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am 6. September 2004
Alles in Allem muß ich sagen, daß der Film meine Erwartungen nicht enttäuscht hat. Diese bestanden aus einem unterhaltsamen Actionfilm, der mit einigen Gruselelementen, einem tollen Schauspieler, einem mittelalterlichen "Q" und zu guter Letzt auch noch einer Liebesgeschichte gespickt ist.
Genauso hat es sich verhalten. Hugh Jackman überzeugt in seiner Rolle wie immer, der verkannte David Wenham (den Meisten als "Faramir" wohl eher bekannt) als Van Helsings Sidekick nicht weniger. - Hier muß man auch sagen, daß allen Charakteren (der 'guten' Seite) Raum zur Entwicklung gegeben wird und vor allem "Q" nicht einfach nur auf eine komische Rolle allein beschränkt wird.
Der Film hat sehr viel Tempo und wird eigentlich nie langweilig, auch wenn die Story auf den zweiten Blick komplett vorhersehbar ist. Dass dies nicht sofort möglich ist, liegt vor allem an der fast schon faszinierend zu nennenden Zusammenfügung der gängigen Charaktere Van Helsing, Dracula und Frankenstein plus Monster, gleich noch gemischt mit Werwölfen und einer Prise Jekyll & Hyde. - Wer die einzelnen Geschichten kennt, sollte nicht davon ausgehen, daß der Film wirklich etwas damit zu tun hat.
Grundsätzlich mutet er eher wie eine Comic-Verfilmung an, denn davon hat "Van Helsing" wirklich alles: Einen einsamen Helden mit mysteriöser Vergangenheit, der viel aushalten kann, ein paar nette Nebencharaktere, eine romantische wie tragische Liebesgeschichte und einige Gegner, die wirklich nicht der Norm entsprechen.
Nun zu dem Punkt, warum dieser Film von mir nicht besser bewertet wurde: Wie gesagt, Dracula hätte der Erste sein sollen. Der Erste, der von Van Helsing zur Strecke gebracht wird, um im Film nicht mehr weiter zu stören. Hier wurde wirklich in jeglicher Hinsicht versagt. Dialog, Figur, Darsteller und leider auch Synchronisation erschaffen einen Dracula, mit dem man fast Mitleid haben könnte, wenn er nicht so furchtbar lächerlich wäre. Von einem Vampirfürsten, wie man ihn sich vorstellen mag, ist nichts zu erkennen und jegliche düstere Eleganz, die vielleicht das Drumherum noch geben könnte, geht durch affektierte Rede und Bewegung vollkommen verloren. Draculas "Kinder", die eher wie Ausgeburten aus "Ghostbusters" erscheinen, vervollkommmnen diesen Eindruck dann noch.
Alles in allem ein wirklich schön gemachter und unterhaltsamer Film, von dem ich mir auch gern den schon angekündigten zweiten Teil ansehen werde. Dann allerdings in der Hoffnung, daß selbst Dracula nicht auferstehen kann.
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am 2. Januar 2007
Transsylvanien um 1887. Der vom Vatikan entsandte Van Helsing (Hugh Jackman "X-Men") reist nach Transsylvanien um dort den Vampir Graf Dracula (Richard Roxburgh) zu suchen und zur Strecke zu bringen. Unterstützung bekommt er hier von Anna (Kate Beckinsale "Underworld").

Nachdem ich es nun endlich mal geschafft habe, mir diesen Film anzusehen, muss ich sagen, dass er mir wirklich gut gefallen hat. Viel Tiefgang und Handlung habe ich nicht erwartet - einzig und alleine die Vampire und Computer animierten Szenen haben mich interessiert.

Gut, zwar wurden hier so ziemlich alle sagenumwobenen Gestalten der Grusel-Materie mit eingebaut (Frankenstein, Dr. Jekyll und Mr. Hyde, Werwölfe...), allerdings tut das der Handlung keinen Abbruch. An Computeranimationen wurde nicht gespart - dies ist allerdings Geschmackssache, da hier wirklich tief in die Trickkiste gegriffen wurde.

Allerdings sind die Vampire und Werwölfe wirklich gut gelungen!

Auch der Sound sorgt unterstützend für Tempo und Spannung.

Neben einem überzeugenden Hugh Jackman enttäuscht Kate Beckinsale auf ganzer Linie. Mehr als breitbeinig im Korsett in der Gegend rumstehen, kann sie nämlich nicht.

Fazit: actiongeladener Vampirfilm ohne Tiefgang - dafür mit umso mehr gut animierten Vampiren und Monstern. Mir hat er gefallen!
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Obwohl bereits viele mehr oder weniger begeisterte Konsumenten ihre Meinung zu VAN HELSING kundgetan haben, komme ich nicht umhin, dennoch eine Lanze für das manchmal überinterpretierte und eventuell etwas zu ernst genommene Spektakel zu brechen.

Die einzige Gemeinsamkeit zum oft verglichenen DIE MUMIE besteht meines Erachtens im Regisseur. Stephen Sommers hat bereits öfter unter Beweis gestellt, dass er Effekte routiniert in Szene zu setzen weiß (siehe OCTALUS). Kommt noch ein gutes Drehbuch dazu, entstehen kleine Kinoperlen wie eingangs genannte Mumie, deren zweiter Aufguss schon wieder am Effekte-Overkill zu leiden hatte.

VAN HELSING ist für die Zielgruppe popcornverschlingender Teens und Twens konzipiert, die für zwei Stunden mal den Intellekt auf Standby schalten wollen. Über die Versatzstücke, aus denen sich die sogenannte Storyline zusammensetzt, muss man keine Worte verlieren. Ich fand die in irgendeiner Rezension gesichtete Analogie "James Bond trifft Dracula auf Schloss Frankenstein" zutreffend und witzig.

Nun bin ich schon lange weder ein Teen noch ein Twen mehr (dafür ein Fantasy/Horror/Comicverfilmungen-Fan) - dennoch besitzt der Streifen für mich mit der richtigen Dosierung Bier und dem Anspruch, das Hirn mal abschalten zu dürfen, mehr Unterhaltungswert als ähnlich gestrickte Werke. Zu verdanken ist diese Tatsache vor allem den sympathischen und für solche Effektgewitter unüblichen Darstellern wie Hugh Jackman und Kate Beckinsale. Beide haben sicher bereits schauspielerisch herausfordernderer Rollen angenommen und anspruchsvollere Filme geadelt, hatten jedoch einfach mal Lust, das Kind im Manne/Weibe herauszulassen. Bis ihre Filmcharaktere im letzten Akt von CGI-Pendants übernommen werden, sind sie mit Spielfreude und Leidenschaft dabei. Die - zugegeben überbordenden - Effekte sind alles andere als billig und bieten reuelos goutierte Schauwerte. Streiten lässt sich über die Effekte - wie bspw. die Werolfverwandlungen - immer; meiner Ansicht nach wurden seit AMERICAN WEREWOLF und vor allem im Computertrickzeitalter ohnehin keine überzeugenden Transformationen mehr gezeigt.

Fazit: auf der aktuell erschienenen HD-DVD ist VAN HELSING in bestechender Bild- und Soundqualität bestens aufgehoben und dürfte in keiner Sammlung fehlen, in der auch die BLADE oder UNDERWORLD Saga zu finden sind.
11 Kommentar|21 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 28. Februar 2014
Van Helsing ist im Hier und Jetzt angekommen, mit einigen neuen Waffen (ohne, dass es billig wirkt) und einigen sehr guten Lachern. Die Figuren sind glaubhaft und Helsing bringt seine Sprüche gut rüber. Ansonsten ist es eigentlich die alte Story, Helsing vs. Dracula. - Da bedarf es einiger neuer Details, um den Zuschauer bei der Stange zu halten. Dies ist mit einer netten phantastischen Mischung und der Brut gut gelungen.
Die DVD kommt im Pappschuber daher (inkl. Werbeheft mit zwei Seiten Text zum Film, zusammen mit einer extra DVD. - Auf DVD 1:

- Audio-Kommentar von Regisseur Stephen Sommers und Produzent
- Audio-Kommentar der Schauspieler (Roxburgh, Hensley, Kemp)
- Entdecke Draculas Schloss
- Outtakes
- Wie man Monstern Leben einhaucht
- Du bist im Film!
- Die Legende von Van Helsing
- Trailer
... (und natürlich der Film). Auf DVD2 ist folgendes zu finden:
- Entdecke Frankensteins Labor
- Van Helsing - Die Geschichte, das Leben, die Legende
- Verfolge das Abenteuer: Die Van-Helsing-Landkarte
- Die Musik aus Van Helsing (damit ist nicht der Soundtrack gemeint)
und Die Verwandlung von Draculas Höhle (Das Menü ist hier interessant gestaltet / Extras mit dt. Untertitel).

Film und Ausstattung ist rund und gut. Synchro wie zu erwarten gut. Zu bemängeln gibt es nur, dass es keinen zweiten Teil gibt. (Vielleicht sträubt sich ja der Mönch Faramir - er ist schließlich kein Mann für den Außendienst ...)
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am 29. Januar 2005
Ich hatte eigentlich nicht geplant, mir "Van Helsing" anzusehen, doch irgendwie hat es sich so ergeben, und ich war sehr überrascht über die Qualität der Special-Effects in diesem Film. Ein düsterer "Horror" mit gräuslichen Monstern, ausgezeichnet gemacht auf dem Computer, aufgepeppt mit einem "jungen Adonis" (Hugh Jackman) und einer wunderschönen Prinzessin (Kate Beckinsale), die gemeinsam mit einem kleinen Mönchlein und einigen flotten Sprüchen gegen den Fürsten der Finsternis, Dracula losziehen.
Aufgepeppt wird das Ganze mit vollbusigen Vampirweibern und einigen bekannten "Gruselobjekten". Trotz zahlreicher Mängel war ich ausgezeichnet unterhalten und spiele die Qualität dieses Filmes keineswegs herunter! Ich hab' mich hin und wieder gegruselt, hin und wieder gelacht - und war ganz verliebt in den Titelhelden. Wenn Sie Unterhaltung lieben, wie ich das mache: sehen Sie es sich an! Kein Meisterwerk, sicherlich! Aber trotzdem sehenswert!! Viel Spass!
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am 29. März 2015
Es beginnt alles in s/w, ich denke mal als Hommage an die alten Frankensteinfilme.
Die wütende, mit Fackeln und Mistgabeln bewaffnete Meute, die auf dem Weg zur
Burg sind um Dr.Frankenstein zu hindern sein Monster zu neuem Leben zu erwecken.

Van Helsing, (Hugh Jackman) der einst in der Kirche bewusstlos und ohne Gedächtnis gefunden wurde,
seither im Auftrag des Vatikans gegen das Böse kämpft, gegen Monster, Werewölfe und Vampire.
Diesmal wird er nach Transylvanien geschickt, um den mächtigsten Vampir, den Grafen Dracula,(Richard Roxburgh)
zu vernichten mit samt seinen Anhängern.

Dabei wird er unterstützt von einem Mönch, der ihm auch die nötigen Waffen dazu bereit stellt.
Darunter auch eine gasbetriebene Armbrust, die ihre Bolzen im Sekundentakt abfeuern kann.
Hilfe bekommt er auch von Anna Valerious(Kate Beckinsale) die er eigentlich vor dem Vampir beschützen soll.
Und auch Frankensteins Monster ist nicht gut zu sprechen auf den Vampir.

Ein bombastisches Actionfeuerwerk, mit Spannung und Humor, Special-Effects ohne Ende
und einen Hugh Jackman als Van Helsing, mindestens so gut wie als Wolferine.
Ein Film, nachdem man nicht nach Logiklöcher suchen sollte oder nach sonstigen
Ungereimtheiten, sondern nur nach dem Unterhaltungswert auch bewerten.
Und der war für mich 1a.
Bild und Ton waren sehr gut.
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am 24. April 2016
Der perfekte Fantasy-/Action-/leichter Gruselfilm, lässt keine Wünsche offen, rasante Action, Humor (inklusive David Wenham als Mönch, der positive Erinnerungen an den genialen Danny Kaye wieder wach werden läßt), coole Monster, eine gelungene Mischung an innovativen Ideen und Gruselfilm-Must-Have-Traditionen, ein rauschender Vampir-Maskenball, ein sexy Held mit sexy weiblichem Sidekick, angesagte Steampunk-Anleihen, geniale Landschaften und Indoor-Sets, Mega-Ausstattung, Kostüme, Make-Up, tolle Kameraführung, der einzige Wunsch, der offen bleibt, ist der nach mehr/ einer Fortsetzung bzw. mehr Filmen nach diesem Schema - (Grusel-/Action-)Unterhaltung at its best - MEGA!!! Wer da keinen Spaß dran hat, dem ist nicht mehr zu helfen, vielleicht mal A...-muskeln entspannen?
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Für Filme wie diesen wurde das Bluray-Format erfunden! Van Helsing besticht durch satte Farben, scharfe Konturen und ein in jeder Hinsicht optisch beeindruckendes Filmerlebnis. Die Tonspuren stehen dem nur wenig nach - vor allem die englische Originalspur lässt es mit HD Master aus den Boxen und dem Subwoofer in einigen Szenen so richtig rocken. Zur Story muss man wohl nicht viel sagen, Van Helsing ist herrliches Fantasy-Action-Popcorn-Kino, dass man in seiner Reinform einfach nur genießen kann. Wer sich fürs Genre interessiert, der macht hier sicher nichts falsch. Für Fans von Bonusmaterial sei noch erwähnt: Das ist hier mit MakingOf, Outtakes, Audiokommentaren usw. zwar nett zusammen gestellt, aber nicht wirklich herausragend. Was bleibt ist eine Scheibe für einen überaus unterhaltsamen Abend mit dem richtigen Wums. Kaufen!
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am 9. Juni 2016
Sehr empfehlenswert, ,Spitzen Film und gut Besetzt.Vorallem das gute an den Film ist hier kommen so schöne verschiedene Figuren vor die irgendwie garnicht zam gehören.Neben van Helsing,Dracula, Frankenstein und sein Monster dann Jeckyll/Mr.Hyde und Gabriel was ja eigentl.ein Erzengel ist.Das ganze zwar in einer bekannten Story verpackt aber voller Abenteuer Action und eine Spur Humor und in etwas Grusel gemixt ergibt ein klasse Märchenfilm für Erwachsene den man immer wieder angucken kann! Spitze
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am 8. August 2006
Stephen Sommers liebt ganz offensichtlich die alten Universal Horrorklassiker. Das macht ihn für mich sehr sympathisch. Er ist aber auch ein sehr guter Regisseur für harmloses, flottes Unterhaltungskino. Auch das ist OK.

Nachdem er aus dem alten Boris Karloff Film „The Mummy“ einen temporeichen und höchst erfolgreichen ActionAbenteuerGruselSommerSuperBlockbuster gemacht hatte dachten sich die mächtigen Filmbosse sicher das eine Kombination aller klassischen Filmmonster der goldenen Zeit der Universalstudios diesen Erfolg noch toppen könnte.

Die Idee dazu ist nicht neu. Wir erinnern uns; bereits 1943 gibt es in "Frankenstein meets the Wolfman" ein Zusammentreffen zwischen den beiden Kultmonstern und in nachfolgenden Filmen "House of Frankenstein","House of Dracula" und natürlich "Abbott and Costello meet Frankenstein" kommen noch publikumswirksame und wohlbekannte Filmbösewichte wie Dracula,"The Mad Scientist" und "The Hunchback" hinzu.

Beginnt "Van Helsing" auch vielversprechend als eine Hommage an diese alten Filme in schwarz weiß mit einem wütenden Mob der versucht ein Schloss zu stürmen wird man sehr bald enttäuscht.

Denn schon am Ende der Anfangssequenz wenn das Frankensteinmonster in einer brennenden Windmühle Zuflucht sucht und dieselbige letztendlich mit einer Riesenexplosion in Flammen aufgeht merkt man, das hier schon sehr dick aufgetragen wird. Und wirklich folgt Actionszene auf Actionszene. Alle natürlich handwerklich perfekt in Szene gesetzt mit exzellenten Spezialeffekten und gut choreographierten Kämpfen. Ganz klar; die Computerexperten, Make up Künstler und Stuntmen leisten großartige Arbeit in diesen Film.

Jedoch können all die Explosionen, Zerstörungen und Keilerein nicht darüber hinwegtrösten das die Geschichte einfach doof ist. Draculas Plan ist schlichtweg dämlich. Dem ganzen Film fehlt es an Atmosphäre und Charme eines Klassikers, es ist ein sehr modernes und seelenloses Actionspektakel.

Ich habe nichts dagegen aus dem etwas verstaubten Wissenschaftler Professor Abraham Van Helsing den langhaarigen, lässigen Actionhelden Gabriel Van Helsing zu machen, der nach der Methode "...zuerst schießen dann fest zuschlagen dann noch mal schießen und etwas in die Luft jagen und dann erst Fragen stellen..." agiert. Natürlich sind die Zeiten eines Peter Cushing vorbei, als der Vampirjäger noch mit einem Kruzifix und/oder einem Fläschchen Weihwasser in den Kampf zog. Aber jetzt mal ganz ehrlich; dieses James Bondartige unerschöpfliche hochmoderne Waffenarsenal von Hugh Jackman kratzt schon sehr an der Grenze des Lächerlichen. Vor allen, weil ja Van Helsing in diesen Film ein phänomenal unfähiger Depp zu sein scheint. Ich meine wie viel Tonnen Silberpfeile verschießt dieser professionelle Monsterkiller aus seinem Mischding zwischen Maschinengewehr und Armbrust, bevor er einen Vampir tötet !!

Eine durchwegs verdiente Schauspielerriege kämpft sich tapfer durch die verworrene Geschichte. Hugh Jackman ist ganz klar ein cooler Actionheld, wenn er seinen durchtrainierten Oberkörper zur Schau stellt. Richard Roxburgh als Dracula möchte gerne genauso sexy sein wie Gary Oldman, allerdings ist das Drehbuch viel zu schwach und so mutiert der Vampirfürst zu einer enervierenden Witzfigur. Ebenso ist Kate Beckinsale als zottige rumänische Kriegerprinzessin in ihren hautengen Lederhosen und Stöckelschuhen (!!)nicht wirklich ernst zu nehmen, wenn sie mit slawischen Akzent lässige Machosprüche von sich gibt.

Allerdings gibt David Wenham einen ausgezeichneten (diesmal wirklich lustigen und nicht nur nervenden) side kick, Kevin O'Connor hat als Igor einige gute Zeilen, Draculas Bräute sind wirklich sehr sexy und vor allen Shuler Hensley ist phänomenal als Frankensteinmonster.

Van Helsing ist ein simpler Abenteuerfilm bei dem sehr viel kaputt geht und bei dem man sich unterhalten kann wenn man in der Stimmung dafür ist.

Auf meiner Sammelbox der Universal Original Monster Collection klebt ein witziger Sticker; "Die Inspiration für Van Helsing!" Lieb!

Ob es von Van Helsing in 70 Jahren eine Sonderedition auf DVD (oder dann was auch immer) geben wird, wage ich allerdings zu bezweifeln.
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