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5.0 von 5 Sternen Eine der besten Platten der 60er Jahre, 20. November 2002
Rezension bezieht sich auf: Free for All (Audio CD)
Dieses Album ist eines von Art Blakeys gelungensten und vor allem bedeutendsten. Das Zusammenspiel der Bläser ist einfach phänomenal, einfallsreich und atemberaubend. Sowohl für Freddie Hubbard als auch für Wayne Shorter war diese Studio-Session eine der letzten mit den Messengers, und auch das folgende Album "Indestructible" ist auf dem gleichen Niveau, auch wenn es wohl die technische Brillanz und das schlafwandlerische Beisammensein der sechs miteinander so vertrauten Musiker demonstriert, jedoch nicht dieses einmalige Moment an Inspiration und Grenzgängertum erreicht.
So wie Miles Davis mit seinem Quintett der späten 60er, dem nicht zufälligerweise eben jener Wayne Shorter dieser Aufnahmen angehörte, das freie Spiel innerhalb der Grenzen gewisser für ihn unverzichtbarer harmonischer und rhythmischer Fundamente ausgelotet hat, führt auch Art Blakey mit seinem pulsierenden und besonders hier betont antagonistischen Schlagzeugspiel die Gruppe auf einer Gratwanderung zwischen völliger Freiheit und klar umrissenem Hard-Bop-Konzept, gleichzeitig anfeuernd und vorwärts treibend wie zügelnd und disziplinierend.
Daß diese Aufnahmen bei weitem nicht so populär und geschichtsträchtig geworden sind wie etwa jene von John Coltrane oder Miles Davis aus diesen Tagen, liegt wahrscheinlich daran, daß dieses musikalische Rezept damals für die Avantgarde zu veraltet (oder zu anspruchsvoll?) und für die traditionelleren Musiker zu gewagt schien und somit kaum Nachahmer fand; und auch Art Blakey selbst hat sich in der Folgezeit eines konventionelleren musikalischen Ausdrucks bedient, wohl wissend, daß er Musiker dieses Kalibers wohl nie mehr bekommen würde, technische Virtuosen und höchst kreative Geister.
Gehört in jede gut sortierte Jazz-Sammlung.
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