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am 21. Februar 2014
Beschreibung

Als die Eltern von Kate und Georgia Mercier bei einem tragischen Autounfall sterben, ziehen sie zu den Großeltern nach Paris. Während Georgia ihre Trauer durch Ausgehen mit Freunden zu bewältigen versucht, zieht sich Kate zurück und sucht Zuflucht in ihren Büchern.

Als sie eines Tages in ihrem Lieblingscafé sitzt und in einem Buch schmökert begegnet sie Vincent. Zum ersten Mal nach dem Tod ihrer Eltern lässt sich Kate auf eine neue Freundschaft ein. Gemeinsam besucht sie mit Vincent Museen und bei Spatziergängen durch das romantische Paris lernt sie Vincent näher kennen. Als Kate ihr Herz an Vincent verliert muss sie erfahren, dass er kein gewöhnlicher Mensch ist – sondern einer Gruppe Revenants angehört die sich immer zwischen Leben und Tod befinden. Die frische Liebe hat es nicht einfach, denn Vincent und seine “Familie” stecken in einem erbitterten Kampf gegen eine verfeindete Gruppe von Renevants…

Meine Meinung

Der romantische Jugendroman “Von der Nacht verzaubert” aus Amy Plums Feder hat mich von der esten Seite an wortwörtlich verzaubert!

Durch den lockerleichten Erzählstil der Autorin konnte ich mich im Handumdrehen in die Geschichte einfühlen, und das trotz der trüben Anfangsstimmung! Die Trauer um den schweren Verlust der Schwestern Mercier legt sich wie ein schwarzes Tuch über die romantische Atmosphäre von Paris. Erst als Kate Vincent begegnet lüftet sich der schwere Schleier und man wird sogleich in eine rasante Geschichte über Wiedergänger (Renevants), deren Rivalen und natürlich eine super romantische Lovestory gesogen.

Bei “Von der Nacht verzaubert” bekommt man genau das, was man sich von einem schönen Jugenbuch im romantischen Urban Fantasy Genre erwartet: Jede Menge Liebe, einen fast schon dramatischen Handlungsverlauf mit genügend Action und zauberhafte Protagonisten. Wer allerdings nicht auf kitschige Kost dieser Sparte steht sollte lieber die Finger vom Buch lassen!

Für mich ist “Von der Nacht verzaubert” genau das richtige! Eine romantische Geschichte die mich nach Paris entführt und in mir den Wunsch weckt endlich selbst die Stadt der Liebe zu besuchen. Einzigartig, wie bildreich Amy Plum sämtliche Schauorte in Szene setzt – vor allem die Spatziergänge mit Vincent und die Museumsbesuche haben sich mir ins Gedächtnis gebrannt. Natürlich hat man viele Gelegenheiten für den polarisierenden männlichen Charakter der Geschichte zu schwärmen.

Obwohl im Fokus der Geschichte die zurückhaltende Kate und der gentlemanhafte Vincent stehen gibt es einige spannende Nebencharaktere.

Amy Plum konnte mich mit ihrem Debütroman “Von der Nacht verzaubert” nicht nur mit den tollen Protagonisten sondern auch mit der abwechslungsreichen sowie spannungsgeladenen Story überzeugen. Dafür vergebe ich 5 von 5 Grinsekatzen!

Über die Autorin

Amy Plum wurde in Birmingham (Alabama) geboren und arbeitete als Kunsthistorikerin in New York. Heute lebt sie gemeinsam mit ihrem Ehemann, ihren zwei Kindern und ihrem Hund in einem Bauernhaus in der Frankreich.

Information zur Reihe

1. 2012 Von der Nacht verzaubert (2011 Die for me)
2. 2013 Vom Mondlicht berrührt (2013 Until i die)
3. 2014 Von den Sternen geküsst (2013 If i should die)

Fazit

Eine romantische und spannende Liebesgeschichte – mitten im malerischen Paris!

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© Bellas Wonderworld; Rezension vom 11.02.2014
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am 31. März 2012
Nach dem Unfalltod ihrer Elten zieht die 17-jährige Kate mit ihrer Schwester Georgia zu ihren Großeltern nach Paris. Bald nach ihrer Ankunft sieht Kate ihn in einem Café das erste Mal - den geheimnisvollen Vincent. Sie fühlt sich unwiderstehlich zu ihm hingezogen. Als sie und Georgia ihn eines Nachts dabei beobachten, wie er ein Mädchen vor dem Selbstmord bewahrt und kurz danach in einen ominösen Kampf verwickelt wird, ist für sie klar - Vincent ist kein gewöhnlicher Teenager. Doch ehe sie erkennt, wer Vincent in Wirklichkeit ist und in welche Gefahren er verwickelt ist, hat sie sich unsterblich in ihn verliebt.

Meine Meinung:

Auf ihrer Website erklärt Amy Plum, dass sie sich von "Twilight" zu ihrer "Revenants"-Trilogie inspirieren ließ. Und ganz ehrlich: man merkt es dem Buch mit jeder Zeile an. Sicher, die Geschichte spielt in Paris und es geht nicht um Vampire, sondern eine spezielle Art von "Zombies", aber trotzdem lässt sich die Story beinahe eins zu eins übersetzen. Soll ich mal so böse sein? Also gut:

Kate ist (wie Bella) ein eher introvertiertes (und, obwohl sie es nicht merkt, von allen anderen bewundertes) Mädchen, das sich sprichwörtlich Hals über Kopf in den atemberaubenden Vincent (aka Edward) verliebt, als sie ihn das erste Mal sieht. Anfänglich zeigt Vincent ihr die Kalte Schulter, um sie zu schützen, taucht aber immer wieder in ihrem Leben auf. Er verbirgt nämlich ein dunkles Geheimnis: er ist ein Unsterblicher. Gemeinsam mit einer Gruppe anderer Revenants lebt er in einer uralten Prachtvilla (= Luxusbude der Cullens) in Paris. Außer ihm gibt es da noch die quirlige und immer gut gelaunte Charlotte (= Alice), ihren mit seiner Existenz hadernden Bruder Charles (=Jasper), den Sprüche klopfenden Muskelprotz Ambrose (= Emmett), den charmanten und gut aussehenden Jules, der sich ebenfalls für Kate interessiert (= Jacob), den zurückhaltenden Gaspard, die mütterlich-besorgte Haushälterin Jeanne (= Esme) und das ruhig-kalkulierende Oberhaupt der Gruppe, Jean-Baptiste (aka Carlisle). Als Kate gegen alle Widerstände eine Beziehung mit Vincent eingeht, gerät sie ins Kreuzfeuer einer uralten Fehde. Die Feinde der Gruppe sind ebenfalls Revenants, die allerdings auf anderen moralischen Pfaden wandeln und Menschen umbringen (siehe "vegetarische" und blutsaugende Vampirclans). Ihr Anführer ist mit ganz ähnlichen Attributen ausgestattet wie Twilight's James. Gesagt werden muss auch noch, dass die waffentechnische Ausrüstung der Revenants ausnahmsweise mal nicht an "Twilight" erinnert - dafür allerdings sehr stark an die der Schattenjäger in der "Chroniken der Unterwelt" von Cassandra Clare.

Doch es sind nicht nur die Charakterkonstellationen, die hier auffallend ähnlich sind, auch der Handlungsverlauf ist erstaunlich übereinstimmend und war für mich zu keiner Minute überraschend. Anders als Stephenie Meyer wirft einen Amy Plum aber ohne jede Vorwarnung in die Liebesgeschichte hinein: Kate verliebt sich so schnell in Vincent, dass man als Leser das Gefühl hat, den Anschluss verpasst zu haben. Und wo Meyer es irgendwie noch schafft, (meistens) haarscharf an den Kitsch-Klippen vorbei zu schippern, übergießt einen Plum geradezu mit Schmalz. Sie wird nicht müde, Vincent immerfort als "göttergleich" und "junger Gott" zu bezeichnen. Nach fünfzig Seiten weiß man fast noch nichts über ihn, außer, dass er das Schönste ist, was sich ein 17jähriges Mädchen in ihren kühnsten Träumen ausmalen kann. Weitere Vorzüge kommen auch danach nicht wirklich hinzu (außer vielleicht - das scheint derzeit in Young Adult Romanen ja als sexy zu gelten - sein unermüdlicher Drang zum Stalken). Ziemlich schnell wird außerdem deutlich, dass Kates Durchschnittlichkeit auch höchstens in ihrer eigenen Vorstellung existiert, da jeder andere sie andauernd als "wunderschön" bezeichnet. Und wenn man dann noch liest, wie wohlhabend Kates Großeltern sind und wie viel Kohle erst die Revenants anhäufen, hat man beinahe schon die Nase voll von all dem Überfluss. Und dann ist da noch dieser Showdown, der so ungeheuerlich viele Parallelen zu dem Finale in Twilight aufweist, dass es beinahe schon eine Frechheit ist.

Ich frage mich inzwischen ernsthaft: Welche Wahrheiten sollen Mädchen aus Büchern ziehen, die wie "Von der Nacht verzaubert" derart einen auf "geleckt" machen? Dass man nur dann eine Chance auf den "Richtigen" hat, wenn man selbst wunderschön ist? Dass dieser Freund "göttergleich" aussehen, perfekt gekleidet, steinreich, enthaltsam und auch noch ein toller Schwiegersohn sein muss, der mit Anzug, einer Flasche Wein und einem Strauß Blumen zum familiären Abendessen erscheint? Der einen auf Händen trägt, mit Geschenken überhäuft und in den Nächten wachend an deinem Bett sitzt? Wie langweilig, unrealistisch. Gähn.

Ganz ehrlich: ich liebe Fantasy, aber ich möchte Geschichten lesen, die sich um echte "Personen" drehen, nicht um Götter. Menschen müssen Makel haben, auch, wenn sie inzwischen unsterblich sind. Und es ist auch nicht sonderlich überzeugend, wenn ein übernatürlicher Typ, der schon seit hundert Jahren (enthaltsam) auf der Erde wandelt, sich gerade jetzt das erste Mal unsterblich in die Hauptfigur der Geschichte verliebt. (In diesem Fall reichten ein paar kurze Begegnungen, schon wurde von tiefen Gefühlen gesprochen - vermutlich bezogen auf das umwerfende Aussehen des jeweils anderen.)

Die Vorzüge dieser Geschichte: Plums eingängiger Schreibstil und das Pariser Setting mit exotischem Flair (auch wenn sie sich hier auf die romantische, touristische und klischeebeladene Schokoladenseite der Stadt beschränkt und ihre Umschreibungen wie aus einem Hochglanzprospekt wirken). Alles liest sich zügig, auch wenn es bei mir nicht weiter hängen blieb. Unbedingt erwähnt werden sollte auch noch die wunderschöne Covergestaltung des Buches im Art Nouveau-Stil, für die sich Christian Keller verantwortlich zeigt.

Fazit: Flüssig lesbare Geschichte mit schönem Pariser Flair, die allerdings an einem Übermaß an Kitsch erstickt. Außerdem wurde hier zu viel kopiert und zu wenig eigene Ideen eingebracht, sodass man ständig Vergleiche zieht und zudem nie vom Verlauf der Story überrascht wird. Irgendwie hat man das Gefühl, Ähnliches schon einmal in besserer Form gelesen zu haben. Vom Spaßfaktor her hätte ich noch drei Sterne vergeben, aber gerade zum Ende hin haben mich die dreist abgekupferten Parallelen zu "Twilight" derart aufgeregt, dass ich nur noch zwei vergeben kann.
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Inhalt:
Nach dem Tod ihrer Eltern und dem anschließenden Umzug nach Paris fällt Kate in ein tiefes Loch. Erst ihre Schwester Georgia treibt sie wieder aus dem Haus.
Dort trifft Kate das erste Mal auf diesen schwarzhaarigen, traumhaften Jungen mit der gefährlichen Ausstrahlung und dem atemberaubenden Aussehen.

Von da an schweifen ihre Gedanken immer wieder zu ihm. Als sie ihn dann endlich wieder sieht, läuft alles gut. Bis zu dem Tod seines Freundes, der Vincent nicht viel auszumachen scheint. Aber nichts ist, wie es auf den ersten Blick wirkt.

Für Kate ist es dennoch zu viel und sie bleibt auf Abstand. Bei Recherchen stolpert Kate zufällig über ein Foto von Vincent. In einer Todesanzeige. Ein Nachruf aus dem Jahr 1968. Und Vincent ist seither keinen Tag gealtert.

Kate will Antworten- und findet eine Erklärung, die ihr gesamtes Weltbild für immer verändert und zu einer Zerreißprobe für ihre Liebe wird.

Meinung:
Nachdem nun bald Band 3 der Trilogie erscheint, musste ich doch auch endlich zu diesem viel gelobten wunderbar anzusehenden Schatz greifen.

Der Einstieg gelang auch locker und leicht, trotz der Trauer von Kate, die auf jeder Seite zu spüren ist. Der Verlust ihrer Eltern war stets präsent, behinderte die Geschichte aber nicht, weil die Autorin ein großes Tempo vorlegt. Anfangs wirkten die kurzen Szenen etwas abgehackt, nach den einleitenden Kapiteln war auch dieser kleine Kritikpunkt behoben.

Die Protagonistin Kate hat mir ausgesprochen gut gefallen. Ich konnte ihre Trauer nachvollziehen, ihren Umgang damit verstehen. Sie hadert stets mit ihren Gefühlen, könnte weitere Verluste nicht ertragen. Und doch ist sie im Fall der Fälle stärker denn je.

Der romantische Part besitzt in der Geschichte eine tragende Rolle. Die Beziehung zwischen Kate und Vincent gleicht einer emotionalen Achterbahnfahrt, reihenweise Hürden wurden den Charakteren in den Weg gelegt und der Leser wird gezwungen, mitzukämpfen. Verbote, Verluste und Besessenheit streuen Zweifel in Kate.
Erwähnenswert ist meiner Meinung nach auch die Authentizität der Liebesgeschichte. Keine Liebe auf den ersten Blick, kein „Boom“ und fertig, sondern das Hinterfragen der Gefühle, ob es sich „echt“ anfühlt und wirklich schon LIEBE ist.

Auch wenn der Anfang und diese ersten Kapitel nicht von Spannung geprägt sind, lädt die fabelhafte Kulisse von Paris absolut zum Träumen ein. Durch den zauberhaft leichtgängigen Schreibstil gleicht das Lesen einem Spaziergang durch Paris. Wortgewandt, jedoch nie ausschweifend und überdetailliert schildert Amy Plum die Umgebung, die gemeinsam mit der Ich-Perspektive (Vergangenheit) von Kate ein glaubwürdiges und authentisches Bild vermittelt, dem man auch die fantastischen Elemente sehr gut abnimmt. Immer wieder streut sie kleine Hinweise ein, bis man ein vollständiges Bild ihrer „Revenants“ hat.

Die Fantasy-Gestalt der Wiedergänger ist mir schon in mehreren Büchern begegnet, jedoch nur als Randfigur. Amy Plum gibt ihnen als „Revenants“ die Hauptrolle in ihrem Buch und verbindet ihre Ausgestaltung mit iener wundervollen Liebesgeschichte, die durch ihre Kurzweiligkeit absolutes Vergnügen bereitet und den Leser nicht von den Seiten lässt. Die Spannung steigt in steten Spitzen, führt über Auf und Abs zu einem actionreichen Showdown, der mit Überraschungen Hand in Hand in einem zufriedenstellenden Ende mündet.

Urteil:
Amy Plum konnte mich mit dem ersten Teil ihrer „Revenants“-Trilogie überzeugen. An Action und Tempo hat es ab und zu etwas gefehlt, was aber die tolle Idee, die liebenswürdigen Charaktere und das fantastische Setting wieder wett machten.
Nun bin auch ich „von der Nacht verzaubert“ und muss unbedingt bald weiterlesen. Sehr gute 4 Bücher für die besonderen Untoten.

Wer einer romantischen, zeitweise etwas ruhigeren, Urban-Fantasy-Geschichte nicht abgeneigt ist, sollte sich Amy Plums Auftaktband unbedingt genauer anschauen.

Die Serie:
1. Von der Nacht verzaubert
2. Vom Mondlicht berührt
3. Von den Sternen geküsst

©his-and-her-books.blogspot.de
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am 21. Februar 2013
Das kleine Meisterwerk “Von der Nacht verzaubert”, der Amerikanerin Amy Plum, wurde im Loewe Verlag für die deutschen Leser gedruckt.
Bereits seit April 2012 ist dieser erste Teil einer Reihe, mit 400 fesselnden Seiten, im Handel erhältlich.

Das Leben der Schwestern Kate und Georgia ändert sich schlagartig, als ihre Eltern bei einem Autounfall tödlich verunglücken.
Fern der Heimat New York, sollen die Beiden nun bei ihren Großeltern in Paris aufwachsen. Die Teenager gehen unterschiedlich mit der Situation um. Wo Kate in ein großes Loch fällt, da Tanz sich Georgia den Frust und das Leid von der Seele.
Kate beginnt auf eigenen Füßen durch Paris zu streifen und in einem kleinen Lokal ihre Freizeit, mit Lesen zu verbringen.
Als sie in diesem einen gut aussehenden jungen Mann sieht denkt sie sich nichts dabei, schließlich schauen alle anderen weiblichen Gäste auch zu ihm und seinen Freunden herüber - doch dieser Junge hat nur Augen für Kate.
In unterschiedlichen Situationen begegnet sie ihm wieder, auch eines Nachts, als ein Mädchen sich von einer Brücke stürzen will.
Kate ist hin und her gerissen zwischen Zuneigung und Vorsicht, doch kann sie sich Vincent nicht entziehen.
Als dieser ihr erzählt, welch Geheimnis ihm umgibt, muss sie wählen - für eine Zukunft mit ihm oder eben dagegen …

Die Autorin Amy Plum hat mich bereits ab dem ersten Kapitel von ihrer Protagonistin Kate überzeugen können.

Kate ist nicht naiv und hört zum größten Teil auf ihr Bauchgefühl, natürlich ist sie auch nur ein Teenager und kann sich manch Avancen von Vincent nicht entziehen. Aber gerade diese Situationen und ihre gedanklichen Wortgefechte sind es, welche sie so natürlich erscheinen ließen.
Der Unfalltod ihrer Eltern belastet sie schwer und es schien mir, dass sie ihr Leben anders als andere Teenager sieht, sie ist einfach erwachsener und vorsichtiger.
Vincent war mir sympathisch, aber ich könnte von mir nicht behaupten, dass auch ich ihm verfallen würde.

Gerade die vielen Nebenfiguren, von den Freunden Victors bis zu Georgia machen die Geschichte bunt und lebendig.
Amy Plum hat sich für die Ich-Erzählform entschieden, was mir als Leserin durchaus zugesagt hat, da ich bestimmte Situationen und Handlungen von Kate besser nachvollziehen konnte.
Das große Geheimnis und die Liebesgeschichte erinnerte mich stark an ein anderes bekanntes Buch, da ich aber keine Vergleiche zu einer anderen Autorin und deren Werk mag, möchte ich es hier nur kurz erwähnen.
Der Schreibstil der Autorin ist mitreißend, bunt und wie ich empfand voller Emotionen, gerade was Kates familiäre Situation anbelangt.

Auch die Umwelt von der Protagonistin wurde genaustens beschrieben, sodass ich immer das Gefühl hatte, mit ihr durch die Gassen, Straßen, Museen und Kaffees zu schlendern.
Was mir persönlich aufgefallen ist, dass ich ständig dachte, in die Zeit Anfang des 19.Jahrhunderts zurückversetzt zu sein, was wohl an den außerschulischen Aktivitäten von Kate liegen könnte, oder die teilweise sehr gestelzte Art und Weise von Vincent.

Das Cover des Buches ist schwer zu beschreiben, da es sehr vollgeladen wurde, was mir noch mehr das Gefühl hab, dass die Geschichte nicht in unserem Jahrhundert spielt.
Rosen, die überwiegende Farbe Grün, eine schwarz-weiß Zeichnung einer Pariser Gasse und viel mehr bilden das Cover.
Wobei ich die Rosenranken zum Anfang jedes Kapitels deutlich schlichter empfand und für mich eine Symbolik entdeckte. Denn dadurch das die Ranken, vorn auf dem Cover, Dornen und blühende Rose besitzen, zeigten sie mir, dass gewisse Dinge zwar schön anzusehen sind, aber auch wehtun können - das muss auch Kate erfahren.

Für mich ist “Von der Nacht verzaubert” ein Buch, was romantischen Kitsch mit einer großen Ladung Fantasy verbindet und darüber hinaus auch noch als schöner Stadtführer fungiert.

Band zwei “Vom Mondlicht berührt” habe ich bereits angefangen und wer es noch nicht gelesen hat und natürlich auch so begeistert war von Band eins war, wie ich, der kann sich schon jetzt auf viel Lesevergnügen freuen.
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am 27. Mai 2016
Das Cover finde ich schonmal total total mit dieser Skizzenart und dem Eiffelturm, der gleich mal die Kulisse für diese Geschichte verrät, die nämlich in Paris spielt. Die Geschichte selbst, ist am Anfang recht spannend, da alles ziemlich mysteriös ist und man erst nach und nach hinter Vincents Geheimnis kommt. Am Ende gibt es dann natürlich auch noch einen Showdown^^.

Das Buch ist aus der Sicht von Kate geschrieben und so erfährt man eben auch selbst erst langsam, was wirklich vor sich geht. Der Schreibstil war angenehm zu lesen und man fliegt teilweise nur so durch die Seiten. Allerdings gab es für mich irgendwo in der Mitte einen Spannungseinbruch, wo ich ein wenig kämpfen musste, weiterzulesen.

Kate war mir trotzdem gleich sympatisch. Sie hat einen harten Schicksalschlag hinter sich, der sie noch ziemlich mitnimmt, weshalb sie sich auch schwertut Menschen, insbesondere eben auch Vincent, an sich ranzulassen. Im Laufe des Buches, lässt sie aber ihr altes trauriges Ich etwas hinter sich und wird zu einer starken Person, die Vincent einlassen kann.

Vincent ist ja auch ein süßer Kerl, mit seinen Ecken und Kanten (die in diesem Teil nur angedeutet wurden, aber ich hoffe mal in den Folgebänden noch besser ausgearbeitet werden). Er ist ein Mann der alten Schule und auch total romantisch, was man auch am Schluss merkt <3.

Fazit:
Gelungener Auftakt, mit einer kleinen Schwäche im Mittelteil. Trotzdem gebe ich den Folgebänden eine Chance, denke ich, denn die Revenant-Idee ist doch recht orginell und spannend. Von mir gibt es 4 von 5 Sternen.
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am 4. Januar 2016
Nachdem ich in einer anderen Buchrezension den Hinweis auf die Revenant-Trilogie gefunden habe, die für Fans von Twilight und dergleichen geeignet sein sollte, habe ich mich schlau gemacht und die Bücher schließlich bestellt. Ich wurde nicht enttäuscht. Hier wird eine wunderschöne Liebesgeschichte erzählt, diesmal nicht mit Vampiren, Werwölfen & Co., sondern einmal Wesen ganz anderer Art - völlig neu und eine tolle Idee. Erfrischend fand ich auch, dass das Liebespaar sich hier nicht ewig geziert hat à la "Ich bin gefährlich für dich und halte mich lieber fern von dir". Das ist zwar mitunter sicher verständlich und macht viele Liebesgeschichten interessant, aber irgendwann will man auch einfach mal ein Paar als Paar erleben, das gemeinsam für seine Liebe und gegen die Probleme kämpft und nicht als erste Lösung immer eine Trennung vom anderen sieht. Bis zu einem gewissen Grad ist das hier zwar auch vorhanden, aber das Paar findet dann doch schnell heraus, dass man nicht gegen sein Glück als Paar ankämpfen muss, um Probleme zu lösen. Die Art, wie die beiden Hauptprotagonisten ihre Liebe erleben, hat mich angesprochen und berührt. Eine wirklich wunderbare Buchreihe, die in den Rängen meiner Lieblingsbücher ihren Platz verdient hat, auch wenn es zugegebenermaßen an der einen oder anderen Stelle noch ein bisschen mehr Spannung vertragen hätte. Dennoch wollte ich es gar nicht mehr aus der Hand legen.

Eines muss ich noch hervorheben: Das Buchcover. Ich habe selten einen so wunderschönen Buchumschlag gesehen. Ich habe mich allein aufgrund des Äußeren schon in das Buch verliebt. Wenn man es in den Händen hält, fühlt es sich ganz besonders an (viel besser als auf dem Foto). Und wenn man den Umschlag entfernt, ist das Buch auch direkt im Deckel bedruckt. Und auch innen hat mich ein gewisser "alter Charme" begrüßt. Sehr aufwendig und liebevoll gestaltet, so dass ich mich sofort darauf gefreut habe, das Buch zu lesen. Es ist einfach etwas Besonderes.
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am 9. März 2014
Als Kate Merciers Eltern bei einem tragischen Unfall sterben, zieht sie zusammen mit ihrer Schwester Georgia zu den Großeltern nach Paris. Jede versucht auf ihre eigene Weise, ihr altes Leben und ihre schmerzvollen Erinnerungen hinter sich zu lassen. Während Georgia sich in das Nachtleben stürzt, sucht Kate Zuflucht in ihren Büchern bis sie eines Tages Vincent trifft, der es schafft, ihren Schutzpanzer zu durchbrechen. Bei Spaziergängen entlang der Seine und durch die spätsommerlichen Gassen von Paris beginnt Kate, sich in ihn zu verlieben nur um kurze Zeit später zu erfahren, dass Vincent ein Revenant ist. Die Liebe der beiden steht unter einem schlechten Stern: Vincent und seine Freunde sind in einen jahrhundertealten Kampf gegen eine Gruppe rachsüchtiger Revenants verstrickt. Schnell begreift Kate, dass ihr Leben niemals wieder sicher sein wird, wenn sie ihrem Herzen folgt.

Geboren wurde Amy Plum in Birmingham, Alabama. Schon bald lockten sie große Städte wie Paris oder London hinaus in die Welt. Eine Zeit lang arbeitete sie als Kunsthistorikerin in New York, bevor sie schließlich mit ihrem Ehemann ein großes Bauernhaus in der französischen Provinz bezog. Wann immer es die turbulenten Tage mit ihren beiden Kindern und ihrem Hund Ella erlauben, sitzt Amy Plum in dem kleinen alten Steinhäuschen in ihrem Garten und schreibt an ihren Romanen.
Die Autorin hat eine ganz tolle Homepage die ich euch ans Herz legen mag: Amy Plum

Die Revenant Reihe in der Übersicht:
1. 2012 Von der Nacht verzaubert (2011 Die for me)
2. 2013 Vom Mondlicht berrührt (2013 Until i die)
3. 2014 Von den Sternen geküsst (2013 If i should die)

Das Cover ist einfach nur wunderschön, man mag es gar nicht aus der Hand legen. Durch den Eifelturm kann man schon erahnen, dass die Geschichte in Frankreich, vor allem in Paris spielen wird. Eine Schwarz/Weiß Zeichnung rundet das ganze ab, die kleinen Straßencafes die man dort findet wird. Rote Rosen, das Zeichen der Liebe. Guter Kontrast zu der grünen Farbe die dominant auf dem Cover ist. Ein verschnörkelter Rahmen, 2 Frauenköpfe in schwarz rechts und links in einem Banner. Sehr viele kleine Details, sehr liebevoll ausgearbeitet. Es strahlt Liebe, Ruhe und Freundschaft aus!

Die junge Kate, sie verlor viel zu früh ihre Eltern, lebt seit dem mit Ihrer Schwester bei den Großeltern in Paris. Sie igelt sich ein, vergeht vor Kummer. Doch Ihre Familie sagt das sie raus gehen muss, sie lernt Vincent kennen und öffnet sich. Sie wird wesentlich selbstbewusster, muss sich in seiner Welt behaupten.
Vincent, überall begegnet er Kate, übt eine Faszination auf ihn aus. Er ist ein wenig geheimnisvoll und geht Kate zuerst ein wenig auf die Nerven. Doch er schafft es das Herz von Kate zu erobern.

Amy Plum hat einen sehr angenehmen Schreibstil. jugendlich, flüssig, man findet sofort in die Geschichte hinein. Das Buch ist aus der Sicht von Kate geschrieben, Kapitel haben eine ansprechende Länge. Ein Stil, der einen definitiv zum weiterlesen anregt.

Die ersten Abschnitte beginnen gemütlich. Mal lernt Kate kennen erfährt etwas über Ihre Familiensituation. Kurz darauf lernt sie Vincent näher kennen, den jungen Mann, der ihr schon vorher öfter über den Weg gelaufen ist und sie fasziniert hat. Auf einmal geschehen sonderbare Dinge die sich Kate nicht erklären kann, immer ist Vincent in der Nähe.
Die Autorin baut ganz tolle Spannungsbögen auf in dem unerwartetes geschieht was man nicht vorhersehen konnte. Dinge, mit denen man absolut nicht gerechnet hat, erst erschreckend, dann faszinierend weiter gehen. Man ist gefesselt und überwältigt.

Auf diese Trilogie war ich doch sehr gespannt, die Cover zogen mich magisch an, die Rezensionen waren klasse und somit musste ich einfach anfangen, diese Bücher zu lesen.
Die Autorin hat einen sehr angenehmen, leichten Schreibstil, beschreibt Personen und Orte sehr schön. So kann man sich alles gut bildlich vorstellen und findet sofort in die Geschichte von Kate hinein.
Kate, eine junge Frau die mit Ihrer Schwester nach Paris zu Ihren Großeltern zog. Beide Eltern bei einem Autounfall gestorben haben sie es nun nicht leicht. Die beiden könnten unterschiedlicher nicht sein. Georgia, die ältere der beiden, geht auf Parties, in Klubs, vergnügt sich mit Jungs um sich abzulenken. Kate ist eher die schüchterne, zurückhaltende der beiden und igelt sich mit Ihren Büchern ein.
Doch Großmutter und Schwester schaffen es Kate vor die Tür zu bekommen um sich von Ihren Gedanken abzulenken. Während eines Spaziergangs geschehen merkwürdige Dinge die die beiden sich nicht erklären können, doch das ist nicht das einzige was man nicht erklären kann. Immer wieder taucht Vincent auf, warum ist er immer in der Nähe? Eine aufregende Geschichte beginnt.
Es stellt sich heraus, das Vincent sich unsterblich in Kate verliebt hat, eigentlich eine sehr schöne Angelegenheit, doch sie verkompliziert sich. Denn er ist kein normaler Mensch, er ist ein Revenant. Ein sogenannter ruheloser Geist der gezwungen ist, andere Seelen zu retten, somit unsterblich und die Liebe der beiden unter keinem guten Stern.
Doch Kate schafft es das Vertrauen der Revenants zu erlangen, wird in die Reihen als "Mensch" aufgenommen und versucht zu verstehen, was alles dahinter steckt. Doch damit begibt sie sich auch in sehr große Gefahr wie man kurz darauf feststellt.
Hat die Liebe zwischen den beiden eine Chance?

Ein gelungener Auftakt zu dieser tollen Buchreihe. Sehr gute Idee, klasse Umsetzung und nicht vorhersehbar, was als nächstes geschehen wird.
Freue mich nun schon sehr auf Teil 2 und teil 3 der Reihe
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am 31. August 2013
Mein Dank geht hier an meine liebe Freundin Saskia, welche es mir vor einiger Zeit schenkte. Allein das schöne Cover und der Klappentext, machten mich neugierig auf das Buch.

Nachdem die Eltern von Kate und Georgia bei einem Unfall ums Leben kamen, zogen die Beiden zu ihren Großeltern nach Paris. Während Georgia versucht alles zu vergessen und ihr Leben zu genießen, fällt Kate in ein großes Loch. Ihr Alltag sieht immer gleich aus. Doch eines Tages ändert sich alles für sie und es kommt zu einem Zwischenfall, bei dem Georgia und Kate beobachten, wie ein Mädchen sich umbringen will, ein anderer Junge ihr hinterherspringt und auf der Straße gekämpft wird, was beiden sehr mysteriös vor kam.

In einem Café, in welchem sie sich immer aufhält, trifft Kate dann plötzlich auf Vincent, der ihr sofort ins Auge fällt. Doch Vincent ist anders, als die anderen Jungs. Vincent ist ein Geist, der die Aufgabe hat, die Menschen zu beschützen und auch Kate erfährt davon. Doch was hat er mit den mysteriösen Vorkommnissen zu tun? Natürlich gibt es auch die bösen Geister, die Numa, wessen Aufgabe genau das Gegenteil ist und welche sich vom Tod der Menschen nähren. Zwischen Kate und Vincent entsteht eine wunderbare Liebe und auch Georgia lernt jemanden kennen....

Der Einstieg in dieses Buch fiel mir sehr einfach, da die Kapitel kurz gehalten sind und der Schreibstil jugendlich und flüssig war. Anfangs erfährt der Leser viel über das Leben von Kate und Georgia und über die schöne Stadt Paris. Kate trauert sehr und Georgia zieht in Paris um die Häuser. Es wurde sehr viel und vorallem detailliert von Paris erzählt. So stellte ich es mir dort wunderschön vor, vorallem die Cafés, die Nächte dort, die Häuser und Gegenden, wo Kate und Georgia lebten. Das fand ich sehr positiv! Auch die Kapitel selber wurden immer mit Blumen und Verschnörkelungen im Buch verziert. Das fand ich einfach super schön.
Als Kate dann auf Vincent traf und er ihr nach und nach von seinem Geheimnis erzählte, kam ich mir allerdings ein wenig wie in Twilight vor, da die Story sehr dieser ähnelt. Auch das, was dann mit den Numa passierte war einfach abzusehen. Dafür muss ich leider Punkte abziehen. Trotzdem bleibt die Geschichte einfach sehr traumhaft und vorallem gefühlvoll!

Die Charaktere gefielen mir alle sehr gut, Kate ist jemand dem die Angst und die Trauer ins Gesicht geschrieben steht, denn zu Beginn der Geschichte ließ sie sich sehr gehen. Man merkte oft, wie gefühlvoll sie doch ist. Auch die Liebe zwischen Vincent und ihr wurde einfach nur wunderschön beschrieben.
Über Vincent selber erfuhr man ebenfalls eine Menge. Er wirkte auf mich hübsch, attraktiv und teilweise sehr mutig. Auch seine Liebe, die er Kate gestand war nicht nur reines Geschwafel, sondern man merkte, welches gefühlvolle, romantischesWesen er doch war.
Georgia kam eher wie die erwachsene Schwester rüber, die über Kate bestimmen wollte. Doch sie machte sich einfach nur Sorgen. Über sie erfährt man am Rande kleine Details, doch auch sie war keineswegs langweilig.
Auch die Nebencharaktere, wie Jules, Lucien oder die anderen Geister fand ich recht interessant dargestellt.

Alles in Allem fand ich das Buch wunderschön und total gefühlvoll geschrieben. Man bekommt einen kleinen Einblick in Paris, kann ein wenig träumen und ich freue mich jetzt schon, den zweiten Teil zu beginnen. Es bekommt von mir die folgende Wertung

- Cover: 5/5
- Story: 3/5
- Schreibstil: 5/5
- Emotionen: 5/5
- Charaktere: 5/5

Gesamt: 4/5 Palmen!

[...]
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TOP 500 REZENSENTam 20. Juli 2012
Kate und ihre Schwester Georgia ziehen nach dem Tod ihrer Eltern von Brooklyn nach Paris zu ihren Großeltern. Während sich Georgia durch Partys ablenkt, vergräbt sich Kate mit ihren Büchern zuhause. Doch eines Tages trifft sie in einem Café auf den gut aussehenden Vincent, der dort mit zwei seiner Freunde ist. Einige Wochen und Treffen später bahnt sich zwischen beiden eine zarte Romanze an - bis Kate die Wahrheit über Vincent und seine Anverwandten erfährt. Wofür wird sie sich entscheiden? Für ein normales Leben oder ihre Liebe zu Vincent?

Sehr gut gefallen hat mir der Schauplatz Paris. Amy Plum schafft es gekonnt, dass man sich Paris bildlich vorstellen kann, auch wenn man dort als Leser noch nie war. Und diese Stadt scheint echt zauberhaft zu sein - und etwas von diesem Zauber strahlt auch auf die Geschichte ab. Der Schreibstil der Autorin verstärkt das Ganze zusätzlich. Genauso wie das wunderschön gestaltete Buchcover und die liebevollen Illustrationen am Anfang jedes Kapitels.

Die Idee, die hinter der Handlung steckt, ist leider nicht sehr innovativ, sondern folgt wieder dem Muster: sterbliches Mädchen verliebt sich in einen wahnsinnig gut aussehenden und netten jungen Mann, der natürlich der perfekte Freund wäre - wäre er ein Mensch. In diesem Fall handelt es sich um Revenants, untote Wiedergänger (die selbstverständlich für das Gute kämpfen). Natürlich gerät die Protagonistin dann in eine Zwickmühle - soll sie sich für ein normales und sicheres Leben entscheiden oder für ihre Liebe und somit auch für die Gefahr? Ich denke man kann sich schon jetzt vorstellen, für was sie sich entscheiden wird. Schade, die Idee konnte mich nämlich nicht ganz vom Hocker hauen, dafür fehlt diesem Roman einfach "das gewisse Etwas".

Auch mit den Protagonisten konnte ich leider nicht recht warm werden, werden diese doch relativ klischeehaft dargestellt. Vincent sieht sehr gut aus, ist intelligent (schließlich hat er Jura studiert), ist dank seines "Onkels" auch noch von adeliger und reicher Herkunft und natürlich der perfekte und verständnisvolle Freund, der Kate von Herzen liebt und alles für sie tun würde. Zwar hat er auch eine relativ dunkle Vergangenheit, dennoch erscheint er mir sehr einseitig und unglaubwürdig. Auch Kate wurde mir die ganze Zeit über nicht sympathisch. Anfangs versinkt sie im Selbstmitleid und kommt meiner Meinung nach auch während der ganzen Geschichte sehr naiv rüber. Schade, aus den meisten Charakteren hätte man mehr rausholen können. Interessant dagegen fand ich aber z.B. Charles oder Charlotte.

Im letzten Teil des Buches nimmt die Geschichte dann endlich richtig Fahrt auf und auch die Spannung steigt enorm, steht doch in den ersten zwei Dritteln des Buches vor allem die Liebesgeschichte zwischen Kate und Vincent im Vordergrund. Diese war angenehm mitzuverfolgen, aber das Ende dieses Buches ist so dermaßen kitschig, dass ich das Ganze beim besten Willen nicht mehr ernst nehmen konnte. Aber trotzdem kann man das Buch mit einem guten Gefühl zuklappen - schließlich gibt es ein abgerundetes Ende und man ist nicht unbedingt darauf angewiesen, auch den Folgeband zu lesen.

Fazit: "Von der Nacht verzaubert" von Amy Plum ist eine schöne und kitschige Liebesgeschichte mit fantastischen Elementen. Die Idee dahinter ist zwar nicht wirklich neu, aber unterhaltsam und so würde ich dieses Buch allen Leserinnen ab ca. 13 Jahren als leichte Kost empfehlen (der Verlag empfiehlt es allen Leserinnen von ca. 13 bis 16 Jahren, daran würde ich mich auch halten). Ein Buch, das man gerne lesen kann, aber nicht gelesen haben muss: 3,5 Sterne von mir (aufgerundet auf 4).
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am 16. Juli 2012
Die Rezension ist spoilerfrei!

Inhalt:

Nach dem Tod ihrer Eltern zieht Kate mit ihrer Schwester Georgia zu ihren Großeltern nach Paris. Während Georgia das pariser Nachtleben genießt, verkriecht Kate sich in ihren Büchern. Erst als sie den geheimnivollen Vincent trifft und sich in ihn verliebt scheint sie langsam über den Tod ihrer Eltern hinweg zu kommen. Doch dann erfährt sie, was Vincent wirklich ist: Ein Revenant. Seine Aufgabe ist es Menschen zu retten, auch wenn er selbst dabei stirbt. Danach wird er jedes mal wiedergeboren, so alt wie er war, als er das erste mal starb. Aber das ist nicht alles. Vincent hat auch Feinde. Mächtige Feinde.

Meine Meinung:

Von der Nacht verzaubert hat mich von Anfang an begeistert. Von der ersten Seite an fiebert man mit und fühlt mit Kate. Sowohl während sie um ihre Eltern trauert, als auch wenn sich ihre Gefühle ändern, als sie Vincent trifft. Ich fand besonders interessant zu sehen, wie Vincent Kate verändert. Wie er ihr hilft, den Tod ihrer Eltern zu überwinden.

Auch der Schauplatz (Paris) ist wirklich toll beschrieben. Man merkt, dass die Autorin selbst in Frankreich wohnt. Es wirkt nicht klischeehaft, sondern realisitisch. Die Geschichte ist gut durchdacht und richtig spannend! Hatte oft Probleme damit, das Buch aus der Hand zu legen (und hab es deswegen auch viel zu oft einfach nicht getan').

Was mich manchmal etwas gestört hat, war die ein bisschen übertriebene Dramatik zwischen Vincent und Kate. Für meinen Geschmack standen sich die zwei einfach zu lange selbst im Weg. Trotzdem hat mir Von der Nacht verzaubert wirklich sehr gut gefallen. Auch wenn ihr nach den ganzen Vampiren keine Lust mehr auf Unsterbliche habt, die Revenanten (bin mir nicht ganz sicher ob das der deutsche Plural ist. Hab das Buch nur auf Englisch gelesen.) sind ganz anders als Blutsauger (wenn man von der Unsterblichkeit einmal absieht). Ich war so neugierig, wie es weiter geht, dass ich mir die Fortsetzung schon gekauft habe, bevor ich überhaupt mit dem ersten Teil fertig war. Aber dazu mehr, wenn Erscheinungsdatum, Cover und Titel der deutschen Übersetzung feststehen.
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