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17 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mehr als eine Chronik: Oliver Stone stellt Fragen
Einen Blick jenseits der "Tyrannei der Gegenwart" will Oliver Stones zehnteilige Serie vermitteln, die Geschichte der USA "wie niemals zuvor erzählen" und dabei Fragen aufwerfen sowie Bewusstsein schaffen. Diesen Anspruch erhebt Stone als Produzent und Originalsprecher in der Einleitung zu seiner "Untold History of the United States"...
Vor 11 Monaten von PeterS veröffentlicht

versus
2 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Dokumentation über die USA? Wirklich??
Eine Dokumentation über die USA und ihre letzten Präsidenten? Vielmehr ein stinklangweiliger Bericht über Hitler, Mussolini, Churchill und Co. Die USA spielen hier nicht einmal die dritte Geige! Zwar ist die Geschichte dieser Epochen nicht uninteressant und die USA waren immer auf irgenwelche Art in die Kriegsgeschehen der Welt verwickelt (was heute nicht...
Vor 7 Monaten von Markus R. Brauer veröffentlicht


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17 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mehr als eine Chronik: Oliver Stone stellt Fragen, 1. Juni 2014
Rezension bezieht sich auf: Oliver Stone's Untold History of the United States [Blu-ray] (Blu-ray)
Einen Blick jenseits der "Tyrannei der Gegenwart" will Oliver Stones zehnteilige Serie vermitteln, die Geschichte der USA "wie niemals zuvor erzählen" und dabei Fragen aufwerfen sowie Bewusstsein schaffen. Diesen Anspruch erhebt Stone als Produzent und Originalsprecher in der Einleitung zu seiner "Untold History of the United States".

Zum besseren Verständnis einer Gesellschaft trägt ihre Geschichte bei, und die jüngere der Vereinigten Staaten von Amerika umreißt Oliver Stone in seiner Dokumentation. Die Produktionszeit betrug mit vier Jahren doppelt so lange wie vorgesehen. Dabei entstand insbesondere ein umfassender Abriss der Kriege des 20. Jahrhunderts, in die die USA verwickelt waren. Die Erzählung beginnt mit "Trinity", dem ersten Nuklearwaffentest, und kurz danach zum Dritten Reich und Zweiten Weltkrieg. Aus unserer Sicht unbefangen tauchen neben vertrauten Informationen auch das Horst Wessel-Lied und Bilder aus Leni Riefenstahls "Olympia" auf. Warum führt Oliver Stone zunächst in das Europa der dreißiger und vierziger Jahre? Weil auch der zweite Weltkrieg, der für die USA nicht wie für Deutschland im Mai 1945 beendet war, die Geschicke der Bevölkerung über Jahrzehnte prägte. Die folgenden Konflikte in Südost-Asien, die Kubakrise: Stone zeigt die Akteure und ihre Verwicklungen, und am Beispiel der Kubakrise, wie auch Zufälle sowie die Entscheidungen einzelner Menschen das Schicksal der ganzen Welt bestimmen können. Der historische Bogen, den Stone zeichnet, spannt sich bis zum Beginn der Obama-Administration.

Neben seiner Rolle als Chronist geht Stone weiter und hinterfragt kritisch: wie in seinem Film "JFK" stellt Stone auch hier in Frage, ob John F. Kennedy tatsächlich von einem Einzelgänger ermordet wurde, oder ob nicht größere Interessen hinter dem Attentat stehen. Und er regt zum Nachdenken an: Harry Truman hatte seinen Amtsvorgänger Roosevelt lediglich zweimal persönlich getroffen. Während ihm bei der Amtseinführung das junge Nuklearprogramm unbekannt war, autorisierte er vier Monate später die Bombenabwürfe über Hiroshima und Nagasaki. Die Geschichte hätte einen anderen Lauf nehmen könne, wenn statt Truman Henry Wallace das Amt erhalten hätte, sagt Stone. Und bringt uns den in der Geschichte weniger verankerten Wallace nah, der, so Stone, einen anderen Impuls hätte geben können.

Die Serie ist niemals glorifizierend und sie ist regelmäßig kritisch gegenüber den Entscheidern, die den Geschichtsverlauf der USA und damit von großen Teilen der Welt geprägt haben. Dabei fragt sie auch nach den Motiven deren Handelns. Die Reportagen verengen den Blick nicht auf das innere Geschehen innerhalb der USA, sie zeichnen auch das Gesamtbild, das weltweit entsteht und sich entwickelt.

Oliver Stone liegt diese Dokumentation am Herzen, er ist auch der Sprecher aller Episoden. Sein Englisch ist auch für Deutsche gut verständlich, ich habe mir alle Folgen in der Originalsprache angesehen.

Das Bild- und Tonmaterial spiegelt die jeweilige Zeit wider, und so ist natürlich die Qualität unterschiedlich. Im Kern dieser Serie steht jedoch die Information und Reflektion, nicht die Unterhaltung. Damit sind authentische Filmdokumente auch auf einer BluRay-Disc niemals fehlpaziert.

In der Einleitung berichtet Stone von seiner Geschichtsausbildung und die Lehren seiner Biografie, unter anderem als Infanterist im Vietnamkrieg. Er wolle seinen Kindern mehr erzählen, als sie nach seiner Beobachtung in der Schule lernen, und dies soll die "Untold History of the United States" leisten.

Gelingt ihr das? Ich meine ja. Neben umfassenden Informationen gibt Stone zahlreiche Impulse, die zum Nachdenken anregen, und er leistet in seiner Reihe mehr als ein reiner Chronist.

Sollte man sich die Medien zulegen, nachdem n-tv die Serie im Free-TV zeigt? Für Geschichtsinteressierte ein eindeutiges ja, denn die umfassende Serie umfasst eine hohe Informationsdichte, die sich bei einmaligem Ansehen nicht vollständig erschließt. Das enthaltene Bonusmaterial erleichtert diese Entscheidung.
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen In der Tat "schonungslos"!, 17. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Oliver Stone's Untold History of the United States [Blu-ray] (Blu-ray)
Eine absolut empfehlenswerte Dokumentation, welche einen allerdings am Verstand der Menschheit zweifeln lässt. Nach etwa 10 Stunden Elend, Lügen und Barbarei stellt man sich unweigerlich die Frage, ob unsere sogenannte "Zivilisation" nicht ganz zu Recht und wohlverdient ihrem Untergang entgegen steuert! Menschlichkeit findet sich in diesen 430 Minuten nur äußerst selten. Wenn, dann stammt sie zudem von den Politikern, die vom gleichen System, bzw. der Zivilisation ermordet wurden. Informativer und deprimierender Geschichtsunterricht, der in der Gegenwart seine Fortsetzung findet.
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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen sehr empfehlenswert, 26. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Es gibt keine bessere Dokumentation über die Geschichte Amerikas. Erschütternde Wahrheiten von höchster Brisanz werden hier erstmals schonungslos und umfassend nachgewiesen. Fakten, die niemand widerlegen kann. Man ist nachher einfach nur fassungslos über die Skrupellosigkeit der Weltsheriffs, welche dieses Land regierten und regieren. Geschichtsunterricht pur und so, wie er sein soll. Lange Zeit schien der TV-Sender "n-tv" die Hand auf die deutsche Fassung zu halten. Sie war nirgendwo erhältlich. "n-tv" strahlte die 10 Teile mehrmals aus, in der Mediathek von "n-tv" waren sie anschließend nur kurze Zeit zu sehen. Nun endlich ist die deutsche Fassung normal auf dem Markt erhältlich und für einen super günstigen Preis: € 22,49 (kostenloser Versand) für 3 DVD's und 430 Minuten (10 Teile á 43 Minuten)! Bei den angegebenen 600 Minuten ist noch unwichtiges Bonusmaterial (Interview) eingerechnet.
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sollte in den Geschichtsunterricht gehören, 6. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Es ist wichtig,um auch die Gegenwart beurteilen zu können,die Geschichte zu kennen.
Sicher ist die Betrachtung immer subjektiv. Die Filme von Oliver Stone leisten einen wichtigen Beitrag zur Meinungsbildung.
Unbedingt ansehen!
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine der besten Dokus, die ich kenne, 18. Januar 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Oliver Stone's Untold History of the United States [Blu-ray] (Blu-ray)
In den deutschen Programmen (N24, N-TV, etc) laufen ja die immer gleichen Dokus zum 2. Weltkrieg immer wieder rauf und runter, zu anderen, geschichtlichen Themen findet sich nur selten etwas gutes, was schade ist, denn Oliver Stone hat hier mit seiner 10teiligen Doku-Reihe zur amerikanischen Geschichte ein wahres Glanzstück abgeliefert. Das es so etwas auch zur deutschen Geschichte einmal geben wird, glaube ich nicht.

Zwar wird an einigen Stellen seine persönliche Orientierung stark sichtbar, wie beim meiner Ansicht nach zu großen Verständnis für Stalin, doch das stört nicht wirklich. Es wird anschaulich dokumentiert was die USA sind und immer waren, nämlich alles andere als die erste Schutzmacht des Westens, sondern vielmehr die auf sich selbst fixierten Partner grausamer Diktatoren und brutalen Kriegstreiber.
Von den in der Doku vorkommenden Präsidenten kommen nur zwei halbwegs gut weg, nämlich Roosevelt und Kennedy, der Rest bewegt sich auf einer Skala von nutzlos bis monströs.

Es gibt auch ein Buch von Oliver Stone in dem die Geschichte der USA noch ausführlicher erläutert wird, als in der Doku, die natürlich in vielen Bereichen entschlackt werden musste, doch leider ist es meines Wissens nie auf deutsch erschienen.

Jedem der sich für die (unschöne) amerikanische Geschichte vom 2. Weltkrieg bis zur Gegenwart interessiert kann man diese Dokumentation nur ans Herz legen.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine absolut empfehlenswerte Dokumentation., 29. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Oliver Stone's Untold History of the United States [Blu-ray] (Blu-ray)
Eine erstklassige Dokumentation über die Geschichte Amerikas, die versucht das wahre amerikanisches Gesicht zu zeigen. Die Geschiche muss man kennen, um die Gegenwart richtig wahrnehmen zu können. Denn die Medien zeigen nur das was gezeigt werden soll, medien-luegen.blogspot.de.
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schonungslose Doku-Reihe über die Geschichte Amerikas, 27. April 2014
Von 
Mirco Piatek "MP61381" (Friedrichsdorf) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Eine erstklassige Dokumentation über die Geschichte Amerikas. Ich habe einige der Einzel-Folgen im TV (n-TV) gesehen und war auf die 3 Discs (mit allen 10 Folgen) umfassende Box gespannt.
Es werden einzelne Präsidenten / Ex-Präsidenten und ihre Regierungen, sowie besondere Geschichtsereignisse beleuchtet.
Durch 10 Folgen à 43 Minuten zzgl. eines Interviews mit Oliver Stone und Peter Kuznick kommt die 3er-Box auf insgesamt ~10 Stunden Spielzeit.
Alles in allem interessant aufbereiteter Geschichtsunterricht. Dafür gibt es von mir 5 Sterne!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr, sehr gut. Unbedingt kaufen., 5. Juni 2014
Rezension bezieht sich auf: Oliver Stone's Untold History of the United States [Blu-ray] (Blu-ray)
Das Land der unbegrenzten Möglichkeiten, im wahrsten Sinne des Wortes.
Erschütternde, spannende Dokumentation und Fakten, die man bis heute
so noch nicht im Zusammenhang gesehen hat. Sehr empfehlenswert!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen "Es ist das Schicksal jeder Generation, in einer Welt unter Bedingungen leben zu müssen, die sie nicht geschaffen hat", 21. April 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Oliver Stone's Untold History of the United States [Blu-ray] (Blu-ray)
„Untold History of the United States“ ist eine 10 teilige Dokumentationsreihe von Oliver Stone. Dieser hat sich ja schon des öfteren mit der amerikanischen Geschichte und Politikern beschäftigt (Richard Nixon, JFK - Tatort Dallas).

Oliver Stone erzählt anhand bekannter und weniger bekannter Ereignisse, wie Personen die Geschichte der USA teilweise neu. Er dokumentiert diese dabei nicht nur sondern kritisiert bestimmte Entscheidungen auch sehr offensiv und versucht mögliche alternativen aufzuzeigen.

Das Augenmerk liegt dabei bei jeder Dokumentation auf ein bestimmtes Ereignis wie den daraus resultierenden Ereignissen. In den ersten vier Folgen geht es um den zweiten Weltkrieg wie dessen Folgen u.a. den Beginn des Kalten Krieges und dem Korea Krieg, sowie der Atombombe begonnen von der Entwicklung sowie den Folgen dieser.
In den späteren Folgen geht es um die Allgemeine Entwicklung der amerikanischen Politik (innen wie aussen), dem Krieg in Vietnam, weiteren militärischen Einmischungen wie z.B. in Panama und dem Umgang mit der Sowjetunion und später Russland.
Bei den Personen liegt das Augenmerk natürlich auf die jeweiligen US Präsidenten also von Roosevelt bis Obama aber immer auch Personen die weniger bekannt sind.

Zur kurzen Übersicht über die Blu-Ray und den Folgen.
Man bekommt hier 10 Dokumentationen (ca. 42-43 Minuten) verteilt auf drei Blu-Rays. Auf der ersten Blu-Ray findet man die Folgen 1.4, auf der zweiten die Folgen 5-7 und auf der dritten Blu-Ray die Folgen 8-10.

Zur längeren Übersicht über die Folgen bei der ich etwas ausführlicher auf die Inhalte der jeweiligen Folge eingehe. Bei einer Serie könnte man auch von einem Spoiler sprechen. Ich denke aber bei einer Doku ist es OK.

Die zu lesende Meinung, in der Info zu den einzelnen Folgen ist nicht meine eigene Meinung sondern die Meinung die Oliver Stone in der Doku dem Zuschauer vermitteln will und selber vertritt.

Folge 1: Der zweite Weltkrieg

Zu Beginn der ersten Folge wendet sich Oliver Stone direkt an den Zuschauer und erklärt wieso er diese Doku gemacht hat und was er damit bezweckt. Er erläutert das er hier die amerikanische Geschichte so erzählen will, wie sie noch nie erzählt wurde. Er helfen will sich vorzustellen wie unbekannte Menschen für ihre Überzeugungen litten und bekannte Persönlichkeiten zu entlarven. Und das immer durch Fakten.

Richtig anfangen tut die Doku mit der Entwicklung der Atombombe. Es wird beschrieben wie diese das erste mal getestet wird. Es ist das Ereignis das die USA zur führenden Militärmacht aufsteigen lässt.
Der zweite Weltkrieg wird beleuchtet. Es wird gezeigt und beschrieben wie er begann, in Europa und Japan. Es werden die ersten Schritte dahin beschrieben wie z.B. die Besatzung des Rheinlandes und dazu die schwachen Internationale Reaktionen, die Hitler und die Nazis noch ermutigten. Auch der Bürgerkrieg in Spanien ist Thema. Es werden die Reaktionen der Westmächte wie Stalin gezeigt und wie Europa und die Welt immer mehr in einen Krieg schlittern.

Oliver Stone zeigt auf wie sich das Zweck Bündnis zwischen den USA, Großbritannien und der Sowjetunion entwickelt. Und wie unterschiedlich die USA, die Sowjets und die Engländer zu Beginn noch reagieren. Und blickt auch immer wieder auf die Taten und Reaktionen von Nazi Deutschland wie auch das Japanische Kaiserreich.

Folge 2: Roosevelt, Truman und Wallace

In diese Folge geht es nicht nur um die Ereignisse in Europa und Asien sondern auch um Ereignisse in den USA.

Das Alliierte Bündnis bröckelt und das obwohl sich gerades Roosevelt und Stalin in vielen einig sind. Anders als z.B. Churchill und Stalin. Doch macht Roosevelt in dieser Zeit einen innenpolitischen Fehler. Und innerhalb der USA gibt es auch kritische Stimmen zur englischen Kolonialpolitik.

In den USA stehen zu dieser Zeit wichtige Ereignisse an. Kurz vor den Wahlen wird Theodor Roosevelt wenig überraschen erneut zum Präsidentschaftskandidaten für die Demokraten nominiert. Doch sein Vizepräsident Henry A. Wallace hat diese Unterstützung nicht. Dieser wird erfolgreich verhindert und der bisher vollkommen unbekannte Truman wird nominiert und gewählt. Der Neue Vize Präsident Truman wird 82 Tage später nach dem Tod von Roosevelt auch der neue US Präsident.

Truman wiederum ist gerade zu Beginn alles andere als ein selbstbewusster US Präsident. Ganz anders, er scheint des öfteren überfordert zu sein und hat zum Problem das er in Entscheidungen der Regierung weder einbezogen noch informiert wurde. Sein Verhältnis zu den Sowjets und gerade zu Stalin ist weniger gut als des das bei Roosevelt war. Truman versucht härte zu zeigen und scheitert ein um das andere mal.

Folge 3: Die Bombe

In dieser Folge geht es zentral um die Entwicklung der Atombombe sowie die Auswirkungen die daraus resultieren.

Am 6 August 1945 wird zum ersten mal eine Atombombe abgeworfen. Diese wird auf die japanische Stadt Hiroshima abgeworfen. Bis zu 200.000 Menschen sterben.

3 Monate nach dem Ende der Kampfhandlungen in Europa neigt sich auch der Krieg in Asien dem Ende entgegen. In der Folge wird gezeigt wie die Amerikaner die Japaner verachten. Und sich so das Mitleid für diese in Grenzen hält. Der Krieg zwischen den USA und Japan ist unbeschreiblich verlustreich für beide Seiten. Die Kamikaze Attacken der Japaner schockieren die Amerikaner besonders. Daraus resultiert die Ansicht das eine Einnahme Japans nur mit hohen Verlusten verbunden wäre. Im zweiten Weltkrieg ist die moralische Hemmschwelle immens gesunken. Das wird anhand der Bombardierung vieler Großstädte im zweiten Weltkrieg gezeigt. Wo zuerst nur strategische Ziele bombadiert wurden, werden sie später flächendeckend ausgeweitet. Und so ganze Städte zerstört. So hat man Nazi Deutschland letztendlich u.a. geschlagen. Und man übernimmt diese Strategie auch gegen Japan. Die Atombombe ist nach solchen Luftschlägen die logische Variante.

Im Sommer 1945 bereitet die Sowjetunion ihren Kriegseintritt gegen Japan vor. Die Japaner wiederum müssen so einsehen das der Krieg nicht zu gewinnen ist und so bitten sie darum in Friedensverhandlungen treten zu können. Truman wiederum will Stalin bei der Konferenz in Potsdam über die Entwicklung der Atombombe informieren sowie über den ersten erfolgreichen Test der stattgefunden hat. Zwischen Truman und Stalin wird so aber immer mehr misstrauen gesät. Die Japaner wollen Kapitulieren doch wollen sie das ihr Kaiser unangetastet bleibt also die Bedingungen verhandelt werden, was man in Washington weiterhin ablehnt. Truman entscheidet sich so die Bombe einzusetzen.

Der Krieg wird aber nicht durch die Bombe beendet sondern dadurch das die Sowjets in den Krieg eingreifen und die Japaner angreifen. Diese verlieren in dieser Schlacht hunderttausende von Menschen. Die Japaner sind dadurch verunsichert und wollen kapitulieren da sie Angst haben das die Sowjets Japan erreichen könnten und den Kaiser absetzen könnten. Truman lässt sich trotzdem für seine Entscheidung feiern.
In den USA und innerhalb der amerikanischen Regierung wird diese Entscheidung aber kontrovers diskutiert. Nur Truman hinterfragt sie nicht. Die Folge ist u.a. der Korea Konflikt.

Henry A. Wallace Wirtschaftsminister unter Truman muss zurück treten nahem er den Umgang mit der Sowjets durch Truman kritisiert hat. Er kandidiert 1948 für das Amt des Präsidenten mit einer dritten, der Progressiven Partei, bekommt aber nur 3% der Stimmen. Danach zieht er sich aus der Politik zurück und stirb 1965. Zum Schluss stellt Oliver Stone die Frage wie vieles wohl verlaufen wäre wenn Wallace und nicht Truman Präsent geworden wäre.

Folge 4: Der Kalte Krieg

Die USA haben den Krieg gewonnen. Und das nicht nur politisch. Sie gelten auch als moralischer Sieger und die amerikanische Wirtschaft wächst doppelt so viel wie vor dem Krieg.

Aber es gibt auch in den USA Negative Stimmen die die Lage in der Welt sehr negativ beschreiben und eine weniger rosige Zukunft thematisieren. Ein neuer britischer Premier verzichtet auf den Glanz der Empires. Und dessen Zerfall ist sowieso nicht mehr aufzuhalten. Gleichzeitig zerbröckelt die Kriegsallianz endgültig da Truman sich mehr auf die britische als auf die Sowjetische Seite schlägt.

Die Blöcke entfremden sich immer mehr. Dem ehemaligen britischen Premier Churchill spielt das in den Karten, da er den britischen Einfluss aufrecht erhalten will. Und die Konfrontation sucht und findet. Der erste Kampf ums Öl in Iran eskaliert beinah.

Im Westen verfestigt sich immer mehr das Bild des bösen Sowjets. Und in Ländern wie z.B. Griechenland kommt es zur Konfrontation mit den Kommunisten. Und beide Seiten mischen sich ein.

Die USA beginnen damit Europa und auch Deutschland und Japan wieder aufzubauen. Der Marshall Plan. In Moskau ist man beunruhigt. In der Tschechoslowakei kommt es zu weiteren Konfrontationen. Der Kalte Krieg ist endgültig voll im Gange. Der Aufbau Westdeutschlands schreitet voran und die Teilung Deutschlands wird vorerst endgültig. 1949 wird die Nato gegründet. Truman schafft es 1948 wiedergewählt zu werden. Und wird das Amt 4 Jahre später so unbeliebt verlassen wie es nur nicht George W. Bush ebenfalls geschafft hat. Auch die Sowjets schaffen es die Atombombe zu bauen und 1949 wird China Kommunistisch. 1950 beginnt der Korea Krieg mit den Einmarsch der Nordkoreaner in Südkorea. Truman schickt US Truppen die zusammen mit südkoranischen Truppen gegen den Norden kämpfen.

Oliver Stone versucht zu zeigen wieso und wie der Kalte Krieg entstand und wie alle Seiten eine Schuld daran zu tragen hatten.

Folge 5: Die Fünfziger Jahre: Eisenhower und die Bombe

In dieser Folge geht es u.a. um die Anfänge der Präsidentschaft von Eisenhower. Stalin stirbt und die neue russische Regierung will die Beziehung zum kapitalistischen Westen verbessern. Gleichzeitig geht es um die Nukleare Gefahr die durchaus erkannt aber nicht gebannt werden kann sowie dem Krieg in Korea und den fortschreitenden Kalten Krieg. Auch die McCarthy Ära in den USA der 50er Jahre wo auf Kommunisten in Amerika Jagd gemacht und Misstrauen gesät wurde wird thematisiert. Auch wird hier aufgezeigt wie diese Jagd bestimmte politische und gesellschaftliche Instrumente in den USA bis heute geschädigt haben. Gezeigt wird hier auch wie aus dem Hoffnungsträger Eisenhower der Kalte Krieger Eisenhower wurde.

Folge 6: JFK

Zu Beginn dieser Folge wird kurz der Wahlkampf zwischen John F. Kennedy und Richard Nixon thematisiert.

Danach wird die Präsidentschaft von Kennedy thematisiert. Dabei werden auch die Entscheidungen und das Verhalten bestimmter Mitglieder seines Kabinetts wie z.B. Verteidigungsminister Mc Namara thematisiert / hinterfragt. Die Kuba Krise ist Thema und wird sehr ausführlich angesprochen. Es wird gezeigt wie das Scheitern in Kuba die Außenpolitik Kennedys veränderte. Beim Treffen zwischen Kennedy und Chruschtschow in Wien wird auch die Lage in Deutschland und besonders Berlin zum Thema. Es wird gezeigt wie die Atomare Gefahr die Politik wie die Gesellschaft in den USA veränderte und wie Personen mit verschiedenen Ansichten innerhalb der US Regierung um eine gemeinsame Linie ringen. Das Thema Kuba ist dabei immer Präsent. Auch wie in der vorherigen Folge wird der Vietnam Krieg und seine Anfänge nochmals thematisiert. Das Thema Kuba gipfelt in der Kuba Krise die hier sehr ausführlich beleuchtet wird. Gegen Ende der Folge wird eine Veränderung bei Kennedy in seinen letzten Monaten gezeigt. Dabei wird angesprochen das Kennedy anscheinend dabei war seine und die amerikanische Politik im Allgemeinen zu hinterfragen und umzudenken und den kalten Krieg und die Aggressionen beenden zu wollen. Er war sogar bereit Castro persönlich zu treffen. Er wollte die Beziehungen zu den Sowjets stabilisieren.

John F. Kennedy wurde kurze Zeit später in Dallas erschossen. Oliver Stone wird hier sehr direkt und zeigt das nicht nur er Zweifel an der offiziellen Theorie hat. Und das Kennedy sich genug Feinde gemacht hat.

Folge 7: Johnson, Nixon und Vietnam

In dieser Folge wird gezeigt wie schnell Jonsson nach seiner Vereidigung die Beschwichtigung Politik von Kennedy änderte. Diktaturen wurden wieder unterstützt, die Demokratien in Lateinamerika fallen mit amerikanischer Hilfe und ein ende des Vietnam Kriegs ist in weiter Ferne. Johnson kommt dabei sehr schlecht weg. Auch in Griechenland kommt das Militär an die Macht und ein CIA Agent wird hier Ministerpräsident. Es wird gezeigt das sich Johnson als Man des Friedens präsentierte und doch ganz anders handelte. Neben dem Vietnam Krieg werden aber auch innere Unruhen in den USA thematisiert. Nachdem Jonson nach viel Kritik gerade am Vietnam Krieg und sinkender Beliebtheitswerte erklärt nicht für eine 2. Amtszeit zu kandidieren macht das die USA für viele führerlos. Die Anti Kriegs Bewegungen in den USA werden auch thematisiert gerade auch wie sie bekämpft werden. Hier werden auch die Figuren Hoover, Martin Luther King und McNamara näher beleuchtet. Danach wird gezeigt wie Bobby Kennedy bei den Vorwahlen der Demokraten kandidiert und ermordet wird. In vielen Ländern u.a. auch den USA kommt es zu Unruhen die auch gewaltsam niedergeschlagen werden.

Nixon wird in dieser Situation nur mit einer knappen Mehrheit zum Präsidenten gewählt. Seine Präsidentschaft wird auch sehr kritisch thematisiert. Diese dreht sich größtenteils um den Vietnam Krieg und dem übermäßigen harten Vorgehen der US Soldaten dort.

Folge 8: Reagan und Gorbatschow

In dieser Folge geht es allein um die Ära Reagan und wie rechtsgerichtete Kräfte hier die US Politik stark mitbestimmen konnten.

Zu Beginn dieser Folge wird gezeigt wie Nixon liberale Reformen umsetzte und es sich so mit den rechten Flügel seiner Partei verscherzte. Es wird gezeigt das als Folge dessen rechts orientierte Netzwerke begannen sich zu organisieren um ihre Politiker und Ansichten durchzusetzen. Gemäßigte Republikaner werden durch rechte ersetzt. Namen wie Rumsfeld, Cheney, Bush werden das erste mal genannt.
Doch zuerst wird erst eimal Jimmy Carter der neue Präsident. Er möchte die USA verändern, militärische Einsäte verringern und nur wenn unbedingt notwenig einsetzen sowie das moralische ansehen der USA im Ausland wieder stärken. Erfolge werden kurz gezeigt. Doch durch einen Konserativen Aussenpolitischen Berater kehrt auch unter Carter die kalte Krieg Aussen Politik wieder zurück. Carter sich von seinem Berater die Außenpolitik und auch Militär Einsätze diktieren.

Nach Jimmy Carter wird Ronald Reagan US Präsident. Ein Erz konservativer Republikaner. Es wird gezeigt wie unter Reagan die USA sich wieder vermehrt in die Belange verschiedner Länder einmischten und u.a. auch nicht davor zurück schreckten brutale Diktatoren und Regime zu unterstützen. Zusammen mit Oliver North wird ein unglaubliches Geschäft verwirklicht (Wurde auch schon mal bei „American Dad“ thematisiert).

Unter Reagan waren die Beziehungen zwischen den USA und der Sowjetunion nie schlechter. Doch in Moskau verändert sich etwas. Gorbatschow heißt der neue Machthaber im Kreml und dieser erkennt die Realitäten und vollzieht eine Kehrtwende. Auch wenn sich Reagans Sicht nicht groß ändert, verändert sich das Klima unter den beiden Staatsmännern. Die Chance der totalen Atomaren Abrüstung war noch nie so nah und ist doch letztendlich gescheitert. Skandale verhageln Reagan seine letzten beiden Amtsjahre.

Die Namen Barack Obama und Osama Bin Laden fallen hier das erste mal. Und auch Afghanistan ist hier schon Thema. Allerdings führen hier noch die Sowjets hier einen Krieg.

Folge 9: Bush und Clinton

Diese Folge beginnt mit einem Rückblick auf die 80er Jahre.

Kriege und Krisen scheinen zu verschwinden. Die politische Lage beginnt sich zu stabilisieren. Auch Gorbatschow ist ein Teil davon. Er zeigt eine Positive Vision für die Zukunft.

In den USA kämpft George Bush gleichzeitig um das Amt des US Präsidenten. Es wird Bushs und besonders die Vergangenheit seines Vaters beleuchtet. Sowie sein Umfeld das Konservativ und Anti Sowjetisch ist. Es werden die Unterschiede zwischen Gorbatschow und Bush gezeigt. Gorbatschow will Veränderungen und setzt diese teilweise auch schon um. Bush wiederum zögert und zaudert. Der Streit um die Nato Ost Erweiterung wird hier auch kurz angesprochen.
Der Panama, wie Irak Konflikt wird erklärt und thematisiert. Es werden Bushs Versäumnisse hinsichtlich der Beziehungen zu den Sowjets angesprochen.

Mit dem Ende der Sowjetunion ist auch Gorbatschows Ende gekommen. Und Jelzin heißt jetzt der starke Man in Moskau. Und George Bush verliert die Wahlen gegen den Demokraten Bill Clinton. Allerdings schaffen es die Republikaner Clintons Politik wo es nur geht zu torpedieren.

Die USA wie Russland rücken politisch weiter nach Rechts. Es wird gezeigt wie in Russland eine kleine Elite unglaublich Reich wird und das Volk immer weiter verarmt. Es wird gezeigt wie Jelzin die junge Demokratie in Russland beerdigt und die Menschen dazu bringt sich nach den alten Zeiten zu sehnen.

Die USA bekommen es derweil mit einen neuen Feind zu tun. Dem Terroristen Osama Bin Laden.

Nach Bill Clinton soll sein Vize Al Gore folgen doch zieht stattdessen George W. Bush ins Weiße Haus ein. Die Präsidentschaftswahlen sind aber mehr als skandalös. Unglaublich ist es auch wie es Bush gelang seine autoritären Ansichten zu verbergen.

Folge 10: Bush und Obama

Die letzte Folge beginnt mit den Anschlägen am 11. September 2001 und zeigt das Bush und Cheney hier auch eine Chance sahen eine neue Neo Konservative Leitlinie durchzusetzen.

Und es zeigt sich das man noch am selben Tag noch damit begonnen hatte auch den Irak ins Visier zu nehmen. Das Handeln der US Regierung zu dieser Zeit wird sehr kritisch thematisiert. Der Afghanistan Feldzug, die neuen Anti Terror Maßnahmen, die Misshandlung von Gefangenen (u.a. in Guantanamo) es wird gezeigt das die USA zum wiederholten Male jegliche Maße verloren. Und es zeigt sich das die US Regierung anscheinend ganz andere Ziele verfolgte. U.a. einen Einmarsch in den Irak. Doch vor dem Irak Feldzug gibt es Auseinandersetzungen, u.a. mit Frankreich, Deutschland und Russland. Die Bush Regierung tut alles um den Krieg zu rechtfertigen und schreckt auch vor manipulierten Beweisen nicht zurück. Erschreckend ist auch was noch kommen sollte. Der Irak soll nicht das ende sein. Es sollten u.a. Syrien und der Iran folgen. Doch das Debakel im Irak stoppt diese Pläne.

Nach Bush zieht Obama ins Weiße Haus ein. Obama will Veränderungen (Change) und verkörpert ein anderes Amerika. Doch die Mittelschicht schrumpft. Bewegungen wie Ocupie oder die Tea Party Bewegung werden thematisiert. Obama wandelt sich vom Reformer zum Kriegspräsidenten. Bei ihm geht vieles weiter wie bisher. Es wird weiter abgehört und Attentäter werden mithilfe von Drohen gejagt und getötet. Gleichzeitig gelingt es ihm nicht sich bei den Militär durchzusetzen. Obama will die US Truppen in Afghanistan verringern und stockt sie am Ende sogar auf. Die Kriege in Afghanistan und dem Irak werden immer verlustreicher. Aber wenigstens der Irak Krieg endet, wie er begonnen hat mit einer Lüge.

Zum Schluss wird die Lage in Asien beleuchtet. Neben den USA wird China hier immer wichtiger. Und scheut auch die Konflikte mit seinen Nachbarn nicht.

Zum Schluss wendet sich Oliver Stone nochmal an den Zuschauer und versucht ein Resume zu ziehen. Er erklärt das gerade der zweite Weltkrieg entstand weil es nicht gelungen ist Deutschland und Japan in die damalige Globalisierte Welt zu integrieren. Und warnt diesen Fehler mit China zu wiederholen.

Die Geschichte hat gezeigt das die Chance die Welt zu verbessern (Henry Wallace 1944 (wäre beinah Präsident geworden) Kennedy und Chruschtschow, Bush und Gorbatschow und die Wahl von Obama) immer wieder kommt, man muss sie nur endlich mal ergreifen.

Oliver Stone ist mit „Untold History of the United States“ eine informative Dokumentation gelungen in der man auch als politisch wie geschichtlich interessierter Mensch noch eine menge neue Fakten lernen kann.

In einer Rezension gab es den Vorwurf das der Zweite Weltkrieg und / oder Geschehnisse daraus inhaltlich alle zehn Teile der Doku dominieren würden doch ist das falsch. In den ersten Folgen ist es u.a. natürlich ein großes Thema immerhin beschäftigen diese Teile sich mit der Zeit direkt nachdem Ende des zweiten Weltkrieges und Ereignisse oder Entscheidungen können sich hier sogar vor oder während des Krieges gebildet haben und viele folgende Entscheidungen beruhen auf Zusammenhängende Ereignisse dieses Krieges.
In den späteren Teilen, die die 60er, 70er, 80er, 90er und 2000er Jahre abdecken, spielt der zweite Weltkrieg direkt so gut wie keine Rolle mehr (von kurzen Erwähnungen mal abgesehen).
Erst in den beiden letzten Teilen ist es häufiger mal wieder Thema wenn auch kein dominierendes. Man nimmt aber auch hier mehr Bezug oder Vergleicht aktuelle Ereignisse mit Ereignissen oder Entscheidungen von damals.

Oliver Stone ist es gelungen eine unglaublich kritische Dokumentation zu schaffen. Er beschönigt nichts und versucht immer einen kritischen Blick auf die Präsidentschaften, die Präsidenten und deren Entscheidungen zu legen. Er kritisiert den Umgang mit den Sowjets besonders mit Chruschtschow und Gorbatschow. Sowie die vielen unnötigen Kriege (Vietnam, Korea, Panama, Irak und Afghanistan), sowie die allgemein sehr dominierende und aggressive Aussenpolitik der USA. Er zeigt auf das so gut wie alle Präsidenten mächtige Mitarbeiter hatten die es allzu oft für nicht nötig hielten sich an Gesetze zu halten.
Dieser kritische Blick wird besonders bei der Ermordung von JFK deutlich. Hier merkt man einfach der Oliver Stone mit der aktuellen Version der Ereignisse rund um die Ermordung nicht einverstanden ist.

Im englischen Original werden die Texte von Oliver Stone selber gesprochen, in der deutschen Übersetzung ist ein Synchronsprecher zu hören.

Die Dokumentation sind so aufgebaut das sie sich an den jeweiligen Präsidentschaften orientieren. Dabei werden nicht nur die Präsidenten und ihre Entscheidungen thematisiert sondern auch die von engen Mitarbeitern. Regelmäßig wird auch die Rolle der Sowjetunion beleuchtet.

Als Extra gibt es Interview mit Oliver Stone und dem Historiker und Co. Autoren Peter Kuznick zu sehen.

Die Bild und Ton Qualität der Dokus sind sehr gut. Die Blu-Rays lassen sich leicht entnehmen und das Menue ist übersichtlich und einfach gestaltet. Man hat die Auswahl zwischen den Folgen zu wählen oder alle hintereinander anzusehen.
Eine Übersicht über die Folgen findet man auf dem Rücken der Blu-Ray Amaray Hülle, aber nicht den Hinweis welche Folge sich auf welcher Blu-Ray befindet.

Oliver Stone hat hier eine tolle und interessant Doku Reihe geschaffen. Und die kritischste die ich über die USA jeweils gesehen habe. Den Vorwurf er war nicht kritisch genug mit den USA und ihrer Politk kann man ihm hier sicher nicht machen.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sensation!!! auch wenn nicht vollkommen..., 8. August 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Oliver Stone's Untold History of the United States [Blu-ray] (Blu-ray)
Der durchaus für kritische Inszenierungen bekannte Regisseur, Oliver Stone, nimmt sich eines absoluten Tabu-Themas an... Der Wahrheit!... und damit verbunden die Kritik an der Politik und des Systems der USA.

Oliver Stone beweist mit dieser, den USA gegenüber schonungslosen Dokumentation nicht nur Mut, sondern (so scheint es) erleichtert auch sein Gewissen als Bestandteil eines korrupten und fehlgeleitetem Systems und einer menschenverachtenden Regierung/Politik der USA über Jahrzente.

Inhaltlich werden in den 10 Folgen mit je ca. 45 Minuten, angefangen beim 2. Weltkrieg, verschiedene Epochen und Präsidenten begleitet und die Hintergründe über geschichtliche Ereignisse geschildert, die so nicht durch die Medien und das System propagiert werden. Von den wahren Hintergründen des Einsatzes der Atombomben über diverse von den USA geführten Kriege bis hin zu der aktuellen Regierung Obamas.
Interessant ist dabei auch wenn man die aktuellen Geschehnisse betrachtet (Ukraine-Krise; Irak-Aufstand und der Gaza-Streifen), dass diese Dinge nur eine logische Konsequenz aus zuvor gesponnenen Intrigen und politischen Zielen sind.

Als Kritik könnte man Stone auslegen, dass eine gewisse Empathie für andere Nationen zwar vorhanden ist, diese aber nur sehr selektiv dargestellt wird. Aber das reicht nicht für einen Punkteabzug ;-)

Fazit:
Diese Dokumentation ist trotz kleiner Schwächen quasi ein Muss für jeden frei denkenden Menschen, der sich nicht von der medialen Propagandamaschine beherrschen lassen möchte, sondern der Wahrheit ein paar Schritte näher kommen will!
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Oliver Stone's Untold History of the United States [Blu-ray]
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