Kundenrezensionen


36 Rezensionen
5 Sterne:
 (28)
4 Sterne:
 (4)
3 Sterne:
 (2)
2 Sterne:    (0)
1 Sterne:
 (2)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


225 von 231 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der beste Kompromiss unter den Ultratelezooms
Das Tamron 150-600 stellt den ambitionierten Versuch dar, ein relativ kompaktes Packmaß mit einem enormen Zoombereich zu kombinieren. Als Canon-Fotograf habe ich sehr lang auf ein solches Objektiv gewartet, da ich die Reichweite meiner beiden L-Teleobjektive (das 70-300 4-5,6 und das 70-200 2,8) nach oben hin erweitern wollte. Die zur Verfügung stehenden...
Vor 9 Monaten von Lichtmaler veröffentlicht

versus
14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gut aber mehr auch nicht!
Moin an alle,

ich kann der Bewertung von Nikolaus Lebfrei (ebenfalls nur 3 Sterne) nur beistimmen.
Wenn ich hier all diese Rezensionen lese, dann muss ich mich leider fragen, welchen Anspruch all die Fotografen haben?
Das Tamron ist keinesfalls schlecht, aber es hat auch Schattenseiten!
Bis 400 mm ist es dem Canon 100 400 ebenbürtig wenn...
Vor 2 Monaten von Luponius veröffentlicht


‹ Zurück | 1 2 3 4 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

225 von 231 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der beste Kompromiss unter den Ultratelezooms, 27. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Tamron SP 150-600mm F/5-6.3 Di VC USD Teleobjektiv für Canon (Zubehör)
Das Tamron 150-600 stellt den ambitionierten Versuch dar, ein relativ kompaktes Packmaß mit einem enormen Zoombereich zu kombinieren. Als Canon-Fotograf habe ich sehr lang auf ein solches Objektiv gewartet, da ich die Reichweite meiner beiden L-Teleobjektive (das 70-300 4-5,6 und das 70-200 2,8) nach oben hin erweitern wollte. Die zur Verfügung stehenden Optionen (100-400, 300 4.0 mit 1.4x Konverter, 2x Konverter für das 70-200 2,8) sprachen mich ebenso wenig an wie die bisherigen Ausflüge von Sigma und Tamron in den Ultratelebereich. Daher habe ich das Tamron 150-600 schon bald nach Ankündigung vorbestellt und nun schon mit mehreren tausend Aufnahmen getestet. Ich möchte Ihnen an dieser Stelle die mir zentral erscheinenden Qualitäten des Objektivs schildern:

BILDQUALITÄT: Natürlich die zentrale Anforderung an jedes Objektiv. Hier kann das Tamron wirklich liefern: Die Schärfe ist bei Offenblende durchweg gut und lässt sich mit den Nachschärfoptionen von Lightroom bzw. Photoshop problemlos anheben. Details wie Federn oder Haare heben sich klar von ihrer Umgebung ab, was mit einem überraschend kontrastreichen Grundeindruck des Bilds einhergeht. Ab Blende 8 ist die Schärfe über den gesamten Zoombereich als sehr gut einzustufen. Vom Schärfeeindruck her kann ich keinen Unterschied zum 100-400 von Canon ausmachen - allerdings mit dem Unterschied, dass man beim Tamron im Telebereich einen deutlichen Reichweitenbonus oben drauf bekommt. Das Objektiv vignettiert bei Offenblende sehr deutlich und auch die Schärfe fällt insbesondere im Telebereich zum Rand hin deutlich ab. Dies ist jedoch keinesfalls dramatisch und sicherlich auch der kompakten Bauform und dem relativ geringen Preis geschuldet. Mit anderen Worten: Die Abbildungsleistung ist für den zu Grunde gelegten Kaufpreis schlicht und einfach fantastisch. Sie ist gleichzeitig ganz sicher nicht auf dem Niveau der Canon-Teles mit dieser Reichweite (600 4.0 bzw. 200-400 4.0 mit eingebautem 1.4x Konverter), was angesichts der Preisunterschieds von rund 10.000€ (!) auch nicht weiter überrascht. Wie zahlreiche Beispiele im Internet mittlerweile zeigen, kann man bei richtiger Anwendung dieses Objektivs jedoch mit ausgezeichneten Resultaten rechnen. Selbst mit Crop-Kameras (etwa der Canon EOS 70D) kommt das Tamron vom Auflösungsvermögen problemlos klar, was angesichts der kleineren Sensorfläche (und damit der höheren Anforderung an das Objektiv) für mich so nicht zu erwarten war.

AUTOFOKUS: Mit seinem Ultraschall-Autofokus und dem jederzeit drehbaren Schärfering macht das Tamron prinzipiell alles richtig. Bei stationären Motiven trifft der Fokus fast immer, obwohl er sich bei Zielen in weiter Ferne nicht immer gleich für eine Richtung entscheiden kann. Hier hilft es, dem Objektiv mit dem klugerweise eingebauten Bereichsbegrenzer (15 Meter bis unendlich) unter die Arme zu greifen. Auch die geringe Lichtstärke von 6.3 im äußersten Telebereich macht sich insbesondere beim automatischen Nachführen des Autofokus negativ bemerkbar, so dass rasch umherfliegende Vögel nicht wirklich zuverlässig erfasst werden. Wer sich in diesen Momenten auf 400mm beschränkt (an dieser Stelle erreicht das Tamron wieder eine Lichtstärke von 5,6) und gut ausgeleuchtete Situationen dokumentiert, darf dennoch auf gute Ergebnisse hoffen. Dies erfordert jedoch ganz klar Übung und Erfahrung, da man sich im Ultratelebereich in einem Grenzbereich bewegt, der lange Zeit Profis mit entsprechendem Budget vorbehalten war. In jedem Fall ist mir positiv aufgefallen, dass das Tamron weder an einer Canon EOS 70D, noch an einer 6D zum Front- oder Backfokus neigt.

BILDSTABILISATOR: Der Bildstabilisator springt mit einem im Sucher deutlich sichtbaren Ruck an und hält dann selbst bei 600mm das Bild relativ konstant unter Kontrolle. Freihandaufnahmen sind somit möglich, was vor ein paar Jahren noch eine kleine Sensation dargestellt hätte. Nennenswerte Geräusche verursacht der Stabilisator dabei nicht. Aus der Hand sind mir so im Telebereich noch scharfe Fotos bei 1/125 Sekunde gelungen, was dem Stabilisator ein sehr gutes Zeugnis ausstellt. Bei beweglichen Motiven (etwa Vögeln) versuche ich jedoch nie langsamer als 1/500 oder 1/1000 Sekunde zu werden, um Bewegungsunschärfen zu vermeiden.

BOKEH: Die Anmutung der Hintergrundunschärfe fällt für ein Zoom ungewöhnlich harmonisch aus. Neun Blendenlamellen sorgen hier für eine schöne Kreiszeichnung, die selbst unruhige Hintergründe zuverlässig strukturiert.

BAUQUALITÄT: Man merkt dem Objektiv direkt aus der Packung an, dass aus dem knappen Budget das Maximum herausgeholt werden sollte. Im Lieferumfang ist deshalb wohl auch kein Köcher enthalten. Stattdessen stecken alle Ressourcen im Objektiv selbst ("Made in China"), dessen Gegenlichtblende ("Made in Philippines") genau genommen nur ein Stück Kunststoff ohne Innenbeschichtung darstellt. Dafür wird das Tamron jedoch mit einer hervorragend verarbeiteten Stativschelle ausgeliefert, die für meinen Geschmack allenfalls eine längere Grifffläche vertragen hätte. Das Zoom läuft überraschend leicht und erhebt zumindest den Anspruch, in irgendeiner Form gegen Feuchtigkeit geschützt zu sein. Obwohl allerlei Kunststoff in der Außenkonstruktion steckt, wirkt das Objektiv wertig und gut verarbeitet. Außerdem ist meine Kopie einwandfrei zentriert, was für geringe Fertigungstoleranzen spricht.

FAZIT: Ein tolles Objektiv, das für die gebotene Brennweite relativ klein und leicht ausfällt. Wer noch nie mit dieser Art Technik gearbeitet hat, sollte sie vor dem Kauf jedoch unbedingt einmal in die Hand nehmen: Fast zwei Kilo Gewicht sind ein Wert, mit dem nicht jeder Nutzer über längere Zeit glücklich werden wird. Wer diese Last in Kauf nimmt und an seiner Technik feilt, kann aus dem Tamron beeindruckende Ergebnisse herauskitzeln.

Ich hoffe, Ihnen mit dieser Rezension einen Eindruck über das Tamron verschafft zu haben. Sollten Sie Ihre Gedanken über das Objektiv mit mir teilen wollen, freue ich mich auf Ihre Kommentare!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


18 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gutes Objektiv mit super Preis-Leistungs-Verhältnis, 5. September 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Tamron SP 150-600mm F/5-6.3 Di VC USD Teleobjektiv für Canon (Zubehör)
Meine Bewertung des Tamron 150-600mm erfolgt vor folgendem Hintergrund:

Ich bin leidenschaftlicher Naturfotograf und habe, so wie ich meine, schon etwas höhere Ansprüche an die Bildqualität meiner Ausrüstung. Wichtig für meine Beurteilung der Bildqualität ist nicht nur die 100% Ansicht, sondern insbesondere die Qualität beim Druck (ich drucke auf FineArt-Papier bis A3+).
Ich fotografiere mit der Canon EOS 7d und der 5DIII. Für den Telebereich nutze ich das Canon EF 70-200mm f2,8 IS II und das 400 mm f5,6. Beide Linsen bieten tolle Abbildungsleistungen. Die 400 mm sind mir in manchen Situationen allerdings noch etwas zu kurz, so dass ich eigentlich das 400er gegen ein (gebrauchtes) 500er f4 mit der Möglichkeit einen 1,4 fach - Konverter einzusetzen eintauschen möchte. Da ich schon relativ viel in meine Fotoausrüstung investiert habe, konnte ich meine Finanzministerin noch nicht vom Kauf des 500ers überzeugen, d.h. ich muss noch einige Zeit sparen. Als ich auf das Tamron gestoßen bin, kam mir die Idee, die Zeit bis zum Kauf des 500ers mit dem Tamron zu überbrücken. Klar mache ich beim Verkauf in voraussichtlich eineinhalb bis zwei Jahren etwas Wertverlust, das ist mir die Sache aber wert, wenn die Bildqualität stimmt. Dabei ging ich beim Preis des Tamron nicht davon aus, dass die Qualität der meiner vorhanden Objektive entspricht. Ein Konvertereinsatz am 400er kommt für mich übrigens nicht in Frage, da ich diese Kombination nicht sinnvoll am Crop nutzen kann (Autofokus).

Genug der vielen Vorworte - jetzt zur Bewertung des Tamron:

Handling, Verarbeitung:
Daran habe ich nichts auszusetzen, für 600mm ist das Gewicht gering. Die Verarbeitung scheint solide. Viele Rezensenten schreiben, sie finden das Finish „wertig“, das finde ich angesichts der Kunststoffbauweise allerdings nicht, da spielen die Canon-Objektive in einer ganz anderen Liga. Aber – für den Preis geht das wohl in Ordnung.
Der Zoom- und Autofokusring laufen sehr geschmeidig, der Zoomring etwas fester, was ich allerdings positiv bewerte, weil sich die eingestellte Brennweite nicht so schnell selbstständig verstellt, was gerade bei der längsten Brennweite lästig ist. Nicht so schön finde ich, dass die Fixierung der Brennweite nur bei 150 mm funktioniert, schön wäre es auch bei 600mm.

Autofokus
Der Af ist schnell, in den allermeisten Fällen treffsicher und sehr leise. Bei der 5DIII musste ich den AF um -7 korrigieren bei der 7d um +2 (alles bei 600mm). Lediglich bei sich schnell bewegenden weiter entfernten Objekten, wie fliegende Vögel, die sich auch noch vor einem unruhigen Hintergrund (Bäume) bewegen, braucht der AF schon mal deutlich mehr Zeit - dann können die Vögel schon mal weg sein. Hier haben die Canons ebenfalls die Nase deutlich vorne. Im AI-Servo-Modus gibt es deutlich mehr Ausschuss als bei den Canon-Objektive, insbesondere an der 7d. Aber es ist nicht so, dass dieser Modus nicht nutzbar wäre, es kommen nur nicht so viele scharfe Bilder als in Kombination mit den Canons raus.

Bildstabilisator
Der integrierte Bildstabilisator VC arbeitet erst einmal super. Man hört nichts, und das Bild springt förmlich in die Stabilisierung. Eine längere Wartezeit, wie vielfach kritisiert wird, konnte ich auch nicht feststellen, zumindest nicht so, dass es mich stören würde. Auf dem Stativ funktioniert der Bildstabilisator leider nicht (anders das 70-200 mm von Canon), daher muss er unbedingt ausgeschaltet werden, ansonsten bekommt man keine 100%ig scharfen Fotos hin. Das wiederum stört mich schon etwas, da ich sehr oft einen Gimbal Head auf einem Dreibeinstativ benutze und hier wäre der Bildstabilisator schon schön (beim 400er habe ich allerdings auch keinen). Somit muss die Belichtungszeit eher kurz eingestellt sein. Schöner wäre es in vielen Situationen, die Belichtungszeit zugunsten einer besseren ISO-Einstellung länger wählen zu können (insbesondere an der 7d). Das geht beim 'Tamron nur mit dem Bohnensackstativ. Auf dem Einbeinstativ lasse ich den Stabi an, hier gibt es keine Probleme.
Freihändig fotografiere ich mit dem Tamron nur im Notfall, da mir die Kamera-Objektiv-Kombi einfach zu schwer ist. Trotz Bildstabilisator ist bei 600mm für scharfe Fotos eine kurze Belichtungszeit nötig.

Bildqualität Brennweite
Letzlich interessieren mich nur die 600 mm. Hier ist für mich erst einmal erstaunlich gewesen, dass die Schärfe an den Ecken sehr gut ist. Im Druck fällt der Schärfeverlust bei Offenblende am Crop gar nicht auf, am Vollformat nur seeeeeeeehr gering. Insgesamt ist die Schärfe bei Offenblende akzeptabel (100% Ansicht) bzw. gut (Druck A3+). Auf 8 abgeblendet wird sie besser – insbesondere sind die Mikrokontraste besser, das Bild wirkt „knackiger“ - Bewertung sehr akzeptabel (100% Ansicht) bzw. sehr gut (Druck). An die Abbildungsqualität meiner Canon Linsen kommt das Tamron nicht heran. Insbesondere in der 100% Ansicht ist die Schärfe und Detailwiedergabe erkennbar schlechter, aber – im Druck fällt das ab Blende 8 nur im direkten Vergleich weniger auf und das nur dem, der ein geübtes Auge hat – meiner Frau ist jedenfalls nichts aufgefallen ,-). Man muss sich dabei auch vor Augen führen, dass ich hier eine 400er Festbrennweite mit einem 600er Zoom vergleiche. Dafür schlägt sich das Tamron aus meiner Sicht ganz hervorragend.
Bei 600mm lassen sich sehr schöne Freistellungseffekte erzielen, das Bokeh ist auch sehr angenehm. Vignettierung und CA`s sind kein Problem – dank der guten Optik und LR 5.

Zusammenfassend betrachtet sind die Bilder durchweg gut bis sehr gut und nicht nur brauchbar. Am Vollformat gefällt mir die Linse etwas besser als am Crop.

Mein Fazit:

Ich nutze das Tamron als Zwischenlösung bis zu dem Zeitpunkt, an dem ich mir das 500er Canon kaufe. Das werde ich dennoch tun, weil ich dabei Vorteile bei der Lichtstärke (Blende 4 – dabei schon rattenscharf), beim Bildstabilisator (insbes. auf dem Stativ), dem Autofokus (insbes. Im AI-Servo-Modus) und der Bildqualität (Details und Mikrokontraste) verspreche und zudem die Möglichkeit habe, die Brennweite mit einem Konverter auf 700mm zu verlängern - alles Eigenschaften, die man in der Naturfotografie gerne nutzt.

Bis dahin wird mir das Tamron aber meine fotografischen Möglichkeiten definitiv erweitern. Wer nicht so viel Geld in sein Hobby stecken kann oder will, für den ist das Tamron aus meiner Sicht nicht nur eine Zwischenlösung. Es gibt zurzeit keine Alternative, das Objektiv liefert sehenswerte Bilder – bei richtiger Handhabung, die man ggf. erst mal einüben muss.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


74 von 77 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein sehr gutes Objekiv!, 25. April 2014
Rezension bezieht sich auf: Tamron SP 150-600mm F/5-6.3 Di VC USD Teleobjektiv für Canon (Zubehör)
Ich habe als langjähriger Canon-Fotograf (Reise-Naturfotograf) zufällig etwa vor 3 Wochen das neue Tamron Objektiv 150-600 mm bei einem Händler bei uns in der Nähe gesehen und es sofort mit nach Hause genommen, da es in dieser Zeit weder bei Amazon noch bei einem anderen Händler in Deutschland zu bekommen war (überall lange Wartezeit..).Da ich den Händler seit vielen Jahren kenne, habe ich mit dem Händler vereinbaren können, das Objektiv für 1-2 Tage zu testen und falls ich mit den Bildergebnissen nicht zufrieden sein sollte, das Objektiv wieder zurückzugeben.
Vorab: Ich habe über die Jahre hinweg fast mit allen Original Canon-Teleobjektiven, Serie L, Fest-und Zoom-Objektive (außer dem sehr teuren Canon 4,0/200-400 L gearbeitet und bin damit auch sehr gut gefahren und war und bin bis heute sehr zufrieden . sowohl was das hohe Niveau der optischen Abbildungsleistung angeht, als auch, was die mechanische Qualität der Canon-Objektive angeht.
Nun zu dem Tamron Objektiv 150-600: meine Entscheidung für das Objektiv war einmal das relativ niedrige Gewicht, lange Brennweite bis 600 mm (für die Tierfotografie besonders wichtig) und natürlich auch das günstige Preisleistungs-Verhältnis.
Ich habe inzwischen das Objektiv (mit UV-Filter 95 mm von B+W, bei Amazon gekauft) mehrmals und ausgiebig in der freien Natur (Vogelfotografie) und im Wildpark (Säugetiere) und auch bei statschen Motiven hauptsächlich mirt Canon 7D (Faktor 1,6) und auch teilweise mit Canon 5D MK III, auch im Vergleich zu dem Canon 100-400 L (mit Einbeinstativ und 3-Beinstativ) ausprobieren und testen können.
Vorausschicken möchte ich hier allerdings, daß sowohl das 100-400 von Canon als auch das 150-600 von Tamron im Vergleich zu einem Festbrennweite-Teleobjektiv von Canon ein Kompromiss ist, da sie niemals das hohe Niveau von Canon-Festbrennweiten erreichen können. Außerdem werden bei solchen Testaufnahmen im Freien naturgemäß nicht alle Bilder top, weil dies von vielen anderen Faktoren, wie Licht, Motiv, usw. abhängt. Dies gilt für alle Objektive.
Mein Fazit: Ich behalte diesesTamron-Objektiv und es wird dem Händler nicht zurückgegeben.
Die Abbildungsleistung (das Hauptkriterium für mich):
Vorausgesetzt es herrscht einigermaßen gutes Licht, kann man mit diesem Objektiv mit ASA 100-400 (etwas abgeblendet zwischen Blende 7,3-11) sehr gute Bilder erzielen, Schärfe-Kontrast und Farbwiedergabe des Objektivs sind sehr gut, natürlich auch abhängig vom Motiv.
Im Vergleich zum Canon 100-400 habe ich visuell und subjektiv keine großen Unterschiede feststellen können.Vielleicht ist der Kontrastumfang bei Canon und bei einigen speziellen Motiven etwas besser.
Die Verarbeitung, die mechanische Qualität, die Handhabung des Objektivs ist auch sehr gut.
Das Bildstabilisator (mit Einbeinstativ) ist auch sehr gut. Autofokus funktioniert meistens tadellos, natürlich vom Motiv abhängig, dies gilt aber auch für die Canon-Objektive und auch für die Objektive von anderen namhaften Herstellern.
Dies ist mein subjektives Urteil für das Tamron 150-600 Objektiv, d.h. sehr gut und sehr empfehlenswert!
Ich habe bei diesem Urteil bewußt auf die üblichen technischen Erbsenzählereien, Kurven, Zahlen, etc.. verzichtet.
Das Endresultat, d.h. das aufgenommene Bild, pur, aus der Kamera herruntergeladen (sowohl JPG und auch RAW-Format) und auf meinem Bildschirm zu betrachten, war für mich persönlich dabei entscheidend (ohne Bildbearbeitung im Nachhinein).
Damavand
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


72 von 79 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Kein Motiv zu weit, 13. März 2014
Von 
Scarlett - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Tamron SP 150-600mm F/5-6.3 Di VC USD Teleobjektiv für Canon (Zubehör)
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Bis sechshundert Millimeter Brennweite! Das muss man sich ersteinmal auf der Zunge zergehen lassen. Tamron hat mit dem SP 150-600mm F/5-6.3 VC USD LD einen designierten Nachfolger seines bewährten SP AF 200-500mm F/5-6,3 Di LD [IF] geschaffen. Damit dringt Tamron in Neuland hervor und erreicht erstmals die 600mm-Marke mit einem Superzoom. Die sogenannten Russentonnen aus dem 200-300 Euro Segment lasse ich mit Absicht unberücksichtigt, zumal diese nur manuell zu bedienen sind.

Das Objektiv soll mit Anschlüssen für Canon, Nikon und Sony auf den Markt gebracht werden.
Bei der Sony Variante entfällt allerdings die Angabe VC, da der Stabilisator bei diesem Modell nicht verbaut wurde. Grund hierfür ist, dass Sony seine neuen Digital-Spiegelreflexkameras wohl mit einem eingebauten Stabilisator ausstattet.
Aktuell ist die Canon Version auf dem Markt verfügbar, die beiden anderen sollen wahrscheinlich im März 2014 nachrücken.
Klar ist, dass jeder Vergleich mit einer Festbrennweite von 600 mm ungerecht wäre. Wer sich einmal mit einem Nikkor 600mm/4 samt schwerem Berlebach auseinandergesetzt hat, der weiß, wie teuer das sein kann und vor allem wie unhandlich. Das ist keine Kombination für mal eben so zwischendurch.

Deshalb ist es umso verwunderlicher, dass das Tamron nur mit einer Lichtstärke von F/5-6.3 in recht kompaktem Format und einem Gewicht von rund zwei Kilo daherkommt. Von den Abmessungen ist es vergleichbar mit einem Tamron 200-500/5-6,3 oder einem Sigma 150-500/5-6,3 OS. Die Verarbeitung scheint solide und auch das sogenannte Finish wirkt wertig. Auch die Haptik ist gut.

Der Zoom- und Autofokusring laufen geschmeidig und ohne zu hackeln. Einzig zu bemängeln ist, dass die Feststellung des Objektivs nur bei 150 mm funktioniert. Also quasi in Parkposition im Schlummerzustand. Es wäre wünschenswert gewesen, wenn diese Funktion auch bei anderen Brennweiten zur Verfügung gestanden hätte, denn bei 600 mm steil nach oben gerichtet schiebt sich das Tele gerne mal wieder zusammen. Ok, zugegeben, es ist eine Extremsituation, frei Hand den Mond bei 600 mm Brennweite am Zenit zu fotografieren, aber schön wäre es gewesen. Das Ganze geht natürlich auch anders herum. Wenn man die Kamera am Gurt nach unten gerichtet transportiert, empfiehlt es sich, die Optik bei 150 mm zu arretieren, da der Tubus sich sonst ausfährt und man möglicherweise leichter irgendwo aneckt.

Wo wir beim Thema Transport angelangt wären. Was ich an dieser Stelle vermisse, ist eine Öse für einen Tragegurt am Objektivfuß. Dieses empfinde ich stets als sehr angenehm beim Tragen und auch als positiv für den Bajonettanschluss, der dadurch entlastet wird, da das gesamte Gewicht nicht an selbigem hängt.
Womit wir beim Objektivfuß angelangt wären. Dieser Stativ-, oder auch Objektivfuß scheint für den Preis okay, ist für meinen Geschmack aber etwas zu kurz geraten. Man kann diesen leider nur bedingt als Tragegriff verwenden, was bei Fototouren schon unpraktisch ist.

Klar, dass bei einem solchen Objektiv eine Kopflastigkeit der Konfiguration entsteht und sich beim Stativbetrieb der Anschluss der Montageplatte am Stativfuß der Linse anbietet. Am Stativ montiert möchte ich eine Einsatzfähigkeit von befriedigend bescheinigen. Hier muss man aber auch relativieren, denn kaum ein Superzoom bietet einen wirklich besseren Stativfuß.
Möchte man einen Filter verwenden, muss man etwas tiefer in die Tasche greifen, denn bei einem Filterdurchmesser von 95 mm gibt es hochwertige Filter nicht gerade zum Schnäppchenpreis. Eine Gegenlichtblende wird mitgeliefert, ebenso wie ein Installationscode für SILKYPIX Developer Studio für Tamron. Das ist eine RAW–Entwicklungssoftware speziell für Tamron SP Objektive.

Wie die Buchstaben Di in der Bezeichnung verraten, ist das Objektiv Vollformat-tauglich. Im Vergleich zum Kleinbild hätte man bei einer Canon Spiegelreflex mit APS-C Sensor die sagenhaft Brennweite von 240 - 960mm und bei einem Nikon DX Sensor 225 - 900mm in den Händen. Wenn man sich diese Zahlen vor Augen führt, ist das schon gigantisch.
Aber jetzt möchte ich wieder einmal meckern und den Lieferumfang seitens Tamron bemängeln. Es ist kein Köcher oder Ähnliches enthalten. Eine Tatsache, die mich stets bei Tamron nervt und die andere Hersteller anders angehen. Leider wird es für das 150-600 keine Tasche von der Stange geben. Da die Größe ähnlich dem Sigma 150-500 OS ist, könnte man diese bei Bedarf nachbestellen und das Tamron in der Sigmabehausung residieren lassen. Das habe ich ausprobiert und es passt.
Für ein Ultra-Telezoom besitzt das 150-600 eine für das Preissegment übliche Lichtstärke von 5 - 6,3. Tamron verspricht mit der neuen eBAND-Vergütung eine deutliche Verbesserung im Antireflexionsverhalten und Reduzierung von Streulicht und Geisterbildern, auch bei Aufnahmen unter ungünstigen Lichtverhältnissen. Zeitgemäß ist die neue Maschine mit einem Bildstabilisator ausgestattet, wie der Zusatz VC in der Bezeichnung verrät. Der USD Antrieb verspricht einen präzisen und schnellen Autofokus.

Autofokus
Dank dem Ultraschallantrieb, bei Tamron USD (Ultrasonic Silent Drive) genannt, läuft die Scharfstellung der Optik sehr geschmeidig und leise. Die Geschwindigkeit ist gut, auch angesichts der Tatsache, dass Tamron in der Vergangenheit oft mit zähem AF zu kämpfen hatte. Auch gegen die Treffsicherheit gibt es nichts einzuwenden. Hat das Equipment das Motiv einmal erhascht, so stellt es auch scharf. Ich konnte bei meinem Exemplar weder einen Front-, noch einen Backfocus feststellen. Auch lässt sich der AF im Motivabstand begrenzen. Das geschieht mit einem kleinen Schalter am Objektiv selbst.
Probleme beim Scharfstellen gibt es, wenn das Licht knapp wird. Dann saust das Objektiv schon einige Male hin und her, bis es den Schärfepunkt findet. Aber es findet ihn.
Bei derart großen Brennweiten muss man sich aber auch im Klaren sein, dass bei einem Fehlfokus auch die/den Fotografin/Fotografen die Schuld treffen kann. Hier mal ein kleines Beispiel mit einer auf einem größeren See schwimmenden Entchen: Gehen wir davon aus, dass wir uns fototechnisch auf dieses eine Motiv einlassen und die Kamera auf Single-Fokus stellen. Jetzt ist das werte Entlein aber so weit weg, dass wir es auch mit 600 mm nicht wirklich groß darzustellen vermögen. Und jetzt kommt noch die zittrige Hand ins Spiel. Ja, da kann das Foto schon mal jenseits der gewünschten Schärfe liegen, da man gerade dann abgedrückt hat, als der AF-Messpunkt verwacklungsbedingt hinter der Ente lag. Da wäre nun das Wasser hinter der Ente scharf, nur die Ente ist es nicht. Das nur einmal ergänzend erwähnt, da dieses Problem doch öfter auftritt und oftmals gleich ein Front- oder Backfokus vermutet wird.
Handling
Nun, eine Linse mit bis zu 600 mm Brennweite ist mit Sicherheit kein Fliegengewicht und mit Kamerabody (EOS 600D), Batteriegriff samt Akku ist man bei runden 3 kg angelangt. Das ist sicherlich keine Konfiguration, die man den ganzen Tag herumschleppen möchte, aber es ist in der Relation zu anderen Brennweiten, hier kann man leider bei 600 mm nur unfairerweise mit Festbrennweiten vergleichen, recht leichtgewichtig. Der Umgang ist trotz Größe und Gewicht erstaunlich gut.

Bildstabilisator
Der integrierte Bildstabilisator VC (Vibration Compensation) arbeitet super. Dafür gibt es ganz klar einen Daumen nach oben. Im Gegensatz zu den winselnden Geräuschen anderer Stabilisatoren, hört man Tamrons VC so gut wie gar nicht. Dank ihm ist es mir bei 600 mm mit einer Belichtungszeit von 1/80s gelungen, scharfe Fotos zu schießen. Eine Tripod Funktion, wie an wenigen anderen Objektiven zu finden, gibt es für diese Linse nicht. Deshalb empfiehlt es sich bei einem Einsatz mit einem Stativ, den VC auszuschalten. Das geschieht mit einem kleinen Schiebeschalter am Objektiv selbst.

Bildqualität Brennweite
Die Qualität bei 150mm/200m ist tadellos. Farben und Schärfe sind gut. Auch bei 300 mm/400 mm kann sich die Optik sehen lassen. Über 400 mm kann man einen leichten Schärfeverlust zum Rand hin feststellen und auch die Farben empfinde ich als etwas schwächer. Bei 500 mm/600 mm nimmt dieser Effekt zu. Es ist allerdings nicht so, als würde ab 400 mm nur noch Pixelgrütze auf dem Sensor landen.
Eine Vignettierung ist da und je größer die Brennweite, umso bemerkbarer macht sie sich. Das liegt wohl in der Physik der Supertelezooms. Andere Optiken in diesem Preissegment, aber auch einige andere darüber hinaus, schneiden da nicht wirklich besser ab. Da muss man fair bleiben und auch den Anschaffungspreis im Sucher behalten.
Zusammenfassend betrachtet sind die Bilder durchweg gut und mehr als nur brauchbar. Was mich auch positiv überrascht. Dank des großen Brennweitenbereiches lassen sich schön Freistellungseffekte erziehlen.

Bildqualität Blende
Die größtmögliche Blende 5 bleibt einem leider nicht lange erhalten. Zieht man das Tele auf, so entschwindet sie ganz schnell und macht größeren Werten Platz. So habe ich die schönsten Fotos mit Werten zwischen 8-11 geschossen. Mit Offenblende war mir das Bild dann doch etwas zu flau und das wollte ich mir für den Moment aufheben, an dem es gar nicht mehr anders geht und ich mit dem ISO Parameter nur noch zu Lasten der Bildqualität kompensieren kann.

Fazit
Tamron lastet der Ruf an, die Optik sei top, die Mechanik hingegen flop. Das mag ja bei anderen Linsen zutreffen, aber bei dem Tamron SP 5-6,3/150-600mm Di VC USD nicht. Mir gefallen die Verarbeitung und die optische Qualität sehr gut. Gute Fotos sind mit dieser Linse keine Glückssache. Angesichts des aktuellen Preises von ca. 1200 € und der Leistungsfähigkeit in diesem Preissegment ist dieses Objektiv gerade für einen abitionierten Naturfotografen eine echte Kaufempfehlung.

Pro:
gute Bildqualität in puncto Farben und Abbildungsqualität
gutes Handling
verhältnismäßig günstiger Anschaffungspreis
wertig wirkende Verarbeitung
Bildstabilisator im Objektiv (nicht Sony)

Contra:
keine Tasche für das Objektiv im Lieferumfang enthalten
Stativfuß nicht optimal
keine Befestigung für einen Tragegurt am Stativfuß
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gut aber mehr auch nicht!, 29. September 2014
Rezension bezieht sich auf: Tamron SP 150-600mm F/5-6.3 Di VC USD Teleobjektiv für Canon (Zubehör)
Moin an alle,

ich kann der Bewertung von Nikolaus Lebfrei (ebenfalls nur 3 Sterne) nur beistimmen.
Wenn ich hier all diese Rezensionen lese, dann muss ich mich leider fragen, welchen Anspruch all die Fotografen haben?
Das Tamron ist keinesfalls schlecht, aber es hat auch Schattenseiten!
Bis 400 mm ist es dem Canon 100 400 ebenbürtig wenn nicht sogar etwas überlegen. Das Canon bringt farblich allerdings mehr Leben ins Bild. Ja ich weiß natürlich auch, dass man dieses mit Bildbearbeitungs-Software ausgleichen kann, gleiches gilt fürs nachschärfen und sonstiges.

Die Bildqualität fällt ab 400mm bis zum langen Ende hin sehr stark ab. Bei schlechten Lichtverhältnissen und 600mm, verschwinden da gerne mal Details, welche z.B. das Federkleid eigentlich zeigen sollte. Die Bilder wirken wie weich gespült.
Von daher hat es aus meiner Sicht bei 600mm Brennweite nur noch einen Alibi Effekt für das gemachte Bild. Aber wie heißt es noch so schön, das schlechteste Bild ist das nicht gemachte Bild.
Natürlich spielt der Kaufpreis auch eine Rolle, eine 600mm Festbrennweite von Canon, kostet ja auch mal eben das 10 fache und wer mit den geschossenen Bildern kein Geld verdient, der überlegt sich diesen Kauf sicher auch 10 mal.

Das Tamron ist bis 400mm gut bis sehr gut, aber alles bis 600mm eher befriedigend.

Gruß @ all Jürgen
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


38 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Riesen Brennweite zu super Preis, 14. März 2014
Von 
Kalle Wirsch "Ein Leben ohne Hund ist möglich... (Süddeutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Tamron SP 150-600mm F/5-6.3 Di VC USD Teleobjektiv für Canon (Zubehör)
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Das Objektiv ist am langen Ende doppelt so lang wie mein bisher längstes Teleobjektiv, das EF 70-300 IS. Die äußeren Abmessungen des Tamron sind ebenfalls nicht zu unterschätzen, ich besitze momentan keine Kameratasche, mit der ich die Kamera mit montiertem Objektiv (ca. 35 cm Gesamtlänge) gut gepolstert transportieren kann.

Die Bildqualität des Tamron ist bei 600 mm und 6.3 ist der des EF bei 300 mm und 5.6 klar überlegen. Bei 600 mm lassen sich Motive wunderbar freistellen und der Hintergrund erscheint viel weicher als man es sonst von relativ kleiner Blende gewohnt ist.

Ich bin ein Pixelpeeper und mir sind mit meiner betagten 50D schon einige scharfe Bilder von Wasservögeln bei 600 mm gelungen. Die Bilder sind, außer vielleicht in den Ecken, auch in der 100 % Ansicht ausreichend gut und in den üblichen Ausgabegrößen sowieso. Durch Abblenden auf 8.0 nimmt die gesamte Bildschärfe noch etwas zu. Den Vergleich mit Festbrennweiten für den zigfachen Preis spare ich mir an dieser Stelle.

Wenn die Bilder doch mal unscharf werden, liegt es meist daran, dass sich das Motiv aus der recht geringen Schärfeebene herausbewegt hat, oder aber am Verwackeln. Das Objektiv hat einen Bildstabilisator, der grob geschätzt 2 Blendenstufen ausgleichen kann. Ich hatte auch schon das 70-200 4.0 IS in meinem Besitz und an dessen Bildstabilisator reicht der des Tamrons eindeutig nicht heran. 600 mm sind allerdings auch viel leichter verwackelt als 200 mm. Wenn man aus der Hand fotografiert sollte man also wirklich eine sehr ruhige Hand haben und es muss genügend Licht vorhanden sein. Der Bildstabilisator hilft ein bißchen, aber vom Stativ aus hat man es eindeutig leichter, unverwackelte Aufnahmen zu machen.

Echte Bildfehler sind mir bislang nicht gravierend aufgefallen. Chromatische Abberation gibt es nur bei echt kritischen Motiven wie dem Mond oder einem Schwan vor dunklem Hintergrund. Vignettierung konnte ich bei meinen Testfotos ebenfalls nicht feststellen, was am APSC-Sensor liegen mag.

Der Autofokus ist bei gutem Licht ausreichend schnell, nur bei 500-600 mm und bei kontrastarmen Motiven pumpt er etwas hin- und her. Man kann jederzeit manuell nachfokussieren, ohne auf MF umschalten zu müssen, was sehr angenehm ist und mit dem Fokusring beim Tamron gut funktioniert.

Stativschelle und Streulichtblende gehören zum Lieferumfang. Beide sind funktionell und machen qualitativ einen guten Eindruck. Die Streulichtblende ist innen gerillt, wie glaube ich bei Tamron üblich. Die Stativschelle läßt sich rundherum drehen und mit einer Rändelschraube absolut sicher festklemmen.

Der Zoomring ist schön breit und bietet genau den richtigen Drehwiderstand. Das Objektiv lässt sich gegen unbeabsichtigtes Ausfahren feststellen, was momentan bei meinem Exemplar noch kein Thema ist, aber mit der Zeit wird es vermutlich leichtgängiger.

Die Schalter für den Fokus, die Bildstabilisierung und die Fokusbegrenzung sitzen links und lassen sich allesamt gut bedienen und rasten sauber ein. Der lock-Schalter für den Tubus sitzt auf der rechten Seite.

Fazit: Klare Kaufempfehlung. Für DIE Brennweite ist das Objektiv leicht und kompakt, die Abbildungsleistung ist besser als ich es erwartet hätte, die Verarbeitung einwandfrei, der Preis konkurrenzlos. Wer eine wirklich lange Zoom-Brennweite sucht, dem würde ich jederzeit an erster Stelle das Tamron empfehlen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


110 von 124 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bin beeindruckt……, 23. Januar 2014
Rezension bezieht sich auf: Tamron SP 150-600mm F/5-6.3 Di VC USD Teleobjektiv für Canon (Zubehör)
…….von diesem Objektiv.

Als erstes möchte ich sagen, dass das Objektiv trotz seiner Wahnsinns Brennweite sehr kompakt ist also ich zumindest hatte es mir um einiges größer vorgestellt. Das Gewicht merkt man auf jeden Fall wenn man mehrere Aufnahmen hintereinander macht und die Optik plus Kamera vors Auge halten muss. Aber das war ja klar bei der Brennweite und der Blendenöffnung. Schließlich ist dort Glas drin und keine Luftpolster ;)

Die Verarbeitung ist sehr gut! Hier hat sich Tamron bei seiner „SP“ –Linie wirklich um einiges verbessert.
Auch das Design finde ich ansprechender als bei den Anderen.

Ich habe mich gestern Nachmittag aufgemacht und bin mit dem Ding querfeldein marschiert um einige Eindrücke festzuhalten. Ist schon ein enormes Feeling wenn man da durch guckt und von 150 auf 600mm zoomt. Ich hatte einen Raben auf einem Baum im Visier und ihn bei etwa 400 mm formatfüllend im Sucher. Bei 600 war der Ausschnitt wie ein Portraitfoto also ein Brustbild. Später am Monitor war ich über die Darstellung der Details des Gefieders begeistert. Die Schärfeleistung ist wirklich beeindruckend von dem Teil was ich von einem anderen Model aus selben Hause anders in Erinnerung habe.

Die Geschwindigkeit des Autofocus habe ich kniend vom Feldweg aus an ein paar heranfahrenden Autos mit Serienfotos ausprobiert und kann auch da nicht meckern. Passt!

Wie mein Vorredner allerdings auf die Idee kommt diesen absolut genialen Stabilisator nicht zu brauchen ist mir allerdings ein Rätsel! Wenn nicht für 600mm wofür dann? Bei einem 10mm Weitwinkel würde ich einen Stabi nicht vermissen aber bei dem Ding?! Ich habe ein sogenanntes Megazoom mit VC von Tamron zu hause. Über die optische Performance lässt sich bei solchen Megazooms ja immer streiten aber der VC von Tamron war schon damals wirklich perfekt. Besser als der des Canon 70-300 IS von einem Kumpel im direkten Vergleich. Der VC arbeitet auch hier im 150-600mm genial. Einmal leicht den Auslöser berührt und das Bild steht wie schockgefrostet. Natürlich merkt man das Gewicht, ohne Diskussion, aber das kommt sicherlich auch auf die persönliche Konstitution an. Ich für meinen Teil hatte keine Probleme.
Die Vergleichsaufnahmen mit aktivierten und deaktivierten Stabi sind absolut indiskutabel! Bei 600mm ohne Stabi erscheint auf dem Bild nur noch ein optisch verwischter Brei bei dem sich nicht feststellen lässt was man fotografiert hat!

PRO:
Kompakter handlicher Body
Extremer Brennweitenbereich
Gute Verarbeitung
Schneller Autofocus
Perfekter Stabi
Hohe Schärfeleistung

CONTRA:
Nach meinem Geschmack keine

Für mich ein Top-Objektiv und daher eine klare Kaufempfehlung!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


17 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Erstaunlich gut an NIKON D800, 18. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Nach langer Wartezeit hielt ich das Objektiv endlich am 5.Juni 2014 in den Händen. Inzwischen habe ich es zwei Wochen lang mit meiner D800 in den verschiedensten Situationen getestet. Bei meiner Bewertung ist das Preis- Leistungsverhältnis berücksichtigt, wobei ebenfalls die grundsätzliche Eignung für den vorgesehenen Zweck beurteilt wird.

Das Objektiv wird zum Einen für Aufnahmen von Tieren, insbesondere auch in Bewegung eingesetzt. Zum Anderen wird es für besondere Landschaftsaufnahmen im Gebirge (Alpen) verwendet.

Gleich vorweg: Objektiv auspacken und mit Offenblende und Maximalbrennweite drauflosknipsen ergibt nicht die optimale Bildqualität. Das ist der Zoll, den man für den wirklich günstigen Preis zahlen muss. Das Objektiv ist nicht bedingungslos für alle Aufnahmesituationen geeignet. Inwiefern das bei 23T€- Objektiven der gleichen Brennweite der Fall ist, kann ich mangels Testmöglichkeit nicht beurteilen.

Wenn man sich aber ein wenig mit Fotografie beschäftigt und das Objektiv entsprechend seinen Möglichkeiten einsetzt, ergibt sich eine wirklich klasse Bildqualität auch bei 600mm Brennweite. Hierfür ist ausreichend Licht nötig, da mindestens bis auf f8, besser bis f11 abgeblendet werden muss. Dann habe ich in meiner D800 ein bis zum letzten Pixel scharfes Bild mit geringer Verzeichnung und erstaunlich geringer CA. Ich hatte erst ein wenig Bedenken wegen der hohen Auflösung der D800, die Bilder bis auf Pixelebene zu zoomen, aber es geht - bei guter Qualität!

Was mir aufgefallen ist, dass das Objektiv heller ist als meine Nikkors, ausserdem ist der Kontrast etwas geringer. Die Bilder sind bei identischen Einstellungen um ca. 2/3 Blendenstufen heller als gewohnt. Das macht natürlich das Abblenden etwas einfacher.
Der Autofocus arbeitet bei geringer Geräuschentwicklung schnell und präzise. Der Stabi macht ebenfalls einen ordentlichen Job: mit einer 3kg Ausrüstung bei 600mm freihändig sich bewegende Objekte zu fotografieren, ist schon eine Herausforderung. Ich kann sagen, es geht erstaunlich gut. Noch besser geht es mit Stativ, aber da sind natürlich der Bewegung Grenzen gesetzt.

Fazit:
Das Objektiv ist über die gesamte Brennweite für gute Bilder geeignet. Die Einschränkung "Abblenden" bei hohen Brennweiten wird vom Preis egalisiert. Deswegen 5 Sterne.
Wer mit dem Objektiv nicht bei allen Brennweiten gute (ich meine "gute" und nicht "sehr gute") Bilder machen kann, hat entweder ein fehlerhaftes Exemplar erwischt oder kann damit schlicht nicht umgehen. Wer ohne obengenannte Einschränkungen sehr gute Bilder will, muss das 8-20fache auf den Tisch legen.

Gruß, AndySeeon
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Top für Tierfotografen, 10. August 2014
Von 
Sabine DB "Sabine DB" (Mainz Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Tamron SP 150-600mm F/5-6.3 Di VC USD Teleobjektiv für Canon (Zubehör)
Das Tamron SP 150-600 mm F/5-6.3 Di VC USD Telezoom für Canon hatte mich gereizt.

Ich fotografiere sehr gerne Tiere und man kommt im Zoo, Wildpark und der Natur nicht immer nah genug ran für ein Objektiv mit einer kurzen Brennweite.

Allerdings war ich extrem skeptisch. So ein grosser Brennweitenbereich, kann ich damit noch scharfe Fotos machen?

Vom "Tamron AF 70-300mm 4-5.6 Di SP VC USD digitales Objektiv für Canon" bin ich ja schon lange sehr angetan.
Die nächste Fotomesse wurde genutzt, um das 150-600 mm sowohl an einer Canon EOS 7D als auch später an einer Canon EOS 5D Mark III zu testen.

Schon an der 7D war ich sehr angetan von dem Objektiv, am Vollformat ist es aber wirklich super.
Klar kann man es nicht mit einer Festbrennweite vergleichen was die Schärfe angeht und auch nicht mit einem Objektiv, das 10 x soviel kostet.
Aber egal, ob ich mit 150 mm oder 400 mm fotografiere, die Fotos werden scharf, sie lassen sich aber auch gut in Lightroom nachschärfen.
Im Bereich über 400 mm sehe ich am Rand leichte Schärfeverluste. Das bekommt man aber in den Griff durch einen Bildausschnitt.
Bei Blende 5.6 sind sie na klar nicht so scharf wie 6.3, aber es ist gut.

Was man bedenken sollte, die kürzeste Einstellgrenze liegt bei 2,70 m, da habe ich mich anfangs verschätzt.

Man kann den AF nutzen, aber auch sehr gut manuell fokussieren was bzgl. der Schärfe hilft.

Das Gewicht ist nicht gering, aber ich schaffe es doch eine gewisse Zeit ohne Stativ damit scharfe Fotos zu produzieren.
Der sehr gute Bildstabilisator hilft dabei.

Das Objektiv ist spritzwassergeschützt was in der Naturfotografie ausgesprochen hilfreich ist.

Der Ultraschallmotor ist schnell und leise.
Er fokussiert schnell und meist zuverlässig.

Auch ist ein stabile Stativschelle am Objektiv.

Ebenso wird eine einfache Gegenlichtblende mitgeliefert, ein Beutel fehlt.
Ich packe die Objektive aber lieber in ein Neoprentuch, also kein Problem.

Was man nicht übersehen darf, ist das Gewicht.
Da ich aber, wenn ich grössere Strecken zurücklege, z.B. im Wildpark, ohnehin einen Karren dabei habe, auf dem ich das Equipment transportiere, ist das für mich ok.

Lange am Hals hängen haben wollte ich Body und Objektiv nicht.

Mein Fazit: ein für den Einsatzbereich der Naturfotografie sehr gut taugliches Telezoom, bei dem das Preis-Leistungs-Verhältnis absolut stimmt.
Ich bin zufrieden.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen tolles Preis-Leistungsverhältnis, 28. Oktober 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Tamron SP 150-600mm F/5-6.3 Di VC USD Teleobjektiv für Canon (Zubehör)
Eine Kurz-Rezension:
Die Verarbeitung ist sehr wertig, kein Plastikgefühl.

Der Zoomring geht etwas schwerer zu drehen als bei Canons L-Zooms. Dafür wird dann aber das Objektiv nicht von selbst so leicht ausfahren, also für mich ok.

Die Linse ist schwer, also nach einigen Minuten freihand wird das spürbar und man sehnt sich nach einem Einbeinstativ oder einem Gimbal-head auf einem ordentlichen Stativ.

Der kurze Nahbereich von 2,70m bei 600mm ist der Hammer, eine Amsel im Gras in knapp drei Metern Entfernung wird formatfüllend (APS-C) aufgenommen, Federkleid ordentlich (bei Offenblende).

Zu beachten bei der Aufnahme: kurze Verschlusszeit! Bei einem Vogel auf einem Ast in 25 Metern Entfernung und wenig Licht wie am frühen Morgen war es (zu) knapp, meine 7D (im AV-Modus) kam auf eine 1/320 sec. bei ISO3200 und 600mm Offenblende 6.3, das war definitiv zu wenig, denn Tiere bewegen sich meist rasch. Eine 1/1000 sec. wäre wohl besser gewesen.
Aber Parallel-Aufnahmen mit buntem Herbstlaub gestochen scharf, der Bildstabi (VC) leistete ganze Arbeit trotz der eigentlich zu langen Verschlusszeiten.
Fazit: Man muss mit 600mm erstmal ordentlich üben, ich hatte bisher das sehr gute EF 400/5.6 L als längstes drauf.

Bokeh: Geschmackssache, helle Objekte im umscharfen Hintergrund aber noch annehmbar, also nicht super top aber auch nicht schlecht.

Weiteres:
- Die GeLi ist sehr lang/tief, man kommt an einen montierten Pol-Filter nicht mehr heran (ohne Stativ).
- Stativschelle war beim ersten Auspacken nicht ganz fest, also erstmal Schraube etwas nachziehen/kontrollieren.
- Mein Objektiv ließ sich auch bei 400mm mit dem Lock-Schalter verriegeln, die ersten Exemplare sollen laut Forenberichten das nur bei 150mm zulassen (wie in der Anleitung beschrieben). Meine SN: 29xxx

In der Pappschachtel:
Objektiv + GeLi + Stativschelle, 3 Anleitungen/Beipackzettel, SilkyPix-Software-Code, Silicagel-Säckchen.
Kein Köcher/Säckchen, keine CD, keine Filter
(keine Kritikpunkte, das erwartete ich auch nicht bei dem Preis. Nur zur Klarstellung, andere Hersteller haben anderen Lieferumfang.)

Nicht vergessen: 1.200 EUR und 600mm sind ein Kompromiss, aber ein guter :-)
(Wir besprechen hier kein EF 600/4 II L IS USM für 12.000 EUR)

Technische Daten:
Gewicht: 1,951 Kg laut Hersteller
siehe: [...]

Mehr in ein paar Wochen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


‹ Zurück | 1 2 3 4 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen