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  • Diana
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Kundenrezensionen

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am 2. Januar 2016
im Leben von Diana werden hier erzählt und ihre Liebe zum pakistanischem Herzchirurgen stehen im Vordergrund. Es ist natürlich Geschmackssache, aber ich finde Naomi Watts spielt hier hervorragend.
Die Blu Ray Qualität ist sehr gut und bietet als Extras noch Interviews und Trailer, eine Doku über Diana wäre hier natürlich schön gewesen.
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am 29. Mai 2014
Ganz reflektiert kann ich nur sagen: ganz hervorragende Arbeit von Herrn Hirschbiegel und Naomi Watts. Man sollte bei allem auch einmal bedenken, worum es in diesem Film eigentlich geht, nämlich um Diana's letzte zwei Lebensjahre, in denen sie nach ihrer weiter führenden Rolle in ihrem sowohl privaten als auch öffentlichen Leben suchte.
Dies war jeden Tag aufs Neue eine enorme Herausforderung für die zu ihrer Zeit meist fotografierte Frau der Welt.
Sie war im Grunde sehr einsam, wusste aufgrund sehr trauriger Erfahrungen mit sogenannten Freunden nie, wem sie überhaupt noch vertrauen konnte und musste dennoch für sich einen neuen Weg, ihre neue Bestimmung finden, ohne den Schutz einer Royal Highness, denn sie war geschieden und man wußte nicht "wohin mit ihr", "so etwas" gab es ja nie zuvor in der königlichen Familie.
Sie bekam keine Hilfe, im Gegenteil, Auslandsreisen wurden ihr erschwert, was Logistik und Organisation angingen. Man wollte nicht erkennen, welch großer Gewinn sie als britische Botschafterin hätte sein können. Sie war stets Hin -und Hergeworfen zwischen großem Trubel um ihre Person und darauffolgender Isolation in ihrem Privatleben.

Sie musste sich und ihre zukünftige Rolle also ganz neu finden. Wer wollte sie sein? Wie wollte sie wahrgenommen werden?
Ihre zweifellos große Liebe zu Hasnat Khan hat ihr dabei sehr geholfen, wie es in diesem sehr liebevoll gemachten Film wunderbar deutlich wird. Die Beiden waren im Grunde wie geschaffen füreinander, was ihre Wertvorstellungen im Leben und ihre Liebe zu den Menschen an sich und ihre Liebe und Zärtlichkeit füreinander betreffen.
Diana war eine ganz andere Frau, als sie häufig so falsch dargestellt wurde. Sie war weder eine Heilige noch eine durch und durch manipulative Frau.
Dies wird auch deutlich in dem wirklich gut recherchierten Buch von Simone Simmons.
Sie war durch all das, was ihr leider schon in sehr jungen Lebensjahren durch ihre Herkunftsfamilie und angeheirateten Familie widerfahren war, tief verletzt. Diana verfügte offenbar über innere Kraftreserven, von denen sie vielleicht selbst nicht wusste, dass sie diese in sich trug. Diana hatte eine ganz besondere Aura. Stets von dem innigen Wunsch getrieben, wirklich zu helfen, auf die Nöte der weit weniger privilegierten Menschen in der Welt aufmerksam zu machen, unbequem zu sein, obwohl sie selbst all diese Anstrengungen hätte gar nicht unternehmen müssen. Diese Eigenschaften ihres komplexen Charakters werden in dem Film "Diana" durch Naomi Watts' beeindruckend dargestellt.
Naomi Watts liefert eine hervorragende schauspielerische Leistung ab. Diana's sehr facettenreicher, oft auch widersprüchlicher, manchmal rebellischer aber immer authentischer und mit liebevollem Augenmerk auf die wirklich bedürftigen Menschen in der Welt ausgerichteter Charakter, wird von Naomi Watts in besonderer Akribie berührend und sehr glaubhaft dargestellt.
Besonders deutlich wird dieses, wenn man sich die Geschichte "Diana" im O-Ton ansieht, sehr zu empfehlen und sehr lohnenswert.
Ich habe oft gemeint, das ist die echte Diana, die da spricht. Überhaupt ist der Film sehr respekt-und liebevoll gemacht. Auch die Tatsache, dass ein Lieblingsmodeschöpfer Diana's ein Originalkleid, von ihr persönlich getragen, für diesen Film zur Verfügung gestellt hat. Ein ganz großes Lob gebührt dem Regisseur dieses Films, Oliver Hirschbiegel. Ihm ist mal wieder ein echtes Stück Zeitgeschichte gelungen, hervorragend recherchiert, wo nur Durcheinander in den unterschiedlichen Medien transportiert wurde. Sein Meisterwerk "Der Untergang" steht für sich.
Diana's letzte zwei Lebensjahre in diesem Film, insbesondere ihre große humanitäre Arbeit, z.B. die Bekämpfung von Landminen betreffend, zeigt auf, mit welchem Charisma und welchem Mut diese wunderbare Frau ihren Weg in der Arbeit mit und für die Menschen weiterhin gegangen wäre. Sie war erstarkt durch all die schweren Prüfungen in ihrem Leben, sie war alles andere als labil, sie war und ist ein großer, strahlender Stern am Himmel und wir vermissen sie sehr...Danke Naomi. Danke Herr Hirschbiegel, weiter so! Ebenso ein ganz großes Lob an Amazon! Die Lieferung kam fast schneller als ich bestellt hatte und war TOP!
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am 15. September 2015
Die jüngste Bearbeitung des Stoffes um Lady Di in Star- Besetzung. Naomi Watts spielt eine Diana mit mindestens zwei Gesichtern. Zunächst ist sie die Prinzessin von Wales, wie sie manche noch kennen. Anlass ist eine Wohltätigkeitsveranstaltung. Naomi Watts imitiert den charmanten, manchmal schelmenhaften Elan der Lady. Sie sieht der Ikone wirklich zum Verwechseln ähnlich. Nach ein, zwei Schnitten lassen Regisseur und Kamera die Prinzessin in Begleitung einer zweiten Luxuslimousine im Eil-Tempo durch das Tor zum Kensington- Palast brausen. Dort nimmt die Spielhandlung den Faden wieder auf, den der Film über die Entstehung d e r Diana- Biographie ("Diana. Meine Geschichte. Wie die Wahrheit ans Licht kam", engl: "Diana. The Biographer - The Secret Life of Princess Di" (2002)) fallen gelassen hatte. Naomi Watts hat jetzt eine größere schauspielerische Freiheit. Sie unterscheidet sich von der Ikone wie die Lady von sich selbst. Es ist 1995. Drei Jahre nach der Trennung von Prinz Charles lebt Diana immer noch allein und zurückgezogen im Schatten der Krone. Die Prinzessin hat die tiefe Enttäuschung, die der Kronprinz ihr beigebracht hat, noch nicht überwunden. Sie, die das Schweigen gebrochen hatte (Biographie!), sucht nach einem anderen Wort für Diskretion und ist immer noch fassungslos. Es gelingt ihr nicht, die Widersprüche, mit denen sie leben soll, rational zu fassen. In der kurzen und einzigen Szene des Films, wo es um Dianas Kinder geht, wird deutlich, wie sehr die Prinzen William und Harry der Krone huldigten. Diana, nachdem sie Hasnat kennengelernt hatte, wollte beides, Mutter sein u n d ein Leben jenseits der Krone führen. Im Kensington- Palast war es ihr gelungen, sich eine private Nische zu schaffen, aber es war immer noch dasselbe Zusammenspiel von notorischer Berühmtheit, Imagepflege, hochherrschaftlicher Organisation und Distanzkultur für sie... Ellipsenhaft lässt Oliver Hirschbiegel Naomi Watts 2 Jahre später Teile das Pariser Riz- Hotel durchschreiten. Die Präsidentensuite, wenige Minuten vor dem tötlichen Unfall, dasselbe Zusammenspiel, dasselbe Leben. Daneben als Kern- Handlung des Films die R o m a n z e um Diana und Hasnat (Naveen Andrews), einem Herzchirurgen aus Pakistan. Oliver Hirschbiegel kommt dabei ohne die gängigen Klischees aus, wo plötzlich alles anders ist oder die Paparazzis an allem schuld sind. Auch die Scheidung von Prinz Charles in 1996 erscheint als Formalität zwischendurch, Papierkram, keine wirkliche Zäsur in Dianas Leben. Hasnat ist anfangs Dianas Mentor. Er hält es sich sehr zu Gute, dass er sie motivieren konnte, sich zu engagieren ( v.a. in der Personenminen- Kampagne). Dabei emanzipiert sie sich teilweise von der Krone und ihren Verpflichtungen. Daneben meldet sich Dianas romantischer Wunsch und Wille an, mit Hasnat ein b ü r g e r l i c h e s Leben zu beginnen, was ihr mit Herz und Verstand nicht gelingt. Diana maßt sich selbst eine Mentoren- Rolle an, die von Hasnat strikt abgelehnt wird. Ohne vorherige Rücksprache mit ihm bittet sie Prof. Christian Barnard darum, seinen Einfluss geltend zu machen und Hasnat einen Job in Boston zu verschaffen, worüber es zum Streit zwischen Hasnat und Diana kommt, denn der Herzspezialist ist fest entschlossen, seinen Arbeitsplatz in London nicht aufzugeben. Der Film zeigt, wie Diana bis zuletzt ihr schelmisches Spiel mit Hasnat treibt. Er dehnt die Romanze bis an den Schluss, wo Hasnat, an ihrem Grab stehend, eine Grußbotschaft niederlegt. Aus dieser Botschaft geht hervor, dass er sie nicht verurteilt hat. Hasnat ist von Diana ihrerseits nicht verurteilt worden wie sie vielleicht Prinz Charles verurteilt hätte für s e i n Schweigen.
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Am 3. August 1997 stand für viele Menschen die Welt kurz still. Denn am diesem Tag starb Diana, die Princess of Wales, bei einem Autounfall in Frankreich. Zu Lebzeiten war Diane die meistfotografierte Frau der Welt. Sie konnte keinen Schritt vor die Tür machen, ohne dass sie von Reporten verfolgt wurde. Alles was sie sagte du tat wurde analysiert, so dass die praktisch kein Privatleben hatte. Vor und besonders nach dem Tode der Königin der Herzen, haben viele Regisseure versucht da Leben von Diana auf die große Leinwand zu bringen. Das royale Leben wurde oft verfilmt, doch einen wirklichen Einblick in das Leben von Diana Spencer zu geben, schafften nur Wenige.

Nun ist mit Diana ein weiterer Film über Prinzessin Diana auf dem Markt gekommen. In der Hauptrolle ist Naomi Watts zu sehen, die meiner Meinung nach keine großartige, aber eine sehr gute Diana abgibt. Sie verlieht den Charakter eine gewisse Tiefe, es sind viele Mimiken und Gestiken zu sehen, die wir alle von Diana kennen.

Der Film zeigt allerdings nicht das komplette Leben von Diana und auch nicht die Zeit seit der Hochzeit, sondern die letzten beide Jahre im Lebe der Königin der Herzen. Es ist zu sehen, dass Diana – da war sie schon offiziell von Charles getrennt – sich in den Herzchirurgen Dr. Hasnat Kahn verliebt. Sie wünscht sich ein normales Leben, aber Kahn schreckt ihre Popularität dennoch ab.

Der Zuschauer bekommt hier eine Diana zu sehen, die sich nach einem normalen Leben sehnt. Eine Frau, die mit ihren Kindern zusammen sein und die Ketten der Royals abstreifen will. Die Idee von Regisseur Oliver Hirschbiegel die letzten beiden Jahre von Diana zu verfilmen ist gut, aber mir fehlt hier ein wenig Tiefe. Die einzelnen Abschnitte im Leben der Prinzessin werden nur angeschnitten, es bleibt so etwas wie kleine Lücken, die nicht ausgefüllt werden. Die schauspielerische Leistung von Naomi Watts ist wirklich gelungen, an ihr liegt es auf jedem Fall nicht. Fans von Diana sollten sich den Film dennoch ansehen, auch wenn dieser nicht so wirklich in die Tiefe geht.
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am 30. Mai 2016
Die komplette Wahrheit werden wir wohl nie erfahren. Das ist nun mal so.
Die Theorie, die hier gezeigt wird, dass der pakistanische Arzt Dianas große Liebe gewesen sein soll und Dodi nur ein Lückenfüller war und dass Diana die Medien durchaus auch für sich genutzt hat, ist interessant und in gewisserweise auch glaubwürdig (besonders der Teil mit den Medien). Ich halte es aber für mehr als fragwürdig, dass Lady Diana nachts alleine durch die Straßen spaziert sein soll!

Leider ist diese Verfilmung auch wirklich waaahnsinnig langatmig verfilmt. Es hat uns wirklich Mühe gekostet, bis zum Schluss wach zu bleiben. Eine halbe Stunde kürzer hätte es auch getan und den gleichen Inhalt vermittelt.

Schön sind jedoch die perfekt nachgeahmten Szenen und Roben, die jeder noch von Diana kennt.

Alles in allem eine eher mittelprächtige Verfilmung meiner Meinung nach. Nochmal schauen würde ich sie nicht.
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am 31. Mai 2014
Ja, das überrascht sicher so manchen hier, aber dieser Film ist durch die Deutsche Film- und Medienbewertung (FBW) mit dem "Prädikat besonders wertvoll" ausgezeichnet worden!

Die Begründung der Jury lautet:
"Ja, so könnte es gewesen sein. Der Film DIANA erzählt glaubwürdig und intensiv von den letzten beiden Jahren im Leben der geschiedenen Prinzessin von Wales. Dabei konzentrieren sich Drehbuchautor Stephen Jeffreys und Regisseur Oliver Hirschbiegel ganz auf die Perspektive der Protagonisten. Interessant ist dies auch gerade durch die Auslassungen. Der Ex-Gatte Charles tritt nicht auf und wird auch nur selten erwähnt, Dianas Söhne sieht man nur einmal aus größerer Entfernung und der Unfall wird weder gezeigt, noch werden irgendwelche Spekulationen über seine Ursache angestellt. Stattdessen ist der Film ein subtiles Porträt der damals berühmtesten Frau der Welt geworden, in dem vor allem deutlich gemacht wird, wie ausweglos einsam sie gelebt hat. Hirschbiegel war so klug, der Figur und nicht den Ereignissen genügend Raum zu geben. So wird deutlich, wie sehr Diana sich bemüht, ein halbwegs normales Leben zu führen. Dem Regisseur gelingen intime, aber nie voyeuristische Szenen, in denen etwa spürbar wird, wie leidenschaftlich ihr Verhältnis zu dem Herzchirugen Hasnat Khan war. Aber er macht auch in absurden Episoden deutlich, wie groß die Gier der Öffentlichkeit nach Neuigkeiten und Bildern von ihr war und wie es Diana immer schwerer fiel, sich kleine Freiräume zu schaffen. Immer wird sie mit großen, staunenden Augen erkannt, immer muss sie darauf reagieren, wie sie von Fotografen und Reportern, aber auch von Passanten, gejagt und bedrängt wird. Diese Widersprüche zerstören ihr privates Leben, und Hirschbiegel findet stimmige Bilder (wie etwa die vier Handys auf dem Bett, von denen keines klingelt), um zu zeigen, wie sie sich immer mehr in ihrer Einsamkeit verschließt. Andererseits lernt sie, souverän ihre öffentliche Rolle zu spielen, selbst ihr Image zu bestimmen und die Medien in ihrem Interesse zu lenken. So lernt sie für ihr berühmtes BBC-Interview vor dem Spiegel, sie weiß darum, wie wertvoll die Bilder von ihr mit einem afrikanischen Baby auf dem Arm oder in Schutzkleidung in einem Minenfeld sind und sie sorgt selbst dafür, welche Art von Paparazzi-Fotos von ihr veröffentlicht werden. Hirschbiegel stellt hier zwar täuschend echt einige der berühmen Bilder und Filmaufnahmen von Diana nach, aber er macht sich zum Glück auch von diesen Vorlagen frei und und bietet einen anderen als den erwarteten Blick auf sie. Dies gelingt ihm auch darum so gut, weil er mit Naomi Watts eine Schauspielerin gefunden hat, die nicht sklavisch Dianas Rehblick, ihre Körpersprache und Manierismen imitiert, sondern statt dessen versucht, der Essenz dieses Menschen auf die Spur zu kommen und sie auszudrücken. So ist DIANA ein überraschend vielschichtiger und einfühlsamer Film geworden, der das herrschende Image seiner Titelhelden eher hinterfragt als bestätigt."

Ganz ehrlich: Ich glaube, dass dieser Film ganz zu unrecht so zerissen und schlecht kritisiert wird!!
Wer das Leben und Wirken der DIANA miterlebt hat, zweifelsohne nur durch die Medien, der weiß eigentlich genau, dass DIANA die letzten Jahre sehr einsam war und sie einfach nur Ihr persönliches und privates Stück Glück haben und leben wollte.
Hätten die Medien sie einfach mal in Ruhe gelassen, so würde sie wahrscheinlich noch heute leben.
Ja, es ist ein leiser Film über DIANA, aber es ist auch ein ehrlicher und eindrucksvoller Film, der die letzten zwei Jahre der
"Königin der Herzen" beschreibt. Deshalb kann und will ich ihn hier auch ausnahmslos empfehlen und gebe 5 Sterne!
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Der Film schildert die letzten Lebensjahre der ehemaligen Princess of Wales. Er beginnt mit ihrem Aufbruch zur verhängnisvollen Fahrt, schlägt einen Blick zurück und begibt sich dann in Schritten erneut auf den Abend zu. Dreh- und Angelpunkt ist kein Biopic per se, sondern die Liebesgeschichte zwischen Diana (Naomi Watts) und dem Palästinenser Dr. Hasnat Khan.

Der Film wurde zerrissen, erhielt aber dennoch das Prädikat "wertvoll". Sogar Naomi Watts, die für den Film mit der Goldenen Himbeere als schlechteste Schauspielerin nominiert wurde, bereute hinterher ihre Entscheidung, die Rolle angenommen zu haben. Davon ist in den knapp 28 Minuten Interviews natürlich nichts zu hören. Ich schließe mich insoweit einer Rezension an, dass der Titel vielleicht Erwartungen geweckt hat, die dieser nicht befriedigen konnte. Zunächst scheitert der Film bereits an der Äußerlichkeit. Bis auf ganz wenige Shots und insbesondere des tollen Covers hat Watts Diana äußerlich bis auf die Frisur kaum Ähnlichkeit mit der Schauspielerin. Diese ist oft "zu niedlich". Diana Spencer war keine unattraktive Frau, aber auch keine Watts. Sieht man darüber hinweg kann der Film nur bei denen scheitern, die sich ein Biopic erhoffen, aber dann mit einer - möglichen - Liebesbeziehung zwischen dem Arzt und Diana bedient werden.

Da wo sich der Film ganz besondere Mühe gibt ist das Einfangen von weltberühmten Szenen, die auf Foto oder Zelluloid gebannt wurden. Hirschbiegels Diana, deren Charakter in diversen Teilen bestimmt auch real so war, ist eine zutiefst gedemütigte Frau, von ihrem Gatten betrogen, den sie geliebt hat, von der Monarchie nicht gewollt, dann aber wiederum vom Volk geliebt, ja fast angebetet. Überall wo sie auftaucht, grinst man sie dummdämlich an. Mit der Presse spielt sie ein gefährliches Spiel, nutzt sie einerseits für sich, aber nur bis zu einem bestimmten Punkt. Dann wiederum das Leben und das Leiden unter Paparazzis. Ich sah die Beziehung wie sie hier dargestellt wurde, weniger als romantisch sondern vielmehr als Übersprungshandlung.

So wie Khan hier dargestellt wird, ist er freundlich und zuvorkommend zu ihr, etwas, dass Diana in ihrem Leben sicherlich vermisst hat. Er begehrt die Frau, weiß aber gleichzeitig auch, dass das keine Zukunft haben kann, da er kein normales Leben unter der Presse führen möchte, was - wie hier oft gezeigt wird - unmöglich ist. Diana hingegen klammert sich an ihn wie eine Ertrinkende an einem Strohhalm. Sie sitzt um 2:00 Uhr morgens im Krankenhaus und wartet, dass er nach einer OP aus dem Saal kommt, stalkt ihn, ruft ihn an, steht vor seinem Fenster und ruft hoch und dergleichen. Ich interpretiere die Liebesgeschichte also nicht aus einem romantischen sondern psychoanalytischen Blickwinkel heraus. Diana wusste nicht, an wen sie sich wenden konnte. Khan kam daher im richtigen Augenblick und vom ersten Moment an, wo sie ihn sah, hängt sie sich dran.

Eine eher untypische Richtung für Oliver Hirschbiegel. Der Film ist durchaus kein Flop, aber alles andere als ein Biopic. Davon sollte sich der Zuschauer lösen, damit er den Film als Unterhaltungsfilm genießen kann, als ein Drama mit historischem Vorbild. Nicht mehr, aber auch nicht weniger...
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am 4. Oktober 2014
Ein schöner und sanfter Film. Die überaus schlechten Kritiken, die der Film von vielen Seiten abbekommen hat, hat er NICHT verdient. In diesem Film wird niemand schlechtgemacht oder verurteilt. Es werden keine Vorurteile bestätigt oder zerstreut. Man hat ein gutes Gefühl bei diesem Film, weil hier mit Kritik sehr sparsam umgegangen wird. Und schon aus diesem Grunde hätte er doch mehr positive Resonanz verdient.

Ein schöner und romantischer Liebesfilm. Leute die gern ruhige, sanfte Romanzen gucken werden ihn mögen. Allerdings ist etwas wenig Diana-Charakter in dem Film und er geht nicht ganz als Biographie durch. Man könnte auch denken, es ist einfach ein Film über eine Frau, die Diana heißt und nicht unbedingt ein Film über eben DIE Lady Diana, Princess of Wales. Der Film beleuchtet auch nur die späteren Jahre von Diana, wo sie ihr eigenes Glück sucht, fernab der Monarchie... Naomi Watts zeigt hier eine sanfte, gefühlvolle und sympathische Diana.
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am 7. Februar 2016
Der Film ist ein gelungenes Portrait von Diana, wenn auch nur einen kurzen Zeitraum ihres Lebens umfassend, und das ganz ohne künstliche Aufbauschung von Gutem oder Schlechtem, was man sonst nur allzu oft in den Medien erlebt hat. Diana wurde entweder in den Himmel gelobt oder zutiefst angezweifelt. Ich finde, der Film läßt offen, wie man über sie denken kann/darf. Das ist erfrischend, und jeder kann beim Schauen selbst entscheiden, wie er/sie Diana betrachten möchte. Naomi Watts hat meines Erachtens nach die Rolle gut ausgefüllt und ohne großes Getue eine Diana dargestellt, wie man sich die Prinzessin gut vorstellen konnte. Mein Fazit: geliebt werden und wieder lieben möchte jeder, auch Prinzessinen....
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am 28. Januar 2016
Der schlechteste und langweiligste Film den ich je gesehen habe. Die Schauspieler sind gekünstelt und leider gar nicht überzeugend.
Eine Enttäuschung auf jedem Gebiet.
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