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27 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Beängstigender 2014 Lesefavorit!
Ich habe dieses Buch gekauft, weil mir Blackout recht gut gefallen hatte. Doch im Vergleich dazu, fand ich Zero um Längen gelungener!
Beruflich bedingt stecke ich tief im Thema Informationssicherheit. Ich hatte deshalb ein wenig Sorge, dass das Buch für mich hier und da langweilig werden könnte. Denn wenn man Leser ohne technischen Hintergrund abholt,...
Vor 5 Monaten von Kirsten Brox veröffentlicht

versus
7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Zero Stern...
Als Leser erwarte ich von einem Schriftsteller einen Mindestmaß an Einfallsreichtum, so dass die Fragen, die im Laufe einer Geschichte entstehen, auch einigermaßen beantwortet werden. Leider bleibt Marc Elsberg einfallslos und sein Roman ist ungefähr so spannend wie ein Wikipedia Artikel über die Google Datenbrille oder über Social Media. Einige...
Vor 23 Tagen von Carcharadon veröffentlicht


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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Zero Stern..., 28. November 2014
Als Leser erwarte ich von einem Schriftsteller einen Mindestmaß an Einfallsreichtum, so dass die Fragen, die im Laufe einer Geschichte entstehen, auch einigermaßen beantwortet werden. Leider bleibt Marc Elsberg einfallslos und sein Roman ist ungefähr so spannend wie ein Wikipedia Artikel über die Google Datenbrille oder über Social Media. Einige Schwachstellen in kurz:
- Mann erfährt nicht, wer genau hinter der Zero Gruppe sich verbirgt. Nur eine Aktivistin wird irgendwann entlarvt, ohne zu verstehen, was ihre Rolle in dem Ganzen ist, warum sie das tut, etc.
- Angeblich schafft es eine Firma durch gewisse Apps ihre Nutzer in den Tod zu führen. Wie das gelingt bleibt unklar und entsprechend vollkommen unrealistisch.
- Es gibt 2 Verfolgungsszenen, eine in Wien, eine in New York, die fast exakt ähnlich ablaufen und von dem Film Staatsfeind nr. 1 abgekupfert sind (der Film wird sogar im Roman erwähnt, so als Quelle...). Völlig langweilig ist dabei, dass die Szenen in Tunnels stattfinden, wo nichts zu sehen ist, und nichts passiert, abgesehen davon, dass die Protagonistin schmutzig wird.
- Die dämmlichste Szene überhaupt: die Protagonistin steht irgendwann unter Mordverdacht, die Polizei schnappt sie, legt ihr aber keine Handschellen an.. Hallo?! Als sie dann zum Polizeiauto geführt wird, tauchen plötzlich 3 Fbi Agenten auf, die Ihren Anspruch auf die Festnahme kundtun. Es gibt dann Revierdiskussion zwischen Polizei und Fbi und die Protagonistin schafft es "irgendwie" zu fliehen. Hallo?!

Ich kann von diesem völlig belanglosen und langweiligen Roman nur abraten.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Gute Story - aber verschenkt!, 12. November 2014
Der Plot ist interessant, besonders aufgrund seiner Aktualität. Eine Datenkrake à la Facebook oder Google (Freemee) schickt sich anhand besonders entwickelter Apps an, seine Nutzer in ihren Handlungen zu beeinflussen, ihre Wesen zu verändern, was schließlich unter diesen zu mehr unnatürlichen Todesfällen führt. (Das stichhaltige Warum dafür habe ich entweder nicht verstanden oder überlesen.) Einen Gegner findet Freemee in einer Art Untergrundorganisation namens Zero, die sich den Kampf gegen Datenkraken auf die Fahne geschrieben hat und natürlich sofort von amerikanischen Behörden (FBI, CIA, NSA) zur terroristischen Organisation ausgerufen wird. Wie originell. Dazu gesellt sich ein Online-Nachrichtenportal, mehr oder weniger personalisiert durch eine geerdet erscheinen sollende Journalistin, Cyn, die zuerst aber nur das Interesse verfolgt, Zero zu entlarven bzw. zu identifizieren, im Fortlauf der Handlung aber begreift, dass sowohl ihr Arbeitgeber als auch sie selbst nur Spielbälle von Freemee sind. In der Folge kommt es zu Mordversuchen und Morden, mit denen Freemee seine verwerflichen Aktivitäten verdunkeln möchte.
Aber wie das geschieht ist seelenlos wie ein Computerprogramm. Der Roman lebt nicht, er packt nicht, obwohl er durchaus spannend sein will. Jedenfalls lässt darauf seine Szenengliederung schließen. Doch bei mir hat nie ein Funke gezündet, und ich musste mich schon sehr disziplinieren, um auch die zweite Hälfte dieses Werks zu lesen, weil mir mehr und immer mehr die Zeit dafür zu schade wurde. Dies lag gewiss zum einen an den seltsam eindimensionalen Protagonisten, denen mehr oder weniger ein Klischee nach dem anderen übergestülpt wurde und mit denen nicht mitzufühlen ist. Aber genauso gewiss auch an Elsbergs Schreibe, mit der ich zu keinem Moment warm wurde. Aneinandergereihte Kurzsätze auf infantilem Niveau, ohne irgendeinen Stil, ohne irgendeinen Schliff, wogegen selbst mancher Jerry Cotton-Heftroman Hochliteratur darstellt. Die Protagonisten kommen einfach nur wie Abziehbilder herüber. Sie entwickeln sich nicht, auch nicht ihre Seelenlandschaft, sie besitzen über die Handlung hinaus keine weiteren Eigenschaften. Sie fühlen nur in den schon erwähnten Kurzsätzen: „Sie fühlt sich schlecht.“ „Sie hat ein schlechtes Gewissen.“ „Sie trauert.“ Das wird nicht in Handlungen beschrieben, sondern nur in solchen Worten.
Braucht es tatsächlich nur eine gute Idee, um einen Bestseller zu schaffen? Oder irgendwas Abgedrehtes? Wie es mir in letzter Zeit vorkommt: ja. Da stürmt ein Roman nach dem anderen die Bestsellerlisten, bei denen ich mir genauso nacheinander an den Kopf fasse und frage: Wie kann das? Ganz offensichtlich stehe ich gegenwärtig mit meinen Anforderungen, die ich an einen guten Roman stelle, und mit meinem Geschmack ziemlich einsam da. Oder mal ganz provokativ gedacht: Spiegeln solche Erfolge das neue Bildungsniveau in Deutschland wider?
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52 von 62 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Faszinierendes Thema, aber Umsetzung schwächelt., 26. Mai 2014
"Die digitale Welt ist längst die reale Welt."

Was der Freemee-Chef Carl innerhalb der Geschichte ganz lapidar daher sagt, hat mich zum Nachdenken gebracht:
Wie groß ist die Rolle wirklich, die das Internet in meinem Leben spielt?
Nimmt sie zu viel Raum ein?
Was kann man ohne weiteres veröffentlichen und womit sollte man sich zurückhalten?
Gibt es überhaupt noch etwas, was man von sich Preis geben kann, ohne das jemand, den man gar nicht auf dem Schirm hat, Nutzen davon zieht?
Diese und viele weitere Fragen gehen mir seitdem durch den Kopf und lassen mich gleichzeitig in Zwiespalt geraten, was meine Bewertung von "Zero" betrifft.

Sollte ein Buch, was derart nachhallt nicht mehr als drei Sterne erhalten?! Wenn ich nur auf diesen einen Aspekt des Veranschaulichens von Datenmissbrauch eingehe - ja, dann wäre es für mich das perfekte Buch! Doch leider spielen für mich noch die anderen Faktoren zu stark mit rein. Beispielsweise hatte ich das große Problem, mit den Charakteren nicht warm zu werden.

Die Protagonistin Cynthia handelt mir zu unbedacht, ja leichtsinnig, und die Kommunikation mit ihrer Tochter ist mehr als schlecht. Ich hätte mir mehr Feingefühl gewünscht, dass sie die Gedanken, die sie so ängstlich vor technischen Neuerungen machen, auch in passender Art und Weise an Viola weitergibt. Aber nichts...
Überhaupt bleiben die Charaktere nur sehr oberflächlich. Die Dialoge wirken hölzern, dass jemand gerade gestorben ist, wird schnell "vergessen" und zur Tagesordnung übergegangen - die Emotionen vermisse ich im gesamten Buch.

Des Weiteren hatte ich auf mehr Spannung gehofft. Es wird viel recherchiert und spekuliert, aber die wirklichen Spannungsmomente kann man an einer Hand abzählen, was ich sehr schade finde, wo es so gut gepasst hätte.

Das Buch ist eingeteilt in 9 Kapitel, die die Wochentage von Montag bis Montag (plus den Epilog "ein paar Tage später") darstellen. Obwohl es nur eine optische Sache ist, hätte ich mir kürzere Abschnitte gewünscht, da ich das für den Lesefluss einfach besser finde, gerade auch wenn es um temporeiche Stellen geht.

Der Einstieg fiel mir etwas schwer, da sehr viele Charaktere innerhalb weniger Seiten auftreten und es nicht ganz leicht ist, sich die vielen Informationen (Wer macht was und wo steckt er noch mit drin?) zu behalten, aber dabei ist das Personenverzeichnis am Ende des Buches eine große Hilfe!

Gut gefallen hat mir das Team "Zero", was oftmals mit Chat-Ausschnitten auftritt und eine faszinierende Runde darstellt. Hier wäre eine genauere Ausarbeitung schön gewesen, denn die Charaktere erscheinen vielversprechend und einfach interessant.

Auch die Szenarien, was uns durch den Umgang mit Cyberbrillen, Smartwatches, Apps, etc. in Zukunft noch alles erwarten könnte, haben mich sehr fasziniert, aber auch gleichzeitig ein mulmiges Gefühl verursacht. Wo führt uns die Technik noch hin? Eine Frage, deren Antwort im Buch zumindest ansatzweise zu finden ist - mehr kann man dahingehend auch nicht verlangen.

Fazit:
Ein Grundthema was begeistert, jedoch leider mit Schwächen umgesetzt. Lesen sollte es jeder, der gerne für den Umgang mit seinen Daten sensibilisiert werden möchte und keinen spannungsgeladenen Thriller erwartet.
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27 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Beängstigender 2014 Lesefavorit!, 14. Juli 2014
Ich habe dieses Buch gekauft, weil mir Blackout recht gut gefallen hatte. Doch im Vergleich dazu, fand ich Zero um Längen gelungener!
Beruflich bedingt stecke ich tief im Thema Informationssicherheit. Ich hatte deshalb ein wenig Sorge, dass das Buch für mich hier und da langweilig werden könnte. Denn wenn man Leser ohne technischen Hintergrund abholt, dann kann das für einen Fachidioten wie mich schon mal zäh werden. War es nicht!
Stattdessen wurden technische Zusammenhänge geschickt auf das zum Verständnis notwendige gekürzt (teilweise ein wenig ruppig, aber das wird explizit im Nachwort betont) und alles in einen unglaublich spannenden Roman gegossen. Die Idee, wie die bereits verfügbaren Mittel und Methoden zu einem Szenario verschmelzen fand ich sehr aufregend. Hier hat jemand nicht nur die Zusammenhänge verstanden, sondern auch daraus ein funktionsfähiges Konstrukt gebaut, dass wirklich beängstigend ist. Erstklassig!
Besonders im letzten Drittel spitzen sich die Ereignisse zu und ich habe mit der Protagonistin mitgefiebert und war über einige Wendungen wirklich überrascht.
Auch sprachlich ist das Buch hervorragend, Kulissen und Figuren wirken lebendig und ich bewege mich als Leser in einer echten und dreidimensionalen Welt.
Vielen Dank für das große Lesevergnügen - das war mein bisheriger 2014-Favorit!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Willkommen in Paranoia, 11. November 2014
Von 
Belles Leseinsel (Mainz, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Die Londoner Journalistin Cynthia Bonsant kann mit den neuen Medien recht wenig anfangen und recherchiert noch auf die herkömmliche Art. Als ein Freund ihrer Tochter auf offener Straße erschossen wird, weil er mithilfe einer Datenbrille einen gesuchten Verbrecher enttarnt und verfolgt hat, muss sich Cynthia nun doch mit den neuesten Technologien auseinandersetzen. Ihre Spur führt sie zu der äußerst erfolgreichen Internetplattform Freemee. Diese sammelt und analysiert Daten ihrer Kunden und verspricht ihren Millionen Nutzern ein erfolgreiches Leben, wenn diese ihre ActApps nutzen. Nur die Online-Aktivisten ZERO warnen vor der massiven Datensammlung. Als Cynthia intensiv in das Thema einsteigt, wird sie plötzlich selbst zur Gejagten. In einer Welt voller Smartphones, Kameras und Datenbrillen scheint es kein Entkommen zu geben.

Völlig unbehelligt verfolgen Drohnen die amerikanische Präsidentenfamilie beim Golfen und die ganze Welt schaut per Internet zu. Bis der Secret Service dies entdeckt, vergehen Minuten. Und auch die anschließende Flucht ins Feriendomizil wird weiter gefilmt. Sogar im Gebäude selbst geht die Übertragung weiter. Amerikanische Geheimdienste sind alarmiert und bloß gestellt. Und ZERO hat bewiesen, welche Macht sie besitzen.

Marc Elsberg steigt mit dieser Szene sehr rasant in seinen Thriller ein und nimmt nur stellenweise die Spannung etwas aus seiner Geschichte. Die Story entwickelt sich erschreckend realitätsnah, verwendet der Autor in dem Thriller doch Technologien, welche heute schon eingesetzt werden. Erschreckend deswegen, weil eine Rundum-Überwachung und Beeinflussung im Verhalten der User perfekt funktioniert, Manipulation in allen Bereichen Standard ist und es ohne Hinterfragen akzeptiert wird.

Im Vordergrund steht der Einfluss des Internets, das Sammeln von Daten und deren Auswertung. Das ganze verpackt Marc Elsberg in eine packende, fesselnde, actionreiche und unterhaltsam erzählte Story. Dabei bleiben allerdings die Charakterzeichnungen etwas auf der Strecke. Die Protagonisten bleiben stellenweise etwas blass und farblos, dies nimmt man bei der sehr gut recherchierten und vermittelten Story jedoch gerne in Kauf.

Fazit: Grenzenlose Überwachung und wir fühlen uns wohl dabei. Ein spannender Thriller, der zum Nachdenken mit dem Umgang im Internet anregt.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannender wissenschaftlicher Thriller mit brandaktuellen Themen.., 11. Juni 2014
Eine Organisation namens „Zero“ überrascht die Welt mit Livebildern aus dem Urlaubsdomizil des amerikanischen Präsidenten. Mit kleinen Drohnen und Robotern ist es ihnen gelungen, den Urlaubsort unbemerkt zu infiltrieren und nun senden sie Fotos ins Netz. Sie wollen hiermit gegen die Datensammlung im Netz protestieren.
Die Journalistin Cynthia Bonsant soll eine Reportage über die Organisation schreiben, aber sie wird immer tiefer in einige Machenschaften gezogen. Es gibt eine Firma, „Freemee“, die Daten aller Art von ihren Mitgliedern sammelt und speichert. Doch welches Ziel verfolgt diese Firma damit? Cynthia beginnt ihre Recherchen.

Ich habe schon das erste Buch des Autors verschlungen. Diese wissenschaftlichen Thriller, die den Leser fesseln durch Themen, die durchaus hoch aktuell sind, das finde ich spannend zu lesen.
Auch hier, die Überwachung, der neuste Skandal ist ja immer noch in den Medien, da wird man als Leser doch sehr nachdenklich gestimmt.
Wie beeinflussen Programme unser Leben? Was wird an Informationen im Internet gesammelt, ausgewertet und wie weiterverwertet?
Diese ganze neue Technik, die zum Teil schon real ist, das fasziniert mich als Leser, andererseits aber stimmt es sehr nachdenklich. Wieviel Privatleben hat jeder Einzelne von uns eigentlich noch? Oder ist das nur eine Illusion? Ich denke, da muss sich jeder selbst eine Meinung bilden.
Aber die Geschichte an sich war für mich perfekt zu lesen. Gerade den Einstieg in das Buch, die ersten Seiten, da nahm mich das Buch sofort gefangen, das war wirklich sehr spannend.
Action, Spannung, Verschwörungen, tolle Figuren, das fesselt mich als Leser und ich war wirklich begeistert.
Vor allem mag ich solche Bücher, die mich nach dem Lesen noch nachdenklich zurücklassen und mich auch ein wenig über das Buch grübeln lassen.
Wieviel geben wir von uns preis, vielleicht auch unbewusst und was passiert mit unseren Daten?
Sehr gelungen fand ich im Anhang auch das Glossar mit einigen Fachwörtern und man findet dort auch ein Personenverzeichnis, das hätte ich mir allerdings lieber vorn im Buch gewünscht.

Spannender wissenschaftlicher Thriller mit brandaktuellen Themen.. macht nachdenklich.

Vollste Leseempfehlung.
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen "Im Übrigen bin ich der Meinung, dass Datenkraken zerschlagen werden müssen", 1. Oktober 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
... das sagt Zero am Ende jeder seiner Botschaften. Und damit hat er sicherlich Recht.

Aber leider: Ein super Thema, aktuell und brisant im Hinblick auf die Affäre Snowden, die Affaire Julian Assange, die Abhöraffäre durch die NSA ....
aber eine todlangweilige Umsetzung durch den Autor.
Gottseidank gab es das Personenverzeichnis am Ende des Buches, so hatte man wenigsten ungefähr einen Anhaltspunkt, wer gerade in was verwickelt war und welche Position innehatte.
Die Heldin war - und das als Journalistin - technisch in der Steinzeit, uninformiert über die reale Welt und was darin abgeht, über ihre Tocher wusste sie schon mal gar nichts.
Die ganzen Charaktere blieben blaß, unglaubwürdig, hölzern, ihre Handlungsweisen oft nicht nachvollziehbar.
Die technischen Aspekte, die der Autor aufführte - wie z.B. die Datenbrillen - waren interessant. Ob die Zukunft so abläuft, wie von ihm geschildert, das wird sich zeigen, ob Menschen tatsächlich so leicht zu manipulieren sind, ihr Leben, ihre Ernährungsweise, ihre Freunde aufgrund einer App so radikal ändern.
Was hätte man aus dem Thema machen können!
Das Buch überzeugt mich leider überhaupt nicht, ist Lichtjahre in der Qualität von "Blackout" entfernt.
Gähnend langweilig durch die endlosen Verfolgungsjagden, die endlosen Dialoge und Diskussionen sowie Überlegungen, wer gerade wen weshalb verfolgt, einfach nur ermüdend.
Fazit: Normalerweise nur zweieinhalb Sterne, aufgrund des aktuellen Themas jedoch 3 Sterne.
Aber: Ich hoffe, das nächste Buch wird ein richtiger, packender Pageturner und nicht so eine langweilige Abhandlung ohne notwendigem Gefühl "so könnte es tatsächlich passieren".
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gute Idee, mäßig umgesetzt., 27. Oktober 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: ZERO - Sie wissen, was du tust: Roman (Kindle Edition)
Nach Blackout war das der zweite Roman von Marc Elsberg, den ich als eBook erworben habe. Aus einer guten Idee und einer ganz passablen ersten Hälfte rutscht der Autor im zweiten Teil leider in die Versuchung, einen rasanten Action-Thriller zu schreiben. Leider nimmt er auf dem schnellen Parcour zwischen Geheimdienst, politischen Ränkespiel und Verfolgungsjagd den Leser nicht richtig mit. Hätte der Author die Geschichte nach der ersten Hälfte konsequent weiter geführt und sich auf den Konflikt der IT-Affinen und Abstinenzler am Beispiel Mutter und Tochter beschränkt sowie die Möglichkeiten und Gefahren von Technologien wie Datenbrillen, Smart Sensors oder persönlichen Assistenzsystemen aufgezeigt, vielleicht wäre daraus ein durchaus guter Roman entstanden. Der zweite Teil hätte ebenfalls genug Material für einen eigenständigen Roman gehabt. Leider versuchte der Author zuviel in einen Roman zu pressen, für 15,99€ jedenfalls kostet der Roman mehr als das Doppelte seines Werts.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Muss man lesen – Toll das es solche Autoren gibt!, 15. September 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: ZERO - Sie wissen, was du tust: Roman (Kindle Edition)
Als fast fanatischer Andreas Eschbach fan habe ich lange nach einer Ersatzdroge gesucht. Elsberg ist es. Hervorragend geschrieben, mit einer Hauptperson, die im Gegensatz zu den plastikartigen amerikanischen Thriller Helden, ein paar Macken und Selbstzweifel hat. Eben ein richtiger Mensch. Was an Zero wirklich gruselig ist, ist die Tatsache das einem alles fast völlig normal vorkommt. Es gibt nichts an den technischen Extrapolationen und erdachten internet Produkten/apps die mich überraschen würden, würde ich in der Zeitung darüber lesen. Was aber wirklich einen „creepiness“ faktor hat, ist die Tatsache das ich die Empfehlung für Zero von einem Amazon Algorithmus bekommen hatte. Hat das System gewusst das ich dieses Buch einfach genial finden werde?
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Technisch interessant und spannend geschrieben, Handlung und Charaktere eher einfach gehalten, 4. Dezember 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich habe schon das Vorgängerbuch gelesen und war davon total begeistert. ZERO kann leider nicht das hohe Niveau halten. Die Szenerie ist für meine Ansicht zu überzogen, auch wenn die beschriebene (Überwachungs-)Technik ohne Zweifel schon Realität ist.
Die Handlung ist spannend - insbesondere für alle Technik-Interessierten - aber recht einfach gehalten. Es passiert einfach nicht viel - ein zwei Verfolgungsjagden, zwei Morde, dafür sehr viel Diskussionen über die technischen und moralischen Pro/Cons der totalen (Selbst-)Überwachungen - für 470 Seiten etwas wenig.

Trotzdem liest es sich leicht, am Ende bleibt aber irgendwie die Frage "Und nun? War's das?" zurück.
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