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am 11. April 2014
War "Satta" aus dem Jahr 2001 beinahe ein Downbeat-Klassiker (die dazwischen liegenden beiden Alben kenne ich nicht), ist "4" eine bemerkenswerte Öffnung zu neuen Ufern. Das darf man ruhig wörtlich nehmen, wenn man das tolle Cover-Kunstwerk betrachtet. Aus den Titeln der einzelnen Stücke lässt sich das Thema "Arktis/Norden" ableiten. So wie das Artwork ist auch die Musik des Albums in Grau gehalten, allerdings nicht langweilig oder eisig, sondern warm und in ganz verschiedenen Tönen. Aus verschiedenen elektronischen und traditionellen Zutaten ergibt sich ein vielfältiges Klangbild. Der erste Track (mit dem Trompeter Markus Stockhausen) erinnert an manches aus dem Werk von Nils-Petter Molvaer. Es gibt Bezugspunkte zu Minimal Techno, Ambient und Dub. Dem ganzen Werk liegt meiner Ansicht nach der Geist des Jazz zugrunde. Die Rhythmen bewegen sich im Mid-Tempo und gelegentlich bleibt die Musik förmlich stehen und wirkt fast frei improvisiert. Eine Platte dieser Art muss man am Stück hören - und das am besten hintereinander. Elektronikkünstler des Jahres 2014 müssen sich also ordentlich anstrengen, um in diesem Jahr etwas ähnlich Gutes zu produzieren. Es sei ihnen gewünscht.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 22. August 2014
Laut hören hat Sinn.Allein hören hat Sinn. Es geht auch als Hintergrund, ist dann aber eher Wirkungslos. Kaum treibende Grooves. Insgesamt dezent. Durchaus Intelligent, weder Kommerziell nutzbar noch sonstwie belanglos. Spannungsbogen vorhanden. Wirkt recht organisch durch Einsatz von Trompete etc.. selten tanzbar. Triste Atmosphäre, teils unheimlich durch Hintergrundgeräusche. Surreales Szenario, da der Sound wenig in konventionelle Situationen hineinpasst.Passt zum Cover, häufiger Meeres-assoziative Sounds. Sehr eigenständig. Sperrig, aber man hört seltsamer Weise dennoch hin.
Nochmals: Laut hören macht Sinn, sonst kaum bewert- und hörbar. Der Sinn kommt tatsächlich erst durch eine gewisse Lautstärke. Nicht sonderlich greifbare Kompositionen. Wenig Melodien, eher musikalische Geräusche, wobei der Erste Song Tatsächlich als solcher bezeichnet werden kann, da hier eine Nils Petter Molvaer ähnliche Trompete zum Einsatz kommt.
Ab Track 3 erstmals kurze Zeit recht kräftiger Groove. Danach wieder...........Ruhe..........

Es ist nichts Kleines was sich hier bietet, aber man sollte mit wenig konventioneller Erwartung kommen und auf keinen Fall beim Elektrofachhändler nur 5 Min reinhören.

Das waren Assoziationen, Gedanken und Eindrücke für Einsteiger wie mich, die keine Vorkenntnisse des Künstlers haben. Soll es ja auch geben. Habe mich zu Wort gemeldet,damit hier nicht irgendwann mal ein oder zwei Sterne vergeben werden, weil jemand eine Groove explosion erwartet hat.Das wäre höchst fehl am Platz. Wer nach Island reist darf kein Las Vegas erwarten.............gebe fünf Sterne für ein tolles Sounderlebnis.Es KÖNNEN nur fünf Sterne sein, oder eben gar keine. Vergleiche unmöglich. Wäre das Ganze in irgend einer Weise anders, hätte das Ding auch in seinem eigenen Meer ertrinken können. Aber hier passt es. Warum auch immer. Mag solche Soundspielereien normaler Weise nicht. Da war es wieder, dieses organische "Dings" im Reigen des elektronischen Sammelsuriums...Alles seltsam, aber sehr gut.Musik und auch nicht....Rhythmus, viel Rhythmus, aber fast nie Groove......Ruhe
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 19. Juli 2014
Anfangs habe ich mich mit diesem Werk nicht gleich anfreunden können. Zu anders als die Vorgänger, zu ruhig oder es fehlten die Stimmen. Nach 2 Wochen mit Kopfhörern und "BEWUSST" den Tönen gelauscht und siehe da ...

Besser geht es nicht mehr! Absolut perfektes und zeitloses Werk. Eine gute Anlage oder Kopfhörer sind hier Pflicht!
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 10. April 2014
mein gott, habe ich mich darauf gefreut, viel zu lange war es still und nun dreht es sich endlich in meinem player!
ruhig ist es, schön mollig obendrein und der sound wabert in allerbester qualität durchs wohnzimmer! dezenter groove mit ganz viel kleinen soundelementen machen dieses album zum "andauerndhören" bestens geeignet! grosses soundkino: quelle rein, anlage auf, augen zu und mit einem lächeln durch! danke danke danke!:)) must listen 2014
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 11. Oktober 2014
"4" ist kein so schlechtes Album geworden, für mich wirkt es aber zu experimentell. Im Vorgängeralbum waren doch viele schöne Songs mit Gesang und guten Melodien, welche wunderbar harmonierend dahingerollt sind und zu einem dauerrenner für lange Zeit wurde. "4" schafft das leider nicht. Wer Boozoo Bajou's Experimentierfreudigkeit liebt kommt mit "4" zu einem guten Album.
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0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 27. Januar 2015
Wenn man sich vor Augen hält, woher Boozoo Bajou musikalisch kommen, was sie auf "Satta" geleistet haben, welche Dance-Bomben sie so rausgehauen haben, "Divers", "Night Over Manaus". den "Chocolate Elvis"-Remix für Tosca oder "Killa", wenn man berücksichtigt, in welchem Ausmaß sie die Club-Sounds der späten 90er geprägt haben mit ihren blubbernden, warmen Dub-Sounds, dann konnte man schon vom Vorgänger-Album "Grains" milde enttäuscht sein, muss spätestens bei "4" aber sanft wegdämmern.

Bei gerade zwei von acht Tracks lässt sich überhaupt noch so etwas wie ein Rhytmus ausmachen, wenn man die Minimal-Percussion so nennen darf, der Rest geht unter in unstrukturierten Ambient-Sphären-Klangwolken. Kein Dub mehr, nirgends, kein Bein zuckt, nichts blubbert oder piepst, rappelt oder groovt.

Weiterentwicklung muss sein, niemand soll verpflichtet sein, immer nur das zu liefern, was man von ihm kennt. Mit "4" haben sich Boozoo Bajou aber so weit von dem entfernt, wofür sie mal standen, dass ich persönlich an dieser Stelle aussteige, wobei das Album sicherlich seinen Reiz hat für Hörer, die auf diese Art von Musik stehen.
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