Fashion Sale Hier klicken Fußball Fan-Artikel indie-bücher Cloud Drive Photos Learn More madamet fissler Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Autorip NYNY

Kundenrezensionen

4,5 von 5 Sternen17
4,5 von 5 Sternen
Format: Blu-ray|Ändern
Preis:12,75 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 28. April 2007
Im Gila Valley liegen die Gräber von fünf Männern, die einem Indianerangriff zum Opfer fielen. Doch ein sechster Mann konnte mit 60.000 $ in Gold entkommen. Statt Hilfe zu holen, behielt der Verräter den Schatz für sich. Jim Slater und Karyl Orton machen sich auf die Suche nach dem sechsten Mann. Handelt es sich um den Vater von Jim oder den Ehemann von Karyl ?

DAS GEHEIMNIS DER FÜNF GRÄBER (Backlash) von 1956 ist ein Western, wie er im Buche steht. Nahezu alle klassischen Western-Motive bekommt der Zuschauer geboten: Rancher und Cowboys, Banditen und Sheriffs, Indianer und Kavallerie, heißblütige Revolverhelden und skrupellose Verräter, Duelle mit dem Colt und Kämpfe mit dem Messer, einen Angriff auf eine Postkutsche, eine fantastische Westernlandschaft mit imposanten Felsen und meterhohen Kakteen (gedreht wurde in Arizona), dazu eine Who dunnit-Geschichte und das alles in leuchtenden Technicolorfarben. Westernherz, was könntest du mehr begehren ?

Der Film kommt auch gleich zur Sache, es dauert keine 5 Minuten bis zum ersten Schusswechsel. Und schon hier zeigt Regisseur und Westernexperte John Sturges (DIE GLOREICHEN SIEBEN, ZWEI RECHNEN AB, DER LETZTE ZUG VON GUN-HILL uvm.) eine seiner Stärken: seinen Blick für die Schönheit der Natur und das geschickte Einbeziehen der Landschaft in die Action. DAS GEHEIMNIS DER FÜNF GRÄBER besteht ganz überwiegend aus Außenaufnahmen; nur wenige Szenen wurden im Studio gedreht.

Der mittlerweile 92-jährige Hauptdarsteller Richard Widmark liebte Außenaufnahmen und war seine ganze Karriere über immer eng dem Westerngenre verbunden (DER LETZTE WAGEN, GARTEN DES BÖSEN, DIE GEBROCHENE LANZE, ALAMO, WARLOCK ua.). In DAS GEHEIMNIS DER FÜNF GRÄBER darf er markige Westernweisheiten wie diese zum Besten geben: " Es gibt Dinge, über die ein Mann sich Klarheit verschaffen muss. Und es ist besser, dass er das allein tut."

Donna Reed (VERDAMMT IN ALLE EWIGKEIT, IST DAS LEBEN NICHT SCHÖN ?) spielt Karyl Orton und ist in dieser Rolle fast genauso tough wie, aber ungleich schöner als Richard Widmark.

Der bewährte Universal-Charakterdarsteller John McIntire glänzt als Jim Bonniwell, der sechste Mann. Seine Paraderolle ist die des verschlagenen und skrupellosen Schurken. Westernfans werden sich an seine ähnlichen Rollen in WINCHESTER 73 und ÜBER DEN TODESPASS erinnern.

William Campbell gibt den hitzköpfigen Revolverhelden Johnny Cool. Er zieht laut seinem Boss doppelt so schnell wie eine Klapperschlange und ist zehnmal so gefährlich.

Die DVD bietet den Film in guter Qualität. Das Bild ist von angenehmer Schärfe mit kräftigen Farben. Tonspuren liegen in Deutsch und Englisch vor. Als Bonus gibt es den US-Kinotrailer, eine Bildergalerie und ein Booklet.

DAS GEHEIMNIS DER FÜNF GRÄBER bietet Action, Spannung und knackige Dialoge. Westernfans werden nicht enttäuscht sein.
0Kommentar|57 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
TOP 1000 REZENSENTam 9. November 2010
Richard Widmark, hier als der wurzellose Einzelgänger Jim Slater, bringt den Gemütszustand eines Mannes, der sich wiederholt zur Zielscheibe von Unbekannten gemacht findet, sicher ziemlich genau auf den Punkt, doch für den Zuschauer ist die bleihaltige Luft, die Slater umgibt, alles andere als ermüdend, und somit ist John Sturges' eher weniger bekannter Western "Backlash" (1956) ein ziemlich spannender Film, auch wenn das eigentliche Geheimnis der fünf Gräber - nach dem der Film im Deutschen benannt wurde - im Grunde genommen recht durchsichtig ist.

Schon in den ersten Minuten kommt es zu einer Schießerei, noch bevor die beiden Hauptpersonen überhaupt mit biographischem Hintergrund versehen werden. Eine bildschöne Frau (Donna Reed) reitet in ein verlassenes Lager im Gila Valley ein, wo sie auf einen Mann trifft, der damit beschäftigt ist, fünf Gräber zu öffnen. Auf seine Frage, was er dort treibe, antwortet er kaltschnäuzig, die Toten störe das nicht, die seien vielmehr froh, wenn sich jemand um sie kümmere. Die Frau bittet den Mann, ihre Zigaretten aus der Satteltasche ihres Pferdes zu holen, und als der Mann dies tut, kann er gerade noch den Schüssen, die ein Unbekannter aus der sicheren Deckung des Gebirges auf ihn abfeuert, ausweichen. Natürlich verdächtigt er die Frau, ihn mit Absicht in eine Falle gelockt zu haben. Doch zunächst einmal gilt es, den hinterlistigen Schützen unschädlich zu machen. Nachdem ihm dies gelungen ist - Sturges nimmt sich hier genüßlich Zeit, das erbitterte Katz-und-Maus-Spiel zwischen den beiden Männern in Szene zu setzen -, macht unser Held der Frau erst einmal ein ziemlich direktes Kompliment, das bei ihr sichtlich auf fruchtbaren Boden fällt.

Die völlige Hintergrundlosigkeit der zwei Figuren sowie das für den Zuschauer unerklärliche Tun des Protagonisten und der tödliche Kampf, den er sich mit dem unbekannten Heckenschützen liefert, tragen gleich am Anfang dazu bei, den Grundton dieses Westerns festzulegen: Hier geht es um oft nur zu begründetes Mißtrauen, Unsicherheit beim Aufbau menschlicher Bindungen, und um die größte aller Ungewißheiten: diejenige, die einen Menschen befallen mag, der - warum auch immer - ausgezogen ist, um den Tod eines Vaters zu rächen, den er nie kennengelernt hat, und der dabei schließlich seine Herkunft in einem neuen Licht sieht. Insofern ist "Backlash" trotz seiner Technicolor-Bilder nicht ohne Verwandtschaft mit dem Film noir, und er erinnert in vielem auch an die psychologischen Anthony-Mann-Western aus den frühen fünfziger Jahren, in denen ein von Rache getriebener Held an sich zu lernen beginnt.

Im Verlaufe der ersten halben Stunde dann werden wir nach und nach mit den Informationen gefüttert, die es uns erlauben, einen Sinnzusammenhang herzustellen. Die fünf Toten im Gila Valley sind die Opfer eines Apachenüberfalls, doch ursprünglich waren es sechs Männer, und einer von ihnen hat sich mit einem Goldschatz von 60.000 Dollar aus dem Staube gemacht und seine fünf Gefährten ihrem Schicksal überlassen, ohne Hilfe zu holen. Jim Slater ist an diesen Ort zurückgekehrt, da er der Sohn eines der fünf Toten ist, und nun sucht er vor Ort Spuren, um den Verräter und Mörder seines Vaters zu identifizieren und Rache zu nehmen. Die bildhübsche Frau, die ihn bei seiner Arbeit stört, ist Karyl Orton, die Witwe eines weiteren Opfers. Anders als Slater scheint es ihr indes zunächst vor allem darum zu gehen, die 60.000 Dollar wiederzufinden, als deren rechtmäßige Besitzerin sie sich sieht. Gemeinsam, und doch durch wechselseitiges Mißtrauen voneinander entfremdet, machen sich Jim und Karyl daran, das Geheimnis um die fünf Gräber zu lüften.

Dabei hält der auf hohem Niveau routinierte Westernregisseur Sturges den Zuschauer mit immer neuen Gefahren, denen sich die beiden gegenübersehen, in Atem und weiß auch durch eine glaubwürdige Zeichnung der Hauptfiguren zu überzeugen. Auch der gewissenlose Schurke Jim Bonniwell ist mit John McIntire aufs gelungenste besetzt, denn McIntire, der eine ähnliche Rolle in Manns "The Far Country" (1954) gespielt hat, weiß, seinem Unhold die Aura einer grenzenlosen Bosheit zu verleihen. Des weiteren brilliert auch William Campbell in der Rolle des Johnny Cool, eines dandyhaften Revolverhelden, dessen jugendlicher Übermut ihn dazu treibt, sich stets neu beweisen zu müssen. Für knapp 85 Minuten birst dieser Film vor Handlung und in immer neuen Konstellationen auftauchenden, dabei meist gut entfalteten Charakteren und erinnerte mich dabei insbesondere an Manns Western "Winchester '73" (1950), in dem es ähnlich turbulent und gleichzeitig tragisch zugeht und in dem ebenfalls die ganze Palette typischer Westernsituationen* durchlaufen wird.

Dieser Film ist absolut zu Unrecht eines von Sturges' weniger bekannten Werken.

* In "Backlash" haben wir, um nur einige zu nennen, einen Indianerüberfall, Erinnerungen an den Bürgerkrieg, eine Auseinandersetzungen zwischen Ranchern und natürlich auch ein Revolverduell. Drehbuchautor Borden Chase hat die spannungsreiche Handlung zudem auch mit einigen schlagfertigen Dialogen, etwa den Sticheleien zwischen Jim Slater und Johnny Cool, angereichert.
77 Kommentare|11 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
TOP 1000 REZENSENTam 9. März 2014
"Das Geheimnis der fünf Gräber" (Backlash) ist deshalb als "außergewöhnlich" guter Western zu bezeichnen, weil er einfach fast alle gängigen Elemente dieses beliebten Genres beinhaltet. Der Westernfan bekommt in knapp 90 Minuten alles geboten, Abenteurer, Ehrenmänner, Banditen, Goldsucher, schöne Frauen, Kavallerie, Indianer, grandiose Landschaften in herrlichen Technicolor-Farben, Spannung ist von Anfang bis zum Schluß vorhanden, wie es der deutsche Titel ausnahmsweise mal passend verspricht. Man sieht einen psychologischen Western, aber auch einen großartigen Action-Film, eine ausgezeichnete Liebesgeschichte läßt einem zwischendurch ein wenig Luft holen, bevor wieder ein gekonnt inszeniertes Duell ansteht.

All dies ist in erster Linie dem ausgezeichneten Regisseur John Sturges zu verdanken, der über ein ausgezeichnetes Drehbuch verfügte und seiner großartigen Besetzung, an der Spitze Richard Widmark.
Es ist der Film, mit dem sich Sturges, nach seinem guten "Verrat in Fort Bravo", schon einen Namen machte und später nach seinen großen Erfolgen "Zwei rechnen ab" und "Die glorreichen Sieben", den Ruf als einer der führenden Westernregisseure erlangte.

Richard Widmark zeigt als Hauptprotagonist eine herausragende Leistung. Als Jim Slater macht er sich auf die Suche in ein Wüstengebiet, um fünf Gräber von den fünf Männern zu suchen, die angeblich von Indianern massakriert wurden. Doch es gibt auch ein Gerücht, dass es einen sechsten Mann gegeben hat, der die Fünf ermordet hat, um sich mit einem gemeinsamen Gloldschatz davon zu machen. Jim vermutet, dass sein Vater, den er noch nie gesehen hat, dabei war. Unterwegs begegnet er der schönen Karyl Orton (Donna Reed) die ebenfalls zu den fünf Gräbern will, da sie ihren Mann unter den Toten vermutet.
Beide tun sich zusammen und nach anfänglichen Schwierigkeiten, mit imponierenden Dialogen und sogar beiderseitig ausgeteilten Ohrfeigen, gewinnt dann doch die Liebe die Oberhand, was für den weiteren Verlauf des Geschehens für beide von Vorteil ist.
Neben dem agilen Widmark und der wunderschönen Donna Reed imponieren auch besonders John McIntire als Jims Vater, William Campbell als großmäuliger Revolverschwinger und der wie immer fiese Robert Wilke, der äußerst selten das Ende seiner vielen Western erlebte.

Was den außergewöhnlichen Western aber endgültig zu einem begehrten Sammlerstück der vielen Westernfreunde machen dürfte, liegt auch an der ausgezeichneten Beschaffenheit der Bluray - Veröffentlichung, bei der sich "explosive media" mit dieser weltweiten Erstveröffentlichung in HD Neuabtastung, einen Orden verdient hat. Nie zuvor hat man diesen Film in solch einer Klasse-Qualität erleben können. Ein wunderschönes Cover und ein paar sehenswerte Extras, runden das Gelingen dieser tollen Veröffentlichung ab. Dasselbe gilt auch für die zuvor rezensierte Veröffentlichung von "Mit stahlharter Faust".
1515 Kommentare|10 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 5. Mai 2011
Nachdem Richard Widmarks Vertrag mit Fox ausgelaufen war, arbeitete er als Freelancer und Universal nahm ihn für den John Sturges Western 'Backlash' unter Vertrag. Borden Chase (Winchester 73) schrieb das Drehbuch nach einem Roman von Frank Gruber. Wie immer bei Sturges ist die Handlung atmosphärisch dicht und die Figuren exzellent gezeichnet. Ein Lob auch an Koch Media, dass man diesen Western, der sonst (bis auf eine kürzliche Ausstrahlung im ZDF)kaum noch aufgetaucht wäre, als DVD veröffentlicht hat. Richard Widmark und Donna Reed harmonieren ausgezeichnet und auch die Nebenrollen sind sehr gut besetzt (John McIntire,Barton McLane,William Campbell, Robert Wilke und Harry Morgan). Herausragend auch die Musik von Herman Stein, die dem Ganzen einen Touch von Film Noir gibt. Obwohl dieser Film nicht zu den klassischen großen Western gehört, empfiehlt sich ein Kauf auf jeden Fall. Spannende, hochkarätige Unterhaltung ist garantiert.Und das alles in brillantem Technicolor.
0Kommentar|6 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
TOP 1000 REZENSENTam 9. Dezember 2015
Regisseur John Sturges ist für viele tolle Westernklassiker verantwortlich. Sein bekanntester Western dürfte auf jeden Fall "Die glorreichen Sieben" sein. Sehr populär sind auch "Der letzte Zug von Gun Hill" oder "Zwei reichnen ab". Ab den frühen 50er Jahren begründete er seinen guten Ruf im Genre mit Werken wie "Verrat in Fort Bravo" oder "Der Schatz des Gehenkten". 1956 realisierte er mit Hauptdarsteller Richard Widmark einen weiteren ungewöhnlichen Western: "Das Geheimnis der fünf Gräber".

Dieser Film ist ein eher ungewöhnlicher Western, denn er wartet mit psychologischer Tiefe auf. Die Suche des Helden ist zwar kein ungewöhnliches Motiv des Genres, aber Jim Slaters Suche nach dem Mörder seines Vaters erweist sich als Trip zu seinen familären Wurzeln. Die ersten 10 Minuten gestaltet Sturges sehr ruhig und die Atmosphäre nimmt fast schon ein bisschen den Italo Western vorweg, so weitscheifend ist diese Auftakt Szene in den Bergen von Arizona konzipiert. Ein Reiter ist zu sehen, er wird von einem Mann auf dem Berg beobachtet, der sein Gewehr in die Hand nimmt. Der Reiter entpuppt sich als schöne Lady. Karyl Orton (Donna Reed) steigt ab und trifft dort bei einer Hausruine auf einen weiteren Mann. Es ist Jim Slater (Richard Widmark), der dort gerade versucht ein Grab zu öffnen. Als er auf die Bitte der Frau zu deren Pferd läuft, wird er von oben beschossen. Hat ihn die Fremde in eine Falle gelockt ? Er erledigt den Schützen, wird aber nun etwas vorsichtig und misstrauisch sein, obwohl ihm Karyl sehr gut gefällt. Bei der Untersuchung des Toten entdeckt er den Stern des Deputys. Er bringt den Leichnam zurück nach Silver City und wird informiert, dass der Tote zwei schießwütige Brüder (Robert J. Wilke/Harry Morgan) hat. Der Sheriff fordert ihn auf die Gegend zu verlassen. Aber das kann Jim nicht. Denn er will nach Jahren Antworten auf seine Fragen. Besagtes Grab ist eines von fünf im Tal. Diese 5 Männer fielen alle einem Indianerangriff zum Opfer. Der 6. Mann entkam angeblich mit 60.000 Dollar in Gold. Diesen Mann muss Jim unbedingt finden. Denn er geht davon aus, dass dieser Bösewicht seinen Vater an die Indianer ausgeliefert hat. Er vermutet seinen toten Vater in einem dieser Gräber. Auch Karyl vermisst ihren Mann und auch er könnte unter den Toten sein. In der nächsten Zeit versucht Jim Informationen herauszubekommen, es können drei der Männer identifiziert werden. Weiterhin unklar ist der Verbleib von Jims Vater und Karyns Ehemann. Immer wird die Suche zu einer Odyssee. Und die beiden werden auch noch in den Krieg der verfeindete Rancher Major Carson (Roy Roberts) und Jim Bonniwell (John McIntire) hineingezogen...

als ungezügelter Revolverheld wird Richard Widmark noch mit dem jungen William Campbell konfrontiert, der den Johnny Cool spielt. Die Geschichte war so effektiv, dass sie später in vielen anderen Western wieder auftaucht - diese Suche des Sohnes, der sich gewzungen sieht seinen Vater oder eine Vater-Figur zu töten. "Das Geheimnis der 5 Gräber" darf für sich aber in Anspruch nehmen einer der ersten und besten dieser Ödipus Western zu sein. Das Drehbuch ist ausgezeichnet gestaltet. Borden Chase hat es geschrieben. Er hat auch drei Meisterwerke von Anthony Mann verfasst: "Winchester 73", "Meuterei am Schlangenfluß" und "Über den Todespass" gehen auf sein Konto. Richard Widmark in einer seiner besten Westernrollen, aber auch John McIntire als übler Bösewicht spielt einen tollen Part.
0Kommentar|Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 19. April 2015
Es sind schon einige Jahre ins Land gezogen, seit der amerikanische Bürgerkrieg zu Ende gegangen ist. Jim Slater (Richard Widmark) hat sich aus Texas ins Gila Valley aufgemacht, um dort nach etwas zu forschen. Von seinem Vater, den er nie kennengelernt hatte, blieb ihm ein Brief, in dem dieser einige seiner damaligen Gefährten erwähnt. Nun steht Jim an einer aufgegebenen Goldmine, neben der sich ein Grab mit fünf Leichen befindet. Jims aktueller Befund sieht so aus, dass vier der fünf der Begrabenen identifiziert sind, darunter auch sein Vater. Da aber der von den Verstorbenen geborgene Schatz im Wert von 60‘000 Dollar fehlt, nimmt Jim an, dass es noch einen 6. Mann gegeben haben muss, der den anderen das Geld abnahm und anscheinend auch Jims Vater umgebracht hat. Karyl Orton (Donna Reed), die gerade vorbei kommt, hört diese Schlussfolgerungen mit Interesse, denn auch sie hat mit dem Vorfall zu tun. Ihr verstorbener Gatte könnte nämlich auch unter den Begrabenen sein. Es gibt schon bald weiteren Besuch an der alten Mine, und der schiesst ohne Vorwarnung auf Jim. Im Zweikampf ist Jim dann natürlich doch schneller. Und er stellt fest, dass der gescheiterte Schütze der Hilfssheriff von Silver City und zugleich ein Bruder eines der begrabenen Männer war. Jim und Karyl bringen die Leiche nach Silver City und erfahren vom Sheriff, dass der Getötete noch 2 Brüder hat, die Jim das Geschehene wohl verübeln werden. Danach reiten Jim und Karyl weiter nach Tucson. Bald gelangt Jim an weitere Informationen. Aber auch die beiden Brüder des erschossenen Hilfssheriffs tauchen auf und wollen Jim ans Leder. Auf der weitern abenteuerlichen Reise fängt sich Jim die eine Verletzung ein. Immerhin entkrampft sich das Verhältnis zu Karyl deutlich. Trotzdem stehen den beiden noch ein paar Prüfungen bevor.
Der von Regisseur John Sturges inszenierte Western „Backlash“ (Universal Pictures, 1956) ist einmal mehr ein Exemplar der Sorte, das die eine oder andere Konvention des Genres bricht. Die beiden Hauptdarsteller Donna Reed und Richard Widmark machen ihre Sache gut. Die Dialoge sind für einen Western bemerkenswert ausgefeilt. Die Geschichte ist spannend und vor allem so ausgelegt, dass es sich lohnt, mitzudenken. Deshalb kann man den Film durchaus zu den besseren seiner Zeit zählen.
Die erste Veröffentlichung auf DVD erfuhr der Film bei Koch Media. Diese zeigt den 81 Minuten langen Film im farbigen Vollbild-Format 4:3. Dem Anschein nach gab es aber auch Vorführungen des Films im Breitbildformat, doch dafür ist ein anderer Anbieter zuständig. Die Koch-DVD zeigt den Film in einer akzeptablen Bildqualität. Die eine oder andere Gebrauchsspur ist allerdings noch enthalten. Der Ton ist ganz gut. Die Auswahl an Sprachen ist im Gegensatz dazu äusserst bescheiden, denn es gibt nur die Audiosprachen Englisch und Deutsch. Untertitel fehlen ganz. Die Hintergrundbeiträge sind ebenso überschaubar. Es gibt den Trailer auf Englisch (auch ohne Untertitel) und eine von Hand zu betätigende Bildergalerie, die besonders Werbematerial aus dem deutschen Sprachraum zeigt, dazu noch ein paar wenige internationale Plakate. Hinzu kommt ein kurzes Impressum zur DVD. Der ersten Auflage des Titel liegt ein Faltblatt bei, auf dem der Film ebenfalls gewürdigt wird, allerdings ohne gross auf die Produktionsumstände einzugehen. Der Film kann bestimmt empfohlen werden, doch die Ausstattung der DVD lässt noch einigen Raum für Verbesserungen ungenutzt. Das reicht dann leider nur noch für gut zwei von fünf geborgenen Gräbern und besonders liebevoll verabreichte Ration Hausmedizin.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
In der Reihe Classic Western hat Explosiv Media den Film Das Geheimnis der 5 Gräber auf Blu-ray herausgebracht. Bild und Ton wurden überarbeitet, so dass man hier eine gute technische Seite geboten bekommt. Die Blu-ray befindet sich in einem normalen Amaray, welches zusätzlich in einem schicken Schuber steckt. So macht sich der Film gut in jedem Film-Regal.

Aber nun zur Geschichte im Film. Diese dreht sich um fünf Männer, die ihr Leben in den Bergen lassen mussten. Dieses hätte verhindert werden können, wenn der sechste Mann das nächste Fort informiert hätte, anstelle seine Freunde aus Goldgier den Apachen zu überlassen. Jim Slater macht sich nun mit einer Witwe der Getöteten auf dem Weg um den Verräter zu finden.

Der Zuschauer bekommt hier eine kleine Filmperle geboten, die leider ein wenig in der Menge untergeht. Dabei wird die Geschichte ohne Längen erzählt, die Darsteller wissen zu überzeugen. Ich habe mich über die komplette Laufzeit gut unterhalten gefühlt und kann Western-Fans den Steifen nur empfehlen.
0Kommentar|3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 8. März 2014
EXCELLENT PICTURE QUALITY IN THE CORRECT FILM RATIO.....BUT THERE ARE ....NO.......SUBTITLES OF ANY DESCRIPTION ON THE BLURAY AND AMAZON HAVE MADE AN ERROR BY STATING THAT SUB-TITLES ARE INCLUDED...
0Kommentar|3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 4. Februar 2016
Klasse Western, sehr gute Dvd-Qualität! Absolute Kaufempfehlung. Interessant ist, dass auf der Koch-Media Scheibe mehr zu sehen ist:
Bild dort in 4:3, Explosive Media bringt nun das Originalformat 16:9 - 2.00:1, dieses hat aber oben und unten weniger Bild als die Koch-Media-Ausgabe; d. h., gedreht in 4:3, das Format wurde dann im Nachgang geändert. Derartiges ist mir bereits beim Titel "Heiße Grenze" aufgefallen:
die TV-Ausgabe in 4:3 hat mehr Bild als die Dvd-Veröffentlichung im Originalformat 1.66:1.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 24. März 2014
Ich muss gestehen, dass mich einige Rezensionen neugierig gemacht haben. Ich wurde nicht enttäuscht. Klasse Western, der schnell und flüssig gedreht, den Filmfreund gefangen auf eine knapp neunzigminütige Reise mitnimmt. Bild war erstklassig und Ton nur Mono - ist aber ok. Trotzdem ein Filmgenuss und Filmtipp!
0Kommentar|2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden