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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Durchaus spannender Krimi
Ein verwirrter und verletzter junger Mann wird auf einer Eisenbahnbrücke aufgegriffen. Es ist Mikael Kohler-Frost, der vor dreizehn Jahren zusammen mit seiner Schwester spurlos verschwand. Bei der Untersuchung im Krankenhaus stellt sich heraus, dass er an der Legionärskrankheit leidet, die unbehandelt zum Tode führt. Mikael erzählt, dass seine...
Vor 12 Monaten von kubine veröffentlicht

versus
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Skandinavische Krimi- bzw. Thrillerunterhaltung in bewährter Manier
spannend und unglaublich brutal, aber nichtsdestotrotz streckenweise ein wenig langatmig.

Mögen Sie Joona Linna? Den Finnen inmitten von Schweden, auf dem eine schwere Vergangenheit lastet, der sich nahtlos in die schwermütige bis depressive skandinavische Ermittlerschar einreiht und in seiner Vielschichtigkeit und der ihn umgebenden Atmosphäre...
Vor 13 Monaten von Kalamaria veröffentlicht


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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Durchaus spannender Krimi, 7. Mai 2014
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Ein verwirrter und verletzter junger Mann wird auf einer Eisenbahnbrücke aufgegriffen. Es ist Mikael Kohler-Frost, der vor dreizehn Jahren zusammen mit seiner Schwester spurlos verschwand. Bei der Untersuchung im Krankenhaus stellt sich heraus, dass er an der Legionärskrankheit leidet, die unbehandelt zum Tode führt. Mikael erzählt, dass seine Schwester noch lebt und vom "Sandmann" gefangen gehalten wird. Für Kommissar Joona Linna beginnt ein Wettlauf auf Leben und Tod, will er Mikaels Schwester lebend finden. Das ist nahezu unmöglich, sitzt doch der "Sandmann" seit sieben Jahren in Isolationshaft in der Psychiatrie. Sein Name: Jurek Walter. Joona Linna hat immer geglaubt, dass er einen Komplizen haben muss - wie sonst konnten die Kinder so lange überleben? Um herauszufinden, wo sich das Versteck befindet, schleust Linna seine Kollegin Saga Bauer in die Psychiatrie ein. Ein nicht ganz ungefährlicher Job, stellen doch alle Leute, die in Jurek Walters Nähe kommen, Sachen an, die nicht in deren Natur liegen und leben danach in Todesangst oder werden tot aufgefunden. Kann man ihn zum reden bringen und das Mädchen retten?

Unter dem Pseudonym Lars Kepler hat das Autorenehepaar Alexander und Alexandra Ahndoril schon einige Erfolge eingeheimst, nicht zuletzt durch ihre Krimi-Reihe um den Kommissar Joona Linna. "Der Sandmann" ist der vierte Fall der Reihe, ein fünfter wird im Oktober in Schweden unter dem Namen "Stalker" veröffentlicht, so dass deutsche Fans sicherlich auch nicht lange warten müssen.

Jonna Linna wird in der Presse als der schwedische James Bond beschrieben, aber er trägt auch durchaus Züge von Sherlock Holmes. Knallhart, wenn es drauf ankommt, logisch denkend und in der Lage, Verbindungen herzustellen, hat er auch eine weiche Seite. Das klingt natürlich etwas übertrieben, nach einer Art Super Hero, aber ich finde, hier passt es.

Auch die anderen Charaktere sind sehr gut herausgearbeitet. Man kann gut und böse von Anfang an unterscheiden, auch wenn man an mancher Stelle, mehr über den einen oder anderen erfahren möchte. Da das Buch aber bereits Band 4 der Joona Linna-Reihe ist, kommt das sicher in den Vorgänger-Romanen vor. Besonders Jurek Walter, quasi der Moriaty von Joona Linna, scheint schon ein paar Auftritte gehabt zu haben. Man kann das Buch aber gut ohne Kenntnisse der Vorgänger lesen.

Sehr kurze Kapitel, die jeweils mit einem kleinen Cliffhanger enden, lassen den Spannungsbogen kontinuierlich anwachsen. Der flüssige Schreibstil trägt ebenfalls dazu bei, dass man das Buch kaum aus der Hand legen kann. Sicher, an der einen oder anderen Stelle wird der Zufall schon arg strapaziert und manche Handlungsweisen sind alles andere als logisch, das tut dem Lesevergnügen aber keinen Abbruch. Neben der Krimihandlung erfährt man auch noch etwas über die Zuwandererpolitik in Schweden in den fünfziger Jahren. Das Ende ist allerdings relativ offen, so dass man um Band 5 wohl nicht herumkommt.

Mir hat das Buch sehr spannende Lesestunden bereitet und ich kann es allen Fans schwedischer Kriminalromane nur empfehlen. Lars Kepler hat einen neuen Fan gefunden und Band 5 steht bereits auf meiner Wunschliste.
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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gelungene Fortsetzung um den Ermittler Joona Linna, 27. Februar 2014
"Der Sandmann" ist bereits der 4. Band des Autorenpaars Lars Kepler um den Ermittler Joona Linna. Dieses Buch schließt nahtlos an den Vorgänger "Flammenkinder" an. Das Autorenduo wiederholt zu Beginn des 4. Bands die letzten Kapitel des Vorgängers komplett. Endete damals der 3. Band mit einem Cliffhanger, so dienen die identischen Szenen diesmal als toller Spannungsaufbau.
Auch wenn ich selbst den Vorgänger kannte, verfolgte ich das Geschehen dieser Szenen völlig gespannt und atemlos. Der Spannungsbogen hält vom Anfang bis zur letzten Seite. Es wird nie langweilig. Immer wieder erlebt der Leser Spannungsspitzen und teilweise überraschende Wendungen. Die Atmosphäre, besonders bei den Szenen im Sicherheitstrakt, gefällt mir sehr gut. Unterschwellig habe ich die ganze Zeit Angst bzw. eine Bedrohung gespürt.
Das Autorenduo bleibt auch bei "Der Sandmann" seinem Schreibstil treu. Dieser zeichnet sich durch kurze Kapitel und viele Szenen- sowie Perspektivwechsel aus. Oftmals enden die Kapitel mit einem Cliffhanger und zwingen den Leser so quasi zum ständigen Weiterlesen. Das Buch aus der Hand zu legen fällt gerade wegen der kurzen Kapitel sehr schwer. Man will immer noch mal eben ein weiteres Kapitel lesen. Der Schreibstil ist zudem sehr lebhaft und flüssig und sorgt für ein temporeiches Lesevergnügen. Die detaillierten Beschreibungen lassen ein sehr genaues Bild entstehen und lassen teilweise auch das Kopfkino spielen. Wie immer erinnert der Schreibstil an ein Drehbuch für einen spannenden Actionfilm. Dem Leser wird die Lösung nur langsam und häppchenweise präsentiert, und fesselt ihn so zusätzlich an das Buch. Auch dieses Buch endet mit einem Cliffhanger, beantwortet viele der aufgeworfenen Fragen, jedoch nicht alle.

Ich kenne alle Bücher von Lars Kepler. Bisher untypisch für die Bücher war das Auftreten von einigen Ungereimtheiten und Unglaubwürdigkeiten. So erschienen mir besonders einige Beschreibungen und Handlungen im Sicherheitstrakt sehr unglaubwürdig und nicht authentisch. Auch Mikaels Gesundheitszustand nach der langen Gefangenschaft zählt für mich dazu. Der Spannung tun diese Unglaubwürdigkeiten dagegen keinen Abbruch.
Trotzdem ziehe ich hierfür 1 Stern ab und vergebe 4 von 5 Sternen.

Fazit: Mit gewohnt spannendem und fesselndem Erzählstil knüpft Lars Kepler mit "Der Sandmann" an den Vorgänger "Flammenkinder" an. Auch die für Lars Kepler untypischen Unglaubwürdigkeiten können die Spannung bis zum Schluss kaum beeinträchtigen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Skandinavische Krimi- bzw. Thrillerunterhaltung in bewährter Manier, 27. April 2014
Von 
Kalamaria - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
spannend und unglaublich brutal, aber nichtsdestotrotz streckenweise ein wenig langatmig.

Mögen Sie Joona Linna? Den Finnen inmitten von Schweden, auf dem eine schwere Vergangenheit lastet, der sich nahtlos in die schwermütige bis depressive skandinavische Ermittlerschar einreiht und in seiner Vielschichtigkeit und der ihn umgebenden Atmosphäre einem Wallander kaum nachsteht?

Nun, hier ist er wieder in seinem mittlerweile bereits vierten Fall, einem besonders tragischen: Personen verschwinden auf nicht nachvollziehbare Art und Weise. Nach Jahrzehnten taucht ein junger Mann - ein Kind noch, als er verschwand - wieder auf und können sich an nichts, aber auch gar nichts erinnern. Außer, dass es eben der Sandmann war, der sie gefangengehalten hat. Sie - das sind er und seine Schwester, die offenbar noch lebte, als ihm die Flucht gelang. Wo ist da der Zusammenhang, wo der rote Faden, wo kann die Kriminalpolizei, die im Übrigen selbst bereits zum Opfer geworden ist und weiter bedroht wird, eingreifen? Und eigentlich sitzt der Schuldige doch bereits seit Jahren im Gefängnis - oder etwa nicht? Es geht darum, ein möglicherweise noch lebendes Entführungsopfer vor einem weiteren, möglicherweise jahrzehntelangen drohenden Aufenthalt auf engstem Raum, in vollkommener Isolation, zu bewahren - denn das sind die Informationen, die man aus dem Flüchtling herauskitzeln kann. Bei den Ermittlungen nimmt Saga, Joona Linnas schöne und eigensinnige Kollegin, eine Schlüsselrolle ein. Der Fall ist voll mit auf brutalste Weise erledigten Leichen und aus meiner Sicht teilweise sinnlosem Gemetzel. Trotz des eigentlich guten Konstrukts war es mir des Guten bzw. des gar nicht Guten, sondern extem Blutigen eindeutig zuviel.

Ein nur teilweise spannender, da doch in vielerlei Aspekten voraussehbarer Thriller mit einem trotzdem sehr überraschenden Cliffhanger-artigen Ende, der zumindest mit den ersten beiden Fällen des Autorenpaares Kepler nicht ganz mithalten kann. Es ist wirklich nur was für Liebhaber der skandinavischen Melancholie, denn nicht nur Joona Linna, sondern auch seine Kollegin Saga sind wahre Prachtexemplare, wenn es um den Typus des düsteren, in seiner eigenen Vergangenheit gefangenen Ermittlers geht. Leser, die auch in der Krimi- und Thrillerliteratur nach fröhlicher Leichtigkeit streben, sollten lieber gleich zu einer anderen Lektüre greifen, denn hier waltet die Traurigkeit bzw. wütet das Grauen - die Psyche des Lesers sollte daher recht stabil sein.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Schweden-Reisser, mit dem ich nicht warm wurde, 15. April 2014
Von 
Catrin Nack (Hamburg Germany) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Dies ist das erste Buch von Lars Kepler, welches ich in die Hände bekam. Es ist handelt sich allerdings bereits um den 4. Band um Ermittler Joona Linna. Lars Kepler ist das Pseudonym eines Autoren-Duos, des Ehepaares Alexandra Coelho Ahndoril und Alexander Ahndoril.
Im Mittelpunkt des Romans steht der brutale Serienmörder Jurek Walter, ein so gewalttätiger Verbrecher, dass er seit Jahren in einer Isolierzelle sitzt, die kaum einer betreten darf. Nachdem eines der totgeglaubten Opfer jedoch nach Jahren lebend auftaucht, beginnt ein Wettlauf mit der Zeit, die Schwester des nun Gefundenen auch zu Retten.

Leider hat mir an dem Roman so gut wie gar nichts gefallen. Weder die Sprache, die ich nicht als flüssig und angenehm zu lesen empfand, sondern als reißerisch und eindimensional flach, noch die Charaktere. Man wird nicht warm mit den handelnden Figuren, noch werden diese richtig lebendig. Die hier immer wieder erwähnten "Cliffhanger" zu Beginn und Ende eines Kapitels empfand ich als billige Manipulation, die zwar natürlich eine Spannung erzeugte, aber dabei allzu platt daher kommen. Beispiel: neuer Assistenz-Arzt betritt Zelle des ach so gefährlichen Jurek Walter, den man selbstredend sedieren muss. Es wird ein Brief gesucht. Arzt bleibt mit dem Kittel hängen, kann den Brief nicht greifen, Täter wacht auf, der Helfer vor der Tür ist plötzlich weg ! Wer auf solche Art der Spannungsmache steht, ist mit diesem Krimi sicher gut bedient. Durch den abgehackten Schreibstil entstehen solche Szenen immer wieder. Wie gesagt, diese Art von Spannung ist meine Sache nicht. Eingestreute Sex-Szenen empfand ich als unangenehm, z.T. auch unangebracht und für die Story total sinnlos.

Trotzdem das Buch eine Fortsetzung ist, hat man mit der Geschichte als solches keine Probleme. Sicherlich macht es aber mehr Sinn, möchte man dieses Serie denn kennenlernen, hier mit Band 1 zu beginnen, und den Sandmann dann als Taschenbuch zu kaufen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr guter Thriller aus Schweden, 23. März 2014
Von 
Ritja - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Mein erstes Buch von Lars Kepler und schon bin ich infiziert. Es sind mal wieder die Schweden, die es mit hoher Sicherheit schaffen, Gänsehaut zu produzieren und den Leser atemlos lesen zu lassen. Obwohl ich die Vorgängerfälle des Joona Linna nicht kannte, fand ich mich sehr schnell in der Geschichte zurecht. Die Figuren sind so gut beschreiben und dargestellt, dass man sich ohne Probleme ein Bild schaffen kann. Die Spannung ist ab den ersten Seiten vorhanden und endet erst mit der letzten Seite, die zudem noch eine ganz eigene Überraschung enthält und den Leser somit schon an den nächsten Band findet.

Die Geschichte wird nur ganz langsam aufgelöst und immer wieder muss man mit Wendungen und Tiefschlägen rechnen. Es geht dabei manchmal etwas zu brutal zu, jedoch sind diese Szenen nicht das Hauptaugenmerk der Geschichte. Durch die sehr kurzen Kapitel wird der Leser wie in einen Sog gezogen. Die Kapitel wechseln immer wieder die Perspektiven und so möchte man wissen, was denkt die- oder derjenige gerade. Weiß er oder sie, was der Mörder gerade plant? Und schon ist man im nächsten Kapitel. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, weil es mich fesselte. Die Spannung und die Gefahr in die sich die Ermittlerin begibt, ist fast spürbar. Die Zusammenhänge und die Vorgehensweise der Charaktere sind sehr gut und durchaus schlüssig beschrieben. Der Schreibstil ist schnörkellos und sehr gut, das Tempo der Geschichte ist hoch und schafft dadurch auch diese Atemlosigkeit beim Leser. Man spürt den Druck, der auf den Ermittlern liegt. Die Angst zu Versagen oder Zuspät zukommen und nichts mehr ausrichten zu können.

Ein rundum gelungener Thriller aus Schweden und ich bin gespannt wie es mit Joona Linna weitergeht.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Viel Effekthascherei, 13. April 2014
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Die war mein erster Roman vom Autorenduo Lars Keppler.
Glücklicherweise musste ich die Vorgängerromane nicht lesen um das Buch zu verstehen.
Dafür gibt es bei mir Pluspunkte. Es hat zwar einige Seiten gedauert bis ich richtig in das Buch gefunden habe, dann hat das Tempo jedoch angezogen und es ging zügig voran. Es gibt auch einen "Rückblick" auf das vorherige Buch Flammenkinder.
Quereinsteigern können also sofort mit dem Lesen beginnen.

Ich lese sehr gerne gut gemachte skandinavische Krimis. Hier fand ich aber irgendwie alles too much.
Viel Effekthascherei und konstruierte, tw. unglaubwürdige Szenen.

Was mir persönlich nicht so gefallen hat, war der Schreibstil an sich. Lag vielleicht auch an der Übersetzung?!
Gegenwartsform kann herausragend sein, hier hat es mir jedoch nicht zugesagt.
Zudem finde ich das Buch zu lang. Es gab viele Stellen die eingekürzt werden sollten. Die Längen haben dem Buch nicht gut getan. Da hat dann auch das Tempo nichts genützt.

Mein Fazit:
Unstimmig und beklemmend, mit einer dünnen Story.
Ich will nicht nur geschockt werden sondern einen guten Krimi lesen, mit ausgefeilter Story und charakterlich gut gezeichneten Nebenprotagonisten. Es darf nichts vorhersehbar sein.
Dabei darf der Krimi ruhig mit Ängsten spielen und auch schockieren. Dann muss aber eben auch der Rest stimmig sein.

Das Buch ist wohl eher als Psychothriller mit hohem Gruselfaktor denn als Schwedischer Krimi zu deklarieren.
Wer also einen Psychothriller mit für 600 Seiten wenig Handlung und grausamen, beklemmendem Flair sucht, der ist hier richtig.
Ich persönlich bleibe lieber bei Jo Nesbø und Sjöwall/Wahlöö.

Ich vergebe trotzdem 2 1/2 Sterne, denn nach einigen Recherchen meinerseits scheint die Unglaubwürdigkeit in den Keppler Romanen ein stabiler Faktor zu sein und die Logik wird hier wohl einfach der Dramatik geopfert.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Spannender und unterhaltender Krimi!, 16. Mai 2014
Von 
Nicole W. - lilstar.de "N.W." (NRW) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
"Der Sandmann" ist bereits der vierte Fall für den Ermittler Joona Linna. Bisher hatte ich lediglich den ersten Band "Der Hypnotiseur" des Autoren-Ehepaars, das unter dem Namen "Lars Kepler" schreibt, gelesen. Allerdings dachte ich, dass die meisten Krimis in sich ja abgeschlossen seien und ich deswegen auch ohne Kenntnisse des zweiten und dritten Bandes an diesen vierten Band gehen könnte.
Leider stimmte dies nicht so ganz, denn "Der Sandmann" ist die direkte Fortsetzung von "Flammenkinder", dem dritten Band der Reihe.
Glücklicherweise werden zu Beginn dieses Buches noch einmal die letzten Kapitel des dritten Bandes wiederholt, ansonsten wäre ich wohl nur wirklich schwer in die Handlung rein gekommen, aber auch so hatte ich meine Schwierigkeiten in die Handlung einzusteigen.
Auch wenn es mir schließlich gelungen ist und der schwierige Einstieg zum Ende hin vergessen war, würde ich auf jeden Fall empfehlen diese Reihe chronologisch zu lesen.

Wie in so vielen Krimis und Thrillern gibt es auch hier sehr viele, sehr kurze Kapitel, was dafür sorgt, dass man nur so durchs Buch fliegt und immer wieder weiter lesen will. Man kennt dieses Phänomen: “Ein Kapitel geht noch”. Genau so ging es mir hier auch wieder. Die vielen Perspektivenwechsel taten noch ihr übriges dazu die Seiten sprichwörtlich zu fressen. Dabei hätte es dieses Stilmittel gar nicht benötigt, denn die Geschichte an sich war alleine schon so spannend, dass ich unbedingt weiter lesen musste und erst wieder meine innere Ruhe fand, als ich das Buch beendet hatte. Nun ja ... Ruhe ist vielleicht falsch, denn dieses Buch endet auch wieder mit einem Cliffhanger, aber da es den fünften Teil noch nicht gibt, muss ich jetzt erst einmal die Füße stillt halten ;)

Insgesamt war dieser vierte Fall aber wieder richtig, richtig spannend und ein tolles Leseerlebnis und ich werde jetzt schauen, dass ich den zweiten und dritten Teil ebenfalls schnellstens nachhole!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Frustrierend, 13. Mai 2014
Von 
Michaela Hoevermann (Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Obwohl ich gern Krimis und Thriller aus nordischen Landen lese, ist dies mein erster Band aus der Reihe um Kommissar Joona Linna und seine Kollegin Saga Bauer. Der Einstieg gelingt auch ohne Kenntnis der vorherigen Teile problemlos, weil auf Vorhergegangenes zurückgegriffen wird. „Schwedenkrimis“ sind erfolgreich und beliebt. Darum wird nach neuen Autoren geschaut, die sich entsprechend einreihen lassen und in deutscher Übersetzung gut verkaufen.

Was dabei herauskommt, ist allerdings nicht unbedingt immer originell. So ist es leider auch bei „Der Sandmann“. Man hat das alles schon vorher und besser ausgearbeitet gelesen, und mit fortschreitender Seitenzahl merkte ich, dass mein Frustrationspegel wuchs. Das wurde auch angesichts mancher unlogischer Teile und offener Fragen nicht besser.

Was als Film vielleicht trotzdem aufgrund von Kameraarbeit, Musik und Chemie zwischen den Figuren noch einigermaßen funktioniert - Dramatik, schnelle Wechsel, Action, Schockeffekte - braucht in Buchform eine andere Einbettung, damit man zu den Charakteren eine Verbindung aufbauen und das Gesamte wenigstens noch als lesenswert empfinden kann.

Mir persönlich fehlt das große Ganze: Es gibt kein umfassendes gesellschaftspolitisches Problem, das in Krimiform kritisch angegangen wird. „Der Sandmann“ ist vor allem ein Schocker mit Logikproblemen und ärgerlichem hinteren Teil.

Hinter dem Pseudonym Lars Keppler verbirgt sich das Ehepaar und Autorenduo Alexandra Coelho Ahndoril und Alexander Ahndoril. Ich werde ihre Arbeit in Zukunft meiden.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Krimi der Extraklasse, nichts für zarte Gemüter. Von mir 5 Sterne., 5. Juni 2014
Von 
tbdevil (Saarland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Seit mittlerweile13 Jahren ist Jurek Walter sicherungsverwahrt, ist im Knast völlig isoliert und gilt noch immer als extrem gefährlich. Er ist ein extrem brutaler Serienkiller, der seine Opfer lebendig begraben hat und extremn grausam ist. Eines Tages taucht eins seiner entführten und nie gefundenen Opfer wieder auf, völlig abgemagert, krank, verstört. Kommissar Linna verdächtigt Jurek einen Komplizen zu haben, der immer noch da draußen ist und immer noch Opfer gefangen hält, denn die Schwetsre des Gefundenen Mannes ist auch noch in seiner Gewalt.

Ich habe schon lange keinen mehr so gruseligen, brutalen Krimi mehr gelesen, bei dem einem echt Angst und Bange wird und man am Liebsten erstmal unterm Bett schauen möchte, weil es einem so gruselt. Mich hat es echt an manchen Stellen kalt überlaufen und an manchen Stellen hat mich jedes Geräusch zusammen zucken lassen.
Die Geschichte ist flüssig gescdhrieben udn lässt sich gut weg lesen, zuweilen findet man ein Paar logische Fehler, die einen ins grübeln bringen, aber ansonsten ist das Buch wirklich erste Sahne. Ich habe das Buch abends ungern aus der Hand gelegt, wollte ich doch gerne ein happy End, bei dem ich wieder beruhigt schlafen kann. Das Ende fiel dann aber nicht so aus wie erwartet udn hat mich völlig überrascht.

Mein Fazit:
Ein Krimi der Extraklasse, nichts für zarte Gemüter. Von mir 5 Sterne.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Kann mit den anderen Bänden mithalten, sticht aber nicht heraus, 1. Mai 2014
Von 
Pennys Mum "Serien-Freak" (Friedberg, Hessen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Das ist nun schon der vierte Roman aus der Feder von Lars Kepler. Die Autoren können an die anderen Bände anknüpfen, kommen bei mir aber auch diesmal nicht über die vier Sterne hinaus. Man kann das Buch lesen, ohne die Vorgänger zu kennen. Dinge, die man wissen sollte, um die Story zu verstehen, werden noch mal angeschnitten und führen somit nicht zur Verwirrung. Der Anfang war mit etwas zu zäh und es hat ein bisschen gedauert, um richitg in die Geschichte einzutauchen. Generell wurde ein bisschen dick aufgetragen, was die Höhepunkte betrifft. Insgesamt wird die Story ein bisschen zäh zwischendurch. Hätte man ein bisschen weniger ausführlich geschrieben und sich ein bisschen mehr auf die Dynamik konzentriert, wäre dem Buch sehr geholfen gewesen. Wie schon bei den anderen Büchern muss sich der Leser durch die Gegenwartsform kämpfen. Wem das nichts ausmacht, der sollte hier zugreifen, weil man ein paar Stunden spannenden Lesegenuss erwarten darf. Auch die Protagonisten bestechen wieder durch ihre Individualität. Wer die anderen Bände gemocht hatte, macht auch mit diesem nichts falsch.
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