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58 von 65 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen All Star Cast in ästhetisch höchst anspruchsvolle Bilder
Als ich "The Grand Budapest Hotel" gesehen habe war ich tief beeindruckt von dem neuen Machwerk von Regiesonderling Wes Anderson. Wer bereits Filme wie die Royal Tennenbaums, Tiefseetaucher oder Moonrise Kingdom kennt und liebt, der weiß, was auf ihn wartet. Wes bleibt seinem Stil treu, ohne sich selbst zu plagiieren. Absurde Situationskomik trifft auf...
Vor 9 Monaten von The bad guy veröffentlicht

versus
3.0 von 5 Sternen Äh, ne....langweilig
Ralph Fiennes ist mein absoluter Lieblingsschauspieler. Ich bin schon nach New York gereist, nur, um ihn auf der Bühne zu sehen.
Aber.... nein, ich habe mich kräftig gelangweilt bei dem Film. Ralph, das ist so gar nicht mein Geschmack. Tut mir leid.
Weil du es bist und ich dich liebe, gibt es drei Punkte.
Aber noch mal schaue ich mir den Film...
Vor 16 Stunden von Marcella Heer veröffentlicht


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58 von 65 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen All Star Cast in ästhetisch höchst anspruchsvolle Bilder, 21. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Grand Budapest Hotel (DVD)
Als ich "The Grand Budapest Hotel" gesehen habe war ich tief beeindruckt von dem neuen Machwerk von Regiesonderling Wes Anderson. Wer bereits Filme wie die Royal Tennenbaums, Tiefseetaucher oder Moonrise Kingdom kennt und liebt, der weiß, was auf ihn wartet. Wes bleibt seinem Stil treu, ohne sich selbst zu plagiieren. Absurde Situationskomik trifft auf ernste Melodramatik, ummantelt von einer detailversessenen Kulisse. Wieder mal begegnen uns skurrile Charaktere wie dem Concierge Monsieur Gustave H., der auf Frauen steht, die mind. 80 Jahre alt sind. Diese Schrulligkeit der Figuren kann nur so gut funktionnieren, weil ein atemberaubender All-Star Cast um Ralph Fiennes, Edward Norton, Tilda Swinton, Bill Murray, Jeff Goldblum, Adrien Brody, Willem Dafoe, F. Murray Abraham, Harvey Keitel, Jude Law und Owen Wilson dies herausragend in Szene setzen kann. Was das Technische angeht, ist es meiner Meinung nach die künsterisch anspruchsvollste Kameraarbeit, die ich je gesehen habe. Wes große Vorliebe für Symetrie wird hier auf ästhetisch herausragender Weise auf die Spitze getrieben. Fast jede Einstellung gleicht einem malerischen / fotografischen Meisterwerk. Das der Film über 3 Zeitebenen läuft, hat sich Anderson etwas ganz besonderes und bislang einzigartiges ausgedacht. Jede Ebene verfügt über ein bestimmtes Bildformat. Die Haupthandlung wurde in dem Verhältnis 1,33:1 gedreht, was aus heutiger Sehgewohnheit sehr ungewöhnlich erscheint, aber in diesem Fall äußerst passend ist (sowohl künstlerisch als auch geschichtlich). Das Wes Anderson bekanntermaßen nie große Budgets für seine Filme erhielt, musste er sich für die wilde Verfolgungsjagd was ganz besonderes einfallen lassen. Er hat schlichtweg für die Draufsicht (Also Hubschrauberperspektive) Knetgummifiguren mit Hilfe von der Stop-Motion Technik animiert, was zum schreien komisch wirkt und dem Ganzen noch einen Tick skurriler erscheinen lässt.

Summa Summarum ist der Film ein besonderes Juwel, welches sich nahtlos an die anderen Anderson Filme anreiht und mit größter Detailsorgfalt auffährt. Abstruse Komik, skurrile Charaktere, tiefgreifend tragische Momente und ein sagenhafter Cast geben sich hier die Klinke. Wer eine typische Spoof-Komödie sucht, wird hier definitiv nicht fündig. Die Jenigen, die nach etwas total Anderem, das sich jenseits des Hollywood Mainstreams bewegt, wird hier richtig legen. Viel Spaß!
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42 von 48 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Im Kulissen-Traumland, 3. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: Grand Budapest Hotel (DVD)
„Hier waren wir glücklich – für eine kleine Weile.“ Im vorletzten Satz findet Wes Andersons neuester Film seinen Kern. Zuvor geht es im Höchsttempo durch eine Handlung voller surrealer Wendungen, Situationskomik, Wortwitz und großartigem schauspielerischen Klamauk. Man fühlt sich immer wieder an das Tempo klassischer Filmkomödien von Lubitsch und Wilder erinnert. Ein großer Spaß! Perserkatzen werden aus Fenstern geworfen. Sehr alte Damen geben sich der körperlichen Liebe hin. Gefängnisausbrüche werden geplant. Informanten werden in Beichtstühlen erdrosselt. Verfolgungsjagden führen über Skisprungschanzen. Schießereien in Hotellobbys. Erbschleicherei. Erste Liebe. Bedrohliche Grenzkontrollen. Die Filme des US-Amerikaners wirken an ihrer Oberfläche oft wie ein großer, bunter, ironischer Kindergeburtstag für Erwachsene. Schauspieler können hier alles geben. Deswegen kommen sie auch alle, wenn Anderson ruft. Trotz kleiner Gage, denn Kassenerfolge im herkömmlichen Sinn dreht er nicht (obwohl Grand Budapest Hotel auch in diesem Belang Anderson-Neuland ist: bis dato reichlich 130 Mio Dollar Umsatz!). Vielmehr erzählt er uns tragikomische Filmmärchen, auf deren Grund sich die Ahnung des Vergänglichen und eine feine Melancholie finden.

Diesmal geht es in den zentraleuropäischen Fantasiestaat Zubrowka (natürlich!), den man sich vielleicht wie die Tschechoslowakei der Zwischenkriegsjahre vorstellen kann, die jemand über Nacht in die Alpen versetzt hat. Anderson sagt zu seinem Werk, dass er es als europäischen Film anlegen wollte. Doch die Welten des Wes Anderson sind nie real im historischen Sinn. Sie liegen immer knapp neben der Realität in einem Grenzland aus Traum und Wirklichkeit. Das zeigt schon die großartige Musik des Films, die Roma-Melodien mit Balalaika-Klängen und Alphörnern charmant vermischt. Zum Kronzeugen hat sich der Regisseur Stefan Zweig mit dessen bittersüßen Lebenserinnerungen an die bürgerliche Welt der versunkenen Habsburger Monarchie erwählt. Man kann sich aber auch an die Geschichten und Figuren von Bohumil Hrabal erinnert fühlen.

Insgesamt vier Erzählebenen schichtet Anderson mit leichter Hand für seinen Film aufeinander. Ein Buch wird aufgeschlagen. In ihm erzählt sein amerikanischer Autor von einem lange zurückliegenden Gespräch mit einem alten Herrn in einem ebenso alten, inzwischen abgerissenen Hotel in Mitteleuropa. Es ist die Welt dieses Gesprächs, in die wir nun hinabtauchen. Der zeitliche Vorhang hebt sich – und wir sind im Zubrowka der 1930er Jahre, auf dessen Vielvölkergemisch bereits der Faschismus seinen dunklen Schatten wirft. Das „Grand Budapest Hotel“ erlebt gerade seine Glanzzeit. Und im Zentrum des Glanzes strahlt Monsieur Gustave H., sein Concierge. Als unangefochtener Herrscher führt er das edle Hotel mit einer Mischung aus eitler Selbstherrlichkeit, Perfektionismus und Hingabe. Letztere bezieht sich auch auf die im Hotel logierenden sehr reifen Damen der Gesellschaft, deren Liebhaber er für die Dauer ihres Aufenthalts ist. Eben verlässt mit Madame D. eine von ihnen wieder das Hotel. Im gleichen Moment beginnt der junge Zero Moustafa seine Laufbahn als Lobby Boy. Wenig später ist Madame D. tot, Gustave erbt ein wertvolles Gemälde und hat daraufhin die Familie der Verstorbenen im Nacken. Allen voran den finsteren Dmitri, der den psychopatischen Mörder Jopling auf die Fährte des Erben setzt. Wie Gustave mit Zeros Hilfe versucht, den Hals aus der Schlinge zu bekommen, erzählt der Film nun als wilde, vor Ideen sprühende, urkomische Räuberpistole. Allein wegen des Spiels der beiden Hauptdarsteller muss man diesen Film sehen. Ralph Fiennes als selbstverliebter Concierge und Tony Revolori als aufgeweckter und loyaler Lobby Boy sind als Paarung das Witzigste, was es seit langer Zeit im Kino zu sehen gab. Dazu liefert der schier unfassbar prominent besetzte Cast am laufenden Band darstellerische Glanzleistungen bis in kleinste Nebenrollen. Wes Anderson liebt seine Schauspieler. Und sie zahlen ihm die Liebe überschwänglich zurück. Es geht in einem unglaublichen Tempo hin und her, jede Geste, jeder Gesichtausdruck ist auf den Punkt genau gesetzt. Und wie stets bei Wes Anderson bewahren auch diesmal die Figuren noch in den absurdesten Szenen und Übertreibungen der Regie ihren heiligen Ernst. Für Liebhaber ironischen Humors, der stark auf dem körperlichen Aspekt des Schauspielens beruht, ist dieser Film ein Pflichttermin.

Und dann ist da ja noch Görlitz, und damit das Märchen im Märchen. Die Geschichte geht so: Wes Anderson kam zur Drehortbesichtigung für ein paar Szenen an die Neiße. Er verliebte sich in die Stadt und ihre Atmosphäre. Woraufhin der Film größtenteils in ihr gedreht wurde und sich über den langen Winter 2012/13 hinweg Hollywoodstars der allerersten Kategorie hier die Klinke in die Hand gaben. Einmal mehr hat der Zauber von Görlitz gewirkt: Wes Anderson suchte nach einem versunkenen Europa, nach Orten einer „guten alten Zeit“. In Görlitz stehen sie auf kleinem Raum beieinander. Anderswo holt man die Kulissenbauer. Hier warten ein leer stehender Theatersaal, ein verwaistes Jugendstilkaufhaus oder ein pittoresk verfallenes Wannenbad darauf, für kurze Zeit aus ihrem Schlaf erweckt zu werden. Ein Traum für jeden Regisseur (mit ernstem Hintergrund für die Einheimischen)!

Ob irgendwann die Filmteams auch einmal wegen des realen Görlitz kommen? Um Geschichten aus der Gegenwart zu erzählen? Das wäre schön. Bis dahin wird die Lausitz vorerst Kulisse für Träumer bleiben. Zum Beispiel für Menschen wie Wes Anderson, der auf der Suche nach den atmosphärischen Spuren eines vom Nationalitätenhass noch nicht entzweiten Kontinents und seiner Kultur in unserer kleinen Gegend fündig geworden ist (Dampflok ist er auch gefahren!). Hier erzählt er nun für die ganze Welt das alte, schöne Märchen vom grenzenlosen, kulturell bunt gemischten, unüberschaubaren Europa. Diese Geschichte hat gerade politisch einen schweren Stand, ihr droht die Romantik abhanden zu kommen. Es ist wie so oft – ein Fremder muss kommen, um mit seiner Begeisterung einmal wieder den Blick zu weiten. Ein schönes Kompliment, dies gerade in der Lausitz zu tun. Ob es verdient ist – nun ja. Manchmal vielleicht. Danke für den Besuch, Herr Anderson und Auf Wiedersehen! Von Ihnen lassen wir uns gern zur Kulisse machen.
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45 von 53 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Intelligente und witzige Hommage an die "goldenen Jahre", 30. März 2014
Von 
Peer Sylvester "peerchen" - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Grand Budapest Hotel [Blu-ray] (Blu-ray)
Das Grand Budapest Hotel ist ein opulentes Hotel mit einem geliebten Concierge: Monsieur Gustave. Ein Gast vererbt Gustave ein wertvolles Gemälde und als sich herrausstellt, dass der Gast ermordet wurde, muss Gustave vor dem Gesetz fliehen... Klingt vielleicht unspektakulär, ist aber wirklich witzig umgesetzt, nicht zuletzt weil die Charaktere so schön verschroben sind. Allen voran natürlich Gustave, einem Concierge und Gentleman der alten Schule mit blumiger Sprache, der noch dem Tod vor Augen Prosa zitiert. Aber auch alle anderen Personen sind herrlich liebenswert (außer den Bösen natürlich) und witzig, aber vor allem glaubwürdig - was nicht zuletzt an den großartigen Schauspielern liegt.
Auch optisch ist der Film oppulent und wunderschön umgesetzt. Er enthält sogar die eine oder andere Hommage an die Filme der portraitierten Zeit - Willem Dafoe z.B. spielt deutlich von Nosferatu inspiriert und eine ganze Filmsequenz (die einzige Szene, die man mit viel Goodwill als "Actionsequenz bezeichnen könnte) ist so aufgenommen, wie Filme in den 30ern eben aussehen: Grobkörnig, (weitestgehend) Schwarz-Weiß und mit viel Stop-Motion...
Sicher wird es hier Stimmen geben, die Action vermissen. Oder Schenkelklopfer. Die ehören aber schlicht nicht zur Zielgruppe des Filmes. Das Grand Budapest Hotel ist definitiv kein Arthouse-Film - aber intelligente Unterhaltung schon. Ja, es gibt sowas noch - auch in Hollywood!
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25 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen einer der besten Filme der letzten Jahre, 16. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: Grand Budapest Hotel (DVD)
ich finde den film einfach klasse

Achtet man nicht nur auf die Dialoge, sondern auch auf Kostüme, Hintergrundgeschehen oder Musik (also die allgemeine Inszenierung) fallen einem so viele interessante und witzige Dinge auf.
Die Wahl/Art der Nebendarsteller (zB. der lange Mann im Fahrstuhl) ist richtig gut.

Ich konnte gar nicht verstehen, dass jmd, der mit mir aus dem Kino ging, sagte: "schrecklicher Film.."
Schade, dass manche Leute die Kunst in gutdurchdachter Regie nicht mehr erkennen können und höchstwahrscheinlich verblendet sind von sich anhäufenden billigen Action/Horror/Liebes-Filmen. und das ist unabhängig vom Alter. (ich: Anfang 20)

Mal ein erfrischender Film, abseits der aktuellen oftmals schlecht gedrehten Filme.

Ein Film den man gesehen haben muss!
(die bekannten Schauspieler sind ein gutes Extra, die aber nicht hätten sein müssen. Ein Film den man nicht sehen/bewerben muss wegen des "Lieblings"schauspielers)
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5.0 von 5 Sternen GRAND BUDAPEST HOTEL - Wes Andersons Hommage an die Magie des Kinos auf Blu-ray, 5. September 2014
Von 
j.h. "corleone29" (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Grand Budapest Hotel [Blu-ray] (Blu-ray)
Kunstvoll verschachtelte Rückblenden führen zu Gustav H. (Ralph Fiennes), der als Concierge in den 1920-er Jahren im noblen Grand Budapest Hotel in der fiktiven südosteuropäischen Republik Zubrowka arbeitet. Der Flüchtlingsjunge Zéro beginnt dort 1932 als Lobby Boy zu arbeiten und findet in Gustav einen verständnisvollen Freund und Mentor. Als Madame D. (Tilda Swinton), die nicht nur Stammgast des Hotels war sondern auch ein sexuelles Verhältnis mit Gustav unterhielt, verstirbt und diesem ein teures expressionistisches Gemälde vererbt, beginnen sich die Ereignisse zu überstürzen ...

Wes Anderson (*1969) schuf erneut ein magisches Filmkunstwerk, dass sich einer simplen Nacherzählung verweigert. Der Zuschauer muss den Film auf sich wirken lassen und sich Andersons magischen Bildern öffnen, die sich einer logischen Erklärung nicht nur durch die konsequent fiktiven und verfremdeten Schauplätze entziehen. Auch in dieser Produktion mit zahlreichen äußerst kunstvollen Dekors sind zahlreiche Stars zu sehen, die gewöhnlich eher in Hauptrollen auftauchen: F. Murray Abraham, Willem Dafoe, Harvey Keitel, Jude Law, Bill Murray, Edward Norton ... Der in britisch-deutscher Koproduktion 2013 realisierte Film wurde in Görlitz, Dresden und anderen Schauplätzen in Sachsen sowie den Ateliers in Babelsberg aufgenommen.

Die Blu-ray von FOX präsentiert den diesjährigen Berlinale-Eröffnungsfilm in hervorragender Bild- und Tonqualität (Englisch DTS-HD MA 5.1, Deutsch DTS 5.1, Italienisch DTS 5.1, Spanisch DTS 5.1). Als Extras sind Making of (18 min), Featurettes (10 min), Kinotrailer, Bildergalerie und der Kurzfilm "Bill Murray in Görlitz" (5 min) vorhanden, alle mit optionalen deutschen Untertiteln. In der Startauflage wird die Blu-ray mit Wendecover ohne FSK-Logo und beiliegendem Einlösecode für Ultra Violet Copy (gültig in Deutschland und Österreich bis September 2016) ausgeliefert.

Eine sehr empfehlenswerte Veröffentlichung für anspruchsvoller sortierte Sammlungen!
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Weltklasse aus Görliwood...., 17. September 2014
Von 
Ray "rayw260" (Rheinfelden) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Grand Budapest Hotel (DVD)
Das vielleicht einzig irritierende an Wes Andersons neuem Meisterwerk "Grand Budapest Hotel, sind die verschiedenen Bildformate, die der Regisseur für die verschiedenen Zeitebenen wählte. Er entschied sich, den deutsch-britischen Film in drei verschiedenen Seitenverhältnissen zu produzieren. Die Verhältnisse 1,33:1, 1,85:1 und 2,35:1 wechseln in Abhängigkeit von den Zeitebenen der Handlung. Passend zur jeweiligen Zeitebene weisen die verwendeten Objektive eine unterschiedlich starke tonnenförmige Verzeichnung auf. Viele derKameraeinstellungen sind frontal angelegt, dh. im rechten Winkel zur dahinterliegenden Wand, selten leicht schräg nach oben oder unten geschwenkt. In vielen Fällen hat die Kamera in der Mitte des Raums ihre Positiion und zeigt somit ein symmetrisches Bild. Kameraschwenks sind fast ausnahmslos im 90°-Winkel ausgeführt.
Es ist daher vielleicht Andersons Sinn für Verspieltheit geschuldet, dass gerade die Hauptsequenzen, die in den 30er Jahren spielen, in einem quadratischen Format präsentiert wird, die späteren Ereignisse in den 60er Jahren sind in opulenter Breitleinwand zu bestaunen - ein Format, dass ich mir für den ganzen Film vielleicht gewünscht hätte. Aber gut, das ist jetzt Kritik auf hohem Niveau, denn am Film selbst gibt es gar nichts auszusetzen und spontan ist "Grand Budapest Hotel" für mich der Film des Jahres.
Wes Anderson schöpft dabei aus dem Werk von Stefan Zweig und erzählt eine kuriose Kriminalgeschichte rund um das traditionsreiche Grand Budapest Hotel, dass an das reale Budapester Hotel Gellert, erinnert.
Optisch versetzt uns Anderson in eine märchenhafte osteuropäische Berglandschaft, bunt und schön wie alte Postkarten aus den 30er Jahren. Dort schaltet und waltet der kultivierte und stets mit L'Air de Panache parfümierte Monsieur Gustave (Ralph Fiennes) als Chef-Concierge. Er ist stets dem Wohl seiner Gäste verpflichtet, vor allem auch den älteren, weiblichen und blonden Hotelgästen, die er manchmal auch diskret verwöhnt.
Den neuen hoffnungsvollen Lobby Boy Zero Moustafa (Tony Revolori) nimmt er dann auch unter seine strengen, aber gerechten Fittiche. In dem südosteuropäischen Karpatenstaat Zubrowka zeigen sich aber auch schon Anzeichen für einen neuen zweiten Weltkrieg. Eine von Monsieur Gustaves Liebhaberinnen ist die 84 jährige Witwe Celine Villeneuve Desgoffe und Taxis, genannt Madame D (Tilda Swinton), die einige Tage nach ihrem Hotelaufenthalt unter mysteriösen Umständen verstirbt. Gustave und Zero reisen mit dem Zug zum Schloß Lutz, dem Anwesen der Verstorbenen. Bei der Testamentseröffnung durch Anwalt Vilmos Kovacs (Jeff Goldblum) stellt sich heraus, dass Madame ihrem Gustave das wertvolle Gemälde "Jüngling mit Apfel" des Renaissancemalers Johannes van Hoytl d. J. vererbt hat. Doch die fiese Familie der Verstorbenen, allen voran Sohn Dimitri Desgoffe und Taxis (Adrien Brody) und sein grober Handlanger J.G. Joplin (Willem Dafoe) haben was dagegen. Es wird ein Komplott geschmiedet, dass Gustave (der das Bild verschwinden lässt) ins Gefängnis bringt. Die Anklage lautet Madame D ermordet zu haben. Nun ist Zero gefragt, gemeinsam mit seiner Liebe Agatha (Saoirse Ronan) entsteht ein Plan zur Flucht von Gustave...
Diese mehr als kuriose Geschichte wird vom gealterten Zero (F. Murray Abrahams) in den 60er Jahren einem seiner Hotelgäste, einem Schriftsteller (Jude Law) erzählt, der ins Bergdorf Nebelbad reiste und dort im Grand Budapest Hotel wegen einer Schreibblockade verweilt. Das Hotel hat in dieser neuen Zeit viel von seinem alten Glanz verloren, es wirkt heruntergekommen, aber man kann die Größe noch erahnen, die es einstmals hatte. Anderson durchzieht seinen Film mit viel schöner Melancholie und es sind vor allem die sympathischen wie skurrilen Figuren, die den Zuschauer zum Begeistern bringen. Im Grunde besinnt sich Anderson an die große alte Zeit des Erzählkinos und man erinnert sich mehr als einmal an die großen Werke eines Billy Wilder, aber auch "Tanz der Vampire" von Roman Polanski kommt in der Verfolgungsjagd in einer Winterlandschaft in den Sinn. Wer mal wieder einen Spitzenfilm sehen will, der sollte sich "Grand Budapest Hotel" ansehen. Gedreht wurde in Görlitz.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wes Anderson in Hochform., 25. Oktober 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Grand Budapest Hotel (DVD)
Nach Moonrise Kingdom war ich von Anderson überzeugt. Seine Filme sind eine Labsal für die Augen. Jede einzelne Einstellung verdient ihre eigene Beachtung, da jede individuell komponiert ist. Dazu wirkt die stimmige musikalische Untermalung so punktgenau gespielt, dass man zweifelt was zuerst produziert wurde.
Kein Film für jeden, für Cineasten ein Muss!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hammer Film, aber Achtung von welchem Anbieter ihr kauft, 17. November 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Grand Budapest Hotel [Blu-ray] (Blu-ray)
Der Film ist echt super gut gelungen. Hab Ihn schon 5 Mal gesehen.

Einige Anbieter hier bei Amazon (Versand durch Amazon) verschicken die BluRay mit dem Aufdruck "Mit Vermietrecht ..." und auf der Rückseite eine elend lange Beschreibung, das man die BluRay auch vermieten kann. Der Aufdruck verdeckt das Logo und es gibt kein Wendecover.
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11 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gespickt mit Zitaten, 16. April 2014
Rezension bezieht sich auf: Grand Budapest Hotel (DVD)
Was mir an diesem wunderbaren Film neben der skurillen Story, der toll komponierten Musik und den grandios agierenden Schauspielern besonders gefallen hat? Er ist mit einer Vielzahl von Zitaten gespickt, durch die sich ein Filmliebhaber immer wieder in andere Perlen der Filmgeschichte versetzt fühlt. Wer erinnert sich bei den ersten Einstellungen des einsamen, menschenleeren Hotels nicht an das Overlook-Hotel aus "Shining", während das später von den Pseudo-Nazis besetzte Hotel mit dem Wachhund am Schreibtisch wohl aus Lubitschs "Sein oder Nichtsein" entlehnt wurde. Auf die Zugszenen a la Hitchcock wurde schon hingewiesen, bei der rasanten Skifahrt auf den Abgrund zu dagegen hatte ich den Hitchcock-Klassiker "Ich kämpfe um dich" vor Augen. Unter anderem habe ich noch "Delicatessen" und Coppolas "Dracula" (die Karpatenkulissen!) erkannt. Und, last but not least, kann es ein Zufall sein, dass die Babelsberger Studios mitgewirkt haben und die immer wieder auftauchende Gebäckspezialität so frappierend Loriots Kosakenzipfel ähnelt? Man achte einmal darauf, ob beim Teilen des Gebäcks mit seinen Zellengenossen wirklich "genau die Hälfte" entsteht...
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hervorragend in jeder Beziehung, 18. November 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Grand Budapest Hotel [Blu-ray] (Blu-ray)
Überraschen gut in absolut jeder Beziehung. Wunderbar schrullige Figuren, großartig und verspielt inszeniert. Habe mich selten so gut unterhalten. Bild- und Tonqualität sind ebenfalls top. Nur schade, dass nicht mehr Extras enthalten sind.
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