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Kundenrezensionen

9
4,3 von 5 Sternen
Mozart: Klavierkonzerte 20, KV 466 & 25, KV.503
Format: Audio CDÄndern
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25 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 10. Februar 2014
Eine lange Beziehung verbindet diese beiden Künstler, wie auch DG nicht müde wird zu betonen, in dem sie das Beiheft mit etlichen Fotos der beiden aus jüngeren Jahren bebildert. Das beide sich nocheinmal zusammenfinden und zusammen Mozart einspielen sollten, könnte man leicht als Gipfeltreffen betrachten. Doch beide gehen mit einer Leichtigkeit und Freude an die Arbeit, das man tatsächlich bei geschlossenen Augen nicht den Eindruck hätte, als ob Ihnen der Zahn der Zeit allzuviel angehabt hätte.
Die Einspielung der beiden diametral entgegengesetzten Klavierkonzerte KV 503 in C-Dur und KV 466 in d-moll auszuwählen erscheint dabei genauso sinnig, um sie als Buchstützen der sogenannten sinfonischen Konzerte in Mozarts Klavierkonzerten zu wählen. Sinfonische, da hier das Orchester meist mit Trompeten und Pauken etwas größer besetzt wurde als zuvor in der Gattung üblich. Eine Interaktion zwischen Orchester und Solist ist zudem ein deutliches Charakteristikum und weist in Richtung Beethoven. Zuerst war ich etwas irritiert, dass hier das C-Dur Konzert auf der CD vorangestellt wird, nach zweimaligem Durchhören macht es durchaus Sinn. So warm und expansiv das Klangbild aus dem KKL-Luzern gewählt wurde, so frisch und voller Licht kommt das C-Dur Konzert daher. Argerich wählt als erste Kadenz eine von Gulda (ein Verweis auf eine frühere Aufnahme Abbados mit diesem Klavierkonzert und ebenjenem Pianisten sei hier erlaubt), die ihren Part hervorragend ausgestaltet. Grübeln und Philosophieren ist nicht ihres, sondern ein stetiges Entwickeln musikalischer Ideen, die wie einem natürlichen Fluss sich verbinden und bei den häufigen moll-dur Wechseln trotz eines klaren und beinahe staccato-artigen Spiels nicht außeinanderfallen. Großes Kompliment auch für das Andante, besser habe ich es von keinem anderen gehört. Insbesondere das leise ausklingen, bewegt einen immer wieder. Wunderbar ausgelassen wird das ganze mit dem Allegretto Satz beendet. Leider fällt hier wie im zweiten Konzert die Balance zu gunsten des Klaviers etwas negativ auf, da durch die vibratoarme Spielweise in den Streichern einige Details verloren gehen.

Es ist ein Genuß die beiden selten gespielten Beethoven Kadenzen im d-moll Konzert zu hören. Und hier wird ein nicht so gelungener Aspekt dieser Wiedergabe offenbar: die düstere Don Giovanni Atmosphäre will sich einfach nicht einstellen. Der warme Klang wird zurückgenommen und die Durchhörbarkeit, ein Zeichen Abbados Interpretationskunst, wird deutlich gesteigert. Zu häufig wird der musikalische Fluss, insbesondere im ersten Satz unterbrochen, um den sanften Dur Momenten Raum zu geben. Noch deutlicher wird dies natürlich im 2. Satz, der nicht nur beiläufig den Titel Romanze trägt. Auch hier kann Argerich wieder ihre ganze sensible Gestaltungskraft zeigen, ohne maniriert oder süßlich verkitscht zu werden. Aber auch der abschließende Satz kann leider keine ausreichende Dramatik oder gar Dämonie entwickeln, wie es in vergleichbaren Konkurrenzaufnahmen möglich ist. Dafür ist es immer wieder eine Wohltat, die Holzbläser im Dialog mit Argerich zu hören, gleichsam mit der Tendenz zur Verharmlosung des Ausdrucks. Auch hier wirkt die Beethoven Kadenz, durch ihre Dramatik wie ein Fremdkörper, die subtile Verzweiflung deutlich unterstreichend, wenn der Rest des Satzes durch Argerich, Abbado und das Orchestra Mozart so betulich musiziert wird.
Als letzter Beweis einer musikalischen Freundschaft oder für Freunde von Abbado und Argerich ist dies CD unverzichtbar. Im Falle des KV503 werden auch andere daran gefallen finden. Als ganzes hätte man sich jedoch für das d-moll Konzert jedoch etwas mehr Zukunft (Beethoven) und weniger Vergangenheit (Haydn) gewünscht.
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am 11. August 2015
Argerich und Abbado bringen einen Mozart zum Klingen, den ich so noch nicht gehört habe - in Ausdruck und Tempi einfach mitreißend schön
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17 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Martha Argerich spielt einen schnörkellosen, glasklar-trockenen, virtuosen Mozart mit einer Kadenz von ihrem Lehrer Friedrich Gulda, freilich ohne dessen wienerisch-geniale Schlamperei zu imitieren. Am ehesten vergleichbar ist ihr d-moll Konzert mit Brendel/Marriner, die aber vielleicht noch konsequenter waren. Und Abbadö? ich habe mir diese CD bewusst nach dem überraschenden und mich sehr erschütternden Tod des großen Maestro gekauft, aber auch in dem Bewusstsein, dass Abbados gewaltiges Vermächtnis an Einspieleungen seinen Tod wohl nicht lange überdauern wird. Nun ja, er begleitet Frau Argerich mit Verve und Feuer, wie immer, aber ohne irgendwelche Besonderheit, die man sich merken würde. Was bleibt, ist ein document humain - nicht mehr und nicht weniger...
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10 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Richtig: diese Überschrift ist nicht von mir. So titelte Manuel Brug vor kurzem in der WELT seine Rezension über diese CD. Und weil ich es nicht besser sagen kann, zitiere ich ihn hier kurz aus seinem Artikel zu einer der letzen Aufnahmen von Claudio Abbado:
"Man muss keine Schwanengesang-Melancholie in diese kostbare Scheibe hineingeheimnissen, um entzückt wie ergriffen zu hören, wie hier - beim Live-Auftritt letzte Ostern in Luzern - zwei Könner völlig entspannt in die Mysterien und Verführungen dieser Musik hineinhören. Wie sie sich neugierig mitreißen lassen und dabei stets die Kontrolle behalten. Wie sie sich gegenseitig Aufmerksamkeit und Respekt schenken, wie sie aufeinander reagieren und den andern gewähren lassen. Wach, liebevoll,mit Spaß am eigenen Können und den so entfesselten kristallinen Klängen. Ja, so klingt Mozart- Transzendenz."
Ich kann es nicht besser sagen. Es ist eine wunderbare, eine einmalige Aufnahme, die 7 Sterne verdient hat.
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8 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 28. Februar 2014
claudio abbado und martha argerich erwecken als hoch-musikalische paarung früher konzertproduktionen
anno 1960-70 nostalgische lustgefühle unerhört furioser meisterschaft.
hier und heute und mit zwei mozart-highlights klingen ihre 'klassischen' erkundungen eher ernüchternd.
klar, präzise und ohne individuelle neue interpretationseinsichten verlaufen diese werkausgaben am horizont
andrer mozarteinspielungen und, ich kann meinem vorschreiber hrn.schepelmann nur zustimmen, ohne
individuelle besonderheiten.
alles klingt professionell versiert, pianistisch gekonnt und orchestral pointiert, jedoch, leider, ohne den
spielerisch-kecken, schlamperten charme, der wienerisch und eben nicht clarté-französisch daherkommt.
immerin sind dies interpreten der absoluten top-liga, die wohl keine vergleiche scheuen mussten in ihrem
post romantischem repertoire der liszt, ravel, prokofiev, aber mozart ist klang-idiomatisch very special,
abbado wie argerich waren nie grosse mozart-player, wie ihre discographie belegt, und diese
post-production der universal grammophon ist nur ein respektabler abgesang.
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2 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Es handelt sich in dieser CD um zwei hervorragend gute Mozart-Konzerte, die in jeder Musiksammlung vorhanden sein sollten. Musizieren im besten Sinn.
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6 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 8. März 2014
Der Orchesterklang ist kraftvoll, schwebend, sehnsüchtig, die Spannungsbögen stimmen, der Kontrast zwischen hellen und düsteren Klängen. Argerich spielt markant wie immer, fügt sich stellenweise nahtlos ins Orchester ein, tritt dann wieder ungestüm hervor, aber nie in aufdringlicher Weise.
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4 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 25. März 2014
besser kann man dieses klavierkonzert nicht spielen, ein absolutes muß für argarich und abbado fans.
mozart würde sich freuen und ich wünsche mir noch mehr von den beiden.
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3 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 6. August 2014
Wer sich an diese Stücke heranwagt, (insbesondere an das KV 466), muss sich schon äusserste Vergleiche gefallen lassen. Frau Argerich spielt unter dem von Jean Nouvel flachgelegten Schülerpultdach des KKL Luzern technisch brillant-perfekt und Herr Abbado und seine Mannen und Frauen geben ihr Bestes, auch der Dialog funktioniert ganz ordentlich. Warum dann trotz losbrechendem frenetischem Applaus am Schluss keine echte Begeisterung aufkommen will? Vielleicht, weil man Mozart nicht mit gutem Betragen zum Glänzen bringen kann, weil eine Interpretation, ohne letzten Tiefsinn gespielt, irgendwo flach wirkt. Und genau das passiert dann auch in dieser Aufnahme, die sicherlich perfekt daher kommt, aber letztlich ihr Thema verfehlt, da man mit diesen ohne Mut, Kraft und ohne ebenbürtige Spiellaune Mozart's gespielten Stücke ins Brave zurückgebunden wird, wo doch grösste Interpreten schon inspiriert wurden, damit ins Universum hinaus zu spielen. Ab damit in die Musikbibliothek (zu Glenn Gould) und zurück zu den inneren Werten.
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