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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gute CD mit Wachtumspotenzial., 22. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Kindly Bent To Free Us (Audio CD)
Ich denke, dass es sich mittlerweile herumgesprochen hat bzw. auf den Vorgängern Traced In Air und v.a. auf der Carbon Based Anatomy EP nachzuhören ist, dass man den Begriff "Death" aus der früheren Kategorisierung "Progressive Death Metal" ersatzlos streichen muss.

Wie auch bei Opeth (Heritage) habe ich auch auf Carbon Based Anatomy den konsequenten Verzicht von harten Gitarren und (halbgaren) Death Growls ausdrücklich begrüßt, da der Death Metal Anteil auf Traced In Air hörbar widerwillig und inkonsequent eingesetzt worden ist.

Ich habe den Eindruck, dass sich die Post DM Cynich mit diesem Album erst richtig gefunden haben, bzw. dem Hörer die Transformation von "Focus" zu Kindly Bent mit Zwischenschritten a la Traced / Retraced erleichtern wollen. Ähnlich wie Ulver keine Gitrarren und kein Gekreische brauchen, um den Hörer in eine dunkle, melancholische Welt zu entführen - genausowenig brauchen Cynic Death-Grunts und Gekloppe, um ihre Vision von im besten Sinne "Fusion Metal" zu vertonen.

Wie in Interviews nachzulesen, war Paul Masvidal ohnehin eh nie wirklich ein Metalhead - er hat sozusagen eher zufällig auf Human ausgeholfen und hat mit Focus noch eine eigene Vision von Jazz, Fusion, World Music, Shoegaze und (Death) Metal nachgelegt.

Kindly Bent gefällt durch eine sehr reduzierte Instrumentierung (Drums, Bass, Gitarre) und Pauls weitestgehend unbehandelten Gesang, der sich nochmal deutlich verbessert hat. Musikalisch bleibt es beim Mix aus o.g. Genres - minus Death Metal. Besonders gefällt, wie vielschichtig die Arrangements sind, Paul Masvidal spielt eher Texturen als Riffs, dann der sonore Bass von Sean Malone, der ähnlich dominant und gleichzeitig unabhängig ist wie bei Watchtower (Control & Resistance) und Sean Reinerts achtarmiges Drumming.

Was mir an der Scheibe (gegenüber vielen anderen Alben im Bereich Prog) besonders gut gefällt, ist wie entspannt aber dennoch fesselnd die Musik ist. Kein sinnloses Gefrickel, aber auch keine gediegene Langeweile, sondern ein warmer Klangkosmos, der sich über die Zeit erst enfaltet und auch nach mehreren Runden Neues offenbart.

Daher 8/10 mit viel Luft nach Oben.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gut, könnte aber mehr Biss haben, 10. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Kindly Bent To Free Us (Audio CD)
Ich gehöre zu denen, die "Focus" als Heiligtum verehren, und zwar nicht, weil die Musiker angeblich so überirdisch gut spielen - da gibt es Hunderte andere, die ähnlich toll sind - , aber der originelle Mix, die Atmosphäre, das Songwriting - das ist einfach einzigartig. Und die Produktion ist völlig ok, keine Ahnung, was manche da hören wollen. "Traced In Air" finde ich auch sehr amtlich, auch wenn das Songwriting teils etwas "normaler" geworden war. Die neue Scheibe ist hörbar als Trio konzipiert, und das finde ich schade, da der Druck und das Chaos, was vordem die zwei Gitarristen erzeugten, eben etwas Magisches hatten. Sie könnten, auch, wenn sie sich vom Death Metal entfernt haben, für meine Begriffe ab und an mal die blutige Axt auspacken, und sei es nur für eine halbe Minute - weil: sie können das auf eine Art, wie nur eben sie es können. Beim aktuellen Stil habe ich auch das Gefühl, dass der Gesang und die Gesangslinien etwas mehr Abwechslung und Souveränität vertragen könnten.
Dennoch auf jeden Fall eín gutes und kompetent eingespieltes Album.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen prog vom feinsten, 19. März 2014
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Kindly Bent To Free Us (Audio CD)
ich bin echt begeistert von der neuen ausrichtung cynics alles wirkt wie aus einem guss.jeder musikliebhaber anspruchsvoller rockmusik müsste mit der zunge schnalzen.auch der geasamtsound gefällt mir besser wie z.b bei traced the air.trocken groovt und knarzt sich der fender jazz durch die songs.alles klingt organisch und analog was mir supergut gefällt.heavymetal oder gar blackmetaleinflüsse sucht man hier vergebens.gott sei dank.man ist jetzt endgültig beim reinen prog angekommen.mit leichten jazzeinflüssen freilich.also freunde anspruchsvoller rockmusik:kaufen kaufen kaufen
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gut aber auch sehr "glatt", 26. Februar 2014
Rezension bezieht sich auf: Kindly Bent To Free Us (Audio CD)
CYNIC, aus Florida existieren bereits seit 1987. (1994 lösten sie sich zwar auf, gründeten sich aber 2007 wieder neu) Ihren Stil, könnte man mit Prog-Metal mit einer gehörigen Portion Death-Metal zumindest was die "alte Phase" betrifft, bezeichnen. Die "Death-Metal-Komponente" hat im laufe der Jahre immer mehr abgenommen und so ist der neue Output "Kindly Bent To Free Us", komplett Death-Metal-frei. Zur Platte. Die 8 Stücke sind auf 41:51 Minuten verteilt und alle recht gut durchhörbar. Im Vergleich zum sehr guten Vorgänger "Traced In Air" von 2008, davor gab es zwei EPs, sind mir die meisten Stücke etwas zu rund, zu glatt. Sicher, Soundtechnisch und auch Songstrukturmäßig sind die Stücke auf einem recht hohen Level angesiedelt, jedoch "fehlt" mir auf der gesamten Platte "der gewisse Drive, dass gewisse "etwas" eben...!!"
Der Gesang ist überwiegend Clear gehalten und passt hervorragend zu den jeweiligen Songs. Im Vergleich zu "Traced In Air", sind die Stücke auch ruhiger und einfach "klarer im Ausdruck", geworden, aber deswegen nicht unbedingt auch besser.
Mein Fazit: "Kindly Bent To Free Us", ist ein gutes Album geworden. Gut, aber nicht "sehr gut" oder gar überragend, dafür ist es mir dann doch zu rund und glatt geworden. Dennoch, halte ich dahingehend knappe 4 Sterne für angemessen (Genrebezogen).
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wie ein Klartraum, 24. Februar 2014
Rezension bezieht sich auf: Kindly Bent to Free Us (MP3-Download)
Das Album an sich ist ein angenehm zu hörender psychedelischer Progressivtrip, der diesmal jedoch auf
herkömmlichere transparentere (cleanere) Klanggestaltung setzt als noch auf Traced In Air.

Ich fand das Verschwimmende am Traced In Air Sound eigentlich ziemlich gut, aber so wie hier ist es auch
ganz nett; es klingt halt nicht mehr so super aussergewöhnlich aber dafür kann man die Details und
Effekte einfacher raushören, von denen es dafür mehr gibt als auf dem Comeback Album.
Es klingt irgendwie "gitarriger" im Gegensatz zur Effektbelandenheit von TIA, aber nicht unbedingt
metallischer.
Die Psychedelik weicht also etwas der Darstellung der musikalischen Finessen.

(Man kann den Unterschied recht gut mit unterschiedlich breiten Pinseln erklären, die für ein Gemälde
verwendet werden; hier sind die Pinsel eben dünner und die Linien dadurch deutlicher definiert.)

Selbstverständlich ist die Musik nicht so vielschichtig orchestriert und komponiert wie z.B. das Frühwerk
eines Mike Oldfield, aber man bemüht sich und diese Mühe wird vom Ergebnis belohnt.
Wie der andere Rezensent schon sagte, bekommt man hier einen Hörgenuß mit Wiederhörfaktor.

Es gibt keine fünf Sterne, weil es nicht das von mir erhoffte Meisterwerk ist, aber, da man auf dem Weg
dahin ist, sag ich mal viereinhalb Sterne. (Ich hasse diese blöde grobschlächtige Punktevergeberei, sie
sollte optional sein!)

Natürlich ist der Spaß, wie schon von Cynic gewohnt, viel zu schnell vorbei, aber mittlerweile gibt es ja
schon eine gewisse Menge an Musikstoff für den geneigten Geniesser.

P.S.: À propos Quantität des Musikstoffes:
Schade, dass der normale Fan wohl mal wieder um einen Bonustrack (The Earth Is My Witness) geprellt wird,
es sei denn, er bestellt sich die Buchausgabe für mindestens 46$.

P.P.S.: Übrigens könnt Ihr das komplette Album bei Bandcamp probehören. ;D
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Traced In Air meets Carbon-Based Anatomy, 14. Februar 2014
Von 
Sascha "metalnews.de" (Bruchsal, Baden-Württemberg) - Alle meine Rezensionen ansehen
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Rezension bezieht sich auf: Kindly Bent To Free Us (Audio CD)
(Ich gebe jetzt schon eine Review ab, da mir die promo MP3s seit 3 Wochen vorliegen und das Album wirklich intensiv und vielmals durchgehört worden ist)

Der Titel beschreibt grob gesagt tatsächlich das Gehörte:

Es wurde auch hier wieder ein außergewöhnliches Tonkonstrukt geschaffen, dass bei unaufmerksamen Hörern schnell von einem Ohr zum anderen hinaushuscht. Wer die Band kennt, weiß, dass hier ein Batzen Arbeit vor einem liegt.

Im Gesamten haben wir auch hier wieder einen Crossover aus Progressive Metal und Rock, sowie den etwas alternativeren und nochmals experimentelleren Einflüssen der "Carbon-Based Anatomy" EP.

Nüchtern gesagt kann man behaupten, dass die Songs weniger abgespaced klingen, allerdings auch trotz einer gewissen "Erdigkeit" (lest mal die Liner Notes zum Titelbild ;) ) immer noch verdammt komplex sind; die Spielzeit über 40 Minuten und der allgemein längeren Songs machen es auch diesmal zu alles anderem außer Easy Listening.

Kenner der Band werden auch hier wieder sehr lange Freude an den Songs haben, da man hier und da gerne, vielleicht sogar andauernd, eine neue Nuance entdeckt, vielleicht sogar so etwas wie eine gewisse Eingängigkeit. Das Album bietet keine markanten "Übertrack" an, was eigentlich auch so etwas wie ein Nachteil darstellen kann, aber nicht muss.

Das einzige, was hier nicht übernommen worden ist in diesem Gemisch, sind die (allereings damals schon) etwas halbgaren Shouts/Growls, die auch schon auf dem Überwerk "Traced In Air" sehr selten geworden sind. Mich jedenfalls stört es schlicht und ergreifend garnicht.

Außerdem wirkt "Traced In Air" nochmals eine Spur besser, was an der deutlicheren Relation zu "Focus" liegen könnte, der absoluten Kompaktheit (so viel an Songwriting in nichtmal 40 Minuten) und dem doch ein klein wenig höheren Härtegehalt.

Fazit:
Trotz minimaler Abzüge liegt hier ein fantastisches Album vor, dass trotz etwas seichteren Songs, alles andere als Mainstreamanbiedernd ausfällt, sondern auch diesmal wieder viel Eigeninitiative erfordert und jeder für sich seine Bedeutung ausarbeiten muss. Somit stellt es, zumindest für mich, den logischen Nachfolger zur letzten LP dar. Wer genanntes Album und EP für zumindest gut befunden hat, sollte hier auf jeden Fall sein Glück versuchen.
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0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ...eisenharter deathmetal..., 8. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Kindly Bent to Free Us (MP3-Download)
...geht fast schon in die grindcore ecke...
...einzig der der klare, wunderschöne gesang von sexy frontsirene paul masvidal zieht die scheibe in die classic metallische richtung...
...progressive riffs en masse, die nach ehrlichem männerschweiß und getrocknetem blut an einer mehrfach gefalteten klinge stinken...
...pfui deibel ist das gut...
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