik die von Menschenhand gemachten Wackler rausfiltert
und so für ruhige Aufnahmen sorgt, extrem wildes "Gehampel" wird auch damit nicht ruhig aber dafür ist es auch
nicht gemacht und es war nicht zu erwarten.

So oder so,die G-Optik ist ganz klar das Highlight des Sony HDR-PJ810 obwohl........ein wirklich interessantes und
gleichzeitig cooles Feature ist der kleine Beamer, der in dem abschwenk und umklappberen Sucher/Monitor
integriert ist. Mit 50 Lumen ist dieser bei halbwegs abgedunkelten Räumen immer für eine Überrschung gut und
ist prima um mal eben das Aufgenommene an die heimische Rauhfasertapete zu werfen und das bis zu einer Größe
vom 200 Zoll was ca. 5 Meter in der Diagonalen entspricht,in der Wohnung komme ich leider nicht weit genug weg von
der Wand aber in einer Loft oder draußen an der Hauswand ist es schon möglich. ;-)

Über einen HDMI Anschluß lässt sich auch ein Handy oder Tablet am Camcorder anschließen um so den Beamer
zu nutzen,wie ich finde ein netter Zusatznutzen,ob man es braucht oder will muss jeder selbst für sich entscheiden,
ich für meinen Teil finde es super und nutze es immer mal wieder.

Der Ton wird ganz ordentlich aufgezeichnet,könnte aber einen Tick besser sein,was natürlich auch der Tatsache geschuldet ist,
dass die Mikrofone eher auf dem Camcorder angebraucht sind als davor,was sicher zu einem präziserem Ergebnis geführt
hätte.
Wer noch besseren Ton möchte legt sich eventuell ein externes Mikrofon zu,dann noch einen Windschutz drauf und die
leider hörbaren Windgeräusche gehören der Vergangenheit an aber keine Angst,das ist jammern auf hohem Niveau denn
der Ton ist ansich echt nicht schlecht,nur optimierbar.

Zugegeben,man muss für Sony's HDR-PJ810 PJ-Serie Premium-Modell Camcorder einigermaßen tief in die Tasche greifen
aber man bekommt auch was fürs Geld,wer qualitativ hochwertige Aufnahmen machen will,sich immer schon über verwackelte
Videos geärgert hat und hin und wieder selbgemachte oder zugespielte Videos über den eingebauten Beamer sehen möchte,
ist mit diesem Camcorder richtig gut bedient.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Guter Camcorder für Urlaub und Co., 10. Juni 2014
Von 
Lightbox - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 100 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Sony HDR-PJ810 PJ-Serie Premium-Modell Camcorder (Full HD, 24,5 Megapixel, Sony G-Optik mit 12 fach Zoom, HDMI) schwarz (Elektronik)
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Wenn es darum geht, bewegte Momente festzuhalten, erfreuen sich Smartphones und handliche Kompaktkameras zwar großer Beliebtheit, müssen aber bei der Qualität der Aufnahmen immer noch hinter Camcordern, DSLRs, etc. zurücktreten.
Wer also wirklich filmen möchte, der greift zu letztgenannten Geräten.
Sollten Sie gerade über die Anschaffung eines neuen Camcorders nachdenken, dann nehmen sie den Sony HDR-PJ810 doch einmal genauer unter die Lupe.

01 Lieferumfang:

Neben dem Camcorder befinden sich im Paket eine ziemlich ausführliche und gut erklärte Bedienungsanleitung, ein HDMI-Kabel, ein Ladekabel und der dazugehörige Akku. Also alles, was man für den Start braucht. Nur eine SD Karten müssen sie sich noch zulegen (der Camcorder verfügt für erste Testaufnahmen aber auch über einen recht ordentlichen internen Speicher von 32GB)

02 Eindruck und Verarbeitung:

Eines muss man dem Sony Camcorder lassen - er ist nicht nur recht leicht (ca. 460g) sondern auch sehr kompakt und dürfte damit bequem in jeder Tasche oder jedem Rucksack zu transportieren sein. Quasi ein richtiges Immer-mit-dabei-Gerät.
Die Verarbeitung des Geräts ist zufriedenstellend. Besonders das Klappdisplay ist ordentlich verbaut und macht einen stabilen Eindruck.
Insgesamt liegt das Gerät gut in der Hand. Die Anordnung der Bedienelemente empfinde ich als gelungen. So lässt sich die Cam leicht mir der rechten Hand bedienen (Hin und Herzoomen, etc.)

03 Display, Menü und Menüführung

Mit 921.000 Bildpunkten und einem 7,6 cm großen Display lassen sich Filmaufnahmen schon während der Aufnahme gut beurteilen. Die Auflösung ist sehr detailreich und das Display klar. Auch im Sonnenlicht ließ es sich noch einigermaßen gut erkennen. Wer gerne aufs Display verzichtet, der kann durch den verbauten Sucher schauen und aufnehmen. Darüber hinaus ist im Display auch der Projektor eingebaut, mit dem sich die eben gedrehten Filme auf eine Leinwand werfen lassen. Ist zwar nicht so, als ob man einen großen Beamer benutzt, aber schon ein nettes Gimmick, wenn man im Freundeskreis schnell mal was zeigen will.
Das Display selbst ist übersichtlich gehalten und man findet sich im Menü schnell zurecht. Der Touchscreen reagiert meist zügig, wer größere Finger hat, könnte vielleicht hin und wieder zwei mal drücken müssen. Insgesamt erleichtert der Touchscreen das Steuern im Menü aber erheblich.

04 Aufnahmen

Der Sony Camcorder hält einen 12-fach optischen Zoom bereit, bietet daneben aber auch noch einen digitalen Zoom (24x). Die Aufnahmen mit dem optischen Zoom sind hervorragend, sehr scharf und detailreich (aufgenommen in Full HD). Durch die schwimmend gelagerten Linsen werden Wackler effektiv ausgeglichen.
Auch der Digitalzoom kann sich noch sehen lassen und liefert erfreulich gutes Bildmaterial.
Der Exmor R CMOS Sensor eröglicht auch ein Filmen bei widrigen Lichtsituationen - wird es allerdings richtig dunkel, kann auch er ein Bildrauschen nicht unterdrücken. Insgesamt ist die Leistung aber als wirklich gut zu bezeichnen und sollte für die meisten Situationen völlig ausreichen.

Zudem lassen sich im Menü verschiedene Aufnahmemodi finden - von Schneeaufnahmen, über Nachtaufnahmen ist so ziemlich alles dabei, was einem begegnen kann. Positiv bei Nachtaufnahmen - die Sony bietet ein Hilfslicht, das sehr hell ist und Nachtaufnahmen damit gut gelingen lässt.

05 Tonqualität

Die Tonqualität des verbauten Micros geht in Ordnung, ist aber nicht überragend (was allerdings zu erwarten war). Hin und wieder ist so ein untertöniges Rauschen in den Aufnahmen zu vernehmen. Sind die zu filmenden Gegenstände weiter weg wird der Ton zudem sehr leise. Wer das vermeiden möchte, der sollte über die Anschaffung eines externen Micros nachdenken - den Anschluss bietet die Sony hierfür von Haus aus.

06 Weitere nennenswerte Punkte:

- Abspielen über Projektor, HDMI oder durch "Play Memories at Home" über Laptop oder über Smartphone, Tablet (App verfügbar)
- Wi-Fi und NFC erlauben ein einfaches Übertragen der Videos auf andere Endgeräte
- Cloud-Funktion für Teilen auf verschiedenen Geräten

07 Kleine Kritikpunkte:

Neben der sehr guten Leistung gibt es für mich kleine Kritikpunkte, die hier genannt werden sollen, die in der Gesamtwertung der Leistung der Kamera aber fast keinen Abbruch tun.

- der Akku wird außen auf der Kamera aufgesetzt, ein extra Fach gibt es leider nicht - so muss man schauen, wie sich die Staubanfälligkeit der Kontakte über einen längeren Zeitraum verhält.
- Das USB Ladekabel ist in der Handschlaufe der Kamera angebracht, auch hier muss man schauen, wie es sich bei Berührung mit Schmutz verhält. Warum Sony keinen Micro-USB Anschluss unter die Klappe für die anderen Anschlüsse gelegt hat und das Kabel separat beigelegt hat, erschließt sich mir nicht ganz.
- Rauschen mit eingebautem Micro wurde bereits genannt

08 Fazit

Mit dem Sony HDR PJ810 erhält man einen sehr kompakten Camcorder, der vor allem bei HD Aufnahmen mehr als überzeugen kann. Die Bilder sind sehr scharf, klar und detailreich. Nett ist der verbaute Projektor, mit dem Aufnahmen direkt an eine Wand geworfen werden können und nach Aufnahme sofort angeschaut werden können.
Das Menü ist übersichtlich gehalten, gut ansteuerbar und auch für Anfänger leicht zu durchdringen.
Besonders positiv finde ich die schwimmend gelagerten Linsenelemente - Verwacklungen werden damit wirklich effektiv reduziert.
Insgesamt also ein Gerät, das jeden Hobbyfilmer glücklich stimmen dürfte und das sich in seiner Gesamtperformance keine nennenswerten Schnitzer erlaubt.
Hier kann also bedenkenlos zugegriffen werden.
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