Learn More sommer2016 HI_PROJECT Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Lego Summer Sale 16 Fashion Sale Hier klicken Sport & Outdoor calendarGirl Cloud Drive Photos Sony

Kundenrezensionen

4,6 von 5 Sternen16
4,6 von 5 Sternen
Format: Audio CD|Ändern
Preis:6,98 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

"Amsterdam" setzt nahtlos an die Ereignisse von "Tod eines Freundes" an und nimmt den Hörer auf eine turbulente Zugfahrt mit, bei der den Protagonisten keine Zeit zum Verschnaufen bleibt. Ndoyo, als Werkzeug der bösen Seite, wird herrlich unterhaltsam von Jürgen Kluckert verkörpert und erobert nicht nur heimlich die Sympathie des Hörers, sondern auch den Kopf von Rosqvana und eine Geisel, was Hunter in eine unangenehme Lage bringt. So mischen sich fetzige Actionszenen und Dialoge gekonnt zu einer packenden Fortsetzung. Allein die bildliche Vorstellung eines abgetrennten, quatschenden Kopfes in der Hutschachtel und ein fluchender Champman (Frank Felicetti) als Geisel in der Hand von Ndoyo sorgen für Spaß. Als dann noch Red Jong in die Geschichte eingreift und von Herman von Ulzen erneut mit einem diabolischen, aber niedlich-süffisanten holländischen Akzent versehen wird, zieht die Folge den Hörer vollständig in den Bann.

Dabei folgen noch viele gute Szenen: Schlag auf Schlag, garniert mit viel Humor, frechen Sprüchen - bisweilen auch recht trashig - und einer spannenden Handlung geht es rund in "Amsterdam". Denn, letztendlich beginnt mit den Erlebnissen im Zug erst das Abenteuer und bringt seit langer Zeit auch wieder eine ordentliche Portion Gruselatmosphäre hervor. Red Jongs Fähigkeiten und Aktionen sind gekonnt im Labor in Szene gesetzt - untermalt mit düsteren Klängen sowie durchweg passenden Effekten.
Abzuwarten bleibt, wie sich die Serie fortan entwickeln wird. Marco Göllner, "Universalgenie" und wohl mitunter nicht ganz unschuldig am Format und der durchweg überzeugenden und innovativen Erzählstruktur der Hunter-Zyklen, steht ab der kommenden Folge nicht mehr zur Verfügung. Seine Ideen und Umsetzung haben der Serie das gewisse Etwas verliehen, egal ob man die Heftvorlagen kannte oder nicht. Bleibt zu hoffen, dass Dorian auch diese Veränderung souverän verkraftet.

Kurzum: "Amsterdam" ist immer eine Reise wert, so auch hier. Einsteigen und genießen, es gibt eine fortschreitende Rahmenhandlung in diesem Zyklus, eine stimmige Einzelepisode und jede Menge Humor. Hunter pur.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
Mit der 24. CD der Reihe Dorian Hunter bekommt der Zuschauer 29 spannende Episoden geboten, die zusammen eine Laufzeit von 65 Minuten haben. Die Serie basiert auf einer Reihe von Horror-Heftromanen, die von 1973 bis 1977 erschienen sind. Der Held der Serie ist Dorian Hunter, ein Dämonenkiller. Zusammen mit seiner Gefährtin, der Hexe Coco Zamis, kämpft er gegen die dunklen Mächte auf der Erde.

Die Folge „Amsterdam“ entführt den Zuhörer erst einmal in das Haus des Antiquitätenhändlers Thören Rosqvana. Hunter hofft, dass er hier den gesuchten goldenen Drudenfuß findet, das einzige Mittel gegen den Dämonendrilling. Doch auch hier wird er nicht fündig. Allerdings ist sein Kopf noch da abgetrennt von Thörens Körper. Und Dorian braucht den Kopf um das Mittel zu finden. So macht er sich mit ihm zusammen auf dem Weg nach Amsterdam…

Im Ganzen gesehen bekommt der Zuhörer bei Dorian Hunter - Amsterdam aus dem Hause Folgenreich wieder ein gelungenes Hörspiel geboten. Die Stimmen der Protagonisten sind jederzeit gut zu verstehen, die Geschichte ist spannend und zeigt keinerlei Längen. Wer schon die ersten CDs der Reihe mochte, kann hier keinen Fehlkauf machen. Kauftipp!
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
„Amsterdam“ schließt nahtlos an die letzte Folge an und geht sogleich in die Vollen, so dass es Dorian Hunter und seinen Gefährten nicht vergönnt ist, die gravierenden Ereignisse des vergangenen Abenteuers angemessen zu reflektieren. In dem Hörspiel sind die beiden Romane „Der Kopf des Vampirs“ und „Die Rattenkönigin“ vereint, was durchaus sinnvoll ist. Dadurch bekommt die Geschichte nämlich ihre unverwechselbare Dynamik. Leider ist dies das letzte Hörspiel der Serie DORIAN HUNTER aus der Feder von Marco Göllner. Sein Stil ist einfach unverwechselbar und hat die Serie auf einzigartige Weise geprägt. Gerade die letzten Folgen haben wieder mal gezeigt, wie gut er sich mit der Materie auskennt. Vor allem in Sachen Dramaturgie, Spannungsaufbau und Wortwitz ist „Amsterdam“ ein Paradebeispiel für die Schaffenskraft von Göllner, seines Zeichens Autor, Sprecher und Regisseur in Personalunion.
Schauplätze der Geschichte sind der Zug aus der Schweiz nach Amsterdam, das Haus von Red Jong und die Unterwelt der Grachten-Metropole. Hier kommt es auch zu der verhängnisvollen Begegnung zwischen der Rattenkönigin, gesprochen von Kerstin Sanders-Dornseif, und Donald Chapman. Frank Felicetti ist einfach die perfekte Besetzung des Puppenmanns. Gerade der gemeinsame Auftritt der beiden beliebten Charaktere Chapman und Cohen machen die vorliegende Folge so besonders. Frank Gustavus ist wieder voll in seinem Element, vor allem dann, wenn er sich in den verbalen Schlagabtausch mit Dorian Hunter begibt. Thomas Schmuckert mimt den Dämonen-Killer mit lässiger Coolness und Claudia Urbschat-Mingues ist und bleibt die ultimative Coco Zamis. Red Jong wird von Herman van Ulzen herrlich diabolisch mit holländischem Akzent gesprochen. Das Highlight dieser Folge ist aber mit Sicherheit Jürgen Kluckert in der Rolle des einfältigen kreolischen Handlangers Ndoyo, der zwar auf der Seite der Bösen agiert, aber trotzdem die Sympathien des Hörers hat, noch ehe man seine tragische Hintergrundgeschichte kennt. Im aufschlussreichen Epilog erfährt man übrigens wie es mit der Inquisitions-Abteilung des Secret Service weitergeht.
Der Soundtrack ist dank MoorlandMusic auch dieses Mal von herausragender Qualität, vor allem in den Action-Szenen. Und dank der Mutationen von Red Jong geht es ordentlich zur Sache. Für alle Fans des DÄMONEN-KILLERS oder jene, die es werden wollen, ist diese Folge Pflicht.
33 Kommentare|Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 1. März 2014
Dorian Hunter, Coco Zamis, Marvin Cohen und Donald Chapman sind im Zug unterwegs nach Amsterdam. Mit dabei ist der abgetrennte Kopf von Thören Rosqvana, der in Amsterdam von Schwarzmagier Red Jong einen neuen Körper bekommen soll. Im Gegenzug will er dem Team verraten, wo der magische Drudenfuß versteckt es, mit dem es möglich ist, den Dämonen-Drilling zu töten.
Jong ist nicht nur ein Mitglied der schwarzen Familie, sondern auch Chirurg mit der Neigung zu grausamen, absurden Experimenten an Menschen, Tieren und Dämonen. Von daher kommt ihm Rosqvanas Kopf gelegen, allerdings nicht so, wie der es sich erhofft hat. Jong verfolgt andere Pläne und schickt seinen Diener Ndovo vor, um den Kopf vorab in die Finger zu bekommen und nebenbei auch noch gleich die Gehirne von Dorian Hunter und Coco Zamis.

Amsterdam schließt nahtlos an die Ereignisse der letzten Folge „Tod eines Freundes“ an und geht genau so temporeich und dynamisch weiter, wie die letzte Folge aufhörte.
Die verschiedenen Schaupätze, der Zug nach Amsterdam, Jongs Haus und die Unterwelt der Rattenkönigin verstärken die Dynamik der Geschichte noch und reißen den Hörer mit. So ist aus der leider letzten Folge aus der Feder von Marco Göllner ein grandios umgesetztes Hörspiel geworden, das den Hörer mitzieht in die Welt der schwarzen Magie und ein wahrer Hörgenuss ist.

Auch das Sprecherteam, wie gewohnt Thomas Schmuckert in der Rolle von Hunter und Claudia Urbschat-Mingues in der Rolle von Coco Zamis, bekommt grandiose Unterstützung von tollen Stimmen wie Frank Felicetti (Donald Chapman), Frank Gustavus (Martin Cohen) und Herman van Ulzen (Red Jong), der herrlich diabolisch mit holländischem Akzent spricht. Absolut grandios Jürgen Kluckert in der Rolle des einfältigen, aber sympathischen Kreolen Ndoyo, der trotz seiner Tätigkeit für den bösartigen Jong, die Sympathien der Hörerschaft auf seiner Seite hat.

Sound- und Geräuschkulisse sind in gewohnt hoher Qualität und unterstreichen die Stimmung gekonnt. Besonders die musikalische Untermalung in den Actionszenen ist bestens gelungen.

Das Cover, in gewohnt düsterer Hunter-Manier, zeigt eine Person, die in einem dunklen Zimmer im Bett liegt. An der geöffneten Zimmertür ein Person, die einen zweiköpfigen Schatten an die Wand wirft. Das Cover passt wunderbar zur Folge und ermöglicht dem Betrachter schon vorab eine Idee der grausamen Experimente, die Jong hervor gebracht hat.
Im Booklet gibt es neben Sprecher- und Produktionsdaten noch eine Beschreibungen des Drudenfußes, der im Hörspiel eine wichtige Rolle spielt.

Fazit
Nicht nur für Fans der Serie ein Muß, dieses Hörspiel glänzt durch großartige Story, überragende Sprecher und aufwändigen Soundtrack. Eine Kombination der perfekten Zutaten, die „Amsterdam“ zu einem absoluten Highlight der Serie machen.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
Erster Eindruck: Besuch bei den Ratten der niederländischen Stadt…

Nachdem der Dämonendrilling eine große Bedrohung für die ganze Welt ist, ist das Team um Dorian Hunter auf der Suche nach dem Drudenfuß, denn nur das mächtige magische Artefakt kann den Drilling stoppen. Die Spur führt sie nach Amsterdam, doch schon auf der Zugfahrt begegnen sie dem einfältig wirkenden Ndoyo, der bald schon zu einer großen Gefahr wird…

Langsam aber sicher kristallisiert sich ein neuer roter Faden bei Dorian Hunter heraus, der nach der Vernichtung von Asmodis die Rahmenhandlung für die neuen Folgen bietet. Die Geschichte um den Drudenfuß wird hier vorangetrieben und ist der Kern der Handlung, doch darum wurde eine eigenständige und sehr hörenswerte Geschichte gestrickt, die viele andere Elemente unterbringt. Kurz nach dem Start der Handlung sind Dorian Hunter, Coco Zamis, Marvin Cohen und Donald Chapman mit dem Zug auf der Reise nach Amsterdam und begegnen Ndoyo, der mit seiner puren Kraft, aber auch der geistigen Einfältigkeit und der besonderes Sprechweise auffällt und zu einer gelungenen, außergewöhnlichen Figur wird. Hier entwickelt mit der Zeit ein Psychospiel, denn lange Zeit ist nicht klar, was Ndoyo wirklich will. Die Stimmung ist dabei aufgereizt und spannungsgeladen, bietet aber auch viel Raum für die zynischen Kommentare der Charaktere, insbesondere Donald Chapman mit seiner großen Klappe sorgt für einige Lacher. Angekommen in Amsterdam geht die Folge noch einmal in eine ganz andere Richtung, präsentiert unterschiedliche Atmosphären, Handlungssträngen, die sich abwechseln und eine gelungene Dynamik präsentieren. Und so gibt es dann auch gleich zwei spannende Höhepunkte, die parallel zueinander stattfinden und gerade gemeinsam so gut wirken. Interessante Charaktere, intensive Stimmungen, eine gute Portion Humor und die typische Stimmung der Serie – eine starke Folge für den Dämonen-Killer.

Ndoyo wird von Jürgen Kluckert gesprochen, der mal wieder eine ganz andere Wirkung in sein Repertoire aufnehmen kann. Mit langsamer Sprechweise, sehr schlichter Wortwahl und intensiver Betonung kann er sowohl in den Dialogen als auch in seinen kurzen Erzählteilen voll überzeugen. Frank Felicetti fällt mit seiner hohen, leicht verzerrten Stimme als Donald Chapman wieder auf und kann den vorlauten Zwerg mit seiner ganz eigenen Nuance versehen. Herman van Ulzen sorgt mit seiner kühlen, berechnenden Art und dem leichten, glaubhaften holländischen Akzent für die passende Stimmung. Weitere Sprecher sind unter anderem Lutz Riedel, Frank Gustavus und Kerstin Sanders-Dornseif.

