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20 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Unterhaltsames Effektgewitter für Monsterfans
Obwohl bereits viele mehr oder weniger begeisterte Konsumenten ihre Meinung zu VAN HELSING kundgetan haben, komme ich nicht umhin, dennoch eine Lanze für das manchmal überinterpretierte und eventuell etwas zu ernst genommene Spektakel zu brechen.

Die einzige Gemeinsamkeit zum oft verglichenen DIE MUMIE besteht meines Erachtens im Regisseur. Stephen...
Veröffentlicht am 8. Januar 2007 von J. Schlachter

versus
7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Sehr harmloser Actionspaß im Schatten großer Klassiker
Stephen Sommers liebt ganz offensichtlich die alten Universal Horrorklassiker. Das macht ihn für mich sehr sympathisch. Er ist aber auch ein sehr guter Regisseur für harmloses, flottes Unterhaltungskino. Auch das ist OK.

Nachdem er aus dem alten Boris Karloff Film „The Mummy“ einen temporeichen und höchst erfolgreichen...
Veröffentlicht am 8. August 2006 von Teenage Werewolf


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20 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Unterhaltsames Effektgewitter für Monsterfans, 8. Januar 2007
Von 
J. Schlachter "Schlachti" (Köln) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Van Helsing [HD DVD] (HD DVD)
Obwohl bereits viele mehr oder weniger begeisterte Konsumenten ihre Meinung zu VAN HELSING kundgetan haben, komme ich nicht umhin, dennoch eine Lanze für das manchmal überinterpretierte und eventuell etwas zu ernst genommene Spektakel zu brechen.

Die einzige Gemeinsamkeit zum oft verglichenen DIE MUMIE besteht meines Erachtens im Regisseur. Stephen Sommers hat bereits öfter unter Beweis gestellt, dass er Effekte routiniert in Szene zu setzen weiß (siehe OCTALUS). Kommt noch ein gutes Drehbuch dazu, entstehen kleine Kinoperlen wie eingangs genannte Mumie, deren zweiter Aufguss schon wieder am Effekte-Overkill zu leiden hatte.

VAN HELSING ist für die Zielgruppe popcornverschlingender Teens und Twens konzipiert, die für zwei Stunden mal den Intellekt auf Standby schalten wollen. Über die Versatzstücke, aus denen sich die sogenannte Storyline zusammensetzt, muss man keine Worte verlieren. Ich fand die in irgendeiner Rezension gesichtete Analogie "James Bond trifft Dracula auf Schloss Frankenstein" zutreffend und witzig.

Nun bin ich schon lange weder ein Teen noch ein Twen mehr (dafür ein Fantasy/Horror/Comicverfilmungen-Fan) - dennoch besitzt der Streifen für mich mit der richtigen Dosierung Bier und dem Anspruch, das Hirn mal abschalten zu dürfen, mehr Unterhaltungswert als ähnlich gestrickte Werke. Zu verdanken ist diese Tatsache vor allem den sympathischen und für solche Effektgewitter unüblichen Darstellern wie Hugh Jackman und Kate Beckinsale. Beide haben sicher bereits schauspielerisch herausfordernderer Rollen angenommen und anspruchsvollere Filme geadelt, hatten jedoch einfach mal Lust, das Kind im Manne/Weibe herauszulassen. Bis ihre Filmcharaktere im letzten Akt von CGI-Pendants übernommen werden, sind sie mit Spielfreude und Leidenschaft dabei. Die - zugegeben überbordenden - Effekte sind alles andere als billig und bieten reuelos goutierte Schauwerte. Streiten lässt sich über die Effekte - wie bspw. die Werolfverwandlungen - immer; meiner Ansicht nach wurden seit AMERICAN WEREWOLF und vor allem im Computertrickzeitalter ohnehin keine überzeugenden Transformationen mehr gezeigt.

Fazit: auf der aktuell erschienenen HD-DVD ist VAN HELSING in bestechender Bild- und Soundqualität bestens aufgehoben und dürfte in keiner Sammlung fehlen, in der auch die BLADE oder UNDERWORLD Saga zu finden sind.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Beginnt klasse und wird immer schwächer..., 16. Dezember 2004
Von 
MaBo "M.B." - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Van Helsing (DVD)
Als ich den Anfang von Van Helsing sah, fand ich den Akzent von Graf Dracula schon ziemlich lustig, aber als ich die Kampfszene zwischen Mr. Hyde und Van Helsing sah, war die Idee des ganzen Films plötzlich richtig interessant! Allerdings schlechterte sich mein Eindruck vom Film schon schon nach dem Eintreffen von Van Helsing in Transsylvanien. Klar ist ein solcher Streifen unrealistisch, aber man muss es ja wirklich nicht übertreiben! Vor allem am Schluss überlegt man sich schon einige Male, wie man solch einen Fantasy-Quark überhaupt ansehen kann!
Die vier Sterne hat sich der Film aber aufgrund der guten Idee, den sehr guten Effekten und schließlich auch durch die Action, den Humor und die Spannung wirklich verdient.
Fazit: Der Film ist aufgrund der vielen Action ein guter Zeitvertreib!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Dracula hätte der Erste sein sollen.., 6. September 2004
Von Ein Kunde
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Alles in Allem muß ich sagen, daß der Film meine Erwartungen nicht enttäuscht hat. Diese bestanden aus einem unterhaltsamen Actionfilm, der mit einigen Gruselelementen, einem tollen Schauspieler, einem mittelalterlichen "Q" und zu guter Letzt auch noch einer Liebesgeschichte gespickt ist.
Genauso hat es sich verhalten. Hugh Jackman überzeugt in seiner Rolle wie immer, der verkannte David Wenham (den Meisten als "Faramir" wohl eher bekannt) als Van Helsings Sidekick nicht weniger. - Hier muß man auch sagen, daß allen Charakteren (der 'guten' Seite) Raum zur Entwicklung gegeben wird und vor allem "Q" nicht einfach nur auf eine komische Rolle allein beschränkt wird.
Der Film hat sehr viel Tempo und wird eigentlich nie langweilig, auch wenn die Story auf den zweiten Blick komplett vorhersehbar ist. Dass dies nicht sofort möglich ist, liegt vor allem an der fast schon faszinierend zu nennenden Zusammenfügung der gängigen Charaktere Van Helsing, Dracula und Frankenstein plus Monster, gleich noch gemischt mit Werwölfen und einer Prise Jekyll & Hyde. - Wer die einzelnen Geschichten kennt, sollte nicht davon ausgehen, daß der Film wirklich etwas damit zu tun hat.
Grundsätzlich mutet er eher wie eine Comic-Verfilmung an, denn davon hat "Van Helsing" wirklich alles: Einen einsamen Helden mit mysteriöser Vergangenheit, der viel aushalten kann, ein paar nette Nebencharaktere, eine romantische wie tragische Liebesgeschichte und einige Gegner, die wirklich nicht der Norm entsprechen.
Nun zu dem Punkt, warum dieser Film von mir nicht besser bewertet wurde: Wie gesagt, Dracula hätte der Erste sein sollen. Der Erste, der von Van Helsing zur Strecke gebracht wird, um im Film nicht mehr weiter zu stören. Hier wurde wirklich in jeglicher Hinsicht versagt. Dialog, Figur, Darsteller und leider auch Synchronisation erschaffen einen Dracula, mit dem man fast Mitleid haben könnte, wenn er nicht so furchtbar lächerlich wäre. Von einem Vampirfürsten, wie man ihn sich vorstellen mag, ist nichts zu erkennen und jegliche düstere Eleganz, die vielleicht das Drumherum noch geben könnte, geht durch affektierte Rede und Bewegung vollkommen verloren. Draculas "Kinder", die eher wie Ausgeburten aus "Ghostbusters" erscheinen, vervollkommmnen diesen Eindruck dann noch.
Alles in allem ein wirklich schön gemachter und unterhaltsamer Film, von dem ich mir auch gern den schon angekündigten zweiten Teil ansehen werde. Dann allerdings in der Hoffnung, daß selbst Dracula nicht auferstehen kann.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ich fand ihn gut!, 2. Januar 2007
Rezension bezieht sich auf: Van Helsing (DVD)
Transsylvanien um 1887. Der vom Vatikan entsandte Van Helsing (Hugh Jackman "X-Men") reist nach Transsylvanien um dort den Vampir Graf Dracula (Richard Roxburgh) zu suchen und zur Strecke zu bringen. Unterstützung bekommt er hier von Anna (Kate Beckinsale "Underworld").

Nachdem ich es nun endlich mal geschafft habe, mir diesen Film anzusehen, muss ich sagen, dass er mir wirklich gut gefallen hat. Viel Tiefgang und Handlung habe ich nicht erwartet - einzig und alleine die Vampire und Computer animierten Szenen haben mich interessiert.

Gut, zwar wurden hier so ziemlich alle sagenumwobenen Gestalten der Grusel-Materie mit eingebaut (Frankenstein, Dr. Jekyll und Mr. Hyde, Werwölfe...), allerdings tut das der Handlung keinen Abbruch. An Computeranimationen wurde nicht gespart - dies ist allerdings Geschmackssache, da hier wirklich tief in die Trickkiste gegriffen wurde.

Allerdings sind die Vampire und Werwölfe wirklich gut gelungen!

Auch der Sound sorgt unterstützend für Tempo und Spannung.

Neben einem überzeugenden Hugh Jackman enttäuscht Kate Beckinsale auf ganzer Linie. Mehr als breitbeinig im Korsett in der Gegend rumstehen, kann sie nämlich nicht.

Fazit: actiongeladener Vampirfilm ohne Tiefgang - dafür mit umso mehr gut animierten Vampiren und Monstern. Mir hat er gefallen!
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Sehr harmloser Actionspaß im Schatten großer Klassiker, 8. August 2006
Rezension bezieht sich auf: Van Helsing (DVD)
Stephen Sommers liebt ganz offensichtlich die alten Universal Horrorklassiker. Das macht ihn für mich sehr sympathisch. Er ist aber auch ein sehr guter Regisseur für harmloses, flottes Unterhaltungskino. Auch das ist OK.

Nachdem er aus dem alten Boris Karloff Film „The Mummy“ einen temporeichen und höchst erfolgreichen ActionAbenteuerGruselSommerSuperBlockbuster gemacht hatte dachten sich die mächtigen Filmbosse sicher das eine Kombination aller klassischen Filmmonster der goldenen Zeit der Universalstudios diesen Erfolg noch toppen könnte.

Die Idee dazu ist nicht neu. Wir erinnern uns; bereits 1943 gibt es in "Frankenstein meets the Wolfman" ein Zusammentreffen zwischen den beiden Kultmonstern und in nachfolgenden Filmen "House of Frankenstein","House of Dracula" und natürlich "Abbott and Costello meet Frankenstein" kommen noch publikumswirksame und wohlbekannte Filmbösewichte wie Dracula,"The Mad Scientist" und "The Hunchback" hinzu.

Beginnt "Van Helsing" auch vielversprechend als eine Hommage an diese alten Filme in schwarz weiß mit einem wütenden Mob der versucht ein Schloss zu stürmen wird man sehr bald enttäuscht.

Denn schon am Ende der Anfangssequenz wenn das Frankensteinmonster in einer brennenden Windmühle Zuflucht sucht und dieselbige letztendlich mit einer Riesenexplosion in Flammen aufgeht merkt man, das hier schon sehr dick aufgetragen wird. Und wirklich folgt Actionszene auf Actionszene. Alle natürlich handwerklich perfekt in Szene gesetzt mit exzellenten Spezialeffekten und gut choreographierten Kämpfen. Ganz klar; die Computerexperten, Make up Künstler und Stuntmen leisten großartige Arbeit in diesen Film.

Jedoch können all die Explosionen, Zerstörungen und Keilerein nicht darüber hinwegtrösten das die Geschichte einfach doof ist. Draculas Plan ist schlichtweg dämlich. Dem ganzen Film fehlt es an Atmosphäre und Charme eines Klassikers, es ist ein sehr modernes und seelenloses Actionspektakel.

Ich habe nichts dagegen aus dem etwas verstaubten Wissenschaftler Professor Abraham Van Helsing den langhaarigen, lässigen Actionhelden Gabriel Van Helsing zu machen, der nach der Methode "...zuerst schießen dann fest zuschlagen dann noch mal schießen und etwas in die Luft jagen und dann erst Fragen stellen..." agiert. Natürlich sind die Zeiten eines Peter Cushing vorbei, als der Vampirjäger noch mit einem Kruzifix und/oder einem Fläschchen Weihwasser in den Kampf zog. Aber jetzt mal ganz ehrlich; dieses James Bondartige unerschöpfliche hochmoderne Waffenarsenal von Hugh Jackman kratzt schon sehr an der Grenze des Lächerlichen. Vor allen, weil ja Van Helsing in diesen Film ein phänomenal unfähiger Depp zu sein scheint. Ich meine wie viel Tonnen Silberpfeile verschießt dieser professionelle Monsterkiller aus seinem Mischding zwischen Maschinengewehr und Armbrust, bevor er einen Vampir tötet !!

Eine durchwegs verdiente Schauspielerriege kämpft sich tapfer durch die verworrene Geschichte. Hugh Jackman ist ganz klar ein cooler Actionheld, wenn er seinen durchtrainierten Oberkörper zur Schau stellt. Richard Roxburgh als Dracula möchte gerne genauso sexy sein wie Gary Oldman, allerdings ist das Drehbuch viel zu schwach und so mutiert der Vampirfürst zu einer enervierenden Witzfigur. Ebenso ist Kate Beckinsale als zottige rumänische Kriegerprinzessin in ihren hautengen Lederhosen und Stöckelschuhen (!!)nicht wirklich ernst zu nehmen, wenn sie mit slawischen Akzent lässige Machosprüche von sich gibt.

Allerdings gibt David Wenham einen ausgezeichneten (diesmal wirklich lustigen und nicht nur nervenden) side kick, Kevin O'Connor hat als Igor einige gute Zeilen, Draculas Bräute sind wirklich sehr sexy und vor allen Shuler Hensley ist phänomenal als Frankensteinmonster.

Van Helsing ist ein simpler Abenteuerfilm bei dem sehr viel kaputt geht und bei dem man sich unterhalten kann wenn man in der Stimmung dafür ist.

Auf meiner Sammelbox der Universal Original Monster Collection klebt ein witziger Sticker; "Die Inspiration für Van Helsing!" Lieb!

Ob es von Van Helsing in 70 Jahren eine Sonderedition auf DVD (oder dann was auch immer) geben wird, wage ich allerdings zu bezweifeln.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Die Suche nach der Story, 6. Mai 2005
Von 
Bisher war mir so ein Phänomen besonders aus Computerspielen bekannt. Da entwickelt die Firma X den neusten 3D-Shooter mit wirklich bombastischer Grafik, welche man vorher nie gesehen hat und am Ende als das Spiel fast fertig ist, merken dann die Entwickler das vielleicht auch irgendwie ne klitzekleine Hintergrundgeschichte dazu nicht schlecht wäre :)
So ungefähr kam mir das vor als ich Van Helsing gesehen habe. Was vielversprechend beginnt flacht nach der Jagd auf Mr. Hyde zunehmend ab. Sobald Van Helsing in Transilvanien ankommt jagd eine Actionszene, welche von Special Effects nur so trieft, die nächste. Von einem Kampf in den nächsten. Schlecht aussehen tut das wirklich nicht, aber die Geschichte an sich bleibt dadurch soweit im Hintergrund das man fast schon mit einer Lupe nach ihr suchen muss...
Denn vielmehr als "Van Helsing muss Dracula vernichten damit die schöne Frau an seiner Seite endlich von dem Fluch, welcher auf ihrer Familie lastet, erlöst wird und sie in den Himmel kommt" ist es nicht. Von daher muss man schon den Machern des Filmes fast Respekt zollen, das sie aus diesem Hauch von Nichts zwei Stunden Film gemacht haben!
Was bleibt ist Eye Candy vom feinsten und halt ein fader Beigeschmack. Zumindest wenn man wie ich einen Film in der Grössenordnung von "Die Mumie" (selber Regiesseur) erwartet hat. (Gut OK, hier war auch nur Teil 1 gut). Auf jedenfall hätte man aus dem CrossOver der Universal Monster schon einiges mehr machen können als die neuste Special Effects Orgie, welche zwar schön anzuschauen ist, aber mehr auch nicht! Denn sowas wie Spannung kommt dank der vorhersehbaren Story (wobei, welche Story?) auch nicht zu Stande...
...naja, wenn man allerdings nicht mehr erwartet als "Tripple X jagdt Dracula" dann wird man sicherlich seine wahre Freude an dem Film haben! Deswegen gebe ich dem Film gerade noch so 3 Sterne. Eigentlich müssten es 2 1/2 sein, aber geht ja nicht ;) Und zwei Sterne würden dann den Film doch schlechter machen als er ist!
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen ÜBERLADEN UND OBERFLÄCHLICH !, 14. Februar 2005
Rezension bezieht sich auf: Van Helsing (DVD)
Comic- und Videospieladaptionen sind schwer in Mode. Nach den überaus erfolgreichen X-MEN und SPIDER-MAN-Verfilmungen, (kommerziellen) Flops wie THE CROW 3 und SPAWN, schickte sich Regisseur Stephen Sommers an auch VAN HELSING opulent auf die Leinwand zu bringen. Doch nach seiner eher überladenen DIE MUMIE-Trilogie, die weniger durch Tiefe als durch Oberflächlichkeit und Effekte glänzen konnte, war kaum mehr von VAN HELSING zu erwarten. Das enorm kostspielige Projekt, mit Stars wie Hugh Jackman (X-MEN), Kate Backinsale (UNDERWORLD, PEARL HARBOR) und David Wenham (DER HERR DER RINGE) scheiterte an der Kinokasse ! Warum ? Sagen wir einfach : Stephen Sommers hat nichts dazugelernt !
Die Grundidee des Comics VAN HELSING ist noch ganz nett. Der gleichnamige Monsterjäger zieht im Auftrag des Vatikans aus, gefährliche Kreaturen zu jagen und zu töten. Im vorliegenden Film jagt er den schizophrenen Dr. Jekyll / Mr. Hyde durch Paris und wird im Anschluss nach Transsylvanien entsandt, um dem unheiligen Bündnis von Dracula, Frankenstein und dem Wehrwolf ein Ende zu bereiten.
Doch platte Dialoge, haarsträubende Wendungen und schwer nachvollziehbare Ideengerüste brechen der Verfilmung das Genick. Mag sein, dass die zahlreichen - wirklich sehr guten - Effekte zur Atmosphäre beitragen, aber zeitgleich gehen die Schauspieler und ihre Leistungen im Effektgewitter unter. Ein paar Dialogzeilen hier, eine unpassende Bemerkung da - fertige ist die quasi nicht vorhandene Rahmenhandlung. Wie ein überlanger Videoclip reihen sich die Szenen aneinander. Völlig hirnrissige Erklärungen über schwach konstruierte Zusammenhänge in Kombination mit vorhersehbaren Wendungen regen zum unbewussten Kopfschütteln an. Sinnfreie 122 Minuten Film, die sich als Hommage an die klassischen Monsterfilme verstehen wollen, letztendlich aber nur die Nerven des Zuschauers strapazieren.
Hinzu kommt die musikalische Untermalung von Komponist Alan Silvestri ( TOMB RAIDER II, DIE MUMIE KEHRT ZURÜCK ). Silvestri ist berühmt dafür, dass er jedem Film ein eigenes, eingängiges Hauptthema verpasst. Doch in VAN HELSING hat er eindeutig übertrieben ! Das sich stets in den Vordergrund spielende Theme des Films taucht alle paar Minuten auf und wirkt in ruhigeren Momenten unpassend und nervend. Für sich allein betrachtet ist der Gesamtscore eine kraftvolle Komposition, die jedoch gekonnte Variationen und ein wenig Eigenständigkeit vermissen lässt.
FAZIT
VAN HELSING ist ein Film, den die Welt in dieser Form nicht braucht : überladen, laut und oberflächlich. Dazu gesellen sich die unterdurchschnittlichen Leistungen eigentlich talentierter Schauspieler und ein aufdringlicher Musikscore. Hätte man die Adaption der Comicvorlage einem fähigeren Regisseur überlassen, wäre die eigentliche Geschichte nicht zu kurz gekommen, denn dass das Fantasygenre in Kombination mit Action ein unterhaltsamen, tiefgründigen Film nicht ausschließt, hat Bryan Singer mit seinen X-MEN-Verfilmungen bewiesen.
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Als Blu-ray enttäuschend!, 16. September 2010
Rezension bezieht sich auf: Van Helsing [Blu-ray] (Blu-ray)
Hab mir ihn gestern auf BD geholt. Habe ihn zwar schon auf DVD, aber na gut. Ich weiß jetzt nicht, was bei diesem Film HD sein soll. Sieht fast genauso aus wie auf meiner hochskalierten DVD. Natürlich gab es ein, zwei Stellen, wo das Bild mal annähernd sehr gut war, aber das reicht jawohl nicht aus.
So kann ich nur sagen, ein sehr enttäuschender Transfer.
Wer die DVD schon hat, kann dabei bleiben!
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10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Was für ein Schwachsinn ..., 10. September 2004
Von Ein Kunde
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Van Helsing (DVD)
Ich habe den Film zweimal im Kino gesehen.
Das erste Mal war ich enttäuscht, weil ich Spannung und Grusel und eine dramatische Story erwartet hatte und dann nur mit einem Dauerfeuerwerk von Spezialeffekten und hirnrissigen Dialogen bombardiert wurde.
Der Zufall wollte es, dass ich ein zweites Mal in "Van Helsing" landete. Diesmal wusste ich, was auf mich zukommt. Und siehe da, ich amüsierte mich köstlich.
Was für ein Schwachsinn! Hier treten die ungruseligsten Monster aller Zeiten auf. Und trotzdem ist der Film unterhaltsam. Langweilig finde ich ihn nicht.
Besonders interessant allerdings auch nicht. Schade! Die Möglichkeiten wurden verpielt. Mit einem Hauptdarsteller wie Hugh Jackman und einem besseren Drehbuch hätte aus "Van Helsing" ein richtig guter Film werden können. So aber versinken die Schauspieler und die fantasielose Story bedeutungslos im knallbunten Spektakel der Tricktechnik.
Ein Film aber, der hauptsächlich aus Spezialeffekten besteht, ist für mich nicht interessant genug, um mir für teures Geld die DVD zu kaufen. Für mich ist "Van Helsing" kein Film, den man sich zuhause immer mal wieder gern ansieht.
"Van Helsing" ist einfach nur knallbunt, oberflächlich und laut. Etwas für alle, die für kurze Zeit mal wieder zwölf Jahre alt sind. Pure Unterhaltung eben, nicht mehr - aber auch nicht weniger.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen unterhaltsames Popcornkino !, 13. September 2005
Von Ein Kunde
Okay... ich denke viele haben von dem Film was anderes erwartet.. ich dachte damals auch das wird ein Film alla " Bram Stokers Dracula" stattdessen wurde es ein Film den man mehr als übertriebenes Popcornkino sehen kann.
Er bietet Action, er bietet recht gute Effekte.. da ich damals nicht viel erwartet habe wurde ich auch nicht entäuscht.
Wer gerne Filme kuckt ohne über die Logik zu motzen und sich einfach zurück lehnen will.. macht hier nichts falsch.
4 Sterne weil er doch ganz gut gelungen ist.. !
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Van Helsing
Van Helsing von Stephen Sommers
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