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4.0 von 5 Sternen Vergnügliche Zeitreise
2023: Die Sentinels, eine kybernetische Einheit jagt und tötet abtrünnige Mutanten und Menschen, die ihnen helfen. Die Zukunft ist trostlos. Berge von Leichen werden einfach auf eine Art Müllkippe geschoben wo sie verrotten (Terminator lässt grüßen). Die Superhelden bzw. Mutanten haben keine Chance und können sich nur Zeit kaufen, weil...
Vor 3 Monaten von Hemeraner veröffentlicht

versus
1 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen optisch sehr guter Streifen mit erzäherischen Schwächen
(Spoilergefahr)

Ich traue mich mich schon fast gar nicht eine 3 Sterne-Rezension zu erfassen, da die meisten Kritiken, auch seitens der Presse, über 4 Sterne hinaus gehen. Ich möchte den Film auch nicht schlechter machen als er ist, aber trotzdem niederschreiben wie ICH ihn persönlich empfunden habe, da ich nicht ganz nachvollziehen kann warum er...
Vor 8 Tagen von M. Bartz veröffentlicht


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4.0 von 5 Sternen Vergnügliche Zeitreise, 27. Mai 2014
Von 
2023: Die Sentinels, eine kybernetische Einheit jagt und tötet abtrünnige Mutanten und Menschen, die ihnen helfen. Die Zukunft ist trostlos. Berge von Leichen werden einfach auf eine Art Müllkippe geschoben wo sie verrotten (Terminator lässt grüßen). Die Superhelden bzw. Mutanten haben keine Chance und können sich nur Zeit kaufen, weil die Sentinels in der Lage sind, sich der Kräfte ihres Gegners zu bemächtigen (so eine Art schneller Borg, da hat Sir Patrick Stewart ja so seine Erfahrungen mit...).

Einer Mutantin gelingt es, dem X-Men Team um Professor Xavier (Sir Patrick Stewart), zu benachrichtigen. Man beschließt Wolverine (gewohnt cool: Hugh Jackman) in die Vergangenheit zu schicken, um diesen grausamen Krieg nie beginnen zu lassen. Ursache ist nämlich Mystiques (Jennifer Lawrence) erstes Mordopfer Professor Bolivar Trasks (Peter Dinklage aus Game of Thrones). Die Amerikaner unter Präsident Nixon, die durch den verlorenen Vietnamkrieg eh schon gebeutelt genug sind, lassen daraufhin Trasks zunächst abgelehnten Vorschlag, diese Roboter zu bauen, Realität werden.

Durch Mystiques Genom ist es allerdings möglich, dass eben diese Sentinels derart hochentwickelt sind und sich an alles anpassen und auch die Kräfte der Mutanten nicht nur erspüren sondern auch in sich aufnehmen können und diese damit schlagen. Doch wie soll es Wolverine gelingen, die mittlerweile wieder vereinten Freunde Charles Xavier und Magneto (Sir Ian McKellen) zu einen in einer Zeit, wo sie Todfeinde sind...?

Der Film bietet zwar eine dünne Rahmenhandlung, die etwas abgekupfert wirkt, auch wenn sie auf einen X-Men-Comic beruht. Allerdings sind auch fulminante Schauwerte dabei, ein großes Staraufgebot mit vielen Zeitreisekniffen und ein Ende, das irgendwie alle bisherigen X-Men-Filme miteinander verknüpft und damit so manche Überraschung bietet und Stars in Spiellaune. Auch der Humor kommt nicht zu kurz. So sind Wolverines coole Sprüche und seine Markenzigarre genauso vertreten wie ein junger Mutant namens Quicksilver (Evan Peters, der bei der Kinovorführung die Lacher alle auf seiner Seite hatte), der bei einem Schusswechsel erst mal Zeit hat, allen möglichen Unsinn zu veranstalten bevor er sich dazu aufrafft, dann doch mal zur Rettung tätig zu werden. Hier lohnt es sich übrigens - leider - bis zum Ende des laaaaaaaaaaaaaaaaaaaangen Abspanns sitzen zu bleiben, weil gegen Ende des Films die Vorschau für den 8. X-Men-Streifen "Apocalpyse" kommt, der 2016 in den Kinos anlaufen wird.
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32 von 46 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen X-Men Treffen der Generationen, 10. Juni 2014
Das ist der mittlerweile siebente Ausflug in die Welt der X-Men.
Nach drei sehr guten Filmen der alten Garde, einem Abenteuer der jungen X-Men und 2 einzelnen Ablegern, die sich nur auf Wolverine beziehen, kommt nun das Treffen der Generationen.
Ein Klasseschachzug der Produzenten, schließlich verbindet man hier das Gute beider Welten.
Wer hätte schon im Vorfeld mit einem Zeitreiseabenteuer gerechnet.
Für mich war es eine positive Überraschung.

Kurz zur Handlung (ohne massive Spoiler):
Die X-Men der Gegenwart laufen Gefahr ausgerottet zu werden.
Die Sentinels, wandlungsfähige Hochleistungsroboter, die in der Lage sind die Eigenschaften der X-Men zu assimilieren, machen Jagd auf die Superhelden.
Wolverine's Geist wird in die Vergangenheit, ins Jahr 1973 geschickt, um die jungen X-Men über die zukünftige Gefahr zu informieren.
Gemeinsam entwickeln sie einen Plan um die Gefahr im Keim zu ersticken, denn wie der Titel verrät Zukunft ist Vergangenheit.

Der Film hat alles was ein richtig guter Sommerblockbuster mitbringen sollte.
Hier wird geklotzt und nicht gekleckert.
Das Drehbuch ist temporeich, spannend und witzig.
Der Focus der Charaktere richtet sich hier vorallem auf Wolverine, dem jungen Magneto und dem jungen Xavier.
Das erfreulich hohe Niveau der vorrangegangen Filme wird gehalten und Bryan Singer (wieder auf dem Regiestuhl) bietet eine rasante Mischung aus bombastischer Action und visuellen Highlights.
Die 3D Effekte waren in Ordnung, der Streifen hätte es aber auch in 2D getan.

Bei einem Zeitreiseabenteuer bleibt zwangsläufig die Logik irgendwo auf der Strecke.
In diesem Film halten sich aber die Logiklöcher in Grenzen.
Zugegebenermaßen achte ich allerdings auch nicht allzu sehr auf solche Filmfehler.
Ein hoher Unterhaltungswert ist mir um ein vielfaches lieber.

Fazit: Sehr unterhaltsamer Marvelfilm mit 2 Stunden Laufzeit, kurzweilige Unterhaltung ohne Atempause, knackige Effekte und ein spannendes Gesamtszenario auf gutem X-Men-Niveau.

Zum Schluß gibt es im Abspann noch den Hinweis auf das nächste X-Men Abenteuer: X-Men Apocalypse.
Hier werden die jungen X-Men auf den Ur-Mutant Apocalypse treffen.
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12 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Es geht tiefer, 5. Juni 2014
Es hat lange gedauert, bis ich mich überhaupt an die X-Men-Filme "gewagt" habe. Hintergrund: Viele solcher Filme sind einfach nur gaga-baller-baller-Quark.
Die X-Men nicht.
Sie halten uns einen Spiegel vor, sie lassen uns in unserer eigenen Vergangenheit kramen, sie haben Helden, die gebrochen sind; Helden, die sich entwickeln dürfen. Sie sind authentisch, sie sind gut.
Naja, Captain Picard ist ja auch dabei. Wär ja schlimm, wenn Patrick Stewart in einem Film mitspielte, der komplett anspruchsfrei wäre, das würde zu dem Shakespeare-Mimen und Oscar-Wilde-Canterville-Gespenst-Darsteller nicht passen. Man sieht also hier: Cast entscheidet wie so oft über Anspruch im Film.
Sicher gibt es auch in dieser Reihe Schwächen, Kopfschüttelmomente, kleine Peinlichkeiten. Allesamt verzeihbar.

Hier nun Teil VII (inkl. der beiden Wolverine-Stories - aber da "Zukunft ist Vergangenheit" direkt an den Ausblick im Nachspann vom "Weg des Kriegers" anschließt, sind die eingerechnet).
Der Film ist hammermäßig toll, bin ganz verzückt aus dem Kino gewandelt. Mitfühlen vom Feinsten. Eine Parallelwelt par excellence.
Dabei ist alles nachvollziehbar, verfolgbar, meistens logisch, und - schön anzusehen. Tolle Effekte und feine Story.

Logan muss per Geistestransmission (eine X-Woman regelt das) 50 Jahre in die Vergangenheit zurückreisen. Er ist der einzige der X-Men, der dies kann - seiner Selbstheilungskräfte sei Dank. Er erwacht in seinem 50 Jahre jüngeren Bewusstsein und muss in dieser Zeit Xavier, Lehnsherr und Raven finden, denn nur gemeinsam kann der grausame Krieg in der Zukunft verhindert werden. In diesem Krieg bekämpfen die Unmutierten die Mutanten samt ihrer Unterstützer, sie darben in Lagern ihr Dasein oder werden von grausigen Sentinels - Riesenrobotern, die sich umgehend den Kräften eines X-Men anpassen können - vernichtet. Xavier und Lehnsherr arbeiten hier erstmals zusammen und sind gemeinsam stark. Als Team und als Darsteller.
In der Vergangenheit werden bereits geschehene Ereignisse nicht einfach nur abgehakt. Im Gegenteil. Xavier kommt mit den Geschehnissen auf der Insel, die ihn querschnittsgelähmt machten, nicht klar. Nicht mit den Verlusten.
Aber auch Erik Lehnsherr zeigt seine verwundete Seite, und beide lassen auf einem Flug nach Paris diese Tiefe zu. Und das ist das ganz große Plus an dem Film - ja, die Helden sind nicht glattgebügelt und emotionsbefreit stark. Sie hadern, kämpfen, leiden, und tun alles, was sie tun, aus dem Antrieb, etwas ihrer Meinung nach Gutes zu bewirken.
Echt richtig gut. 5 Sterne
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24 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Ende und auch ein Anfang..., 21. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: X-Men Zukunft ist Vergangenheit [3D Blu-ray] (Blu-ray)
X-MEN - ZUKUNFT IST VERGANGENHEIT ist der 7te Film der X-Men Filmserie, welche 2000 begann und das, bis dahin durch Filmgurken wie BATMAN UND ROBIN, totgeglaubte Superheldenfilm-Genre auf eine revolutionäre Weise wiederbelebte, dass in heutiger Zeit Superheldenverfilmungen zu den Blockbuster-Ereignissen des Filmgenres zählen.
ZUKUNFT IST VERGANGENHEIT basiert dabei auf einem Comic aus den 80iger Jahren. Es handelt sich dabei um eine lose Interpretation der Vorlage.

2023: Die Welt steht am Abgrund. Menschen mit besonderen Fähigkeiten - auch Mutanten genannt - werden in Konzentrationslagern zusammengetrieben und systematisch vernichtet. Eine Roboterarmee der Sentinels - kluge, anpassungsfähige Killerroboter, welche Mutanten aufspüren und vernichten - jagen die letzten freien Mutanten. Unter ihnen sind die Überlebenden der X-Men: Der nicht alternde, unsterbliche Wolverine (Hugh Jackman), der Telepath und Anführer der X-Men Professor X (Patrick Stewart), der metallkontrollierende Holokaustüberlebende Magneto (Ian McKellen), die durch alle festen Gegenstände laufende Kitty (Ellen Page), sowie diverse andere bekannte Mutanten (Storm, Iceman) und neue Mutanten (Bishop, Blink). Kitty hat allerdings eine weitere Fähigkeit: Sie kann das Bewußtsein eines Teamkameraden in die Vergangenheit versetzen. Professor X und Magneto entwickeln einen Plan, dem Krieg ein Ende zu setzen. Sie schicken Wolverine in die Vergangenheit, wo er den Beginn des Konflikts, der mit der Ermordung des Erfinders der Sentinel Bolivar Trask (Peter Dinklage) durch die Mutantin Mystique (Jennifer Lawrence), verhindern soll... Leichter gesagt als getan.
Im Jahr 1973 angekommen findet Wolverine einen Professor X (James McAvoy) der mehr am Alkohol und an Selbsttrauer interessiert ist, als an der Rettung der Menschheit, und einen Magneto (Michael Fassbender), welcher beschuldigt wird Präsident Kennedy erschossen zu haben, und in einer Hochsicherheitshaft sitzt. Wolverine braucht aber beide, um Mystique von ihrem Plan abzubringen... So fällt es nun ausgerechnet dem einsamen Außenseiter Wolverine zu, die X-Men zusammenzubringen, und den Genozid der Zukunft zu verhindern...

Episch. Das Wort wird häufig verwendet, aber diesen Film beschreibt es am besten. Der Film ist ganz großes Kino. Das beginnt mit dem actionreichen Intro in der Zukunft, geht über diverse Länder in beiden Zeitspannen (die USA, Russland, China, Frankreich, Vietnam sind Zwischenstationen des Films), über eine überragende - herrlich klassische Inszinierung, bis hin zu dem wirklich atemberaubendsten Cast, welches sich für eine Hollywood Produktion zusammengefunden hat. Die Liste ließt sich, wie die Best of the Best Hollywoods: Jackman, Lawrence, Fassbender, McAvoy, Stewart, McKellen, Hoult, Berry, Page, Sy...
Jeder Charakter bekommt seinen Moment. Bei einem Cast mit 20 Charakteren und einer Laufzeit von "nur" 132 Minuten ist es eine Leistung, die man würdigen muss. Auch wenn vier Protagonisten im Zentrum der Handlung stehen, kommt jeder Mutant zumindest einmal ins Rampenlicht.
Gekonnt werden die zwei Handlungen miteinander verwoben. Laufen sie zunächst losgelöst voneinander ab, so vermischen sich die Szenen der Zukunft und Vergangeheit im Verlauf der Handlung immer mehr ineinander, um im Finale vollends zu "Einem" zu verschmelzen. Denooch verliert auch der nicht eingeweihte Zuschauer nie die Übersicht und kann der Handlung problemlos folgen.

Zentrum der Handlung ist diesmal nicht Wolverine - einmal mehr (inzwischen zum 7ten Mal in einem Superheldenfilm) hervorragend gemimmt von Hugh Jackman, sondern die von Jennifer Lawrence gespielte Mystique. Der Film ist ihr zentraler Konflikt zwischen ihrem Adoptivbruder Charles (McAvoy) und ihrem Liebhaber Eric (Fassbender). Sie ist der Grund, dass sich diese besten Freunde entfremdet haben.
McAvoy verleiht dabei seinem Charakter besondere Tiefe. Sein Charles Xavier wird noch viele Aufgaben bewältigen müssen und Patrick Stewart's Charles Xavier zu werden. McAvoys Charakter ist ein Säufer und in gewissen Maßen auch ein Junkie. Die Rollen verdrehen sich, als Jackmans Wolverine - welcher in der Filmserie zuvor von Stewarts Xavier gelehrt wurde - nun eben jenem Professor X als Mentor vorstehen muss, welcher eins diesen Part für ihn ausüben wird.
Jackman war noch in Top Form von seinem WOLVERINE Filmdreh, als die Dreharbeiten für den aktuellen Film begannen. Zudem sorgt Wolverine mit seinen Onelinern und etwas Situationskomik für den Humor, im sonst düster gehaltenen Film, in dem Leichenberge a la Konzentrationslager und blutige Einschüsse durchaus zur Schau kommen, und viele Charaktere ihr Leben lassen.
Der 4te im Bunde ist schließlich Fassbenders Magneto, welcher seit seinem letzten Auftritt in ERSTE ENTSCHEIDUNG (2011) zu einem unbeirrbaren Verfechter - einem zweiten Sebastation Shawn - geworden ist. Fassbenders Magneto geht über Leichen und scheut nicht selbst seine engsten Freunde zu opfern.
Eine der besten Szenen indes gehört einem neuen Mutanten: Quicksilver (Evan Peters). Er wird den größten Jubel des Publikums ernten.
Die Sentinels: Seit dem T2 hat es keinen solchen unaufhaltbaren Antagonisten gegeben. Die Sentinels der Zukunft sind wie eine Naturgewalt: Unbarmherzig, gesichtslos und unaufhaltsam. Sie verbreiten eine bedrohliche Atmosphäre und sorgen dafür, dass dem Zuschauer klar wird, wie viel auf dem Spiel steht.

Technisch ist der Film eine Wucht. In 3D gedreht (also keine Konvertierung, einige kleineren Filmschnippsel aus den Vorgängern ausgenommen) besitzt der Film eine wundervolle Raumtiefe. Offensichtlich wird das vor allem im Finale. Beeindruckend ist das 3D auch wenn die Mutantin Blink (gespielt von der chinesischen Schauspielerin Fan Bingbing) mit Hilfe ihrer Kräfte Portale eröffnet, und die Szenerie vollkommen durcheinander bringt.
Die Sentinels wirken durch 3D greifbar, und strahlen so eine viel intensivere Bedrohung aus.
Allerdings protzt der Film nicht mit 3D, und in 2D wird man ihn sich auch gut anschauen können. Popups, welche absichtlich in die Kamera gehalten werden gibt es gar nicht. Ganz witzig sind die Szenen, in denen mit der Tiefe der Szenerie gespielt wird... unter anderem ein extreme extreme slow motion Sequenz. Hier kommt das native 3D zur vollkommenen Geltung.

Den Score hat zum ersten Mal in der X-MEN Film Serie ein alter Bekannter geschrieben: John Ottman (der im übrigen auch für den Schnitt des Film verantwortlich zeichnet). Zwar greift Ottman auf das bekannte Titelthema aus X2 (seiner eignen Arbeit), aber im Unterschied zum etwas faden X2 Soundtrack entwickelt ZUKUNFT IST VERGANGENHEIT eine tolle Eigendynamik, bedient sich bekannter Themen aus ERSTE ENTSCHEIDUNG und schießt an Ottmans ersten Score vorbei um sich im Ranking der sieben Soundtracks in die bessere Hälfte der X-MEN einzugliedern. Als Anspieltipp im mp3 Store von amazon sei die Titel "03 - Hope (Xavier's Theme)" und "20 - Welcome back / End Credits" zu nennen.
Der Film bedient sich darüberhinaus einer tollen Mischung der besten Hits der 70iger Jahre!

Die X-MEN sind zurück! Und das wortwörtlich!

VERGANGEHEIT IST ZUKUNFT überzeugt auf ganzer Linie. Es dient als Sequel, Prequel und gleichzeitig als ein Neustart der Erfolgsserie. Schalten Sie den Film nicht vor den Endtiteln aus, es lohnt sich... das Sequel ist bereits für 2016 angekündigt.
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8 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen DAYS OF FUTURE PAST!!!, 18. Juni 2014
....und nicht Zukunft ist Vergangenheit. Jaja, nett eingedeutscht aber trotzdem nicht halb so klangvoll und sinngemäß als das Original! Gut.

Kurz erklärt. In naher Zukunft rotten monströse Maschinen (Sentinels) Mutanten, wie auch Menschen die sich auf deren Seite stellen, erbarmungslos aus. Und dieses Kräftemessen ist noch eindeutiger als das in den Comics. Die letzte Chance der noch überlebenden Mutanten ist eine Zeitreise in die Vergangenheit um die Geschichte umzuschreiben und den Bau der ursprünglichen Sentinels komplett zu verhindern.

Film Nummer 7 der Mutantenreihe und ich muss mal wieder für den Regisseur eine Lanze brechen. Bryan Singer is back und er zeigt sofort das die X-Men eine Herzensangelegenheit für ihn sind. Wieso? Weil die Deteilverliebtheit der Settings, der Schauspieler und der Story ihresgleichen sucht. Singer denkt einfach weiter! Anleitung war der 90er Comic ''Days of future past'' aber!!! Dort wurde Bishop zurückgeschickt, der angebliche Übeltäter war Gambit und in der Zukunft gab es nur einen ''Über-Sentinel''! NIMROD! Hier wird Wolverine zurückgesendet um die Geschichte zu ändern, Gambit kommt nicht vor und mit den Sentinels dieser Zukunft legst du dich besser nicht an! Schlechte Idee?? GUTE IDEE!! Bishop und Gambit wurden nie richtig eingeführt, könnten den Film als Neuling auch nicht tragen, Wolverine als ''der'' X-Men natürlich schon. Und die Zukunfts-Sentinels verbreiten schon beim zusehen Angst und Schrecken und rücken die Hoffnungslosigkeit aller Gejagten in den Mittelpunkt! TOP Mr. Singer!

Im Kern der Story liegt das schwierige Verhältnis zwischen Xavier und Magneto, aber in Ausgabe von Fassbender und McAvoy und nicht von Stewart und McKellan! Gut so den die zwei Jungstars überbieten sich fast selbst in jeder Szene und tragen die Story in der Vergangenheit (70ern) ganz locker und souverän. Nicht das die Oldies an Klasse eingebüßt hätten aber schon ''First Class'' zeigte uns das die beiden ausgezeichnet harmonieren. Der Geist Wolverines wird also durch Kitty in sein jüngeres Ich zurückgeschickt um den jungen Professor X zu fnden und die Machenschaften des sehr an Mutanten interessierten Dr. Bolivar Trask zu beenden. Dieser ist der Erfinder der ersten Sentinels und wird beeindruckend vom tollen Peter Dinklage verkörpert. Nur liegt das Hauptproblem der X-Men bei Mystique, die Trask genauso jagt und sogar nach dem Leben trachtet, dieses auch beendet aber selbst in Gefangenschaft gerät. Und durch ihre Anpassungsfähigkeiten, die man auf die zukünftigen Sentinels adaptiert, werden diese erst zu der unaufhaltsamen Walze die sie eben in naher Zukunft sind. Also brauchen der junge Wolverine, der etwas aus der Spur geratene Prof. X und der junge Beast Hilfe die sie sich besser sparen wollten. MAGNETO! Der nach seiner Befreiung natürlich sofort eigene Pläne mit Mystique und den X-Men schmiedet....!

Bombastkino at his best! Natürlich kommen Szenen in der Zukunft sehr kurz, es geht um die 70er und dort spielen sich 90% des Films ab, aber die Story ist unglaublich vielschichtig und durchdacht für einen Comic. Sehr gelungen und nicht nur eine 1:1 Kopie des Comics.

Endlich bekommen auch Magneto's Kräfte ihre verdienten Szenen. Mit Helm ist er kaum zu fordern, schon gar nicht von einem X-Men (sorry Phoenix, dich gibts ja hier nicht mehr). Und in diesem Film zeigt man ihn endlich so unaufhaltsam wie er eben nun mal sein sollte! Großes Lob dafür.

3D?? Vergesst es! Wieder mal nur nachträglich eingefügte Tiefenwirkung! Sorry aber nach wie vor ist Avatar unter allen 3D-Filmen unerreicht. Auf die ''Laterne'' hier oder das ''Schachbrett'' dort in 3D kann ich verzichten. Und mehr ist es hier nun mal nicht. Was nicht bedeutet das Bild und Klang nicht allererste Sahne sind. Aber den 3D-Aufpreis kann man sich schenken!

Hugh JACKMAN!! Ich muss einigen Vorschreibern hier wiedersprechen. Er hat noch nie so gut ausgesehen und sich seit dem ersten X-Men Film kaum verändert! RESPEKT! Ja, er sieht noch massiger aus als bei ''Weg des Kriegers''! Dort war er austrainiert bis aufs letzte. Hier hat er dazu noch Masse zugelegt! TOPFORM für einen 45jährigen!! Nach ihm wird niemand mehr Wolverine verkörpern können. Ganz hohe Latte!

Der Cast sucht natürlich seinesgleichen! Jackman, Berry, Stewart, McKellan, Fassbender, McAvoy,.....! Alles aus allen Zeitspannen da das zum staunen einlädt. Und natürlich Bryan Singers gelungenes Comeback am Regiesessel!

Logik! Naja geht so! Kitty's Zeitreisefähigkeiten? Seit wann? Wolverine hat seine Adamatiumklingen wieder in der Zukunft?? Höchstens durch Magneto der Adamantium auch in seiner harten Form noch bearbeiten kann, ansonsten wäre das ein no-go! Anders kann er sie nicht mehr wiederbekommen. Außer Singer ignoriert ''Weg des Kriegers''!? Und sein Alter! WOLVERINE ALTERT! Wie ist er denn sonst als Kind angewachsen? Nur langsamer! Deshalb ergraute er auch bis 2023. Singer hat das alles nie näher erklärt. Freiraum für die Fantasie in uns? Prof. X's Comeback wird nach dem Abspann von ''Der letzte Widerstand'' erklärt!

SPOILER!
Der Typ am Bett war Xavier's Zwillingsbruder der seit Ewigkeiten im Koma lag. Nach seinem Tod transverierte Xavier seinen Verstand in den Körper seines Bruders und wachte auf! Tatsache. Fand genauso auch in den Comics statt.
SPOILER ENDE!

Natürlich gibt es noch ein paar Dinge über die man streiten kann aber auf der Comic-Con meinte Bryan Singer selbst das Comicverfilmungen viel Platz haben um unmögliches möglich zu machen! Sei es so!

132 Minuten pure Action, Emotionen und CGI-Effekte vom feinsten! Ehrlich das waren die kürzesten 2+ Stunden die ich je im Kino war, zweimal! Grandioses Marvel-Kino und der beste aller X-Men Teile bisher! Absoluter Pflichtkauf und MUST SEE für Fans der Reihe wie auch Actionfans selbst! Hier bekommt man etwas für sein Geld. Und wie bei allen MARVEL Filmen immer brav sitzen bleiben beim Abspann! Es gibt/gab wieder eine Vorschau! Diesmal auf X-Men Apocolypse der 2016 kommt. Ich hoffe nur Singer muss nicht vorher ins Gefängnis. Wir wissen alle warum.

SPOILER!
Im Abspann sieht man den jungen EN SABAH NUR (Apocolypse)! Den ersten und mächtigsten aller Mutanten samt seinen 4 apokalyptischen Reitern im Hintergrund! Es wird gezeigt wie er mit seinen Mutantenkräften die Pyramiden errichtet (AAAAAH! So wurden die gebaut!) und deshalb vom Volk dort als Gott verehrt wurde. Ich bin schon sehr gespannt ob Singer uns nur mit Apocolypse konfrontiert oder wir sehen wie er mit außerirdischer Technologie seine Fähigkeien fast ins unendliche erweitert!? Die Vorfreude ist riesengroß da ''Zukunft ist Vergangenheit'' uns Singers Liebe zu Details durchaus aufgezeigt hat!
SPOILER ENDE!

Also zugreifen beim besten aller X-Men movies!!!
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4 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Days of Future Past, 29. Mai 2014
„Zukunft ist Vergangenheit“

Der Film basiert sehr frei auf der Storyline „Days of Future Past“ aus dem Jahr 1980.
Viele der Charaktere aus dem Film waren damals noch nicht eingeführt, bzw. von den Marvelschreibern erfunden.
Den Kreativen der modernisierten Fassung ist es dadurch aber gut gelungen , die X-Men / Wolverine-Reihe des neuen Kinos mit dieser Story zu verbinden. Wer alle Teile gesehen hat, wird Zusammenhänge besser verstehen und einige „AHA-Momente“ erleben.

Wer die X-Men aus dem Comics der 90ger Jahre kennt, wird lieb gewonnene Charaktere erkennen, allen voran Bishop und Psyloke.

Bei den X-Men der Comicwelt wird die Zukunft in verschiedenen Alternativen beschrieben. Zwei davon beschreiben jeweils eine Welt der Unterdrückung und Vernichtung. Bei Day of Future Past sind die Mutanten die großen Verlierer, bei „Welt der Apocalypse“ sind es die normalen Menschen. Mit Apokalypse wird sich der nächste Teil der X-Men Filme auseinandersetzen.

Bei „Day of Future Past“ haben die Mutanten das große Nachsehen.
Sentinels, terminatorähnliche, kybernetische Kampfroboter, jagen Mutanten. Wer sich nicht in Lager verschleppen lässt, wird getötet. Die Bilder der Lager und Leichenberge erinnern an die Konzentrationslager des „Dritten Reichs“.
Die Technologie der Sentinels beruht auf Forschungen des Industriellen „Bolivar Trasks“ aus den 70gern des 20. Jahrhunderts.
Sein Tod, durch die Mutantin Mystique, lässt ihn zum Märtyrer in eigener Sache werden und treibt so die mutantenfeindliche Forschung voran.

Die verbliebenen Mutanten des Jahres 2023 transportieren Wolverines Bewusstsein in dessen Körper im Jahr 1973, nur seine Psyche ist stark genug, einen so großen Zeitsprung zu überleben. Er soll die Geschichte verändern und somit die Entwicklung der Sentinels verhindern. Sein Körper in der Zukunft bleibt schutzlos zurück und muss von seinen Mitstreitern vor den heranrückenden Sentinels beschützt werden.

Wolverine im Jahr 1973 ist ein bisschen wie die Fernsehserie „Live of Mars“. Die Kleider, die Frisuren, die Autos, alles ist cool und nie hat Wolverine authentischer ausgesehen.

Auch in dieser Zeit treffen wir auf Mutanten, solche die wir schon kennen und solche, die in der Filmserie neu auftauchen. Besonders Quicksilver ist zu erwähnen. Jung, rebellisch, cool und der große Gewinner dieses Films. Er ist so schnell, dass wenn er es möchte, der Rest der Welt, gegenüber ihm fast zum Stillstand kommt. In einer er besten 3D-Szenen der Filmgeschichte beweist er mit dieser Fähigkeit, dass Superhelden nicht nur überlegen sind, sondern auch Humor haben können.

Professor X ist im Jahre 1973 eine zerrissene Persönlichkeit. Sein Optimismus ist dem Zynismus gewichen, seine Telepathie hat er eingetauscht, gegen die Fähigkeit, wieder laufen zu können. Die Droge, die ihm das ermöglicht erinnert stark an Heroin, eines der großen Traumata dieser Zeit.

Weiter möchte ich hier nicht auf die Geschehnisse eingehen, denn den ganzen Spaß am Kino hat man ja im Kino und nicht beim lesen ;-)

Wer „X-Men Erste Entscheidung“ gemocht hat, der wird an diesem Film nicht vorbeikommen.......

Meine Wertung: 4,5 von 5 Mutantenpunkten
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3 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Super Film!!!, 26. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: X-Men Zukunft ist Vergangenheit [3D Blu-ray] (Blu-ray)
Ich war gleich am ersten Tag im Kino und bin nach dem Film richtig sprachlos. Am Anfang war der Film interessant, dann ging es ein klein wenig bergab und dann steigert sich der ganze Film bis zum Schluss gewaltig. Bester X-Men mit guter Story und vorallem den besten 3D Effekten seit lange!!!
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8 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Vergangenheit trifft Zukunft - Genial, 22. Mai 2014
Ich habe den Film gestern in der Preview gesehen und bin einfach nur begeistert.

Meiner Meinung nach, handelt es sich hier um den besten X-Men Teil (Abgesehen von Teil 2).

Die Story ist düster und spannend und lässt Stellenweise einem die Kinnlade runterklappen. Die Action kommt natürlich nicht zu kurz und ist super in Szene gesetzt (Kombiniert mit einer Prise Humor ^^).

Eine wirklich gelungene Sci-Fi Mischung :-)

Am besten gefiel mir, hier mal wieder alle X-Men versammelt zu sehen, daher bekommt man nach dem Film gleich wieder Lust, sich die alten X-Men Teile anzuschauen.

Auch hier, sollte man wieder bis nachdem Abspann warten :-)

Ich denke Fans von Wolverine und Co. werden hier definitiv auf Ihre Kosten.
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6 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einer der Besten X-Men Filme, 27. Mai 2014
Von 
M. Schum (Nähe Stuttgart) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Ich war nach dem Kinobesuch absolut begeistert von jenem Film.
Geschichte wie Effekte 1a!
Wer die X-Men mag, wird den Film lieben!
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1 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen optisch sehr guter Streifen mit erzäherischen Schwächen, 12. September 2014
Von 
Rezension bezieht sich auf: X-Men Zukunft ist Vergangenheit (DVD)
(Spoilergefahr)

Ich traue mich mich schon fast gar nicht eine 3 Sterne-Rezension zu erfassen, da die meisten Kritiken, auch seitens der Presse, über 4 Sterne hinaus gehen. Ich möchte den Film auch nicht schlechter machen als er ist, aber trotzdem niederschreiben wie ICH ihn persönlich empfunden habe, da ich nicht ganz nachvollziehen kann warum er so dermaßen hochgelobt wird.

Kurz zur Story: Wolverine wird in naher Zukunft während eines Krieges/Kampfes zurückgesandt in die Vergangenheit, um dort die Zukunft zu ändern. (ähnlich wie in Terminator)

Die Highlights des Films sind meiner Meinung nach fast alle Charaktere mit ihren außergewöhnlichen Fähigkeiten und schauspielerischen Leistungen sowie die gesamte Optik. Ob es nun kracht, scheppert oder ein Stadion bewegt wird, alles sieht einfach gut aus.

Es ist aber ein Film wie fast jeder andere Actionfilm eben auch, die von Superhelden handeln oder von Leuten, die irgendwas spezielles können. Hier kommt zugute, dass namenhafte Schauspieler eine sehr gute Figur abgeben. Wolverin ist wie immer super besetzt mit Hugh, Charles wird optimal gespielt, mal zerissen, mal einfühlsam, man nimmt jedem seine Rolle ab. Und trotzdem sitze ich auf meinem Platz und es berührt mich alles kein bisschen.
Und genau das ist auch das Problem, was ich mit diesem Film habe. Er hat mich so gut wie überhaupt nicht gefesselt. Alles was passiert ist, hat man erahnt und die gefühlvollen Szenen waren leider daneben.
Nur ein paar Beispiele: gleich am Anfang wird gezeigt, wie fast jeder draufgeht, aber das gar nicht so wild ist, da man ja irgendwie alles rückgängig machen kann. Auch wenn man diese Information noch nicht kennt, weiß man doch als Zuschauer bereits, dass die auf keinen Fall alle jetzt sterben können. Oder am Schluss: Null Spannung! Warum hat man Magneto einen Splitter in den Bauch jagen lassen? Warum hat man zum Schluss generell gezeigt, wie die alle nochmal kämpfen und erneut draufgehen? Prinzipiell waren das Szenen die der Handlung nicht geschadet hätten, wären sie gar nicht erst gezeigt worden. Wieso war das am Ende überhaupt so knapp? Sie nimmt die Pistole runter und exakt in dem Moment sind die Leute aus der Zukunft gerettet? Oh man.
Es sind die vielen Logikfehler die einfach störten, wo ich mich ständig gefragt habe, was das soll. Mir ist bewusst, dass alles fiktiv ist, aber die innere Logik sollte dann doch passen. Ich habe mich z.B. gefragt: Gab's 1972/73 schon Flachbildschirme? Oder dieser kleine Wissenschaftler. Er hatte ein Gerät was auf Mutanten reagiert. Zum Schluss sind die in einem kleinen Container und einfach so, irgendwann aus heiterem Himmel geht das Ding los, ohne das auch nur irgendwas eingestellt war, wobei der Mutant schon ewig mit in dem Raum steht - also Leute wirklich. Oder die Frau mit den Portalen. Als ich gesehen habe, dass die mit Hilfe der Portale die Feinde auch zerteilen kann, habe ich mich gefragt, warum die das nicht einfach weiter macht? Schnell genug war sie ja offensichtlich. Oder die Szene wo Mystique als Obdachloser getarnt Magneto in die Telefonzelle zieht, sich verwandelt und ihn was Spitzes an den Hals hält, wobei die umgeben sind von vielen Menschen. Nun ja, die Telfonzelle stand mitten in einem Durchgang/Tunnel und war durchsichtig, d.h. das hätte jeder Depp im Vorbeigehen locker gesehen. Oder wo Charles am Flughafen zu Mystique spricht (er selbst war nicht da und hat dafür ander Menschen in der Nähe von Mystique genutzt). Wieso findet es kein Mitmensch komisch, was ein anderer Mitmensch gerade von sich gibt, was offensichtlich für einen selber keinen Sinn ergeben sollte (wie der Mann auf der Bank)? Und wieso spricht er überhaupt über andere Personen, wenn er zum Schluss dann doch ein Hologramm von sich erzeugen kann?
Oder oder oder..... Das ging den ganzen Film so. Es hört sich vielleicht kleinlich an, aber andere Filme agieren doch auch plausibler in ihrer Erzählweise. (z.B. Butterfly Effect, Zurück in die Zukunft, sogar Terminator und wie sie nicht alle heißen). So habe ich mich ständig dabei ertappt, wie ich den Kopf schüttel.

Erzählerisch war er einfach schwach, da kann die Besetzung und die Optik so gut sein wie sie es ja auch waren, aber ein Film der wirklich gut ist und 4 Sterne aufwärts verdient hat, war er nicht. Daher 3 Sterne von mir. Einmal anschauen auf jeden Fall. Mehrmals wahrscheinlich nur für Fans.
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