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Consolamentum
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am 28. Februar 2014
... denn hier werden Riffs und eine finstere Stimmung geboten, die man unter Nichtberücksichtigung des Funeral-Doom selten intensiver gehört hat, und auf die auch ein Toni Iommi stolz wäre - starke Songstrukturen und Melodiebögen, klasse Soli und eine Stimme, die sakraler und eigenständiger kaum sein könnte:

Das sind The Wounded Kings, eine der wenigen Bands, die wie beispielsweise Avatarium, Chalice (Australien), Hooded Menace, Virgin Black oder auch Dolorian, dem Einheitsbrei der unzähligen Retro-Doom- und Dauer-Sabbath-Plagiate (wie beispielsweise Orchid oder Earthride), obwohl natürlich einige Parallelen zu BS erkennbar sind, entfliehen kann, um sich eine eigene Nische zu schaffen!

Im Gegensatz zu Avatarium sind sie aber generell nur für Freunde der langsamsten Spielart des Heavyrocks interessant, und somit absolut nicht massenkompatibel!

Wir haben hier vier "Hauptsongs", welche jeden vernünftigen Doom-Freak förmlich in Ekstase versetzen müssten, sofern er auch auf weiblichen Gesang im Stile von Jex Toth, J..A. Smith (Avatarium) oder Mariana Holmberg (Left Hand Solution) steht, und sich mit Ultra-Slow-Doom wie ihn "Warning" oder "Pallbearer" zelebrieren, anfreunden kann. Sharie Nylands einzigartiger Gesang strahlt eine gewisse Wärme aus, wirkt aber gleichzeitig völlig unnahbar und beschwörend!

"Gnosis" und "The Silence" sind allerdings durch Einleitung bzw. Finale ein wenig arg lang geraten, denn "Gnosis" z. B. braucht halt erst mal drei Minuten, bis es richtig anfängt!
But whatever, richtig geniale Doomer! Mit "Elige Magistrum" und "Sacrifice" werden zwei überzeugende Kurz-Instrumentals ausgepackt, die vor allem bei den Soli etwas an "Lost Paradise" Zeiten von "Paradise Lost" erinnern.
"Space Conquerer" wirkt dem Namen entsprechend etwas "spaciger", und der Schlagzeug-Part erinnert mich ein wenig an das "Ngorongoro" Intro von Goddo's "Pretty Bad Boy" von 1981 (kanadische Hardrockband, hierzulande nicht sonderlich bekannt), wenn auch etwas verhaltener.

Eine Platte, umgeben von düsterer Eleganz, durchzogen mit ultraschweren Gitarrenwänden und wabernden Orgelsounds, also ein starkes Stück Extrem-Doom.
An den Vorgänger kommt „Consolamentum“ zwar nicht ran, aber 8,5 von 10 Punkten dürften angemessen sein, hier also gute vier Sterne!
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