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Kundenrezensionen

94
4,6 von 5 Sternen
Tamron SP 150-600mm F/5-6.3 Di VC USD Teleobjektiv für Canon
Stil: für CanonÄndern
Preis:933,69 €+Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime
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194 von 197 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 1. Dezember 2014
Ich benutze das Objektiv seit Ende August an einer D800 und jetzt an einer D810.
Ich war sehr skeptisch Tamron war mir eher ein Begriff als Low Budget Lieferant und ich bin [leider] ein Perfektionist.
Aber letztlich bin ich auch kein Millionaer und habe auch keinen Lens Boy der mir hochwertige, sauschwere und teure Alternativen hinterher traegt.
Die Linse hat mich schlichtweg verbluefft.
Es ist unglaublich wie gut die Abbildungsqualitaet ist, dank der Naheinstellgrenze gelingen sogar Makros durch Croppen.
Ich hatte bisher nie "matschige" Bilder wie hier berichtet wird, was ich im uebrigen fuer einen Kamerafehler halte durch Fehlfokus oder Fehlbelichtung.
Der Fokus sitzt und ist schnell.
Die Belichtung muss ich an der Kamera freundlicherweise um EINE Blende nach unten korrigieren, also einen f-stop schneller.
Der VR ist enorm gut es gelingen scharfe Bilder mit 1/150 aus der Hand bei 600mm.

Fazit: Fuer diesen Preis einfach unschlagbar.

Ich habe ein paar Bildbeispiele, einige mit extremen Gegenlicht von vorne bei 600mm!
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344 von 357 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 27. Februar 2014
Das Tamron 150-600 stellt den ambitionierten Versuch dar, ein relativ kompaktes Packmaß mit einem enormen Zoombereich zu kombinieren. Als Canon-Fotograf habe ich sehr lang auf ein solches Objektiv gewartet, da ich die Reichweite meiner beiden L-Teleobjektive (das 70-300 4-5,6 und das 70-200 2,8) nach oben hin erweitern wollte. Die zur Verfügung stehenden Optionen (100-400, 300 4.0 mit 1.4x Konverter, 2x Konverter für das 70-200 2,8) sprachen mich ebenso wenig an wie die bisherigen Ausflüge von Sigma und Tamron in den Ultratelebereich. Daher habe ich das Tamron 150-600 schon bald nach Ankündigung vorbestellt und nun schon mit mehreren tausend Aufnahmen getestet. Ich möchte Ihnen an dieser Stelle die mir zentral erscheinenden Qualitäten des Objektivs schildern:

BILDQUALITÄT: Natürlich die zentrale Anforderung an jedes Objektiv. Hier kann das Tamron wirklich liefern: Die Schärfe ist bei Offenblende durchweg gut und lässt sich mit den Nachschärfoptionen von Lightroom bzw. Photoshop problemlos anheben. Details wie Federn oder Haare heben sich klar von ihrer Umgebung ab, was mit einem überraschend kontrastreichen Grundeindruck des Bilds einhergeht. Ab Blende 8 ist die Schärfe über den gesamten Zoombereich als sehr gut einzustufen. Vom Schärfeeindruck her kann ich keinen Unterschied zum 100-400 von Canon ausmachen - allerdings mit dem Unterschied, dass man beim Tamron im Telebereich einen deutlichen Reichweitenbonus oben drauf bekommt. Das Objektiv vignettiert bei Offenblende sehr deutlich und auch die Schärfe fällt insbesondere im Telebereich zum Rand hin deutlich ab. Dies ist jedoch keinesfalls dramatisch und sicherlich auch der kompakten Bauform und dem relativ geringen Preis geschuldet. Mit anderen Worten: Die Abbildungsleistung ist für den zu Grunde gelegten Kaufpreis schlicht und einfach fantastisch. Sie ist gleichzeitig ganz sicher nicht auf dem Niveau der Canon-Teles mit dieser Reichweite (600 4.0 bzw. 200-400 4.0 mit eingebautem 1.4x Konverter), was angesichts der Preisunterschieds von rund 10.000€ (!) auch nicht weiter überrascht. Wie zahlreiche Beispiele im Internet mittlerweile zeigen, kann man bei richtiger Anwendung dieses Objektivs jedoch mit ausgezeichneten Resultaten rechnen. Selbst mit Crop-Kameras (etwa der Canon EOS 70D) kommt das Tamron vom Auflösungsvermögen problemlos klar, was angesichts der kleineren Sensorfläche (und damit der höheren Anforderung an das Objektiv) für mich so nicht zu erwarten war.

AUTOFOKUS: Mit seinem Ultraschall-Autofokus und dem jederzeit drehbaren Schärfering macht das Tamron prinzipiell alles richtig. Bei stationären Motiven trifft der Fokus fast immer, obwohl er sich bei Zielen in weiter Ferne nicht immer gleich für eine Richtung entscheiden kann. Hier hilft es, dem Objektiv mit dem klugerweise eingebauten Bereichsbegrenzer (15 Meter bis unendlich) unter die Arme zu greifen. Auch die geringe Lichtstärke von 6.3 im äußersten Telebereich macht sich insbesondere beim automatischen Nachführen des Autofokus negativ bemerkbar, so dass rasch umherfliegende Vögel nicht wirklich zuverlässig erfasst werden. Wer sich in diesen Momenten auf 400mm beschränkt (an dieser Stelle erreicht das Tamron wieder eine Lichtstärke von 5,6) und gut ausgeleuchtete Situationen dokumentiert, darf dennoch auf gute Ergebnisse hoffen. Dies erfordert jedoch ganz klar Übung und Erfahrung, da man sich im Ultratelebereich in einem Grenzbereich bewegt, der lange Zeit Profis mit entsprechendem Budget vorbehalten war. In jedem Fall ist mir positiv aufgefallen, dass das Tamron weder an einer Canon EOS 70D, noch an einer 6D zum Front- oder Backfokus neigt.

BILDSTABILISATOR: Der Bildstabilisator springt mit einem im Sucher deutlich sichtbaren Ruck an und hält dann selbst bei 600mm das Bild relativ konstant unter Kontrolle. Freihandaufnahmen sind somit möglich, was vor ein paar Jahren noch eine kleine Sensation dargestellt hätte. Nennenswerte Geräusche verursacht der Stabilisator dabei nicht. Aus der Hand sind mir so im Telebereich noch scharfe Fotos bei 1/125 Sekunde gelungen, was dem Stabilisator ein sehr gutes Zeugnis ausstellt. Bei beweglichen Motiven (etwa Vögeln) versuche ich jedoch nie langsamer als 1/500 oder 1/1000 Sekunde zu werden, um Bewegungsunschärfen zu vermeiden.

BOKEH: Die Anmutung der Hintergrundunschärfe fällt für ein Zoom ungewöhnlich harmonisch aus. Neun Blendenlamellen sorgen hier für eine schöne Kreiszeichnung, die selbst unruhige Hintergründe zuverlässig strukturiert.

BAUQUALITÄT: Man merkt dem Objektiv direkt aus der Packung an, dass aus dem knappen Budget das Maximum herausgeholt werden sollte. Im Lieferumfang ist deshalb wohl auch kein Köcher enthalten. Stattdessen stecken alle Ressourcen im Objektiv selbst ("Made in China"), dessen Gegenlichtblende ("Made in Philippines") genau genommen nur ein Stück Kunststoff ohne Innenbeschichtung darstellt. Dafür wird das Tamron jedoch mit einer hervorragend verarbeiteten Stativschelle ausgeliefert, die für meinen Geschmack allenfalls eine längere Grifffläche vertragen hätte. Das Zoom läuft überraschend leicht und erhebt zumindest den Anspruch, in irgendeiner Form gegen Feuchtigkeit geschützt zu sein. Obwohl allerlei Kunststoff in der Außenkonstruktion steckt, wirkt das Objektiv wertig und gut verarbeitet. Außerdem ist meine Kopie einwandfrei zentriert, was für geringe Fertigungstoleranzen spricht.

FAZIT: Ein tolles Objektiv, das für die gebotene Brennweite relativ klein und leicht ausfällt. Wer noch nie mit dieser Art Technik gearbeitet hat, sollte sie vor dem Kauf jedoch unbedingt einmal in die Hand nehmen: Fast zwei Kilo Gewicht sind ein Wert, mit dem nicht jeder Nutzer über längere Zeit glücklich werden wird. Wer diese Last in Kauf nimmt und an seiner Technik feilt, kann aus dem Tamron beeindruckende Ergebnisse herauskitzeln.

Ich hoffe, Ihnen mit dieser Rezension einen Eindruck über das Tamron verschafft zu haben. Sollten Sie Ihre Gedanken über das Objektiv mit mir teilen wollen, freue ich mich auf Ihre Kommentare!
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19 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 16. Mai 2015
Seit 3 Jahren verwende ich aus dem Hause Tamron bereits das das AF 70-300mm SP und möchte hier meine Erfahrungen & hoffentlich hilfreiche Tipps zum Tamron 150 – 600 weitergeben.

Vorab zum Bereich 400 mm und höher: Bei meinem Exemplar sind die Ergebnisse zwischen 400 und 600 mm auf einem ähnlich hohen Niveau wie im Bereich zwischen 150 und 400 mm. Allerdings sollte man folgende Faktoren beachten:
- Fairer weise gelingen scharfe Aufnahmen trotz Stabi „Freihand“ im hohen Brennweitenbereich nicht immer zuverlässig, man verwackelt bei dieser Vergrösserung doch zu viel, also am besten mit Stativ fotografieren (geht nur bei statischen Motiven!)
- Wer einen Schärfenvergleich zwischen den unterschiedlichen Brennweiten macht, sollte (zumindest in der warmen Jahreszeit) noch im „Nahbereich“ bleiben. Ab einigen hundert Meter tritt bei hohen Brennweiten die Luftunruhe „Flimmern“ sehr deutlich sichtbar auf den Bildern zu Tage und mit 500 oder 600 mm bekommt man (an warmen Tagen und in Bodennähe) keine scharfe Aufnahme mehr hin, das ist aber Physik und nicht dem Objektiv anzulasten
- Empfehlenswert ist nach meiner Erfahrung das Objektiv zusammen (!) mit dem Gehäuse zum Justieren des Focus an den deutschen Tamron Service zu senden, bei registrierten Exemplaren ist das kostenfrei und man hat das Equipment in ca. 5 Tagen zurück. Das Ergebnis ist besonders bei langen Brennweiten deutlich zu sehen, wenn das Objektiv genau auf die Cam justiert ist. Ich werde das auch bei diesem Glas machen lassen genau wie bei meinem 70-300, meine folgenden Tests habe ich daher vor allem mit live View (Kein Problem mit Back / Frontfocus) gemacht.

Nach einigem Experimentieren hab ich mit folgendem Ablauf auf Basis der EOS 650 D (Touchscreen) sehr gute Bilder in allen Brennweiten bekommen, die Anleitung gilt für statische Motive (Belichtungszeit kann also bei niedriger ISO auch länger sein)
- Objektiv auf einem Stativ. Als Neiger ist meiner Meinung am einfachsten ein 3-Wege Video-Neiger
- Stabilizer AUS am Objektiv
- Live View eingeschaltet / Cam auf Zeitautomatik / Objektiv um 1-2 Blendenstufen abblenden (Bildqualität besser) / Verschlusszeiten bis runter auf 1/90 geben, auch bei 600 mm bekommt man sehr gute Bilder
- ISO 100 oder 200, so niedrig eben wie in der Situation machbar
- Fokusbereich auf der Live View Ansicht per Touchscreen auf das Hauptmotiv verschieben
- Scharfstellen und Auslösen erfolgt über einen Funkauslöser (Model Yongnuo Euro 30,--), die Cam wird also nicht mehr berührt, der Live View erzeugt automatisch eine Spiegel Vorauslösung!
- Funkauslöser halb drücken, warten bis per live View fokussiert ist, Fokusrahmen wird grün (Mit Live View wird eine wenn vorhandene Fehjustage des Fokus umgangen)
- Sicherheitshalber noch bei halb gedrückten Funkauslöser einige Sekunden warten (Cam schwingt fertig nach dem evtl. berühren des Touchscreens)
- Auslösen

Fazit auf Basis meiner Crop SLR (EOS 650):
Objektive in „normalen“ Brennweitenbereichen lassen sich mit vielen Blende / Zeit / Iso Kombinationen gut fahren, aber dieses Glas erfordert schon etwas Übung und Mitdenken. In vielen Situationen bei Tageslicht muss man Frei-Hand schon mit der ISO auf 400 oder höher gehen, wenn man noch eine Blendenstufe zu Gunsten der Schärfe abblenden will. Dann rauscht der Crop Sensor wieder mehr … Also: Üben, experimentieren und nochmals üben, das ist eben kein „Standard“ Objektiv. Stativ wo immer möglich und probiert mal den Workflow mit Live View aus! Insgesamt: Tolle Ergebnisse, ein sehr gutes Objektiv, das viele neue Möglichkeiten und Perspektiven gibt!
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132 von 139 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 25. April 2014
Ich habe als langjähriger Canon-Fotograf (Reise-Naturfotograf) zufällig etwa vor 3 Wochen das neue Tamron Objektiv 150-600 mm bei einem Händler bei uns in der Nähe gesehen und es sofort mit nach Hause genommen, da es in dieser Zeit weder bei Amazon noch bei einem anderen Händler in Deutschland zu bekommen war (überall lange Wartezeit..).Da ich den Händler seit vielen Jahren kenne, habe ich mit dem Händler vereinbaren können, das Objektiv für 1-2 Tage zu testen und falls ich mit den Bildergebnissen nicht zufrieden sein sollte, das Objektiv wieder zurückzugeben.
Vorab: Ich habe über die Jahre hinweg fast mit allen Original Canon-Teleobjektiven, Serie L, Fest-und Zoom-Objektive (außer dem sehr teuren Canon 4,0/200-400 L gearbeitet und bin damit auch sehr gut gefahren und war und bin bis heute sehr zufrieden . sowohl was das hohe Niveau der optischen Abbildungsleistung angeht, als auch, was die mechanische Qualität der Canon-Objektive angeht.
Nun zu dem Tamron Objektiv 150-600: meine Entscheidung für das Objektiv war einmal das relativ niedrige Gewicht, lange Brennweite bis 600 mm (für die Tierfotografie besonders wichtig) und natürlich auch das günstige Preisleistungs-Verhältnis.
Ich habe inzwischen das Objektiv (mit UV-Filter 95 mm von B+W, bei Amazon gekauft) mehrmals und ausgiebig in der freien Natur (Vogelfotografie) und im Wildpark (Säugetiere) und auch bei statschen Motiven hauptsächlich mirt Canon 7D (Faktor 1,6) und auch teilweise mit Canon 5D MK III, auch im Vergleich zu dem Canon 100-400 L (mit Einbeinstativ und 3-Beinstativ) ausprobieren und testen können.
Vorausschicken möchte ich hier allerdings, daß sowohl das 100-400 von Canon als auch das 150-600 von Tamron im Vergleich zu einem Festbrennweite-Teleobjektiv von Canon ein Kompromiss ist, da sie niemals das hohe Niveau von Canon-Festbrennweiten erreichen können. Außerdem werden bei solchen Testaufnahmen im Freien naturgemäß nicht alle Bilder top, weil dies von vielen anderen Faktoren, wie Licht, Motiv, usw. abhängt. Dies gilt für alle Objektive.
Mein Fazit: Ich behalte diesesTamron-Objektiv und es wird dem Händler nicht zurückgegeben.
Die Abbildungsleistung (das Hauptkriterium für mich):
Vorausgesetzt es herrscht einigermaßen gutes Licht, kann man mit diesem Objektiv mit ASA 100-400 (etwas abgeblendet zwischen Blende 7,3-11) sehr gute Bilder erzielen, Schärfe-Kontrast und Farbwiedergabe des Objektivs sind sehr gut, natürlich auch abhängig vom Motiv.
Im Vergleich zum Canon 100-400 habe ich visuell und subjektiv keine großen Unterschiede feststellen können.Vielleicht ist der Kontrastumfang bei Canon und bei einigen speziellen Motiven etwas besser.
Die Verarbeitung, die mechanische Qualität, die Handhabung des Objektivs ist auch sehr gut.
Das Bildstabilisator (mit Einbeinstativ) ist auch sehr gut. Autofokus funktioniert meistens tadellos, natürlich vom Motiv abhängig, dies gilt aber auch für die Canon-Objektive und auch für die Objektive von anderen namhaften Herstellern.
Dies ist mein subjektives Urteil für das Tamron 150-600 Objektiv, d.h. sehr gut und sehr empfehlenswert!
Ich habe bei diesem Urteil bewußt auf die üblichen technischen Erbsenzählereien, Kurven, Zahlen, etc.. verzichtet.
Das Endresultat, d.h. das aufgenommene Bild, pur, aus der Kamera herruntergeladen (sowohl JPG und auch RAW-Format) und auf meinem Bildschirm zu betrachten, war für mich persönlich dabei entscheidend (ohne Bildbearbeitung im Nachhinein).
Damavand
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14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 4. Mai 2015
stimmen bei diesem Objektiv. Ich betreibe es an einer Nikon D800. Angeschafft wurde es zur gelegenlichen Ablichtung von Vögeln. Eigentlich bin ich im Bereich Tierfotografie auf Insekten, Amphibien und Kleinreptilien spezialisiert. Hierfür verwende ich meistens "knackscharfe" Makroobjektive mit Festbrennweiten. Bei guten Lichtbedingungen und sehr kurzen Belichtungszeiten (< 1/2000) gelingen (Kamera vorausgesetzt, die mit hohen ISO Werten klar kommt) Freihandaufnahmen auch mit 600mm. Die Schärfe dürfte ihr Optimum bei Blende 8 haben. Aufgrund der guten Schärfe verwende ich das Objektiv nun auch, um mit komfortablen Abstand sehr schreckhafte Reptilien zu fotografieren. Klare Kaufempfehlung für alle ambitionierten Tierfotografen, die sich nicht ein Supertelezoom der bekannten Protagonisten im Wert eines Kleinwagens leisten wollen/können.
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67 von 71 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 6. Februar 2015
Habe das Glas für meine VF-Nikons gekauft, war eher skeptisch, da ich als profess. Bildbearbeiter extremen Wert auf Schärfe und Auflösung lege. Und ausschließlich hochwertige Objektive verwende. Aber für Auslandsreisen ist mein 400mm 2.8 genauso unhandlich wie mein 200-400mm 4.0 (das geht noch). Ein Kompromiss zwischen Gewicht/Größe und Qualität musste her. Als mir das Tamron (auch noch unter NP) angeboten wurde, habe ich es gekauft - und war/bin sehr überrascht.
Zuerst: einem Vergleich zu den Festbrennweiten von 5- oder 600mm hält es nicht stand, aber das war auch nicht zu erwarten, auch an die brachiale Schärfe meines 17 Jahre alten 400er 2.8 kommt es nicht heran, an das 200-400mm 4.0 auch nicht - aber das alte 400er Glas wiegt z.B. knapp 7kg! Ohne Stativ: Fehlanzeige. Aber das sind auch nicht die Vergleichsobjekte, über die man reden muss. Die Vorteile des Tamron liegen eindeutig im geringen Gewicht, dem unschlagbaren Preis und einer erstaunlichen Bildqualität, die beim Abblenden deutlich zunimmt - obwohl auch die Offenblende schon sehr gute Ergebnisse bringt. Die besten Ergebnisse gibt es zwischen F6.3 und F9. Sehr gut auch der nicht überschnelle, aber sehr zügig scharfstellende AF, der auch "sitzt". Die leichte Vignettierung ist für ein Bildbearbeitungsprog kein Problem. Viele Tests haben mir auch zur Erkenntnis verholfen, dass das Glas einen Tick unter 600mm am schärfsten abbildet, also bei ca. 550-580mm.

Die Verarbeitung ist rundum sehr gut, der Stop allerdings ist nur bei 150mm zu arretieren - das Sigma gleicher Brennweite kann das über die ganze Range hinweg (kostet auch das Doppelte). Als Landschaftsfotograf benütze ich so gut wie immer ein Stativ und das ist beim Tamron auch in Verbindung mit dem VR und SVA dringend zu empfehlen. Freihandaufnahmen unter 1/1000 werden größtenteils unscharf, der Ausschuss ist dabei schon erheblich. Aber mit viel Übung, einer ruhigen Hand und den richtigen Einstellungen klappt auch das, z.T. sogar sehr gut, hier hilft der hervorragend arbeitende VC wirklich. Vorteilhaft ist auch die Verwendung einer Kamera, die SEHR hohe ISO rauschfrei gestattet, da die doch bescheidene Lichtstärke bei niedr. ISO nur Aufnahmen bei optimalen Lichtverhältnissen zulässt. Deshalb: Stativ und SVA, Fernauslöser ebenfalls sehr empfehlenswert.

Als Fazit kann man vermerken: das Tamron ist gemessen am Preis ein Hammerteil, das auch denjenigen, die keine 8-10.000€ für ein großes Tele ausgeben können/möchten, die Möglichkeit eröffnet, mit einer langen Brennweite zu fotografieren UND gute bis sehr gute Bilder zu generieren. Für die Reise mit nicht zu großem Gepäck ein idealer Reisebegleiter, der Zoombereich ideal für Tierfotografie, die Naheinstellgrenze unter 3m ist Klasse. Es ist definitiv kein Reportageglas (aus der Hand) und auch für sich schnell bewegende Motive nur geeignet, wenn der Body extrem hohe ISO bei kürzester Belichtungszeit zulässt und man einen Teleneiger/Fluidkopf etc. verwendet. Hier sollte man den VC definitiv ausschalten, was sich auch auf dem Stativ bei Landschaftsaufnahmen empfiehlt.
Aus meiner Sicht: klare Kaufempfehlung
Das kleine Beispielfoto entstand aus ca. 3m Entfernung, Kunstlicht, F8, 1/6, ISO2000, Stativ, SVA, Fernauslöser, VC aus
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59 von 64 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 5. September 2014
Meine Bewertung des Tamron 150-600mm erfolgt vor folgendem Hintergrund:

Ich bin leidenschaftlicher Naturfotograf und habe, so wie ich meine, schon etwas höhere Ansprüche an die Bildqualität meiner Ausrüstung. Wichtig für meine Beurteilung der Bildqualität ist nicht nur die 100% Ansicht, sondern insbesondere die Qualität beim Druck (ich drucke auf FineArt-Papier bis A3+).
Ich fotografiere mit der Canon EOS 7d und der 5DIII. Für den Telebereich nutze ich das Canon EF 70-200mm f2,8 IS II und das 400 mm f5,6. Beide Linsen bieten tolle Abbildungsleistungen. Die 400 mm sind mir in manchen Situationen allerdings noch etwas zu kurz, so dass ich eigentlich das 400er gegen ein (gebrauchtes) 500er f4 mit der Möglichkeit einen 1,4 fach - Konverter einzusetzen eintauschen möchte. Da ich schon relativ viel in meine Fotoausrüstung investiert habe, konnte ich meine Finanzministerin noch nicht vom Kauf des 500ers überzeugen, d.h. ich muss noch einige Zeit sparen. Als ich auf das Tamron gestoßen bin, kam mir die Idee, die Zeit bis zum Kauf des 500ers mit dem Tamron zu überbrücken. Klar mache ich beim Verkauf in voraussichtlich eineinhalb bis zwei Jahren etwas Wertverlust, das ist mir die Sache aber wert, wenn die Bildqualität stimmt. Dabei ging ich beim Preis des Tamron nicht davon aus, dass die Qualität der meiner vorhanden Objektive entspricht. Ein Konvertereinsatz am 400er kommt für mich übrigens nicht in Frage, da ich diese Kombination nicht sinnvoll am Crop nutzen kann (Autofokus).

Genug der vielen Vorworte - jetzt zur Bewertung des Tamron:

Handling, Verarbeitung:
Daran habe ich nichts auszusetzen, für 600mm ist das Gewicht gering. Die Verarbeitung scheint solide. Viele Rezensenten schreiben, sie finden das Finish wertig", das finde ich angesichts der Kunststoffbauweise allerdings nicht, da spielen die Canon-Objektive in einer ganz anderen Liga. Aber - für den Preis geht das wohl in Ordnung.
Der Zoom- und Autofokusring laufen sehr geschmeidig, der Zoomring etwas fester, was ich allerdings positiv bewerte, weil sich die eingestellte Brennweite nicht so schnell selbstständig verstellt, was gerade bei der längsten Brennweite lästig ist. Nicht so schön finde ich, dass die Fixierung der Brennweite nur bei 150 mm funktioniert, schön wäre es auch bei 600mm.

Autofokus
Der Af ist schnell, in den allermeisten Fällen treffsicher und sehr leise. Bei der 5DIII musste ich den AF um -7 korrigieren bei der 7d um +2 (alles bei 600mm). Lediglich bei sich schnell bewegenden weiter entfernten Objekten, wie fliegende Vögel, die sich auch noch vor einem unruhigen Hintergrund (Bäume) bewegen, braucht der AF schon mal deutlich mehr Zeit - dann können die Vögel schon mal weg sein. Hier haben die Canons ebenfalls die Nase deutlich vorne. Im AI-Servo-Modus gibt es deutlich mehr Ausschuss als bei den Canon-Objektive, insbesondere an der 7d. Aber es ist nicht so, dass dieser Modus nicht nutzbar wäre, es kommen nur nicht so viele scharfe Bilder als in Kombination mit den Canons raus.

Bildstabilisator
Der integrierte Bildstabilisator VC arbeitet erst einmal super. Man hört nichts, und das Bild springt förmlich in die Stabilisierung. Eine längere Wartezeit, wie vielfach kritisiert wird, konnte ich auch nicht feststellen, zumindest nicht so, dass es mich stören würde. Auf dem Stativ funktioniert der Bildstabilisator leider nicht (anders das 70-200 mm von Canon), daher muss er unbedingt ausgeschaltet werden, ansonsten bekommt man keine 100%ig scharfen Fotos hin. Das wiederum stört mich schon etwas, da ich sehr oft einen Gimbal Head auf einem Dreibeinstativ benutze und hier wäre der Bildstabilisator schon schön (beim 400er habe ich allerdings auch keinen). Somit muss die Belichtungszeit eher kurz eingestellt sein. Schöner wäre es in vielen Situationen, die Belichtungszeit zugunsten einer besseren ISO-Einstellung länger wählen zu können (insbesondere an der 7d). Das geht beim 'Tamron nur mit dem Bohnensackstativ. Auf dem Einbeinstativ lasse ich den Stabi an, hier gibt es keine Probleme.
Freihändig fotografiere ich mit dem Tamron nur im Notfall, da mir die Kamera-Objektiv-Kombi einfach zu schwer ist. Trotz Bildstabilisator ist bei 600mm für scharfe Fotos eine kurze Belichtungszeit nötig.

Bildqualität Brennweite
Letzlich interessieren mich nur die 600 mm. Hier ist für mich erst einmal erstaunlich gewesen, dass die Schärfe an den Ecken sehr gut ist. Im Druck fällt der Schärfeverlust bei Offenblende am Crop gar nicht auf, am Vollformat nur seeeeeeeehr gering. Insgesamt ist die Schärfe bei Offenblende akzeptabel (100% Ansicht) bzw. gut (Druck A3+). Auf 8 abgeblendet wird sie besser - insbesondere sind die Mikrokontraste besser, das Bild wirkt knackiger" - Bewertung sehr akzeptabel (100% Ansicht) bzw. sehr gut (Druck). An die Abbildungsqualität meiner Canon Linsen kommt das Tamron nicht heran. Insbesondere in der 100% Ansicht ist die Schärfe und Detailwiedergabe erkennbar schlechter, aber - im Druck fällt das ab Blende 8 nur im direkten Vergleich weniger auf und das nur dem, der ein geübtes Auge hat - meiner Frau ist jedenfalls nichts aufgefallen ,-). Man muss sich dabei auch vor Augen führen, dass ich hier eine 400er Festbrennweite mit einem 600er Zoom vergleiche. Dafür schlägt sich das Tamron aus meiner Sicht ganz hervorragend.
Bei 600mm lassen sich sehr schöne Freistellungseffekte erzielen, das Bokeh ist auch sehr angenehm. Vignettierung und CA`s sind kein Problem - dank der guten Optik und LR 5.

Zusammenfassend betrachtet sind die Bilder durchweg gut bis sehr gut und nicht nur brauchbar. Am Vollformat gefällt mir die Linse etwas besser als am Crop.

Mein Fazit:

Ich nutze das Tamron als Zwischenlösung bis zu dem Zeitpunkt, an dem ich mir das 500er Canon kaufe. Das werde ich dennoch tun, weil ich dabei Vorteile bei der Lichtstärke (Blende 4 - dabei schon rattenscharf), beim Bildstabilisator (insbes. auf dem Stativ), dem Autofokus (insbes. Im AI-Servo-Modus) und der Bildqualität (Details und Mikrokontraste) verspreche und zudem die Möglichkeit habe, die Brennweite mit einem Konverter auf 700mm zu verlängern - alles Eigenschaften, die man in der Naturfotografie gerne nutzt.

Bis dahin wird mir das Tamron aber meine fotografischen Möglichkeiten definitiv erweitern. Wer nicht so viel Geld in sein Hobby stecken kann oder will, für den ist das Tamron aus meiner Sicht nicht nur eine Zwischenlösung. Es gibt zurzeit keine Alternative, das Objektiv liefert sehenswerte Bilder - bei richtiger Handhabung, die man ggf. erst mal einüben muss.

U-P-D-A-T-E 26.12.2014:

Bedingt durch glückliche Umstände konnte ich mir inzwischen das Canon EF 500mm f4 früher als zunächst gedacht kaufen. Das Tamron hat daher den Eigentümer gewechselt. Wie schlägt sich das Tamron nun im Vergleich zum Profi von Canon?

Gewicht: - Vorteil Tamron, es ist etwa halb so schwer wie das Canon.

Verarbeitung: - Vorteil Canon - nichts aus Kunststoff, alles sehr wertig aus Metall gearbeitet.

Ausstattung:- Deutlicher Vorteil Canon - Bildstabilisator und Autofokusbegrenzung haben beide, das Canon hat zusätzlich noch Tasten, die man im Menü der 5D III bzw. 7D I bzw. II mit sehr nützlichen Autofokusfunktionen belegen kann, außerdem verfügt es über eine Fokussettaste (die ich allerdings nicht benutze).

Bildstabilisator: Gleichstand, beim Tamron springt" der Bildstabilisator deutlich sichtbar rein, beim Canon ist er eher unauffällig, wirksam sind beide, große Unterschiede konnte ich nicht feststellen, allerdings fotografiere ich meistens mit Dreibein- oder Bohnensackstativ und damit ohne Stabilisator.

Autofokus: Sehr, sehr deutlicher Vorteil Canon. Bei statischen Objekten und One-Shot-Modus sind beide sehr genau, der Canon AF ist allerdings schneller. Bei beweglichen Objekten, insbesondere vor unruhigem Hintergrund im AI-Servo-Modus schlägt der Canon AF den des Tamron deutlich. Beim Tamron hatte ich trotz Beherzigung aller Tipps aus dem Netz (und des Tamron Services) doch einigen Ausschuss. Außerdem ist der Autofokus bei 500/600 mm eben deutlich langsamer als der des Canons. Somit habe ich mit dem Tamron die ein oder andere Flugaufnahme verpasst, weil ich den Vogel, solange er in akzeptabler Distanz an mir vorbeiflog, gar nicht erst scharf gestellt bekam. Das Canon ist da wesentlich flinker. Es stellt auch sehr schnell scharf, wenn der Vogel beim Anvisieren erst mal vollkommen unscharf ist (also nur als leicht dunkler Schatten zu erkennen). Und wenn es das Objekt einmal im Fokus hat, dann ist die Ausbeute scharfer Aufnahmen auch sehr, sehr d e u t l i c h höher als bei Tamron. Unscharfe Aufnahmen sind beim Canon m.E. eher auf meine Fehler bzw. die nicht so optimale AF-Feld-Verteilung zurückzuführen.

Brennweite: Vorteil Canon (100mm), mit dem Tamron erreicht man bei für mich sinnvollen Aufnahmeumständen max. 600mm, mit dem Canon 700mm. Würde man das Tamron mit einem 1,4 er Konverter bestücken (wobei ich nicht weiß, ob es überhaupt einen Konverter gibt, der mit dem Tamron kompatibel ist), könnte man bei einigen Kameras bei Blende 8 noch das mittlere Af-Feld nutzen - vielleicht in Ausnahmesituationen besser als nichts, aber für den Normalgebrauch für mich zu unflexibel. Das Canon ist dank größerer Offenblende mit dem Canon EF 1,4 II Konverter bei Blende 5,6 und 700mm sehr gut einsetzbar. Der Af wird etwas träger, ist aber immer noch schneller als der des Tamron und genauso präzise im AI-Servo-Modus wie ohne Konverter. Auf den Einsatz des Canon EF 2,0 II Konverters würde ich aus den gleichen Gründen, die ich beim Tamron als hinderlich ansehe, verzichten, auch wenn die Brennweite von 1.000 mm reizt. Außerdem dürfte - wenn man die Erfahrungsberichte aus dem Netz liest - auch die Bildqualität deutlich leiden.

Bildqualität (Test ausschließlich an der 5 D III): Deutlicher Vorteil Canon. Schärfe und Detailwiedergabe bei Offenblende und 100%-Ansicht sind beim Canon schon deutlich besser. Hierbei muss man bedenken, dass die Blenden 4 und 6,3 verglichen werden. Das Tamron wird schon ab 7,1 besser und legt bei 8 noch etwas zu, erreicht aber nie das Niveau des Canon bei Blende 4. Das Canon legt abgeblendet nur wenig zu (nicht negativ gemeint, da es offen schon saugut" ist), die Bilder wirken dann einen Hauch knackiger". Sogar mit dem 1,4er Konverter ist es schon bei Offenblende knackscharf und detailreich, ich konnte keinen wesentlichen Unterschied zur Nutzung ohne Konverter feststellen. Die Ecken sind beim Tamron bei Offenblende für ein Zoom erstaunlich gut (im Gegensatz zu den Erfahrungsberichten und Tests, die ich gelesen habe, war mein Exemplar in den Ecken nicht deutlich schlechter als in der Mitte), abgeblendet wird es richtig gut. Beim Canon ist alles schon bei Offenblende bestens, sehr gleichmäßige Schärfeverteilung, mit Konverter waren die Ecken bei Offenblende etwas schwächer als die Mitte (fällt nur in der 100% Ansicht bei sehr deutlichem Hinsehen auf!), aber sichtbar besser als die Ecken des Tarmons, abgeblendet sehr ich keinen Unterschied. Das Bokeh finde ich persönlich bei beiden Objektiven sehr angenehm, das Canon hat durch die größere Offenblende natürlich den deutlich besseren Freistellungseffekt. Durch die bessere Offenblende ist der Einsatzbereich des Canon natürlich auch größer, die Bildqualität ist in vielen Lichtsituationen schon durch geringere Iso-Werte besser bzw. ermöglicht es, früher oder länger (Dämmerung) oder überhaupt zu fotografieren.

Was will ich nun mit dem Vergleich sagen - natürlich muss ein Objektiv, für das man das Vielfache des Preises des Tamrons zahlen muss, besser sein, und das ist es definitiv.

Nur - kann oder will man diesen höheren Preis nicht zahlen, dann ist das Tamron definitiv mehr als nur ein Notnagel. Es hat derzeit keine Alternative - das neue Sigma habe ich kurz angetestet, die Bildqualität ist aus meiner Sicht in etwa vergleichbar, der Preis liegt allerdings deutlich höher (die Verarbeitung aber auch).
Meine obige Beurteilung der Bildqualität beruht ausschließlich auf den Unterschied bei einer Betrachtung auf Pixelebene. Die meisten Nutzer dürften ihre Fotos auf dem Bildschirm, Fernseher o.ä betrachten oder ausbelichten/drucken. Ich drucke selbst max. bis DIN A3+ und da haben mich die Ergebnisse des Tamron schon bei Offenblende wirklich positiv überrascht. Ich möchte behaupten, dass viele Betrachter den Unterschied zwischen dem Canon und dem Tamron nur im direktem Vergleich bei genauem Hinschauen erkennen würden (mit Ausnahme des besseren Freistellungseffekts beim Canon). Das geschulte Auge erkennt den Unterschied schon.

Kann man also mit den Einschränkungen (Lichtstärke - höherer Isowert, ggf. früher aufhören, nicht ganz so gute Freistellung - und Autofokus - langsamer, mehr Ausschuss im AI-Servo-Modus) leben, dann bekommt man mit dem Tamron ein relativ preiswertes Teleobjektiv, mit dem man viel Spass hat und viele Fotos mit sehr ansprechender Bildqualität bekommt. Zumindest für Naturfotografen ist es m.E. viel besser mit den genannten Einschränkungen zu leben als mit geringerer Brennweite zu fotografieren.

Allen, die vor der gleichen Entscheidung stehen, wie ich noch vor kurzem, kann ich nur empfehlen, das Canon zu kaufen - es begeistert mich in jeder Sekunde, in der ich damit fotografiere.
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 10. Juli 2015
Ich benutze es an einer APS-C Kamera hauptsächlich für die Greifvogel Fotografie. Dazu sollte ich erwähnen das ich es aus der Not gekauft habe, da das SIGMA 150-600mm für Nikon nicht kurzfristig zu bekommen war und der Urlaub vor der Tür stand.
Jetzt nach zwei Wochen und etwa 1400 Bildern kann ich (denke ich) ein Fazit ziehen. Eine gut beherschbare 900mm Linse ( Cropfaktor ) mit diesem Gewicht für unter 1000 € ist wohl kaum noch zu schlagen. Der Bildstabilisator ist nicht der schnellste nagelt aber das Motiv regelrecht fest. Der Autofocus macht seine Arbeit schnell genug und sehr leise. Die Qualität der Bilder ist bereits bei offen Blende absolut überzeugend, nimmt aber durch abblenden noch einmal gewaltig zu. Bei Flugaufnahmen hält sich der Ausschuss in erträglichen Grenzen und es sind bei Aufnahmen aus grosser Distanz Gefiederdetails deutlich zu sehen.
Ich möchte das Tamron nicht mehr missen und kann nur eine klare Kaufempfehlung aussprechen.
Bilder folgen sobald ich sortiert habe.
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45 von 49 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Stil: für CanonVine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Das Objektiv ist am langen Ende doppelt so lang wie mein bisher längstes Teleobjektiv, das EF 70-300 IS. Die äußeren Abmessungen des Tamron sind ebenfalls nicht zu unterschätzen, ich besitze momentan keine Kameratasche, mit der ich die Kamera mit montiertem Objektiv (ca. 35 cm Gesamtlänge) gut gepolstert transportieren kann.

Die Bildqualität des Tamron ist bei 600 mm und 6.3 ist der des EF bei 300 mm und 5.6 klar überlegen. Bei 600 mm lassen sich Motive wunderbar freistellen und der Hintergrund erscheint viel weicher als man es sonst von relativ kleiner Blende gewohnt ist.

Ich bin ein Pixelpeeper und mir sind mit meiner betagten 50D schon einige scharfe Bilder von Wasservögeln bei 600 mm gelungen. Die Bilder sind, außer vielleicht in den Ecken, auch in der 100 % Ansicht ausreichend gut und in den üblichen Ausgabegrößen sowieso. Durch Abblenden auf 8.0 nimmt die gesamte Bildschärfe noch etwas zu. Den Vergleich mit Festbrennweiten für den zigfachen Preis spare ich mir an dieser Stelle.

Wenn die Bilder doch mal unscharf werden, liegt es meist daran, dass sich das Motiv aus der recht geringen Schärfeebene herausbewegt hat, oder aber am Verwackeln. Das Objektiv hat einen Bildstabilisator, der grob geschätzt 2 Blendenstufen ausgleichen kann. Ich hatte auch schon das 70-200 4.0 IS in meinem Besitz und an dessen Bildstabilisator reicht der des Tamrons eindeutig nicht heran. 600 mm sind allerdings auch viel leichter verwackelt als 200 mm. Wenn man aus der Hand fotografiert sollte man also wirklich eine sehr ruhige Hand haben und es muss genügend Licht vorhanden sein. Der Bildstabilisator hilft ein bißchen, aber vom Stativ aus hat man es eindeutig leichter, unverwackelte Aufnahmen zu machen.

Echte Bildfehler sind mir bislang nicht gravierend aufgefallen. Chromatische Abberation gibt es nur bei echt kritischen Motiven wie dem Mond oder einem Schwan vor dunklem Hintergrund. Vignettierung konnte ich bei meinen Testfotos ebenfalls nicht feststellen, was am APSC-Sensor liegen mag.

Der Autofokus ist bei gutem Licht ausreichend schnell, nur bei 500-600 mm und bei kontrastarmen Motiven pumpt er etwas hin- und her. Man kann jederzeit manuell nachfokussieren, ohne auf MF umschalten zu müssen, was sehr angenehm ist und mit dem Fokusring beim Tamron gut funktioniert.

Stativschelle und Streulichtblende gehören zum Lieferumfang. Beide sind funktionell und machen qualitativ einen guten Eindruck. Die Streulichtblende ist innen gerillt, wie glaube ich bei Tamron üblich. Die Stativschelle läßt sich rundherum drehen und mit einer Rändelschraube absolut sicher festklemmen.

Der Zoomring ist schön breit und bietet genau den richtigen Drehwiderstand. Das Objektiv lässt sich gegen unbeabsichtigtes Ausfahren feststellen, was momentan bei meinem Exemplar noch kein Thema ist, aber mit der Zeit wird es vermutlich leichtgängiger.

Die Schalter für den Fokus, die Bildstabilisierung und die Fokusbegrenzung sitzen links und lassen sich allesamt gut bedienen und rasten sauber ein. Der lock-Schalter für den Tubus sitzt auf der rechten Seite.

Fazit: Klare Kaufempfehlung. Für DIE Brennweite ist das Objektiv leicht und kompakt, die Abbildungsleistung ist besser als ich es erwartet hätte, die Verarbeitung einwandfrei, der Preis konkurrenzlos. Wer eine wirklich lange Zoom-Brennweite sucht, dem würde ich jederzeit an erster Stelle das Tamron empfehlen.
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15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 14. Juni 2015
Dies ist nun mein drittes Tamron, zu meiner Gattung gehören von Tamron neben diesem das 24-70mm 2.8er und das 90mm 2.8 Macro. Ich kann von allen Objektiven absolut nichts negatives erzählen, die Abbildungsleistung ist bei allen Objektiven sehr gut, nun aber zu diesem Objektiv:
Bei mir kommt das 150-600 an einer 6D zum Einsatz. Das Objektiv ist, wie für diese Brennweite normal, ziemllich groß dennoch mit etwa 2 KG verhältnismäßig leicht. Die Verarbeitung ist einwandfrei und sehr wertig. Der Autofokus arbeitet sehr sauber und zuverlässig. Der Bildstabilisator benötigt etwa eine Sekunde, hält das Bild dann aber prima fest.

Ich habe keine Ahnung wie es die "Fotografen" hier nicht hinbekommen bewegende Objekte scharf einzufangen, mir ist es ein Rätzel denn mein Ausschuß an Bildern hält sich absolut im normalen Bereich.

An die ganze Nörgler-Fraktion: Wenn man sich den Preis für ein 150-600 anschaut ist dieser unschlagbar! Wenn jetzt wieder die ganzen "wenn ich das mit dem Canon XY vergleiche"...Typen kommen, geht duschen, ihr nervt...es ist echt lästig euren Mist zu lesen.
Ganz klar baut Canon super Objektive und stellen auch nicht selten die Referenz dar, andersherum verlangt Herr Canon vor allem für Hobbyfotografen betrachtet, vielzuviel Geld für die Leistung die dabei raus kommt. Ich kenne leider "Fotografen" die mit Ihrem sündhaft teurem Equipment derartig schlechte Bilder schießen das sich die Wände biegen. Ein gewisses Können und vor allem Verständnis für die Technik sollte da sein.

Back to basics: Wer 1-2 Stufen abblendet und mit einer sowieso rauscharmen Kamera arbeitet der darf für kurze Verschlußzeiten ganz locker an der ISO Schraube drehen um wundervolle Aufnahmen zu bekommen, die Abbildungsleistung ist wirklich klasse und das Bokeh macht richtig laune, ich bin mal wieder durchweg begeistert von Herrn Tamron, weiter so auch ihr könnt Optiken bauen, tun sie ja schließlich auch schon seit über 60 Jahren! Für mich eine absolute Empfehlung.....UUUUUUND 5 JAHRE GARANTIE! Das traut Herr Canon seinen Optiken für Apothekenpreise wohl nicht zu...
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