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Kundenrezensionen

3,8 von 5 Sternen36
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am 26. Juli 2014
Der Autor beschreibt seinen Alltag als Deutscher, der seit ein paar Jahren in China lebt. Dies soll auf die humoristische Art geschehen. Bücher zu diesem Thema und in diesem Stil gibt es inzwischen wie Sand am Meer. Und darunter tatsächlich gute.

Da ich selbst mehrmals im Jahr beruflich in China und anderen asiatischen Ländern weile, maße ich mir mal an, die Situation dort vor Ort bewerten zu können. Und die Erfahrungen, die ich seit Jahren dort mache und gemacht habe, decken sich überhaupt nicht mit denen des Autors. Das mag ja nun alles noch sein und ist ja auch immer subjektiv geprägt. Aber was mich echt auf die Palme bringt, ist die Tatsache, dass in diesem Buch eigentlich alle Chinesen samt ihrer Kultur, Lebensweisen und Angewohnheiten, durch den Kakao gezogen werden. Angefangen beim Titel. Die Bezeichnungen "Irre", "Wahnsinnige" und "Killer" für Chinesen ziehen sich wie ein roter Faden durch das Buch.

Der Autor lebt seit Beginn seiner Tätigkeit in China in einer abgeschotteten Wohnanlage, die mit dem eigentlichen China nur sehr wenig zu tun hat. Vielleicht wäre es hilfreich, sich mal mit der Kultur des Landes, in dem er lebt, sowie den Gegenheiten dort auseinanderzusetzen (und manches als gegeben hinzunehmen), statt sich mit deutschen Freunden Ess- und Trinkgelagen hinzugeben (diese werden wiederholt und ausführlich beschrieben). Aber angeblich trinken ja auch Chinesen ohne Ende Alkohol. Komisch, das ist mir auf vielen China-Reisen noch nicht passiert. Kriege meistens zum Essen ein Bier angeboten, wobei die meisten meiner Geschäftspartner bei antialkoholischen Getränken bleiben. Habe die meisten als völlige Abstinenzler kennengelernt. Der Autor und ich kennen anscheinend sehr unterschiedliche Chinesen...

Zum Schreibstil: eigentlich recht unterhaltsam geschrieben. Allerdings fangen spätestens nach einem Drittes des Buches die ständigen Wiederholungen (hätte der Stoff ansonsten vielleicht nicht gereicht???) sowie sie in jedem dritten Satz enthaltenen abstrakten Vergleiche an zu nerven. Könnte ich keinen Stern geben, würde ich das tun. Habe selten so einen Unfug gelesen.
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am 26. März 2014
Wie kann man nur ein Buch über China schreiben wollen, wenn man kaum Berührungspunkte mit dem Land hat? Der Autor lebt abgeschottet in einem Ausländer-Compound in Shanghai, kennt nach Jahren weder die Sprache noch die Stadt, in der er arbeitet richtig, er hat keinen privaten Kontakt zu Chinesen und erklärt uns Lesern dann die Welt. Er hat offenbar so wenig erlebt, dass er bereits nach wenigen Kapiteln beginnt, seine Geschichten wieder zu recyceln. Es gibt endlose Wiederholungen über Staus, Taxifahrer und Durchfallerkrankungen. Ja, und natürlich über Saufgelage. Das ist sein Lieblingsthema und dem Anteil nach, den es im Buch einnimmt, auch seine Lieblingsbeschäftigung. Da habe ich über China aber schon deutlich Besseres gelesen.
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Ich mag China. In meinem Leben habe ich etwa ein halbes Jahr im Land verbracht, allerdings fast immer auf eigene Faust als Tourist reisend, von Süd nach Nord, von Ost nach West. Ich mag China. Und ich mag auch Bücher über China. Es gibt da ganz wunderbare Erlebnisberichte von Menschen, die sich auf das Abenteuer eingelassen haben, in China zu leben und zu arbeiten. Wenn nicht alle, dann habe ich doch zumindest die meisten davon gelesen. Schon aus Prinzip musste ich mir also Jan Aschens "Überleben unter 1,3 Milliarden Irren" vornehmen, schließlich lebt auch er in China. Doch bereits nach kurzer Lektüre hat sich bei mir eine gewisse Erkenntnis durchgesetzt: Jan Aschen lebt gar nicht in China. Jan Aschen lebt in einem isolierten Ausländerviertel Shanghais auf annähernd westlichem Niveau, spricht auch nach Jahren des Aufenthalts noch kaum ein Wort Chinesisch und hat sich über die Grenzen seiner Stadt selten einmal hinausbewegt. Er arbeitet in der internationalen Werbebranche und das würde man auch merken, wenn er es nicht erwähnt hätte. Begebenheiten, die für mich Zweifel an seiner Qualifikation wecken, über China zu urteilen, interpretiert er regelmäßig als Zeichen "missglückter Integration" (zwinker, zwinker). Ironische Brechung ist nun einmal ein beliebtes Mittel in der Werbung, einen Mangel schönzureden. Und reden kann er durchaus. Seine Sprache ist pointiert, er verwendet amüsante Metaphern und Vergleiche, der Text liest sich meist flüssig. Aber kaum eine seiner Geschichten passiert auch Touristen oder sporadischen Geschäftsbesuchern in China nicht in ähnlicher Form, private Begegnungen mit Chinesen finden in Jan Aschens Welt offenbar nicht statt und wenn man die Liste seiner Shanghaier Freunde anschaut, dann liest man ausschließlich die Namen deutscher Expats, deren Freundschaftsqualifikation offenbar eine ebenso belastbare Leber wie die des Autoren ist. Autoverkehr, Essen und Saufen sind Themen, die sich in zunehmender Häufung finden. Mit gewissem Kopfschütteln habe ich dann gelesen, dass Aschen im seiner Meinung nach attraktionsarmen Shanghai am People's Square nur das belanglose "Museum" für Stadtentwicklung kennt. Beim nächsten Besuch empfehle ich, dass er sich mal umdreht und in das Shanghai Museum gleich gegenüber geht, das zu den besten Museen ganz Chinas gehört, nur noch getopt vom Palastmuseum in Beijing. Aber mit chinesischer Kultur und Sachkenntnis hat er es sowieso nicht, zumindest kommt das in seinem Buch so gut wie nicht vor. Nach ca. 80 Seiten gehen dem Autor dann die Themen aus und er baut immer häufiger Wiederholungen ein, teilweise in wortgleichen Formulierungen. Alles an China "rockt". Das ist eine seiner Lieblingsvokabeln - neben allen Varianten von Spirituosen. Zumindest darin hat er im Laufe seiner Chinajahre eine echte Kennerschaft entwickelt, die er auch mit zweifelhaftem Stolz zelebriert.

Nein, da gibt es sowohl authentischere, einfühlsamere und auch witzigere Bücher über ein Leben in China. Aus meiner Sicht nutzt Jan Aschen nur den aktuellen Chinatrend, um ein ziemlich belangloses, isoliertes Expat-Leben in Shanghai zu versilbern. Lediglich seine oft amüsanten Vergleiche bringen mich dazu, drei Sterne zu vergeben. Inhaltlich gäb's von mir zwei. Und das Witzigste am Buch ist zweifellos das Titelbild.
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am 12. Mai 2015
Dieses Buch ist enttäuschend, und das gleich in mehrfacher Hinsicht.

Die Qualität, zumindest ein winziger literarischer Anspruch, bleibt völlig auf der Strecke.
Das zusammengestückelte Werk ist ein herausragendes Beispiel für den heutigen Wiederverwertungswahnsinn.
Es ist nichts weiter als eine Sammlung von Anekdoten, wie sie sonst in irgendwelchen Blogs zu finden sind.
Liest man ein paar davon, ist es noch halbwegs unterhaltsam.
In der Masse, weitgehend zusammenhanglos und mit ständigen "lustigen" Wiederholungen, wird das Buch zu einer Quälerei.

Darüber könnte man hinwegsehen, wenn wenigstens der Inhalt fesselnd und neu wäre.
Ist er aber nicht.
Nichts weiter als ein Aneinanderreihung von Klischees und unbedeutenden Einzelerlebnissen.
Lieblos und immer sehr deutsch, trotz des langen Aufenthalts in China ist der Autor nur äußerlich seinem hessischen Vorgarten entkommen.
Ein paar Folgen Auslandsdokusoups auf einem der privaten Spartensender sind anspruchsvoller als dieses Sammelsurium.

Nicht kaufen.
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am 13. Februar 2014
Der Titel mag ein wenig irren (zugegeben Wortspiel extrem leicht gemacht) - es sein denn, der wortgewandte und -gewitzte Autor zählt zu den 1,3 Mrd die in dem Land mehr oder weniger ständig lebenden Laowei hinzu...denn das beinhaltet dieser beste aller kaleidoskopischen Einblicke in chinesische, besser Shanghainesische Welten, immer mit einem Seitenhieb versehenden Vorhalten des westlichen Spiegels: löffelt die aromatischen, schmackhaftesten Suppen der Welt und sucht nicht das zumeist dunkle Haar in derselben...wer einen Touristen-Führer haben möchte, geh zu Marco Polo, wer Backpacker ist, der wird dieses kleine Einod an wunderbaren wie wundersamen Erlebnissen ob seiner vielen Gelagen in mittlerweile leider viel zu vielen teuren Etablissements hassen, wer einen Wegbegleiter in die chinesische Gesellschaft sucht, wird hier und anderswo vergeblich suchen... Jan Aschem sucht nicht verständnisheischend und moralinsäuerlich nach der Integrationsformel, sondern beschreibt lebhaft, aber meist vergeblich mit dem Taxifahrer oder dem Vermieter gestikulierend den alltäglichen Kampf mit der Andersartigkeit dieser und unserer Kultur, um am Ende des Tages friedlich aufzugeben und eingestehend, wer wenig verlangt, der kann auch viel verlieren...Wer also eine kurzfristige Reise ins Land des Lächelns plant und nicht zu einer der o.g. Gruppen gehört, und ein kurzweiliges, kluges, lesenswertes, sprachlich gewitztes Elaborat über dieses irre (jaja, im positiven Sinne) Land sucht, wird hier reichlich fündig...
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am 18. November 2015
Das Buch ist zwar stellenweise auch lustig, aber insgesamt ist der Ton mir persönlich etwas zu schnoddrig. Der nutzbare Informationsgehalt über China oder Chinesen ist gering, außer jemand wollte speziell nach Schanghai ziehen und dort leben, dann gibt es genau dafür eine Reihe interessante Tips. Leider ist auch dann das Buch schlecht zum Nachschlagen geeignet, weil weniger thematisch sondern eher chronologisch sortiert. Ich war von dem Buch enttäuscht.
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am 16. Januar 2016
Und habe herzlich gelacht. Heute bin ich fast von einem Roller überfahren worden, aber statt mich aufzuregen, musste ich an die vielen Geschichten im Buch denken. Als es eben vorbei gewesen ist wollte ich es gar nicht glauben- das Ende des Buches? Ich will mehr lesen von dem tollen Stil des Autoren. Für mich einfach perfekt! Dankeschön!
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am 22. März 2015
Für jeden, der eine längere Zeit in China gearbeitet hat, absolut zu empfehlen. Teilweise ein wenig frech und salopp geschrieben, aber man findet sich selber und seine alten Mit-Chinesen wieder. Unterhaltsam und leicht zu lesen, für jeden China-Expat zu empfehlen. 4 Sterne!
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VINE-PRODUKTTESTERam 23. März 2014
Jan Aschen und seine Frau wandern aus nach China. In Schanghai lebt er in einem abgeschotteten Ausländerviertel dem so genannten Expat-Compound und hat einen Job in der Werbebrache. In seinem Buch schreibt er über sein Leben in der neuen Umgebung und über die großen Unterschiede zwischen China und Deutschland. Er amüsiert sich über die Fälscherwut der Chinesen, dem billigen aber manchmal fragwürdigen Essen, den Taxifahrern und ihrem rasanten Fahrstil und den wahnsinnig hohen Preisen für westliche Produkte.

Ganz so begeistert hat mich dieses Buch nicht. Jan Aschen lebt abgeschottet in einem Viertel in dem nur Ausländer leben, er spricht so gut wie kein chinesisch, weil es ihm zu schwierig ist, kauft in westlichen Supermärkten ein und behauptet dann mitten im Geschehen zu sein? Das finde ich mehr als fragwürdig. Sein Haus ist im westlichen Stil ausgestattet, seine Freunde kommen fast alle aus Deutschland oder zumindest werden chinesische Freunde nie erwähnt.

Anders seine Frau, die sich Mühe gibt chinesisch zu sprechen und eine Weltmeisterin im feilschen ist, wo Jan lieber total überteuerte Preise zahlt. Er belacht die Arbeitsmethoden der Chinesen, behauptet Schanghai hätte keine Sehenswürdigkeiten, sei tagsüber total hässlich und nur nachts zu ertragen. Ich frage mich wirklich, warum der Autor unbedingt dort leben möchte. Denn eigentlich lebt er ja nicht viel anders als in Deutschland. Nur, weil das Essen so billig ist? Oder man Dinge zu Essen bekommt, die man auf der westlichen Speisekarte nicht findet?

Irgendwann gehen Herrn Aschen dann seine Anekdötchen aus und vieles wird nur noch wiederholt. Außerdem protzt er sehr mit seinem Alkoholkonsum, was ich nicht gerade toll finde. Das einzig Gute an dem Buch ist der tolle Schreibstil, der sich leicht und flüssig lesen lässt. Ich finde, dass das Buch total überbewertet wird und kann leider nur 2 von 5 Byrons vergeben. Mir hat es gar nicht gefallen und witzig fand ich es auch nicht. Aber wie immer: Bildet euch eine eigene Meinung.

© Beate Senft
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am 3. April 2014
Ich lebe hier seit 6 Jahren in einer grossen Stadt. (Meine amazon Produkte schickt man mir von meiner CH Adressen). Es ist genau so wie es im Buch beschrieben ist. Es ist nicht mal lustig, weil es eben so oft total stressig ist. Fuer jene, die nicht hier wohnen, ist es ein lustiges Buch und man denkt vielleicht, etwas uebertrieben. Nein, ist es nicht, es ist sogar eher freundlich und lustig beschrieben. Ich (70) hab auch shon mal einen Ausraster in der ICBC gehabt. Aber eben, es ist ein buntes Leben und hier sterbe ich gewiss nicht an Langeweile, wie in der Schweiz, darum bin ich hier. Das Buch ist wirklich gut!
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