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am 18. März 2014
In ihrem neuen Album „Mitgift“ gelingt es Subway to Sally auf einzigartige Weise einen Bogen zu schlagen zwischen dem Rückgriff auf alte Traditionen, zum Beispiel mit dem lateinischen Text von „Ad mortem festinamus“ und einem Schritt in die Zukunft durch die neuen elektronischen Einflüsse, durch die ungewohnte Härte des Albums und durch das Konzept, in jedem Song von einem Mord zu berichten. Für mich wird auf dieser Platte auf ganz fantastische Weise Altes mit Neuem kombiniert. Es wird das Beste aus der Vergangenheit mitgenommen in eine glorreiche, neue Zukunft voll ungewohnter Einflüsse, Düsternis und Härte.

Was mir an dem Album besonders gut gefällt ist, dass es eine musikalische Weiterentwicklung der Band ist. Sie bleiben nicht in ihrem alten Trott verhaftet, sondern holen sich mit Cop Dicki jemanden an Bord, der ihrer Musik eine neue Note verpasst, der sie in eine andere Richtung schiebt, nicht so sehr, dass es nicht mehr der gewohnte und unverkennbare Sound von Subway to Sally wäre, aber doch so sehr, dass es nicht langweilig wird, dass es überrascht, dass es kurz ungewohnt ist, man den neuen Sound aber sehr schnell lieben lernt.

Bereits „Schwarze Seide“ fügte sich auf Tour sehr schön ins Set ein, auch wenn man ganz deutlich gehört hat, dass es anders ist als die anderen Stücke, härter, elekronischer und doch wie immer mitreißend.

Auch das Thema des Albums überzeugt mich: „Mördergeschichten“. Immer schon haben sich Subway to Sally gerne mal mit den Abründen der menschlichen Seele befasst, z.B. in „Wenn Engel hassen“ oder in „Unsterblich“ oder in „Feuerkind“ aber auch in „Mir allein“. Das waren meist Songs, die ich gerne gehört habe, die mich fasziniert haben. Bei denen ich bewundert habe, wie Subway to Sally ein solch schwierige Themata angeht, lyrisch und doch klar, ohne zu viele grauenvolle Details, es wird nicht ausgesprochen, nur angedeutet.

Auch im neuen Album geht es nicht darum, die schauerlichsten Geschichten zu finden und aufzuschreiben, sondern dem „Warum“ nachzugehen. Was treibt jemanden dazu, ein Mörder zu werden? Wie läuft man seinem Mörder über den Weg? Was passiert danach? Die Lieder blicken tief hinein in die dunkelste Seite der Seelen der Menschen. Sie erzählen Geschichten, sprechen Warnungen aus und sind auf eine sehr schaurige Art und Weise schön und ergreifend. Kein einfacher Stoff für ein Album, aber wie man es von Subway to Sally gewohnt ist, wurde es auf eine sehr lyrische und tiefgehende Art.

Die musikalische Untermalung der Texte fällt passend zum Grauen, das in den Liedern geschildert wird, härter aus als gewohnt. Die Songs sind gewollt ungeschliffen, nicht perfekt, hart. Da prallt Elektronik auf mittelalerliche Instrumente. Auch eine richtige Ballade sucht man vergeblich, sie wäre auch unpassend. Schwere Kost, die es mehr als wert ist, dass man sie anhört und sich mit den Liedern genauer beschäftigt.

Dabei hilft auch das äußerst schöne Artwork der CD. Die schattenhafte Darstellung und die Farben von beige über braun hin zu schwarz ziehen sich durch das Booklet und für diejenigen, die die Fanedition haben auch durch die „Akte Mitgift“. Darin werden die einzelnen Mordfälle beschrieben und vieles ausgesprochen, das in den Liedern nur angedeutet wird. Es hilft sehr, die Songs noch besser zu verstehen und lieben zu lernen. Auch zeichnet sich gerade die „Akte Mitgift“ durch ihre Liebe zum Details aus. Sie ist ganz wie die alten Akten nicht perfekt, da gibt es Ausbesserungen, Unterstreichungen und Anmerkungen. Außerdem gibt es zu jedem Lied eine Referenz, die zu einem Video führt, in dem Lydia Benecke den Fall, der in dem jeweiligen Lied besunge wird, aus kriminalpsychologischer Sicht beschreibt, ein Bonusmaterial, auch das ich nicht verzichten würde wollen, da ihre Berichte sehr informativ sind, besonders wenn man sich fragt, was einen Mensche zu solchen Grauetaten antreibt. Die Akte, die Berichte von Lydia Benecke und die DVD sind drei sehr gute Gründe, sich die Fanedition zuzulegen.

Die einzelnen Songs des Albums:
1. „Ad mortem festinamus“: Mir gefällt es sehr gut, dass Subway to Sally ihr Album mit einem lateinischen Titel beginnen und sich damit in gewisser Weise zu ihren Wurzeln bekennen. Wobei der Titel keineswegs mittelalterlich umgesetzt wurde, sondern hart und düster, wie alle Songs des Albums. Die Warnung, sich in Anbetracht dessen, dass wir alle dem Tod entgegeneilen zum Guten zu Wandeln, die das Lied ausspricht, passt für mich gut zum Rest der Platte, die genauer davon berichtet, was geschieht, wenn man dem Bösen in sich selbst nachgibt.

2. „Schwarze Seide“: Dieser Song wurde bereits auf den Eisheiligen Nächten, der jährlichen Weihnachtsfestivaltour von Subway to Sally, gespielt. Schon da hat er mich überzeugt, wobei es für mich dann doch ein harter Schlag war zu erfahren, wie das mit dem „Mit jedem neuen Kuss von mir“ gemeint ist... Ich hatte da in etwas romantischeren Bahnen gedacht. Doch die Realität ist oftmals, wie auch hier, nicht romantisch, sondern hart und brutal.
Der Titel beschäftigt sich mit Carl von Cosel, der 1931 die todkranke Maria Elena Milgaro de Hoyos heiratet, die er nur ein Jahr zuvor kennenlernte. Im selben Monat stirbt sie, woraufhin er ihr ein Mausoleum baut, in dem er sie nachts besucht und sie später zu sich nach Hause holt, sie einbalsamiert und sich vermutlich auch an ihrer Leiche hintergeht. Der Kommentar von Lydia Bennecke dazu ist auch sehr informativ, denn er beleuchtet das Seelenleben von Cosel und sie geht der Frage nach, was treibt ihn dazu zum Nekrophilen zu werden.

3. „Für Immer“: Auch diesen Titel konnte man bereits vor der Veröffentlichung der neuen Scheibe hören, allerdings nicht in der Albenversion, sondern in einem Remix der Band Lord of the Lost, erschienen im Sonic Seducer Ausgabe März 2014.

Die Version des Albums hat ein wunderschönes Geigenintro und ein ebenso schönes Geigenoutro, das wenn man Frau Schmitts Ausführungen in „Aus der Giftküche“ glaubt, alles andere als leicht zu spielen ist, zumindest in der von Ingo erdachten Version. Aber Subway to Sally haben das Glück mit Frau Schmitt eine Spitzengeigerin an Bord zu haben, die auch mit derartigen Widrigkeiten umzugehen weiß.

Thematisch geht es in diesem Song um Elizabeth Short, die 1947 mit 22 Jahren ermordet und grausam verstümmelt wurde. Bis heute ist der Mordfall ungeklärt. Wobei es auch ein Buch und einen Film dazu gibt, die beide unter „Die schwarze Dahlie“ bekannt sind.
Neben den anderen Verletzungen verpasste der Mörder der jungen Frau ein sogenanntes Glasgow Smile, bei dem der Mund des Opfers seitlich aufgeschnitten wird, so dass es aussieht, als würde die Person lächeln. Ein Mord, der sehr seltsam und eigen ist und viele Fragen offen lässt. Eric versetzt sich dabei in den Mörder, was sicher nicht leicht ist.
Besonders stark finde ich die Songzeile „Ich schenkte dir dein Lächeln wieder“.

4. „Grausame Schwester“: Wie schon beim ersten Lied der CD wird hier auf altes Liedgut zurückgegriffen. Unter dem Titel „The Cruel Sister“ gibt es zahlreiche Vertonungen, dieser alten Legende von zwei Schwestern, von denen die eine hübsch und liebenstwert und die ander kalt und dunkel ist. Daraufhin wird die zweite Schwester von Eifersucht zerfressen und tötet die attrakvie Schwester.

Ich liebe den Refrain des Songs, er ist wunderschön! Außerdem gefällt es mit sehr gut, dass Subway to Sally mit diesem Lied die Tradition aufgreifen, alten Liedern ein ganz neues, wunderschönes Gewand zu geben. Einer meiner Lieblingssongs des Albums.

5. „Warte, Warte“: In dem Song geht es um Fritz Haarmann, einen der ersten Serienmörder, der mediales Interesse erhielt und der als Vampir, Schlächter und Werwolf von Hannover bekannt wurde. Am Ende des Songs wird die Behauptung aufgestellt, das all die Werwölfe, Teufel und Vampire unserer Zeit in Wahrheit nichts anderes sind als Menschen, die jagen.
Der Song ist passend zum Thema sehr düster und dunkel gehalten.

6. „Dein Kapitän“: An diesem Lied gefällt mir das Aufgreifen des nautischen Elements besonders gut. Es gibt viele Lieder mit Wasserthematik, die ich von Subway to Sally sehr gerne mag, z.B. das „Seemannslied“, das mag ich sogar ganz besonders gerne.
Auch „Mir Allein“, in dem ja auch schon die Entführungsthematik angesprochen wird, mochte ich sehr gerne. In diesem Lied sind beide Themen miteinander verbunden und es gehört für mich zu den Favoriten der Platte.

Dieses Lied wurde von keinem einzelnen Fall an und für sich inspiriert, sondern von der Idee, dass es Menschen gibt, die andere Menschen entführen und sie zum eigenen Sklaven machen.
Ein sehr bekannter Fall dieser Art ist der von Natascha Kampusch, der auch in der Akte Mitgift behandelt wird. Wenn man jedoch den Ausführungen von Lydia Bennecke im Bonusmaterial glauben darf, dann kommt diese Art des Verbrechens wesentlich häufiger vor, als man allgemein annimmt.

An dem Song gefällt mir, wie und mit welchen Bildern und mit welcher Musik die Thematik dargestellt wird.

7. „Arme Ellen Schmitt“: Hier geht es um Ellen Smith, die von ihrem ehemaligen Liebhaber ermordert wurde, nachdem sie sich mit ihm versöhnen wollte. Bei ihr und ihm bestanden wohl sehr unterschiedliche Vorstellungen in Bezug auf das, was sie voneinander wollten. Während sie eine Beziehung wollte, ging es ihm nur um den Spaß. Statt sich einen anderen zu suchen, versuchte Ellen Smith, im Song Ellen Schmitt, alles, um ihn an sich zu binden. Das endete darin, dass er sie mit einem Schuss ins Herz tötete.

Einerseits mag ich das Lied, andererseits stößt bei mir die „Moral“ am Ende des Songs irgendwie negativ auf. Dieses: „Pass auf, mit wem du dich einlässt“ hinterlässt für mich einen bitteren Nach- und Beigeschmack. Ohne diesen Hinweis am Ende, würde ich den Song mehr mögen.

8. „In kaltem Eisen“: Ein Mann, der im Rausch und im Affekt seine Geliebte tötet und sich danach an nichts erinnert. Diese Geschichte behandelt Subway to Sally im Text zu „In kaltem Eisen“. Es wird davon berichtet, wie der Täter seine Tat reflektiert.

In der Akte Mitgift wird das Stück mit dem Fall von Bertran Cantat in Verbindung gebracht, der seine Lebensgefährtin Marie Trintignant getötet hat. Diese Geschichte ist sehr vielschichtig, mit vielen Wendungen, die wohl für immer ungeklärt bleiben werden. Erinnert sich Bertrand Cantat wirklich an nichts? Bereut er wirklich? Und wenn er so sanftmütig war, wie behauptet wurde, warum hat sich seine Freu dann umgebracht?

Mit dem Cantat von Subway to Sally könnte man durchaus Mitleid haben. Bei dem der Realität weiß ich nicht, was ich von ihm halten soll. Definitiv jedoch ist „in kaltem Eisen“ ein sehr starker Song.

9. „Vela Dare!“: Ist ein nonverbales Stück, dass ich auch sehr gerne höre und das sich absolut perfekt ins Album eingliedert.

10. „Haus aus Schmerz“: Ein sehr gut gelungenes Lied, das genau so dunkel ist, wie die Taten, die es beschreibt. Es jagt einem eine Gänsehaut nach der anderen den Rücken hinunter, besonders, wenn man bedenkt, was darin beschrieben wird: Ein Hotel, in dem H. H. Holmes zwischen 27 und 200 Menschen auf grausame Weise ermordete. Wenn man sich dann noch vorstellt, man selbst wäre Gast in seinem Haus...

11. „Im Weidengarten“: Bei einem Album, das Mitgift heißt, darf natürlich ein Giftmord nicht fehlen. Dieser findet sich im vorletzten Song der CD und greift wie schon die „Grausame Schwester“ auf eine alte Mörderballade zurück. Während im alten Liedmaterial die Geliebte vergiftet, erstochen und in einen Fluss geworfen wird, beschränkt sich Bodenski darauf, das ritualhafte Vergiften der Geliebten zu beschreiben. Ein sehr zauberhafter, mystischer Song, bei dem ich in Darmstadt auf dem großartigen Mini-Akustikkonzert der Telekom bereits die Gelegenheit hatte, ihn live zu hören und das sogar gleich zweimal und ich kann nur sagen, ich mag dieses Lied wirklich verdammt gerne! Ein unbedingter Anspieltipp.

12. „Coda“: Der letzte Titel der Platte bezieht sich meiner Meinung nach textlich sehr auf „Schwarze Seide“, passt aber auch zu vielen anderen Titeln des Albums. Ich denke dabei an einen Mann, der die absolute Kontrolle über seine Geliebte hat, er hat ihr Bett gemacht, er bestimmt wie und wie lange sie schläft, erst sein Kuss weckt die Frau in seiner Gewalt wieder auf. Ein würdiger Abschluss eines genialen Albums, besser hätte es nicht enden können.

Die DVD der Fanedition:
1. Das Video zu „Schwarze Seide“: Das Video hat mich beim ersten Sehen fasziniert und mitgerissen. Es hat mir düstere Schauer den Rücken heruntergejagt und mich sogar noch im Traum verfolgt. Ich finde gerade diese schattenhafte Umsetzung, Erics schauerlichen Blick und die Andeutungen sehr gut gelungen, denn man weiß damit, worum es geht ohne es allzu explizit zu zeigen. Damit folgt das Video dem Text, der ja auch die Grausamkeit der Tat in sehr schöne, teilweise fast schon romantische Lyrics umwandelt, der nicht ausspricht, nur andeutet. Für mich ist das Video ein Meisterwerk und eines der besten und interessantesten Musikvideos, die ich je in meinem Leben gesehen habe.

2. Inside „Aus der Giftküche“: Hier wird erst allgemein von den einzelnen Musikern über das Album berichtet, wie es zustande kam und waru und später wird auf die einzelnen Songs im Detail eingegangen. Neben den Musikern kommt auch Stephan Ernst, der neue Gesangscoach von Sänger Eric Fish zu Wort. Ich möchte nicht zu viel über dieses Inside berichten, nur so viel: Es ist absolut sehenswert, weil es einen kleinen Einblick gibt, wie ist Mitgift und die einzelnen Songs darauf entstanden sind und warum es musikalisch genau so umgesetzt wurde und nicht anders.

3. Making of Mitgift: Dieses Making of der Fotos des Booklets ist mit 2:41 Minuten nicht allzu lange, leider. Dennoch finde ich es interessant, meinen Lieblingsmusikern dabei zuzusehen, wie sie im Fotostudio stehen und sich ins perfekte Licht rücken lassen.

4. Einige Songs vom Auftritt auf dem Summer Breeze 2012:
- „Kämpfen Wir!“
- „Schlagt die Glocken!“
- „Wo Rosen blüh‘n“
- „Mir allein“
- „Wenn Engel hassen“
- „MMXII“
Es hat mich sehr gefreut, diese (wenn auch viel zu wenigen) Auszüge des Konzerts auf dem Summer Breeze 2012 zu sehen, besonders, weil ich dort auch vor der Bühne stand und den Aufritt der Band live miterlebt habe. Da fühlte ich mich wieder zurückversetzt in diese wunderschöne, laue Sommernacht mit Musik, die besser nicht hätte sein können zwischen Fans, die nicht mehr hätten abgehen und mitfeiern können! Sehr tolles Bonusmaterial. Hoffentlich werde ich auch vom Auftritt in Wacken 2013 irgendwann einmal wenigstens einige Lieder zu hören und zu sehen bekommen.

Alles in allem ein sehr gelungenes, stimmiges Album, das den Weg in eine neue Richtung weist. Ich bin gespannt, womit mich Subway to Sally noch überraschen wird. Mit diesem Album ist es ihnen auf jeden Fall auf extrem positive Weise gelungen. Ein absolutes Muss für jedes Musikregal! Wobei ich sagen muss, so genial wie das Album ist, freue ich mich nur umso mehr auf die Tour dazu im April, denn ich bin mir sicher, die wird legendär werden.
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am 29. März 2014
Ich bin sehr positiv überrascht von der neuen Subway Platte.

Als Fan der ersten Stunde kann ich sagen, dass ich schon so manches Mal schlucken musste als wenn ich den neuesten Silberling in der Player geschoben hab. Aber dieses Mal hat sich das Warten mehr als gelohnt.
Subway to Sally schafft es endlich sich weiterzuentwickeln ohne ihre Wurzeln zu vergessen. Der unverwechselbare Subway-Sound klingt bei allen Stücken mit. Das Ganze ist wieder eine Spur härter, was ich persönlich sehr gut finde. Dennoch kommen die traditionellen Instrumente nicht zu kurz.

Die wohl größte Neuerung sind die dezent eingesetzten elektronischen Komponenten. Hier muss man neidlos anerkennen, dass es gut gegangen ist und der Sound duch diese Elemente nicht verfälscht sondern deutlich unterstützt und verstärkt wird.
Im Rahmen eingesetzt und sehr gut intergriert ergibt sich bei Mitgift eine wundervolle Mischung aus harten Gitarrenriffs, "mittelalterlichen" Instrumenten und elektronischen Parts, die in meinen Augen ein Gesamtkunstwerk ergeben.

Hut ab liebe Sallys, ihr habt es geschafft euren Stil weiterzuetwickeln ohne die langjährigen Fans zu verärgern, was in der heutigen Zeit keine Selbstverständlichkeit mehr ist!
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am 13. August 2014
Ich bin eigentlich ein Fan von Konzeptalben, die meisten Bands wissen diese Möglichkeit super zu nutzen um eine anhaltende und mitreisende Atmosphäre aufzubauen. Subway to Sally gehört offensichtlich nicht dazu.
Die Songs sind schön und man genießt jedes Stück, aber man wird nicht hineinversetzt in diese Welt der Psychos und Mörder. Eher nimmt man jeden Song individuell wahr.
Die Songs sind alle in Ordnung und vor allem die Dubstep Einlagen finde ich gut und zeitgenössisch.
Warum sollte man immer auf festgefahrenen Schienen verweilen, Musik entwickelt sich und es gibt wahrlich genug Bands die eben nicht experimentieren, dort klingt dann meist alles gleich, was nicht schlecht ist, es ist solide und man kann die Musik natürlich trotzdem genießen.
Aber es fehlt das Erlebnis des Neu-entdeckens, man freut sich als Fan doch immer die Band mal in ganz anderen Gefilden oder eben mit neuen Elementen zu erleben.
Der Stern welcher zur Fünf fehlt ist leider das mir persönlich das Thema nicht gefällt, bzw ich finde man hätte deutlich düstere Geschichten nehmen können um tiefer in Menschliche Psychen vorzudringen.
Das Album ist solide aber definitiv kein Meisterwerk.
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am 2. April 2014
...gleich nach "Foppt den Dämon!" auf welchem sich "Julia und die Räuber" befindet. :-D

Hingegen meiner ersten Angst, das die Dupstep Elemente, die vorher von StS angekündigt wurden, zu hart werden würden, muss ich sagen das mir diese besonders gefallen. Dazu muss ich erwähnen das ich normalerweise fern solcher Art Musik bin.
Jeder Song hat seinen eigenen bewegenden Hintergrund, welche gesammelt in dem beiliegenden Booklet niedergeschrieben sind. Diese beziehen sich auf Mord und andere Verbrechensfälle mehrerer Jahrhunderte Menschheitsgeschichte.
Ich finde insgesamt haben sich die 6 Herren und die Dame sehr viel Mühe gegeben zu zeigen wie grausam und sbstoßend die Schwärze der menschlichen Seele sein kann, indem sie die passenden Verbrechen gesucht und diese vertont haben.
Ich kann es mir garnicht oft genug anhören und empfehle es sehr gern weiter an Leute die gerne Metallastige Musik hören, aber nicht zurückschrecken klassische Instrumente darin zu entdecken und den Eingangs erwähnten Dubstep Elementen zu lauschen.
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am 17. März 2014
Ich höre STS nun sehr lange, und ich muss sagen das sie immer gut waren, aber dieses Album hat mir ein neues Bild von ihnen gegeben. Es ist etwas völlig neues, was mich sehr angesprochen hat, es geht Um Mörder und Triebtäter, meiner Meinung nach ein sehr gewagtes Themengebiet, welches aber perfekt umgesetzt wurde, Die Texte (zumal es sich um wahre geschichten handelt) sind grandios und die Melodien ebenfalls.
Es sind sogar Dubstep-Elemente zu hören, die meiner Meinung nach sehr gut in das Album passen, ich bin offen für neues und es gefällt mir sehr.

Ich kann das Album jeden empfehlen ! :)
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am 19. März 2014
Irgendwann zu "Bannkreis"-Zeiten bin ich durch ein Konzert auf STS gestoßen und auch wenn ich nie ein ganz großer Fan war, so begeisterten mich neben den Live-Auftritten auch einige Alben (Herzblut, Engelskrieger). Nach "Nordnordost" war dann aber Schluss, irgendwie kam da nicht nur zu wenig Neues - auch das was kam berührte mich nicht mehr.
Eher durch Zufall bin ich auf das Video zu "Schwarze Seide" gestoßen und nach einigen positiven Rezensionen habe ich einfach blind (bzw. taub...) zugeschlagen und es alles andere als bereut. Es ist nicht so, dass sich das alles revolutionär anders anhören würde, aber die - meines Erachtens überwiegend eher dezent - eingestreuten elektronischen Elemente, der gesteigerte Härte-Grad und die düster-morbiden Texte ergänzen sich für mich zur (fast) perfekten Evolution des STS-Stils!
Anspieltipps: "In kaltem Eisen" (das beste, was ich je von STS gehört habe!), "Grausame Schwester", "Schwarze Seide"
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am 17. März 2014
kurz und knackig gesagt finde ich das Album mal wieder grandios, es macht Laune dieses Album wieder und wieder zu hören. Alleine das Intro finde ich schon sehr gelungen. Die Lieder sind wie gewohnt düster und rau.. genauso wie ich es mag. Erics Stimme transportiert dieses düstere auf den Punkt.. einfach gesagt er hat ne verdammt geile Stimme. Zur Aufmachung ich finde es genial, dass dieses mal die Geschichten der einzelnen Lieder erklärt wurden, bzw die Fakten aufgezählt wurden. So macht das erneute hören der Lieder erst recht Spaß, man hört noch genauer hin und erfährt manches mal einen Schauer ... Hab mir übrigens die Fan-Edition gekauft...
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am 15. März 2014
Ich beschäftige mich schon seit nahezu 9 Jahre mit der Band Subway to Sally, und habe alles mitbekommen, war auch ein Organisationsmitglied des Fanclubs.. aber DAS überragt alles bisher gehörte!

Subway to Sally findet hier eindeutig zu ganz alten Wurzeln zurück, ohne dabei langweilig zu werden, die Texte erzählen kurze, grausame Geschichten, bei welchem einen ein kalter Schauer nach dem anderen über den Rücken läuft, die Instrumente sind perfekt eingesetzt und Erics Stimme passt hervorragend zu den verschiedenen Geschichten, es läuft seit ich die CD habe rauf und runter.. Ich persönlich habe hiermit mein neues Lieblingsalbum von StS gefunden, und kann mich nichtmal für ein Lieblingslied auf dem Album entscheiden :P

Gerne weiter so, und unbedingte Kaufempfehlung an alle die noch überlegen!
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am 31. Oktober 2014
Wie ich finde ein sehr gelungenes Album. Nachdem ich "Schwarz in schwarz" nicht ganz so gut gefiel, war ich erst etwas skeptisch, wie das neue Album wird, da es ja wieder sehr in Richtung schwarze Szene gehen sollte ... Aber schon beim ersten hören war ich hin und weg! Richtig schön tief schwarze Themen für die Songtexte :) Apropos Songtexte: das Booklet ist auf jeden Fall einen Blick wert, oder auch viele viele mehr.
Insgesamt bin ich rundum zufrieden und kann das Album allen Fans empfehlen und natürlich auch denen, die es noch werden wollen ;)
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am 2. April 2014
Ich habe mir das Album direkt am Erscheinungstag geholt und muss sagen man merkt wieviel Arbeit, Liebe und Schweiß in dem Album stecken.

Meine Meinung ist, das die Band das selbst gewählte Thema sehr gut umgesetzt hat!

Alles in allem kommt das Album sehr hart und schroff daher, was bei manchen vielleicht auf Ablehnung stößt, doch ICH finde es SUPER !

Ich kann dieses Album nur empfehlen genauso wie LIVE-Auftritte der Band ;-)
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