Kundenrezensionen


73 Rezensionen
5 Sterne:
 (39)
4 Sterne:
 (30)
3 Sterne:
 (1)
2 Sterne:
 (1)
1 Sterne:
 (2)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Spannender Krimi, der erneut die Vergangenheit mit Fjällbackas Gegenwart verknüpft
"Die Engelmacherin" ist der aktuellste ins Deutsche übersetzte Fjällbacka-Roman von Camilla Läckberg und zeigt nach "Der Leuchtturmwärter" erneut, dass die Krimiautorin scheinbar mühelos einen Roman nach dem nächsten schreiben kann, ohne dass die Qualität nachlässt. Auch "Die Engelmacherin" ist wieder ein...
Vor 6 Monaten von Christina Liebeck (Media-Mania) veröffentlicht

versus
9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Weniger wäre mehr gewesen
Ich habe die ersten Romane von Läckberg nicht gelesen, daher war meine Überraschung groß. Bestseller???
Ganz kurz: Wer feine, gut recherchierte Krimiromane liebt, in denen die Charaktere sauber ausgeleuchtet und strukturiert und psychologisch gut aufgebaut sind, die dementsprechend Handlungen und Entwicklungen nachvollziehbar machen, ist hier...
Vor 6 Monaten von SHe_Mann veröffentlicht


‹ Zurück | 1 28 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Spannender Krimi, der erneut die Vergangenheit mit Fjällbackas Gegenwart verknüpft, 15. Februar 2014
"Die Engelmacherin" ist der aktuellste ins Deutsche übersetzte Fjällbacka-Roman von Camilla Läckberg und zeigt nach "Der Leuchtturmwärter" erneut, dass die Krimiautorin scheinbar mühelos einen Roman nach dem nächsten schreiben kann, ohne dass die Qualität nachlässt. Auch "Die Engelmacherin" ist wieder ein ausgezeichneter und sehr unterhaltsamer Krimi, der, wie so oft in der Buchreihe, eine tragische Geschichte aus der Vergangenheit mit aktuellen Ereignissen in Fjällbacka verknüpft. In zahlreichen Rückblenden arbeitet Läckberg lange vergangene Ereignisse auf und bringt sie nach und nach mit den unheimlichen Ereignissen auf Valö und mit dem Verschwinden von Ebba Starks Familie zusammen, bis am Ende alles einen Sinn ergibt. Die titelgebende "Engelmacherin" ist hier durchaus doppeldeutig gemeint, wie dem Leser bald klar wird. Doch bis es soweit ist, fiebert man erneut atemlos mit, durchlebt an der Seite der Figuren eine Geschichte von Lieblosigkeit, Schuld - und Mord. Vor allem das mysteriöse Verschwinden von Ebbas Eltern und Geschwistern ist mehr als unheimlich und stellt nicht nur die Polizei von Fjällbacka vor ein Rätsel. Natürlich lässt die Autorin es sich auch nicht nehmen, die persönlichen Seiten der inzwischen lieb gewonnenen Romanfiguren wieder ein gutes Stück voranzubringen. Diesmal erfährt der Leser Überraschendes aus der Vergangenheit von Gösta, leidet erneut mit Erikas Schwester Anna mit und muss gemeinsam mit Martin Molin einer schrecklichen Nachricht ins Auge blicken.

"Die Engelmacherin" ist ein guter Krimi, der Fans der Fjällbacka-Reihe vollends zufriedenstellen wird. Anders als im vorherigen Band "Der Leuchtturmwärter", wo die Auflösung für aufmerksame Leser schon sehr früh offensichtlich war, ist dieser Roman weniger durchschaubar. Die historischen Ereignisse, die Camilla Läckberg hier geschickt zu einer spannenden, betroffen machenden und oft überraschenden Geschichte verknüpft hat, beruhen zumindest teilweise auf wahren Begebenheiten, wie die Autorin auch im Nachwort erläutert. Spannende Unterhaltung für Fans von "Schweden-Krimis"! Wer die Krimis rund um Patrik Hedström und seine abenteuerlustige Frau Erika Falck noch nicht kennt, sollte allerdings nicht mit diesem Band einsteigen, sondern die Reihe ganz von Anfang genießen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


26 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Interessanter Krimi mit kleineren Schwächen, 4. Januar 2014
Ebba Stark und ihr Mann Mårten führten ein normales Leben in Göteborg, bis ihr Sohn Vincent plötzlich verstarb. Von diesem Moment an lebten die beiden in Scham, Schweigen und gegenseitiger Schuldsuche und beschlossen nach einigen Monaten, einen Neuanfang in Ebbas Elternhaus auf Valö zu versuchen. Das alte Haus, in dem Ebbas Vater früher ein Ferienheim geführt hatte, ist sichtlich verfallen, denn niemand hat sich groß darum gekümmert, seit ihre gesamte Familie vor 35 Jahren unter mysteriösen Umständen verschwand. Zwei Erwachsene und drei Kinder wurden wie vom Erdboden verschluckt und nur die damals einjährige Ebba blieb zurück.
Als mitten in der Nacht die neue Bleibe der Starks in Brand gesetzt wird, kann sich niemand so recht vorstellen, wer dem armen Paar so etwas kurz nach dem schweren Verlust antun würde. Die Ermittlungen von Kommissar Patrik Hedström und seinen Kollegen führen zu nichts, bis Ebba und Mårten bei Renovierungsarbeiten eine gruselige Entdeckung machen, die ein neues Licht auf die Geschehnisse wirft. Gibt es eine Verbindung zwischen den beiden Vorfällen? Wer könnte dafür verantwortlich sein? Und was will diese Person bezwecken?

Die Geschichte verläuft auf zwei verschiedenen Zeitebenen. In sich abwechselnden Kapiteln geht es mal um die aktuellen Ereignisse rund um die Familie Stark und mal um die im Jahre 1908 lebende Dagmar, deren Mutter als "die Engelmacherin von Fjällbacka" bekannt wurde. Inhaltlich möchte ich hierauf nicht weiter eingehen, um nichts vorweg zu nehmen.
Vor allem in der ersten Hälfte des Buches sind diese Einschübe aus der Vergangenheit eine gern gesehene Abwechslung, denn die Ereignisse in der Gegenwart brauchen eine Weile, bis sie in Fahrt kommen. Bis zur Buchmitte ist der Inhalt zwar interessant zu verfolgen, doch lange Zeit kaum spannend oder gar fesselnd.

Der Hauptgrund hierfür sind Ebba und Mårten, die insgesamt eher fremd scheinen und recht uninteressant zu verfolgen sind, da lange Zeit, abgesehen von immer ähnlichen Gesprächen, nichts geschieht. Die triste Stimmung von und zwischen den beiden ist geradezu greifbar und sehr authentisch, wird aber schnell eintönig. Andere Personen sind dafür von Beginn an umso spannender und vielschichtiger. Neben Dagmar und ihren Verwandten wären da zum Beispiel die beinahe chronisch lügende Schriftstellerin Erica, ein skurriler Transsexueller und ein fremdenfeindlicher Politiker. Die Figuren wirken in der Art wie sie reden und sich verhalten natürlich. Auffällig sind zahlreiche unglückliche Menschen und daraus folgende berührende Situationen, durch die beim Lesen insgesamt eine recht negative Stimmung entsteht.
Die Charaktere sind nicht nur abwechslungs- sondern vor allem auch zahlreich. Wer Probleme hat, sich Personen einzuprägen, wird hier sicherlich das ein oder andere Mal durcheinanderkommen, denn bereits auf den ersten 50 Seiten tauchen 30 Personen auf (+ einige Kinder). Zwar gibt es ein Personenverzeichnis, doch dort fehlen viele Charaktere - darunter auch einige, die wichtig für die Geschichte sind.

Schön ist, dass man zwar immer wieder kleinere Hinweise bekommt, diese aber in einem perfekten Gleichgewicht zu neuen Rätseln und Geheimnissen auftauchen, sodass man permanent und bis zum Schluss Vermutungen aufstellt oder wieder verwirft. Die wahren Gründe bleiben lange unklar und sind auch eher nur in Ansätzen und nicht in ihrem vollen Umfang vorhersehbar.
Zu Camilla Läckbergs Schreibstil lässt sich nur Positives sagen: gelungene Dialoge, eine atmosphärische Beschreibung der Umgebung und sehr gute Satzlängen lassen die Seiten nur so dahinfliegen.

Weniger gelungen ist die Arbeit der Polizei an einer der wichtigsten Stellen - trotz drohender Gefahr und klarer Verdächtigung wird in Ruhe weiter beraten. Außerdem wird Ericas Lügen im Laufe des Buches zu stark und lässt sie nicht nur sehr naiv, sondern auch unsympathisch dastehen.

Insgesamt trotz kleinerer Schwächen eine Leseempfehlung für alle, die trotz einer negativen Grundstimmung und ohne "Spannung von der ersten Seite" Freude an Krimis haben.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Weniger wäre mehr gewesen, 24. Februar 2014
Ich habe die ersten Romane von Läckberg nicht gelesen, daher war meine Überraschung groß. Bestseller???
Ganz kurz: Wer feine, gut recherchierte Krimiromane liebt, in denen die Charaktere sauber ausgeleuchtet und strukturiert und psychologisch gut aufgebaut sind, die dementsprechend Handlungen und Entwicklungen nachvollziehbar machen, ist hier falsch.
Wer einen Krimi sucht der ALLES bieten wollen würde (sich aber verzettelt) zwischen politischen Hintergründen der Nazigeschichte, Schwedens Rolle in der Geschichte des 2. Weltkrieges, wer aufgeschlitzte Kehlen, (un)erwartete sexuelle Verstrickungen, einen Wust von Rollen und Namen und einen eindeutig schlecht recherchierten Ablauf professioneller Polizeiarbeit erwartet, dazu einen Tick Floskelhafter Formulierungen, die ohne Sinn aus der literarischen Schublade geholt werden ... der ist richtig. Überflüssige Formulierungen täuschen nicht darüber hinweg, dass die Autorin selbst gemerkt hat, dass das ein oder andere in der Logik nicht passt. Sätze wie "Der leblose Körper zuckte beim Einschuss" sind Zeichen mangelnder Logik oder mangelnder Kompetenz, Eindrücke literarisch umzusetzen....oder schlechter Übersetzung. Vielleicht in der Bibliothek leihen, wenn nichts anderes da ist. Auf keinen Fall Geld dafür ausgeben!!!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wenn die Vergangenheit der Gegenwart die Zukunft weist, 26. Januar 2014
"Die Engelmacherin" war mein erster Krimi von Camilla Läckberg, vermutlich aber auch eher nicht mein Letzter. Generell lese ich Krimis eher wohldosiert und nie zuviele aufeinmal, wobei mir dieser hier ziemlich gut gefallen hat. Vor allem unter der Prämisse, dass es der achte oder neunte Teil desselben Ermittlungsteams ist und ich mich ohne Kenntnis der individuellen Vorgeschichten doch sehr gut zurecht gefunden habe.

Doch der Reihe nach: Bereits das Cover und der Titel haben mich angesprochen. Die Aufmachung der Coverseite wirkt bedrohlich und unschuldig zugleich, was vermutlich an dem Kontrast wolkiger Himmel/Blut auf der einen Seite, Wäscheleine mit teils blütenweißer Kleidung auf der anderen Seite.

Inhaltlich geht es darum, dass Ebba und Marten, ein junges Ehepaar, nach dem tragischen Tod ihres Sohnes Ablenkung darin suchen, Ebbas leerstehendes Kinderhaus auf der Insel Valö zu restaurieren und dabei versuchen, die emotionale Lücke zu schließen, die der Verlust zwischen ihnen aufgerissen hat. Doch dabei kommt es zu einem mutwillig gelegten Brand, den beide mit Glück überlegen. Im Folgenden wird versucht, den Hintergrund des Anschlags herauszufinden. Dabei mischen auch noch eine rechte schwedische Volkspartei mit, verschollen geglaubte Familienmitglieder, ein großer Haufen Polizisten und Ermittler und selbstverständlich die Presse. Allen zusammen soll es letztlich gelingen, ein längst vergessen geglaubtes Geheimnis aufzudecken.

Immer wieder kommt es bei der Erzählung zu Rückblicken, die in den 1920er Jahren ihren Anfang nehmen und zunächst vollkommen losgelöst von dem eigentlichen Plot erscheinen. Sind sie aber nicht, und Läckberg schafft es eindrucksvoll, die Verknüpfungen immer enger, aber dennoch wenig offensichtlich werden zu lassen. Ebenso beeindruckt bin ich davon, dass die Protagonisten aus einem Riesenwust aus Personen im zweistelligen Bereich bestehen, man jedoch niemals wirklich den Überblick verliert. Noch hilfreicher wäre es dabei gewesen, wenn das Personenverzeichnis auch wirklich ALLE Personen aufgenommen hätte und nicht nur manche einzelne. Ein schönes Feature sind auch die Steckbriefe von Anna, Mellberg, Erika und Patrik im Anhang. Diese lassen die Figuren NOCH realer erscheinen.

Alles in allem bin ich von der Engelmacherin überzeugt worden, finde vor allem den detailversessenen Schreibstil von Läckberg erwähnenswert und gehe davon aus, nach und nach auch die Vorgängerteile zu lesen. Daumen hoch!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


4.0 von 5 Sternen Daumen hoch für den achten Fall von Kommissar Hedberg und seinem Team !, 26. Juli 2014
Ebba und ihr Mann Marten müssen den Tod ihres Sohnes verkraften. In der Hoffnung, das Ihnen eine Rückkehr zu alten Zeiten dabei helfen könnte, renovieren sie auf einer kleinen Insel das Haus, in dem Ebba ihr erstes Lebensjahr verbracht hat.

In diesem Haus leitete Ihr Vater ein Jungeninternat. Die Osterferien verbrachten damals die meisten Schüler daheim und die, die vor Ort blieben, nutzten den Ostersonntag für einen Angelausflug. Als die Polizei auf Grund eines anonymen Anrufes zur Insel fährt, finden sie Ebba - ein einjähriges Mädchen - ganz allein vor. Der Rest der Familie ist und bleibt seitdem spurlos verschwunden.

Als ein Mordanschlag auf Ebba und ihren Mann verübt wird, beginnt Kommissar Patrik Hedström und sein Team mit der Ermittlung. Patriks Frau, die Schriftstellerin Erica Falk, hat schon lange vor, ein Buch über die Geschichte von Ebba's Familie zu schreiben. Sie kann also einiges zu den Ermittlungen beitragen, falls die alte Geschichte etwas mit den heutigen Vorkommnissen zu tun hat.....

Fazit
Ich möchte bei dieser Rezension nicht zuviel verraten und bin daher eher geizig mit Information, ABER dieses Buch ist sehr gut geschrieben. Man kommt dem Kern der Geschichte im Laufe der Seiten immer näher und näher oder doch nicht ?

Wie hängt die Geschichte mit der Engelmacherin zusammen? Was hat es mit einem Politiker der rechten Szene, einem verunglücktem Extremsportler, einem verarmten Adeligen, einem Juden und einem rücksichtlosen Geldverleiher auf sich?

Warum trachtet jemand Ebba nach dem Leben ? Oder gilt der Anschlag eher ihrem Mann ? Sollen sie vielleicht einfach nur
von der Insel vertrieben werden?

Das Buch ist wirklich richtig gut gemacht und sehr spannend ohne ekelig zu werden. Die letzten 50-60 Seiten
sollte man nach Möglichkeit in einem Rutsch lesen. Auf etwas anderes kann man sie da eh nicht mehr konzentrieren :0)

Also Daumen hoch für den achten Fall von Kommissar Hedberg und seinem Team incl. Frau, die sich eh nur schlecht von etwas abhalten läßt. Für mich war es der erste Fall - in den man sich aber mühelos einfindet - und es wird wohl nicht der Letzte bleiben !!!

Viele Grüße von der Numinala
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die Engelmacherin, 6. Januar 2014
Auf Valö, einer kleinen Schäreninsel vor Fjällbacka, steht ein altes Haus mit bewegter Geschichte. Es war einst ein Ferienheim wo viele Kinder aus Fjällbacka eine schöne Zeit verbrachten. In einer anderen Zeit war es ein kleines Internat. Streng geführt von Runa, der mit seiner Familie dort lebte. 1974 verschwand die ganze Familie spurlos. Nur Ebba, Runes kleine Stieftochter blieb zurück. Trotz umfangreicher Ermittlungen konnte der Fall nie aufgeklärt werden.
Nach einem schweren Schicksalsschlag kehrt nun Ebba mit ihrem Mann Marten auf die Insel zurück. Die Beiden wollen das Haus renovieren und zu einem Bed and Breakfast umbauen. Sie hoffen, sich hier wieder näherzukommen. Plötzlich bricht in der Nacht ein Feuer aus. Kommissar Hedström vermutet Brandstiftung und ermittelt. Hat der Brand mit Ebbas Vergangenheit zu tun?

Ich habe alle Bücher von Camilla Läckberg gelesen und auch dieses hat mir mit ein paar Abstrichen wieder gut gefallen. Es ist ähnlich aufgebaut wie die anderen Bände. Der Wechsel zwischen Gegenwart und Vergangenheit machen das Buch abewechslungreich. Der Fall ist interessant und auch das Privatleben der Protagonisten spielt wieder eine große Rolle. Das Buch ist zuerst recht langatmig. Die Ermittlungen sind etwas zäh und nicht wirklich spannend. Viele Dinge aus dem Leben der Protagonisten Erica, Patrick und Anna werden wiederholt. Im letzten Drittel nimmt die Story Fahrt auf und die Spannung steigt. Das Ende konnte mich leider nicht hundertprozentig überzeugen. Im Ganzen wieder ein unterhaltsamer Krimi mit viel Familiengeschichte und schwedischem Flair.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die Engelmacherin, 13. März 2014
Das alte Schulhaus auf der Insel Valö brennt plötzlich. Ebba und Märten sind gerade erst dort eingezogen. Ebba hat als Kind dort gelebt und ist nun zurückgekehrt. Die beiden trauern um ihren Sohn, der tragisch ums Leben gekommen ist.
Wer könnte einen Brandanschlag auf die Ebba und Märten verübt haben?
Hauptkommissar Patrik Hedström untersucht den Fall. Auch seine Frau, die Schriftstellerin Erica Falck, ist neugierig und forscht in Ebbas Vergangenheit nach. Ihre Eltern und Geschwister, die Familie Elvander, verschwanden Ostern 1974 während des Essens und es gab damals keine Spur von ihnen, nur Ebba wurde dort allein umherlaufend gefunden. Der Fall wurde nicht aufgeklärt.
Bei den Renovierungsarbeiten machen Ebba und Märten eine ganz unheimliche Entdeckung und plötzlich wird auch noch auf Ebba ein Mordanschlag verübt. Die Polizei vermutet einen Zusammenhang zwischen den Ereignissen. Was ist damals geschehen?

Dies war mein erster Roman von Camilla Läckberg.
Das Cover gefällt mir richtig gut und ist sehr passend zur Geschichte.
Der Schreibstil der Autorin ist leicht und flüssig zu lesen.
Die Handlung wurde meist spannend geschildert und zum Schluss gab es noch eine Steigerung, da konnte ich das Buch dann gar nicht mehr aus den Händen legen, bis der Fall geklärt war.
Etwas verwirrend fand ich jedoch anfangs die vielen Charaktere, die ganzen Namen, die ich zunächst noch nicht zuordnen konnte und der ständige Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart und den Handlungsorten hat mir manchmal ein wenig von der Spannung genommen. Ein paar Kapitel fand ich zwischendurch etwas langatmig, die Ermittlungen kamen nicht so richtig voran.
Dieses Verschwinden der Familie Elvander wurde jedoch sehr mysteriös beschrieben und ich war sehr neugierig, was wohl damals passierte mit den Eltern und Geschwistern von Ebba. Die ganze Zeit über habe ich mitgerätselt und Vermutungen angestellt.
Patrik und Gösta haben mir als Ermittler sehr gut gefallen und auch Erica Falck war mir sehr sympathisch.

Mir hat dieser Kriminalroman von Camilla Läckberg sehr gut gefallen und ich bin jetzt neugierig geworden auf ihre anderen Kriminalromane.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Frauen in Ebbas Familie......, 7. März 2014
....scheinen kein leichtes Los zu haben. Schon über Generationen geraten sie an die falschen Männer und müssen Erlebnisse machen, die wiederum einschneidende Veränderungen für ihre Nachkommen haben. Zwar wurde Ebba von liebevollen Menschen adoptiert und ist vermeintlich sehr weit weg von diesen Nachwirkungen vergangener Generationen. Jedoch nehmen die Dinge ihren Lauf, als sie in ihr altes Elternhaus zurückkehrt, um seelische Wunden zu heilen und neuen Glanz in dieses alte Gemäuer zu bringen. Einst diente es als Schulheim für verzogene Jungen aus gutbetuchten Familien, zu denen auch Sebastian, Leon, Percy und Josef gehörten. Inzwischen sind aus ihnen mehr oder weniger erfolgreiche Geschäftsleute geworden, die sich am liebsten aus dem Wege gehen. Doch nun ist die Zeit gekommen, dieses Geheimnis, das diese alte Jungenfreundschaft immer noch aneinander kettet, offen zu legen und sich deren Konsequenzen zu stellen.
Längst ist auch Erika Falck diesen alten und aktuellen Geschehnissen im alten Schulheim auf der Spur und ist wiederum ihrem Mann, dem "offiziellen" Ermittler und seinem Team, einen Fingerbreit voraus, womit sie dieses Mal nicht nur sich selbst, sondern auch ihre Schwester Anna in Gefahr bringt.
Und auch in dieser Geschichte verknüpft die Autorin wieder Geschehnisse mit historischem Hintergrund. Völlig unerwartet taucht Hermann Göring in dieser Handlung auf. Das animierte mich, mehr über diese Person zu recherchieren und ich war sprachlos, wie sich das geschichtlich belegte Geschehen um H.Göring und dessen Frau Carin in Läckbergs Story einfügt - eine teilweise völlig neue Erklärung für Geschehnisse im Leben dieses berüchtigten Ehepaares. Einfach toll, was sich die Autorin dort ausgedacht hat!
Und wie immer passt auch das Cover wieder perfekt dazu.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Stimmig und spannend von der ersten bis zur letzten Seite, 24. Februar 2014
Von 
~Inhalt~

Ebba Stark kehrt mit ihrem Mann Marten in ihr einstiges Elternhaus auf Valö zurück. Trauernd und voller Schuldgefühle versucht das Ehepaar den Erinnerungen um den tragischen Unfalltod ihres Sohnes zu entfliehen. Ein Neuanfang soll her – und zwar genau dort, wo Ebbas Familie 1974 von einem Tag auf den anderen verschwand. Nur die damals 1jährige Ebba wurde zurückgelassen – in einem Internat für gut betuchte Jungen. Doch niemand kann bis heute sagen, was damals wirklich passiert ist. Wurden die Elvanders Opfer eines Verbrechens? Oder haben sie das Land verlassen und ihre kleine Tochter einfach zurückgelassen? Möglicherweise war es auch ein Racheakt, denn Ebbas Vater führte das Internat mit äußerst strenger Hand. Ohne es zu ahnen, kommt Ebba dem Rätsel immer näher. Als ein Brandanschlag auf das Ehepaar Stark verübt wird und Ebba und Marten bei den Renovierungsarbeiten des Hauses auf vermeintliche Blutspuren stoßen, nehmen Kommissar Patrik Hedström und sein Kollege Gösta die Ermittlungen wieder auf.

~Einschätzung~

Auch in Camilla Läckbergs 8. Fall rund um das Ehepaar Erica und Patrik spielen verschiedene Zeitstränge eine wichtige Rolle. So blicken wir zum einen auf das Jahr 1908 zurück. Dagmars Eltern werden eines grausamen Verbrechens beschuldigt: Helga und Albert Svensson sollen die Pflegekinder, die man in ihre Obhut gegeben hat, getötet haben. Man stellt sie vor Gericht und verurteilt sie – nach dem damals gültigen Recht – zum Tode. Dagmar wächst daraufhin bei Pflegeeltern auf. Der Makel – Tochter der sogenannten Engelmacherin zu sein –, eilt ihr überallhin voraus. Eine steinige, schwere Zukunft scheint ihr vorbestimmt zu sein.

Der zweite Erzählstrang führt uns in die 70er Jahre nach Valö. Die Familie Elvander leitet dort ein Internat für Jungen. Ebbas Vater ist für seine Unberechenbarkeit bekannt. Das bekommt auch ihre leibliche Mutter des Öfteren zu spüren. Allerdings nicht nur von ihrem Mann, sondern auch von ihren Adoptivkindern. In den Osterferien des Jahres 1974 sind nur fünf Kinder im Internat: Leon, Sebastian, John, Percy und Josef. Als die Jungs von einem Angelausflug wieder kommen, finden sie Ebba ganz alleine im Haus vor – von ihren Eltern und Geschwistern keine Spur. Die Ermittlungen der Polizei laufen ins Leere. Es gibt keinerlei Anhaltspunkte auf ein Verbrechen.

Gekonnt schafft es die Autorin Camilla Läckberg in der Gegenwart alle losen Fäden zusammen zu führen. So versucht Ebba in ihrer ursprünglichen Heimat wieder zu sich zu finden. Der Tod ihres Sohnes hat ihr alle Lebensfreude geraubt. Durch diesen schweren Schicksalsschlag möchte sie nun auch endlich mehr über ihre eigene Familiengeschichte erfahren, zu lange hat sie sich davor verschlossen.

Doch leider hält die Idylle der Insel Valö nicht lange an. Ebba und Marten werden angegriffen und bedroht. Es wirkt fast so, als wolle man sie von der Insel vertreiben, damit sie nicht auf längst vergessene und gut behütete Geheimnisse stoßen. Doch auch die Jungs, die damals im Internat gelebt haben, sind nach Fjällbacka zurückgekehrt. Wissen sie doch mehr, als sie damals zugegeben haben? Wer kann das mysteriöse Rätsel um Ebbas Vorfahren lösen?

~Fazit~

Was kann ich groß schreiben? Für mich ist die schwedische Autorin eine Meisterin ihres Faches. Sie schafft es, ihren Charakteren Leben einzuhauchen. Die Romane sind in sich stimmig und von der ersten bis zur letzten Seite ist Spannung garantiert. Besonders schön finde ich die Verschmelzung von vergangenen Ereignissen und Gegenwartshandlungen. 5 von 5 Punkten!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Cold Case für Patrick und Erika, 19. Februar 2014
Dieses Mal ermittelt das Team um Patrick Hedström einen Cold Case - einen alten ungeklärten Fall von 1974, bei dem eine 5-köpfige Familie auf einer Insel spurlos verschwand. Anlass für die Wiederaufnahme der Ermittlungen ist das Auftauchen der einzigen Überlebenden von damals. Sie und ihr Mann Marten wollen das seit Langem leerstehende Elternhaus wieder auf Vordermann bringen und dadurch auch den Verlust ihres Sohnes, der kürzlich tragisch ums Leben kam, verarbeiten. Doch schon kurz nach ihrer Ankunft in der alten Heimat werden sie Opfer eines Brandanschlags. Will etwa jemand verhindern, dass alte Geheimnisse aufgedeckt werden?

Eine Spezialität von Laeckberg ist die Nutzung einer 2. Erzählebene, meist durch Rückblenden, die die unterschiedlichsten Formen haben können. Dieses Mal wird damit die Lebensgeschichte von Dagmar erzählt, und irgendwann wird auch die Verbindung zu einer Person in der aktuellen Zeit aufgedeckt, obwohl es nicht wirklich schwierig ist zu erraten, um wen es sich da handeln könnte.

Ebenfalls ein Lieblingsthema von Laeckberg ist die Zeit der Nazis, das in mehreren ihrer Fjällbacka-Krimis vorkommt. Hier wird sogar eine sehr bekannte Person in die Handlung gestrickt: Hermann Göring, der tatsächlich einige Zeit in Schweden lebte. Dass das Nazi-Thema immer noch aktuell ist beweist Laeckberg mit der Figur des John und der Partei "Schwedens Freunde". Ich habe nicht recherchiert, ob es diese Partei und deren Erfolge bei Wahlen in Schweden tatsächlich gibt, aber ich bin sicher es ist nicht alles aus der Luft gegriffen. Es gibt ja genügend andere europäische Länder, in denen rechtsgerichtete Parteien seit einiger Zeit wieder an vorderster Front mitmischen. Jedoch verzichtet die Autorin darauf, diese beiden Handlungsstränge am Ende miteinander zu verbinden, das hatte ich mir irgendwie noch erwartet.

Ein weiteres Motiv, das immer wieder auftaucht ist der Verlust eines Kindes, den bereits mehrere ihrer Charaktere verarbeiten mussten. Anscheinend liegt der Autorin dieses Thema besonders am Herzen, aus welchen Gründen auch immer.

Die Auflösung der Geschehnisse um die Familie Elvander ist überraschend und spannend, wenn ich auch etwas mit der Glaubwürdigkeit hadere. Leider kann ich das hier nicht genau anführen ohne den Überraschungseffekt zu verderben. Auch die 'Taten' von Anna, als ihre Familie übers Wochenende wegfährt, wirken sehr konstruiert. Ist das wirklich ihr Charakter?

Nichtsdestotrotz habe ich das Buch sehr gern gelesen, auch wenn es sich diesmal (aus privaten Gründen) etwas hingezogen hat bis ich fertig war. Vielleicht fehlte mir auch die Spannung in den ersten 3/4 des Buches, erst ganz zum Schluss wird es dann derart spannend, dass man unbedingt weiterlesen muss und keine Pause machen will. Da hat Camilla Laeckberg ihre Fälle schon mal besser aufgebaut, wobei ich hier auf hohem Niveau meckere. Der Schreibstil war wie immer sehr gut zu lesen. Ich mag Camilla Laeckberg und ich mag auch ihre Charaktere aus Fjällbacka und freue mich schon auf die nächste Begegnung mit Patrick und Erika.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


‹ Zurück | 1 28 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen