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41 von 50 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Kurz aber packend!
Eigentlich wollte ich MGS V: G Z 5 Sterne geben ... aber aufgrund der doch kurzen Spielzeit und kleineren Mängeln gibt es "nur" 4 Sterne.
Ich habe für den erste Durchgang der Hauptmission 160 Minuten gebraucht haben mir auch Zeit gelassen und alle Audiofiles angehört die verfügbar waren.

Nach Abschluss der Hauptmission werden noch...
Vor 11 Monaten von M. Thoben veröffentlicht

versus
314 von 352 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Top Spiel, unverschämte Preis Leistung
Hallo,

gleich vorweg: Das Spiel völlig isoliert gesehen von der Preispolitik wäre für mich 4/5 Sternen. Aber wenn man sich den Preis im Verhältnis zum Gebotenen anschaut kann maximal 2/5 Sternen gegeben werden. Ich gebe 1/5 um die ganzen 5 Sterne Rezensionen zu drücken. Wieso ich das mache? "Ist das nicht kindisch?" Die Antwort...
Vor 11 Monaten von Drenalim veröffentlicht


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314 von 352 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Top Spiel, unverschämte Preis Leistung, 24. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Metal Gear Solid V: Ground Zeroes - [PlayStation 4] (Videospiel)
Hallo,

gleich vorweg: Das Spiel völlig isoliert gesehen von der Preispolitik wäre für mich 4/5 Sternen. Aber wenn man sich den Preis im Verhältnis zum Gebotenen anschaut kann maximal 2/5 Sternen gegeben werden. Ich gebe 1/5 um die ganzen 5 Sterne Rezensionen zu drücken. Wieso ich das mache? "Ist das nicht kindisch?" Die Antwort weiter unten.

Das Spiel

Es macht richtig was her. Wenn man wie ich schon seit MGS1 dabei ist (die Metal Gear Spiele von 1980 waren etwas vor meiner Zeit) dann ist der grafische Fortschritt schon immens. Schon mit MGS 4 bekamen wir für damalige Verhältnisse eine super Grafik. Ob MGS4 gefallen hat oder nicht ist ein anderes Thema (mir leider nicht).

Das Spiel wurde konsequent weiter entwickelt und so ergeben sich Änderungen die auch mal etwas übel aufstoßen. Beispielsweise fehlen Rationen, ich habe (im Prequel) keine Kartons gefunden in denen man sich verstecken kann, es gab keine Codec Gespräche die ich immer sehr genossen habe. Das typische PLING wenn man gesehen wurde fehlt ebenfalls. Womöglich kann man das Freispielen und später hinzuschalten - ich hoffe es.

Die Story ist Kojima Typisch. Gut inszeniert, toll erzählt, spannender Cliffhänger.

Einer der negativ Punkte an diesem 'Prolog' ist der Aufbau. Kojima beteuerte 100 fach, dass er dieses Spiel so raus bringt damit wir uns in dem Universum und mit der Story schon einmal anfreunden können.
Habe ich etwas verpasst? Open World? War hier völlig Fehlanzeige. Man hatte ein komplett isoliertes Gebiet wie zu beispielsweise MGS:Snake Eater Zeiten (grandioses Spiel). Das muss nicht schlecht sein aber wenn man bedenkt, dass grade DESWEGEN der Prolog da ist fühlt man sich etwas hintergangen. Die Story - die ja so derbe sein soll, dass Kojima glaubt den Kunden 1 Jahr zur Vorbereitung und zum Verdauen des eben erlebten geben zu müssen - gibt nicht viel Aufschluss. MGS Veteranen wissen die Timeline, kennen die Charaktere und können sich sehr schnell einfinden. Dafür braucht es keinen Prolog. MGS Neulinge werden völlig um dunklen gelassen wer 'The Boss' ist, wer Paz ist, usw und so fort. Dafür brauchte es ebenfalls nicht DIESEN Prolog.

Nun die neue Sprecherrolle von Snake. Was war ich damals enttäuscht als ich erfuhr. dass David Hayter nicht mehr an Bord ist. Ich erhoffte mir eine Finte von Kojima. Ein Geniestreich der sich aufdeckt. Aber nein es war ernst gemeint. Man wolle MGS auf die 'nächste Stufe' bringen. Ist das gelungen? Jein. Kiefer Sutherland (Jack Bauer in "24" ; "Mirrors") macht seinen Job gut. Und er wird ihn in Phantom Pain noch besser machen. Trotzdem vermisst man David Hayter einfach. Ich habe in MGS1-3 niemals an der Glaubwürdigkeit von Snake gezweifelt. Die Synchro hat (dank Gewohnheit) gepasst wie die Faust aufs Auge. David Hayter IST Snake. Kann Kiefer diesen Platz einnehmen? Nein. Niemals. Dennoch hoffe ich, dass ich mich dran gewöhnen werde.

Dann kommt das Ende. Plötzlich ist MGS vorbei. Und mit plötzlich meine ich absolut abrupt. Aus dem nichts. Wie ein Schlag ins Gesicht. Man sitzt in überraschter Stille vorm Fernseher und ist sich nicht sicher ob dies das Ende ist. So überrascht von einem völlig plötzlichem Ende war ich das letzte mal auf dem Hurricane Festival 2013 bei Queens of the Stoneage ;) (waren viel zu früh einfach weg und alle standen noch 15 Minuten vor der Bühne weil sie fassungslos gehofft haben, dass dies ein schlechter Scherz war) Aber wie auf dem Festival war das auch hier kein Scherz. Es war vorbei. Finito.

Die Spielzeit beträgt - wenn man sich Zeit lässt - 70!!! Minuten. Wenn man alles erledigt und die Bonusmissionen macht (15 Minuten pro) sind wir bei maximal 100 Minuten.

Der ach so tolle Wiederspielwert? Sehe ich nicht. Vielleicht noch einmal ohne gesehen zu werden. Vielleicht einmal alles niedermetzeln auf der Base. Speedrun durchziehen (aktuelle Rekord für das DURCHSPIELEN vom Prolog sind 6 - in Zahlen SECHS - Minuten.)

Das alles wäre nicht tragisch und gerne 4 Sterne wert wenn es eine Gratis Beigabe bei z.B. Castlevania 2 gewesen wäre - so wie es eine Zeit lang mal üblich war. Oder als Download für 5 Euro. Maximal 10 Euro.
Aber der Hammer kommt jetzt: Sie wollen 30 - in Zahlen DREIßIG - Euro haben. Vorher waren es noch 40 Euro UVP.
Ticken die noch richtig?

Und jetzt der Grund warum für mich hier nicht mehr als 1 Stern drin ist:
Dieser Trend DARF sich NICHT fortsetzen. Der momentan kommerzielle Erfolg dieser Abzocke darf nicht honoriert werden.
"Aber das Spiel bietet doch einen sooo hohen Wiederspielwert" - selbst wenn dies so wäre ist es keine Entschuldigung um ein 70 Minuten Spiel für 30 Euro zu verkaufen.
"Aber die Story ist doch so komplex, da muss man sich erst einmal reinfinden" - Selbst wenn dem so wäre: Nicht für 30 Euro!

Es gibt viele gute Indi Spiele die 15 Euro kosten und mich 5 Stunden an den Bildschirm fesseln. Einige Vollpreis Titel für den PC kosten 40 Euro und fesseln mich (Stichwort Borderlands 2) 100 Stunden an den PC.

Ich sage es hier ganz deutlich: Wenn die anderen Publisher Wind davon bekommen, dass sie ihre DEMOS für 30 Euro verkaufen können (und EA weiß es bereits) dann wird sich der Trend fortsetzen. In Zukunft werden also mehrere Demos für 30 Euro verkauft.

"Aber es zwingt dich doch keiner es zu kaufen!!" - Das ist richtig. Habe ich auch nicht. Ich habe es ausgeliehen. Reicht völlig.
Aber das Problem das viele nicht sehen: Das wird Auswirkungen auf die Zukunft haben. Damals als der Mist mit den Ingame Microzahlungen angefangen hat haben alle gesagt: "Ja aber es zwingt dich doch keiner"
Und wo sind wir nun? Einige Vollpreistitel (Forza *hust*) funktionieren kaum ohne Micropayments. Dieser DLC wahn - "aber es zwingt dich doch keiner" - ja nur bezahle ich einen Vollpreis Titel und es werden mir bereits auf der CD mitgelieferte Spiele Inhalte verwehrt weil ich dafür erst einen Key erwerben muss.

Leute ganz klipp und klar: Jeder der so etwas unterstützt beeinflusst die Gaming Community nachhaltig negativ.
Die Publisher ziehen immer krummere Dinger ab, die Fans kaufen es - teils aus Frust weil sie auf die Inhalte nicht verzichten wollen - und irgendwann wird es zur Gewohnheit und ein 60 Euro Spiel kostet 120 Euro. Fällt vielen dann nur nicht auf weil sie die Inhalte quasi auf 'Raten' nach kaufen.

Also: Finger weg! Wenn ihr so sehnsüchtig wartet: Leiht es euch aus!
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41 von 50 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Kurz aber packend!, 20. März 2014
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Metal Gear Solid V: Ground Zeroes - [PlayStation 4] (Videospiel)
Eigentlich wollte ich MGS V: G Z 5 Sterne geben ... aber aufgrund der doch kurzen Spielzeit und kleineren Mängeln gibt es "nur" 4 Sterne.
Ich habe für den erste Durchgang der Hauptmission 160 Minuten gebraucht haben mir auch Zeit gelassen und alle Audiofiles angehört die verfügbar waren.

Nach Abschluss der Hauptmission werden noch Bonus-Missionen freigeschaltet die einen wieder auf die Insel zurück bringen und etwas mehr Spielzeit generieren.

Wer das Game auf 100% Durchspielen will, wird denke ich doch einige Zeit zutun haben.

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Grafik
+
Es sieht Klasse aus, die Lichteffekte und Regeneffekte machen einiges her. Allgemein sehen die Texturen sehr gut aus.
-
In einer Kriechpassage ist mir ein paar mal das Nachladen der Texturen aufgefallen.

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Sound:
+
Der Sound ist gut so wie ich das beurteilen kann. Es kommt halt auch darauf an über was für ein Sound-System man es hört. Ich habe einfach die Lautsprecher meines Fernsehers, andere haben eine richtige Surround Anlage die können es sicher besser bewerten.
-
Eines ist mir doch Negativ aufgefallen: Die Ansagen aus dem Kontroller-Lautsprecher empfand ich doch sehr leise und undeutlich, aber da diese Ansagen Spielerisch kaum ins Gewicht fallen sind sie auch nicht wirklich entscheidend in meiner Bewertung.

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+ Gameplay
(Das Gameplay mach richtig Spaß die Bewegungen wirken rund die Steuerung ist eingängig, wenn man dann noch die Second-Screen-Funktion wie ein Smartphone nutzt um sich die Karte anzeigen zu lassen macht es das schon zu einem Richtig tollen Gamingerlebnis.
-
Auch hier etwas Kritik: Wenn man entdeckt wird springt das Game in einen Zeitlupen-Modus und wenn man anvisiert richtet sich die Waffe direkt auf den Feind welcher einen erspäht hat so das man diesen zumindest mit Schallgedämpfter Waffe direkt einfach ausschalten kann ohne aufzufallen, ich finde das mach es dem Spieler schon zu einfach.
Genau wie das Markieren der Feinde die dann das ganze Spiel über für einen Sichtbar bleiben, dies zeitlich zu begrenzen wäre in meinen Augen besser gewesen.

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/ KI (Normale Schwierigkeit)
Die KI ist jetzt nicht Dumm aber auch nicht frei von Fehlern, so ist es mir passiert das ich am Tag einen Soldaten überwältigt und weggezogen habe obwohl einige Meter ein zweiter Soldat mich dabei beobachtete, mehr als diese weiße Richtungsanzeige das ihm etwas aufgefallen ist war da scheinbar nicht drin. Und das obwohl er es deutlich hätte sehen müssen es stand nichts im Weg alles war gut ausgeleuchtet und er hatte auch genug Zeit um es zu "realisieren". Das fand ich dann doch recht schwach von der KI.
Wie es sich beim höheren Schwierigkeitsgrad verhält kann ich nicht beurteilen.

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/ Story
Wie in allen MGS Teilen ist die Geschichte die erzählt wird auf dem ersten Blick nicht ganz Eindeutig.
Es wird dennoch gut erzählt und es gibt kleiner Moment wo man sich denkt: "WTF!"
Eine richtige Wertung kann ich darüber aber nicht abgeben weil das auch eine Geschmacks-/Verständnis-Sache ist.

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Fazit:
Auch wenn ich ein paar Dinge gefunden habe die mir nicht so gefallen haben überwiegt doch das positive Erlebnis welches ich bisher von Grund Zeros habe.
Es ist einfach MGS in einer offenen Welt, zudem ein Prolog zum Hauptspiel.
Ich kann die Leute verstehen die es für überteuert halten für die wenige Spielzeit 30€ auszugeben.
Mir war es das jedoch wert und bereue es nicht, anderen MGS-Fans wird es da sicher nicht anders gehen.

Daher 4 von 5 Sternen!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen ÜBERTEUERTE DEMOVERSION ZU PHANTOM PAIN, 18. Februar 2015
Rezension bezieht sich auf: Metal Gear Solid V: Ground Zeroes - [PlayStation 4] (Videospiel)
Wer nicht die Geduld oder Zeit aufbringen kann bzw. möchte, die doch recht ausführliche Rezension zu lesen, hat die Gelegenheit auch gleich unten, unter "Gesamt-Fazit", weiterzulesen.

Nach Metal Gear Solid 4, und dem Spinoff "Metal Gear Rising: Revengeance", war es lange Zeit still um Snake geworden. Die treue Fangemeinde kam zwar in den Genuß der HD- und Legacy Collection, die den von der PSP konvertierten Teil Peacewalker, wie auch die PS2-Teile, 2 und 3 als HD-Version überarbeitet enthielten, bis die Ankündigung von Phantom Pain die Anhängerschaft aufhorchen ließ.

Als Einführung bzw. Prolog zu Phantom Pain, so Kojima, sollte MGS 5: Ground Zeroes erscheinen, über dessen Umfang man den neugierigen Gamer jedoch im unklarem ließ. Wohlweißlich. Da es längst überfällig war, 6 Jahre nach dem Release von MGS 4: Guns of the Patriots die Fans mit neuem Spielematerial zu versorgen, hatte man sich wohl zu diesem Schritt entschieden, um die Gamerschaft bei Laune zu halten und nebenbei noch kräftig Kasse zu machen, anders läßt sich mir diese unverschämte Vorgehensweise nicht erklären. Man darf wohl auch davon ausgehen, das bei dem vollständigem "Phantom Pain", diese auf eine Map beschränkte Spielesession, als DLC kostenlos zur Verfügung gestellt wird.

Wenn man jedoch ein Game zum Release für 30-40 Euro auf dem Markt bringt, dieses einem dann aber gerade einmal beim erstem Durchgang, 30 bis 120 Minuten Spielzeit (je nach Spielweise) bietet bis der Abspann zu sehen ist, kann man dieses getrost als dreist oder Abzocke bezeichnen, auch wenn ein hoher Wiederspielwert besteht aufgrund der verschiedenen Vorgehensweisen. Da sind teilweise gar einige kostenlose Demo-Versionen länger. Dieses ist natürlich nur ein Fazit über die Quantität des Games, und nicht der Qualität. Da der Preis sich jetzt jedoch in einigermaßen, annehmbare Regionen entwickelt hat, sah ich auch für mich den Zeitpunkt gekommen mir das Game zuzulegen, deshalb erscheint meine Rezension auch ziemlich spät.

Beginnend mit der Installation, eröffnet sich einem danach das Optionsmenü, welches eine Vielzahl von Einstellungen zuläßt, jedoch immer noch keine individuelle, freie Tastenbelegung. Die Sprachausgabe ist englisch, die Untertitel auf deutsch anwählbar. Sollte man Teil MGS: Peacewalker nicht gespielt haben, bietet es sich an den Menüpunkt „Hintergrundinfo“ zu öffnen, um sich dort über die Handlung von Peacewalker zu informieren, da dieser Teil gleich danach anschließt (1976), und sich einem somit die geschichtlichen Zusammenhänge erschliessen.

Wer die Spiele einmal in der zeitlich korrekten Reihenfolge spielen möchte: 1.) MGS 3 - 2.) MGS Peacewalker - 3.) MGS: Ground Zeroes - 4.) MGS 1 - 5.) MGS 2 – 6.) MGS 4. Wer auch den Spin-Off "Metal Gear Rising" sein eigen nennen darf, als letztes. Die zweidimensionalen, aus der 8-Bit Aera stammenden MSX-Teile spielen vor MGS 1 und zeigen die Auseinandersetzung zwischen Solid Snake vs. Big Boss. Sollte man noch im Besitz von einer PS3 sein und keinem, oder auch nur ein bis zwei Teile der Metal Gear Saga besitzen, bietet sich der Kauf der HD-Collection (Teil 2,3 und Peacewalker), oder der fast all umfassenden Legacy Collection an.

Alle für die die Story sekundär ist, oder auch Peacewalker gespielt haben sollten, können sich natürlich gleich ins Game stürzen. Beim ersten Spiel steht einem nur der normale Schwierigkeitsgrad zur Verfügung, während der extreme nach Beendigung zur Auswahl steht.

Mit einem hervorragend inszeniertem Intro, welches ins Spiel einführt und schon erahnen läßt in welcher grafischen Liga sich dieses Game bewegt, wird Neugierde auf das bevorstehende Gameplay erweckt. Vorgeschichtliche Kurzfassung: Chico und Paz (aus Peacewalker), für die Snake ein väterliches Vorbild ist, wurden von der Gruppe der/von Cypher gefangen genommen und nach Kuba in ein Gefangenlager verschleppt. Einzige Aufgabe, die Befreiung der beiden. Im Gegensatz zu allen Vorgängern, die immer in einzelne lineare Levelabschnitte unterteilt waren, ist dieses ein großer frei begehbarer Ort.

Den Begriff Openworldgame, würde ich hier jedoch noch nicht anwenden, da im Gegensatz zu wirklichen Openworldgame, wie GTA, Far Cry, Assassins Creed usw. dieses Gebiet doch sehr klein geraten ist, und letztendlich nur aus einem großem Gefängniskomplex besteht. Wie man zur Befreiung der beiden Gefangenen vorgeht, bleibt einem selbst überlassen. Sowohl der Spielstil, ob ich schleiche, oder wild ballernd vorgehe, wie aber auch einzuschlagende Weg bleibt einem vollkommen selbst überlassen, und läßt so ziemlich jede mögliche Vorgehensweise zu.

Die Spielegrafik die sich einem nach der Introsequenz eröffnet, läßt keinen Unterschied zu dieser erkennen. Wetter-, Licht-, und Schatteneffekte, wie auch die Darstellung der Texturen bei näherem hinsehen, wirken nicht matschig, und lassen kaum Kritik zu. Umgebungs-, wie auch Waffen-Sound, englische Synchronisation (Snake: Kiefer Sutherland), wie auch die während des Spiels frei anwählbare Musikuntermalung fügen sich stimmig, in die gesamte Inszenierung ein. Die Steuerung unseres Hauptprotagonsten geht leicht und intuitv von der Hand, insbesondere sollte man schon einen der Vorgänger gespielt haben. Alle stealthtypischen Bewegungsabläufe gehen flüssig ineinander über. Wichtigstes Utensil ist hier das Fernglas mit dem man automatisch beim näherem heranzoomen und fokussieren der Feinde, diese markieren kann, so das sie dann mit einem rotem Dreieck, inclusiver einer Entfernungsanzeige gekennzeichnet werden können. Zudem sind sie dann auch hinter Wänden sichtbar schemenhaft dargestellt. Die Kartendarstellung erscheint als Hologramm und gibt Auskunft über Ziel, Landeplätze, feindlich markierte Soldaten, eigenen Standort, wie auch selbst gesetzte Zielmarkierungen. Ein Kompass, wie auch eine Satellitenfunkion die einem das Gebiet direkt von oben darstellen läßt, machen Spaß angewendet zu werden. Desweiteren kann man die Karte natürlich auch drehen, bewegen und zoomen. Das Spielemenü gibt Auskunft über alle möglichen Ziel und Gefahrensituationen, Tagebücher und gefundenen, abspielbaren Musikkassetten. Auch Prüfungsrekorde, Handbuch, wie auch alle möglichen Spielestatistiken sind hier einsehbar.

Wie in jedem anderem Stealthgame auch, sollte man Scheinwerferlicht meiden. Wird man von einem Feind entdeckt, erscheint das bekannte rote Ausrufungszeichen über seinem Kopf, und erstmalig wird hier dann die Bullet-Time eingesetzt, die eine Zeitlupenfunktion ist, bekannt aus Max Payne oder Matrix, die einem noch gewissen Zeitraum läßt den Gegner auszuschalten, bevor er Alarm schlägt. Sollte ein Gegner sie bemerkt haben, wird die Richtung von dessen Position weiß dargestellt, bei Beschuß rot. Die automatischen Speicherpunkte, falls eingestellt, sind ausnahmslos fair gesetzt und lassen einen nicht wiederholt zu lange Wege laufen. Gegner die betäubt oder getötet wurden können ihrer Waffen usw. entledigt, wie auch wegetragen werden, sollten sie zu offensichtlich rumliegen und somit umherstreifende Wachen aufmerksam machen. Snake steht natürlich wieder ein vielfältiges Waffenarsenal (Schnellfeuergewehr, Betäubungspistole usw.), wie auch alle möglichen Gadgets, wie Nachtsichtgerät, Blendgranaten usw. zur Verfügung, um z.B. Gegner abzulenken. Es gibt jedoch keine Rationen mehr. Sollte man Verletzungen bei einem Gefecht davon getragen haben, zieht man sich in eine schützende Deckung zurück, in der sich dann in relativ kurzer Zeit der Gesundheitszustand wieder regeneriert. Im Nahkampf sind auch hier wieder die CQC-Techniken, bekannt aus Teil 4, anzuwenden, mit denen man einen Gegner ausschalten, zum reden bringen, aber auch als Deckung benutzen kann.

Zum Abschluss bleibt zu sagen, das auch dieser Teil mich spielerisch überzeugen konnte, und ein echtes Metal Gear Game ist. Grafik, wie auch die ganze Soundkulisse glänzen mit Realismus. Auch die englische Synchronisation (Snake: Kiefer Sutherland) ist gelungen, obwohl eine deutsche Sprachausgabe schön gewesen wäre, sollte sie dann jedoch wie in Teil 1 ausfallen, kann man darauf auch verzichten.

Gesamtfazit:

Im Gameplay, wie auch in den filmischen Zwischensquenzen wurde hier inszenierungstechnisch einiges geboten. Das bei der kurzen Spielzeit die Dramaturgie kaum eine Rolle spielt ist ein wesentliches Manko, da die Geschichte um die Metal Gear Saga, mag sie einem gelegentlich auch noch so konfus erscheinen, immer ein wichtiges Spieleelement war. Die Spielesteuerung ist einfach und intuitiv, und läßt keine Fragen offen. Alle Bewegungsabläufe gehen flüssig und nahtlos ineinander über. Menü, wie auch die Kartendarstellung, geben über alles was wichtig ist Auskunft, incl. einiger netter Gadgets, wie das Mit dem Fernglas mögliche Markieren von Gegnern. Waffen, wie auch Itemauswahl, ist MGS typisch sehr vielfältig, obwohl diese der erste Teil ist der auf Rationen, wie auch auf einen manuell einstellbaren Funkverkehr verzichtet.

Die Einbindung des PS4-Controllers in das Game fand ich nur mäßig, bis garnicht gelungen. Dieses haben andere Games wie z.B. GTA 5 besser gemeistert. Bin allerdings auch der Spielertyp der auf solchen spielerischen "Schnickschnack" verzichten kann, da dieser nur den hohen Neu/Grundpreis des Controllers rechtfertigen soll. Es gab ja auch kaum PS3-Games die die SIXAXIS-Steuerung (Neigefunktion) vernünftig implementiert haben. Meist wirk(t)en diese "gutgemeinten" Features einfach nur aufgesetzt.

Einige spielerische Möglichkeiten wurden erweitert, andere wiederrum gestrichen. Dieses wird die Fangemeinde wahrscheinlich polarisieren, aber es bleibt ja immer noch die Hoffnung das zumindest der individuelle Funkverkehr Eingang ins komplette Phantom Pain findet, da er hier, aufgrund der Kürze, sowieso keine große Rolle gespielt hätte.

Wenn der folgende Teil 5 Phantom Pain, laut Aussage Hideo Kojimas tatsächlich zweihundert Mal größer sein sollte, und dabei das Niveau dieses „Teasers“, oder Prologs halten kann, darf man sich freuen. Lassen wir uns also überraschen. Soll Konami sich lieber noch ein wenig Zeit lassen, um ein wirklich fertiges Game auf den Markt zu bringen, und nicht dem Beispiel von anderen Publishern und Entwicklern folgen, die mit Gewalt ein unfertiges Game auf den Markt bringen, um dann die Erstkäufer als Beta-Tester zu bestrafen, und dann mit immer wiederkehrenden Updates in der Größe mehrer Gigabytes den Gamer abzunerven, um die gröbsten Bugs zu korrigieren. Leider ist diese ja heute schon fast der Normalfall, siehe Assassins Creed Unity usw.

Die Spaßwertung bekommt von mir 4 Sterne, da dramaturgisch zu einem gutem Game hier etwas wesentliches fehlte, nämlich eine gute Story. Dieses ist natürlich auch der Spiellänge des Games geschuldet, welche 10 bis 120 Minuten andauern kann, je nach Spielweise, und hier wären wir dann auch bei der ernüchternden Gesamtwertung die mir 2 Sterne wert ist. Zum Release des Games zum Preis von 40 Euro wäre dem Game von mir 1 Stern sicher gewesen. Da ich jedoch ein gebranntes Kind bin, bestelle ich nur noch in den seltensten Fällen vor. Als DLC für 5 Euro, wären gar 4 Sterne von mir drin gewesen, obwohl ich als passionierter Konsolengame-Sammler immer Retailversionen vorziehe. Hier hätte ein DLC jedoch in jeder Hinsicht Sinn gemacht.

Zu dem jetzigen, immer noch zu teurem Neupreis von ca.15 Euro (Stand: Februar 2015) halte ich jedoch 2 Sterne in der Gesamtwertung für vertretbar, weil man dieses Game auch gerne wiederholt spielt um bestimmte Präferenzen zu erfüllen, oder auch um einige Goodies, wie auch zusätzliche Nebenmissionen freischalten zu können.

Als Fan der MGS-Saga, wie auch als passionierter Konsolengame-Sammler, gehört für mich (leider) auch dieses Game in jede gut sortierte Gamesammlung.

P.S.

Freue mich über jedes Feedback, und jeden der sich die Zeit genommen hat, diese doch recht ausführliche Rezension zu lesen. Wenn ich damit keinen Erkenntnisgewinn bei Ihnen erzielen konnte, hoffe ich Sie doch zumindest gut unterhalten zu haben.

Ansonsten GOOD GAMING !!!
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4.0 von 5 Sternen Konami braucht GEEEEELLLLD!, 19. Dezember 2014
Rezension bezieht sich auf: Metal Gear Solid V: Ground Zeroes - [PlayStation 4] (Videospiel)
Ernsthaft: Ich bin voreingenommen. Weil: Ich bin MGS fan.
Schon lange. Sehr lange. Und deshalb weiß ich, dass MGSV selbst für ein MGS-game schon wirklich lange, SEHR lange in entwicklung ist.
Der vorgänger erschien 2008. Die vollversion von MGSV kommt 2015. Das sind 7 jahre.
Zwischen mgs3 und MGS4 lagen zb "nur" 4 jahre entwicklungszeit, und auch hier wurde sich immer über die länge beschwert, allerdings reden wir dort immernoch von deutlich mehr als, sagen wir, 90 minuten spielzeit. (wenn man langsam ist und genießt... oder alle tapes sucht, oder alle gefangegenen rettet....)

Wie dem auch sei, das geld muss irgendwie wieder rein. Kann ich verstehen.
Als fan bin ich bereit, sein projekt mit meinen 30 euro zu unterstützen.

Ich kann allerdings VOLLKOMMEN nachvollziehen, dass andere dazu nicht bereit sind, und ich glaube viele stört weniger der preis als die tatsache nicht zu wissen, was "kurz" im MGS universum bedeutet.

Die vollversionen sind schon verhältnismäßig "kurz" weil dort meistens auf engem raum sehr viel passiert, was man beim 1. durchgang nicht unbedingt mitbekommt - und kojima nunmal ein perfektionist ist. (MGS games sind für alles bekannt, nur nicht für bugs.)

Und dann kommt kojima auch noch auf die idee, seine eigene engine (fox engine) zu entiwckeln, und damit künftig spiele zu machen. Und weil der typ ein verdammter perfektionist ist, dauert es dann natürlich noch länger... und das alles kostet geeeeellllllld.

Ich kratze mir mal gepflegt am kopf.
Ernsthaft, ich kann mir gut vorstellen, dass konami dem guten inzwischen ordentlich im nacken sitzt. Denn das ganze kostet so viel kohle und dann verschiebt er die vollversion auch noch um ein weiteres halbes jahr nach hinten. (Nun gut nachdem ACU debakel vielleicht eine nachvollziehbare entscheidung....)

Also: Ich finds auch doof, dass das spiel so kurz ist und habe viel zeit damit verbracht, auf hard diese dämlichen s ranks freizuspielen.
Am ende ist es schon fast "verzweiflung" weil man sich denkt "da muss doch noch mehr drin sein?".

Ich bin sehr gespalten, denn ich finde all die neuerungen wirklich toll.
Es hat ne menge von meinem ersten MGS-erlebnis wo ich sehr davon geflasht war, was plötzlich so alles "möglich ist" in games.

Leider habe ich jedes mal wo ich die demo wieder reinlege so viel spaß an dem verdammten ding, dass ich ihm "leider" nicht weniger als eben diese 4 sterne geben kann.
Wenn die vollversion ebenso toll in ihren funktionen ist, werde ich sie wohl kaputt spielen, mehr kann ich dazu gerade woh lnicht sagen.

PS:
Für die playstation version wurde vor kurzem (zumindest für die ps3 kann ich das bestätigen) die raiden- mission, die es vorher nur für die xbox gab, freigeschaltet. Das bot ein wenig trost, da dies eine sehr coole mission ist, das warten auf die vollversion machte es aber auch nicht wirklich leichter. XD
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Vorspiel zu Phantom Pain - Ein Testballon?, 5. September 2014
Rezension bezieht sich auf: Metal Gear Solid V: Ground Zeroes - [PlayStation 4] (Videospiel)
Wie heißt es wenn das Prequel vor der eigentlichen Geschichte erzählt wird? Genau, Prolog, früher hat man das Wort noch öfters gehört. Um einen solchen Prolog handelt es sich um Metal Gear Solid V: Ground Zeroes, welches bereits vor Veröffentlichung heiß diskutiert wurde. Zum einen, weil es wieder ein Teil der Hauptserie ist, welcher als Multi-Platform Titel erscheint, jedoch vor allem, weil es mit einer sehr kurzen Hauptstory von ein bis zwei Stunden ausgeliefert wird. Dies bewegte Konami den Preis von gleich zu Beginn mit 39,99 EUR für Next-Gen Konsolen gleich niedrig anzusetzen und nach harschen Kritiken kurz vor Erscheinen ein weiteres mal auf jetzt 29,99 EUR zu reduzieren. Von Konami eigentlich eine faire Sache, denn man bekommt neben ein bisschen Story auch einige Nebenaufgaben die das Spiel sehr strecken und tatsächlich nicht nur "Sammelquests" sind. Doch wird der Hauptfakt warum wir diesen Prolog bekommen immer wieder vergessen. Für Konami ist es so was wie ein Testlauf. Nicht nur wird die neue Fox-Engine ausprobiert (und wird unzweifelhaft dadurch bis zum Release von „Metal Gear Solid V: The Pantom Pain“ noch ein wenig getuned), nein auch wird das zuvor immer eher linear gestaltete Spiel jetzt in ein Open-World Titel verwandelt. Und wenn man sagt „Phantom Pain“ ist eine offene Welt, dann wäre „Ground Zeroes“ immerhin ein offenes Dorf. Man übt also tatsächlich in der Petri-Schale und wird prüfen ob und wie die neuen Konzepte und Ideen den Spielern gefallen. Einige Individuen merken trotzdem an, es sei eine Frechheit für eine Demo soviel Geld zu verlangen. Nun wie bereits angemerkt handelt es sich um mehr als eine Demo und wer den Preis dann immer noch zu hoch findet, dem ist einfach nicht zu helfen. Klar das Spiel ist kurz, aber heute gibt es viele Vollpreistitel die gefühlt viel kürzer sind (inFamous:Second Son kostet das doppelte und hält laut "Gerüchten" nur 24 Stunden) und man darf nicht vergessen, dass Konami hier völlig frei ist. Logisch, es gibt Indi-Titel die länger sind und nur die hälfte Kosten. Diese werden jedoch ausschließlich online verkauft. Konami muss ja für die Disc-Veröffentlichung einen Zentel (durchschnittlich 10% ) an Sony abführen, online dürfte es weniger sein, dies zeigt alleine, dass es Online teilweise Aktionen zum Titel gab.

Unabhängig von all dem "Stress" im Vorfeld der Veröffentlichung ist Ground Zeroes meines Erachtens nach wirklich gelungen. Natürlich hat man am Ende das Gefühl ein wenig betrogen worden zu sein. Denn nach der Abschlusssequenz der einzigen Hauptmission möchte man nun eigentlich richtig loslegen. Doch das war der Deal den man mit den Kauf von Ground Zeroes eingegangen ist. Es ist ein Deal mit dem ich gut Leben kann, denn will man wirklich alles haben in diesem Spiel und alle Trophäen bekommen, dann scheint man nach ersten Meldungen trotzdem rund 20 Stunden investieren zu müssen und das ist natürlich für einen "Kleintitel" ordentlich. Tomb Raider welches als Vollpreistitel erschien bringt es durchschnittlich auf rund 57 Stunden für alle Trophäen. Bisher hat sich MGSV:GZ auf ca. 19 Stunden eingependelt (denn es gibt immer ein paar Gamer die ordentlich Tempo drauflegen, zumal später im Internet alles als Guide verfügbar ist) und bietet für den Preis von um 30 EUR meiner Ansicht nach einen fairen Inhalt und damit auch wiedermal einen Beweis, dass im Internet manches heißer Diskutiert wird als notwendig.

Storytechnisch bin ich bei Metal Gear Solid nicht auf der Höhe, es ist jedoch auch der erste Teil den ich wirklich spiele, allerdings habe ich mir im Internet die Story der Vorgänger durchgelesen und bin auch nicht wirklich schlauer. Das sei jedoch laut langjährigen Fans der Reihe noch nie Kriegsentscheidend gewesen. Und tatsächlich hat sich auch "Erfinder" und Regisseur der Reihe Hideo Kojima (der sein Leben lang gefühlt fast ausschließlich MGS-Teile abliefert) sich dahingehend geäußert, dass Ground Zeroes für Neueinsteiger den besten Zugang zur Reihe seit langem bietet. Und tatsächlich hatte ich kaum Probleme mich in der Spielwelt zurechtzufinden, vermutlich auch, weil das eine oder andere Element, wie z.B. die mehr oder minder offene Welt, für Fans der Reihe auch neu sein wird. Grundsätzlich denke ich, dass Metal Gear Solid V: Ground Zeroes aufgrund der "Knappheit" guter Next-Gen Titel leichtes Spiel haben wird und trotz der negativen Vorberichte ein kleiner Erfolg werden dürfte. Doch auch losgelöst von der Knappheit verfügbarer Titel handelt es sich meiner Ansicht nach um ein Titel der sein Geldwert ist unter anderem weil die Story gut inszeniert ist und auch die Nebenmissionen sich in diese gut einfügen.
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9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Interessantes, wenn auch kontroverses Experiment, 15. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: Metal Gear Solid V: Ground Zeroes - [PlayStation 4] (Videospiel)
Das Spiel ist ein Experiment. Ja, die Hauptmission ist kurz. Wenn man nur das nötigste macht, um den Abspann zu sehen und es nach linearem-Actionspiel-Maßstäben wertet, haben viele Rezensenten völlig recht! Es ist nicht mehr als eine überteuerte Demo.

Dennoch ist es nicht ganz so einfach: in Ground Zeroes versucht Kojima etwas neues, nähmlich den Wiederspielwert so weit es geht hochzuschrauben. Das bezieht sich dabei nicht nur auf freizuspielende Boni oder Extramissionen, sondern auf das eigentliche Gameplay: das Spiel will, dass man mit der Mechanik EXPERIMENTIERT, völlig neue und unterschiedliche Lösungsanätze und Wege findet, die verschiedenen Missionen zu lösen. Jeder Spieldurchgang soll völlig anders sein und man soll dabei frei mitgestalten können! Holt man erst Ziel A oder Ziel B? Wie infiltriert man einen abgeriegelten bereich im Spiel? Schleiche ich mich auf einen Truck, der hinein fährt? Oder platziere ich an jenem Truck eine Bombe und lasse diese hochgehen, gerade wenn der Truck das Tor passiert, sodass es nun dauerhaft offen ist? Man kann sogar die Meisten Wachen aus dem Areal locken, wenn man einen der Wachtürme mit C4 von der anderen Seite des Areals sprengt! Das Spiel ist ein einziger Schleich-Sandkasten!
Bisheriger Metal Gears setzten stark auf fest vorgegebene Routen; nur selten gab es "Sneaking Sandboxes" (diese tauchten dann ab MGS3 mehr auf). Und nun wurde das zu einem vollen Spiel gemacht. Anstatt mit anderen linearen Actionspielen zu vergleichen, kann man hier eher mit beat-em-ups vergleichen: Klar, wenn man einen Charakter nimmst und den Story/Arcade/Wasauchimmer Modus einmal durchspielt, ist der Abspann schnell gesehen, aber der Reiz besteht eben darin, wieder und wieder zu spielen, die Combos und Moves bzw. das Kampfsystem und den Charakter zu meistern (und anschleißend mit anderen Charakteren das gleiche zu tun). Das mag nicht jedermanns Sache sein - viele mögen eine klare Anfang-Mitte-Schluss Struktur - aber gleich von gieriger Abzocke zu sprechen, ist etwas unfair.

Gerade Kojima denkt sich immer was bei seinen Spielen und bisher hat er bewiesen, dass er zwar kein Problem hat, sich zu verkaufen, aber fast nie billig produzierten Schund und Abzocke.
Zurück zu Ground Zeroes: Ja, es ist anders, es mag nicht jedem gefallen und 30€ sind vllt. wirklich noch einen Ticken zu teuer (20€ erscheinen mir stimmiger), aber trotzdem muss man das Spiel sehen für das, was es ist: ein experimenteller neuer Ansatz. Ob dieser gelungen ist, mag jeder für sich entscheiden!
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44 von 60 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Hideo Kojima - nun möchte er auch für eine Demo Geld sehen!, 22. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Metal Gear Solid V: Ground Zeroes - [PlayStation 4] (Videospiel)
Hey Leute. Zunächst möchte ich mich hier erst einmal als Fan der Metal Gear Reihe outen. Trotzdem komme ich nicht drum herum, diesem Spiel lediglich zwei von fünf Sternen zu geben. Wieso? Weil ich mich schon schwer damit tue, es ein Spiel zu nennen. Neueinsteiger der Reihe dürften das Spiel in knapp zwei Stunden schon durch haben, und für alle denen das schon zu lang erscheint: Es gibt bereits Speedruns, in welchen das Spiel in nur 6 (!) Minuten beendet worden ist.

Und nun möchte ich einmal fragen was Metal Gear bisher immer ausmachte. In meinen Augen sind es die folgenden Punkte gewesen:

- eine lange Kampange
- eine gute Story
- massig Cutscenes
- spannende Bosskämpfe
- eine starke Entwicklung der einzelnen Charaktere

Metal Gear Solid V: Ground Zeroes, bietet nichts davon. Es ist eine 1-2 Stunden lange Demo des irgendwann erscheinenden Metal Gear Soliv V: The Phantom Pain, und nichts weiter.

Ich persönlich sehe diese Demo als gefährlich an, und zwar für den gesamten Spiele-Markt. Warum? Weil Hideo Kojima seine loyalen und oftmals für solche Dinge auch blinden Fans für eine verdammte Demo zur Kasse bittet, ursprünglich lag seine Preisempfehlung für diese Demo sogar 10,- Euro höher, bei 40$/€.

Das Spiel besitzt keinen nennenswerten Inhalt. Es spielt auf einer eigentlich recht überschaubaren Militärbasis, auf welcher man wie schon erwähnt die Hauptstory wenn man mag schon in 6 Minuten beenden könnte. Abgesehen davon bietet das Spiel ein paar "Nebenmissionen", die stark an die VR-Missionen des Vorgängers erinnern. Ohne nennenswerten Story-Kontext schleicht, schiesst oder verhört man sich einfach immer und immer wieder erneut durch die selbe Militärbasis hindurch.

Das die meisten Magazine dem Spiel eine 8/10 oder 9/10 geben ist in meinen Augen absolut ungerechtfertigt. Sind die zwei Stunden, die das Spiel beinhaltet, gut? Ja. Trotzdem darf man nicht vergessen, wie viel es kostet. Metal Gear Solid V: Ground Zeroes kostet mehr als doppelt so viel als so manch ein Story-DLC anderer Spiele, und bietet im Vergleich zu vielen sogar weniger Inhalt. Soetwas darf nicht sein.

Ich würde allen an MGS V interessierten den Tipp geben mit dem Kauf bis zum Release von MGS V: The Phantom Pain, zu warten. Ich gehe jede Wette darauf ein, dass diese Demo dem Spiel dann mit beiliegen wird.

Solange das Spiel mehr als 5,- oder 10,- Euro kostet würde ich jedenfalls von einem Kauf absolut abraten. Egal wie schön manche Fans versuchen das ganze zu reden: Das was ihr da für eure 30 Euros kauft, das ist eine Demo. Für die Tanker-Mission aus Metal Gear Solid 2: Sons of Liberty, habt ihr auch keine 30 Euro bezahlt, oder? Die gab es kostenlos, als Demo.. und ihr Umfang war vergleichbar.
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9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Unverschämt, 23. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Metal Gear Solid V: Ground Zeroes - [PlayStation 4] (Videospiel)
Das ist wie eine Demo mit einem Level dafür so viel Geld zu verlangen ist krass. Sowas habe ich noch nicht erlebt
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26 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Das ist eine absolute Unverschämtheit., 28. März 2014
Von 
Lars Lehmenhecker (Bremerhaven) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Metal Gear Solid V: Ground Zeroes - [PlayStation 4] (Videospiel)
30€ für eine Demo zu verlangen müsste normalerweise vom geneigten User abgestraft werden. Das "Spiel" beinhaltet eine einzige Mission die man in 1 Stunde erledigen kann. Sowas gab es früher als kostenlose Demo. Da wird auf absolut unwürdige Art und Weise Geld gemacht mit den Usern der Next-Gen Konsolen die nach neuer Software hecheln.

GT 5 Prologue für die PS3 war schon ein Witz, aber das hier top das ganze nochmal.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Metal Gear Solid V: Ground Zeroes, 15. Oktober 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Metal Gear Solid V: Ground Zeroes - [PlayStation 4] (Videospiel)
Story (kein Spoiler)
Metal Gear Solid ist bekannt für ausschweifende Storys mit allerlei Einblicke in viele Details. Ground Zeroes bietet als ein Prolog natürlich einen dafür zugeschnittenen Umfang. Die Bilder die ich gesehen habe, haben mich sofort gepackt und in ihren Bann gezogen. So gehört sich das für einen Titel von Hideo Kojima + Team. Erinnerung: Dieser Prolog soll einen sozusagen den Mund etwas wässrig machen und einem Lust auf "the Phantom Pain" bereiten und das schafft der Prolog auch! Natürlich ist die Länge des Spiels relativ lang bzw. kurz.

Missionen
Das Spiel teilt sich in eine Hauptmission und mehreren Nebenmissionen ein + zwei Bonusmissionen.
Die Missionen lassen sich auch auf verschiedenen Schwierigkeitsstufen spielen.

Spielzeit
Variiert natürlich von Spieler zu Spieler. Alle Missionen mit jeweils allen Schwierigkeitsgraden lassen sich in einen Zeitrahmen von 15-30 Stunden einfangen.

Grafik
Eine Wucht! Das Gesamtbild und die lieber fürs Detail lassen Spielerherzen höher schlagen. natürlich lassen sich auch bei einem Metal Gear Titel bei haarkleiner Betrachtung ein verpixeltes Klümpchen Unschärfe erkennen aber nur mit Mühe und nur wenn man unbedingt einen negativen Punkt entdecken will.

Atmosphäre
Oberstes Niveau! Spiel geht flüssig in Videosequenzen über und umgekehrt. Mundbewegungen und Sprache passen überein. Gesichtszüge und Gesten sehr realistisch. Kamerabewegung spielt mit dem Bild, also sitzt nicht immer steif im gleichen Abstand zu Snake. Top!

Sound
Ebenfalls einmalig. Top über ein Soundsystem bzw. Heimkinoanlage.

Preis
Preise sind immer relativ.
Ich fand zum Release 30 in Ordnung. Mittlerweile fallen für die PS4 Version ja auch nur noch 20-23€ an. Für einen Vorgeschmack auf etwas Größeres istder Preis annehmbar. (Außerdem weiß ja nun jeder, dass es sich um einen kurzen Prolog handelt)

Fazit
Überzeugt nicht nur Neulinge sondern auch Fans. Spieler mit Liebe zum Detail kommen auf Ihre Kosten.
Top Spiel! Klare Kaufempfehlung.
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Metal Gear Solid V: Ground Zeroes - [PlayStation 4]
Metal Gear Solid V: Ground Zeroes - [PlayStation 4] von Konami Digital Entertainment B.V. (PlayStation 4)
EUR 15,10
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