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Kundenrezensionen

4,2 von 5 Sternen826
4,2 von 5 Sternen
Format: Kindle Edition|Ändern
Preis:12,99 €
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am 4. Oktober 2013
Während Jojo Moyes erster Bestseller Ein ganzes halbes Jahr die Leserschaft teilweise polarisiert hat (einige fühlten sich von der Geschichte kaum berührt, zu stark an Ziemlich beste Freunde erinnert oder waren "geschockt", weil sie etwas anderes erwartet haben), eröffnet uns die Autorin mit ihrem "Zweitlingswerk" Eine Handvoll Worte einen weitaus philosophischeren Horizont, der zweifelsohne von jeder Leserin und jedem Leser erblickt werden sollte!

Inhalt:
Das Buch handelt von zwei Geschichten: Ellie (in der Gegenwart) ist Journalistin und findet bei der Räumung des Archivs einen heimlichen Briefverkehr aus den 60er Jahren, der von der wohlhabenden Jenny mit einem liebevollen Unbekannten stammt. Jenny ist (so erfahren wir aus einem Zeitsprung in die Vergangenheit) bei einem Autounfall am Kopf schwer verletzt worden und beginnt sich nach und nach, wieder an ihre "Rolle" als vermögende Gattin und "perfekte Hausfrau" zu erinnern. Obwohl ihr alle Freundinnen versichern, dass sie vor dem Unfall "die glücklichste Ehefrau" und die "beste Gastgeberin" gewesen sei, fällt Jenny erstmals auf, wie oberflächlich ihr Leben in all dem Prunk doch eigentlich ist. Gekettet an die Seite eines besitzergreifenden Gatten und gefangen im goldenen Käfig der Ehe sehnt sich Jenny nach der Liebe zu einem Mann, der sie auf Händen trägt und sie so liebt, wie sie es verdient hat. Und findet irgendwann, in einem ihrer geheimen Verstecke, den Brief eines liebevollen Unbekannten, der zwar einst an sie adressiert war, an welchen sie sich aber nicht mehr erinnern kann ...
Da Ellie (die Journalistin) unter Zugzwang ihrer Chefin auf der Suche nach der "schnellen Story" ist, beschliesst sie kurzerhand, über diesen Briefverkehr zwischen Jenny und dem unbekannten Liebhaber zu recherchieren. Doch je tiefer Ellie gräbt, desto mehr wird sie ergriffen von der Intensität der romantischen Liebe, die diese zwei Menschen einst verband. Und so erkennt Ellie, dass ihre aussichtslose Affäre mit einem verheirateten Mann vielleicht doch nicht die wahre Liebe ist, an der sie in ihrem Leben festhalten soll. Obwohl sie das immer geglaubt hat.

Meine Gedanken dazu:
Das Buch wirft viele Fragen nach der Natur der Liebe, der Partnerschaft und der Freundschaft auf, die uns die Autorin mit viel Gefühl vor Augen führt. Wie lange kann man einen Menschen lieben? Wie verlässlich ist die Liebe? Und was tun wir, wenn wir jemanden plötzlich nicht mehr lieben? Wie lange lassen wir uns demütigen oder schlecht behandeln, ehe wir uns eingestehen, dass es keine Liebe sein kann? Und wie befreien wir uns davon? Gibt es wirklich Menschen, die ein Leben lang eine "romantische Liebe" leben, oder scheint das Gras auf der anderen Seite nur immer grüner? Was wiegt eine Freundschaft auf? Und was, wenn eine langjährige Beziehung für eine flüchtige Bekanntschaft auf's Spiel gesetzt wird? Fataler Fehler oder ein erster Schritt in die richtige Richtung? Als Zweites beleuchtet die Geschichte den Aspekt, dass wir die Suche nach unserer grossen Liebe selbst in der Hand haben und keiner von uns im Voraus weiss, ob sie es auch tatsächlich sein und bleiben wird.

Die bildgewaltige Sprache, die guten Dialoge und die vielen Gedankengänge zur Liebe und zur Partnerschaft machen das Buch zu einem einmaligen Leseerlebnis. Einfach wunderschön geschrieben, man kann es gar nicht in Worte fassen! Auch der verzwickte aber clever ausgedachte Aufbau hat mir sehr gut gefallen. Es unterhält den Leser und schafft Spannung, ohne aber kompliziert oder konstruiert zu wirken. Durch die unterschiedlichen Zeitbezüge und Zeitsprünge zwischen den beiden Geschichten schafft Jojo Moyes ein sehr metaphorisches Abbild unserer Handlungsmöglichkeiten: Wenn wir die Chance in der Gegenwart nicht ergreifen, werden wir in Zukunft auf unsere Vergangenheit zurück blicken und vielleicht bedauern, nichts daran geändert zu haben. Die verwobenen Erzählstränge der beiden Schicksale laden dazu ein, Überlegungen von der einen auf die andere Geschichte zu übertragen und verleihen dem Ganzen einen zeitlosen und überdauernden Charakter. Sehr schön ausgedacht!
Auch eine zweite Gegenüberstellung gelingt Jojo Moyes: Der tragische Gegensatz der beiden Geschichten nämlich. Auf der einen Seite haben wir Jenny (1960), gefangen im goldenen Käfig der Ehe. Auf der anderen Seite Ellie (in der Gegenwart), die noch alles vor sich hat. Und obwohl beide Frauen dasjenige haben, was sich die jeweils andere wünschen würde, scheinen dennoch beide unglücklich. Wie kann so etwas sein? Und was ist das Geheimnis einer erfüllten Liebe?

Fazit:
Gerade im Vergleich zu Jojo Moyes erstem Roman bietet Eine Handvoll Worte enorm viel Spielraum für eigene Lebensereignisse, Gedanken und Überlegungen, weshalb jeder von uns die Geschichte auf persönliche Art und Weise "erleben" und "mitschreiben" wird. Liebevoll, schmerzhaft und noch bewegender als der Vorgänger. Egal ob alleinstehend, geschieden, in Partnerschaft, verheiratet, frisch verliebt oder von der Liebe enttäuscht: Das Buch betrifft und berührt uns alle! Eine sehr inspirierende Erfahrung mit vielen schönen, aber auch vielen traurigen Momenten sowie einem großen Finale! Unbedingt lesen!

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Nachtrag vom 21.10.2013:
Ich möchte (angeregt durch den Leserkommentar von Lisa Stagen) ergänzend vielleicht noch erwähnen, dass ich im Unterschied zu vielen anderen Lesern und Leserinnen kein so grosser Fan von Ein ganzes halbes Jahr war und stand mit meiner Drei-Sterne-Rezension damals ziemlich im Regen. Macht ja aber nix, da steh' ich auch zu. Schlussendlich lag es aber wohl einfach an der Natur der Thematik: Entweder man mochte die Story oder eben nicht. Die Fans z.B. konnten kaum genug kriegen von Lou & Will, fanden die Liebesgeschichte eine der Besten seit Langem und lobten die Autorin für das Aufgreifen der totgeschwiegenen Themen "Sterbehilfe" und "Freier Wille." Die stirnrunzelnden Kritiker hingegen fanden die Story zu eindimensional, rügten Moyes dafür, sich absichtlich eines heiklen Themas bedient zu haben und warfen ihr weiter Anlehnungen an Ziemlich beste Freunde vor. Nun denn, über Geschmack lässt sich streiten und das ist auch ganz ok so.

Mich persönlich hat deshalb tierisch gefreut, dass Eine Handvoll Worte so viel "losgelöster" und "themenungebundener" daher kam als der Vorgänger. Die Geschichte polarisiert viel weniger und verleitet die Leserin oder den Leser viel mehr dazu, in sich selbst zu gehen und über sich selbst nachzudenken, anstatt sich über etwas eine Meinung bilden zu müssen. Das mochte ich ganz speziell. Selbstverständlich gibt es auch hier Protagonisten, die einem u.U. missfallen können oder die man nicht so gerne mag. Das macht aber weiter nichts aus, da es über die Handlung hinaus so viele weitere Überlegungen gibt, denen Protagonisten, Sprache, Übersetzung oder Handlungsaufbau recht wenig anhaben können. Man könnte jetzt zwar argumentieren, dass das auch bei Ein ganzes halbes Jahr so war. Im Unterschied dazu wird man dort aber stärker zu einer Stellungsnahme gedrängt: Entweder, man anerkennt und akzeptiert Wills Entscheidung oder eben nicht. Dementsprechend fielen halt auch die Meinungen über das Buch aus, was eigentlich sehr schade ist, da die Kritik am Buch dann irgendwie ungerechtfertigt und politisch wird.

Bei Eine Handvoll Worte gibt es in diesem Sinne also kein "richtig" oder "falsch", oder ein "find ich auch" oder "find ich nicht." Es gibt höchstens ein "Stimmt, das ist bei mir auch so!" oder ein "Wie wahr! Diese Erfahrung musste ich auch machen!" Die einzige Kritik, die man hier also anbringen kann, ist dann wohl die Kritik an seinem eigenen Leben, wenn einem etwas aus der Geschichte bekannt vorkommt oder man etwas anders gemacht hätte.

Ich persönlich mag das.
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am 17. Januar 2015
Jojo Moyes hat ein Händchen für schöne Worte, also ich lese diese Bücher einfach gerne.
Die Geschichte ist wirklich anrührend, aber zwei Dinge haben mich beim Lesen wirklich gestört. Zum einen, dass die Geschichte in den Zeiten hin und her springt. Man muß immer erst ein paar Zeilen lesen, um rauszukreigen, in welcher Zeit wir gerade sind und teilweise auch bei welcher Person. Wenn dann wenigstens die Zeit drüber gestanden hätte...und dann am jeden Kapitelanfang die ja "Handvoll Worte" - eben die kleinen Liebesbriefe, -mails oder auch Klagewörter von irgendwelchen Personen. Die haben mich mehr irrettiert, als dass ich sie nett fand...
Ansonsten sehr lesenswert, wenn man es ein wenig kitschig mag...:-)

Nun noch zum Thema Kindle-Edition, wobei ich jetzt gar nicht weiß, ob diese Kritik hier bei diesem Buch berechtigt ist, oder ob es eine Kindle-Kritik sein müßte.
Mich stört es grundsätzlich, dass man beim Öffnen eines Buches direkt am Anfang der Geschichte landet, ich möchte erstmal das Cover sehen. Ich komme da ja auch schnell hin, aber ich würde es schöner finden, wenn es automatisch passieren würde.
Ich hatte mal ein Kindlebuch, dass mir unten immer angezeigt hat, auf welcher Seite ich bin und wieviel Prozent ich noch zu Lesen habe. Das finde ich nett. Dort wurde mir sogar angzeigt, wieviele Minuten ich noch ca. für das Kapitel brauche.
Bei diesem Buch und auch den meisten anderen Kindle-Büchern habe ich keine Möglichkeit zu checken, wo ich genau bin. Manchmal hört man auf zu lesen und stellt beim nächsten mal fest, dass es nur noch 3 Seiten gewesen wären bis zum Kapitelende. Das hätte amn den Tag vorher auch noch lesen können.....
Vielleicht gibt es ja auch eine Möglichkeit, diese Infos in Voreinstellungen des Kindles einzustellen? Gefunden habe ich es nicht.
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am 6. Juli 2014
Nach „Ein ganzes halbes Jahr“ musste ich unbedingt auch den nächsten Roman „Eine Handvoll Worte“ lesen, denn die Leseprobe und auch der Klappentext haben mich bereits sehr gefesselt.
Und ich wurde nicht enttäuscht: Wieder einmal ein wundervoller Roman von Jojo Moyes!
Ich habe ein bisschen gebraucht, um in diese neue Erzählweise rein zu finden, da sie doch sehr viel zwischen den Zeiten springt, aber auch das ist es, was das Buch ausmacht. Es sind so viele Geschehnisse miteinander verwoben, dass man den Überblick behalten muss und gleichzeitig baut sie so auch viel Spannung auf, in dem sie uns immer nur häppchenweise einen Blick in die Vergangenheit gewährt.
Doch immer schafft sie es, dass ich mich mit den beiden Hauptcharakteren Jennifer und Ellie identifizieren und ihre Handlungen nachvollziehen kann.
Die Einführung jedes Kapitels mit den Briefen ist ebenfalls eine gelungene Idee. Die wenigen Zeilen habe ich gerne gelesen und mich oft gefragt, was wohl der Hintergrund dazu sein mag. Und die Liebesbriefe in der Geschichte stachen einem mitten ins Herz.
Wieder mal ein Buch, das zum Nachdenken anregt und doch eine sehr schöne und herzzerreißende Liebesgeschichte erzählt, die ich unbedingt verfolgen musste.
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am 23. Oktober 2013
Inhalt

Im Jahr 2003 findet die Journalistin Ellie Haworth einen jahrzentealten Brief im Archiv der Zeitung für die sie arbeitet.
In diesem Brief bittet ein Mann eine Frau, ihren Ehemann zu verlassen, für ihn alles aufzugeben und mit ihm nach New York zu gehen.

Ellie fühlt sich davon sofort angesprochen, denn auch sie liebt einen verheirateten Mann. Also begibt sie sich auf die Suche nach der Empfängerin des Briefes und natürlich auch nach dem Schreiber. Sie möchte herausfinden wie es mit der Liebe der Beiden weitergegangen ist.

Dabei erfährt sie so einiges über eine tragische Liebesgeschichte, die sie tief berührt.

Meine Meinung

"Eine Handvoll Worte" stand schon auf meiner Wunschliste, seit ich "Ein ganzes halbes Jahr" gelesen habe.
Im Gegensatz zu der ziemlich gängigen Annahme, ist dieser Roman nicht nach "Ein ganzes halbes Jahr" entstanden und im englischsprachigen Raum veröffentlicht worden, sondern davor und zwar schon 2010.

Natürlich sind die Erwartungen an einen Roman wie diesen hoch, wenn man von dem davor so begeistert war wie ich. Voller Freude habe ich das Buch vorbestellt und auch zügig mit dem Lesen begonnen und mich erstmal unglaublich enttäuscht durch das erste Drittel gequält. Die Story war zäh, irgendwie nichtssagend und konnte nicht fesseln oder begeistern.

Ich hatte schon fast mit dem Roman abgeschlossen, als sich das Blatt endlich gewendet hat. Es ist mir nicht mal möglich zu benennen was sich verändert hat, aber auf einmal wurde die Story interessanter, das Lesen fiel leichter und ich konnte ihr endlich etwas abgewinnen.

Dieser Roman ist generell nicht zu vergleichen mit "Ein ganzes halbes Jahr". Mir fehlte das gewisse Etwas, das den Roman zu etwas ganz besonderem macht und habe hier nur eine "normale" Liebesgeschichte vorgefunden, die sich nicht wirklich von anderen abhebt.
Dennoch hat die Autorin sehr interessante Charaktere geschaffen, die es vermögen zu berühren und in dieser Geschichte lebendig zu werden und genau das ist es, was diese Story für mich "gerettet" hat.
Das Ende mag ich wirklich sehr. Es ist ausgesprochen hoffnungsvoll und menschlich und hinterlässt beim Leser ein gutes Gefühl.

Insgesamt war "Eine Handvoll Worte" enttäuschend, was nicht zuletzt auf meine Erwartungen zurückzuführen ist, aber dennoch auch gelungen. Wer über den schleppenden Einstieg hinwegkommt, der wird so manche kleine Überraschung erleben und die ihn doch noch mit der Story versöhnt.

Von mir gibt es 3 von 5 Sternen.
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am 16. April 2016
Das Buch hatte ich schon vor einem Jahr einmal angefangen und dann wieder mittendrin aufgehört. Erst als es mir jetzt durch Zufall wieder in die Hände fiel und ich mehr Zeit zum Lesen habe, habe ich mich wieder daran gemacht. Der Anfang des Romans ist zugegebenermaßen etwas lahm. Man braucht länger, um sich einzufinden oder Interesse an der Handlung zu entwickeln. Aber dann kommt der Moment, wenn die Geschichte anfängt, einen zu packen. Dazu kommen einige Wendungen und Überraschungen und man möchte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Die gefühlvollen Briefe und die Liebesgeschichte aus den sechziger Jahren berühren sehr. Gleichzeitig sieht man den großen Kontrast zu SMS und E-Mails in der Zeit Anfang dieses Jahrtausends. Das Buch hat eine sehr fesselnde Konstruktion und lohnt sich unbedingt, durchzuhalten. Es ist sehr gefühlvoll, das müsste man schon mögen, aber es gibt einem auch viel zum Denken und ist weit mehr als schnulzig oder kitschig. Und - es ist wirklich eine ganz andere Geschichte als Moyes' erster Bestseller, das einzig andere Buch, das ich von der Autorin bisher kenne. Ich würde aber mehr von ihr lesen und empfehle dieses Buch hier sehr.
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am 29. Juli 2014
Dieses Buch startet leider sehr langweilig.
Es geht hier in erster Linie um Jennifer, die bei einem Unfall ihr Gedächtnis verloren hat und nur schwer wieder in ihr Leben zurückfindet. Parallel dazu wird Jennifers Affäre mit Antony beschrieben, die einige Zeit vor dem Unfall begann. Dies geschieht recht gleichmässig immer im Wechsel, ein Kapitel nach dem Unfall, dann wieder eins, das vor dem Unfall spielt. Warum hier einige Leser mit den "Zeitsprüngen" überfordert sind, kann ich nicht verstehen. Teilweise weiß man auf der ersten halben Seite eines Kapitels auch nicht unbedingt, aus wessen Sicht die Ereignisse grade beschrieben werden, aber grade das fand ich eigentlich ganz spannend. Und ein bisschen Anspruch darf doch selbst eine Liebensgeschichte haben, oder nicht? Leider ziehen sich diese Ereignisse aber über 200 Seiten hinweg und es ist wirklich sehr langatmig beschrieben, so dass ich das Buch schon fast abbrechen wollte.
Dann aber kommt plötzlich Schwung in die Geschichte, die Story gewinnt an Tempo und baut auch eine Gewisse Spannung auf, die den Leser immer mal wieder mit überraschenden Entwicklungen konfrontiert.
Nun werden auch größere Zeitsprünge gemacht, die Handlung ein paar Jahre nach hinten verlegt. Etwa im letzten Drittel des Buches taucht dann auch die zweite Protagonistin, Ellie wieder auf, die ganz am Amfamg des Buches einen kurzen Auftritt hatte. Auch bei ihr dreht sich alles um die Liebe und die beiden Liebesgeschichten werden schließlich miteinander verbunden.
Rückblickend hat mir das Buch ganz gut gefallen, dennoch kann ich leider nicht mehr als 3 Sterne geben weil:
- die Story bis Seite 200 sehr langweilig ist (und das ist immerhin mehr als ein Drittel des Buches)
- die Liebesbriefe auf mich nicht sehr einfallsreich und wenig berührend wirken
- beide Geschichten letztlich doch nur einfache und nicht sehr außergewöhnliche Liebesgeschichten sind
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am 10. Februar 2014
Nachdem ich "Ein ganzes halbes Jahr" regelrecht verschlungen hatte, war ich sehr gespannt auf das zweite Buch der Autorin. Ich hatte trotz mancher Kritik an dem Buch dennoch hohe Erwartungen. Leider wurden diese nicht ganz erfüllt. Es gibt sozusagen zwei Geschichten in dem Buch. Einmal die Geschichte rund um Jennifer Stirling, diese spielt in den 60-er Jahren. Für die Geschichte würde ich dem Buch vier Sterne geben. Ich konnte mich gut in Jennifer, ihre Gefühlswelt und ihr Leben hineinversetzen. Aber dann gibt es noch die Geschichte um Ellie Haworth, die im Hier und Heute spielt. Diese hat mir weniger gefallen. Sie wurde mir mit den Seiten auch nicht sympathischer. Im Gegenteil. In ihrem Leben gibt es dann auch wieder zwei Männer und jede Menge Probleme... mich hat die Figur Ellie eher gestört muss ich sagen. Wie beide zusammenhängen, davon möchte ich noch gar nicht zu viel verraten. Das könnt ihr selber lesen. Was mich auch eher störte, waren die meiner Meinung nach unnötigen Liebesbriefe/sms/mails zu Beginn jedes Kapitels, in ein halbes Herz hineingeschrieben. Bei 26 Kapiteln also 26 dieser Briefe. Mich interessierten sie nicht, ich habe sie mit Fortschreiten der Seiten einfach überblättert. Ich möchte meine Worte zu dem Buch nun allerdings nicht zu negativ klingen lassen. Ich habe es trotz allem gerne gelesen und vergebe 3,5 von 5 Sternen.
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TOP 1000 REZENSENTam 21. Februar 2014
Die Autorin versteht es, ihrer an sich ziemlich kitschig-altmodischen Liebesgeschichte durch Zeitsprünge , die sie einbaut, Leben einzuhauchen. Die Art der Geschichte ist einem nicht fremd, so etwas hat man schon 100 mal gelesen, so etwas hat man auch schon selber erlebt - sowohl aus Jennifers als auch aus Ellies Sicht - insofern erzählt Jojo Moyes also nichts wirklich Neues oder Spektakuläres. Aber sie versteht ihr Geschäft, sie erzählt anrührend und vermag es, ihre Protagonisten sympathisch zu zeichnen.
Die Zeitsprünge halten die Story einerseits zwar am Laufen, andererseits sind sie auch etwas irritierend, und es empfiehlt sich, das Buch in einem Rutsch durchzulesen oder zumindest nicht allzu lange Pausen zwischen den einzelnen Lesephasen einzulegen, denn sonst verliert man - trotz der eigentlich vorhersehbaren Story - relativ schnell den Faden.
Für 4 Sterne reicht die Geschichte meiner Meinung nach nicht ganz - trotz Jojo Moyes wirklich sympathischer Art, zu schreiben. Mir persönlich ist der Plot durch zu viele Zufälle und Verluste und auch durch zu viele künstliche Verzögerungen etwas zu aufgebläht, und das kann - so finde ich jedenfalls - nicht ganz darüber hinwegtäuschen, dass die Autorin letzten Endes halt doch nur eine relativ einfache und recht vorhersehbare Herz-Schmerz-Story erzählt.
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am 4. Januar 2015
Nachdem ich vor kurzem das Buch "Ein ganzes halbes Jahr" gelesen habe und davon restlos begeistert bin, dachte ich, dass "Eine Handvoll Worte" ebenfalls ein gutes Buch sei. Das fand ich dann aber überhaupt nicht. Schon zu Anfang fand ich das Buch vewirrend. Es macht sehr viele Zeitsprünge und Ortssprünge. Die Atmosphäre der besseren Gesellschaft der 50er/60er Jahre hat mich ziemlich runtergezogen. Die Geschichte fand ich an den Haaren herbeigezogen. Schade, ich hatte mir viel mehr von diesem Buch erhofft und kann kaum glauben, dass es von der selben Autorin ist.
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am 1. Juni 2015
Ich hatte vor diesem Buch schon zwei Bücher von Jojo Moyes gelesen (Ein ganzes halbes Jahr und Weit weg und
ganz nah), die mir sehr gut gefallen haben. Aufgrund der auch für dieses Buch guten Rezensionen habe ich es gekauft. Es las sich für mich leider sehr schleppend, oft hatte ich gar keine Lust weiterzulesen. Zum Ende hin wurde es besser, aber die ersten beiden Drittel waren eher enttäuschend. Ich habe den Kauf (12,99 als E-Book) bereut.
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