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am 18. Mai 2014
Ich war noch nie auf Korsika, doch mit diesem Band lernt man zwei Dinge:

1. Die Korsen sind ein stolzes Volk. 2. Vor allem jedoch sind sie eines nicht: Franzosen.

Vielleicht versteht man als Nicht-Franzose nicht jeden doppeldeutigen Witz, doch ist es sonnenklar, dass man sich nicht mit ihnen anlegen sollte, weder als Römer in der Antike noch als Tourist der Gegenwart. Man sollte auch ihre Frauen in Ruhe lassen, d.h. nicht mal in die Augen sehen und schon gar nicht daran denken, sich in die internen Angelegenheiten der Familienclans einzumischen.

Sizilien ? Lachhaft. Auf Korsika wurde die Rache erfunden und man hält Männer, die Blutrache nehmen wollen nur solange zurück, wie eine Kastanie braucht, um vom Tisch zu fallen.

Das dies nicht der einzige "running gag" in diesem Album bleibt, dürfte klar sein und Asterix und Obelix sind ja auch keine Franzosen, sondern Aremoricaner, die einen von den Römern gefangenen Korsen wieder in seine Heimat bringen.

Doch selbst diese großmütige Tat erweckt nicht sofort das Vertrauen der Korsen. Erst die gemeinsame Dresche gegen die Römer lässt die Insulaner die Klappmesser einfahren und ein zaghaftes Lächeln auf ihren Lippen erscheinen. Ein kurzes Lächeln, wohlgemerkt, solange wie eben eine Kastanie braucht, um vom Tisch zu fallen.
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TOP 500 REZENSENTam 26. Januar 2015
Zu René Goscinnys Asterix-Erfolgsrezept gehörte es, die Klischees und Stereotype, die bezüglich der Völker (West-)Europas im Umlauf waren, gleichmäßig-gerecht ins Groteske zu übersteigern, ohne dabei jemanden bloßzustellen. Zu den Highlights zählten dabei sicherlich die Abenteuer bei den Briten, den Schweizern und den Spaniern. Manchmal fiel das Ergebnis nicht ganz so überzeugend aus (bspw. das Abenteuer bei den Belgiern), – dann gab es zwar einzelne treffende Charakterisierungen, die aber zu keinem nachhaltigen Gesamteindruck führten.

»Asterix auf Korsika« zeigt Goscinny und Uderzo in Bestform. Obgleich auch hier die auf der Ausbreitung von Klischees und Stereotype beruhende Charakterisierung der Korsen nicht gerade schmeichelhaft ausfällt (allein das eigenartige Verhältnis zur Demokratie!), entsteht dennoch insgesamt ein sympathisches Bild der Korsen. Dazu tragen auch Uderzos exquisite Zeichnungen bei, die einen recht schnell auf Korsika irgendwie heimisch werden lassen. Und die Geschichte ist aus einem Guss. Sie wirkt nicht, wie bei den schlechteren Asterix-Alben, wie eine Nummernrevue.

Das Korsika-Abenteuer erschien zuerst 1973 in ›Pilote‹. Die französische Albumausgabe kam noch im gleichen Jahr heraus. Die deutsche Übersetzung des Albums erschien 1975. Die vorliegende Neuausgabe von 2013 weist eine ›neue Kolorierung‹ auf, deren Vorzüge mir aber nicht sonderlich aufgefallen sind. Das (wohl maschinell erstellte) Lettering ist aber dem ursprünglichen Schriftsatz der deutschen Ausgabe deutlich überlegen.

Goscinnys sanft-bissiger Humor, der Asterix’ Erkundungen der europäischen Völker prägt, hat mindestens in Frankreich und Deutschland viel zur informellen Völkerverständigung beigetragen. Man darf nicht vergessen, dass die Klischees und Stereotype nicht allzu lang vor Erscheinen der Asterix-Reihe noch blutigste Konsequenzen hatten. Dem Autor Goscinny, selbst jüdischer Herkunft, war die Versöhnung über die kulturellen Grenzen hinweg eine Herzensangelegenheit.
Liest man heute »Asterix auf Korsika«, so fällt unweigerlich ins Auge, dass die klischeehaften Eigenschaften, die dort den Korsen zugeschrieben werden (bspw. Fixierung auf Familienehre, Blutrache, schlechte Arbeitsmoral und fragwürdiges Verhältnis zur Demokratie), heute vielfach und ganz unironisch als Charakteristika einer vermeintlich homogenen islamischen Kultur behauptet werden, die dem ›Abendland‹ fremd sei. Was würde Goscinny nur dazu sagen? Klar scheint jedenfalls zu sein: Er fehlt!
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am 8. Juli 2015
Asterix für immer: Nachdem diese Bücher in meiner Kindheit für die Allgemeinbildung gesorgt haben, werden sie nun von den Kindern verschlungen. Irgendwann sind die Softcover-Ausgaben von früher zerlesen und müssen nach und nach durch stabilere Bücher ersetzt werden.
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am 13. Oktober 2014
die spinnen die korsen. ich komm grad von korsika und es war genau so wie im heft. ist einfach super
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am 12. Dezember 2014
Man sollte zumindest ein 10Zoll tablet benützen,da sonst nicht lesbar(ich weiss jetzt was "Augenkrebs bedeutet).
Leider kein Hinweis beim Bestellen.
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am 4. April 2014
Asterix & Obelix gehen auf Reise, wie immer spannend und unterhaltend zugleich. Selbst der Nachwuchs will nicht mehr aufhören bevor das Buch zuende gelesen ist.
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am 29. August 2014
Das Heft kam schnell und war in einem Super Zustand.
Nur habe ich "Asterix auf Korsika" bestellt und bekam "Asterix bei den Schweizern"
Da ich dabei bin mir eine Sammlung aufzubauen ist das halb so schlimm, nur ein leichter dämpfer der Vorfreude.
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am 18. Juli 2013
Ein sehr guter Band vom Asterix.Mein Sohn verschlingt Asterix Bände und so brauchen wir immer wieder neue.So ist Amazon gefordert.
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