Fashion Sale Hier klicken Fußball Fan-Artikel indie-bücher Cloud Drive Photos OLED TVs Learn More Indefectible Sculpt Bauknecht Kühl-Gefrier-Kombination A+++ Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Autorip Summer Sale 16

Kundenrezensionen

1,4 von 5 Sternen324
1,4 von 5 Sternen
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 18. November 2013
Mag sein dass Uderzo versucht hat, die Geschichten aus dem gallischen Dorf der Verrückten weiter zu entwickeln.
Dass er den beiden antiken Helden dafür aber eine SciFi-Action-Geschichte andichten musste, ist traurig.
Das ist kein Fortschritt sondern wirkt verzweifelt.
Die Dialoge waren seit dem Tot von Goscinny nie mehr so unglaublich zielsicher, ausgefeilt und gleichzeitig so spontan und authentisch. Man konnte damals buchstäblich, ohne die Bilder anzuschauen, alle Dialoge der richtigen Figur zuordnen weil die Dialoge mit den Figuren "lebten".
Wie groß der Einfluss der Übersetzung war, kann ich nicht sagen.
Die Bände danach hatten diese sprachliche Klasse nicht mehr. Zeichnerisch waren sie immer noch unglaublich gut.
Aber: Die Bände danach waren trotz allem immer noch lustig und hatten noch ein wenig Seele.

In diesem Band jedoch sind die Dialoge aller Figuren austauschbar, beliebig und abgedroschen.
Das selbe gilt für die arg konstruierte und wirre Hintergrundgeschichte.
Diese ist unglaublich trivial und dünn.Ein Micky Maus Plagiat in Gallien? SciFi-Roboter gegen Zaubertrank?
Frühere Geschichten erfüllten zwar nie den Anspruch auf geschichtliche Korrektheit, aber ein Körnchen Wahrheit war immer drin.
Sie waren mit derartig viel Augenzwinkern und Liebe geschrieben dass man es manchmal gar nicht fassen konnte.
Außerdem konnte man sich ruhigen Gewissens einreden dass die Geschichte tatsächlich stattgefunden haben könnten...
Das war DIE (wenn auch recht wackelige) Rechtfertigung für Generationen von Lehrern diese Heftchen quasi als "Lehrmaterial" mit in den Unterricht zu schleppen. Keine Spur mehr davon in diesem Band.

Beim Lesen dieses Bandes bin ich emotional Achterbahn gefahren.
Zuerst, wie üblich, gespannt auf ein neues Abenteuer. Dann leicht irritiert ob des noch nicht einsetzenden typischen AsterixundObelix-Gefühls (das gibts wirklich :-) ). Anschliessend die bange Hoffnung darauf dass die Geschichte den Bogen vielleicht noch schafft um gegen Mitte des Hefts mit voller Wucht zu erkennen dass hier nichts mehr zu retten ist.
Das Heft ein Schatten früherer Bände die ein Quell guter Laune und heftiger Lachattacken waren.
Bei diesem Band liest man sich bis zum Schluss durch, so wie man sich durch eine laue Suppe löffelt weil man nichts anderes hat.
Die Melancholie am Schluss ist fast schon schmerzhaft.
Ich akzeptiere die Zeitgenossen die diesem Band eine gute Kritik geben, nachvollziehen kann ich es nicht.
Aus rein handwerklicher Sicht ist der Band sicher ganz gut. Zu einem echten "Asterix und Obelix" fehlt ihm jedoch alles was einen echten "Asterix und Obelix" eben ausmacht: Magie, lebendige Dialoge, Authentizität,Pointen wie gut gezielte Nadelstiche.
Für Sammler ist es klar ein Muss weil dieser Band die, wenn auch traurige, Entwicklung der Asterix und Obelix Reihe zeigt.
Für Genussleser ist der Band nicht zu empfehlen.
Lieber noch einmal "Asterix bei den Schweizern" lesen... ("Die Peitsche, die Peitsche!!!...") :-)
11 Kommentar|28 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 14. Oktober 2005
Wenn ich hier schreibe "Asterix ausserirdisch" könnte das wie ein grosses Lob klingen: Asterix so gut, dass es schon nicht mehr wie von dieser Welt ist? - Leider nein, im Gegenteil!
Die Geschichte beginnt noch verheissungsvoll. Asterix und Obelix gehen auf Wildschweinjagd, aber,... - was ist denn das? Die Wildschweine sind erstarrt, hart wie ein Brett und somit ungeniessbar, der Wald still, kein Vogelgezwitscher, keine Geräusche. Als Leser hat man das Gefühl, jetzt starte eine tolle Geschichte. Haben sich die Römer, hat sich Caesar eine neue Gemeinheit einfallen lassen, um die Gallier doch noch zur Strecke zu bringen? Versucht man vielleicht, ihnen durch geheimnisvolle Zaubermittel die Nahrungszufuhr (Wildschweine!) abzuschneiden?
Bald aber die grosse Enttäuschung: Ausserirdische sind ins Dorf gekommen, eine Figur namens "Tuun",die aussieht wie Micky Maus mit zu klein geratenen Ohren und seine geklonten Diener, eine Art Schwarzeneggers in Superman-Kostümen. Es entspinnt sich nun eine Story ohne jegliche Spannung und Witz, die nicht zu interessieren vermag. Gähn!!! Der Asterix-Fan liest fertig und sehnt sich zurück nach der guten, alten Zeit, als Asterix-Hefte noch raffinierte Storys mit witzigen Anspielungen enthielten.
Uderzo wolle mit diesem Album Walt Disney ehren, steht in einem Hinweis am Schluss des Heftes. Aber diese Geschichte hat weder das Raffinement der früheren Asterix-Alben noch etwas vom Zauber der Disney-Geschichten! Schade! Uderzo hat als Zeichner über Jahrzehnte hinweg viel geleistet, aber jetzt sollte er wirklich aufhören!
0Kommentar|53 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 20. Februar 2006
War vielleicht alles nur ein großes Missverständnis? Man merkt es dem Band "Gallien in Gefahr" an: das sollte Uderzos Spätwerk werden, in dem er dem Leser durch die Blume seine Kunst erklärt. Darunter leidet der ganze Band. Das geht gründlich schief, denn so viele Meriten sich Uderzo erworben hat, ist er eben doch keiner der ganz großen Ästheten und Theoretiker der belgisch-französischen Comicszene, eben kein Franquin oder Herge. Und so wird um Uderzos Kernaussagen (japanischer Comic: schlecht, Amerika: Beschützer und Inspiration, dennoch etwas suspekt) eine völlig wirre, uninteressante Geschichte konstruiert, die mit pausenlosen Kämpfen und dynamischen Szenen eher an eines der "Dragonball"-Heftchen erinnert. Dabei entfernt sich Uderzo völlig von der ursprünglichen Marschroute: das kleine gallische Dorf ist zur "Alles-geht"-Fantasywelt verkommen, in der jeder Knalleffekt verkommt; der Kontext zur Antike ist nicht mehr vorhanden, ebenso die augenzwinkernde Satire mit Bezug zur heutigen Welt. Aus der Entwicklung Uderzos vielleicht verständlich, denn er entwickelte mit den Jahren einen immer stärkeren Fantasy-Bezug, der hier seine Vollendung findet. Für den Leser ist das hier jedoch ziemlich ungenießbar.
0Kommentar|160 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 20. Oktober 2005
Was sich Uderzo wohl bei diesem Band gedacht hat? Fällt das Niveau der Asterix Bände seit dem Tode Goscinnys kontinuierlich, scheint es mit Band XXXIII. einen neuen Tiefpunkt erreicht zu haben. Diesem Asterix fehlt einfach jeglicher Witz und Charme der ihn normalerweise angenehm von amerikanischen und asiatischen Comics abgrenzte.
Doch in diesem Band ist alles anders. Zwei außerirdische Parteien, die bösen Nagmas (ja, Anagramme sind schon was feines...) und der gute Alien Tuun vom Planeten Tadsylwine (im Nachwort erwähnt Uderzo, dass der Band Walt Disney gewidmet sei), wollen in den Besitz des Zaubertranks. Weil die Story wirklich nicht viel hergibt (und man die Seitenzahl erhöhen wollte?), wird das Abenteuer dadurch unnötig verlängert, dass Tuun am Ende durch den Trank zum Riesen wächst. Hier und da noch ein paar laue Gags, und fertig is der Plot. Fehlt da nicht noch was? Ach ja, Asterix und Obelix kommen auch noch vor, und vermöbeln doch glatt ein paar Römer!
Wenigstens hat sich der Zeichenstil mehr oder weniger bewahrt, auch wenn das Titelbild vergleichsweise simpel und ideenlos daherkommt. Den Bildern selbst fehlen aber irgendwie die Details, und die Darstellung der Aliens und ihrer Krieger (Roboter und Arnie-Klone) ist lächerlich. Außerdem wird ein neuer Schrifttyp verwendet, was einem erfahrenen Asterix Leser auffallen wird, aber nicht sonderlich schlimm ist.
Wieso also noch kaufen? Wegen dem Asterix Bonus? Weil man einfach alle haben muss? Oder weil dadurch manch ein älterer Asterix Band plötzlich viel besser erscheint? ...
0Kommentar|10 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
TOP 500 REZENSENTam 20. September 2011
Zwei außerirdische Rassen, die sich nicht wohlgesonnen sind, suchen Gallien wegen des Zaubertranks auf, um endlich einen Sieger zu bestimmen, da beide gleich stark sind...
Der spinnt dieser Band!!! Gallier und Außerirdische, das passt nun wirklich so garnicht zusammen. Die Supermänner mit dem Gesicht von Arnold Schwarzenegger ist ja noch eine nette Idee, doch der Band läßt tief blicken:
1) In keinem Band gab es so viele großformatige Zeichnungen, um auf 48 Seiten zu
kommen. Was hier betrieben wurde ist Streckung der Story auf Teufel komm raus.
2) Der Wortwitz fehlt fast völlig.
3) Wenn den Galliern letztlich jegliche Erinnerung an das Abenteuer genommen
wird, liest sich das fast wie eine Entschuldigung von Uderzo, das ihm nichts
besseres einfiel.
Ein Außerirdischer, der aussieht, wie ein Mix aus Mickey Mouse und Teletubbi, Erinnerungen beseitigen ala "Men in Black", fliegende Supermänner, dass der nur kurz vor diesem Band entstandene Film "Superman Returns" grüßen läßt, da kann ich echt nur sagen: Bitte, bitte, bitte, bitte, bitte, keine weiteren "Asterix"-Bände mehr, wenn sowas dabei heraus kommt.
Wie für wohl alle anderen Fans ist dieser Band der absolute, wohl nicht mehr zu überbietende "Asterix"-Tiefpunkt. Und auch wenn ich als Fan alle Bände habe, ist dieser hier der einzigste, der von mir nur 2 Sterne bekommt. Das hätte ich mir nie träumen lassen, dass ein "Asterix"-Band qualitativ so tief stürzen kann.
Von Status des Meisterwerks, den viele frühere "Asterix"-Bände für sich beanspruchen dürfen ist dieser nur noch eines: Comic-Trash.
0Kommentar|9 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 5. Februar 2008
Nein, Gallien ist natürlich auch in diesem Asterix-Abenteuer nicht wirklich in Gefahr. Jeden ernsthaften Schaden verhindern die Helden aus dem gallischen Dorf in gewohnter Manier. Wie in jedem der vorherigen 32 Abenteuer auch. Der Spannungsbogen bestand ja auch spätestens ab dem dritten Band nicht mehr darin, ob das wieder gelänge, sondern auf welchem Weg es wohl gelingen werde und welche Anspielungen auf die liebenswerten Eigenarten der Franzosen und anderer Völker diesmal wieder das Abenteuer anreichern. Asterix lebte immer vom Wortwitz, von den liebevoll aufgebauten running gags - teilweise viele Bände übergreifend - von den feinsinnigen Formulierungen und der stetigen aber immer nur leichten Überzeichnung in Wort und Bild.

