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Kundenrezensionen

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am 12. März 2014
Nachdem ich das Spiel nun zu 100% durchgespielt habe (alle Kong-Buchstaben, alle Puzzleteile und die 7. Bonusinsel), und mich gerade an den schweren Modus mache (nur 1 Herz, keine Items und Partner, dafür freie Affenwahl) denke ich, es ist an der Zeit für ein kurzes Resümee:

Grafik:

Die Grafik von Donkey Kong Country - Tropical Freeze hat mir sehr gut gefallen, wobei mir dieser Punkt persönlich nicht so wichtig ist. Ich spiele Games seit den frühen 80ern und bin daher nicht verwöhnt. Man kann die Grafik am besten als ein HD Update des Vorgängers beschreiben. Abwechslungsreich, bunt, comicartig und mit einigen netten Spielereien in der dritten Dimension. Wichtiger ist aber: sie ist flüssig. In den Levels gibt/gab es bei mir keine Lags, Framerateinbrüche, Tearing oder ähnliches. So muss das heutzutage eigentlich standardweise sein.

Sound:

Wieder einmal sind herrlich positive Dschungel-Rhythmen aber auch meditative Sounds im Spiel. Der Sound untermalt gut die Stimmung in den Levels. Dennoch fehlen mir die Ohrwürmer aus dem Vorgänger, aber das ist meine subjektive Meinung und kann bei anderen Gamern ganz anders sein.

Gameplay und Spieldesign:

So! Kommen wir zum eigentlichen Kern: Ich finde, DKC: TF spielt sich ganz ausgezeichnet. Ich habe mich für die "alte" Steuerung per Wiimote und Nunchuk entschieden, denn so habe ich auch schon den Vorgänger auf der Wii gespielt. Die Eingaben funktionieren einwandfrei, die Steuerung ist präzise und man hat wirklich Kontrolle über die Affenbande. Die Spieldesignentscheidung, nun noch zwei Kongs als Partner zur Verfügung zu stellen, finde ich eine gute Idee.
Allerdings merkt man schnell (zumindest ging es mir so), dass die Partnerwahl meist nur auf Dixie Kong hinausläuft. Sie hat prinzipiell die gleichen sprungverbessernden Eigenschaften wie Diddi, nur dass man mit ihr gegen Ende noch ein wenig an Höhe gewinnt. Und das macht es erheblich einfacher - und in manchen Fällen erst möglich - einige geheime Bereiche zu entdecken.
Diddi und vor allem Cranky Kong werden somit überflüssig. Besonders Cranky hat mir nicht so gut gefallen. Mit ihm wird das Spiel gleich mal eine Ecke schwerer, da man hier nur höher springt, sich aber nicht in der Luft halten kann.
Die Welt(en) in DKC: TF gefallen mir gut, ich finde sie aber nicht ganz so abwechslungsreich wie im Vorgänger. Vor allem das titelgebende Eisthema kommt, finde ich, vieeeel zu kurz. Zudem kann ich heute, knapp vier Tage nach meinem letzten Mal spielen, nicht mal mehr sagen, wie sich die Welten genau unterscheiden. ÖÖhm, Dschungel, Alpen, Afrika, Wasserl, Dschungel mit Früchten, Moment.... Dschungel und Donkeys Insel (eigentlich ja Dschungel) vereist. Das sagt mir zumindest heute meine Erinnerung. Eine gute Neuerung ist aber der Wechsel der Kameraperspektive(n): Schon im ersten Level wird man kreuz und quer durch die Baumwipfel geballert. In späteren Levels nimmt die Kameraperspektive aberwitzige Winkel ein wenn es beispielsweise im Minenwagen per Schussfahrt steil nach unten geht.
ABER: die Bosse hätten gerne mehr wikinger-like und innovativer sein dürfen. Auche der letzte Endkampf war etwas billig - im Vergleich zum Vorgänger einfach zu kurz, zu unepisch und zu einfach... was uns zum

Schwierigkeitsgrad

bringt! Da scheinen die Meinungen ja einigermaßen konform zu gehen. Man liest ja so einiges hier, von "schwierig" zu "schwierig wie die Hölle" über "so schwierig, dass sogar die Wertung drunter leiden muss".
Nun, ich denke, ein Spaziergang ist DKC: TF auf keinen Fall. Das muss es aber auch nicht. Casual Games gibt es - insbesondere bei Nintendo - wie Sand am Meer. Da freut man sich einfach auch mal über ein forderndes Spiel. Ich gestehe: Ich habe in einigen K-Levels auch mal weit mehr als 40 Leben gelassen. Umso größer ist dann aber die Freude, wenn man es endlich geschafft hat - und das auch noch mit allen Puzzleteilen! Aber: man MUSS ja nicht jedes Level zu 100% durchzocken. Hier differenziert Nintendo, wie ich finde, sehr gut. Man kann m.E. auch als weniger erfahrener Spieler gut durch die meisten Levels kommen (Minen- und Raketenfasslevels mal ausgenommen) wenn man etwas übt. Und für alle anderen Spieler ist eben der Rest gedacht.
Nur so weit meine Meinung dazu. Ist das Spiel objektiv gesehen nun schwer? JA! Ist es unschaffbar schwer? NEIN! Ich empfand den Vorgänger beispielsweise als wesentlich schwerer. Ebenso die letzten beiden Levels von Super Mario 3D World. Und auch New Super Luigi U hab ich nach 2 Levels erst mal für ein paar Monate weggelegt. Es ist also alles relativ ;-)
Eines hier noch am Rande: Ich finde, die größte Verbesserung im Vergleich zum Vorgänger liegt in der Abschaffung von Super Kong, der einem nach mehrmaligem Versagen das Spielen abnehmen konnte. Wie weit sind wir denn gekommen?!? Da kaufe ich für viel Geld ein Spiel und lass es dann von der AI durchzocken! Da kann ich gleich ne Blu Ray einwerfen oder mich bei nem Let's Play bespaßen lassen!

Fazit:

Mir hat DKC: TF sehr viel Spaß gemacht. Es erfindet die Banane nicht neu (das hat Nintendo m.E. sowieso schon seit langer Zeit nicht mehr geschafft), ich fühlte mich aber dennoch eine gute Woche lang sehr intensiv gefordert und vor allem... prächtig unterhalten. Dieses Spiel schafft es trotz einiger kleiner Designschwächen, das gute alte Nintendo-Gefühl in einem hervorzuzaubern, das man hat, wenn man einen der alten Klassiker spielt. Im Vergleich dazu ist dies meiner Meinung nach Super Mario (egal in welcher Form) auf der Wii U bis dato nicht gelungen. Leider ist es heutzutage so, dass man an jeder Ecke Videospiele nachgeschmissen bekommt. In e-Shops oder als Gratis-Apps... Das führt dazu, dass man sich bei Versagen oder kleineren Stagnationen schnell wieder einem anderen Spiel widmet anstatt dranzubleiben - und das führt dann halt auch mal zu der ein oder anderen schlechte Frustbewertung. Schade, denn dieses Spiel hat es wirklich verdient, dass man sich bis zum (bitteren) Ende durchbeißt.
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am 29. Mai 2014
Das war mein erstes Donkey Kong spiel, das ich je gespielt habe - es wird jedoch nicht das Letzte sein.

Das Spiel überzeugt in jedem Gebiet. Das Level-Design sprüht förmlich vor Kreativität und das obwohl es typische Themen wie Eis, Lava, Wasser etc. aufgreift. Das liegt vor allem daran, dass so viel Liebe zum Detail anzufinden ist. Mein persönliches Highlight war in der Frucht-Welt, der gibt es einen Gegner, der in Traubensaft fällt. Wenn er dann wieder rauskommt färbt sich sein Fell lila, und der Farbton wird immer intensiver je öfter er in den Saft fällt - einfach genial. Generell war das Gegnerdesign ziemlich cool. Die "Viehkinger" sind echt klasse gestaltet und man kann diese sogar als "Trophäe" freispielen! Sagte ich freispielen? Richtig, man kann in diesem Spiel sehr viel freispielen. Gegner-Figuren, Artworks, Dioramen, Secret Worlds und sogar den Soundtrack. So gehört sich das! Viele Entwickler bieten soetwas als kostenpflichtigen DLC an; hier wird auf das klassische Unlocken gesetzt - ich liebe es!

Das Spiel lohnt sich alleine wegen des Soundtracks schon. David Wise hat hier ein Meisterwerk abgeliefert. Die Tracks gehen von leicht und fröhlich bis zu dramatisch und düster. Es war keiner dabei der mir nicht gefallen hat und der Soundtrack aus Welt 2 - 1 hält nun sogar als mein Handy-Klingelton her. Wie oben schon geschrieben, kann man den Soundtrack sogar im Spiel freispielen, also empfehle ich jedem nach dem Durchspielen nochmal in Ruhe reinzuhören!

Das Gameplay besteht hauptsächlich aus 2D-Platforming, wobei man hauptsächlich Donkey Kong steuert. Hilfe können hierbei Diddie, Dixie und Cranky Kong liefern, welche allesamt unterschiedliche Fähigkeiten mit sich bringen. Hier ist allerdings auch einer der wenigen Kritikpunkte, die ich habe: Die drei sind nicht sehr ausgeglichen, denn Dixie ist mit Abstand am nützlichsten. Dies ist aber nicht weiter schlimm, denn man kann das Spiel auch ohne sie durchspielen und deshalb bleibt jedem selbst überlassen welchen der Drei man mit sich nehmen möchte. Neben den drei Affen gibt es noch einen Item-Shop in dem man sich Hilfs-Items kaufen kann. Zu diesen kann ich allerdings nicht viel sagen, denn ich hab mir nie eins kaufen müssen.

Zur Steuerung kann ich nur sagen: Extrem präzise. Es gab keine Kameraprobleme und keinen Input-delay. Die Steuerung funktioniert in jedem Level, also auch für die Raketen-, Schwimm-, Mienenwagen-, Rambi- und Standardlevel. So macht Platforming Spaß. Diese Spiel setzt einen Maßstab, den sich andere Spiele zum Vorbild nehmen sollten.

Das Gamepad wird in keinster Weise integriert, und das wurde von vielen kritisiert. Ich finde das nicht so schlimm, solange Off-TV unterstützt wird. Das Gamepad schaltet den Bildschirm aus, wenn man am TV spielt, sodass man Akku spart, was mir bei der kurzen Laufzeit des Gamepad persönlich wichtiger ist.

Alles in allem ist das Spiel nicht nur eine Kaufempfehlung, sondern eine Kaufpflicht für jeden der eine WiiU hat (und Leute die keine WiiU haben sollten sich eine anschaffen!) Ich sage das als ein Zocker, der normalerweise keine Platformer spielt, denn ich bin zu schlecht in ihnen. Dieses Spiel motiviert aber immer wieder weiterzuspielen. Gespielt habe ich ca. 35 h bei 99% Kompletion des Spiels.
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am 21. Februar 2014
Am 18.02. bekam ich von Amazon die Nachricht, dass „Donkey Kong Country Returns – Tropical Freeze“ verschickt worden ist. Am 19.02. fand ich dann das Game im Briefkasten und voller Freude schob ich die Disc in meine angestaubte WiiU und es ging los… Eines vorab: Dieses Game hat es in sich und ist eine Liebeserklärung an die grandiose Kong-Trilogie der goldenen SNES-Ära… und genauso anspruchsvoll!

Story:

Die Story ist DKC-typisch eher nicht so tiefgründig, sondern mutet eher als Mittel zum Zweck an. Nichts desto trotz… Die Kongs feiern gerade DKs Geburtstag, als eine Flotte „Pinguin-Wikinger“ auf die Insel zusteuert und diese mit Hilfe eines Eisdrachens einfriert. Die Kongs werden dadurch von der Insel gepustet und DK findet sich auf einer entfernteren Insel wieder und versucht mit Hilfe der anderen wieder zurück in die Heimat zu gelangen…

Gameplay:

Beim Gameplay von DKCR –TF werden alle Register gezogen. Den größten Teil ist man damit beschäftigt durch die Level zu hüpfen und nebenbei Leben ( in Form von Luftballons ), Bananen, Bananenmünzen, vier Kong-Buchstaben und schließlich jede Menge Puzzleteile einzusammeln. Die Konstruktionen der einzelnen Levels sind fantastisch gelungen und sehr abwechslungsreich geraten. Neben klassischen Dschungel ist alles vertreten, von Stränden, Gebirgen, Dörfern, Schiffswracks, Sägewerke, Steppen etc. Für Abwechslung ist gesorgt… Aber nicht nur optischer Natur. Neben den Hüpfpassagen wird das Gameplay immer wieder ergänzt und aufgelockert, beispielsweise durch Fässerballereien, Lorenfahrten, Bootsfahrten, Balonflügen und ritten auf Rambi dem Nashorn!
„Neu“ ist, dass es wieder Schwimmpassagen gibt, die absolut geschmeidig ablaufen. Leider ist Enguarde aus der klassischen Trilogie nicht dabei, trotzdem stellen diese Passagen kein Problem dar, da DK durch seine neue Unterwasserattacke fast alles aus dem Weg räumen kann. Auf die Begleitfiguren werde ich aber weiter unten noch genauer eingehen!
Die Level an sich strotzen nur so vor geheimen Orten, die man nicht auf den ersten Blick sieht, aber mit ein wenig Intuition, entdecken kann. Gerade Kong-Veteranen haben wahrscheinlich eh ein Gespür dafür. Bei manchen Leveln gibt es auch einen zweiten geheimen Ausgang, um Alternative Level erforschen zu können.

Grafik:

Optisch sieht das Game spitze aus, ist aber nicht das Maß aller Dinge. Die Grafik läuft geschmeidig, ohne zu ruckeln, und ist sehr detailliert, sowie zum ersten Mal für ein DK-Game in HD. Vor allem die Zwischensequenzen sehen sehr gut aus und dort zeigt sich wie viel Arbeit die Entwickler in die Details, allen voran den Figuren, gesteckt haben. Abwechslung ist auch hier Trumpf!

Sound:

Die Melodien im Game sind immer themenbezogen und passen perfekt zum Geschehen auf dem Bildschirm. Vor allem ist die Einbindung der klassischen Melodien eine tolle Hommage an das Original. Gänsehaut gibt es vor allem bei den Schwimmpassagen mit den Sounds aus DKC 1 … einfach grandios! Die Soundeffekte sind auch toll, vom klackern der Bananen (beim Sammeln), bis hin zu Explosionen der Fässer… alles klingt voluminös und absolut klangscharf.

Steuerung:

Die Kontrolle über die Figuren ist absolut exakt und punktgenau. Vor allem wenn man auf Top-Speed rennt, merkt man wie konsequent die Levels durchdacht und durch-choreografiert sind. Ihr könnt mit dem Tablet zwischen Steuerung über den D-Trigger oder über den Stick entscheiden. Das Tablet selbst hat keinen Nutzen. Sobald ihr auf dem TV zockt, schaltet sich der Bildschirm des Tablets aus. Alternativ kann man auch mit Nunchuck und Wiimote zocken oder mit dem Klassik Controller. Sollte man mal nicht die Möglichkeit haben am Fernseher zu spielen, so kann das Spiel ganz einfach auf das Tablet streamen und der Spaß geht weiter ;-)

Figuren:

Neben DK und Diddy gibt es in Tropical Freeze zwei „neue“ ergänzende Charaktere. Zum einen Dixie und zum anderen Cranky Kong. Der direkt steuerbare Charakter ist Donkey Kong selbst; die anderen Figuren ergänzen Donkey bei den Sprunpassagen, wobei jeder eine andere Fähigkeit hat. Diddy hat ein Jetpack bei sich, bei dem man ein paar Sekunden in der Luft schweben kann. Dixie kann ebenfalls mit ihrem Haarschopf eine paar Sekunden schweben und danach ein Stück weiter nach oben fliegen. Cranky kann mit Hilfe seines Gehstockes über stachelige Böden springen und dabei sogar größere Höhen erreichen und stärkere Gegner problemlos beseitigen. Allerdings ist hier viel Übung gefragt, da man die Sprünge mit dem Stock exakt timen muss.
Abschließend gibt es noch Rambi das Nashorn, auf dem man reiten kann. Mit seinem Horn kann er auch die stärksten Gegner ohne Probleme aus dem Weg räumen. Auch so manches Gebäude oder Stück Mauer ist nicht sicher und kann eingerissen werden.

Fazit:

Donkey Kong Country Returns – Tropical Freeze zeigt wie ein Jump-n-Run auszusehen hat und sich zocken lässt. Das Game punktet durch seine tadellose Spielbarkeit, sowie abwechslungsreiches Gameplay, ergänzt durch tolle Optik und Sound!
Aber ACHTUNG: Dieses Mal trumpfen die Retro-Studios bzw. Nintendo richtig auf, was das Thema Schwierigkeitsgrad angeht. Es ist das wohl bisher fordernste Game auf der WiiU. Wer den direkten Vorgänger schon extrem schwer fand, der wird hier wahrscheinlich in die Knie gehen. In den ersten 1-2 Welten geht es zwar noch, aber danach wird die Frustrationstoleranz auf das Stärkste geprüft! Für Old-School-Gamer wie mich ist es ein wahres Fest. Neulinge müssen sich hier auf was gefasst machen. Lassen Sie sich dabei nicht täuschen, dass Sie zu anfangs sehr viel Leben einsammeln können…. Sie werden sie brauchen ;-)

+++ NACHTRAG +++

Mir ist aufgefallen, dass sich der ein oder andere an den Ladezeiten stört, die sind aber meines Erachtens nach nicht so schlimm wie geschildert. Da habe ich schon deutlich längere Ladezeiten bei anderen Games gesehen. Was aber in keinem Fall stimmt, ist, dass das Game ruckelt oder stockt. Auch gibt es keine Ladezeiten wenn man während eines Levels pausiert und danach wieder weiterzocken will. Da stimmt dann wohl eher etwas mit der betreffenden Konsole nicht! Natürlich ist es keine Grafikgranate, wie so manch anderes Game... aber muss es das sein? Es ist eine Spielspaß-Bombe und das ist es, was am Ende zählt :-)
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am 11. Februar 2016
Wow. Das Spiel macht alles richtig:

- wunderschöne und passende Grafik
- grandioser und ebenso passender Soundtrack
- anspruchsvoll schwierig aber niemals unfair
- toller Zweispielermodus

Ich fühlte mich durch den Soundtrack, der wieder wie vor 20 Jahren von David Wise komponiert wurde, direkt in meine Jugend versetzt. Das Spiel macht einfach Spaß und ist selbst für Donkey Kong Veterane anspruchsvoll. Donkey Kong steuert sich unglaublich präzise und durch einen zweiten Spieler (entweder mit Wii-Remote, Wii-Remote+Nunchuck oder Wii U Pro Controller) kann man diesen Spaß auch noch verdoppeln :)
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am 10. Dezember 2015
Ich habe Donkey Kong Country, Country 2 und Country 3 damals auf dem Super Nintendo schon als Kind durchgespielt und geliebt, vor allem der 2. Teil hat mir am Besten gefallen.

Da ich die Affen danach lange Zeit nicht mehr verfolgt habe, stoss ich erst unlängst auf das neue Spiel. Dieses wurde aber, anders als die früheren SNES-Ableger, nicht mehr von RARE sondern nun von Retro Studios produziert. (Rare wurde von Microsoft gekauft)
Im Vorfeld habe ich viele Tests, Kritiken und Rezensionen gelesen und einige Videos im Internet durchgeschaut und wusste, dass dieses Spiel den Ruf hat, sehr schwer zu sein, was ich an dieser Stelle bestätigen kann. Dieses Spiel definiert - anders als zB. Yoshi Wooly World - nicht nur über die sammelbaren Gegenstände seine Schwierigkeit, sondern bleibt konstant auf einem recht hohen Level. Die sammelbaren Gegenstände (Puzzleteile, KONG-Buchstaben) sind teilweise sehr einfach, teilweise aber auch sehr knackig zu finden. Ich habe bereits im 2. Level der 1. Welt einige Leben gelassen, zwischendurch kamen zwar einige einfache Level, die Leben zerrinnen aber trotzdem wie nichts.

Die Grafik wurde zeitgemäß der Leistung der Wii U angepasst und gefällt mir ausgesprochen gut. Sehr detailreich kommen die einzelnen Level daher, im Hintergrund tut sich fast immer was (zB. ein Specht, der an einen Baumstamm hämmert) und auch so sind die Level optisch ein Traum (vor allem im Vergleich zu den SNES-Teilen). Perfekt untermalen wird die Atmosphäre von der großartigen Musik, die in diesem Teil von David Wise produziert wurde, der bereits die Musik zu den SNES-Teilen gemacht hat. Dabei sind einige neue Melodien zu hören, die mir zwar nicht auf Anhieb im Ohr blieben (trotzdem schön anzuhören sind) und Remixe älterer, bekannter Titel wie zum Beispiel der Wassermusik aus Donkey Kong Country 2.

Die Level sind allesamt ziemlich lange, ich würde sagen, man braucht im Schnitt ca. 10 Minuten für eines. Kritik muss ich dann an den Ladezeiten anbringen, die mir leider ein paar Mal unangenehm aufgefallen sind; nichts weltbewegendes, aber trotzdem ein paar Sekunden zu lang.

FAZIT: Wer auf herausfordernde Jump and Runs steht oder alte Kindheitserinnerungen ein bisschen auffrischen möchte, der kann hier getrost zuschlagen. Hier stimmt alles, von der Atmosphäre zum Leveldesign, Grafik und der Musik.
Wer sich schon bei Super Mario schwer tut und einfachere Jump and Runs bevorzugt, sollte es sich nochmal überlegen, hier zuzuschlagen, da das Spiel sehr frustrierend sein kann; besonders bei Trial&Error-Passagen, die man von Super Mario nicht kennt.
33 Kommentare|3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 23. Mai 2014
Als Kenner und Liebhaber der legendären Donkey Kong Country-Reihe, die ich bereits auf dem SNES genießen durfte, hatte ich mich natürlich sehr auf Donkey Kong Country Returns für die Wii gefreut, das eine gefühlte Ewigkeit auf sich warten ließ. Dieses Spiel verzauberte mich einerseits durch die erstklassige Spielbarkeit und den hohen Schwierigkeitsgrad, andererseits aber auch durch die liebevoll gestaltenen Level und Charaktere.

Story:

Nun steht der zweite Teil dieser Reihe (Für mich ist die Trilogie auf dem SNES eine eigene Reihe.) in den Startlöchern und verspricht wieder einmal erstklassigen Jump'n Run-Genuss. Das Spiel startet mit der Geburtstagsfeier von Donkey Kong und als es scheint, dass niemand die gute Laune trüben kann, taucht ein Wikingerschiff aus dem Nichts auf und überzieht mit Hilfe eines Eisdrachens die sonst so schöne Insel mit einer dicken Eisschicht. Die Story ist gewohnt mittelmäßig - selbst wenn man nicht weiß, warum und wieso, tut dies dem Spielspaß keinen Abbruch!

Grafik und Präsentation:

Wow!, dachte ich mir, als die Geburtstag-Sequenz über den Bildschirm lief. Alles sah haarscharf und knackig aus, so etwas ist man gar nicht von der Affentruppe gewohnt. Hier lässt die Wii U erstmals ihre Muskel spielen. Natürlich sehen vorgerenderte Filmchen immer etwas schicker aus, als das tatsächliche Gameplay, aber zu diesem Punkt kommen wir ja später noch.

Die Level selbst präsentieren sich knallbunt und sehr abwechslungsreich, so schön hat sich noch nie ein DK-Spiel präsentiert, der Wii U sei Dank. Sofern man nicht mit DK und Co. durch die Level flitzt, laden die einzelnen Level immer wieder zum Bestaunen ein, seien es die detailreichen Hintergründe, die sich jedoch leider viel zu oft wiederholen bzw. mehr Abwechslung vertragen würden, oder die Vegetation, die das Gesamtbild eines jeden Levels abrunden.

Abgerundet wird das ganze durch die vorzügliche Musik von David Wise, dem Genie, der bereits die Musik in der Trilogie auf dem SNES komponierte. Immer wieder habe ich mich erwischt, wie nur stillgestanden habe, um die Musik genießen zu können. Die Musik deckt ein großes Spektrum an Musikgenres ab, sei es nun etwas schnelleres, rockigeres oder aber etwas ruhigeres, besinnlicheres. Selbst Lieder aus den SNES-Teilen haben ihren Weg in das Spiel gefunden, toll!

Gameplay und Steuerung:

Sofern man die alten Teile gespielt haben sollte, findet man sich bei Tropical Freeze sofort wieder zurecht. Die Steuerung ist ein großer Pluspunkt dieses Spieles und ermöglicht so ein exaktes steuern der Affenbande. Ich selbst habe das Spiel mit dem Pro Controller gespielt und ich finde, dass sich das Spiel genauso gut steuern lässt, wie mit der Fernbedienung, mit der ich bereits den Vorgänger gespielt habe.

Da Nintendo ja das Gamepad der Wii U als GROßE Innovation anprangert, ist es für mich so unverständlicher, warum dieses während des Spielens SCHWARZ bleibt! Versteht mich bitte bei diesem Punkt nicht falsch. Natürlich handelt es sich bei diesem Spiel um ein 2D Jump'n Run, jedoch für mich unverständlich, warum denn nicht einfach das Inventar angezeigt wird, anstatt einfach den Bildschirm auszuschalten. So geht man weiter in die falsche Richtung.

Ist die Steuerung ins Blut übergegangen, steht dem Sammelwahn nichts mehr im Wege: Haufenweise Bananen, Bananenmünzen, Luftballone, Puzzleteile und K.O.N.G Buchstaben wollen gefunden werden. Solltet ihr bei eurer Suche erfolgreich gewesen sein, winken Zeichnungen und Geheimwege zu neuen Level als Belohnung. Apropos Geheimwege: die Level strotzen nur so vor Geheimnissen und wollen natürlich auch entdeckt werden! Die Level eines jeden Themas sind in Bereiche unterteilt und werden nacheinander abgearbeitet. Neben dem dichten Dschungel warten unter anderem noch Strände, tiefe Meere und hohe Berge darauf, erkundet zu werden.

Figuren und Schwierigkeitsgrad:

Neben Donkey Kong und dessen Kumpel Diddy, gesellen sich nun die zierliche Dixie und Sprücheklopfer Cranky hinzu. Während Donkey Kong als fixer Charakter im Mittelpunkt steht, ergänzen die anderen Affen diesen. Diddy setzt nach wie vor auf sein Jet Pack, mit dem er eine Zeit lang schweben kann, Dixie nutzt ihre Haarpracht um ebenfalls zu schweben und um höher gelegene Plattformen zu erreichen und Altmeister Cranky hüpft in Dagobert-Manier mit seinem Stock umher und kann so gefährlichen Situationen umgehen.

Meiner Meinung nach ist Dixie hier ganz klar im Vorteil, da sie einerseits schweben UND höher gelegene Plattformen erreichen kann, sie kombiniert also die Fähigkeiten von Diddy und Dago..äh Cranky!

Abschließend kommen wir nun zu einem Punkt, der die Wertungen spaltet, wie sonst keiner: der Schwierigkeitsgrad.

Eine Sache, die die Donkey Kong Spiele bisher immer ausgezeichnet hat, ist der immense Schwierigkeitsgrad. Lassen sich die ersten Level noch mit Leichtigkeit meistern, so zieht der Schwierigkeitsgrad nach und nach an, sodass man immer öfters das Zeitliche segnet. Selbst scheinbar einfache Passagen werden mit Fallen gespickt um den Spieler mehr und mehr Leben zu entlocken. Neulingen und besonders leicht reizbaren Menschen dürfte dies schnell auf die Nerven gehen. Spieler alter Stunde, mir einschlossen, ist es ein Vergnügen durch die teilweise sehr schwierigen Level zu flitzen und zu hoffen, alle Puzzleteile einzusammeln, da man ja nicht wieder vom Speicherpunkt aus starten möchte.

Abschließend kann man sagen, dass das neue Donkey Kong Country ein solider Nachfolger des Wii -Hüpfers ist und man eine gewaltige Ladung Spielspaß erwarten darf. Toll designte Level, eine großartige musikalische Leistung und vor allem die Abwechslung machen dieses Spiel zu einem besten dieser Art.
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am 26. März 2014
Habe mir mit dieser Rezension bewusst Zeit gelassen, weil ich das Spiel auf Herz und Nieren prüfen wollte. Bin aktuell bei 119% und habe immer noch viel Spaß.
Und was soll ich sagen? .... Es ist gewohnt großartig.
Geniales Leveldesign, knackiger Schwierigkeitsgrad, gute Umfang, fantastische Musik (danke David Wise).
Auch meine Befürchtung die Level könnten zu eine zu großen Teil aus Eis-Leveln bestehen, bestätigte sich nicht. Es ist wirklich toll gemacht wie sich jede Welt einem eigenen Thema annimmt. (Alpen, Wasser, Wüste)
Ich bin hellauf begeistert und kann jedem Fan der Reihe, aber auch jedem noch skeptischen nur voll und ganz zu diesem Spiel raten. Da ist der Grund die Wii U zu kaufen! Danke Retro Studios <3
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am 29. Dezember 2015
Ich kenne die Donkey Kong Country Serie seit den ersten Teilen Mitte der 90er Jahre auf dem Super Nintendo (SNES).
Obgleich Rare nicht mehr ist, fängt RetroStudio dort an, wo Rare aufgehört hatte.
Grafik und Sound ist top. Alte Tracks wurden neu aufgenommen und grafisch hat sich durch die dritte Dimension sehr viel getan.
Das Leveldesign ist der Hammer und das Gameplay tadellos.
Der Schwierigkeitsgrad ist genau richtig, und zwar fordernd wie schon damals.

Zu zweit im Team auf einem Bildschirm macht es nochmals mehr Spaß und die Post geht so richtig ab.

Ein würdiger Nachfolger einer der kultigsten Serie der 16-Bit-Zeit. Sehr empfehlenswert.
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am 8. April 2014
Knüppelhartes Jump'n run der Extraklasse. Mir hat das Spiel von der ersten bis zur letzten Minute außerordentlich gut gefallen. Hab zwar einmal mehr in den Controller beißen müssen um durchzuhalten aber dennoch hatte ich viele viele unterhaltsame Stunden in einem, fast schon unheimlich perfektem Donkey Universum.
Die Grafik ist mit viel liebe zum Detail gestaltet und leistet sich keine blöße aber was hier den Vogel abschießt ist der Soundtrack. Sowas grandioses habe ich in den letzten Jahren nicht mehr in einem Videospiel gehört. Mir hat es sogar die Tränen in die Augen getrieben als ich in der Unterwasser Welt tauchte. Da fühlt man sich zwanzig Jahre in seine Kindheit zurück versetzt und spielt DKC. Aber das muss man selber erlebt haben.Bei so einem musikalischem Ohrenschmaus übersieht man auch mal das tolle Fell der Affenbande und die schönen Animationen aller Protagonisten im Spiel. Leider bleibt es aber mal wieder nur ein 2D Spiel das ganz selten mal in die 3D Perspektive wechselt. Wer alles erspielen will sollte sich schon mal einen Ersatz-Controller zulegen, alle anderen werden früher oder später jede Situation meistern. Trial and Error ist zwar nervig, gelingt aber mit der Zeit.
Ein stottern im Ladebildschirm ist vorhanden, verlängert aber nicht die Wartezeit... es stottert einfach nur. Nach "Pause" läufts aber zügig weiter ohne Wartezeit. Stellenweise sind die Ladezeiten etwas länger, stört ich aber nicht.
Meiner Meinung nach das letzte sehr gute und große Spiel was vor Mario Kart 8 erschienen ist. Ein Pflicht-Titel ohne Frage und daher eine uneingeschränkte Kaufempfehlung.
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am 31. Juli 2014
Tropical Freeze setzt dem Vorgänger nochmal einiges drauf. Knackiger Schwierigkeitsgrad, der viel Weißglut und noch mehr Genugtuung verschafft, grandioses Leveldesign und gewaltiger Soundtrack. Steuerung natürlich wie gewohnt perfekt - man muss nur lernen, sie zu meistern. Da verzeiht man Retro tatsächlich, dass sie Donkey Kong vor Metroid auf die Wii U gebracht haben (sofern sie jetzt eifrig an Prime 4 arbeiten)!
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