Kundenrezensionen


119 Rezensionen
5 Sterne:
 (38)
4 Sterne:
 (45)
3 Sterne:
 (22)
2 Sterne:
 (12)
1 Sterne:
 (2)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die Saat des Bösen
Das neue Buch der Schriftstellerin Christa Bernuth , lässt den Leser in die tiefsten Abgründe einer gestörten Seele schauen. Dieser Seelenstriptease ist nicht immer leicht verdaulich, so dass ich sensible Menschen davor warnen möchte, dieses Buch zu lesen. Die Spannung dieses Buches liegt allerdings in seiner Auflösung, die mir allerdings schon...
Vor 15 Monaten von Joko veröffentlicht

versus
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen leidlich spannender Thriller für zwischendurch, stilistisch eher mittelmäßig
Von Krimis und Thrillern erwarte ich nicht unbedingt hohen literarischen Anspruch und bin eigentlich schon relativ zufrieden, wenn ich halbwegs spannende Lesekost für zwischendurch bekomme.
Die bietet Christa Bernuths Roman "Das Falsche in mir" durchaus.

Lukas Saalfeld, der Ich-Erzähler der Geschichte, hat ein dunkles Geheimnis, von dem nicht...
Vor 13 Monaten von Berlinoise veröffentlicht


‹ Zurück | 1 212 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die Saat des Bösen, 10. Februar 2014
Von 
Joko - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Das Falsche in mir: Thriller (Broschiert)
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Das neue Buch der Schriftstellerin Christa Bernuth , lässt den Leser in die tiefsten Abgründe einer gestörten Seele schauen. Dieser Seelenstriptease ist nicht immer leicht verdaulich, so dass ich sensible Menschen davor warnen möchte, dieses Buch zu lesen. Die Spannung dieses Buches liegt allerdings in seiner Auflösung, die mir allerdings schon etwas konstruiert vorkam und so konnte mich dieses Buch auch nicht vollkommen überzeugen.

Eine junge Frau wird grausam zugerichtet aufgefunden. Ihr Körper ist durch viele Messerstiche entstellt, die letztendlich auch zu ihrem Tod geführt haben. Und schnell ist ein potentieller Mörder gefunden. Lukas Salfeld, ein fünfzigjähriger Ehemann und Vater zweier Töchter, hat seiner Familie verheimlicht, dass er als siebzehnjähriger seine Freundin getötet hat und dafür 10 Jahre im Gefängnis saß. Da sich die Mordfälle ähneln, wird er schnell als Mordverdächtiger festgenommen. Das Schlimme ist, dass Lukas selbst nicht weiß, ob er der Mörder ist oder nicht, denn er hat an die Mordnacht keine Erinnerung. Er flieht aus der Haft und macht sich selbst auf die Suche nach der Wahrheit, denn er weiß von sich selbst, dass seine blutrünstigen Gedanken ihn immer noch beherrschen. Hat ihn sein Trieb wieder morden lassen ?

Das Buch ist spannend , keine Frage. Allein der Einblick in eine kranke Seele , die noch lange nicht zur Ruhe gekommen ist, beschert dem Leser Gänsehaut. Auch die Selbstzweifel, die Lukas immer wieder befallen, sind gut in Szene gesetzt. Das allerdings die Kommissarin und noch eine andere Figur in diese Machenschaften involviert waren, fand ich dann doch ein bisschen zu übertrieben. Soviel Zufall kann es doch eigentlich nicht geben. Die Figur des Lukas fand ich sehr gut dargestellt und auch die Schilderungen der Kommissarin aus ihrer Kinderzeit haben mich mehr als berührt, zumal dies ja auch leider sehr real ist.
Die Auflösung war für mich nicht ganz so gelungen und so konnte mich dieses Buch auch nicht zu 100% überzeugen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen leidlich spannender Thriller für zwischendurch, stilistisch eher mittelmäßig, 17. April 2014
Rezension bezieht sich auf: Das Falsche in mir: Thriller (Broschiert)
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Von Krimis und Thrillern erwarte ich nicht unbedingt hohen literarischen Anspruch und bin eigentlich schon relativ zufrieden, wenn ich halbwegs spannende Lesekost für zwischendurch bekomme.
Die bietet Christa Bernuths Roman "Das Falsche in mir" durchaus.

Lukas Saalfeld, der Ich-Erzähler der Geschichte, hat ein dunkles Geheimnis, von dem nicht einmal seine Frau und seine beiden Töchter etwas ahnen:
Als Jugendlicher brachte er seine damalige Freundin Marion auf brutale Weise um und saß dafür jahrelang im Gefängnis.
Seitdem hat er seine krankhaften Triebe mühsam unter Kontrolle, aber als die Leiche einer jungen Frau gefunden wird, die genau auf dieselbe Art umgebracht wurde wie seinerzeit Marion, gerät Lukas, der für die Tatzeit kein Alibi hat, unter Verdacht.
Verzweifelt flieht er, um den Mörder auf eigene Faust zu suchen, hat aber auch Angst davor, tatsächlich die Wahrheit über diesen erneuten Mord herauszufinden, denn fatalerweise hat er keinerlei Erinnerung an die Nacht, in der der Mord geschah...

Der Plot ist nicht gerade neu, aber dennoch spannend und die Autorin entwirft über die knapp 350 Seiten einen stimmigen und recht gut aufgebauten Spannungsbogen.
Nicht begeistern konnte mich jedoch der Stil der Autorin.
Zunächst einmal bin ich grundsätzlich kein Freund davon, wenn in der Gegenwartsform erzählt wird.
Dies mag ein persönliches Problem sein und wäre alleine nicht unbedingt ein Grund für Punktabzug, aber auch der extrem nüchterne, vollkommen emotionslose Stil ist auf Dauer etwas ermüdend und passt für mich auch nicht so ganz zu der Idee, daß man hier durch die Ich-Form eigentlich lebendigere Einblicke in die Psyche eines kranken Menschen bekommen sollte.
Dabei scheint die Autorin sich zu bemühen, sich an deutlich besseren und sprachgewaltigeren Autoren zu orientieren beziehungsweise kopiert diese teilweise recht plump:
"Marion, meine Liebe, mein Menetekel, meine Nemesis." -
Hier dürfte die Autorin eindeutig Nabokovs berühmten Anfangsmonolog aus "Lolita" im Hinterkopf gehabt haben ("Lolita, Licht meines Lebens, Feuer meiner Lenden, meine Sünde, meine Seele...") - was umso ungeschickter wirkt, da solche Versuche nur noch deutlicher machen, wie unelegant, abgehackt und eher journalistisch wirkend ihr Stil sonst ist.
Sprachliche Raffinesse sollte man daher nicht erwarten und auch die Einblicke in eine gestörte Seele bleiben, obgleich teilweise durchaus interessant, letztendlich doch ziemlich an der Oberfläche, genauso, wie leider auch die anderen Figuren leider eher holzschnittartig bleiben.
Auch was die eigentlich ja anerkennenswerte Komplexität der Geschichte anbelangt, wurde es mir vor allem gegen Ende doch etwas zu viel des "Guten", es gibt jede Menge Nebenschauplätze und Personen, von denen jede einzelne ihre Leichen im Keller hat und letztendlich kein einziger Sympathieträger oder zumindest die eine oder andere Figur mit ein wenig Identifizierungspotential übrig bleibt.

Fazit: Rein inhaltlich durchaus recht solide und spannende Thrillerkost, nicht weniger, aber auch nicht mehr.
Als Zwischendurch-Lesestoff für Fans des Genres durchaus mal lesenswert.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Guter Thriller, 12. April 2014
Von 
Karlheinz (Frankfurt) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Das Falsche in mir: Thriller (Broschiert)
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Der Familienvater Lukas Saalfeld führt mit seiner Frau und seinen beiden Kindern ein glückliches Leben. Als jedoch ein totes Mädchen aufgefunden wird, holt ihn seine eigene Vergangenheit ein, von der seine Familie nichts weiß. Niemand glaubt und unterstützt ihn, somit hat er nur eine Möglichkeit; er muss selbst versuchen den Mörder zu finden.

Die Handlung nimmt von den ersten Seiten an Fahrt auf und steigert die Spannung immer weiter bis zu den letzten Seiten und dem klassischen Showdown. Die Autorin schildert in mehreren Handlungssträngen mit einigen Perspektiven die komplette Geschichte. Vor allem die Ich-Erzählung aus der Sicht von Lukas Saalfeld hat mich überzeugt. Alles ist schlüssig und deutlich, obwohl manches ein wenig konstruiert und hölzern erscheint, dennoch ist es unglaublich realistisch.

Der Schreibstil von Christa Bernuth ist klar und direkt, ohne viel abzuschweifen. Hier merkt man ihr die Erfahrung an, vor allem wie gelungen sie die verschiedenen Handlungsstränge und Perspektiven zusammen führt. Eindringlich schildert sie das Gefühlsleben von Lukas Saalfeld, was teilweise sogar ein wenig erschreckend aufgrund des Realismus wirkt.

Die Protagonisten sind sehr anschaulich und realistisch geschildert und gerade Lukas Saalfeld ist in seiner Zerrissenheit unglaublich intensiv dargestellt.

Außerhalb des Thrillers nimmt sich die Autorin relevanten Themen, wie dem Kindesmissbrauch an. Trotzdem die Handlung abgeschlossen ist, hat der Roman viele Besonderheiten und es würde mich freuen, wenn es eine Fortsetzung geben würde.

Fazit: Aufreibender und spannender Roman, der von Anfang bis zum Ende durchdacht ist und dadurch manchmal ein wenig aufgesetzt und statisch wirkt.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Parforce Ritt durch die Psyche, 28. Januar 2014
Rezension bezieht sich auf: Das Falsche in mir: Thriller (Broschiert)
Da sind diese Männer im Raum mit ihren Disney Masken. Und sie tun Dinge mit dem kleinen Mädchen. Schmerhafte Dinge.

Da ist diese Mädchenleiche. Zerschunden, missbraucht und zerschnitten. Und es wird nicht lange dauern, dann ist ein weiteres junges Mädchen verschwunden. Beide um die 15 Jahre alt mit blondem Pagenkopf, das ist der Typ Mädchen, auf den es der Mörder abgesehen hat.

Und da ist Lukas Salfeld.
Ehemann, Vater zweier Töchter, Angestellter.
Einer mit Vergangenheit.
Von der seine Frau, niemand, näher etwas weiß. Lukas hat wegen Mordes gesessen. Ein Jahrzehnt, verurteilt mit gerade 16 Jahren. Einer, der seine damalige Freundin getötet, „zerschnitten“ hat. Um die 15 Jahre alt mit blondem Pagenkopf.

„Bisher war ich sicher, dass ich alles richtig gemacht hatte….. ich habe zwei Mädchen gezeugt. Ich gebe zu, das war dumm. Aber ich konnte nicht wissen, dass beide so blond und zart werden würden wie Marion. Marion, meine Liebe, mein Menetekel“.

Was Wunder, dass sich die Polizei erinnert, auch nach 35 Jahren noch.
Die Kommissarin Sina ermittelt im Rahmen der Sonderkommission, ihr alternder Kollege hat damals noch den aufsehenerregenden Fall um Saalfeld miterlebt. Und jener Lukas Salfeld war an jenem Abend, an dem das erste, nun tote Mädchen, verschwunden war, in der Kneipe. Ohne Erinnerung an den späteren Verlauf des Abends. Filmriss durch Alkohol, vermutet er.
Umgehend ist er die Nummer eins, eigentlich der einzige Verdächtige im Geschehen.

Hat er wirklich wieder gemordet? Hat der Teufel in ihm das Zepter des Handelns übernommen? Alle Indizien sprechen gegen ihn, jede Spur führt wie eine breite Autobahn direkt auf ihn zu.
Salfeld flieht bei der Festnahme und irrt durch die Stadt. Das kann doch nicht sein, da muss ein anderer ihn kopieren, seine Schwäche aus nutzen oder ist er selbst auch „der Andere“?

Während die Polizistin Sina recherchiert, tauchen Dämonen aus ihrer eigenen Vergangenheit auf. Gibt es Zusammenhänge zwischen dem, was sie erlebt hat und diesem neuen Fall?

Durchaus reizvoll und mit Tempo versehen legt Christa Bermuth diese innere und äußere Suche vor die Augen des Leser, wobei es ihr gelingt, gerade in die Person des Lukas Salfeld tief hineinzublicken und das Ganze in der düsterer Atmosphäre der auch äußerlich winterlichen, trüben, dunklen Stadt nachhaltig und beklemmend zu verankern.

Pädophälie und Serienmorde, beide Motive besetzt Bernuth mit dichten und einfühlsamen Emotionen, so dass der Leser sich dem kaum entziehen könnte. Allerdings verbinden sich beide Motive nicht in unbedingt natürlicher Weise im Buch, ziemlich konstruiert wirkt diese Verbindung gerade zum Ende hin, wenn die Dinge ein wenig ausufern und der Leser sich fragt, ob irgendeine der weiblichen Figuren des Buches denn in ihrer Kindheit nicht auf diese Männer mit den Masken getroffen ist.

Die Vorgänge rein um Lukas Salfeld herum, der perfide Plan, der mehr und mehr absolut bestechend und zwingend in den Raum tritt, die Aufarbeitung dessen, was wirklich damals in seiner Jugend geschehen ist, dass allerdings hält den Leser mit Spannung im Buch und ist eine sehr gelungene Darstellung eines vernetzen und hintergründigen Verbrechens, an dem schon damals mehr dreckige Wäsche beteiligt war, als man in der Gegenwart zunächst vermuten würde.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Spannend aber konstruiert wirkend: Das Falsche in mir, 17. April 2014
Von 
Udo_Erhart - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 100 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Das Falsche in mir: Thriller (Broschiert)
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Hmmm, nach bereits mehr als 100 Rezensionen zu diesem Titel noch eine aussagekräftige Rezension zu verfassen, die Neues beinhaltet, erscheint mir unmöglich. Deshalb fasse ich mich auch ausnahmsweise mal recht kurz:

Lukas Saalfeld ist ein typischer Familienvater: er ist verheiratet und hat zwei Kinder. Allerdings verbirgt er vor seinen Nächsten ein Geheimnis: Er saß nämlich schon einmal für eine Dekade im Knast, hat er doch als Jugendlicher ein Mädchen umgebracht. Als in der Jetztzeit erneut ein Mädchen gemordet wird, bricht sich Lukas' Vergangenheit ihre Bahn. Wer imitiert seinen Mord von damals? Ist es ein Trittbrettfahrer? Oder stimmt mit Lukas irgendetwas nicht? Er macht sich auf die Spurensuche...

Christa Bernuth schildert die Geschehnisse in "Das Falsche in mir" für mein Empfinden recht distanziert. So bleibt man als Leser auch immer auf Armeslänge entfernt von den Charakteren. Der ganze Roman wirkt auf mich immer wieder konstruiert, die Auflösung birgt dann auch keine große Überraschung mehr.

Insgesamt jedoch kommt durchaus Spannung auf - wie man es bei einem Thriller auch erwarten darf.

Somit von mir insgesamt durchschnittliche drei Sterne. "Das Falsche in mir" ist jetzt nicht der beste Thriller, den ich je gelesen habe, aber ich hatte auch schon schlechtere Spannungsromane in der Hand.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen War er's oder war er's nicht?, 2. Mai 2014
Von 
A. Mueller "antjemue" (Chemnitz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Das Falsche in mir: Thriller (Broschiert)
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Lukas Saalfeld tötete als Jugendlicher seine Freundin Marion und verbüßte dafür eine jahrelange Haftstrafe. Bislang hat er es geschafft, das vor seiner Ehefrau und den beiden Töchtern geheim zu halten und hat seine kranken Triebe im Griff. Als jedoch die Leiche einer jungen Frau gefunden wird, die auf die gleiche Art und Weise getötet wurde, wie damals Marion, kommt das ans Licht.

Ganz fatal: Lukas hat für die Tatzeit kein Alibi und keinerlei Erinnerung an das, was er selbst in der Mordnacht getan hat. Verzweifelt flieht er und ermittelt auf eigene Faust. Was wird er am Ende herausfinden?

Ich brauchte ziemlich lange, um in die aus Lukas Sicht in der ersten Person geschriebene Geschichte in der Gegenwartsform hinein zu finden. Ich fand keinen Lesefluss, empfand den Stil als viel zu nüchtern und sprachlich sehr holprig. Außerdem fehlte mir ein Sympathieträger. Jeder der vielen Protagonisten hat seine Leichen im Keller. Das einzige, was mich tatsächlich bei der Stange hielt, war meine Neugier, ob Lukas es war oder nicht. So habe ich mich mehr oder weniger durch diesen Roman gequält und parallel noch andere Bücher gelesen, die mich mehr fesselten. Leider kann ich keine ehrliche Empfehlung aussprechen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Nicht überzeugend, 10. Februar 2014
Von 
Isegrimm - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Das Falsche in mir: Thriller (Broschiert)
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Es gibt viele Dinge in „Das Falsche in mir“, die eigentlich funktionieren müssten. Ein Triebtäter, der gegen sein Verlangen kaum ankommt, der Angst hat, seine eigenen Töchter zu gefährden, ein Mann, der sich einfach nicht erinnern kann, was er getan hat, das kann spannend werden.
Stattdessen habe ich drei Anläufe gebraucht, um das Buch zu lesen. Ich wurde mit „Das Falsche in mir“ einfach nicht warm, da ich mit den Personen nicht mitfühlen konnte, nicht mit den Opfern und auch nicht mit dem Täter. Der Funke sprang nicht über und wie das dann so ist, fallen auch Kleinigkeiten auf. Wie einfach ist es, sich in einer Kleinstadt in Hotels zu verstecken? So viele Hotels wird es da nicht geben, dass die Polizei tagelang suchen muss. Wie große Zufälle gibt es, dass genau die Personen zusammen kommen, die im Finale alles aufdecken? Und wie verschwurbelt kann so ein Kriminalfall werden? Mir wurde es mit den unwahrscheinlichen Wendungen ein bisschen zu viel.
Nein, „Das Falsche in mir“ konnte mich nicht überzeugen. Die Idee war gut, aber eine straffere, gradlinigere Ausführung hätte mir besser gefallen. Zwei Sterne.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Wenn der Gejagte zum Jäger wird ..., 14. April 2014
Von 
Nina2401 (Sankt Augustin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Das Falsche in mir: Thriller (Broschiert)
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Der Klappentext klingt so vielversprechend und man hätte wirklich viel daraus machen können. Aber nach ca. 200 Seiten war ich so enttäuscht und auch genervt, dass ich mich einfach nicht überwinden konnte, weiter zu lesen. Der merkwürdige, fast schon sachliche Schreibstil konnte mich einfach nicht fesseln. Es gab gute Ansätze und auch spannende Szenen, aber die waren leider in der Minderheit.

Der Aufbau ist etwas wirr und durcheinander, manchmal wusste ich gar nicht, wo ich war. Es gab auf diesen 200 Seiten schon so viele Ungereimtheiten, die mich gestört haben. Manches wirkte unglaubwürdig, anderes war einfach falsch. Dazu kamen dann die Schilderungen, die meine Schmerzgrenze überschritten und nicht Spannung, sondern Ekel erzeugten.

Die Personen wirkten auf mich alle farblos und nichtssagend. Ich konnte mir von niemandem ein richtiges Bild machen. Da ich natürlich wissen wollte, wie die Geschichte ausgeht, habe ich noch ein bisschen quer und den Schluss gelesen. Spätestens da wusste ich, dass meine Entscheidung, nicht weiter zu lesen, richtig war! Schade!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Die Lust am Quälen - sehr brutal und leider zu überladen, 30. März 2014
Von 
Sileah "Private Hundetrainerin" (Berlin-Umland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Das Falsche in mir: Thriller (Broschiert)
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Lukas Salfeld, ein Mann der seine erste Liebe getötet hat, ist pervers. In diesem Fall stimmt die so häufig benutzte Bezeichnung leider wirklich. Er empfindet sexuelle Lust wenn er das Blut auf weißer Haut sieht.

Allerdings weiß er um seine Gefährlichkeit und nach dem Mord an seiner ersten großen Liebe, sitzt er die lange Haftstrafe ab, und baut sich ein normales Leben auf. Er heiratet, zeugt zwei Töchter und ist völlig unauffällig.
Alles läuft ruhig, er hat seine Perversion im Griff, bis er ein Mädchen sieht, dass seiner ersten Freundin ähnelt. Er steht wieder in Flammen. Nach einer Nacht mit Filmriss taucht eine Mädchenleiche auf. Alles sieht nach seiner "Handschrift" aus, auch der Typ des Mädchens (zart, Pagenschnitt, blass) passt. Er entzieht sich der Verhaftung und sucht nach der Wahrheit. Was war in dieser Nacht, an die er sich nicht mehr erinnert? Ist er der Mörder? Oder gibt es noch Jemanden, der infrage kommt?

Ich gestehe, ich brauchte ne ganze Weile, um in die Geschichte reinzufinden. Den Prolog verstand ich auch erst nach der Lektüre.

C.Bernuth schreibt aus vielen Perspektiven. Der Ich-Erzähler ist Lukas Salfeld. Sie versteht es, vielen Charakteren Tiefe zu geben. Die Qual der Opfer, die Getriebenheit Salfelds und und und. Was mich stört, ist die Überladenheit an grausamen Straftaten. Mir hätte die Grundidee durchaus gereicht. In Leyden scheinen extrem viele Opfer und Täter zu leben. Besonders im letzten Drittel lähmte das eher mein Interesse. Zu viele Nebenschauplätze und auch viele Ungereimtheiten. Ein jugendlicher Mörder, der nach einiger Zeit in die Stadt zurückkehrt und nicht erkannt wird? Klar, Gefängnis und ein Studium sind eine lange Zeit, dennoch ist das recht unwahrscheinlich. Auch die Opfer sind erstaunlich ortstreu.
Zudem ist der Schluss auch zu gewollt, teilweise zu unglaubwürdig.

Weniger wäre mehr gewesen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Durchaus zu empfehlen, 5. März 2014
Von 
sweethomegheim (Oberfranken) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Das Falsche in mir: Thriller (Broschiert)
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
ist dieser grausame Thriller, der sehr spannend beginnt und diese Spannung wird auch bis zum Ende sehr hochgehalten.

Allerdings haben alle, aber auch wirklich alle Beteiligten mehr oder weniger psychische Probleme und das hat mich ganz einfach zwischendurch massiv gestört. Und auch dass sich viel zu viele Personen eine Kippe anstecken. (Obwohl ich selbst jahrelang wie ein Schlot geraucht habe!)

Der Schreibstil ist ziemlich flüssig, auf die Handlung will und muss ich hier nicht emhr eingehen, denn diese wurde in fast allen Rezensionen be-und auch zerredet.

Alles in allem ein Buch, das ich wahrscheinlich nochmals lesen werde und trotz der drei Sterne, die ich vergebe, durchaus empfehle.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


‹ Zurück | 1 212 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

Das Falsche in mir: Thriller
Das Falsche in mir: Thriller von Christa Bernuth
EUR 12,99
Auf meinen Wunschzettel Zahlungsmöglichkeiten ansehen
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen