Kundenrezensionen


109 Rezensionen
5 Sterne:
 (68)
4 Sterne:
 (22)
3 Sterne:
 (14)
2 Sterne:
 (3)
1 Sterne:
 (2)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


30 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ohne Erwartungen rangegangen...
....und bin vollkommen überzeugt worden!!
Da ich es liebe Jugendromane zu lesen bin ich im Buchladen so durch die Gänge geschlichen und habe dieses BUch gesehen. Dachte im ersten Moment "Oh Gott was ist das denn wieder für ein MIst?!" Dann habe ich den Buchrücken gelesen und fing an zu überlegen "Kauf ich es oder lass ich es....kauf ich es...
Veröffentlicht am 8. Mai 2009 von SternchenStar2010

versus
9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Komische Übersetzung
"Skulduggery Pleasant" ist ein witziges und rasantes Fantasy-Action-Abenteuer. Die große Stärke des Buches sind die witzigen und skurrilen Dialoge. Eine Schwäche ist jedoch die Zeichnung der Charaktere, die Tiefe vermissen läßt und nicht besonders realistisch ist, vor allem Stefanie verhält sich nicht wie eine Zwölfjährige. Von...
Veröffentlicht am 3. Juli 2011 von Ulrich Wille


‹ Zurück | 1 211 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

30 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ohne Erwartungen rangegangen..., 8. Mai 2009
....und bin vollkommen überzeugt worden!!
Da ich es liebe Jugendromane zu lesen bin ich im Buchladen so durch die Gänge geschlichen und habe dieses BUch gesehen. Dachte im ersten Moment "Oh Gott was ist das denn wieder für ein MIst?!" Dann habe ich den Buchrücken gelesen und fing an zu überlegen "Kauf ich es oder lass ich es....kauf ich es oder lass ich es..." Nach einigen Wochen und zwei anderen Jugendbüchern habe ich mich entschlossen dieses BUch zu kaufen und kann nun sagen.....

DAS BUCH IST SPITZE!!!

Ich freue mich jetzt schon auf Band zwei, welches ich bald kaufe und ab Juni dann auch BAnd 3 gleich kaufen werde!!

Skulduggery ist so lustig und total von sich überzeugt das ich oft über ihn schmuneln muss!Auch Stephanie ist ein super Charakter und sehr selbstbewusst. Deshalb wirkt diese Geschichte nie albern oder kindlich!! Im Gegenteil...ob das BUch ab 12 JAhren ist, darüber läßt sich streiten.

Die Kampfszenen sind gut und nachvollziehbar beschrieben, die Dialoge clever und lustig :-)

Viel Spaß beim lesen!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Komische Übersetzung, 3. Juli 2011
Rezension bezieht sich auf: Der Gentleman mit der Feuerhand (Broschiert)
"Skulduggery Pleasant" ist ein witziges und rasantes Fantasy-Action-Abenteuer. Die große Stärke des Buches sind die witzigen und skurrilen Dialoge. Eine Schwäche ist jedoch die Zeichnung der Charaktere, die Tiefe vermissen läßt und nicht besonders realistisch ist, vor allem Stefanie verhält sich nicht wie eine Zwölfjährige. Von manchen Figuren, z.B. von Stefanies Eltern aber auch von Oberbösewicht Serpine, kann man sich kein richtiges Bild machen, sie wirken irgendwie eindimensional. Auch die Atmosphäre der verschiedenen Schauplätze wird nicht so richtig vermittelt. Trotzdem macht das Lesen Spaß, vor allem wegen der Ironie, die für jüngere Leser vielleicht nicht immer verständlich ist.
Sehr merkwürdig, um es vorsichtig auszudrücken, ist jedoch die deutsche Übersetzung von Ursula Höfker. Man hat den Eindruck, der Übersetzerin hat garnicht die endgültige Fassung, sondern eine Vorabversion des Buches zur Übersetzung vorgelegen. Ich habe zuerst die Übersetzung gelesen und mußte an ein paar Stellen stutzen, die mir unlogisch vorkamen. Als ich dann das Original konsultierte, stellte sich heraus, daß an *allen* diesen Stellen im Original alles völlig klar und stimmig ist, aber die Übersetzung falsch oder mißverständlich war. Zum Beispiel ist im Originaltext vom ersten Kapitel an klar, daß die Geschichte in Irland spielt. In der Übersetzung ist jedoch zunächst jeder Bezug auf Irland, Dublin usw. unterdrückt. Das wird aber nicht durchgehalten, irgendwann ist dann doch von Irland die Rede. An manchen Stellen fehlt in der Übersetzung einfach ein Satz, der im Original steht. Dafür ist an anderen Stellen etwas hinzugefügt, z. B. das kleine Wörtchen "nicht", so daß die Übersetzung das Gegenteil von dem ausdrückt, was im Original steht. Wer Englisch kann, sollte also das Buch unbedingt im Original lesen.
Vier Sterne für das Buch, ein Stern Abzug für die Übersetzung.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


39 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine Entdeckung!, 11. September 2007
Ich geb es zu: Es war die Aufmachung des Buches, warum ich es in die Hand nahm, um die Buchhändlerin zu fragen, ob der Inhalt denn auch das hält, was das Cover verspricht. Sie hat es mir empfohlen und ich habe es am Wochenende in einem Rutsch durchgelesen - und bin immer noch begeistert!

Ich kann mir vorstellen, dass es viele Schriftsteller gibt, die immer noch davon träumen, was Derek Landy mit Skulduggery Pleasant eingefallen ist: ein witziger, origineller und leicht gaunerhafter Held - ein Skelett im Designer-Anzug, das sein Grab verlassen hat, um die Welt vor dem Bösen zu retten. Ihm zur Seite steht die 12jährige Stephanie, deren Leben durch die Beerdigung ihres Onkels und die Begegnung mit Skulduggery eine ganz unerwartete Wendung nimmt. Und so beginnt eine abenteuerliche, teils gruselige und actionreiche Reise in eine Welt voller Magie.
Und selten habe ich so oft so laut auflachen müssen wie bei diesem Buch! Tolle witzige Dialoge und ein verdammt cooler Typ, dieser Skulduggery! Hoffe, dass es schon bald eine Fortsetzung gibt!!!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Was für ein Spaß!, 4. November 2011
Von 
capkirki (Espa) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Zuerst wusste ich nicht, ob Skulduggery Pleasant etwas für mich ist. Ich habe in letzter Zeit einige Jugendbücher gelesen, die mir nicht wirklich gefallen haben, also war ich skeptisch. Wie gut, dass ich mich dann doch dazu entschlossen habe, mir das Buch zu kaufen!

Skulduggery Pleasant hat sich mit seiner skurrilen Art direkt in mein Herz gestohlen. Ein lebendes Skelett, das mit Hilfe seiner menschlichen Partnerin die Welt rettet. Mit jeder Seite steigert sich das Lesevergnügen. Die witzigen Dialoge, die originellen Ideen machen die Geschichte rund um die Urväter, die Gesichtslosen, das Zepter, das seinem Besitzer unvorstellbare Macht verleiht, zu einem wirklichen Erlebnis. Ich liebe den schrägen Humor und die unvorhersehbaren Wendungen, die die Handlung nimmt - ein ungewöhnlich fantasievolles Buch. Für Fans des trockenen Humors, die das Leben nicht ganz so ernst nehmen und gern ungewöhnliche Geschichten lesen, ist dies genau das Richtige! Ich freue mich auf die restlichen Bände rund um den knochigen Dedektiv!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