Sehr professionell und ausdrucksstark ist auch wieder die akustische Untermalung des Ganzen gelungen, was der Handlung wie immer den letzten Schliff gibt. Wuchtige, elektronische Musik mit hervorstechenden Gitarrenriffs unterstreicht die düstere Atmosphäre und ist meist präsent, mal leise im Hintergrund, mal hervorstechender in den Szenenübergängen. Und wenn sie dann aussetzt, ist die Betonung des Dialogs auch so garantiert.

Die Covergestaltung bleibt dem Look der vorigen Folgen treu und schafft es trotzdem, ganz eigenständig und nur auf diese Folge zugeschnitten zu sein. Ein Bett steht in einem dunklen Zimmer, durch die offene Tür fällt Licht darauf, während eine Gestalt einen Schatten an die Wand wirft. Im Inneren des kleinen Booklets gibt es dieses mal einen kleinen Text, der die Bedeutung des Drudenfußes noch einmal erläutert.

Fazit: Wieder hat es das Produzententeam geschafft, eine Folge zu schaffen, die einerseits bestens in die Serie passt als auch völlig für sich allein steht. Die interessante Figur des Ndoyo am Anfang, die spätere Teilung der Handlung, faszinierende Gedankenspiele und eine große Portion Humor setzen die Reizpunkte für die spannend erzählte Geschichte, die zudem die Haupthandlung noch deutlich vorantreibt.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 21. April 2016
Klasse... Suchtgefahr... Spannend und Lustig... Erzählung wird so erzählt, als stehe man mitten im Geschehen... Und die lustigen Sprüche immer... Einfach der Hammer... 😊
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 7. Oktober 2014
Nicht so gut wie der Mehrteiler davor, aber gut gemacht. Die Sprecher, allen voran Dorian Hunter selbst lassen auch hier allerdings jeden Anflug von Angst/Bedrohung außen vor. Das fehlt mir etwas. Die sarkastische Art des Titelhelden gefällt mir seit Folge 1 gut, jedoch auch in Momenten größter Gefahr haben die Akteuere stets einen lockeren Spruch drauf.
Da wirkt J. Sinclair etwas realer da der Held dort auch mal in größter Bedrängnis menschlicher wirkt + Angst zeigt.
Die Story eignet sich auch wieder nicht zum nebenher hören, Sind die Dialoge + der Monolog des Helfers des irren Arztes doch etwas zu anstrengend um der Story zu folgen wenn man nicht konzentriert zuhört.
Da ich vom Vorgänger schon kaum noch etwas wusste tat ich mich schwer im ersten Moment mitzukommen das Dorian + Coco mit dem Vampirkopf unterwegs waren. Allein die ständigen Streiterein der beiden kleinen + großen Helfer sind das Reinhören wert.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 17. September 2015
... aber dennoch um Welten besser als andere Hörspielserien. Diese Folge brilliert weniger durch Spannung, als durch die Art der Erzählung. Der tumbe Ich-Erzähler bringt einen lustigen Touch in die Geschichte, ohne dass es albern oder platt wirken würde. Und Jong mit seinem holländischen Akzent habe ich ohnehin schon lange ins Herz geschlossen. Ein Bösewicht muss eben nicht immer eine rauhe, tiefe Stimme haben.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 19. Mai 2014
Nach Ausflügen in doch eher gewöhnungsbedürftige, aber wohl künstlerisch anspruchsvolle Gefilde, kann man in "Amsterdam" wieder der Geschichte folgen, ohne dem Straßenverkehr die Konzentration zu verweigern.
Gute Story, wie immer tolle SprecherInnen, nicht zu viel Schnickschnack und eine anständige Atmosphäre - so muss das sein!
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 10. April 2014
Mit "Dorian Hunter 24: Amsterdam" wird nun das Ende einer sechsjährigen Zusammenarbeit mit dem Regisseur und Autor Marco Göllner eingeläutet. Und ich kam während seiner letzten Episode nicht umhin zu bemerken, dass er für Folge 24 noch einmal alle seine erfolgreichen Tricks und Kniffe aus der Schublade geholt hat, um diese zu weiten Teilen grandios in die Geschichte einzubinden. Es macht einfach Spaß Dorian auf seiner Reise nach Amsterdam zuzuhören.

Doch der Anfang gestaltet sich zunächst etwas schwierig. So hechelt die erste Minute jemand ins Mikrofon, ohne dass ich eine Ahnung hatte, was da jetzt abgeht. Erst nach einem Telefongespräch wurde mir bewusst, dass die aktuelle Episode genau da ansetzt, wo die vorhergehende aufgehört hat. Aber die Handlung sollte an anderer Stelle mit anderen Personen weitergehen. Dazu gehört auch Ndoyo, dessen Gedankengänge zu Beginn auch etwas verwirrend auf mich wirkten, da ich nur schwer einschätzen konnte: Sagt er etwas zu Anderen, zu sich selbst, oder denkt er es einfach nur? Im Verlauf der Geschichte sollte sich das Stilmittel der "plappernden Gedanken" noch als ziemlich amüsant und auch interessant herausstellen. Ein besonderes Highlight bilden die vielen kleinen Hintergrundinformationen zu den Guten als auch Bösen. Diese wurden mit einer gewissen Leichtigkeit in ernsthaften, bösartigen, aber auch komischen Gesprächen eingebunden. Neben den Worten kommen auch die Action und der Grusel nicht zu kurz. Ersteres wird in unübersichtlichen Szenen mit Dorian Hunter als Erzähler unterstützt, oder durch die bereits erwähnten Gedankengänge. Das Grausen entsteht durch die doch recht merkwürdigen und ekelerregenden Gestalten von Red "Frankenstein" Jong. Leider habe ich in all dem unterhaltsamen Trubel ein bisschen vergessen, weshalb Dorian Hunter und sein Team nach Amsterdam gefahren sind. Erst als sie auf die Rattenkönigin treffen und die Unterhaltung beim Drudenfuß endet, wurde das eigentliche Ziel wieder in Erinnerung gerufen.

Die Charaktere bzw. die Sprecher stehen der Handlung aber in nichts nach. Auf der einen Seite ist der moderne Dämonenjäger Dorian Hunter, grandios gesprochen von Thomas Schmuckert, der durch sein Team, bestehend aus Claudia "Coco" Urbschat-Mingues, Frank "Chapman" Felicetti und Frank "Cohen" Gustavus in den letzten 24 Hörspielepisoden viel mehr erreicht hat, als je einer seiner Vorfahren zuvor. Aber die eigentlichen Stars sind Jürgen Kluckert als Ndoyo und Herman van Ulzen als Red Jong. Jürgen Kluckert dürfte vielen Hörspielfreunden als die Stimme von Benjamin Blümchen bekannt sein, und eben in genau dieser Manier kommt er auch als Ndoyo rüber, nur etwas tragischer und verstimmter, sodass man eigentlich mehr Mitleid als Furcht vor dem riesigen Creol empfindet. Sein Befehlshaber ist Red Jong, der durch van Ulzen einen fast charmanten niederländischen Akzent bekommt. Doch wahrscheinlich besteht die Gefahr genau darin, dass man mit einem geistig umnachteten Frankenstein aufgrund seiner freundlichen Stimme eher Sympathien hegt, anstatt ihn wegen seiner Experimente zu verachten. In Kombination mit Kerstin Sanders-Dornseif, die ihre Stimme der Rattenkönigin Arline geliehen hat, wirkt das Duo wie eine ganz böse Variante von Disneys "Die Hexe und der Zauberer". Und auch bei der Geräusch- und Musikkulisse hat sich Marco Göllner nicht lumpen lassen, und reichert sie mit vielen unterschiedlichen Effekten und Musiksnippets an, welche die düstere und schaurige Atmosphäre sehr gut untermalen, und "Dorian Hunter 24: Amsterdam" das i-Tüpfelchen aufsetzen.

Fazit:
Marco Göllner hat mit "Dorian Hunter 24: Amsterdam" noch einmal bewiesen, wie sehr er sich dem Hörspielgenre verschrieben hat; schade, dass es für diese Serie die letzte Folge ist, bei der er mitgearbeitet hat. Trotz anfänglicher kleineren Schwierigkeiten habe ich mich schnell unterhalten gefühlt und die spannenden, lustigen und gruseligen 65 Minuten sehr genossen.
0Kommentar|Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Haben sich auch diese Artikel angesehen

6,98 €