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19 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Michael auf dem Temple des Rocks
Selten war ich mehr gespannt als auf das neue Live Album von Michael Schenker.
Und ich muss sagen, die Doppel CD ist der Hammer schlechthin.
Aber erst mal zum Konzert in Tilburg, dass die erste CD und die Hälfte der zweiten CD ausfüllt:
Das erste was einem auffällt: Die Qualität der Aufnahme ist erstaunlich druckvoll, ein Manko was ich...
Veröffentlicht am 30. November 2012 von H. Dahlhaus

versus
1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Weder schlecht noch unverzichtbar
Der Titel der Rezension ist zugleich Fazit. Die Gründe hierfür sind weitgehend subjektiver Natur, liegen am wenigsten jedoch noch bei der Songauswahl. Dass Schenker einen Querschnitt durch sein Schaffen bietet ist logisch, wodurch auch Highlights von UFO und der Scorpions Berücksichtigung finden. Allerdings reichen die hier dargebotenen Versionen...
Veröffentlicht am 30. Mai 2013 von Democrit JR


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19 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Michael auf dem Temple des Rocks, 30. November 2012
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Temple of Rock - Live in Europe (Audio CD)
Selten war ich mehr gespannt als auf das neue Live Album von Michael Schenker.
Und ich muss sagen, die Doppel CD ist der Hammer schlechthin.
Aber erst mal zum Konzert in Tilburg, dass die erste CD und die Hälfte der zweiten CD ausfüllt:
Das erste was einem auffällt: Die Qualität der Aufnahme ist erstaunlich druckvoll, ein Manko was ich immer wieder bei MS Live Konzerten vermisst habe.
Auch ist die Qualität der Aufnahmen extrem gut.
Das zweite: Endlich,endlich,endlich hat Michael einen Sänger an Board der wirklich gut ist. Doogie White. Ich habe ihn zweimal live mit Rainbow gesehen, und da hat er mir schon gefallen. Lieber Michael, warum hattest du fast nie Glück mit deinen Sängern?
Das dritte: Die Songauswahl ist einfach super. Eine gute Mischung aus Scorpions (mehr als sonst, sind ja auch Herman Rarebell und Francis Buchholz dabei: beide bärenstark), MSG und natürlich UFO. Passt irgenwie perfekt.
Alles in allem ein Konzert wo alles stimmt (besonders Michael spielt gut wie nie, an diesem Abend hätte er wohl jeden anderen Gittaristen an die Wand gespielt),
der Rest der Band perfekt, ein geiler Sänger, die Scorpions Schlagzeug und Bass Abteilung perfekt und ein super Keyboarder Wayne Findlay. Das beste live Concert von Michael all Times.
Als Bonus noch 5 tracks vom High Voltage Festival aus London. Bei 3 Titel Bruder Rudolf an der Gitarre, bei Doctor Doctor Pete Way (long live UFO) Jeff Scott Soto ( Axel Rudi Pell forever) dabei: einfach super. Einziges Manko der 5 Titel: Wie gehabt ein nicht gerade super Sänger. Michael Voss ist zwar ein Shooter, der auch die Halle zum kochen bringen kann aber seine Gesangsqualitäten sind diskussions bedürftigt, mir gefällt er nicht so gut.
Alles in Allem eine super Doppel CD mit einem super aufgelegten Michael Schenker, einer guten Band und einer Top Qualität der Aufnahme Technik.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Return Of The Flying V God, 8. Dezember 2012
Rezension bezieht sich auf: Temple of Rock - Live in Europe (Audio CD)
Nach dem Superkonzert im Spectrum Augsburg im April 2012 dachte ich mir, es wäre doch eine tolle Sache wennn es von dieser Tour einen Livemitschnitt geben würde. Der Gitarrengott schien meine und wahrscheinlich auch die Wünsche vieler Schenkerfans zu erhören, die Michael auf dieser Tour erleben durften:

Michael Schenker ließ den kompletten Gig in Tilburg / Niederlande für die Ewigkeit mitschneiden, und das war auch gut so.

Auf dieser Livescheibe, wie auch auf der gesamten Tour befand sich Michel Schenker in Topverfassung. Ich würde gar behaupten, was Michael da so an Solos auf der Gitarre herunterschraubte, war Weltklasse. In so blendender Verfassung habe ich den Mad Axeman lange schon nicht mehr gesehen und gehört.

Aber zu einer guten Livescheibe gehört nicht nur ein gut aufgelegter Gitarrist, sondern auch eine gute Begleitband. In diesem Fall waren es seine beiden ehemaligen Scorpionskumpels Hermann Rarebell am Schlagzeug und Francis Buchholz am Bass sowie alltime Gitarrist / Keyborader Wayne Findley. Besonders hervorheben muß ich den Sänger! Endlich hat Michael Schenker einen richtigen Supersänger an Bord: Ex-Rainbow Shouter Dougie White macht seine Sache richtig gut! Songs wie zum Beispiel "Armed And Ready", "Let The Sleeping Dogs Lie","Cry For The Nations" - das klingt mit ihm um Klassen besser als wie die Orginalaufnahmen mit Gary Barden an den Vocals. Auch bei den Scorpions oder UFO Songs kann Dougie White voll überzeugen. Bei "Hanging On" singt der Hauptsänger vom "Temple Of Rock" Album - Michael Voss. Dessen Gesangsleistung geht in Ordnung - aber zu einem richtig großen Sänger reichts nicht.

Die Songauswahl ist richtig super - es gibt diesmal viele Scorpionsklassiker zu hören - Schwerpunkt natürlich das "Lovedrive" Album, wo ja damals bekanntlich Michael mitgewirkt hat. Bei "Rock You Like A Hurricane" und "Blackout" darf Wayne Findlay die Solos spielen und das macht dieser richtig gut.
Natürlich gibt es auch diverse UFO Klassiker wie u.a. "Lights Out", "Rock Bottom", "Doctor Doctor". Persönlich hätte ich mich noch über 2 Songs gefreut, die leider fehlen - "Ready To Rock", "Attack Of The Mad Axeman" - aber das ist Jammern auf höchsten Niveau.

Als Bonustracks gibt es noch einige in London mitgeschnittene Songs, bei denen Michael Voss singt und Bruder Rudolf Schenker (Scorpions) die Rythmusgitarre spielt. Bei "Doctor Doctor" gesellt sich noch UFO Kumpel Pete Way am Bass dazu und die Vocals teilen sich Dougie White wowie der ehemalige Axel Rudi Pell Sänger Jeff Scott Soto.

Die Produktion ist schön knackig druckvoll. Es ist sauber abgemischt und es gibt nichts zu meckern.

Fazit: Temple Of Rock - Live In Europe gehört mit zu den besten Livemitschnitten von Michael Schenker. Michael Schenker befindet sich in super Form und er hat einen klasse Sänger an Bord. Eine starke Begleitband + tolle Songauswahl runden diesen Livemitschnitt ab und machen ihn für Schenkerfans und Liebhaber von guten Gitarristen zu einem unverzichtbaren Bestandteil einer gut sortierten CD - Sammlung.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ehemaligentreffen mit Anlaufschwierigkeiten, 11. Januar 2013
Von 
pinkyempelde "pinkyempelde" (Ronnenberg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Temple of Rock - Live in Europe (Audio CD)
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Ob dieses Livedokument das beste von Michael Schenker ist, mag jeder für sich selbst beurteilen. Konkurrenzfähig sind mindestens The Michael Schenker Story/Live von 1997 oder das erst 2010 erschienene The 30th Anniversary Concert Live in Tokyo. Zumindest für Nostalgiker ist es aber ein Muss, weil mit Michael, Francis Buchholz und Herman "The German" Rarebell drei ehemalige Scorpions auf der Bühne stehen bzw. sitzen.
Die Setlist liest sich wie ein Best Of von Scorpions, UFO und eben MSG; die beiden aktuellen Titel "Hanging On" und "Before The Devil Knows You're Dead" vom aktuellen Studiolongplayer wirken da schon fast deplatziert.
Das Intro kommt, wie bei Livekonzerten nicht unüblich, aus der Konserve und lässt für die nächsten zwei Stunden einen fetten und ausgeglichenen Sound erwarten. Bei 1:02 Minuten jedoch sind es die ersten vier Hi-Hat-Schläge, die mir panische Angst um Boxen und Ohren einjagen, aber Michaels Gitarre bei "Into The Arena" kommt danach zwar bretthart, aber erträglich, der Rest hingegen wenig differenziert daher. So klangen in den achtiziger Jahren Rockkonzerte in irgendwelchen seelenlosen und völlig ungeeigneten Messehallen! Vor allem aber hat wohl Mixer Michael Voss auf den Ohren gesessen, denn speziell die Hi-Hat bleibt für einige Zeit überrepräsentiert, während der Rest des Schlagzeugs und auch der Bass recht undifferenziert bleiben.
Weiter geht es mit "Armed And Ready", bei dem der gute Hermann irgendwie nie richtig den Rhythmus findet und die Band mehr gegen- als miteinander spielt. Sänger Doogie White, den ich eigentlich sehr schätze - nicht zuletzt durch die jüngste Zusammenarbeit mit der deutschen Deep Purple-Tributecombo "Demon's Eye", kommt leider weder bei "Lovedrive" noch bei "Another Piece Of Meat" in die hohen Lagen eines Klaus Meine vor dreißig Jahren. Zwei Halbtöne tiefer und das Problem wäre gelöst!!!
Schon während der ersten vier Songs wird also reichlich ins Klo gegriffen. Erfreulich hingegen, dass Herr Schenker einen Sahnetag hat und jedes Solo punktgenau abliefert. Wo andere Saitenflitzer rumgniedeln und improvisieren und sich dafür feiern lassen, spielt er seine Parts so wie er sie komponiert hat und der Fan sie hören will!
Der Rest ist ein Ritt auf einem langsam besser werdenden, aber niemals wirklich gutem Soundteppich, vornehmlich durch die siebziger und achtziger Jahre - alles schon mal dagewesen, nicht wirklich spektakulär, aber irgendwie doch immer wieder eine Freude und durch die Mitwirkung der alten Weggefährten am Ende doch ein beeindruckendes und vor allem einmaliges Dokument.
Das Ganze wird angereichert durch fünf Tracks, aufgenommen etwa ein Jahr zuvor beim High Voltage Festival 2011 mit noch anderer Besetzung: Rarebell ist dabei, Buchholz nicht, und statt Doogie White singt Michael Voss. Und auch hier kommt es zum unvermeidlichen Veteranentreffen: Bruder Rudolf und UFO-Spezi Pete Way, der auch schon bessere Zeiten hatte, gesellen sich ebenso dazu wie beim finalen "Doctor Doctor" Sänger Jeff Scott Soto und dann doch wieder Doogie White.
Schade nur, dass die ausgewählten fünf Songs nichts Neues bringen, und so vermisst der Rezensent (ganz persönlich und subjektiv) die UFO-Klassiker "Only You Can Rock Me", "Too Hot To Handle" und "Love To Love". Aber das ist nörgeln auf hohem Niveau. An der Setlist und an der Leistung des Meisters selbst gibt es null, nix, nothing, nada zu mäkeln. Und auch wenn Herman Rarebell und Doogie White hier und da etwas ins Straucheln geraten und der Sound keine Offenbarung ist (wohlmeinend könnte man ihn authentisch nennen und den Verzicht auf Overdubs loben), gibt es von mir den Nostalgiebonus und wegen der Einmaligkeit dieses Dokuments die volle Punktzahl!

Eine Anmerkung muss jedoch noch erlaubt sein: Wieder einmal ist amazon nicht in der Lage, Rezensionen zu verschiedenen Ausgaben (CD, DVD, Bluray) zu trennen und wirft alles in einen Topf. Dieser Unfug gehört schleunigst abgestellt, denn was nützt dem potenziellen CD-Käufer eine Abhandlung über Bildqualität, Kameraführung, Dolby Sorround oder Extras auf der Bonus-DVD!!!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Live in Europe, 10. Januar 2013
Von 
Rocker - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Temple of Rock - Live in Europe (Audio CD)
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Michael Schenker, oft mit dem platten Etikett Wunderkind versehen, ist natürlich eine echte Gitarrenlegende. Und neben seinem älteren Bruder Rudolf eine der Institutionen unter den deutschen Rockgitarristen schlechthin.

Während Rudolf allerdings immer seine Scorpions hatte, ging Michael einen etwas anderen Weg, denn er hat auch einen vollkommen anderen Stil. Schon als Teenager erspielte er sich internationales Renommee und nahm in den 70ern u.a. an Vorspielterminen der Rolling Stones und Aerosmith teil.

Als Leadgitarrist fehlte ihm dazu stets die übliche Exzentrik nicht und mit weit verbreiteten Rockstarproblemen (z.B. Alkohol) war er auch konfrontiert, was dazu führte, dass seine Karriere trotz weltweiter Anerkennung wiederholt von karrierebremsenden Unterbrechungen betroffen war. Das hielt ihn jedoch nicht davon ab eine umfangreiche Diskographie aufzubauen, auch wenn Qualität und Erfolgsquote dabei schwankend war.

Der Zufall will es, dass ich diese Rezension ausgerechnet an Schenkers 58. Geburtstag schreibe (10. Januar). Michael Schenker hat nach eigener Aussage seit über 40 Jahren am Palast des Hardrock/Heavy Metal mit gebaut und ist nun dabei den Temple Of Rock zu vervollständigen.

Auf dem Studioalbum ist ihm das schon ganz gut bis sehr gut gelungen, wenn auch seine Songwriterkünste nicht mehr auf dem ganz hohen Niveau sind, wie noch zu seiner Zeit bei UFO, deren zeitlose Klassiker eng mit seinem Namen verbunden sind.

Dennoch sind seine Songs immer noch hörenswert und zum Prinzip von Temple Of Rock gehört eben auch, dass er seine Vergangenheit mit einfließen lässt, wodurch ein All-Star-Projekt entstanden ist, dessen Besetzung mit weiteren Rocklegenden gespickt ist. Dazu braucht man nur einen Blick auf die Liste der beteiligten Musiker zu werfen.

Jetzt hat Schenker Ende 2012 die Liveversion von Temple Of Rock nachgeschoben. Kernstück bildet der Mitschnitt vom Sommer 2012 aus dem niederländischen Tilburg. Ergänzend hat man CD Nr.2 mit Ausschnitten vom High Voltage Festival 2011 sinnvoll aufgefüllt.

Die Setliste umfasst Schenkers lange Karriere und bietet Songs vom aktuellen Album, sowie viele Klassiker von MSG, den Scorpions und UFO. Das hat einerseits mit Schenkers Verständnis des Temple-Of-Rock-Konzepts zu tun und andererseits auch mit der Bandbesetzung.

Wenn Francis Buchholz und Herman Rarebell schon zum Mitmachen bewogen werden können, dürfen natürlich Songs vom Scorpions-Album Lovedrive nicht fehlen, das die Schnittstelle des Trios Schenker/Rarebell/Buchholz bildet. Da Michael Voss aufgrund von Terminüberschneidungen die Tour nicht mitmachen konnte, springt Doogie White für ihn ein.

Diese Herren tauschen hier quasi ihre Rollen als Haupt- und Gastsänger. Über die stimmliche Qualität von Voss und White wird bisweilen relativ kontrovers diskutiert. Meine Meinung dazu ist: ich finde beide recht gut, wobei mir jedoch vielfach der ganz markante Wiedererkennungswert fehlt.

Aus meiner Sicht hat Doogie White bei den schnellen Songs zu Beginn doch ziemliche Probleme. Dem Tempo von Lovedrive und Another Piece Of Meat kann er nach meinem Eindruck leider oft nicht folgen und wirkt auf mich hier doch sehr kurzatmig.

Erst bei den gemäßigteren Titeln Cry For The Nations und Let Sleeping Dogs Lie wird es dann besser. Ansonsten gibt es für mich musikalisch nichts auszusetzen. Das Zusammenspiel der Band scheint fehlerlos zu sein und Michael Schenkers Gitarrenspiel klingt dynamisch wie in alten Zeiten.

Soundtechnisch ist diese Aufnahme nach meinem Empfinden völlig ok. Sicher gibt es in diesem Segment Referenzplatten, deren Qualität hier nicht erreicht wird, vor allem was die Liveatmosphäre betrifft, aber alles in allem ist mir diese Doppel-CD 4 Sterne wert.
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4.0 von 5 Sternen Willkommen im Rocktempel!, 9. Januar 2013
Von 
Michael Krause (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
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Rezension bezieht sich auf: Temple of Rock - Live in Europe (Audio CD)
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Bereits im zarten Alter von fünfzehn Jahren legte Michael Schenker, zusammen mit seinem Bruder Rudolf, den Grundstock seiner musikalischen Laufbahn als Gitarrist, als er erste Aufnahmen mit den Scorpions machte. Später gelangte er als Gitarrist bei der britischen Rocklegende UFO zu Ruhm und gründete MSG, mit denen er zahlreiche Alben veröffentlichte. Im September 2011 erschien das Album TEMPLE OF ROCK, bei dem zahlreiche Größen der Rockmusik als Gastmusiker auftraten. Bei der dazugehörigen Tour wurde auch dieses Livealbum aufgenommen.

Den Großteil der zwei CD's nimmt der Mitschnitt eines Konzertes im niederländischen Tilburg ein. Für die Tour hat Michael Schenker ein Line-up um sich versammelt, das sich sehen lassen kann. Neben den beiden ehemaligen Skorpionen Francis Buchholz (Bass) und Hermann Rarebell (Schlagzeug) sind noch Wayne Findlay (Keyboards) und die Sänger Doogie White und Michael Voss an Bord. Allerdings ist Doogie White der deutlich bessere Sänger. Über allem thront Michael Schenker, dessen Spielfreude man mit jedem Ton hört. Schon das Intro INTO THE AREA lässt das Herz eines jeden Rockmusikfans höher schlagen.

Die Songauswahl des Konzerts ist sehr gut. Titel vom aktuellen Album (HANGING ON, BEFORE THE DEVILS KNOWS YOU'RE DEAD) kommen ebenso zu Gehör wie Klassiker von MSG oder UFO (ROCK BOTTOM, DOCTOR, DOCTOR). Bedingt durch die Tatsache, dass insgesamt drei ehemalige Skorpione auf der Bühne stehen, finden auch Titel wie LOVEDRIVE, ROCK YOU LIKE A HURRICANE oder die Instrumentalhymne COAST TO COAST Einlass ins Liverepertoire. Das klingt auch alles sehr gut, zumal die Band einen tollen Sound abliefert.

Gestört hat mich, dass die Liveatmosphäre nicht so gut rüberkommt. Die Reaktioen des Publikums werden zwar eingefangen, doch echte Liveatmosphäre will sich beim Hören nicht einstellen. Als Bonus gibt es dann noch fünf Titel vom High Voltage Festival. Hier kommen die Livereaktionen etwas besser rüber.

Insgesamt ist TEMPLE OF ROCK - LIVE IN EUROPE ein solides Livealbum geworden, das vor allem die handwerklichen Fähigkeiten des Michael Schenker unterstreicht. Er ist und bleibt einer der besten Rockgitarristen. Allein deshalb lohnt sich die Anschaffung. Betrachtet man lediglich den Livemitschnitt, muss man ein paar Abstriche machen, da es im Rockbereich deutlich bessere Konzertmitschnitte gibt. Insgesamt würde ich 3,5 Sterne vergeben, die ich aufgrund der guten Songauswahl und der Spielfreude der Band auf 4 Sterne aufrunde.
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5.0 von 5 Sternen Schenker musikalisch in Topform!, 7. Januar 2013
Von 
Aloysius Pendergast - Alle meine Rezensionen ansehen
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Rezension bezieht sich auf: Temple of Rock - Live in Europe (Audio CD)
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Der ehemalige UFO, MSG und Scorpionsgitarrist hat sich nach einigen sagen wir mal gesundheitlichen Problemen mit Sänger, Musiker, Produzent und Songwriter Michael Voss (Casanova, Mad Max) wieder aus dem Dreck gezogen und gibt seitdem Gas! Das gutklassige "Temple Of Rock" Album in der Hinterhand, gibt es nun eine Doppel-Live-CD, sowie DVD und Blu-ray als Nachschlag, bei der Schenker zwar klapprig dürr aussieht, jedoch gut spielt und eine gute Mannschaft um sich geschart hat. "Temple Of Rock - Live In Europe" beinhalte neben gelungenen Linernotes von Schenker und Peter Hollecker vom "Break Out", Livefotos und Credits zu den einzelnen Songs.
CD 1 (13 Tracks) beinhaltet einen spezielle Gig aus Tilburg (NL) bei dem Schenker von ehemaligen Scorpions Kollegen Herman Rarebell (Schlagzeug) und Francis Buchholz (Bass) unterstützt wird, so dass natürlich ein paar mittelalte Scorps Hits in die Menge gefeuert werden, am Gesang ist einer der besten Mietsänger Europas Doogie White (Tank, Demon's Eye) der die UFO, MSG und Scorps Hits gut mit eigener Note interpretiert, Zur Seite steht den Herren noch Wayne Fidlay an Keys und Gitarre: Ein Lied vom "Temple Of Rock" Werk erledigt Herr Voss dann souverän. Auf CD 2 geht es dann mit 6 Songs weiter, was eine fette und abwechslungsreiche Setlist bedeutet. Whites Ansagen sind präzise, nett und knapp, so muss das sein. Der Sound ist rau und wirkt sehr authentisch, bei so alten Hasen erwartet man das auch.
Das Bonus Concet umfasst fünf Songs die auch in der anderen Setlist standen, aber diesmal auf dem "High Voltage Festival" mitgeschnitten wurden (lediglich am Bass ist ein anderer: Elliot Rubinson) Der Open Air Gig wurde durch zahlreiche Gäste veredelt. Voss singt wieder "Hanging On" und auch die anderen (!) Tracks, was schon anders als mit Doogie klingt der aber am Ende beim letzten Song als Gast kommt. Warum dies so war? Keine Ahnung. Bringt aber Abwechslung für den Hörer. Scorpions Gitarrist und Posergott Rudi Schenker steht seinem Bruder gleich bei drei Stücken bei, während beim abschließenden "Doctor Doctor" Jeff Scott Soto und UFO Bassist Pete Way neben Rudolf Schenker und Michael Voss für Partystimmung sorgen.
So darf Michael Schenker ruhig weitermachen, dass Gebotene ist einfach eine spielfreudige und frisch klingende Livescheibe. So einen Kracher habe ich nicht erwartet, super!
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5.0 von 5 Sternen Die Verwandtschaft mit den Scorpions ist unüberhörbar, 30. Januar 2013
Von 
Bota-Jo - Alle meine Rezensionen ansehen
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Man könnte fast sagen, hier trete die zweite Mannschaft der Scorpions an. Michael Schenker, Bruder von Rudolf Schenker, war in den 70er Jahren Mitglied jener erfolgreichen deutschen Hardrock-Band, bis er - unter anderem wegen fortdauernder Alkoholprobleme - durch Matthias Jabs ersetzt wurde. Schlagzeuger Herman Rarebell fungierte vor allem zu den Goldenen Zeiten der Scorpions, also ungefähr von "Still Loving You" bis "Wind of Change", als deren Schlagzeuger, bis er 1996 die Band verließ. Bassist Francis Buchholz wurde 1992 aufgrund von Steuerhinterziehung ausgestiegen.

Im Soloprojekt von Michael Schenker finden sie wieder zusammen, und die Musik klingt auch danach. Bodenständiger, gitarrenbetonter Hardrock, bei dem die Sologitarre im Vordergrund steht, bilden die Basis eines soliden Rock-Live-Albums. Man fühlt sich natürlich an die Scorpions erinnert, aber auch ein bisschen an Ronnie James Dio. Vor allem gesanglich hört man Gemeinsamkeiten mit dem ehemaligen Black-Sabbath-Frontmann. Dabei befinden sich in Michael Schenkers Repertoire Stücke von den Scorpions, an denen er seinerzeit beteiligt war, wie z. B. "Coast to Coast" und "Holiday". Den Löwenanteil bilden jedoch Lieder seines Solo-Projektes, u. a. "Hanging On". Spätestens bei "Rock You Like A Hurricane" drängt sich allerdings der Eindruck auf, man höre eine Scorpions-Cover-Band, wenn auch eine sehr gute.

"Temple of Rock" bietet astreinen Hardrock, wie man ihn eher aus den 80er Jahren gewohnt war. Dieses Live-Album liefert andererseits für gestandene Rock'n'Roll-Fans nichts wirklich Überraschendes. Die Musik ist sehr gut, die Bandbesetzung top. Von daher kann ich diese Doppel-CD empfehlen, aber man darf nichts Neues erwarten.
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4.0 von 5 Sternen Ein schönes Livealbum das mächtig rockt!, 12. Januar 2013
Von 
Mathias Pack (Nuembrecht) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Temple of Rock - Live in Europe (Audio CD)
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Einen schönen Querschnitt seiner Kariere spiegelt das Livealbum der aktuellen "Temple of Rock"-Tour, des deutschen Ausnahmegitarristen Michael Schenker wider.
Der Sound und die Stimmung im Saal ist hervorragend eingefangen worden und die Veröffentlichung der Show aus dem niederländischen Tilburg (übrigens auch als Konzertfilm auf Blu-ray und DVD zu haben) auf dem deutschen Qualitäts-Label Inakustik die absolut richtige Wahl.
Die Band ist mit großartigen Musikern besetzt die ihr Handwerk allesamt verstehen; unter anderem mit zwei Wegbegleitern aus fast noch jugendlichen Zeiten bei den Scorpions, als da wären Herman Rarebell an den Drums und Francis Buchholz am Bass.
Sogar der große Bruder Rudolf Schenker steht ihm für drei Songs an der Gitarre unterstützend zur Seite.
Die Setliste bietet Highlights aus alten und neuen Zeiten und allen musikalischen Epochen seines turbulenten Lebens; so kommen Fans aus Scorpions- sowie UFO-Zeiten ebenso auf ihre Kosten, wie solche der Michael Schenker Group (MSG), oder auch seiner Soloalben - besonderes Augenmerk bekommt dabei natürlich das Material von Schenkers letztem Soloalbum "Temple of Rock".
Neben dem Material aus dem "013" in Tilburg gibt's auf der zweiten CD auch noch einige Songs die 2011 beim legendären High Voltage-Festival in London mitgeschnitten wurden.
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4.0 von 5 Sternen Musik top - Gesang flop, 2. Januar 2014
Von 
G. Kiphard "gunter kiphard" (Euskirchen, NRW) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
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Rezension bezieht sich auf: Temple of Rock - Live in Europe (Audio CD)
War sehr gespannt auf die CD, nachdem ich las, wer da mitspielt. Und selten habe ich Schenker so rockig gehört, auch scheint er wieder inspiriert zu sein, sein Gitarrenspiel ist immer noch markant, aber härter, dafür nicht ganz so gefühlvoll wie früher, aber das scheint mir Absicht. Aber wie fast immer, fehlt irgend etwas bei Schenker, dieses Mal ist es der Sänger. Ist sicherlich immer Geschmacksache, aber die Stimme passt so überhaupt nicht zum Sound, wirkt für mich sogar wie ein Fremdkörper. Seine Stimme klingt wie eine Mischung der von Black Sabbath Martin und Saxon's Biff. Die Melodiösität (richtiges wort?), die D. White hier reinbringt, passt nicht zum sehr rockigen Sound, nur wenige Stücke wie etwa Holiday überzeugen mich gesanglich. Für mich verstümmelt er den guten Sound. Da sind natürlich Vergleiche im Ohr, Phil Mogg mit seiner rauchig-harten Stimme, Klaus Meine ist natürlich unverwechselbar. Trauere immer noch Graham Bonnet nach, für mich eine Wahnsinnsstimme, aber es klappte ja leider nicht wegen seiner Gesundheit. Alles in Allem tolle Musik, aber ich mag halt die Stimme nicht, schade ...für mich.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Für Rockfans, 29. Januar 2013
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Zeitlose Mucke egal in welcher Art die Lieder gespielt werden. Und Doogie Whites Stimme passt wie die Faust aufs Auge, das rollende Rrrrrrr bei Rock ist Kult.
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Temple of Rock - Live in Europe
Temple of Rock - Live in Europe von Michael Schenker
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