Na gut, ich schwärme da ein wenig von der guten alten Zeit der ersten Abenteuer. Nach dem Tod Goscinnys wurde die Messlatte der ersten 24 Bände nie wieder ganz übersprungen, einige der letzten Abenteuer wirkten schon deutlich konstruierter und "gewollter" als die noch vom kongenialen Duo Goscinny/Uderzo erstellten Koproduktionen. Auch der Humor kam nicht mehr so spielerisch daher, die Wortgeplänkel nicht mehr so feinsinnig. Das gilt übrigens sowohl für das französische Original als auch für die deutsche Übersetzung. Nach und nach wurden die Abenteuer immer grotestker und intellektuell immer belangloser. Trotzdem waren auch die letzten Bände noch immer mit Freude zu lesen.

Der neue Band "Gallien in Gefahr" allerdings setzt einen Tiefpunkt, der alles bisher dagewesene noch in erschreckender Weise unterbietet. Statt wieder zu feiner Überzeichnung zurückzufinden, schlägt Uderzo die brutale Scifi-Keule! Asterix bekommt es mit Außerirdischen zu tun. Die zu allem Unglück auch noch die Gestalt von Disney-Figuren haben. Eine solche Profanisierung und Vulgarisierung von Asterix hätte ich nicht in den schlimmsten Alpträumen gewärtigt.

Für die Franzosen muss das alles noch viel schlimmer sein. Die Grande Nation verteidigt ihr Kulturgut schließlich mit Zähnen und Klauen. Lieblingsfeind sind die USA, denen man gerne vorwirft, die ganze Welt mit Coca-Cola-Profankultur überziehen zu wollen. Die Disneysierung des urfranzösischsten Comics ist insofern für die französischen Fans ein kleiner Weltuntergang. Aber auch für den deutschen Asterixfan ist die Phantasielosigkeit dieses Abenteuers ein Jammer.

Früher konnten sich an Asterix sowohl Kinder als auch Erwachsene freuen, da unter der auch für Kinder zugänglichen Schicht der Strichmännchenabenteuer eine tiefere intellektuelle Schicht verborgen war: Karrikaturen von französischen Politikern, Anspielungen auf Schauspieler, Filme, Bräuche und Rituale des französischen Alltags und vieles mehr. Diese tiefere Schicht ist nun endgültig weggebrochen.

So ist nicht Gallien in Gefahr, sondern Asterix! Aus der anspruchsvollen Serie wird ein reines Kindercomicheft. Und dieser Niedergang, die McDonaldisierung von Asterix, wird durch die Bezugnahme auf Disney nun auch noch für den langmütigsten Fan mehr als offenkundig gemacht.

Uderzo selbst hat seine Verleger einmal gebeten, nach seinem Tode keine weiteren Abenteuer von anderen Zeichnern erstellen zu lassen. "Ich habe Angst, dass sie mir meinen Asterix sonst noch auf den Mond schießen", hatte Uderzo damals gesagt. Nun, so weit davon entfernt ist er nun selbst nicht mehr. Man muss auch wissen, wann es genug ist, Herr Uderzo - latürnich!
22 Kommentare|116 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 27. Oktober 2005
Der Band "Gallien in Gefahr" (franz.: "Le ciel lui tombe sur la tête") ist der mittlerweile 33. der Reihe und stellt in vielerlei Hinsicht ein neues Kapitel von Asterix dar. Auch hier war Albert Uderzo alleiniger Verantwortlicher, da er nach dem Tod Goscinnys die Reihe übernommen hatte.
In diesem Band bekommt das kleine, unbeugsame gallische Dorf Besuch von Außerirdischen, die sich gegenseitig bekämpfen und daher den Zaubertrank als Waffe einsetzen wollen.
Treue Asterixfans werden hier bestimmt schon gestutzt haben, denn Außerirdische sind etwas, das auf den ersten Blick nicht zur schönen, geschichtlich-ironischen Welt von Asterix passen will. Denn das Problem, das sich hier beim Lesen ergibt, geht weit über den neuen Aspekt an sich hinaus: Es stellt sich die Frage, wie sehr man als Schöpfer in eine lang gewachsene, ausgearbeitete und stilsichere Comicwelt eingreifen darf. Die Asterixreihe bezog ihren Charme daraus, geschichtliche Ereignisse und Zustände sarkastisch und augenzwinkernd zu verbiegen, um dann pointierte Geschichten darin einzubetten. In einem Band dieser Reihe Außerirdische zu sehen, die sich explosionsreiche Kämpfe mit futuristischen Waffen liefern, ist ziemlich unpassend.
Albert Uderzo versucht hier etwas Neues, auch im Zeichenstil. Er vermischt Aspekte der amerikanischen und der japanischen Comickultur, was sich dann klar im Aussehen der neuen Charaktere und in der Zeichendynamik äußert. Die Zeichnungen selbst sind übrigens auch im neuen Stil tadellos gelungen und toll koloriert, obwohl es befremdlich wirkt, seitenlang Bilder von fliegenden Raketen zu sehen, da dies eher japanischer Stil ist. Sowieso sind viele Stellen offensichtlich Anspielungen auf aktuelle Themen-genannt seien da nur ein Außerirdischer mit Supermankostüm und Unterhaltungen über Computer, sowie einige platt kritische Äußerungen. Die Charaktere selbst bleiben völlig auf der Strecke, sie wirken meist wie eine Perlenschnur, auf der die Handlung aufgereiht wird.
Was aber noch viel mehr stört als diese deplatziert wirkenden Aspekte ist die Tatsache, dass auch der Geschichte und den einzelnen Szenen jeglicher Biss, jedweder Sarkasmus und jene Situationskomik fehlt, die Asterix eigentlich ausmachen. Wenn überhaupt, blitzt sie nur kurz durch.
Insgesamt gesehen ist vom alten Asterix nicht viel übrig geblieben, da sich Albert Uderzo nicht auf die Pflege seiner Comicwelt, sondern auf Aktualität und Modernisierung konzentriert. Mag sein, dass die Serie hierdurch für neue Leser zugänglicher wird, aber das ist nicht das Wichtigste. Was bleibt, ist ein Gefühl großer Enttäuschung und eine Wertung von zweieinhalb Sternen.
F.P.
0Kommentar|29 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 15. Oktober 2005
Asterix ist leider nicht mehr das, was er mal war. Jetzt braucht es schon Science-Fiction und Außerirdische, damits spannend wird. Offenbar bieten Römer und Gallier nicht mehr genug Abenteuermöglichkeiten. Oder sind die Leser schon so abgestumpft, dass es Überirdisches braucht?
Die Story ist schon irgendwie ganz nett und am Schluss auch Asterix-typisch, jedenfalls nachdem ich meinen Widerstand heruntergeschluckt und über die Mitte hinaus gelesen habe.
Umwillkürlich denke ich bei der Maikäferartig gepanzerten außerirdischen Figur an Spider-Man.
Band 33 setzt fort, was mit "Asterix im Morgenland" schon begonnen hat: Den Realitätsverlust. Die Qualität von Asterix hat bisher darin bestanden, dass er (abgesehen von Zaubertrank und Co) bestechend realistisch, bestechend historisch war. Natürlich nicht als ein Geschichtsbuch, aber man hat sich nicht umsonst die Mühe gemacht Asterix auf Latein zu übersetzen.
In Band 33 habe ich den Eindruck, die Figuren sind ausgeliehen, um ein irgendwie gestricktes Abenteuer zu Asterix zu machen. Dazu passt auch, dass viele Dialoge als relativ platte Wortspiele herüberkommen.
Für Fans des herkömmlichen Asterix mag ich Band 33 kaum empfehlen. Natürlich könnte er eine neue Asterix-Fangemeinde finden, die auf Asterix außerirdisch steht und der die ersten 30 Bände zu bieder und brav sind. Für eine solche Fangemeinde kann Uderzo gern weiterproduzieren. Um mich weiter als Asterix-Leser zu gewinnen, müsste er allerdings wieder an Früher anknüpfen. Schade!
0Kommentar|119 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 15. Oktober 2005
Lieber Herr Uderzo, ihr Freund Goscinny fehlt Ihnen wohl immer mehr.
Hier wird der Zaubertrank zum Zankapfel intergalaktischer Rivalitäten und so können mit minimalem Einfallsreichtum von Asterix, Obelix und Miraculix und mit Hilfe des 'guten' Ausserirdischen die bösen Pokemonmonster vertrieben werden.
Die anfangs noch rätselhafte Wildschweinstarre mag Interesse erwecken, die plötzlich auftauchenden riesenhaft gezeichneten Raumschiffe werden hektisch gefolgt von einem Krach-Wumm-Effekt nach dem anderen. Mit jeder Seite entfernt sich dieser Band vom bisherigen, intelligent gepflegten Stil seiner (meistens guten) Vorgänger.
Diese dünne Story ist ein jämmerlicher Versuch einer Karikatur auf japanische Erfolgscomics, Superman, Schwarzenegger und Mickey-Maus.
Traurig. Ich habs zurück geschickt.
0Kommentar|63 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 9. November 2005
Als treuen Asterix (und natürlich auch Obelix) Fan wurde mir ein Dolch ins Herz gestoßen, als ich die ersten Seiten las - Science Fiction, naiv gezeichnete Außerirdische, Klone und futuristische Waffen. Eine Story, die man nicht von Asterix erwartet! Uderzo wollte vielleicht etwas anderes machen und die Jugend wieder für Comics begeistern, seine Fans wird er aber damit enttäuscht haben. Der eindeutig schlechteste Band von allen! 5 Sterne für die Zeichnungen (perfekt!) 0 Sterne für die Story
0Kommentar|27 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Gesponserte Links

  (Was ist das?)