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am 31. Mai 2016
Die Geschichte:
Pierre Durand hat seinem lauten, stressigen Leben in Paris den Rücken gekehrt, um in der Provence die Stelle eines Dorfpolizisten zu übernehmen. Er liebt die Landschaft, hat sich mittlerweile ganz gut eingelebt und kommt mit den meisten Einwohnern von Sainte-Valérie gut zurecht. Kleine Schwierigkeiten bereitet ihm noch die Zusammenarbeit mit seinem Assistenten Luc – und größere Schwierigkeiten hat er auch gerade mit seiner Freundin Celestine: sie hat ihn nämlich Hals über Kopf verlassen, um bei einem Anderen einzuziehen.
Und als würde das noch nicht reichen, wird auch noch ein stadtbekannter Casanova tot im Weinkeller eines Luxushotels aufgefunden. Pierre muss den Fall leider abgeben, denn Mord fällt nicht in sein Resort, doch die Sache lässt ihm keine Ruhe und so ermittelt er einfach weiter. Das stößt leider nicht überall auf Zustimmung und so entspinnt sich bald ein Kompetenzgerangel, das erst durch weitere spektakuläre Morde seine Brisanz verliert …

Meine Meinung:
Passend zum Urlaub in Südfrankreich, den wir gerade genießen, habe ich die Provence-Krimis von Sophie Bonnet in den Koffer gepackt. Und ich bin wirklich sehr begeistert von dieser Reihe, die künftig zu meinen Must-reads gehören wird.

Angefangen von den wunderbar lebendig beschriebenen Charakteren, von denen sich einige sofort einen festen Platz im Leserherz gesichert haben, bis hin zu den idyllisch-schönen Schilderungen der Umgebung ist dieser Krimi wirklich Urlaubslektüre pur. Da hört man das Zirpen der Zikaden sogar auf dem heimischen Balkon …

Pierre Durand, die Hauptfigur, ist zwar auch ein Kommissar, den es aus Paris in die viel schönere Provence verschlagen hat. Aber im Gegensatz zu anderen Romanfiguren hat er sich seinen neuen Wirkungskreis ganz bewusst ausgesucht und wirkt mit der Entscheidung auch niemals unglücklich. Er kam mir überhaupt sehr umgänglich und sofort sympathisch vor. Seine gelegentlichen Gefühlsausbrüche kann man nur allzu gut nachvollziehen und von den Einwohnern des kleinen Sainte-Valérie wird er auch größtenteils akzeptiert und geachtet, was angesichts seiner Herkunft keine Selbstverständlichkeit ist.
Eine große Rolle spielt auch bald die Deutsch-Französin Charlotte, die sich nicht nur durch ihre einmaligen Kochkünste einen festen Platz in der Reihe sichert. Auch sie mochte ich gleich sehr gerne mit ihrer korrekten (manche würden auch Ordnungswahn dazu sagen) und ihrer unaufdringlich-freundlichen Art.
Neben diesen beiden Charakteren gibt es noch weitere, die mir gleich sympathisch waren. Nicht zuletzt ein Vierbeiner, über dessen Auftauchen ich mich besonders gefreut habe: die Ziege Cosima wird hoffentlich auch ein fester Bestandteil der Reihe werden.

So wunderbar authentisch und damit bestens vorstellbar wie die Autorin die Provence beschreibt, so zeichnet sie auch die zwischenmenschlichen Beziehungen ihrer Charaktere. Ob Liebesbeziehung, die Zusammenarbeit unter Kollegen oder das Dorfleben im Allgemeinen: Sophie Bonnet findet immer die richtigen Worte, um feine Nuancen zu erzeugen, die alles sehr lebendig machen.
Die Provence ist eine herrliche Gegend, die man unbedingt einmal live erleben muss. Dieses Buch macht große Lust darauf mit idyllischen Szenerien, landestypischen Schlemmereien und viel Lokalkolorit.

Aber nun zum eigentlichen Hauptbestandteil des Buches: der Krimihandlung … diese beginnt gleich mit einem furchtbaren Mord und die Spannung hält sich auf einem guten Niveau bis zur stimmigen Aufklärung am Ende. Nebenhandlungen, die mit dem Fall gar nichts zu tun haben, gibt es beinahe keine und wenn, dann fügen sie sich so perfekt in die Gesamtgeschichte, dass alles einfach nur harmonisch wirkt.
Nicht einmal die Beziehungsprobleme von Pierre erscheinen sehr dominant, denn auch sie wurden prima integriert und tragen nur dazu bei, ihn noch authentischer zu machen.

Glücklicherweise habe ich den zweiten Band schon hier liegen und kann direkt weiterlesen, wie es mit Pierre, Luc, Charlotte, Cosima und den anderen liebgewonnen Figuren weiter geht. Ich freu mich drauf!

Fazit:
Der wundervolle Auftakt zu einer Krimireihe, die alles hat, was man sich wünschen kann: sympathische Figuren, traumhafte Landschaften, spannende Fälle – und eine putzige Ziege. Für Provence-Fans ein Muss, aber auch allen anderen empfehle ich dieses Buch gerne weiter!
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TOP 500 REZENSENTam 21. Juli 2014
In den beliebten Urlaubsregionen Frankreich geht es mörderisch zu: im Perigord ist Martin Walkers Bruno der Chef de police, die Bretagne hat Jean-Luc Bannalecs Kommissar Dupin und in der Provence ermittelt seit neuestem Sophie Bonnets Kommissar Durand - aber interessanterweise ist keiner der vorgenannten Autoren Franzose. Walker stammt aus Schottland und sowohl Bannalec als auch Bonnet sind die Pseudonyme deutscher Autoren respektive Verleger. Gemeinsam ist ihnen, dass sie ihr Lieblingsurlaubsdomizil zum Handlungsort ihrer Krimireihen auserkoren haben.

Kommissar Pierre Durand hat nach Streitereien mit seinem Vorgesetzten Paris den Rücken gekehrt und sich nach Sainte-Valérie, einen harmonischen Ort in der Provence, versetzen lassen. Inmitten von Lavendelfeldern, Olivenhainen und Weinbergen kümmert er sich nun dort um Recht und Ordnung. Aber das Verbrechen erreicht auch die Provinz: Antoine Perrot, Schwerenöter und Liebhaber zahlreicher verheirateter Frauen aus dem Dorf, wird tot in einem Rotwein-Tank aufgefunden, an dessen Außenseite das Rezept für Coq au Vin" angeheftet ist. Und die zweite Leiche in Form einer zu Tode gefütterten Tänzerin lässt auch nicht lange auf sich warten.

Durand fällt auf, dass die Art und Weise, mit der die Opfer ins Jenseits befördert werden, Bezug auf die Rezepte nimmt, die in dem Kochkurs des örtlichen Luxushotels zubereitet werden. Aber er wird von höchster Stelle ausgebootet, denn der Fall wird ihm entzogen und an die Police National übergeben, was Durand, Dickkopf der er ist, allerdings nicht daran hindert, seine Ermittlungen inoffiziell fortzusetzen.

Provenzalische Verwicklungen" ist kein Pageturner, sondern eher ein Buch zum langsamen Genießen. Und man merkt der Geschichte an, dass Sophie Bonnet ein Faible für diesen Landstrich und seine sturköpfigen Bewohner hat. Die Balance zwischen Hintergrundinformationen - in diesem Fall zum einen das Privatleben ihres sympathischen Protagonisten Kommissar Durand, zum anderen die Besonderheiten der Tourismusindustrie - und Krimihandlung ist gelungen. Und jeder, der schon einmal in der Provence Urlaub gemacht hat, wird bestätigen können, dass die Autorin das Flair dieser südfranzösischen Landschaft exakt eingefangen hat.

Deshalb empfehle dieses Buch gerne all denjenigen, die diese Region bereits besucht haben und in Erinnerungen schwelgen möchten. Und falls sie beabsichtigen, ihre freien Tage in der Provence zu verbringen - voilà, dann sind die Provenzalischen Verwicklungen" die ideale Urlaubslektüre.
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am 12. November 2015
Es ist wohl gerade in Krimis aus Frankreich mit Kochrezepten und eigenwilligen Charaktären zu schreiben. Ich habe bis jetzt alle Bücher zu "Bruno - chef de police" gelesen. An diese Krimis kommt Prov. Verwicklungen nun nicht ran und ich würde mir kein weiteres Buch von Sophie Bonnet kaufen / lesen. Irgendwie komme ich nicht mit Ihrer Erzählweise zu Recht. Daher kann ich dieses Buch nicht weiterempfehlen sondern verweise lieber auf Martin Walkers Bücher zu Bruno.
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am 22. Januar 2016
Wollte zum Autofahren eine nette Geschichte zur Unterhaltung, da ich aber kein Krimifan bin, war ich zeitweise so fasziniert was gerade passiert, dass ich denke es ist nicht perfekt um Autofahren. Für Krimifans empfehlenswert. Mir schlägt die Mordbeschreibung eher auf den Magen beim Zuhören, da wäre vielleicht das Buch doch die bessere Version. Obwohl die Geschichte des Kommissars früher beginnt, also sollte man vielleicht die vorigen dieser Serie zuerst lesen.
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am 7. Juni 2014
Wie der Titel schon erahnen lässt, spielt die Handlung in "Provenzalische Verwicklungen" in einem malerischen, französischen Dorf, welches mit einer Mord-Serie konfrontiert wird. Im Verlauf der Handlung versucht Pierre Durand, einen Mörder zu überführen, der mit seinen Taten die Gemeinde von Sainte-Valérie in Atem hält.

Für mich standen bei diesem Krimi vor allem die malerische Umgebung, schrullige Dorfbewohner und die französische Küche im Vordergrund. Diese Elemente wurden auch alle sehr stimmig umgesetzt und haben auch Fernweh aufkommen lassen. Daneben ist die Krimi-Handlung für mich in den Hintergrund gerückt und hat wenig Spannung aufkommen lassen. Trotz mehrere Opfer und einer ganzen Reihe von Verdächtigen, habe ich kaum etwas von Ermittlungsarbeit mitbekommen. Befragungen, Spurensicherung oder Beweissuche spielten neben den persönlichen Verwicklungen der Charaktere kaum eine Rolle. (Trotzdem kann ein Krimi natürlich stimmig sein, hier kam es mir aber nicht so vor)

Wer bei Krimis vor allem Wert auf Atmosphäre legt, wird hier zufrieden sein. Bei mir wird dieses Buch leider nicht hängenbleiben.
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am 14. Juni 2014
Die Personen sind gut vorstellbar und amüsant dargestellt, man empfindet Sympathie für die Hauptfigur und leidet mit. Dabei entwickelt sich der Fall, der Leser kann mitraten und ist gespannt, wie es weitergeht. Nebenbei wird man neugierig auf die Region, der Krimi porträtiert Land und Leute. Keine anspruchsvolle, hohe Literatur, aber ein unterhaltsamer Zeitvertreib der besseren Art.
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am 31. Mai 2014
Mir hat die Geschichte um den südfranzösischen Kommissar gut gefallen, hauptsächlich weil sie Urlaubs-Feeling verbreitete. Die Spannung hätte etwas ausgeprägter sein können. Ebenso ließ die Auflösung am Ende einige Fragen offen... Was ich besonders schön fand war, dass auch das Privatleben der Hauptperson eine große Rolle spielte und nicht nur die Mordfälle im Vordergrund standen.
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am 17. Juni 2014
Wunderschöner Krimi. Man fühlt sich in die Provence versetzt atmet den Duft der Provence und beneidet die Ermittler.Gerne mehr davon hoffe auf Weitere Folgen. Savoir vivre man kann die Franzosen schon um ihre Lebensart beneiden. Diese wird in dem Buch sehr schön beschrieben. Spannung,schöne Landschaftsbeschreibungen,aber auch das Zwischenmenschliche kommt nicht zu kurz.
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am 6. Juni 2014
Man hat fast die Düfte der wunderbaren Provene in der Nase beim Lesen dieser Geschichte. Ein sympathischer Polizist, natürlich mit den üblichen Geheimnissen in der Vergangenheit und kleinen Beziehungsproblemen (aber das gehört doch irgendwie dazu).
Es wird gemordet, gekocht, geliebt und ermittelt. Ich freue mich auf den nächsten Fall für Pierre Durand.
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am 30. April 2014
Beim lesen war ich gefühlsmäßig mitten im Geschehen, Orte und Speisen
werden so lebhaft geschildert - ich war dabei. Spannend natürlich auch die Handlung,
erinnert ein wenig an Kommissar Dupin aus "Bretonische Verhältnisse".
Für alle die dieses Buch mochten ist "Provenzalische Verwicklungen" eine Pflichtlektüre.
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