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366 von 397 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unser Leben im Spiegel betrachtet
Während Jojo Moyes erster Bestseller Ein ganzes halbes Jahr die Leserschaft teilweise polarisiert hat (einige fühlten sich von der Geschichte kaum berührt, zu stark an Ziemlich beste Freunde erinnert oder waren "geschockt", weil sie etwas anderes erwartet haben), eröffnet uns die Autorin mit ihrem "Zweitlingswerk" Eine Handvoll Worte einen weitaus...
Vor 18 Monaten von Mephitidas veröffentlicht

versus
93 von 108 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Schleppender Anfang, versöhnliches Finale
Inhalt

Im Jahr 2003 findet die Journalistin Ellie Haworth einen jahrzentealten Brief im Archiv der Zeitung für die sie arbeitet.
In diesem Brief bittet ein Mann eine Frau, ihren Ehemann zu verlassen, für ihn alles aufzugeben und mit ihm nach New York zu gehen.

Ellie fühlt sich davon sofort angesprochen, denn auch sie liebt einen...
Vor 18 Monaten von GlamourGirl80 veröffentlicht


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366 von 397 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unser Leben im Spiegel betrachtet, 4. Oktober 2013
Von 
Mephitidas - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Eine Handvoll Worte (Broschiert)
Während Jojo Moyes erster Bestseller Ein ganzes halbes Jahr die Leserschaft teilweise polarisiert hat (einige fühlten sich von der Geschichte kaum berührt, zu stark an Ziemlich beste Freunde erinnert oder waren "geschockt", weil sie etwas anderes erwartet haben), eröffnet uns die Autorin mit ihrem "Zweitlingswerk" Eine Handvoll Worte einen weitaus philosophischeren Horizont, der zweifelsohne von jeder Leserin und jedem Leser erblickt werden sollte!

Inhalt:
Das Buch handelt von zwei Geschichten: Ellie (in der Gegenwart) ist Journalistin und findet bei der Räumung des Archivs einen heimlichen Briefverkehr aus den 60er Jahren, der von der wohlhabenden Jenny mit einem liebevollen Unbekannten stammt. Jenny ist (so erfahren wir aus einem Zeitsprung in die Vergangenheit) bei einem Autounfall am Kopf schwer verletzt worden und beginnt sich nach und nach, wieder an ihre "Rolle" als vermögende Gattin und "perfekte Hausfrau" zu erinnern. Obwohl ihr alle Freundinnen versichern, dass sie vor dem Unfall "die glücklichste Ehefrau" und die "beste Gastgeberin" gewesen sei, fällt Jenny erstmals auf, wie oberflächlich ihr Leben in all dem Prunk doch eigentlich ist. Gekettet an die Seite eines besitzergreifenden Gatten und gefangen im goldenen Käfig der Ehe sehnt sich Jenny nach der Liebe zu einem Mann, der sie auf Händen trägt und sie so liebt, wie sie es verdient hat. Und findet irgendwann, in einem ihrer geheimen Verstecke, den Brief eines liebevollen Unbekannten, der zwar einst an sie adressiert war, an welchen sie sich aber nicht mehr erinnern kann ...
Da Ellie (die Journalistin) unter Zugzwang ihrer Chefin auf der Suche nach der "schnellen Story" ist, beschliesst sie kurzerhand, über diesen Briefverkehr zwischen Jenny und dem unbekannten Liebhaber zu recherchieren. Doch je tiefer Ellie gräbt, desto mehr wird sie ergriffen von der Intensität der romantischen Liebe, die diese zwei Menschen einst verband. Und so erkennt Ellie, dass ihre aussichtslose Affäre mit einem verheirateten Mann vielleicht doch nicht die wahre Liebe ist, an der sie in ihrem Leben festhalten soll. Obwohl sie das immer geglaubt hat.

Meine Gedanken dazu:
Das Buch wirft viele Fragen nach der Natur der Liebe, der Partnerschaft und der Freundschaft auf, die uns die Autorin mit viel Gefühl vor Augen führt. Wie lange kann man einen Menschen lieben? Wie verlässlich ist die Liebe? Und was tun wir, wenn wir jemanden plötzlich nicht mehr lieben? Wie lange lassen wir uns demütigen oder schlecht behandeln, ehe wir uns eingestehen, dass es keine Liebe sein kann? Und wie befreien wir uns davon? Gibt es wirklich Menschen, die ein Leben lang eine "romantische Liebe" leben, oder scheint das Gras auf der anderen Seite nur immer grüner? Was wiegt eine Freundschaft auf? Und was, wenn eine langjährige Beziehung für eine flüchtige Bekanntschaft auf's Spiel gesetzt wird? Fataler Fehler oder ein erster Schritt in die richtige Richtung? Als Zweites beleuchtet die Geschichte den Aspekt, dass wir die Suche nach unserer grossen Liebe selbst in der Hand haben und keiner von uns im Voraus weiss, ob sie es auch tatsächlich sein und bleiben wird.

Die bildgewaltige Sprache, die guten Dialoge und die vielen Gedankengänge zur Liebe und zur Partnerschaft machen das Buch zu einem einmaligen Leseerlebnis. Einfach wunderschön geschrieben, man kann es gar nicht in Worte fassen! Auch der verzwickte aber clever ausgedachte Aufbau hat mir sehr gut gefallen. Es unterhält den Leser und schafft Spannung, ohne aber kompliziert oder konstruiert zu wirken. Durch die unterschiedlichen Zeitbezüge und Zeitsprünge zwischen den beiden Geschichten schafft Jojo Moyes ein sehr metaphorisches Abbild unserer Handlungsmöglichkeiten: Wenn wir die Chance in der Gegenwart nicht ergreifen, werden wir in Zukunft auf unsere Vergangenheit zurück blicken und vielleicht bedauern, nichts daran geändert zu haben. Die verwobenen Erzählstränge der beiden Schicksale laden dazu ein, Überlegungen von der einen auf die andere Geschichte zu übertragen und verleihen dem Ganzen einen zeitlosen und überdauernden Charakter. Sehr schön ausgedacht!
Auch eine zweite Gegenüberstellung gelingt Jojo Moyes: Der tragische Gegensatz der beiden Geschichten nämlich. Auf der einen Seite haben wir Jenny (1960), gefangen im goldenen Käfig der Ehe. Auf der anderen Seite Ellie (in der Gegenwart), die noch alles vor sich hat. Und obwohl beide Frauen dasjenige haben, was sich die jeweils andere wünschen würde, scheinen dennoch beide unglücklich. Wie kann so etwas sein? Und was ist das Geheimnis einer erfüllten Liebe?

Fazit:
Gerade im Vergleich zu Jojo Moyes erstem Roman bietet Eine Handvoll Worte enorm viel Spielraum für eigene Lebensereignisse, Gedanken und Überlegungen, weshalb jeder von uns die Geschichte auf persönliche Art und Weise "erleben" und "mitschreiben" wird. Liebevoll, schmerzhaft und noch bewegender als der Vorgänger. Egal ob alleinstehend, geschieden, in Partnerschaft, verheiratet, frisch verliebt oder von der Liebe enttäuscht: Das Buch betrifft und berührt uns alle! Eine sehr inspirierende Erfahrung mit vielen schönen, aber auch vielen traurigen Momenten sowie einem großen Finale! Unbedingt lesen!

*******************************

Nachtrag vom 21.10.2013:
Ich möchte (angeregt durch den Leserkommentar von Lisa Stagen) ergänzend vielleicht noch erwähnen, dass ich im Unterschied zu vielen anderen Lesern und Leserinnen kein so grosser Fan von Ein ganzes halbes Jahr war und stand mit meiner Drei-Sterne-Rezension damals ziemlich im Regen. Macht ja aber nix, da steh' ich auch zu. Schlussendlich lag es aber wohl einfach an der Natur der Thematik: Entweder man mochte die Story oder eben nicht. Die Fans z.B. konnten kaum genug kriegen von Lou & Will, fanden die Liebesgeschichte eine der Besten seit Langem und lobten die Autorin für das Aufgreifen der totgeschwiegenen Themen "Sterbehilfe" und "Freier Wille." Die stirnrunzelnden Kritiker hingegen fanden die Story zu eindimensional, rügten Moyes dafür, sich absichtlich eines heiklen Themas bedient zu haben und warfen ihr weiter Anlehnungen an Ziemlich beste Freunde vor. Nun denn, über Geschmack lässt sich streiten und das ist auch ganz ok so.

Mich persönlich hat deshalb tierisch gefreut, dass Eine Handvoll Worte so viel "losgelöster" und "themenungebundener" daher kam als der Vorgänger. Die Geschichte polarisiert viel weniger und verleitet die Leserin oder den Leser viel mehr dazu, in sich selbst zu gehen und über sich selbst nachzudenken, anstatt sich über etwas eine Meinung bilden zu müssen. Das mochte ich ganz speziell. Selbstverständlich gibt es auch hier Protagonisten, die einem u.U. missfallen können oder die man nicht so gerne mag. Das macht aber weiter nichts aus, da es über die Handlung hinaus so viele weitere Überlegungen gibt, denen Protagonisten, Sprache, Übersetzung oder Handlungsaufbau recht wenig anhaben können. Man könnte jetzt zwar argumentieren, dass das auch bei Ein ganzes halbes Jahr so war. Im Unterschied dazu wird man dort aber stärker zu einer Stellungsnahme gedrängt: Entweder, man anerkennt und akzeptiert Wills Entscheidung oder eben nicht. Dementsprechend fielen halt auch die Meinungen über das Buch aus, was eigentlich sehr schade ist, da die Kritik am Buch dann irgendwie ungerechtfertigt und politisch wird.

Bei Eine Handvoll Worte gibt es in diesem Sinne also kein "richtig" oder "falsch", oder ein "find ich auch" oder "find ich nicht." Es gibt höchstens ein "Stimmt, das ist bei mir auch so!" oder ein "Wie wahr! Diese Erfahrung musste ich auch machen!" Die einzige Kritik, die man hier also anbringen kann, ist dann wohl die Kritik an seinem eigenen Leben, wenn einem etwas aus der Geschichte bekannt vorkommt oder man etwas anders gemacht hätte.

Ich persönlich mag das.
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93 von 108 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Schleppender Anfang, versöhnliches Finale, 23. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Eine Handvoll Worte (Broschiert)
Inhalt

Im Jahr 2003 findet die Journalistin Ellie Haworth einen jahrzentealten Brief im Archiv der Zeitung für die sie arbeitet.
In diesem Brief bittet ein Mann eine Frau, ihren Ehemann zu verlassen, für ihn alles aufzugeben und mit ihm nach New York zu gehen.

Ellie fühlt sich davon sofort angesprochen, denn auch sie liebt einen verheirateten Mann. Also begibt sie sich auf die Suche nach der Empfängerin des Briefes und natürlich auch nach dem Schreiber. Sie möchte herausfinden wie es mit der Liebe der Beiden weitergegangen ist.

Dabei erfährt sie so einiges über eine tragische Liebesgeschichte, die sie tief berührt.

Meine Meinung

"Eine Handvoll Worte" stand schon auf meiner Wunschliste, seit ich "Ein ganzes halbes Jahr" gelesen habe.
Im Gegensatz zu der ziemlich gängigen Annahme, ist dieser Roman nicht nach "Ein ganzes halbes Jahr" entstanden und im englischsprachigen Raum veröffentlicht worden, sondern davor und zwar schon 2010.

Natürlich sind die Erwartungen an einen Roman wie diesen hoch, wenn man von dem davor so begeistert war wie ich. Voller Freude habe ich das Buch vorbestellt und auch zügig mit dem Lesen begonnen und mich erstmal unglaublich enttäuscht durch das erste Drittel gequält. Die Story war zäh, irgendwie nichtssagend und konnte nicht fesseln oder begeistern.

Ich hatte schon fast mit dem Roman abgeschlossen, als sich das Blatt endlich gewendet hat. Es ist mir nicht mal möglich zu benennen was sich verändert hat, aber auf einmal wurde die Story interessanter, das Lesen fiel leichter und ich konnte ihr endlich etwas abgewinnen.

Dieser Roman ist generell nicht zu vergleichen mit "Ein ganzes halbes Jahr". Mir fehlte das gewisse Etwas, das den Roman zu etwas ganz besonderem macht und habe hier nur eine "normale" Liebesgeschichte vorgefunden, die sich nicht wirklich von anderen abhebt.
Dennoch hat die Autorin sehr interessante Charaktere geschaffen, die es vermögen zu berühren und in dieser Geschichte lebendig zu werden und genau das ist es, was diese Story für mich "gerettet" hat.
Das Ende mag ich wirklich sehr. Es ist ausgesprochen hoffnungsvoll und menschlich und hinterlässt beim Leser ein gutes Gefühl.

Insgesamt war "Eine Handvoll Worte" enttäuschend, was nicht zuletzt auf meine Erwartungen zurückzuführen ist, aber dennoch auch gelungen. Wer über den schleppenden Einstieg hinwegkommt, der wird so manche kleine Überraschung erleben und die ihn doch noch mit der Story versöhnt.

Von mir gibt es 3 von 5 Sternen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Liebe zwischen den Zeiten, 13. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Eine Handvoll Worte (Broschiert)
Die Journalistin Ellie hat es geschafft: Sie arbeitet bei einer renormierten Londoner Zeitung und hat einen wundervollen Freund. Dumm nur, dass dieser bereits verheiratet ist und zwei Kinder hat.

Vor über 40 Jahren lebt Jennifer Stirling, die eigentlich ein glückliches Leben an der Seite ihres wohlhabenden Mannes führen müsste. Sie arbeitet nicht und hat auch sonst keine Verpflichtungen einzuhalten. Doch sie kann sich nicht der Sorglosigkeit hingeben - denn ihr Herz gehört einem anderen, der sie bittet, alles für ihn aufzugeben.

Eines Tages fällt Ellie im Zeitungsarchiv ein Brief an eine Frau in die Hände. Der Verfasser, bittet seine Geliebte mit nach New York zu kommen und somit ihren Ehemann zu verlassen. Ellie ist erschüttert und stellt Nachforschungen über die beiden an: Was ist aus der Liebe der beiden Menschen geworden? Bei ihren Untersuchungen begegnet sie Jennifer, die unglückliche Ehefrau von vor 40 Jahren. Sie hat alles verloren - außer einer Handvoll kostbarer Worte...

Meine Meinung:

Nachdem ich Ein ganzes halbes Jahr regelrecht verschlungen habe, musste ich mich natürlich auch an Jojo Moyes' zweites Werk heranwagen, das sie vor ihrem ersten Bestseller veröffentlichte und im Zuge dessen erst jetzt auf Deutsch erschienen war. Auch hier nahm mich wieder einmal der Schreibstil gefangen, der nicht anders als wundervoll beschrieben werden kann. Der Leser wird zuerst mit Ellie bekannt gemacht, einer Journalistin der Londoner Zeitung Nation. Infolge dessen führt die Autorin den Leser an das Problem von Ellie heran - ihre Affäre mit einem erfolgreichen Schriftsteller, der nicht durchblicken lässt, seine Frau und die gemeinsamen Kinder zu verlassen. Mir war Ellie anfangs sehr unsymphatisch, ich weiß nicht genau woran es lag. Vielleicht war es einfach die Art, wie sie sich für diese Affäre gerechtfertigt hat und sich auch von ihren Freundinnen keinen guten Rat hat geben lassen. Jedenfalls habe ich zu Beginn die Handlungsstränge, die von Ellie handelten, schnell gelesen, damit ich mit Jennifers Geschichte weitermachen konnte.

Wie die kurze Inhaltsangabe schon sagt, handelt es sich hierbei um ein zweigeteiltes Buch mit zwei verschiedenen Handlungen, einer in der Vergangenheit und einer in der Gegenwart.

Jennifers Geschichte spielt in der Vergangenheit und der Teil des Buches, der auf sie ausgelegt war, hat mir am besten gefallen. Zu Beginn findet sich Jennifer im Krankenhaus wieder. Sie hat einen Autounfall gehabt und kann sich an nichts mehr erinnern, was davor passiert ist; auch nicht an ihren Mann und ihre alten Freunde. Der Leser findet mit Jennifer gemeinsam heraus, weswegen sie im Krankenhaus erwachte und erkennt, dass es in Jennifers Welt viel mehr um Schein als um Sein geht.

Jennifer war für mich der liebste Charakter in dem gesamten Buch - nebst Anthony natürlich - gerade weil sie so aus der Gesellschaft heraussticht, mit der sie sich normalerweise umgibt und sich ihrem Ehemann gegenüber auflehnt, was für die Zeit damals recht untypisch war. Sie war ein starker und unabhängiger Charakter und war damit definitv runder gestaltet als Ellie, über die man in ihren Abschnitten relativ wenig erfahren hat.

Auch bei diesem Roman von Miss Moyes musste ich öfters das Buch zur Seite legen, damit ich nicht weinen musste. Der Leser verfolgt die ganze Tragik von Anfang bis zum Ende und obwohl er weiß, was geschieht will er es trotzdem nicht wahrhaben. Jennifers Part nimmt den Großteil des Buches ein und sie wächst dem Leser ans Herz während Ellie eher ein wenig außen vor bleibt. Zum Ende hin wird ihr Handlungsstrang noch ein wenig interessanter, da sie endlich Jennifer trifft. Hier wird auch ein wenig mehr über ihren Charakter und ihr Leben klar und der Leser beginnt, auch in ihr eine Persönlichkeit zu sehen und nicht nur einen flachen Charakter ohne Relevanz.

Fazit:

Für mich ist der Roman Eine Handvoll Worte ein würdiger Nachfolger von Ein ganzes halbes Jahr, obgleich er sich mit einer völlig anderen Thematik befasst. Die Themen sind zwar nicht ganz so tiefgründig, aber mindestens genauso interessant wie die aus ihrem Vorgänger. Jennifer wächst einem ans Herz und erkundet gemeinsam mit dem Leser ihre Vergangenheit, was die Spannung deutlich erhöht. Ellie kommt meiner Meinung nach ein wenig zu kurz und wird erst zum Ende hin, wo sie Jennifer trifft, ein wenig interessanter für den Leser. Mit Ellie selbst konnte ich sowieso nicht viel anfangen, daher sei mir dieser kleine Kritikpunkt verziehen. Der Schreibstil ist genauso fesselnd wie in "Ein ganzes halbes Jahr" und selbst wenn es hier vielleicht nicht um solch schwerwiegende Entscheidungen wie Leben oder Tod geht, rührt die Geschichte von Jennifer den Leser zu Tränen und ohne eine Packung Taschentücher lässt sich auch dieses Buch nicht durchstehen. Deswegen gibt es von mir 4 von 5 Sternen für diesen Roman.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Langatmig, 31. August 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Eine Handvoll Worte (Broschiert)
Hatte das Buch aufgrund der guten Rezensionen gekauft . Habe direkt ein weiteres Exemplar für meine Schwester mitbestellt.
Es liest sich seeeehr schleppend. Zeitweise vergeht einem wirklich die Lust am Lesen, da es so langatmig ist.
Für gewöhnlich verschlingen meine Schwester und ich so einen Roman in maximal 1 Woche.
An diesem sitzen wir schon 4 Wochen .
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85 von 105 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wunderschön!, 4. Oktober 2013
Rezension bezieht sich auf: Eine Handvoll Worte (Broschiert)
Nach dem Bestseller "Ein ganzes halbes Jahr" lag die Messlatte für Jojo Moyes bei mir sehr hoch. Sie hat es voll erfüllt!!
Das Buch "Eine handvoll Worte" ist wieder ein sehr schönes, einfach zu lesendes Buch! Es erzählt mehrere Lebensphasen verschiedener Personen in verschiedenen Zeiten, was anfänglich vielleicht etwas irritierend, jedoch nach kurzer Einlesphase alles stimmig ist. In Jojo Moyes Buch geht es im Grunde um die geschriebene Sprache der Liebe - wie schön sie sein kann, jedoch auch falsch gedeutet werden kann. Dies packt sie in eine bzw. zwei wunderschöne schicksalhafte Liebesgeschichten!
Sehr zu empfehlen!!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Schöne Geschichte, 17. Januar 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Eine Handvoll Worte (Kindle Edition)
Jojo Moyes hat ein Händchen für schöne Worte, also ich lese diese Bücher einfach gerne.
Die Geschichte ist wirklich anrührend, aber zwei Dinge haben mich beim Lesen wirklich gestört. Zum einen, dass die Geschichte in den Zeiten hin und her springt. Man muß immer erst ein paar Zeilen lesen, um rauszukreigen, in welcher Zeit wir gerade sind und teilweise auch bei welcher Person. Wenn dann wenigstens die Zeit drüber gestanden hätte...und dann am jeden Kapitelanfang die ja "Handvoll Worte" - eben die kleinen Liebesbriefe, -mails oder auch Klagewörter von irgendwelchen Personen. Die haben mich mehr irrettiert, als dass ich sie nett fand...
Ansonsten sehr lesenswert, wenn man es ein wenig kitschig mag...:-)

Nun noch zum Thema Kindle-Edition, wobei ich jetzt gar nicht weiß, ob diese Kritik hier bei diesem Buch berechtigt ist, oder ob es eine Kindle-Kritik sein müßte.
Mich stört es grundsätzlich, dass man beim Öffnen eines Buches direkt am Anfang der Geschichte landet, ich möchte erstmal das Cover sehen. Ich komme da ja auch schnell hin, aber ich würde es schöner finden, wenn es automatisch passieren würde.
Ich hatte mal ein Kindlebuch, dass mir unten immer angezeigt hat, auf welcher Seite ich bin und wieviel Prozent ich noch zu Lesen habe. Das finde ich nett. Dort wurde mir sogar angzeigt, wieviele Minuten ich noch ca. für das Kapitel brauche.
Bei diesem Buch und auch den meisten anderen Kindle-Büchern habe ich keine Möglichkeit zu checken, wo ich genau bin. Manchmal hört man auf zu lesen und stellt beim nächsten mal fest, dass es nur noch 3 Seiten gewesen wären bis zum Kapitelende. Das hätte amn den Tag vorher auch noch lesen können.....
Vielleicht gibt es ja auch eine Möglichkeit, diese Infos in Voreinstellungen des Kindles einzustellen? Gefunden habe ich es nicht.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Schwacher Start, aber dran bleiben lohnt sich, 29. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: Eine Handvoll Worte (Broschiert)
Dieses Buch startet leider sehr langweilig.
Es geht hier in erster Linie um Jennifer, die bei einem Unfall ihr Gedächtnis verloren hat und nur schwer wieder in ihr Leben zurückfindet. Parallel dazu wird Jennifers Affäre mit Antony beschrieben, die einige Zeit vor dem Unfall begann. Dies geschieht recht gleichmässig immer im Wechsel, ein Kapitel nach dem Unfall, dann wieder eins, das vor dem Unfall spielt. Warum hier einige Leser mit den "Zeitsprüngen" überfordert sind, kann ich nicht verstehen. Teilweise weiß man auf der ersten halben Seite eines Kapitels auch nicht unbedingt, aus wessen Sicht die Ereignisse grade beschrieben werden, aber grade das fand ich eigentlich ganz spannend. Und ein bisschen Anspruch darf doch selbst eine Liebensgeschichte haben, oder nicht? Leider ziehen sich diese Ereignisse aber über 200 Seiten hinweg und es ist wirklich sehr langatmig beschrieben, so dass ich das Buch schon fast abbrechen wollte.
Dann aber kommt plötzlich Schwung in die Geschichte, die Story gewinnt an Tempo und baut auch eine Gewisse Spannung auf, die den Leser immer mal wieder mit überraschenden Entwicklungen konfrontiert.
Nun werden auch größere Zeitsprünge gemacht, die Handlung ein paar Jahre nach hinten verlegt. Etwa im letzten Drittel des Buches taucht dann auch die zweite Protagonistin, Ellie wieder auf, die ganz am Amfamg des Buches einen kurzen Auftritt hatte. Auch bei ihr dreht sich alles um die Liebe und die beiden Liebesgeschichten werden schließlich miteinander verbunden.
Rückblickend hat mir das Buch ganz gut gefallen, dennoch kann ich leider nicht mehr als 3 Sterne geben weil:
- die Story bis Seite 200 sehr langweilig ist (und das ist immerhin mehr als ein Drittel des Buches)
- die Liebesbriefe auf mich nicht sehr einfallsreich und wenig berührend wirken
- beide Geschichten letztlich doch nur einfache und nicht sehr außergewöhnliche Liebesgeschichten sind
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen zu viele Sprünge und unglaubwürdige Wendungen, 3. August 2014
Rezension bezieht sich auf: Eine Handvoll Worte (Broschiert)
Ich habe das Buch zwar begierig gelesen, wurde aber zunehmend unzufriedener mit der Geschichte je weiter ich kam. Immer mehr hatte ich das Gefühl es würden Wendungen und Vorfälle eingebaut, nur um wieder Stoff zu haben um die Geschichte noch zu verlängern.
Während sich der Anfang zwar hinzog, aber doch für mich nachvollziehbar entwickelte, empfand ich später in der Geschichte jede der Wendungen und das Verhalten der Personen unlogisch und nicht nachvollziehbar.
Die Entwicklung der Hauptdarstellerin von der Luxusfrau, die allerhöchstens Abwechslung oder ein Abenteuer sucht, zu einer Frau, die ihr Leben und die Rolle, die sie darin spielt zu hinterfragen beginnt, da konnte mich das Buch noch mit auf die Reise nehmen. Später habe ich des öfteren nur noch gedacht "wie bitte? Wer um Himmels Willen würde sich in einer solchen Situation so verhalten?" Das bezog sich dann allerdings nicht mehr nur auf die Hauptdarsteller sondern genauso auf das Verhalten von "Nebendarstellern" und sowohl auf die Story in den 60er Jahren wie derjenigen in der aktuellen Zeit.
Ausgerechnet die 60er Jahre werden dargestellt als eine Zeit wo Frauen nur Dekorationsstücke waren und weder Bildung noch etwas zu sagen hatten. Ich kann mich selber noch an die 60er Jahre erinnern und diese Beschreibung hat mich einfach nur ärgerlich gemacht.
Das war mein erstes Buch dieser Autorin. Nach dieser Erfahrung bin ich nicht sicher, ob ich noch weitere lesen möchte.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen nicht schlecht aber haut mich auch nicht um, 10. September 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Eine Handvoll Worte (Broschiert)
Jede Menge Bekannte und Freunde haben mir das Buch empfohlen, dann habe ich es mir eben auch endlich mal gekauft und muss sagen: haut mich jetzt nicht um. Ein bisschen verwirrend und anstrengend zu lesen, mit dem vor und zurück in die verschiedenen Zeiten aber dann andererseits auch wirklich schön und ergreifend. Dennoch werde ich als nächstes "Weit weg und ganz nah" lesen und schauen, ob mich dieses Buch überzeugt.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Kein Knaller, aber nett zu lesen!, 10. Februar 2014
Rezension bezieht sich auf: Eine Handvoll Worte (Broschiert)
Nachdem ich "Ein ganzes halbes Jahr" regelrecht verschlungen hatte, war ich sehr gespannt auf das zweite Buch der Autorin. Ich hatte trotz mancher Kritik an dem Buch dennoch hohe Erwartungen. Leider wurden diese nicht ganz erfüllt. Es gibt sozusagen zwei Geschichten in dem Buch. Einmal die Geschichte rund um Jennifer Stirling, diese spielt in den 60-er Jahren. Für die Geschichte würde ich dem Buch vier Sterne geben. Ich konnte mich gut in Jennifer, ihre Gefühlswelt und ihr Leben hineinversetzen. Aber dann gibt es noch die Geschichte um Ellie Haworth, die im Hier und Heute spielt. Diese hat mir weniger gefallen. Sie wurde mir mit den Seiten auch nicht sympathischer. Im Gegenteil. In ihrem Leben gibt es dann auch wieder zwei Männer und jede Menge Probleme... mich hat die Figur Ellie eher gestört muss ich sagen. Wie beide zusammenhängen, davon möchte ich noch gar nicht zu viel verraten. Das könnt ihr selber lesen. Was mich auch eher störte, waren die meiner Meinung nach unnötigen Liebesbriefe/sms/mails zu Beginn jedes Kapitels, in ein halbes Herz hineingeschrieben. Bei 26 Kapiteln also 26 dieser Briefe. Mich interessierten sie nicht, ich habe sie mit Fortschreiten der Seiten einfach überblättert. Ich möchte meine Worte zu dem Buch nun allerdings nicht zu negativ klingen lassen. Ich habe es trotz allem gerne gelesen und vergebe 3,5 von 5 Sternen.
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Eine Handvoll Worte
Eine Handvoll Worte von Jojo Moyes
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