18 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der coolste Detektiv von morgen: Skulduggery Pleasant!, 7. April 2009
Die zwölfjährige Stephanie, Nichte des Schriftstellers Gordon Edgly, erbt das gesamte Vermögen ihres Onkels. Bei der Testamentseröffnung begegnet ihr der seltsame Skulduggery Pleasant, eine in einen Mantel verhüllte Gestalt mit tief ins Gesicht gezogenem Hut. Als Stephenie unverhofft in Gefahr gerät, wird sie von Skulduggery gerettet - und muss feststellen, dass er ein lebendiges Skelett ist!
Und nicht nur ein lebendiges Skelett - Skulduggery ist mit Abstand der coolste und schlagfertigste Detektiv, dem Stephenie je begegnet ist. Zusammen versuchen sie herauszufinden, welches Geheimnis hinter dem Tod ihres Onkels steckt. Dabei geraten sie auf die Spuren eines alten Feindes, der die Herrschaft über die Magische Welt, ja sogar über die Welt der Sterblichen und Unsterblichen erringen möchte.

Skulduggery und Stephanie jagen von einem Abenteuer ins Nächste und lernen eine Welt voller Magie und unerwarteter Ereignisse kennen.

Rezensenten, die in Derek Landy einen würdigen Nachfolger von "Harry Potter"-Autorin J.K. Rowling sehen, übertreiben nicht.
"Skulduggery Pleasant" ist so witzig, spritzig und satirisch geschrieben und die Geschichte reißt den Leser derart mit, dass es eine wahre Freude ist. Köstliche Dialoge wechseln sich mit rasanten Actionszenen ab und immer wieder übertrumpft der Autor sich selbst mit skurrilen Gestalten, interessanten Überraschungen und Ideen, die so bestimmt noch nie zu lesen waren.

"Skulduggery Pleasant" ist durch seine höchst spannende und unterhaltsame Handlung ein Leckerbissen für Jugendliche ab 12, wobei Jungs in dem originellen und ungewöhlichen Helden und Mädchen in der tapferen und nicht weniger heldenhaften Stephenie ihre Bezugspersonen finden werden.

Dieser Band ist Auftakt einer mehrbändigen Reihe.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Knochenarbeit im wahrsten Sinne des Wortes ..., 26. August 2011
Von 
goat (Niedersachsen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Der Gentleman mit der Feuerhand (Broschiert)
Bereits am Cover kann man erkennen, dass es sich bei diesem Buch um einen Jugendroman handelt. Es ist sehr farbintensiv und wirkt lebendig, fast schon ein bisschen kribbelig. Abgebildet ist die Hauptfigur des Buches - Skulduggery Pleasant - ein adrett gekleidetes Skelett. Aus den Händen steigen Flammen empor. Am auffälligsten jedoch ist der Buchschnitt. Er leuchtet schon von weitem in einem grellen Orange. Unter den Jugendlichen ist diese Reihe von großem Erfolg gekrönt und das Gute daran ist, dass auch Erwachsene sie lesen können, ohne sich zu langweilen. Und das hat letztlich auch zu meiner Entscheidung geführt, mich mit dieser Reihe zu versuchen.

Als der erfolgreiche Buchautor Gordon Edgley plötzlich verstirbt, gibt es nicht sehr viele Leute, die um ihn trauern. In der Verlagswelt erfreute er sich nicht gerade größter Beliebtheit, denn seine Art, Leuten vor den Kopf zu stoßen - selbst, wenn es nicht beabsichtigt war - war beunruhigend. So ist es auch nur wenig überraschend, dass sich auf seiner Beerdigung mit einer Ausnahme nur Familienangehörige befinden. Wirklich bestürzt über das plötzliche Ableben ist einzig seine zwölfjährige Nichte Stephanie. Und nur ihr fällt der fremde Gentleman auf, der etwas abseits von den anderen Trauergästen an einen großen Baum gelehnt ist. Er trägt einen braunen Anzug, der bis oben hin zugeknöpft ist und einen um die untere Hälfte des Gesichts geschlagenen Schal. Eigentlich ist es für eine solche Aufmachung viel zu warm an diesem Tag.

Dass die Begegnung auf der Trauerfeier kein Zufall ist, stellt Stephanie fest, als sie diesem mysteriösen Mann im Haus ihres Onkels wiederbegegnet. Sie erfährt, dass er ein Freund ihres Onkels war. Als er sich verabschiedet, muss sie feststellen, dass er ihr noch nicht einmal seinen Namen verraten hat. Tatsächlich erfährt sie erst auf der Testamentseröffnung, dass der ehemalige Freund ihres Onkels den Namen Skulduggery Pleasant trägt. Und noch etwas anderes erfährt sie: Ihr Onkel Gordon hat sie - sehr zum Missfallen ihres Onkels Fergus und seiner Frau Beryl - als Erbin seines gesamten Besitzes, einschließlich seiner Vermögenswerte und Tantiemen eingesetzt. Und diese sollen genau an ihrem achtzehnten Geburtstag auf sie übertragen werden. Während ihre Eltern noch in sprachlosem Staunen verharren und ihr Onkel und ihre Tante in fassungslosem Entsetzen die Köpfe schütteln, gratuliert ihr ein sichtlich zufriedener Skulduggery Pleasant und spaziert zur Tür heraus.

Noch am gleichen Nachmittag fahren Stephanie und ihre Mutter in das Haus von Gordon Edgley und Stephanie gelingt es, ihre Mutter davon zu überzeugen, sie für eine Weile alleine im Haus ihres Onkels zu lassen. Aus einer Weile wird allerdings aufgrund einer Überschwemmung eine ganze Nacht und Stephanie nutzt die Zeit, um ein noch nicht veröffentlichtes Manuskript ihres Onkels zu lesen. Als das Telefon klingelt, fühlt Stephanie sich als neue Besitzerin des Hauses dazu verpflichtet, den Hörer abzunehmen. Eine nicht sehr freundliche Männerstimme versucht energisch, Stephanies Namen zu erfahren und den Grund ihrer Anwesenheit. Als sie versucht, den Mann abzuwimmeln, droht dieser ihr, dass er sehr wütend werde, wenn sie die Pläne seines Meisters durcheinander bringe. Stephanie legt einfach auf. Kurze Zeit später steht genau dieser Mann vor der Tür und verschafft sich gewaltsam Zutritt. Er fordert die Herausgabe eines Schlüssels. Noch bevor der Mann sich auf Stephanie stürzen kann, wird die Tür aus den Angeln gehoben und Skulduggery Pleasant liefert sich einen Kampf mit dem Bösewicht.

Um es kurz zu machen: Jedem Leser muss sofort klar sein, dass der Bösewicht diesen Kampf verliert, denn sonst wäre die Geschichte bereits auf Seite 43 beendet. Also besiegt Mr. Pleasant den Angreifer und verliert dabei seinen Hut und seine Haare. Ohne Sonnenbrille und mit dem heruntergerutschten Schal ließ sich die Tatsache, dass er kein Fleisch auf den Knochen hatte, keine Haut, keine Augen und kein Gesicht, nicht leugnen. Sein Kopf war ein Totenschädel." Da Stephanie gerade nichts Besseres zu tun hat, fällt sie erst einmal in Ohnmacht, was natürlich angesichts der Tatsache, dass sie soeben Bekanntschaft mit einem lebenden Skelett gemacht hat, nicht weiter verwunderlich ist.

Als die junge Dame wieder ansprechbar ist, erzählt ihr Skulduggery, dass er sowohl Detektiv als auch Zauberer ist und sie erfährt, dass ihr Onkel auf sehr mysteriöse Weise ums Leben kam. Für Stephanie steht fest, dass sie bei der Suche nach dem Mörder ihres Onkels dabei sein muss und sie lässt sich diesbezüglich auf keine weitere Diskussion ein. Ab genau diesem Moment sind die beiden ein unzertrennliches Team und Skulduggery zeigt ihr eine Welt voller Magie, auf die sie um nichts in der Welt mehr verzichten möchte. Und dafür ist sie auch bereit, den Kampf gegen das Böse aufzunehmen ...

Man mag es kaum glauben, aber dies ist nur eine Zusammenfassung der ersten 50 Seiten und somit auch nur die Vorgeschichte, wie es dazu kommt, dass die zwölfjährige Stephanie von nun an ein aufregendes Leben an der Seite eines Skeletts führt. Ein Leben, von dem ihre Eltern auf keinen Fall erfahren dürfen.

Der Auftakt zu Derek Landys Skulduggery-Reihe hat eingeschlagen wie eine Bombe und das vollkommen zu Recht. 352 Seiten ununterbrochene Spannung, gepaart mit (teilweise recht trockenem) Humor. Der Autor hat sich viel Mühe bei der Auswahl seiner Figuren gegeben. Die zwölfjährige Stephanie ist ein sehr eigenwilliges und mutiges junges Mädchen. Wenn sie sich etwas in den Kopf gesetzt hat, dann lässt sie sich so leicht nicht davon abbringen. Überzeugungsarbeit ist Schwerstarbeit. Für ein Mädchen in dem Alter durchaus nicht ungewöhnlich. Aber sie besitzt eine gehörige Portion Humor, der angepasst an Skulduggerys Humor, für ein junges Mädchen ein wenig zu schwarz ist.

Während mir die Phase des Kennenlernens der beiden etwas zu reibungslos verläuft (sie fällt zwar in Ohnmacht, als sie erkennen muss, dass sie es mit einem Skelett zu tun hat, aber dann findet sie sich etwas zu schnell damit ab), ist die tiefe Verbundenheit der beiden beispiellos.

Der Autor leistet mit seinem Buch indirekt auch etwas Erziehungsarbeit, indem er spielerisch, aber verdeckt den Zeigefinger hebt. Ein schönes Beispiel ist die Testamentseröffnung. Während sich Stephanie und ihre Eltern bescheiden geben, ist die Gier ihrer Tante und ihres Onkels schon überwältigend. Ihren Denkzettel bekommen die beiden insofern, dass Stephanie quasi alles erbt und die beiden bekommen nur" seinen Wagen, sein Boot und eine Brosche. Einen Wagen haben die beiden bereits und dass Fergus seekrank wird, wusste sein Bruder nur allzu gut. Und als Beryl das Kästchen mit der Brosche öffnet, musste ich laut lachen als Fergus sagt: Was ist drin? Der Schlüssel zu einem Tresor? Eine ... eine Kontonummer?"

Ja, schlechte und habgierige Figuren haben in dieser Geschichte keinen leichten Stand und wer das Buch gelesen hat, wird am Ende noch einmal schmunzeln müssen, denn nicht alles, was einem wertlos erscheint, ist auch wirklich wertlos ...

Der Gentleman mit der Feuerhand" bekommt von mir fünf Sterne und das Prädikat wertvoll". Es fallen zwar einige Kampfszenen etwas härter aus, aber für die heutige Jugend ist das durchaus vertretbar. Ein dickes Lob meinerseits für die ausgefallenen Namen wie Skulduggery Pleasant, Walküre Unruh oder Schneider Grässlich. Wer so viel Fantasie besitzt, ist in meinen Augen reich. Ich freu mich schon jetzt auf den nächsten Band aus der Reihe.

Reihenfolge der Skulduggery-Pleasant-Reihe:

1. Der Gentleman mit der Feuerhand
2. Das Groteskerium kehrt zurück
3. Die Diablerie bittet zum Sterben
4. Sabotage im Sanktuarium
5. Rebellion der Restanten
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ein sehr gutes,lustiges buch, 28. Dezember 2009
Kinder-Rezension
ich bin ein kind ,dass sehr viel liest,und daher kam ich öfters ind schwierigkeiten,weil ich die bücher in unserer
kleinen dorfbücherei schon alle aus gelesen hatte.
meine mutter (ma,ich danke dir )kam auf die idee mit mir zu bouvier zu fahren.
damals,bevor ich skulduggery pleasant noch nicht kannte,war ich twilight -fan.
nur leider war der 4. teil (den ich auch sehr empfehlen kann)
noch nicht in deutschland erschienen.
deshalb-Bücherregale abgeklappert-probelesen-enttäuscht wieder zurückstellen
dann fiel mir skulduggery pleasant ins auge
da ich bücher ,in denen mädchen in meinem alter etwas unglaubliches erleben (ich bin 11 gewesen),sehr mag war ich nach dem probelesen
(nach den ersten zwei seiten war meine Kaufentscheidumg bereits gefallen)
das buch ist sehr sehr witzig
und sehr sehr spannend
und ich habe es sehr sehr oft gelesen
und ich bin sehr sehr gespannt auf den 4. teil
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Skulduggery Pleasant - Teil 1, 25. März 2013
ZUSAMMENFASSUNG:
Stefanie ist zwölf Jahre alt, als ihr Onkel Gordon unerwartet stirbt; der Onkel, den beinahe alle außer ihr schon immer ein wenig seltsam fanden. Und dennoch ist sie mehr als überrascht, als ihr Onkel ihr sein Anwesen samt Haus und mit Ausnahme eines Ferienhauses in Frankreich und einer billigen Brosche, auch alles andere vermacht. Und bei dieser Gelegenheit trifft sie auch auf den Detektiv Skulduggery Pleasant, der es vorzieht, nur vollvermummt herumzulaufen.

Als Stefanie schließlich durch Zufall die Gelegenheit erhält, alleine eine Nacht in dem ihr vererbten Haus zu verbringen, nimmt sie einen mysteriösen Anruf entgegen - und als sie sich weigert, dem Anrufer ihren Namen zu nennen, hämmert plötzlich jemand lautstark gegen die Tür. Mitten in der Nacht! Und ehe sie sich versieht, bricht der Unbekannte auch schon ins Haus ein. Weit kommt er jedoch nicht - denn Skulduggery Pleasant ist unerwartet zur Stelle und rettet Stefanie das Leben. Und bald wird klar, dass Skulduggery kein ganz gewöhnlicher Detektiv ist.

Nein, er ist eigentlich längst tot - und das nicht erst seit gestern. Dennoch geht er als Skelett seiner Arbeit als Detektiv nach. Ach ja, und er ist ein Elementmagier. Er wirft ganz gerne mal mit Feuer um sich, beeinflusst die Luft zu seinen Gunsten - und er sinnt noch nach all den Jahren auf Rache an Serpine, dem Mann, der einst seine Familie tötete und auch ihn umbrachte. Dass er trotz allem noch irgendwie lebt, zählt da nicht. Und auf der Suche nach dem Plan hinter den Machenschaften von Serpine rutscht auch Stefanie immer weiter ab in eine Macht voll Magie, in der ein Krieg von unglaublichem Ausmaß droht ...

FAZIT:
Wenn man mal bedenkt, dass diese Buchreihe nun schon eine ganze Weile in den Himmel gelobt wird, ist natürlich klar, dass meine Erwartungen entsprechend hoch waren. Und auch was den Humor der Bücher angeht, habe ich mir so einiges erhofft. Ich würde jetzt nicht unbedingt sagen, dass ich ungemein enttäuscht bin. Viel mehr habe ich ein absolutes Meisterwerk erwartet und letzten Endes nur ein recht gewöhnliches Fantasy-Werk zu lesen bekommen.

Zwar gefällt mir Landys ganze Idee im Grunde wirklich gut, aber an der Umsetzung hapert es dann leider ein wenig. Schmunzeln musste ich hin und wieder schon mal, als Skulduggery seinen trockenen Humor hat spielen lassen, aber richtig zum Lachen gebracht hat mich das Buch nicht. Außerdem ging mir alles ein wenig zu schnell. Kaum hatten sich Skulduggery und Stefanie kennen gelernt, PENG, schon haben sie Seite an Seite gegen Serpine gekämpft. Nun ja, ein ganz nettes Buch, aber umgehauen hat es mich wirklich nicht.

Die Originalrezension und noch vieles mehr findet ihr hier:
wort-welten.blogspot.de
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Hörbuch: Stark angefangen, später mit weniger Spannung, dafür mit Witz - 3,5 Sterne., 24. März 2013
Soviele Fans hat die Reihe um den skurilen Skulduggery Pleasant, dass ich nun auch neugierig geworden bin und mir den ersten Teil als Hörbuch besorgt habe.
Mit angenehmer Stimme und viel Überzeugung liest Rainer Strecker die Geschichte, die mich vor allem zu Anfang voll in seinen Bann ziehen konnte. Im Verlauf büßt das Buch meiner Meinung nach durch immer ähnlich bleibende Kampfszenen etwas an Spannung ein, dafür gibt es immer wieder auch witzige Szenen, sodass ich insgesamt bei 3,5 Sternen lande.

Wie gesagt war es vor allem der Anfang, der mich so tief in die Geschichte gezogen hat, dass ich gar nicht auftauchen wollte. Zuerst fällt natürlich die Stimme von Rainer Strecker auf, der angenehm ruhig aber auch mit unterschiedlichen Stimmen sprechen kann und der Geschichte so eine ganz eigene, überzeugende und vor allem passende Stimmung verleiht. Für mich auf jeden Fall eine passende Besetzung.
Nun aber zur Geschichte an sich: Stephanie wird in den Anfängen ganz besonders gut als Charakter eingeführt. Der Leser / Hörer lernt sie ganz langsam kennen und schätzen. Sie ist sowohl sympathisch, wie auch charismatisch, sodass man sich schnell in sie und das Abenteuer welches vor ihr liegt, einfühlen kann.
An dieser Stelle kommt auch die Spannung nie zu kurz. Ich wusste eigentlich so gar nicht worum es geht und als Stephanie dann gleich zu Anfang das Vermögen ihres Onkels erbt und schon kurze Zeit später von gruseligen Gestalten aufgesucht wird, ist man sofort voll drin und will wissen was als nächstes passiert. Zu der Zeit taucht dann auch der geheimnisvolle Skulduggery Pleasant auf, den man im Laufe der Geschichte irgendwie auch immer mehr zu mögen anfängt. Bis zum Schluss bleibt er trotzdem irgendwie ein Geheimnis, was bei mir das Gefühl zurücklässt irgendwann auch die nächsten Teile zu hören, um über seine Vergangenheit wirklich alle herauszufinden.

Auch angenehm ist der Humor von Skulduggery. In den unmöglichsten Situationen schafft er es durch seine ironisch / sympathische Art immer wieder etwas Lockeres in die Geschichte zu bringen. Ich hatte zwar fast noch etwas mehr erwartet, da mir gesagt wurde, dass das Buch vor Witz und Humor nur so strotzt, aber letztlich passte es eigentlich genau zur Stimmung. Mehr Humor und Witz hätte dann wohl wirklich nur lächerlich gewirkt und der Ernsthaftigkeit der Geschichte widersprochen.
Letztlich hat sich für mich die Geschichte irgendwann etwas verloren. Während ich anfangs noch ganz gebannt gelauscht habe, lief es irgendwann nur noch im Hintergrund und meine Konzentration ging etwas verloren. Grund dafür waren wohl die andauernden Kampfszenen, die im Prinzip immer recht ähnlich abliefen. Dazwischen gab es zwar immer mal wieder Spannung, aber die Begeisterung, die ich am Anfang verspürt hatte, ließ dann irgendwie etwas nach. Trotzdem gab es auch dort witzige Szenen und man wurde als Hörer durchaus gut unterhalten.

Fazit: Der Anfang war für mich besonders stark, das Ende zwar schwächer, aber immerhin noch unterhaltend. Skulduggery Pleasant ist ein Buch, das man eigentlich nirgendwo wirklich einordnen kann, denn es ist einfach anders als alle anderen Fantasybücher die ich kenne.
Ich hätte mir noch etwas mehr Spannung und etwas weniger Kampf und Weltbeherrschungsverlangen gewünscht, aber das ist einfach Geschmackssache. Es gibt natürlich noch eine ganze Reihe von Fortsetzungen, ich habe aber nicht sofort das Bedürfnis weiterzuhören. Trotzdem würde ich nicht ausschließen, dass ich nicht irgendwann doch noch Lust auf ein Wiedersehen mit Skulduggery und Stephanie habe, die beiden sind einfach ein so skuriles Paar, dass sie mich sicher in ihren neuen Abenteuern erneut überraschen und begeistern könnten.
Jeder, der mal Lust auf eine skurile, so ganz andere Geschichte hat, der sollte sich mal an diese Buchreihe wagen!

Bisher erschienen:
#1 Skulduggery Pleasant 01. Der Gentleman mit der Feuerhand
#2 Skulduggery Pleasant 02. Das Groteskerium kehrt zurück
#3 Skulduggery Pleasant 03. Die Diablerie bittet zum Sterben
#4 Skulduggery Pleasant 04. Sabotage im Sanktuarium
#5 Skulduggery Pleasant 5: Rebellion der Restanten
#6 Skulduggery Pleasant 06 - Passage der Totenbeschwörer
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mein Buch des Jahres 2011, 13. November 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Inhalt:

Stephanie erbt das Anwesen ihres verstorben (und von der Familie verstoßenen) Onkels Gordon - mitsamt aller magischen Geheimnisse. Sie glaubt jedoch nicht an den natürlichen Tod ihres Onkels und wendet sich an Skulduggery Pleasant, Detektiv und Gordons unbekannter Freund. Gleich in der ersten Nacht in ihrem neuen Haus wird sie von einem Magier angegriffen, der nach einem Schlüssel sucht. Skulduggery kommt ihr zur Hilfe, doch entpuppt er sich als lebendes Skelett, der u.a. Feuerbälle schleudern kann.
Um das Rätsel von Gordons Tod zu lösen, rutscht Stephanie in die magische Welt Dublins. Ehe sie sich versieht, kämpft sie mit Skulduggery inmitten eines Magierkrieges gegen Serpine, der versucht die Waffe aller Waffen an sich zu reißen.

Sprache:

Very british. Der Übersetzer hat gute Diente geleiste. Wortwitz und Sarkasmus des Buches sind nicht verloren gegangen und als Leser kann man sich daran erfreuen. Flüssig geschrieben, sehr gut erzeugtes Tempo und sehr, sehr schöne Details bei den Kampfszenen. Manchmal hatte ich fast das Gefühl, einen Asia-Action-Film vor meinem geistigen Auge zu sehen.

Figuren:

Die Figuren haben Tiefe und selten ist mir eine so skurile und von sich selbst überzeugte Figur wie Pleasant begegnet. Dies kann man dem Skelett nicht einmal negativ auslegen. Obwohl er nur ein geringes Repertoire an Mimik verfügt, ist die Gefühlswelt unglaublich gut ausgearbeitet, und man kann als Leser ihn genau nachvollziehen.

Auch die Nebenfiguren sind schön gezeichnet, jeder hat seine Motive und ist für sich einzigartig. Serpine - der Bösewicht - einfach herrlich. Allein an seiner Sprache konnte man schon den machtbesessen, hinterhältigen Charakter heraushören.

Kritikpunkte:

Eigentlich kann ich keine Kritikpunkte nennen. Abgesehen davon, dass die ausgeprägten Dialoge am Anfang etwas dominant waren, aber man sich schnell daran gewöhnte.

Zusammenfassend:

Mit bitterbösen Humor zieht Derek Landy seine Leser in seine Geschichte. Dazu ist es erfrischend mal ein Buch zu lesen, das nicht in den USA spielt, sondern in Dublin. Einen Ort, den zumindest ich nicht weiter kenne, weder aus dem Leben noch aus Büchern. Stephanie und Skulduggery bereiten einem beim Lesen Freude und immer wieder einen herzhaften Lacher.

Lebensnahe Dialoge, gut gewählte Details und originelle Ideen haben mich definitiv überzeugt. Band 2 und 3 warten schon in meinem Regal!

Daher 5 von 5 Sternen für Skulduggery Pleasant 01 - definitiv mein Buch des Jahres 2011.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


‹ Zurück | 1 211 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen