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550 von 568 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Brainy ist the new sexy!" - Ohne Übertreibung: Noch besser als Staffel 1!
Meine Rezension bezieht sich auf: Sherlock - Staffel 2 [2 DVDs]

Dieser SHERLOCK ist konkurrenzlos. Ohne Übertreibung: Noch besser als Staffel 1.

Episode 1 - Ein Skandal in Belgravia (10 von 5 Sternen)
Episode 2 - Die Hunde von Baskerville (5 von 5 Sternen)
Episode 3 - Der Reichenbachfall (15 von 5 Sternen)

Da anfangs sehr...
Veröffentlicht am 13. April 2012 von Apicula

versus
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Das war's dann wohl mit Prime …! Tschüss, Amazon!
Gerade noch im Streaming-Angebot inklusive, jetzt plötzlich kostenpflichtig? Nicht mit mir, ich werde kündigen!

Prime ist für mich als Kunde ein schlechter Deal
Bevor die Streaming-Plattform zu Prime hinzukam, habe ich den Service vor allem wegen der kurzen Lieferzeiten genutzt (man gewöhnt sich auch daran). Die Prime-Preiserhöhung...
Vor 1 Monat von Ilja veröffentlicht


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550 von 568 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Brainy ist the new sexy!" - Ohne Übertreibung: Noch besser als Staffel 1!, 13. April 2012
Von 
Apicula (Apiculis) - Alle meine Rezensionen ansehen
(#1 HALL OF FAME REZENSENT)    (#1 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Sherlock - Staffel 2 [2 DVDs] (DVD)
Meine Rezension bezieht sich auf: Sherlock - Staffel 2 [2 DVDs]

Dieser SHERLOCK ist konkurrenzlos. Ohne Übertreibung: Noch besser als Staffel 1.

Episode 1 - Ein Skandal in Belgravia (10 von 5 Sternen)
Episode 2 - Die Hunde von Baskerville (5 von 5 Sternen)
Episode 3 - Der Reichenbachfall (15 von 5 Sternen)

Da anfangs sehr viel über meine Bewertung gemeckert wurde, hier noch die Fakten zur DVD, auf dass sich die Hardware Freaks und Prenosils dieser Welt ihren Willen bekommen (: - Obwohl ich einen BD-Player habe, erwerbe ich, nach meinem Ermessen noch immer viele DVDs, weil einfach günstiger.

Die DVD-Ausgabe besteht aus zwei Dics in einer Hülle.
DVD1: Ein Skandal in Belgravia / Die Hunde von Baskerville, jeweils mit Audiokommentaren (der Crew) zu beiden Folgen.
DVD2: Der Reichenbachfall + Bonusmaterial mit dem Titel Sherlock Uncovered - Das besteht aus Interviews mit den Darstellern.
Ein Booklet mit Hintergrundinformationen, wäre insbesondere der Erwähnung wert.

Sprache: Deutsch / Englisch (Dolby Digital 5.1)
Untertitel: Deutsch / Englisch / Audiokommentar (in Deutsch verfügbar)
Bildformat: 16:9/1,78:1
Laufzeit: 270 Minuten (+ Bonusmaterial, das nicht zeitlich quantifiziert wird)
Bildqualität der DVD bezeichne ich als sehr gut.

Handlung:
Erinnern Sie sich noch an den Ausgang der 3. Episode in Staffel 1?
Holmes und Watson (mit umgeschnallter Bombenweste) werden vom wahnsinnigen James Moriaty in einem Schwimmbad bedroht. Exakt hier steigt man mit A Scandal in Belgravia wieder ein. Die Folge wird schnell zu einem Staffellauf, der von einer Überraschung zur anderen, von einem Fall zum anderen führt. Doch zufällig passiert hier gar nichts! Auf ihre Art wird jede noch so banale Szene am Ende wichtig sein. Der reinste Adrenalin-Trip. Zu einem großen Teil ist Irene Adler, auch genannt The Woman, dafür zuständig. Schurkin? Herzensbrecherin? Auf jeden Fall gibt sie Sherlock einige Rätsel auf... seinem Bruder Mycroft übrigens auch.

Der Fall The Hound Of Baskerville entstand in Anlehnung an Sir Arthur Conan Doyles Original "The Hound Of The Baskervilles". Gruselige Stimmung im Moor. Ein glutäugiges Hundemonster, das aus einem Forschungslabor entkommen ist? Der junge Henry Knight wird von Kindheit an von einem traumatischen Erlebnis geplagt und der Geist, der "Hound", verfolgt ihn auch heute noch. Bizarr wird die Folge, als Sherlock, Watson und Knight im Moor auf Monstersuche gehen und das Monster erscheint tatsächlich! Seltsame Morsezeichen, dubiose Touristenattraktionen, geheimes Forschungslabor - viele gute Zutaten, eine atmosphärisch überzeugende Folge mit viel subtilem und besonders schwarzem Humor.

Die KRÖNUNG und wenn man dann sieht, was in der Folge passiert, wird einem klar, was ich damit meine, - also die Krönung der 2. Staffel ist The Reichenbach Falls.
Wow. Wow! Wow!!!!
Wenn James Moriarty da so selbstherrlich sitzt, mit Krone und Zepter und zwar mitten im Tower... da atmet man erst einmal tief durch und kann sich kaum vorstellen, dass es noch subtiler wird. Wird es aber, versprochen! Moriarty stilisiert Sherlock zum Helden, die Frage ist, inwieweit Sherlock das Spiel bereits vorab durchschaut hat?
Während in der Vorlage von Sir Arthur Conan Doyle der Showdown zwischen dem Genie Sherlock Holmes und seinem Gegenspieler und Alter Ego, James Moriarty, sich an den Reichenbachfällen abspielt, und durchaus Möglichkeiten zur Spekulation um den Tod von Holmes und Moriarty offen lässt, lässt mich der Cliffhanger am Ende von The Reichenbach Falls ratlos zurück ... und bittertraurig!

Ich muss an der Stelle die Rolle des wahnsinnigen James Moriarty und die Besetzung mit Schauspieler Andrew Scott lobend anerkennen. Wenn ich zunächst von der Besetzung Moriartys entsetzt war und mich gefragt habe: Warum so ein unscheinbarer Milchbubi?, war mit dieser 3. Folge das Vorurteil revidiert. Moriarty ist in dieser Umsetzung eine zeitgemäße Figur. Ein überheblicher, größenwahnsinniger Computerfreak. Völlig unberechenbar... at least für ein Talent wie Sherlock Holmes, was ja auch gut so ist, sonst wär's ja nicht prickelnd, wenn die beiden sich zum Beispiel auf ein Pläuschchen zusammenfinden, ganz kultiviert zur Teatime... Das sind Szenen, die bleiben einem wie eingebrannt vor den Augen.

Zur Serie:
Selten empfinde ich auf Anhieb eine Krimi-Fernsehserie so spannend, unterhaltsam, rasant, innovativ, einzigartig, hinreißend, ungewöhnlich und vor allen Dingen: kackfrech und witzig!
Die Drehbuchautoren von SHERLOCK (Mark Gatiss, Steven Moffat, Steve Thompson) haben sich echt was einfallen lassen mit diesen drei Fällen. Holmes (die Original-Figur von Sir Arthur Conan Doyle) hatte schon immer eine gewisse Faszination. Ein eigenwilliger, hyper-intelligenter, vollkommen überheblicher Charakter. In der Serie SHERLOCK kommt noch eine gute Portion Frechheit und schwarzer Humor dazu. Alles gepaart mit unseren modernen Kommunikationsmethoden und -Mitteln. Watson bloggt, Holmes beschäftigt sich mit "simsen" (Textnachrichten) und für das Lösen der Fälle muss er erst gar nicht mehr an den Tatort, das erledigt Watson, indem er am Tatort mit einem Laptop mit Webcam herumläuft und diese mit einem Livestream zu Holmes` Laptop überträgt (immer ein angebissener Apfel auf den Geräten ;)

Die visuelle Umsetzung mit diesen speziellen Kamerawinkeln, Szenenschnitten und Texteinblendungen ist auch so ein Stilmittel, das die Serie Top-Modern und innovativ erscheinen lässt. So was kann gutgehen oder nicht. Im Fall SHERLOCK fühle ich mich davon keineswegs überfordert. Die Serie selbst wird dadurch besonders dicht mit Handlung und Informationen vollgepackt. In der Episode A Scandal in Belgravia fällt das insbesondere auf. Die 90 Minuten Episode fühlt sich von der Handlung an, wie ein drei Stunden Film. Nicht im Sinne von langweilig, sondern so kurzweilig wie nichts was ich sonst kenne. Dagegen fällt Episode 2, The Hounds of Baskerville, durchaus langweilig aus. Die absolute Steigerung, vor allem was Spannung und Überraschungseffekte betrifft ist The Reichenbach Falls; bemerkenswert Holmes Rückzug in seine Gedankenwelt, seine Technik sich alle Erinnerungen Erinnerungsfetzen vor Augen zu führen, diese wie ein Puzzle zusammenzustellen wird visuell wie in einem Science Fiction Film dargestellt, wo Holmes, Worte und Bilder vor sich hin und her schiebt, die für uns Zuschauer in den Raum projiziert werden.

Obgleich ich DOWNTON ABBEY bis vor kurzem als meine Lieblings- Mini-Serie angesehen habe. Das sollte sich spätestens nach The Reichenbach Falls gründlich ändern.

SHELROCK ist zum Fingernägel Kauen spannend, intelligent und dabei fehlt nicht ein gewisser schwarzer Humor. Rasante, allerbeste Unterhaltung.

Ich nehme schwer an: Sie werden auch - äh --- HINGERISSEN - sein.

PS. Zögern Sie nicht, die Nützlichkeit einer jeden Rezension fair durch einen Klick auf (Ja) oder (Nein) zu bewerten. Auf diese Art kann der Rezensent erfahren, ob es Mühe wert war. - Dankeschön!
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115 von 120 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Intelligent, Sexy, Unverschämt (gut), 22. Mai 2012
Rezension bezieht sich auf: Sherlock - Staffel 2 [2 DVDs] (DVD)
Sherlock ist ein weiteres Meisterwerk der guten, alten BBC. Mit dieser Serie haben Stephen Moffat und Mark Gattis (beide bekannt als Autoren bzw. Darsteller der britischen Kultserie Doctor Who) den weltbekannten Meisterdetektiv gekonnt ins 21. Jahrhundert geholt. Der Clou dabei ist, dass die Lebensumstände und Fälle den "modernen Zeiten" angepasst, die Charaktere ihren Originalen jedoch unglaublich nah geblieben sind. Gewisse Änderungen gibt es, welche jedoch rein positive Auswirkungen auf die Gesaltung der Figuren haben.

So ist Watson weniger unterwürfig, Martin Freeman hat seiner Figur das nötige Maß an Selbstsicherheit und Kritik verpasst. Sherlock gewinnt im Laufe der Serie das, was Doyle versäumt hat seiner Figur mit auf den Weg zu geben: Benedict Cumberbatches Sherlock zeigt Menschlichkeit, indem dessen Probleme Emotionen auszudrücken und anzunehmen der Figur Stolpersteine in den Weg legen. Das macht ihn unglaublich sympathisch, trotz oder eben aufgrund seiner strahlenden Arroganz: dieser Sherlock hat Schwächen und wächst über genau diese hinaus. Und das, ohne einen rosaroten Kitscheimer über den Plot zu schütten. Nicht ohne Grund wurde die Serie mit Baftas ausgezeichnet. Das einzig Negative: Serie 3 lässt auf sich warten - und die zweite Staffel endete mit einem Rätsel für die Zuschauer, dass weltweit Fans zu hitzigen Diskussionen und Theoriebildungen animiert. Zum Glück haben Freeman und Cumberbatch dem Dreh von Staffel 3 zugesagt - wohl durchaus, da deren explodierender Ruhm mit dem einschlagendem Erfolg dieser Serie zu tun hat.

Jede "Folge" dieser Serie hat die Qualität eines eigenständigen Kinofilms, besonders in Staffel 2, da dort das Budget durch den Riesenerfolg der ersten Serie drastisch anstieg. Die einzelnen "Folgen" können als eigenständige Filme gesehen werden, mit der Zeit kristalisiert sich jedoch ein roter Faden heraus, der die Geschichten verbindet. Zudem sind die Episoden so detailreich und gut gemacht, dass man sie immer wieder ansehen kann und jedes Mal neue Facetten und Hinweise entdeckt.

Fazit: ein MUSS für jeden Fan anspruchsvoller (TV)-Krimis UND für jeden Sherlock Holmes Liebhaber!
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41 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Brainy ist the new sexy!" - Ohne Übertreibung: Noch besser als Staffel 1., 28. Januar 2012
Von 
Apicula (Apiculis) - Alle meine Rezensionen ansehen
(#1 HALL OF FAME REZENSENT)    (#1 REZENSENT)   
[Meine Rezension bezieht sich auf die in UK erschiene DVD-Box]

Dieser SHERLOCK ist konkurrenzlos. Ohne Übertreibung: Noch besser als Staffel 1.

Die 1. Staffel habe ich noch im Fernsehen verfolgt, das war ja schon so ein Ferhseh-Highlight 2011. Für Staffel 2 war mir die Wartezeit bis zur Ausstrahlung (es wird von vermutlich Frühjahr 2012, vielleicht Mai?" gesprochen) zu lange. Also zum Erscheinungstermin den UK-Import bestellt. Musste mich zusammenreißen nicht gleich alle 3 Episoden am Stück zu sehen, und habe die Folgen hübsch einzeln genossen.

Episode 1 - A Scandal in Belgravia (10 von 5 Sternen)
Episode 2 - The Hounds of Baskerville (5 von 5 Sternen)
Episode 3 - The Reichenbach Falls (15 von 5 Sternen)

Hardware, Laufzeit, Zusatzmaterial, Sprache:
In der DVD Box sind 2 Disks mit 3 Folgen zu zirka 90 Minuten enthalten; ein kurzes Making OF mit Interviews (19 Minuten) ist auf DVD 2 enthalten; einen Audiokommentar gibt es zu Folge 1 und 2 (für den Audiokommentar keine UT)
Sprache: Englisch; Untertitel: Englisch

Zum Thema UK-Import (Sprache nur Englisch):
Man sollte schon gute Englisch-Kenntnisse voraussetzen um die Serie im Original genießen zu können. Eine Hilfe sind dabei einblendbare Untertitel (nur Englisch!).
(Wenn Holmes bei seinen Analysen loslegt hilft jedenfalls mir das beste Englisch nicht viel, und auch die UT`s nur bedingt, denn der redet in einem Schwall, ohne Punkt und Komma, dass einem beim Zuhören schwindelig wird. Darauf geht Benedict Cumberbatch im Making Of sogar kurz ein, so einfach, wie das klingt, waren diese Szenen für ihn wohl auch nicht. - Spannend wird es auch, wenn Holmes in einem Pub in Dartmoor (The Hound Of Baskerville) ermittelt, wo das Volk einen merklich anderen Dialekt spricht ;-)

Handlung:
Erinnern Sie sich noch an den Ausgang der 3. Episode in Staffel 1?
Holmes und Watson (mit umgeschnallter Bombenweste) werden vom wahnsinnigen James Moriaty in einem Schwimmbad bedroht. Exakt hier steigt man mit A Scandal in Belgravia wieder ein. Die Folge wird schnell zu einem Staffellauf, der von einer Überraschung zur anderen, von einem Fall zum anderen führt. Doch zufällig passiert hier gar nichts! Auf ihre Art wird jede noch so banale Szene am Ende wichtig sein. Der reinste Adrenalin-Trip. Zu einem großen Teil ist Irene Adler, auch genannt The Woman, dafür zuständig. Schurkin? Herzensbrecherin? Auf jeden Fall gibt sie Sherlock einige Rätsel auf... seinem Bruder Mycroft übrigens auch.

Der Fall The Hound Of Baskerville entstand in Anlehnung an Sir Arthur Conan Doyles Original "The Hounds Of The Baskervilles". Gruselige Stimmung im Moor. Ein glutäugiges Hundemonster, das aus einem Forschungslabor entkommen ist? Der junge Henry Knight wird von Kindheit an von einem traumatischen Erlebnis geplagt und der Geist, der "Hound", verfolgt ihn auch heute noch. Bizarr wird die Folge, als Sherlock, Watson und Knight im Moor auf Monstersuche gehen und das Monster erscheint tatsächlich! Seltsame Morsezeichen, dubiose Touristenattraktionen, geheimes Forschungslabor - viele gute Zutaten, eine atmosphärisch überzeugende Folge mit viel subtilem und besonders schwarzem Humor.

Die KRÖNUNG und wenn man dann sieht, was in der Folge passiert, wird einem klar, was ich damit meine, - also die Krönung der 2. Staffel ist The Reichenbach Falls.
Wow. Wow! Wow!!!!
Wenn James Moriarty da so selbstherrlich sitzt, mit Krone und Zepter und zwar mitten im Tower, vorher anhand einiger witziger iPhone Apps die Sicherheitsüberwachungen der Bank Of England, eines Hochsicherheitsgefängnis und die des Towers außer Kraft setzt, dabei genüsslich ein GET SHERLOCK auf eine Glasvitrine malt... da atmet man erst einmal tief durch und kann sich kaum vorstellen, dass es noch subtiler wird ... wird es aber. Moriarty hat Sherlock zum Helden stilisiert, umso genüsslicher setzt er sein Spiel dann in umgekehrter Reihenfolge fort, bis hin zum bitteren Ende.
Während in der Vorlage von Sir Arthur Conan Doyle der showdown zwischen dem Genie Sherlock Holmes und seinem Gegenspieler und Alter Ego, James Moriarty, sich an den Reichenbachfällen abspielt, und durchaus Möglichkeiten zur Spekulation um den Tod von Holmes und Moriarty offen lässt, lässt mich der Cliffhanger am Ende von The Reichenbach Falls ratlos zurück. Ist Holmes also doch ein Magier? (Regisseur Steven Moffat hat hierzu in einem Interview im The Guardian zumindest einen kleinen Hinweis gegeben.)
Ich muss an der Stelle die Rolle des wahnsinnigen James Moriarty und die Besetzung mit Schauspieler Andrew Scott anerkennen. Wenn ich zunächst von der Besetzung Moriartys entsetzt war und mich gefragt habe: Warum so ein unscheinbarer Milchbubi?, war mit dieser 3. Folge das Vorurteil revidiert. Moriarty ist in dieser Umsetzung eine zeitgemäße Figur. Ein überheblicher, größenwahnsinniger Computerfreak. Völlig unberechenbar... at least für ein Talent wie Sherlock Holmes, was ja auch gut so ist, sonst wär's ja nicht prickelnd, wenn die beiden miteinander Tee trinken, oder eben in der finalen Szene.

Zur Serie: Selten empfinde ich auf Anhieb eine Krimi-Fernsehserie so spannend, unterhaltsam, rasant, innovativ, einzigartig, hinreißend, ungewöhnlich und vor allen Dingen: kackfrech und witzig!
Die Drehbuchautoren von SHERLOCK (Mark Gatiss, Steven Moffat, Steve Thompson) haben sich echt was einfallen lassen mit diesen drei Fällen. Holmes (die Original-Figur von Sir Arthur Conan Doyle) hatte schon immer eine gewisse Faszination. Ein eigenwilliger, hyper-intelligenter, vollkommen überheblicher Charakter. In der Serie SHERLOCK kommt noch eine gute Portion Frechheit und schwarzer Humor dazu. Alles gepaart mit unseren modernen Kommunikationsmethoden und -Mitteln. Watson bloggt, Holmes beschäftigt sich mit "simsen" (Textnachrichten) und für das Lösen der Fälle muss er erst gar nicht mehr an den Tatort, das erledigt Watson, indem er am Tatort mit einem Laptop mit Webcam herumläuft und diese mit einem Livestream zu Holmes` Laptop überträgt (immer ein angebissener Apfel auf den Geräten ;)

Die visuelle Umsetzung mit diesen speziellen Kamerawinkeln, Szenenschnitten und Texteinblendungen ist auch so ein Stilmittel, das die Serie Top-Modern und innovativ erscheinen lässt. So was kann gutgehen oder nicht. Im Fall SHERLOCK fühle ich mich davon keineswegs überfordert. Die Serie selbst wird dadurch besonders dicht mit Handlung und Informationen vollgepackt. In der Episode A Scandal in Belgravia fällt das insbesondere auf. Die 90 Minuten Episode fühlt sich von der Handlung an, wie ein drei Stunden Film. Nicht im Sinne von langweilig, sondern so kurzweilig wie nichts was ich sonst kenne. Dagegen fällt Episode 2, The Hounds of Baskerville, durchaus langweilig aus. Die absolute Steigerung, vor allem was Spannung und Überraschungseffekte betrifft ist The Reichenbach Falls; bemerkenswert Holmes Rückzug in seine Gedankenwelt, seine Technik sich alle Erinnerungen Erinnerungsfetzen vor Augen zu führen, diese wie ein Puzzle zusammenzustellen wird visuell wie in einem Science Fiction Film dargestellt, wo Holmes, Worte und Bilder vor sich hin und her schiebt, die für uns Zuschauer in den Raum projiziert werden.

Obgleich ich DOWNTON ABBEY bis vor kurzem als meine Lieblings- Mini-Serie angesehen habe. Das sollte sich spätestens nach The Reichenbach Falls gründlich ändern.

SHELROCK ist zum Fingernägel Kauen spannend, intelligent und dabei fehlt nicht ein gewisser schwarzer Humor. Entertainment at its best.

I promise: You'll be SHERLOCKED too!
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54 von 58 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Noch schneller, noch raffinierter und noch besser als Staffel 1, 27. Mai 2012
Von 
Florian Hilleberg (Göttingen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Sherlock - Staffel 2 [2 DVDs] (DVD)
Bereits kurz nach ihrer Erstausstrahlung in Großbritannien stand fest, dass es eine zweite Staffel von SHERLOCK geben würde. Trotzdem gestaltete sich das Warten für die Fans als nervenzerreißende Geduldsprobe. Doch es hat sich gelohnt. Natürlich musste zunächst mal die überaus dramatische Schwimmbad-Szene beendet werden, um auf den nächsten Fall von Sherlock umzuschwenken. Pate für die drei Episoden der zweiten Staffel standen die wohl bekanntesten und beliebtesten Fälle des Kanons. 'Ein Skandal in Belgravia' orientiert sich an 'Ein Skandal in Böhmen', in dem Sherlock der einzigen Frau begegnet, die ihm jemals etwas bedeutet hat. Von Mrs. Hudson vielleicht einmal abgesehen. Irene Adler, obwohl in den Originalen von Doyle nur ein einziges Mal vertreten, hat sich nicht nur einen Platz im Herzen des Detektivs gesichert, sondern auch in denen unzähliger Leser, Zuschauer und Autoren. So war offensichtlich, dass Irene Adler auch in der neuen BBC-Serie ihren Platz bekommen würde. Mit Lara Pulver wurde zudem eine Schauspielerin gefunden, die nicht nur das Format für eine ebenbürtige Gegenspielerin von Sherlock, alias Benedict Cumberbatch, hat, sondern darüber hinaus auch eine sehr attraktive und beeindruckende Erscheinung darstellt. Natürlich geht es in der modernen Version nicht nur um den Ruf eines Mitglieds des Königshauses, sondern um die Sicherheit einer ganzen Nation. Die zweite Folge nimmt sich des berühmten Hundes der Baskervilles an, der in der Story von Mark Gatiss allerdings keinem alten Adelsgeschlecht nachstellt, sondern das Produkt skrupelloser Militärforschung ist. Hier werden aber nicht nur Motive von Doyles wohl berühmtester Novelle verarbeitet, sondern auch Elemente von 'Der Teufelsfuß' und anderen Original-Erzählungen des Schriftstellers. Hier zeigen die Macher einen sehr verletzlichen Sherlock, der sich mit der Tatsache auseinandersetzen muss, dass es vielleicht doch Dinge geben könnte, die er mit seinem rationalen Verstand nicht erklären kann. Ein Sherlock Holmes, der sich des Umstandes bewusst wird, dass er eben doch ein normaler Mensch mit all seinen Stärken und Schwächen ist. Doch Sherlock wäre nicht er selbst, wenn er nicht in der ihm eigenen Art und Weise auch dieses Problem in den Griff bekommt. Zur Seite steht ihm dabei abermals sein treuer Freund und Gefährte Dr. John Watson, fabelhaft gespielt von Martin Freeman ('Per Anhalter durch die Galaxis', 'Der Hobbit'). Wieder sind es die Dialoge zwischen Freeman und Cumberbatch die maßgeblich für den trockenen Humor beitragen. An der Auflösung von 'Die Hunde von Baskerville' hätte Sir Arthur Conan Doyle jedenfalls seine helle Freude gehabt. Übrigens ist fast jeder Name aus der Novelle auch im Film vertreten, wenngleich in gänzlich anderen Rollen. Den Höhepunkt der zweiten Staffel stellt jedoch wieder einmal die dritte und letzte Episode dar, die mit 'Der Reichenbachfall' betitelt wurde. Der erinnert natürlich an die denkwürdige Erzählung 'Das letzte Problem', in dem sich Doyle seines ihm überdrüssig gewordenen Helden entledigen wollte. Moriarty, oscarverdächtig gespielt von dem irischen Schauspieler Andrew Scott, bezeichnet das bevorstehende Finale zwischen ihm und Sherlock ebenfalls als 'Das letzte Problem' und zieht damit die wichtigste Parallele zwischen der Episode und der literarischen Vorlage. Ansonsten weichen beide weit voneinander ab, denn während Holmes und Watson in der Geschichte auf den Kontinent, genauer in die Schweiz, flüchten, bleiben Sherlock und John im Film in London. Hier zeigt sich was für ein genialer Bösewicht Moriarty letztendlich ist. Scotts Mimik ist einfach genial, und in 'Der Reichenbachfall' ist er unbestritten der heimliche Star des Films. Filmisch erkennt man die Handschrift der Produzenten sofort wieder. Texte im Bild, rasch aufeinanderfolgende Nahaufnahmen von Sherlocks Beobachtungen und intelligente Dialoge. Allerdings gibt es in der zweiten Staffel mehr Action und noch mehr Dramatik. So werden die Zuschauer in 'Ein Skandal in Belgravia' Zeuge, dass Sherlock eben doch keine Maschine ist, sondern sich ehrlich um die Menschen in seiner Umgebung sorgt und höchst unangenehm werden kann, wenn man einen von ihnen bedroht. Dank einer Hochgeschwindigkeits-Kamera gibt es atemberaubende Action-Szenen zu sehen. Abgerundet werden die Filme durch den herausragenden Soundtrack von David Arnold und Michael Price, der perfekt auf das Geschehen abgestimmt ist. Kleine musikalische Gimmicks, wie Nina Simones 'Sinnerman' bei den Vorbereitungen zu Moriartys Prozess, sind das Tüpfelchen auf dem I.
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29 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Being Cumberbatched, 30. Januar 2012
Wenn Ihnen in den nächsten Tagen jemand begegnet, der

- scheinbar sinnlos eine spannungsgeladene Melodie vor sich hin pfeift
- auf Kontaktversuche mit dem Satz "I don't have... fffriends" reagiert
- in hysterisches Gelächter ausbricht, sobald Sie das Wort "boring" aussprechen...

... dann haben Sie einen Fall von "Being Cumberbatched" vor sich. Seien Sie nett zu diesem armen Menschen. Sorgen Sie dafür, dass er sicher nach Hause kommt. Drücken Sie ihm eine Tasse Tee in die Hand und stellen Sie seinen DVD-Spieler in Endlosschleife. Natürlich mit der richtigen DVD. Dieser hier.

London, The Pool, kurz nach Mitternacht: Die Frage, wie John und Sherlock aus DEM Cliffhanger herauskommen, löst sich putzigerweise so, wie man heutzutage öfter aus unangenehmen Unterhaltungen herauskommt. Anschließend geht es dreimal neunzig Minuten lang in typischer Hochgeschwindigkeit quer durch London, das UK und den Arthur-Conan-Doyle-Kanon, kurze Atempausen bei Weihnachtspunsch und Cream Tea inklusive. Nebenbei erfahren wir dann noch, wie Sherlock zu der Kopfbedeckung kam, mit der ihn alle Welt kennt, obwohl er ein "public image" eigentlich vermeiden will, wie viele Arten von Zigarettenasche es gibt und wie Lestrade mit erstem und John mit zweitem Vornamen heißt. Womit auch schon alles Wichtige gesagt wäre, denn alleine von diesen Szenen ist jede einzelne ihre fünf Sterne mit Ausrufezeichen und Auszeichnung wert.

Die neuen Folgen sind vollkommen unterschiedlich und doch durch drei rote Fäden miteinander verbunden: Johns Entwicklung vom Begleiter und Blogger zum lebenswichtigen Partner, Sherlocks Arroganz, mit der er sich in zunehmendem Maße selbst gefährlich wird, und das dumme Gefühl, dass irgendwo da draußen Jim Moriarty darauf wartet, sein großes Spiel zu Ende zu spielen.

A Scandal in Belgravia ist, ähnlich wie die Studie in Pink in der ersten Staffel, ein tiefer Griff in die Trickkiste mit allen möglichen und unmöglichen Überraschungseffekten. Wenn man überkritisch sein wollte, könnte man anmerken, dass die Sherlock-Macher ein klitzekleines bisschen in Gefahr geraten, die Sache mit den irren Wendungen ein wenig zu übertreiben - aber dann fallen einem Szenen ein wie die mit dem oben erwähnten public image... oder die mit Molly beim Weihnachtspunsch... oder die mit dem Agenten, der aus dem Fenster fiel... und dann hört man Mrs Hudson "Boys!" rufen und "I'm your landlady not your housekeeper", und man hat alles, was übertrieben und verworren sein könnte, vergessen (zumal man sich die Serie ja eh nicht wegen ihrer realitätsnahen Darstellung der Arbeit eines Consultant Detectives anschaut).

In The Hounds of Baskerville wird das Tempo etwas gedrosselt. Hier geht es um drei Dinge: Die Postkartenlandschaft des Dartmoors (die besonders geheimnisvoll wirkt, wenn Sherlock sich im langen Mantel auf einer Felsformation hineinstellt), das Grauen, das durch Dinge hervorgerufen wird, die da sind, obwohl wir sie nicht sehen, und die Freundschaft zwischen John und Sherlock. Weshalb die besten Szenen nicht die sind, in denen mal wieder der berühmte Hund gejagt wird, sondern die, in denen unsere beiden Helden Unterhaltungen über die Anzahl ihrer Freunde führen.

Die letzte Folge, The Reichenbach Fall, gipfelt wie in der ersten Staffel in der Begegnung mit Sherlocks kriminellem alter ego Jim Moriarty. Wer den Typen in der ersten Staffel etwas zu abgedreht und durchgeknallt fand, sei gewarnt: Es wird nicht besser. Dieses Mal jagt er einem allerdings echte Eisschauer über den Rücken, wenn er sich anschickt, seine Drohung aus dem ersten Teil wahr zu machen: "I'll burn you. I'll burn the heart out of you." John und Sherlock werden in eine Geschichte hineingetrieben, aus der es nur einen Ausweg gibt - und gerade deshalb ist The Reichenbach Fall... die spannendste, dramatischste, traurigste, schrecklichste, beste aller Sherlock-Folgen. (Pause, ich muss kurz nach den Taschentüchern greifen).

Zu den Schauspielern: Vieles spricht dafür, dass es sich bei Benedict Cumberbatch um den verlorenen Enkel von Ur-Holmes und Irene Adler handelt. Martin Freeman bekommt keinen Extra-Stern, sondern eine Extra-Supernova für die letzte Folge... (oh je, ich brauche schon wieder die Taschentücher). Andrew Scott ist der ungewöhnlichste und furchterregendste Moriarty aller Zeiten - ganz großes Kino.

Die Original-DVD der BBC enthält englische Untertitel und Audiokommentare zu A Scandal in Belgravia und The Hounds of Baskerville, die weiteren Extras sind mit zwanzig Minuten Kurz-Interviews und Filmausschnitten relativ mager. Halb so schlimm, schaut man sich halt die neuen Folgen nochmal an.

Die zweite Sherlock-Staffel ist witzig, mutig, schlau, very British und alles andere als "boring". Wer sich über Realitätsferne, Logikfehler und mangelnde Nähe zum Original echauffieren möchte, findet die eine oder andere Gelegenheit, aber, bitteschön, dann erwähne ich's halt nochmal: Eine Serie, die so viel Witz und Ironie in eine so kurze Szene wie die mit dem public image steckt, hat nicht weniger als fünf Sterne verdient. Um genau zu sein, sie schafft das Kunststück, das nur die wenigsten Serien schaffen: Staffel zwei ist so gut wie Staffel eins. Wenn nicht gar besser.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Das war's dann wohl mit Prime …! Tschüss, Amazon!, 29. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: Sherlock - Staffel 2 (Amazon Instant Video)
Gerade noch im Streaming-Angebot inklusive, jetzt plötzlich kostenpflichtig? Nicht mit mir, ich werde kündigen!

Prime ist für mich als Kunde ein schlechter Deal
Bevor die Streaming-Plattform zu Prime hinzukam, habe ich den Service vor allem wegen der kurzen Lieferzeiten genutzt (man gewöhnt sich auch daran). Die Prime-Preiserhöhung dann mit Streaming inklusive schien auch ein guter Deal zu sein - allerdings leider nur anfangs. Filme und Serien, die zuvor noch kostenfrei waren, sollen jetzt plötzlich einzeln und teuer bezahlt werden? Dafür fehlt mir angesichts der kräftigen Anhebung des Prime-Preises jedes Verständnis.

Auf den Umsatz gesehen vielleicht noch ein "clevere" Entscheidung, bei der Kundenbindung verkehrt es sich aber ins Gegenteil. Wenn von Prime nur mehr Kosten für weniger Film bei gleicher Lieferzeit übrig bleibt, ist das Angebot für mich nicht mehr attraktiv.

Warum sollte ich mein ganzes Geld hier bei Amazon lassen?
Ich finde in letzter Zeit immer öfter (nach entsprechender Suche) günstigere Angebote bei inzwischen gleichem Service und überdenke meine Gewohnheit, (fast) alles bei Amazon einzukaufen. Stellt sich die Frage: Braucht man Amazon wirklich und so dringend, um diese und andere Nachteile in Kauf zu nehmen?

Ich schau mir das noch ein paar Wochen an, werde mein Einkaufsgewohnheiten überprüfen - und dann wohl kündigen, wenn sich am Amazon-Angebot nichts substanziell ändert.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Beste was das heutige Fernsehn zu bieten hat, 17. Juni 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Sherlock - Staffel 2 [Blu-ray] (Blu-ray)
Ich tue mich schon schwer diese Rezension der Serie würdig zu beginnen...

Ich schaue sehr gerne und viele Filme und Serien, kenne schon viel und habe auch schon einiges gesehn. Spätestens nach der 2.Staffel von Sherlock, zähle ich jetzt schon (nach 6 Folgen) diese Serie zu den Besten der heutigen Zeit. Die erste Staffel war schon sehr beeindruckend und hat mich in seinen Bann gezogen. Jedoch die zweite Staffel setzt in allen Punkten nocheinmal einen drauf. Spannung, Handlung, Characktere, Fälle -> Umsetzung alles Perfekt !

Kurze Informationen (ohne Spoiler):

Es handelt sich um Sherlock Holmes und Dr. John Watson, welche in der heutigen Zeit ermitteln (2012). Fälle, Characktere und Gegner orientieren sich so nah wie möglich an den Original Werken von Conan Doyle. Der Sherlock aus den Romanen wird hier brilliant in die moderne übernommen, bis auf das letzte Detail wurde alles durchdacht. Neben den genialen Kamera Aufnahmen, Inszenierungen und der Handlung machen diese Serie ganz klar die Darsteller aus!
Benedict Cumberbatch und Martin Freeman überzeugten ja schon in der 1.Staffel, vorallem Benedict Cumberbatch, für mich es von nun an keinen anderen Sherlock Holmes geben kann, jedoch zeigt in der zweiten Staffel Andrew Scott als Jim Moriarty warum auch er die perfekte Besetzung für diese Rolle ist.

Wem die erste Staffel gefallen hat wird diese lieben...
Ich für mich kann sagen, das die letzte Folge der 2.Staffel für mich mein größtes Film&TV erlebnis des Jahres war (und dies sehr sehr wahrscheinlich auch bleiben wird), ich musste diese Folge ein zweites Mal anschaun um zu begreifen welchem Meisterwerk ich gegenüber stehe. Den letzten Lob spreche ich deshalb den schlauen Köpfen hinter dem Drehbuch und den Ideen Steven Moffat und Mark Gatiss aus.

Ich kann die weiteren Staffel wirklich nicht mehr abwarten.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen +++ Bleibt alles anders +++, 16. Juni 2012
Von 
Leeandra - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Sherlock - Staffel 2 [2 DVDs] (DVD)
Endlich werden wir erlöst und erfahren, wie es nach dem Cliffhanger der letzten Staffel weitergeht (die Szene im Schwimmbad).
Allerdings nicht so wie erwartet.
Aber nach Anschauen der ersten Staffel hätte uns das klar sein müssen ' Sherlock ist anders.

**** Achtung: Diese Rezension wird möglicherweise als Spoiler wahrgenommen ! ****

Auch die zweite Staffel kommt wieder mit drei Folgen in Spielfilmlänge daher und nach meinem Empfinden ist es noch besser geworden:

Mit J. Moriarty ist dem smarten Detektiv ein hochintelligenter, aber geistig ziemlich kranker Gegenspieler gestellt worden.
Herrlich mitanzusehen, wie die beiden sich in ihrer Intelligenz und Arroganz messen. Es wird wieder gespielt ' ein tödliches Spiel.

Aber auch noch eine weitere Person bringt den Ermittler ins schleudern: eine äußerst attraktive Frau kommt Sherlock gefährlich nahe.
Sherlock befindet sich auf unbekanntem Terrain.
Erstmalig ist er in einem Raum mit anderen Menschen nicht eindeutig der Intelligenteste.
Zum ersten Mal kann er eine Person nicht so einfach lesen wie gewohnt.
Für uns Zuschauer bedeutet das eine Menge Spannung und ein toller Fall, der mehr zeigt, als wir geahnt hätten.

Überhaupt gibt es noch mehr Ungewohntes -' besonders für Sherlock.
Was wenn das Superhirn sich plötzlich mit Emotionen konfrontiert sieht? Eine völlig neue Erfahrung.

Natürlich spielt auch Dr. Watson mit. Und mit ihm wird gespielt.
Tapfer kämpft er sich durch alle Situationen, trägt das Seinige zur Auflösung bei und steht Sherlock zur Seite.
Und es stellt sich die Frage 'was wäre der eine ohne den anderen?'

Neben aller Spannung und Begeisterung für die intelligente Machart, könnte ich mich wegschmeißen vor Lachen über die ständigen Schwulen-Anspielungen.
Einfach herrlich, wie immer wieder kleine Seitenhiebe verteilt werden ('Schnarcht Ihrer auch?). Köstlich.

Auch dabei: Mycroft. Manchmal ist er hilfreich, manchmal nicht und manchmal wird er hilfreich gemacht ohne es zu wollen. Etwas mysteriös bleibt er dabei jedoch immer.
Inspector Lestrade ist ebenfalls mit von der Partie, genauso wie Mrs. Hudson (erstaunliche Dame).

Ach ja: wer sich schon immer gefragt hat, wie Holmes zu dieser komischen Mütze kam - in dieser Staffel gibt es dazu die Antwort.

Mit dem dritten und letzten Teil der Staffel wird dann richtig aufgedreht.
Moriarty ist fies und gerissen und irre und clever und ' überhaupt echt?
Und was ist mit Sherlock? Schafft er es seinen bösen Gegenspieler auszumanövrieren?
Oder gerät er selbst ins aus? Aus und vorbei? Ein Lügner? Oder alles doch ganz anders?

Es gibt in dieser Staffel von allem mehr.
Mehr Gegner, mehr Emotionen, mehr Spannung, mehr Unerwartetes.

Zum Trost:
Diese Staffel endet nicht mitten in einer spannenden Szene wie beim letzten Mal im Schwimmbad.

Das heißt aber nicht, dass ihr euch ruhig zurücklehnen könnt.
Denn es wird hart.
Richtig hart.

Und das bringt mich auch zum einzig negativen Sache in dieser Rezension:

Es wird zwar eine dritte Staffel geben, allerdings soll der Drehbeginn erst Anfang 2013 sein.
Das ist viel zu laaaaaaaaaang !!!

PS: I believe in Sherlock (natürlich)
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Prime Verar....., 6. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: Sherlock - Staffel 2 (Amazon Instant Video)
Erst ist es unter Prime zu sehen und dann wird es einfach wieder kostenpflichtig ohne Vorwarnung.
Man kann sich nicht auf Amazon verlassen!
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen beste Krimiserie seit langem, 4. Juli 2012
Rezension bezieht sich auf: Sherlock - Staffel 2 [Blu-ray] (Blu-ray)
Wer anspruchvolle Krimis mag und von den amerikanischen und deutschen Produktionen gelangweilt ist, findet hier das richtige. Andere haben vor mir schon ausgeführt, warum.
Die Bildqualität ist hervorragend, Inhalt und Verarbeitung stimmig.
Ich wünsche mir noch viele weitere Staffeln dieser Serie.
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