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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen ... und sie lohnt sich doch !, 17. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Complete Warner Bros.Years 1971-1990 (Audio CD)
Tja, lange habe ich überlegt, ob ich mir die Box zulegen soll.
Über Remastering oder bessern Klang wurde nirgends berichtet. Ich hatte alle Alben anderweitig auf CD oder gar noch LP. Das einzige was mich reizte waren die im Vergleich zur "Classic Album Series" und den ollen Jewel-Cases wertigeren Papp-Cover.
Dann tauchte auf Amazon UK eine Rezension auf, die die einzelnen Alben auch klanglich beschrieb und in einigen Fällen ein Remastering ausmachte.
Ich versuch das mal im folgenden knapp zusammenzufassen und mit den eigenen Hörerfahrungen zu mischen.
Dazu möchte ich vorausschicken, daß ich Hörvergleiche grundsätzlich nur mit abgeglichenen Pegeln über eine Highend Soundkarte am PC (von der Festplatte) durchführe. Das akustische Gedächtnis reicht m.E. bei weitem nicht aus CDs nacheinander an der Anlage durchzuhören. Gleiche Pegel sind aus meiner Sicht unabdingbar, da sonst meistens nur Lautstärkeunterschiede verglichen werden. Selbst wer zwei CD-Spieler an der Anlage hat wird meistens ein akustisches Opfer der Pegeldifferenzen. Aus meiner Sicht einer der Hauptgründe, warum sich allerorten die "aufgepimpten" CD-Varianten durchgesetzt haben (Stichwort: Loudness-wars). Selbst wenn mit den Mastern nichts weiter gemacht wurde als den Pegel (ohne Kompression!) anzuheben, attestieren die Leute der "neuen" CD meistens einen viel besseren Sound. Das kann man eigentlich deutlich billiger haben. Einfach rippen und auf 0dB unter Maximalpegel setzen, bzw 100% vom Maximalpegel, besser noch "nur" 98%.

Was ist nun mit den Feats passiert ?

1. Pegel: hier herrscht leider ein ziemliches Chaos. Es ist quer durch den Garten alles dabei. E inige CDs sind deutlich "untersteuert". Einige mit dem Versuch den Maximalpegel einmal pro Album zu erreichen, bei machen dann wieder pro Song. Vergleiche lassen sich hier tatsächlich nur durch Normalisierung (ohne Kompression !!!) anstellen.

2. Remastering: die gute und die schlechte Nachricht ! Die Alben sind zum Teil "bearbeitet", so will ich es mal nennen. Ich denke wir haben es hier nicht mit Remastering im klassischen Sinne zu tun, sondern mit einer klanglichen Bearbeitung, die in der Bewertung letztlich dem Geschmack des Einzelnen überlassen bleibt.

Persönlich gehöre ich nicht zu den Gurus, die sowas grundsätzlich ablehen, sondern das gern willkommen heißen, wenn es der Sache dient. Tut es das ? JEIN !!! Mit einer Tendenz zum Ja !.
Die Alben "Last Record Album", "Hoy Hoy!", "Let It Roll", "Representing The Mambo" und die Zusammenfassung der "Hotcakes & Outtakes" brauche ich nicht zu besprechen, da hier 1:1 das vorliegt, was vorher schon als CD gehandelt wurde. Im Falle von "Last Record Album" bei den klassischen Feat noch am ehesten zu verschmerzen, da es sicher die CD ist , die schon vorher den besten Sound hatte. Im Falle der beiden "Post-Lowell" Alben sicher auch schon inhaltlich zu verkraften, wobei sich auf beiden auch ein paar sehr gute Trackes finden. "Hoy-Hoy!" ist meiner Erkenntnis nach schon vor Jahren mal bearbeitet worden, ebenso wohl die Hotcakes & Outcakes, duie ja erst in den 2000ern gemischt wurden.
Alle anderen Alben sind mehr oder weniger stark bearbeitet worden, selbst die bereits schon in gutem Remastering vorliegende "Waiting For Columbus". Allerdings ist der Unterschied hier sehr marginal - gang ganz dezente Zunahme des Punches in den unteren Registern.
Bei allen anderen Alben sind die Unterschiede deutlich zu hören und tendenziell immer gleich.
Der häufig sehr brummelige und indifferente Sound wurde versucht transparenter zu machen.
Am besten läßt sich das an Schlagzeug und Percussion nachvollziehen. Klingt auf den CD Originalen die Snare häufig wie ein mit einem Baseballschläger bearbeitets Kopfkissen, kann man jetzt erahnen , daß hier ein echtes Schlagzeug gespielt wurde. Das gilt gleichermaßen für die Becken und Sam Claytons Percussion Arsenal. Auch die Bläser profitieren (meist) davon.
Die Kehrseite der Medaille ist natürlich, daß der Gesamtsound etwas "anstrengender" wird. Stimmen und z.T. auch die Bläser verlieren etwas an Fülle untenrum. Aber unter dem Strich fällt das Ergebnis für mich positiv aus. Es ist besser ich höre, daß etwas da ist, als daß es unter den Teppich fällt. Es ist schon so, als habe man den Grauschleier entfernt. Extreme Loudness-Sünden kann ich nicht feststellen.
Die Wirkung bei einzelnen Alben ist ebenfalls unterschiedlich.
"Little Feat", "Sailing Shoes" und "Feats Don't Fail me Now"profitieren in meinen Augen durchweg, die nachteiligen Aspekte halten sich sehr in Grenzen. "Dixie Chicken" war leider schon vorher eine kleine klangliche Katastrophe. Auch hier kann man allerorten hören, was vorher kaum auszumachen war, aber die Gesangspur wird etwas ausgedünnt. Hier würde wahrscheinlich nur ein kompletter Remix helfen. (warum machen die Deppen sowas eigentlich so selten ? Beispiel: Who oder Deep Purple: Remaster und Remix auf eine CD, dann kann sich jeder aussuchen was ihn glücklich macht). "Time Loves A Hero" und "Down On the Farm" profitieren ebenfalls deutlich, reagieren aber auch mit einigen Schärfen.

3. Die Cover: sind recht liebevoll gefertigte Mini-Replikas

4. Booklets: absolute Fehlanzeige !!! Sowas geht gar nicht !!! Wenn ich mir schon nicht die Mühe mache, etwas spezifisches zur Box zu basteln (was ich angesichts des moderaten Preises noch verstehen kann), dann lege ich wenigsten die Original Booklets der Jewel Case Ausgaben dazu !!!

Fazit: die Hälfte der Box ist unbearbeitet. Wer die Sachen schon hat braucht das hier eigentlich nicht, außer man will die Cover. Bei der anderen Hälfte wurde versucht, Gutes zu bewirken, was einigermaßen gut gelungen ist.
Unterm Stich hätte ich wahrscheinlich für Sailin' Shoes und Dixie Chicken allein soviel bezahlt, wie die ganze Box kostet.
Ach ja und dann ist da ja auch noch die Musik …
… sagte ich schon, daß "Waiting For Columbus" eine meiner 5 liebsten Live-Scheiben ever ist ? Nein, na dann !
Einen Stern Abzug für die fehlenden Booklets / Liner Notes / Whatever gibt es aber definitiv !
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5.0 von 5 Sternen Preiswerte Komplettscha, uneingeschränkt 5 Sterne, 16. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Complete Warner Bros.Years 1971-1990 (Audio CD)
Wer Little Fest mag, für den ist sicher etwas dabei. Und wer Little Fest nicht kennt bekommt einen preiswerten Überblick über deren Werk.
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4.0 von 5 Sternen Musikgeschichte, 7. Oktober 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Complete Warner Bros.Years 1971-1990 (Audio CD)
Wer diese Band liebt oder geliebt hat, kommt um diese tolle Box nicht herum. Ein schönes Abbild der unterschiedlichen Schaffensphasen von Little Feat. Einen Stern Abzug gibts dafür, dass ich mir in einer Beilage noch mehr Informationen über die Band gewünsch hätte.
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3 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Hoy Hoy, 10. März 2014
Von 
Horst Coels "Horst Coels - Musikzirkus.eu" (Arnsberg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Complete Warner Bros.Years 1971-1990 (Audio CD)
Sehr gute Box, die eine wichtige Ära ihres Schaffens bietet.
Obwohl ich einen Teil der hier bebotenen Alben mein Eigen nenne,
hat sich der Kauf gelohnt, da einige mir einige Alben/CDs unbekannt
waren.
Der Preis ist sehr gut, also ran an den Besetellbuttom.
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2 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Little Feat, 16. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Complete Warner Bros.Years 1971-1990 (Audio CD)
There's a fat man in the bathtub with the blues...all the hits I was doing without are with me again!
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