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Kundenrezensionen

2,7 von 5 Sternen14
2,7 von 5 Sternen
Plattform: Xbox 360|Ändern
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Wer nicht die Geduld oder Zeit aufbringen kann bzw. möchte, die doch recht ausführliche Rezension zu lesen, hat die Gelegenheit auch gleich unten, unter "Gesamt-Fazit", weiterzulesen.

Ich versuche hier, soweit wie möglich, nicht auf die Preisgestaltung von Konami einzugehen. Es gibt Leute die die 30-40 Euro zum Release des Games aus der Portokasse zahlen, und andere, die niemals 30-40 Euro für eine bessere Demo-Version ausgeben würden. Hier sollte sich jeder selbst ein Urteil bilden, zumal der Preis sich ja jetzt tendenziell nach unten orientiert. Trotzdem darf man sich schon einmal die Frage stellen, ob Konami ein solches Geschäftsgebahren, inform einer solchen Preisgestaltung, nötig hat?

Nach Metal Gear Solid 4, dem Spinoff "Metal Gear Rising: Revengeance", war es lange Zeit still um Snake geworden. Die treue Fangemeinde kam zwar in den Genuß der HD-Collection, die den von der PSP konvertierten Teil Peacewalker, wie auch die PS2-Teile, 2 und 3 als HD-Version überarbeitet enthielten, bis die Ankündigung von Phantom Pain die Anhängerschaft aufhorchen ließ.

Als Einführung bzw. Prolog zu Phantom Pain, so Kojima, sollte MGS 5: Ground Zeroes erscheinen, über dessen Umfang man den neugierigen Gamer jedoch im unklarem ließ. Wohlweißlich. Da es längst überfällig war, 6 Jahre nach dem Release von MGS 4: Guns of the Patriots die Fans mit neuem Spielematerial zu versorgen, hatte man sich wohl zu diesem Schritt entschieden, um die Gamerschaft bei Laune zu halten und nebenbei noch kräftig Kasse zu machen, anders läßt sich mir diese unverschämte Vorgehensweise nicht erklären. Man darf wohl auch davon ausgehen, das bei dem vollständigem "Phantom Pain", diese auf eine Map beschränkte Spielesession, als DLC kostenlos zur Verfügung gestellt wird.

Zu Beginn eröffnet sich einem das Optionsmenü, welches eine Vielzahl von Einstellungen zuläßt, jedoch immer noch keine individuelle, freie Tastenbelegung. Die Sprachausgabe ist englisch, die Untertitel auf deutsch anwählbar. Sollte man Teil Peacewalker nicht gespielt haben, bietet es sich an den Menüpunkt „Hintergrundinfo“ zu öffnen, um sich dort über die Handlung von MGS: Peacewalker zu informieren, da dieser Teil gleich danach anschließt (1976), und sich einem somit die geschichtlichen Zusammenhänge erschliessen.

Wer die Spiele einmal in der zeitlich korrekten Reihenfolge spielen möchte: 1.) MGS 3 - 2.) MGS Peacewalker - 3.) MGS: Ground Zeroes - 4.) MGS 1 - 5.) MGS 2 – 6.) MGS 4. Wer auch den Spin-Off "Metal Gear Rising" sein eigen nennen darf, als letztes. Die zweidimensionalen, aus der 8-Bit Aera stammenden MSX-Teile spielen vor MGS 1 und zeigen die Auseinandersetzung zwischen Solid Snake vs. Big Boss. Sollte man noch nicht im Besitz von keinem, oder auch nur einem Teil der Metal Gear Saga sein, bietet sich der Kauf der HD-Collection (Teil 2,3 und Peacewalker) an.

Alle für die die Story sekundär ist, oder auch Peacewalker gespielt haben sollten, können sich natürlich gleich ins Game stürzen. Beim ersten Spiel steht einem nur der normale Schwierigkeitsgrad zur Verfügung, während der extreme nach Beendigung zur Auswahl steht.

Mit einem hervorragend inszeniertem Intro, welches ins Spiel einführt und schon erahnen läßt in welcher grafischen Liga sich dieses Game bewegt, wird Neugierde auf das bevorstehende Gameplay erweckt. Vorgeschichtliche Kurzfassung: Chico und Paz (aus Peacewalker), für die Snake ein väterliches Vorbild ist, wurden von der Gruppe der/von Cypher gefangen genommen und nach Kuba in ein Gefangenlager verschleppt. Einzige Aufgabe, die Befreiung der beiden. Im Gegensatz zu allen Vorgängern, die immer in einzelne lineare Levelabschnitte unterteilt waren, ist dieses ein großer frei begehbarer Ort.

Den Begriff Openworldgame, würde ich hier jedoch noch nicht anwenden, da im Gegensatz zu wirklichen Openworldgame, wie GTA, Far Cry, Assassins Creed usw. dieses Gebiet doch sehr klein geraten ist, und letztendlich nur aus einem großem Gefängniskomplex besteht. Wie man zur Befreiung der beiden Gefangenen vorgeht, bleibt einem selbst überlassen. Sowohl der Spielstil, ob ich schleiche, oder wild ballernd vorgehe, wie aber auch einzuschlagende Weg bleibt einem vollkommen selbst überlassen, und läßt so ziemlich jede mögliche Vorgehensweise zu.

Die Spielegrafik die sich einem nach der Introsequenz eröffnet, läßt keinen Unterschied zu dieser erkennen. Wetter-, Licht-, und Schatteneffekte, wie auch die Darstellung der Texturen bei näherem hinsehen, wirken nicht matschig, und lassen kaum Kritik zu. Umgebungs-, wie auch Waffen-Sound, englische Synchronisation (Snake: Kiefer Sutherland), wie auch die während des Spiels frei anwählbare Musikuntermalung fügen sich stimmig, in die gesamte Inszenierung ein. Die Steuerung unseres Hauptprotagonsten geht leicht und intuitv von der Hand, insbesondere sollte man schon einen der Vorgänger gespielt haben. Alle stealthtypischen Bewegungsabläufe gehen flüssig ineinander über. Wichtigstes Utensil ist hier das Fernglas mit dem man automatisch beim näherem heranzoomen und fokussieren der Feinde, diese markieren kann, so das sie dann mit einem rotem Dreieck, inclusiver einer Entfernungsanzeige gekennzeichnet werden können. Zudem sind sie dann auch hinter Wänden sichtbar schemenhaft dargestellt. Die Kartendarstellung erscheint als Hologramm und gibt Auskunft über Ziel, Landeplätze, feindlich markierte Soldaten, eigenen Standort, wie auch selbst gesetzte Zielmarkierungen. Ein Kompass, wie auch eine Satellitenfunkion die einem das Gebiet direkt von oben darstellen läßt, machen Spaß angewendet zu werden. Desweiteren kann man die Karte natürlich auch drehen, bewegen und zoomen. Das Spielemenü gibt Auskunft über alle möglichen Ziel und Gefahrensituationen, Tagebücher und gefundenen, abspielbaren Musikkassetten. Auch Prüfungsrekorde, Handbuch, wie auch alle möglichen Spielestatistiken sind hier einsehbar.

Wie in jedem anderem Stealthgame auch, sollte man Scheinwerferlicht meiden. Wird man von einem Feind entdeckt, erscheint das bekannte rote Ausrufungszeichen über seinem Kopf, und erstmalig wird hier dann die Bullet-Time eingesetzt, die eine Zeitlupenfunktion ist, bekannt aus Max Payne oder Matrix, die einem noch gewissen Zeitraum läßt den Gegner auszuschalten, bevor er Alarm schlägt. Sollte ein Gegner sie bemerkt haben, wird die Richtung von dessen Position weiß dargestellt, bei Beschuß rot. Die automatischen Speicherpunkte, falls eingestellt, sind ausnahmslos fair gesetzt und lassen einen nicht wiederholt zu lange Wege laufen. Gegner die betäubt oder getötet wurden können ihrer Waffen usw. entledigt, wie auch wegetragen werden, sollten sie zu offensichtlich rumliegen und somit umherstreifende Wachen aufmerksam machen. Snake steht natürlich wieder ein vielfältiges Waffenarsenal (Schnellfeuergewehr, Betäubungspistole usw.), wie auch alle möglichen Gadgets, wie Nachtsichtgerät, Blendgranaten usw. zur Verfügung, um z.B. Gegner abzulenken. Es gibt jedoch keine Rationen mehr. Sollte man Verletzungen bei einem Gefecht davon getragen haben, zieht man sich in eine schützende Deckung zurück, in der sich dann in relativ kurzer Zeit der Gesundheitszustand wieder regeneriert. Im Nahkampf sind auch hier wieder die CQC-Techniken, bekannt aus Teil 4, anzuwenden, mit denen man einen Gegner ausschalten, zum reden bringen, aber auch als Deckung benutzen kann.

Zum Abschluss bleibt zu sagen, das auch dieser Teil mich spielerisch überzeugen konnte, und ein echtes Metal Gear Game ist. Grafik, wie auch die ganze Soundkulisse glänzen mit Realismus. Auch die englische Synchronisation (Snake: Kiefer Sutherland) ist gelungen, obwohl eine deutsche Sprachausgabe schön gewesen wäre, sollte sie dann jedoch wie in Teil 1 ausfallen, kann man darauf auch verzichten.

Gesamtfazit:

Im Gameplay, wie auch in den filmischen Zwischensquenzen wurde hier inszenierungstechnisch einiges geboten. Das bei der kurzen Spielzeit die Dramaturgie kaum eine Rolle spielt ist ein wesentliches Manko, da die Geschichte um die Metal Gear Saga, mag sie einem gelegentlich auch noch so konfus erscheinen, immer ein wichtiges Spieleelement war. Die Spielesteuerung ist einfach und intuitiv, und läßt keine Fragen offen. Alle Bewegungsabläufe gehen flüssig und nahtlos ineinander über. Menü, wie auch die Kartendarstellung, geben über alles was wichtig ist Auskunft, incl. einiger netter Gadgets, wie das Mit dem Fernglas mögliche Markieren von Gegnern. Waffen, wie auch Itemauswahl, ist MGS typisch sehr vielfältig, obwohl diese der erste Teil ist der auf Rationen, wie auch auf einen manuell einstellbaren Funkverkehr verzichtet.

Einige spielerische Möglichkeiten wurden erweitert, andere wiederrum gestrichen. Dieses wird die Fangemeinde wahrscheinlich polarisieren, aber es bleibt ja immer noch die Hoffnung das zumindest der individuelle Funkverkehr Eingang ins komplette Phantom Pain findet, da er hier, aufgrund der Kürze, sowieso keine große Rolle gespielt hätte.

Wenn der folgende Teil 5 Phantom Pain, laut Aussage Hideo Kojimas tatsächlich zweihundert Mal größer sein sollte, und dabei das Niveau dieses „Teasers“, oder Prologs halten kann, darf man sich freuen. Lassen wir uns also überraschen. Soll Konami sich lieber noch ein wenig Zeit lassen, um ein wirklich fertiges Game auf den Markt zu bringen, und nicht dem Beispiel von anderen Publishern und Entwicklern folgen, die mit Gewalt ein unfertiges Game auf den Markt bringen, um dann die Erstkäufer als Beta-Tester zu bestrafen, und dann mit immer wiederkehrenden Updates in der Größe mehrer Gigabytes den Gamer abzunerven, um die gröbsten Bugs zu korrigieren. Leider ist diese ja heute schon fast der Normalfall, siehe Assassins Creed Unity usw.

Die Spaßwertung bekommt von mir 4 Sterne, da dramaturgisch zu einem gutem Game hier etwas wesentliches fehlte, nämlich eine gute Story. Dieses ist natürlich auch der Spiellänge des Games geschuldet, welche 10 bis 120 Minuten andauern kann, je nach Spielweise, und hier wären wir dann auch bei der ernüchternden Gesamtwertung die mir 3 Sterne wert ist. Als DLC für 5 Euro, wären gar 4 Sterne von mir drin gewesen, obwohl ich als passionierter Konsolengame-Sammler immer Retailversionen vorziehe. Hier hätte ein DLC jedoch in jeder Hinsicht Sinn gemacht.

Zum jetzigem Preis, halte ich jedoch 3 Sterne in der Gesamtwertung für vertretbar, weil man dieses Game auch gerne wiederholt spielt um bestimmte Präferenzen zu erfüllen, oder auch um einige Goodies, wie auch zusätzliche Nebenmissionen freischalten zu können.

Als Fan der MGS-Saga, wie auch als passionierter Konsolengame-Sammler, gehört für mich (leider) auch dieses Game in jede gut sortierte Gamesammlung.

P.S.

Freue mich über jedes Feedback, und jeden der sich die Zeit genommen hat, diese doch recht ausführliche Rezension zu lesen. Wenn ich damit keinen Erkenntnisgewinn bei Ihnen erzielen konnte, hoffe ich Sie doch zumindest gut unterhalten zu haben.

Ansonsten GOOD GAMING !!!
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am 22. März 2014
Über das Spiel an sich will ich gar nicht viel sagen... es ist prima, sieht gut aus und macht Spaß. ( aber health regen bei MGS ? Ich will meine Rationen zurück, bitte !!! ).
Aber bei allem Fanboy-tum dass man aufbringen kann ist dieses Spiel keine 30 Euro wert, denn es hat die Länge einer Demo.
90 Minuten und man ist durch. Und das auch nur wenn man MGS nicht so gut kennt. Erfahrenere Spieler werden noch wesentlich schneller durch sein. Es gibt Speedrunner die das Spiel in 6 Minuten geschafft haben.
Ganz ehrlich... hier wird einem nur das Geld aus der Brieftasche gesaugt. Das dürfen wir, als Gamer, nicht so hinnehmen.
Ich zahle keine 30 Euro für einen einstündigen Prolog und das sollte auch niemand, der noch bei Verstand ist tun. Und ich will auch nicht, dass andere Hersteller glauben, das können sie jetzt mit uns machen.
BITTE BITTE nicht kaufen !!!!!!!!!!!!!!
22 Kommentare|15 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 22. März 2014
Story:
Ok, diese ist hier dieses mal wirklich sehr kurz gehalten,was für Kojima Spiele wirklich unüblich ist, aber dieses Spiel dient ja auch lediglich als Prolog. Schwierig hingegen finde ich jedoch, dass viele die Story kaum verstehen können , ohne den PSP Ableger Peace Walker gespielt zu haben. Es ist dem Teil anzumerken, dass er für Fans ist und nicht für Quereinsteiger.

Grafik:
Die Grafik ist wunderbar. Der Regen und die Pfützen sind wirklich eine Augenweide. Ebenso die Lichteffekte/Reflektionen. Ab und zu merkt man zwar eine kleine Texturnachladerei,aber das fällt im gesamt Kontext ohne genau darauf zu achten nicht auf. Die Fox Engine tut ihren dienst und man ist gespannt, was sie in Phantom Pain noch alles leisten wird.

Sound:
Kurz um gelungen und atmosphärisch.

Gameplay:
Auch wenn man mit der Hauptmission schnell durch ist, gibt es noch eine Reihe an neben Missionen. Zwar sind diese Auf der selben Karte,aber die Feinde sind anders positioniert. Im großen und ganzen sind diese aber nach kurzer Zeit auch schnell durch. Die große Herausforderung besteht darin alle Achievements zu bekommen. In meinen Augen gibt es bei zwei Nebenmissionen eine wirklich knackige Herausforderung und ich bin an eben diesen auch zum Teil verzweifelt. Wer das Spiel also perfekt durch haben möchte ( typischer Weise die MGS Fans ) wird daran seinen Spaß haben.

Fazit:
Wie auch schon oben beschrieben: Als Fan kann man ohne bedenken zuschlagen,wenn man sich der kurzer Story bewusst ist und sich auf das Gameplay fokussieren will. Als Quereinsteiger wird man es allerdings schwer haben die kurze Story überhaupt zu verstehen. Das Spiel ist halt wie angekündigt ein Prolog zum folgenden Phantom Pain. In Ground Zeroes lernt man hierfür schon mal die Grundspielart. Außerdem hat Kojima verkündet, dass Ground Zeroes Käufer in Phantom Pain auch gewisse Boni bekommen werden, je nach dem wie gut man es gespielt hat. Wie diese wohl aussehen werden?
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am 24. März 2014
Hallo,

gleich vorweg: Das Spiel völlig isoliert gesehen von der Preispolitik wäre für mich 4/5 Sternen. Aber wenn man sich den Preis im Verhältnis zum Gebotenen anschaut kann maximal 2/5 Sternen gegeben werden. Ich gebe 1/5 um die ganzen 5 Sterne Rezensionen zu drücken. Wieso ich das mache? "Ist das nicht kindisch?" Die Antwort weiter unten.

Das Spiel

Es macht richtig was her. Wenn man wie ich schon seit MGS1 dabei ist (die Metal Gear Spiele von 1980 waren etwas vor meiner Zeit) dann ist der grafische Fortschritt schon immens. Schon mit MGS 4 bekamen wir für damalige Verhältnisse eine super Grafik. Ob MGS4 gefallen hat oder nicht ist ein anderes Thema (mir leider nicht).

Das Spiel wurde konsequent weiter entwickelt und so ergeben sich Änderungen die auch mal etwas übel aufstoßen. Beispielsweise fehlen Rationen, ich habe (im Prequel) keine Kartons gefunden in denen man sich verstecken kann, es gab keine Codec Gespräche die ich immer sehr genossen habe. Das typische PLING wenn man gesehen wurde fehlt ebenfalls. Womöglich kann man das Freispielen und später hinzuschalten - ich hoffe es.

Die Story ist Kojima Typisch. Gut inszeniert, toll erzählt, spannender Cliffhänger.

Einer der negativ Punkte an diesem 'Prolog' ist der Aufbau. Kojima beteuerte 100 fach, dass er dieses Spiel so raus bringt damit wir uns in dem Universum und mit der Story schon einmal anfreunden können.
Habe ich etwas verpasst? Open World? War hier völlig Fehlanzeige. Man hatte ein komplett isoliertes Gebiet wie zu beispielsweise MGS:Snake Eater Zeiten (grandioses Spiel). Das muss nicht schlecht sein aber wenn man bedenkt, dass grade DESWEGEN der Prolog da ist fühlt man sich etwas hintergangen. Die Story - die ja so derbe sein soll, dass Kojima glaubt den Kunden 1 Jahr zur Vorbereitung und zum Verdauen des eben erlebten geben zu müssen - gibt nicht viel Aufschluss. MGS Veteranen wissen die Timeline, kennen die Charaktere und können sich sehr schnell einfinden. Dafür braucht es keinen Prolog. MGS Neulinge werden völlig um dunklen gelassen wer 'The Boss' ist, wer Paz ist, usw und so fort. Dafür brauchte es ebenfalls nicht DIESEN Prolog.

Nun die neue Sprecherrolle von Snake. Was war ich damals enttäuscht als ich erfuhr. dass David Hayter nicht mehr an Bord ist. Ich erhoffte mir eine Finte von Kojima. Ein Geniestreich der sich aufdeckt. Aber nein es war ernst gemeint. Man wolle MGS auf die 'nächste Stufe' bringen. Ist das gelungen? Jein. Kiefer Sutherland (Jack Bauer in "24" ; "Mirrors") macht seinen Job gut. Und er wird ihn in Phantom Pain noch besser machen. Trotzdem vermisst man David Hayter einfach. Ich habe in MGS1-3 niemals an der Glaubwürdigkeit von Snake gezweifelt. Die Synchro hat (dank Gewohnheit) gepasst wie die Faust aufs Auge. David Hayter IST Snake. Kann Kiefer diesen Platz einnehmen? Nein. Niemals. Dennoch hoffe ich, dass ich mich dran gewöhnen werde.

Dann kommt das Ende. Plötzlich ist MGS vorbei. Und mit plötzlich meine ich absolut abrupt. Aus dem nichts. Wie ein Schlag ins Gesicht. Man sitzt in überraschter Stille vorm Fernseher und ist sich nicht sicher ob dies das Ende ist. So überrascht von einem völlig plötzlichem Ende war ich das letzte mal auf dem Hurricane Festival 2013 bei Queens of the Stoneage ;) (waren viel zu früh einfach weg und alle standen noch 15 Minuten vor der Bühne weil sie fassungslos gehofft haben, dass dies ein schlechter Scherz war) Aber wie auf dem Festival war das auch hier kein Scherz. Es war vorbei. Finito.

Die Spielzeit beträgt - wenn man sich Zeit lässt - 70!!! Minuten. Wenn man alles erledigt und die Bonusmissionen macht (15 Minuten pro) sind wir bei maximal 100 Minuten.

Der ach so tolle Wiederspielwert? Sehe ich nicht. Vielleicht noch einmal ohne gesehen zu werden. Vielleicht einmal alles niedermetzeln auf der Base. Speedrun durchziehen (aktuelle Rekord für das DURCHSPIELEN vom Prolog sind 6 - in Zahlen SECHS - Minuten.)

Das alles wäre nicht tragisch und gerne 4 Sterne wert wenn es eine Gratis Beigabe bei z.B. Castlevania 2 gewesen wäre - so wie es eine Zeit lang mal üblich war. Oder als Download für 5 Euro. Maximal 10 Euro.
Aber der Hammer kommt jetzt: Sie wollen 30 - in Zahlen DREIßIG - Euro haben. Vorher waren es noch 40 Euro UVP.
Ticken die noch richtig?

Und jetzt der Grund warum für mich hier nicht mehr als 1 Stern drin ist:
Dieser Trend DARF sich NICHT fortsetzen. Der momentan kommerzielle Erfolg dieser Abzocke darf nicht honoriert werden.
"Aber das Spiel bietet doch einen sooo hohen Wiederspielwert" - selbst wenn dies so wäre ist es keine Entschuldigung um ein 70 Minuten Spiel für 30 Euro zu verkaufen.
"Aber die Story ist doch so komplex, da muss man sich erst einmal reinfinden" - Selbst wenn dem so wäre: Nicht für 30 Euro!

Es gibt viele gute Indi Spiele die 15 Euro kosten und mich 5 Stunden an den Bildschirm fesseln. Einige Vollpreis Titel für den PC kosten 40 Euro und fesseln mich (Stichwort Borderlands 2) 100 Stunden an den PC.

Ich sage es hier ganz deutlich: Wenn die anderen Publisher Wind davon bekommen, dass sie ihre DEMOS für 30 Euro verkaufen können (und EA weiß es bereits) dann wird sich der Trend fortsetzen. In Zukunft werden also mehrere Demos für 30 Euro verkauft.

"Aber es zwingt dich doch keiner es zu kaufen!!" - Das ist richtig. Habe ich auch nicht. Ich habe es ausgeliehen. Reicht völlig.
Aber das Problem das viele nicht sehen: Das wird Auswirkungen auf die Zukunft haben. Damals als der Mist mit den Ingame Microzahlungen angefangen hat haben alle gesagt: "Ja aber es zwingt dich doch keiner"
Und wo sind wir nun? Einige Vollpreistitel (Forza *hust*) funktionieren kaum ohne Micropayments. Dieser DLC wahn - "aber es zwingt dich doch keiner" - ja nur bezahle ich einen Vollpreis Titel und es werden mir bereits auf der CD mitgelieferte Spiele Inhalte verwehrt weil ich dafür erst einen Key erwerben muss.

Leute ganz klipp und klar: Jeder der so etwas unterstützt beeinflusst die Gaming Community nachhaltig negativ.
Die Publisher ziehen immer krummere Dinger ab, die Fans kaufen es - teils aus Frust weil sie auf die Inhalte nicht verzichten wollen - und irgendwann wird es zur Gewohnheit und ein 60 Euro Spiel kostet 120 Euro. Fällt vielen dann nur nicht auf weil sie die Inhalte quasi auf 'Raten' nach kaufen.

Also: Finger weg! Wenn ihr so sehnsüchtig wartet: Leiht es euch aus!
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am 20. März 2014
Heute um 00:00h als online download erworben, um 4 Uhr morgens war ich quasi durch. Das lässt natürlich ein Gefühl von "Ich will mehr" zurück. Dennoch hat sich der Kauf für mich gelohnt, da ich bereits wusste, dass Ground Zeroes sehr kurz ist. Einen Stern ziehe ich dennoch ab, da ich denke, dass man ein paar Nebenmission mehr uns hätte spendieren können.

Die vier Sterne gibt es einfach für ein absolut stimmiges Spiel. Alles passt. Snake sah nie besser aus, Snake hat sich nie besser steuern lassen. Sogar auf meiner alten Xbox 360 ist das ganze ein Augenschmaus. Die Fox Engine zeigt hier was sie drauf hat, auch auf einer betagten Konsole wie meiner. Aufwendige Animationen und schöne Texturen lassen sei Snake's Umfeld unheimlich realistisch wirken. Da flattertert ein Zelt im Wind, da prasselt Regen auf eine Plane, da blendet ein Scheinwerfer die Augen. Die passende Musik und die intelligente KI runden das ganze ab. Hilfe gibt es dank Funk und iDroid, dem neuen Tool für Missionsinformationen, Karten und vielem mehr.

Im großen und ganzen ist "Ground Zeroes" in meinen Augen eher als Trainingsmission für "The Phantom Pain" anzusehen. Ich würde das Spiel, falls man es überhaupt kaufen möchte, dann als Online Download kaufen und die gesparten 10€ für "The Phantom Pain" nutzen.
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am 11. September 2015
Leider kann ich nichts dazu sagen. Denn ich konnte das Spiel nicht spielen da braucht man externe Speicher Karte dazu und die besitze ich nicht. Wusste ich am Anfang nicht. Aber werde mir irgendwann eine bestellen. Wenn ich ein Angebot finden sollte bei ihnen.
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am 2. August 2015
Das Spiel ist sehr gut. Sehr gut gestaltet, tolle Graphik. Spielverlauf/Handlung auch gut gemacht. Hab es allerdings noch nicht durchgeschaft.
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am 3. Juni 2014
Wer Metal Gear schon immer gespielt hat und die Serie liebt wird diesen Titel lieben! man hat zwar die erste Mission(Story) relativ fix erledigt,hat jedoch noch weitere Missionen+ Zeit challenges + sammelbare Tapes und die XOF Patches es hat also genauso viel Ingame Content wie ein Vollpreis Titel. Verschiedene Lösungswege innerhalb der Missionen halten das Spiel frisch und jeder erneute run macht umso mehr Spass. Ich persönlich habe es nun 3 mal auf 100% durchgespielt und würde ohne zu zögern ein 4. mal in betracht ziehen. Der Grafik Stil und die Zwischensequenzen sind genial hätte ich von Kojima auch nich anders erwartet.

In Kurform:
-Top Spiel
-Top Grafik
-viel Content
-hoher Spassfaktor
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am 11. April 2015
Fan hin Fan her...
diese Demo und mehr ist das nicht ist nicht
mehr wie 5 Euro wert! Unverschämt was hier
Konami macht! Habs so schnell wie möglich
wieder verkauft.
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am 21. März 2014
Ich bin ein wahrer MGS Fan, jedoch war ich mahslos enttäuscht wie kurz der Prolog ist. Klar es ist ein Prolog, aber er hätte durchaus länger sein können.

so wie es ist sind es in meinen Augen keine 30€ Wert.

Grafisch Natürlich selbst auf meiner Alten xbox360 ein wahnsinn. Ich werde mir The Phantom Pain auf alle fälle gönnen und dabei hoffen, das sie den Titel doch noch für PC rausbringen.
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