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am 2. Februar 2014
Das zweite Werk von Broken Bells überzeugt durch eine Art hypnotische Tiefenentspannung. AFTER THE DISCO ist dann auch gleich mal der passende Titel für dieses Werk, was perfekt zum Runterkommen, Ausspannen und Chillen geeignet ist. Musikalisch verlaufen die 11 Songs eher unspektakulär, locker und leicht und sind dennoch gut anzuhören. Große hymnische Melodien sind von diesem Album auch nicht zu erwarten, eher Songs der Sorte, die Keinem weh tun und irgendwie nett klingen, ein Album was man immer und überall hören kann, was allerdings auch nicht allzu viel Tiefgang mit sich bringt.

Der Opener PERFECT WORLD besticht durch lockere Synthpopelemente und nimmt etwas vom Schwung der durchzechten Disconacht mit.

Bereits beim Titelsong AFTER THE DISCO wird der Schwung dann etwas rausgenommen und alles klingt relativ zahm und brav, eine gute Mischung aus Britpop der 90er und New Wave der 80er Jahre.

HOLDING ON FOR LOVE ist etwas Besonderes auf diesem Album der Song besticht durch eine hymnische Melodie und die gesangliche Hommage an die Bee Gees ist unüberhörbar. Die beiden Herren der Broken Bells waren dann vom Ergebnis doch selbst etwas überrascht (nachzulesen in einem Interview mit ihnen), dass der Song sich dermaßen nach Bee Gees anhört. Toller Song.

Ein wenig deprimierend kommt der Song LEAVE IT ALONE ja schon rüber. Sehr gediegen und mit einem Sound versehen, der zeitweilig fast in drüben Blues abgleitet, wird hier Melancholie ausgiebig zelebriert.

Eine doch recht nette Pophymne wird uns mit THE CHANGING LIGHTS vorgetragen, der Song geht gleich in die Ohren und ist wohl das, was man einen perfekten Radiohit nennt.

Und auch CONTROL passt gut in dieses Raster, braver Aufbau und eine recht seichte Melodieführung schmeicheln den Ohren relativ schnell.

Eine in meinen Ohren ziemlich geniale Ballade ist Broken Bells mit LAZY WONDERLAND gelungen. Stark an Britpop der 90er Jahre angelegt, kommt dieser Song mit relativ wenig musikalischem Schnickschnack aus.

MEDICINE kommt dann wieder etwas beschwingter daher und erinnert mich etwas an Bands wie The Cure und deren Hits der 1980er Jahre.

Mit NO MATTER WHAT YOU'RE TOLD gibt es nun doch einen Titel auf dem Album der zumindest ansatzweise ein paar markante Soundelemente bietet und entgegen den restlichen Songs kommt sogar etwas gute Laune dabei auf. Auch relativ eingängig und mit einem gewissem Hitpotential versehen.

Ruhig zelebrierte Traurigkeit schlägt uns dann bei THE ANGEL AND THE FOOL entgegen. Ein schöner Chor im Refrain und der ruhige Gitarrensouund runden den Song gut ab.

Der Schlusstitel THE REMAINS OF ROCK & ROLL trägt dann noch mal mit einem starken Refrain und bomböser Streichermusik auf, bewahrt aber den entspannten Gesamteindruck des Albums.

Als Gesamtwerk überzeugt mich dieses Album der Broken Bells durchaus, auch wenn es nicht die großen Einzelsongs enthält. Im Vergleich zum Debut der Jungs , dass zwar eben goßartige Einzelsongs hatte aber auch eine erhebliche Diskrepanz zwischen den einzelnen Titeln aufwies gefällt mir AFTER THE DISCO schon wesentlich besser. Die große Musikwelt wird wohl wie so oft kaum Notiz von solch musikalischen Perlen abseits des Mainstream nehmen und es ist schade, wie so oft.
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am 3. März 2014
Ich bin immer mißtrauisch gegen zuviel Harmoniegesang und Zuckerguß.Pop hat meist etwas wie ein Kaugummi an sich: erst lecker, dann fade und ausgelutscht.Aber auf "After the disco" sind nur songperlen zu einer erfrischenden musikalischen Liedkette anaeinandergereiht!"Perfect World" müßte gleich auf NO.1 in die charts schießen, danach kommen die restlichen Stücke!Schon das erste Album war ein Meisterstück an positivem Songwriting, hiermit treffen sie nochmal den Nerv aller Liebhaber von gehobener Popmusik!
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am 23. Februar 2014
Wunderbar, zeitlose Musik.
Den Track After The Disco mal mit dem Kopfhörer bei gehen hören: man ist überrascht, wie perfekt der Beat zum Laufrhythmus passt. Alle Tracks haben etwas besonderes.

Absoluter Tip: mal auf Youtube die akustische Version von Holding On For Life anhören. Grandiose Meisterklasse.

Hatte die letzten Jahre mir nur Musik Downloads gekauft. Mit dieser Platte habe ich wieder angefangen greifbare CDs zu kaufen.
Absolute Empfehlung!
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am 10. Februar 2014
Diese Platte will Pop sein, und zwar Pop pur, sozusagen Destillat des Pop. Burton und Mercer folgen damit keiner Strömung, sie sind der Strom. Alles, was Pop ausmacht, macht auch diese Platte aus.
Für viele sensationsgewöhnte Ohren mag diese Musik langweilig klingen - und sie haben Recht damit. Broken Bells haben es wohl in der Tat etwas zu weit getrieben mit ihrem Ziel, die letzten drei Jahrzehnte des Pop in einem Album zu verdichten. Und doch, es ist gelungen. Sie haben aus den Jahrzehnten einen eigenen Sound destiliert und, ja, das ist eine großartige Leistung, perfekt abgemischt. Diese Perfektion mag nerven, sie ist vielleicht auch nicht jedermanns Sache, doch das ist eben Burtons Markenzeichen.

Das interessanteste an diesem state-of-the-art Popalbum mag sein, dass es derart polarisiert. Es klingt für viele zu seicht, für andere verkörpert es die hohe Kunst, dem Hörer jederzeit eine Stunde der sorglosen Perfektion bereiten zu können. Diese Musik, dieser Pop entfernt sich vom Mainstream durch seine Sensationslosigkeit, durch seine Abgeklärtheit. Am Ende des Albums bleiben einfach keine Fragen offen, es gibt keine Brüche, alles erscheint dem Hörer wie aus einem Guss. Ist das noch Pop? - Oder bewegen sich Broken Bells jenseits seiner Grenzen?

Noch etwas macht dieses Album zu etwas Besonderem: Es ist dermaßen unaufgeregt und sicher, dass es beinahe klingt, als wäre es schon immer da gewesen. Man kann davon halten, was man will, doch eine solche postmoderne Schöpfung von Zeitlosigkeit verdient zumindest Respekt und Wertschätzung. Vor allem zeigt sich darin die ungebrochene Schaffenskraft der amerikanischen Westküste - und, ob man es nun wahrhaben will oder nicht, dass dort noch immer einen Schritt weiter gedacht wird.
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TOP 500 REZENSENTam 31. Januar 2014
Wer sich fragt, warum Coca Cola so ein großes Bohei um die geheimnisvolle Rezeptur seines Erfrischungsgetränks macht, der hat sie wahrscheinlich noch nicht getrunken – was seltsam genug ist. Ähnlich nachgefragt dürfte auch das Patent für perfekt abgemischte Popmusik sein, mit der man genügend potente Käufer zum Kauf gelochter Silberscheiben oder zu legalem Download formatierter Datensätze bewegen kann – Abba hatten ein Dauerabo, Mark Ronson und Guy Chambers dürfen als verlässliche Ratgeber gelten. Und auch Brian Burton alias Danger Mouse ist ein Mann, dem der “Midas Touch” nachgesagt wird, schließlich schwören die Black Keys und Norah Jones seit Jahren auf seine Dienste und selbst U2 wollen für ihr kommendes Album seinen Sachverstand nutzen.

Als Burton nach Gnarls Barkley 2010 mit den Broken Bells und Shins-Sänger James Mercer um die Ecke kam, ließ das eigentlich nur Gutes hoffen, und tatsächlich war das Debüt der beiden ein kleines, aber feines Popjuwel. Wie das aber nun mal mit Softdrinks so ist – der Zuckergehalt läßt einen nicht selten zurückschrecken. Und gerade die vorliegende Platte der Broken Bells hat so viel vom mäßig gesunden Süßstoff erwischt. Natürlich sind das noch immer wunderschön und oftmals klug arrangierte Stücke, die den beiden da für Tanzbetrieb und Afterhour eingefallen sind, alles perlt und schillert ganz verführerisch und scheint wie gemacht für die Zeit unter der Glitzerkugel. Und für sich genommen geht auch der Schwenk in Richtung Bee Gees bei “Holding On For Life” vollkommen in Ordnung.

Ungut ist allein die Massierung, mit der hier an der blitzeblanken und lieblichen Atmosphäre gearbeitet wurde, mag der Sound auch manchmal ins Psychedelische oder Wavige schwappen. Irgendwie bekommt die geballte gute Laune einen unangenehmen Nachgeschmack, man denkt gerade bei Tracks wie “After The Disco” an die werbewirksamen Kompositionen von Empires Of The Sun und wünscht sich mal einen kräftigen Tritt heraus aus der Tiefenentspannung. Vielleicht auch der Grund, warum einem der Titel “No Matter What You’re Told” so gut gefällt – endlich bratzt mal was, endlich reißt mal wer den Bass ordentlich an, endlich… Davon etwas mehr und die Platte wäre eine perfekte geworden. mapambulo:blog
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am 13. Februar 2014
Broken Bells steigert sich mit ihrem zweiten Album "After the Disco" vor allem bei der Gesamt-Zusammenstellung der Songs und der Qualität in der Breite im Vergleich zum ersten Album.

Die Songs sind abwechslungsreich, von eher melodisch ruhig über poppig bis hin zu sehr elektro-lastig. Nahezu alle Titel haben einen sehr hohen Wiedererkennungswert.
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am 30. März 2014
Momentan eins meiner absoluten Lieblingsalben. Kann mich den anderen Rezensoren nur anschließen. Vom Hitpotenzial her gesehen, besser als das Debüt. Ich frag mich dann oft (nicht nur bei diesem Album). Warum kennt’s fast keiner, warum läuft’s nicht mal im Radio? Egal. Heute ist das Live-Konzert in Berlin. Ratet mal wer Karten hat? ;)
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am 1. Juni 2014
Broken Bells haben den 80er Clubsound a la New Order und OMD in das hier und jetzt gebeamt. Der Sound ist frisch und trotzdem fühlt man sich positiv an die besten Sounds der 80er Jahre erinnert. Für alle die damals auf progressive Clubmusic abgefahren sind, ein klares must have.
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am 22. Februar 2014
Eine äußerts gelungen CD, besser kann Popmusik wohl nicht sein. Hit um Hit reiht sich aneinander. Das ist Lebensqualität. Kein
einziger schwacher Song auf diesem Album. Broken Bells verdienen dafür einen "Grammy" , ein mögliches Album des Jahres 2014!
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am 31. August 2014
Eigentlich stehe ich nicht so auf die 1980ger Musik, aber hier kommt sie schön verpackt daher, dazu noch mit einem Schuss Bee Gees und Beatles versehen, sodass es ein Rätsel ist, warum der Mainstream Broken Bells noch nicht entdeckt hat.
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