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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Freiheit, die Pop anno 2014 meinen soll!
Nach "DMD KIU LIDT", das leider wesentlich mehr ein Kritiker- als Verkaufs-Erfolg war (wobei gegen das Erstgenannte nichts zu sagen ist, aber das Zweitgenannte wäre genauso verdient gewesen) und dem Schrumpfen des Quintetts auf ein Trio schien die Zukunft der Band offen. Aber Aufgeben hätte meiner Einschätzung nach nicht zu dieser Band gepasst. Und sie gab...
Vor 8 Monaten von M. Robert Ganser veröffentlicht

versus
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3.0 von 5 Sternen Überbewertet
Habe dieses Album gekauft, weil die Berwetungen so davon schwärmten. Zunächst scheinen die Texte ja originell, aber nach dem dritten Song wird das DEnglisch zum Nervfaktor.
Vor 6 Monaten von Königliche Hoheit veröffentlicht


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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Freiheit, die Pop anno 2014 meinen soll!, 31. Januar 2014
Von 
M. Robert Ganser "robertissimo" (Apetlon, Burgenland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Libertatia (Audio CD)
Nach "DMD KIU LIDT", das leider wesentlich mehr ein Kritiker- als Verkaufs-Erfolg war (wobei gegen das Erstgenannte nichts zu sagen ist, aber das Zweitgenannte wäre genauso verdient gewesen) und dem Schrumpfen des Quintetts auf ein Trio schien die Zukunft der Band offen. Aber Aufgeben hätte meiner Einschätzung nach nicht zu dieser Band gepasst. Und sie gab nicht nur nicht auf, sondern schaffte es sogar, sich neu zu erfinden, und klingt auf ihrem neuen Opus käuferfreundlicher, sprich massenkompatibler als je zuvor. Aber um nichts schlechter, im Gegenteil. Und ich rufe es aus: Diesmal wünsche ich ihnen Verkäufe in Platinsphären, ganz im Ernst! Weil diese Platte Musik bietet, die jeder hören kann (und soll), der Pop anno 2014 auf Spitzenniveau hören, genießen und dazu auch noch tanzen will!

Wenn Pop etwas ist, das sich über all die Dekaden immer wieder aufs Neue erfindet, dann statuiert dieses Album diesbezüglich ein Exempel. Wie kann, soll und darf Pop mit deutsch-englischen Texten 2014 klingen? Dieses Album halte ich für eine wunderbare Antwort auf diese Frage. So leicht es zu hören ist, so komplex ist es wieder in seinen textlichen/vokalen Finessen, einmal mehr eine Fundgrube für "denglische" Lyrik, was jeder der 10 Tracks optimal zur Geltung bringen lässt.

Der Titelsong gibt zuerst einmal die Richtung vor und klingt schon wie eine Bestimmung, und eine positive Grundstimmung, die sich vom defätistischen und nihilistischen Grundton des großen Vorgängeralbums stark abhebt, ohne auch nur ansatzweise banal zu werden. "Dance the ECB" zeigt die neue Dancefloor-Orientierung der Gruppe, wo die Zeile "Zwing sie zum Tanzen" am stärksten nachwirkt. "Au Revoir" kreuzt Disco mit Chanson, hat eine fast schon schlagerhaft klingende Melodie, was hier nicht als Warnung, sondern als Kompliment gesagt sein will. "Post Shakey Time Sadness" zeigt einmal mehr Denglisch, Hooklines und ein charmantes Flair, wie es in dieser Kombination keine andere Band im deutschsprachigen Europa zustande bringen dürfte. "Acab" wird "AC/AB" ausgesprochen, so entspannt und dennoch dynamisch klang Andreas Spechtl bisher selten, und eine Zeile wie "All cats are beautiful" (was den Songtitel entschlüsselt) trifft einfach ins Schwarze. Schön, wie er hier u. a. Peter Weibel ("Liebe ist kein Hospital") zitiert. "Chain Gang" und "Alles leer" erinnern in ihrer Funkyness an den großen Falco, und lassen so nebenbei nicht vergessen, dass die "Berliner Band" eigentlich (auch) eine österreichische ist. "Eigentlich wissen es alle" ist eine Ballade getragenen Tempos und folkigen Sounds, die dann im zweiten Teil an Dramatik zunimmt, ohne deshalb in Bombast auszuarten. "Radio Libertatia" ist vom Sound her die farbigste Nummer des Albums, bombastischer Rock'n'Roll klingt an, und das im Text umschriebene Radio gleicht hier eher einem Weltradio als einem Provinzsender. "Antananarivo" klingt wie die Vertonung eines Weltreiseberichtes, ohne festzulegen, wo man daheim ist. Wahrscheinlich überall. Und Ja, Panik sind offensichtlich überall daheim, als begnadete musikalische Universalisten und Poplyriker, für die es in der gegenwärtigen Musikszene keinen direkten Vergleich gibt, was sie mit ihrem neuen Meisterwerk unterstreichen.

Ein abschließendes Wort an Pop- und Rockfans über 50, wenn nicht 60 (ich selber bin derzeit 58): Wenn Sie auf der Suche nach exzellentem Pop von heute, der einerseits viel Großes aus verschiedenen Dekaden verarbeitet, andererseits aber ganz und gar nichts mit Retro zu tun hat sind, dann können Sie hier fündig werden! Und vielleicht wirkt's sogar als musikalischer Jungbrunnen, wer weiß ...
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen ...leider nicht das stärkste Ja, Panik Album, 17. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Libertatia (Audio CD)
Ich habe lange mit mir gerungen, hier nur derer vier Sterne auszuteilen. Es tat mir fast im Herzen weh, dieser sympathischen und glorreichen Band nicht die volle Punktzahl zu geben. Lieber hätte ich 4,5 Sterne gewählt, dies verhindert aber die grobe Rasterung seitens der Amazone.

Den Höhepunkt ihres Schaffens erreichte Ja, Panik wahrscheinlich mit "The Angst and the money", dicht gefolgt von "DMD KIU LIDT". "Libertatia" ist sicherlich hochambitioniert, aber leider fehlen nicht nur die geliebten Ecken und Kanten, sondern auch jene mitreissende Dynamik im Sound, die ich wirklich schätze und hier sehr oft leider vermissen muss. Textlich kann man Andreas Spechtl wie gehabt nichts vorwerfen(gut, einen Titel wie "DMU KIU LIDT" ist sicher nicht mehr zu toppen). Grosse Poesie trifft auf wunderbare Beschreibungen des Sozialgeheges.
Höhepunkte sind sicherlich (der gnadenlose Ohrwurm) "Libertatia", "Dance the ECB", "Au revoir" und natürlich (mein Highlight) "Eigentlich wissen es alle". Die anderen Songs sind, gerade was eben die Dynamik bzw. den Spannungsbogen angeht, leider latent langweilig geraten. Während man früher die Lieder gerne mitsang (mitschrie ;-) ),
so ertappt man sich nun eher beim mitsummen.
Trotz alledem ist "Libertatia" alles andere als ein schlechtes Album. Für nur zwei Songs dieser Scheibe würden andere deutschsprachige Bands töten!

Fazit: mit etwas Sorge betrachte ich die Entwicklung der Band, zum Glück lässt die Qualität der Texte höchstens minimal nach, nur musikalisch rückt Ja, Panik vielleicht etwas zu sehr Richtung Radiopop.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Andreas und seine Philosophische Außeinandersetzung der Welt, 4. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Libertatia (Ltd Special Edition) (Audio CD)
Es ist schon sehr interessant dieser Band zuzuhören, wie auch bei der letzen Auskopplung, also bei der letzt Pirateneskorte der Stadt und Wiesenkinder, hat die geschrumpfte Truppe um das Panik Orchester wiedermal die Fahrt gewechselt, diesmal geht es darum die Welt näher zu entdecken und die bleibende Melancholie bei Seite zu stellen. Dabei bin ich mir nicht so ganz sicher ob Ja, Panik diese Meinung vollkommen vertritt oder einfach eine Halluzination für seine Zuschauer erzeugen möchte

Es gibt schon polemische Zeilen in diesen Machwerk z.B im Track: Antananarivo & Chain Gang
Zuzusehen wie die großen Schuldgefühle wachsen, wenn diese Band über die Schein-Zufriedenheit der Europäer singt, ist wie immer ein Geheimnis in sich. Das mögen Sie wohl wenn man Sie idealerweise nicht ganz versteht, so das eine Idealisierung bei sich selbst beginnt, anstatt bei den Zeilen die Sie geschrieben haben.

Libertatia lässt einen nicht mehr los, der Gedanke und auch die Lieder an sich. Wenn man die Platte mit den vorherigen vergleicht ist wohl eine ganz andere Auffassungsgabe von Nöten, weg ist die Hysterie, dass alles hin, suicide love & wir in deep trouble stecken. Nein, wir nehmen uns alle an die Hand und singen zusammen fröhlich über den Weltfrieden, allerdings viel objektiver als am Anfang diesmal nicht mit der Beschuldigung man sei das Problem selbst und könne doch eigentlich sich gar nicht mit anderen solidarisieren, sondern der eigentümlichen Ideen den Weg zu überlassen und das Boot zu navigieren in welchen wir doch alle sitzen.

Viel Spaß beim Hören
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ausweitung der Kampfzone, 13. Februar 2014
Von 
Mapambulo "Mapambulo" (München) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Libertatia (Audio CD)
Ist’s schon an der Zeit für die erste, trübe Frühjahrsdepression? Neues Jahr begonnen und trotzdem genauso schlecht drauf wie im alten? Den Dauermaulern und Kopfhängern möchte man umgehend das neue Album von Ja, Panik ans furchtsame Herz legen, denn den drei Österreichern gelingt mit “Libertatia” die erste wirklich wundervolle Tanzplatte der Saison. Aufgenommen mit Tobias Levin in Hamburg und Berlin bringen Andreas Spechtl, Sebastian Janata und Stefan Pabst gutgelaunten Schwung in die sonst so ironiefreie Kampfzone, sie laden zur Schaumparty der kosmopolitischen Beiläufigkeit: “Dance the ECB, shake the gouvernement, swing the Staatsfinanzen – zwing sie zum Tanzen”, wann hat man Systemkritik in letzter Zeit so charmant buchstabiert?

Natürlich geht’s nicht ohne Manifest, aber eben kein verbohrt zähneknirschendes, sondern eines mit “Zärtlichkeit”, mit Übermut und dem “Look Of Love”. Einmal mehr präsentieren sich Ja, Panik als feinsinnige Verklausulierer des Guten wie des Schlechten da draußen, sind subversiv mit Vorsatz, weil alles andere zu platt und zu billig wäre. Mit der gewohnten Mixtur aus deutscher und englischer Sprache wird Slogan um Slogan zum melancholischen, aber nicht allzu traurigen Weltbild verwoben, Zitate-Overflow, nur darauf wartend, dass sich Heerscharen von vorbildlich geschulten Kulturwissenschaftlern, Historikern und ehrgeizigen Feuilletonisten daran abarbeiten.

Man liest, weil gegen Recherche ja grundsätzlich nichts einzuwenden ist, über die Reisen der drei, nach Ägypten und in den Sudan für das Goethe-Institut, das schärft die Blicke und rückt gerade. “Libertatia” hat viel mit Bewegung zu tun, weg von allem (“Au Revoir”), auch weg vom Alten (“Eigentlich wissen es alle”), manchmal aufeinander zu (“… weil ich dahin muss wo das herkommt was du hast”, ACAB) oder einfach rundherum in der Welt (“Antananrivo”). Und wie ihre (ja, doch) Brüder im Geiste von Tocotronic dahin wollen, “wo die soft boys wohnen”, bevorzugen auch Ja, Panik das Ungefähre, das Dazwischen, “I want the inbetween girls and boys, living and laughing and lying” (Chain Gang).

Und eben da, im Ungefähren, bleiben auch viele Sachen, kryptisch, witzig – man sollte es mit der Deutung wirklich nicht übertreiben. “We’re not naked, we have the radio on” klingt auch so schon amüsant, und irgendwie auch tröstlich. Eingespielt wurde das Album zu dritt, es ist deshalb, wie zu lesen war, ihr “zweites Erstes” geworden, auf der kommenden Tour werden sie dann zu fünft auf der Bühne stehen und das, wie man hört, sogar mit deutscher Beteiligung. Und Klassenbewußtsein, Kriegskunst und Wahl der Waffen hin oder her, hier werden wohl vernehmlich Körperbeherrschung und Geschmeidigkeit zählen – wohl dem, der sie dann hat, die “Gästelistenplätze auf dem allerbester aller Feste”. mapambulo:blog
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5.0 von 5 Sternen Tolle CD, 30. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Libertatia (Audio CD)
Soooo schöne Musik! Ein gelungenes Album mit sehr eingängigen Titeln. Jetzt schon zu einer meiner Lieblings-CDs geworden - und das verdient!
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3.0 von 5 Sternen Überbewertet, 14. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Libertatia (MP3-Download)
Habe dieses Album gekauft, weil die Berwetungen so davon schwärmten. Zunächst scheinen die Texte ja originell, aber nach dem dritten Song wird das DEnglisch zum Nervfaktor.
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4 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Musikalisch unaufregend, 10. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Libertatia (Audio CD)
Update nach 2 beigewohnten Konzerten: das unten Geschriebene gilt für die Studio-Aufnahme – live sind auch die neuen Lieder inzwischen bestens inszeniert und machen Spaß. Somit erhöhe ich von 3 auf 4 Sterne, der fünfte ist der nach wie vor unheimlich langweilenden Studioproduktion zum Opfer gefallen.
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Ja, Panik bestand bisher für mich aus zwei Komponenten: spannende, mitreißende Musik, kombiniert mit interessanten Texten, sprachlich wie inhaltlich.
Sprachlich und textlich sind sie noch voll auf der Höhe der Kunst ... musikalisch ist das Album leider höchst gleichförmig produziert, plätschert im Midtempo dahin ohne auf und ab, und man driftet irgendwann zwischen Lied 5 und 7 weg mit der Aufmerksamkeit, weil einen einfach nichts hält.
Das war auf den bisherigen Alben anders – mit Breaks, Einschüben, Disharmonien, abrupte Enden ... nun läuft alles ohne Spannung dahin, Lieder laufen in endlosen Refrain-Wiederholungen aus, und es folgt das nächste Stück das nahtlos weitergehen könnte ... Dazu kommen dann wirklich noch wie befürchtet musikalische Disco-Einflüsse, die mir Popmusik, die ich mir bewusst als Musik anhören will, immer verleidet.

Die Stücke:
– Libertatia ... gute Single, für mich halt schon totgehört im Vorfeld, dafür kann sie aber nichts.
– Dance the ECB ... einer der wenigen Höhepunkte auf dem Album, und soweit ich höre der einzige eingebaute musikalische "Twist" zwischen zwei schneller als erwartet aufeinander folgenden Refrains
– Au Revoir ... textlich super, musikalisch unspektakulär, auf der Plus-Seite zu verbuchen
– Post Shake Time Sadness ... kann ich noch gut anhören, wird aber nicht hängenbleiben
– ACAB ... ebenso, aber ab hier schlägt dann langsam die Monotonie durch ...
– Chain Gang ... Boney M trifft Falco – furchtbar, nervig, langweilig. der Tiefpunkt.
– Alles leer ... textlich ein Lichtblick, musikalisch halt leider das selbe wie schon 6 Stücke zuvor ...
– Eigentlich wissen es alle ... Der Höhepunkt des Albums, macht aus einer 2- eine 3-Sterne-Wertung!
– Radio Liberatia ... Queen, Refused und Kraftwerk haben weit spannendere Radiowellen-Hört-Ihr-Uns-Da-Draußen-Songs geschrieben
– Antananarivo ... ein lieber Abschluss, etwas Exotik, konzeptionell undefiniert. ich hatte halt ein wenig auf einen grandiosen abschluss wie auf dem Vorgänger DMD KUI LIDT gehofft. Enttäuschend.

Live sind die neuen Lieder ja durchaus mitreißend präsentiert und zeigen Qualität, nur auf dem Album wird daraus ein öder Midtempo-Teppich, der vermutlich der Reduktion der Bandmitgliederanzahl in Kombination mit Levin'scher Produktion geschuldet ist ... somit wird beim Gedanken "Jetzt was von Ja, Panik hören" das Album sehr selten den Weg auf den Plattenspieler finden, sondern den Vorgängern der Vorrang gegeben ... bleibt die Hoffnung, dass besseres folgt.
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3 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen vorbei., 11. Februar 2014
Rezension bezieht sich auf: Libertatia (Audio CD)
ja, es war zu befürchten, aber nicht zu erwarten - befürchten tu' ich es bei jeder Band/Musiker - bei ja panik hatte ich die Hoffnung, es ginge noch vorwärts, so wie bis jetzt jede Platte noch ein gutes Stück besser war und nun: war DMD doch wohl der letzte Punkt. Nach den hier vorliegenden Aufnahmen rechne ich nun mit nichts weiterem von Belang mehr. Alle Konzentration, alle Schmerzen, alle Kraft sind gegangen, die Band ist nun endgültig eine deutsche Band - was schlimmeres kann man über eine Band sagen? ihr allen da draussen: Berlin tut euch nicht gut, ich werdet bequem, ihr sucht den slicken Erfolg, es gibt ihn aber nur unter Aufgabe der Eigenständigkeit. Die ist jetzt weg, und es bleibt ein Gerüst im midtempo, an das schraubt ihr nun eure Texte, aber halt immer im gleichen Ton... eine recht faade Sach' - schad um euch!
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3 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Mit etwas Glück die schlechteste Platte, 14. Februar 2014
Rezension bezieht sich auf: Libertatia (Audio CD)
Mit etwas Glück ist das Ja, Panik's schlechteste Platte und die nächste wird wieder ein sympathisches Authentizitätswerk. Als ich im Vornherein erfuhr dass Tobias Levin als Produzent feststand wurde für mich große Hoffnung geschürt (bekannt als Kopf der Hamburger Schule-Gründungsband "Cpt. Kirk &" sowie Produzent von Bands wie Tocotronic, Kante, Britta, Die Heiterkeit, Jens Friebe und vielen mehr) dass etwas großes auf mich zukommt. Dass zwei Mitglieder die Band im Stillen verlassen haben (Thomas Schleicher & Christian Treppo) war schon recht verwunderlich, da gerade die letzte Platte ohne eine fünfköpfige Besetzung Live wohl nicht umsetzbar gewesen wäre. Desweiteren wurde meine Vorfreude über ein neues wunderbares Ja, Panik-Album leider schon ab der Vorab-Auskopplung des Songs "Libertatia" im Form eines Ja, Panik-typischen WG-Klamauk-Videos zerstört. Spechtl versteckt sich nun noch exzessiver hinter englischen Phrasen (und sogar französischen wie ich heraushöre) und den normal Diskurs-artigen Liedtext vermisst man auf dieser Platte leider völlig. Stattdessen wird hier in einer noch inszenierenderen Form ein pseudo-Manifest heruntergepredigt (und damit meine ich nicht nur den Bonus-Track, sondern die Liedtexte in ihrer Gesamtheit) das wohl am Pathos von früheren Songs wie "Nevermind" oder dem Titeltrack "DMD KIU LIDT" anküpfen soll. Hinzukommt dass mir scheint als wäre es Andreas Spechtl's Absicht eine Independent-Music-Type von Falco darzustellen mit ungeschliffenen und direken (ja gerade zu plumpen) Texten die auch gerne Mal einen Sportfreunde Stiller- oder Thees Uhlmann Solo-Fan ansprechen. Es ist wirklich schade dass eine eigtl. für mich als Hoffnungsträger guter deutschsprachiger Musik geltende Band, deren Fan ich seit der ersten Platte bin/war, soetwas banales und uninteressantes abliefert wie diese Scheibe....
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1 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Was man erwartet...., 6. Februar 2014
Von 
Rezension bezieht sich auf: Libertatia (Audio CD)
Das letzte Album war auch schon schön. Dieses knüpft daran an und Ja, Panik bleiben sich treu. Gefällt und mindestens die Single "Libertatia" hat das Zeug zum Chart-Titel.
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Libertatia
Libertatia von Ja, Panik (Audio CD - 2014)
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