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Kundenrezensionen

4,3 von 5 Sternen282
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am 5. März 2014
Elke Bergsma gehört zu den wenigen deutschen Ausnahmetalenten, die etwas anderes bieten als die ewigen ach so abgründigen, depressiven Endzeit-Psychothriller. Warum nicht mal etwas Humor reinbringen und die Sache nicht immer so bierernst nehmen? Wem das ebenso gefällt wie mir, dem empfehle ich Stuart Macbride oder Falko Rademacher (Der Ami im Leichensack).

Die „Tödliche Saat“ geht jedenfalls wunderbar auf. Man darf ja nicht zu viel von der Handlung verraten, aber für Abwechslung und Überraschungen ist gesorgt. Büttner und Hasenkrug sind zwei klasse Ermittler, das ganze Buch ist bestückt mit interessanten, skurrilen Charakteren. Sind schon ein verschrobenes Völkchen, die Ostfriesen.

Ich muss zugeben, ich wäre nicht auf die Lösung gekommen (hab ein bisschen die Übersicht verloren, aber das lag eher an mir). Sie macht aber absolut Sinn und beweist Frau Bergsmas großes Talent.
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am 24. Februar 2014
Das ist mal ein echter Ostfriesenkrimi!!Die Personen sind wie meine Nachbarn und ich hatte das Gefühl, sie alle zu kennen.Und morgen beim Tee mit ihnen über das Erlebte sprechen zu können. Der Dorfkarakter ist sehr authentisch. Dieses Buch hab ich verschlungen,in 8 Stunden gelesen, weil auch der Plot sich zwar andeutet, die Spannung aber bis zum Schluss bleibt. Und auch noch ein Klimax hinterherkommt und keine Fragen offen bleiben.So eine deutsche Autorin fehlte mir bislang, denn auch die sprachlichen Feinheiten des Norddeutschen kann eben auch nur eine Norddeutsche wiedergeben. Nach all den englischsprachigen Übersetzungen eine echte Wonne!!!Das ist der neue Stern am Autorenhimmel!!Die ErzählKunst gleicht Agatha Christie! Das Thema Genetik, Bienensterben und auch der Überlebenskampf der Bauern werden geschickt eingearbeitet!
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Matthias musste sterben, man geht von einem Mord aus. Er hinterlässt eine im Rollstuhl sitzende Frau und Zwillinge. Matthias hatte sich sehr gegen gentechnisch verändertes Saatgut engagiert, welches stellenwiese von bestimmten Bauern auf den Feldern ausgebracht wird. Die Bienen würden sterben, wenn sie mit den Pestiziden in Berührung kämen. Matthias betrieb auch einen Blog, in dem er oft genug angefeindet wurde.
Nach und nach fällt die Maske der einzelnen Personen, auch Matthias hatte eine Schattenseite.

Stellenweise spannend geschrieben, manchmal einige Wiederholungen, die man sich hätte sparen können, und die ich dann nur noch quer las. Das im Hintergrund stehende Thema des gentechnisch veränderten Saatgutes hätte man mehr beleuchten können. So war es nur eine müde Spur, auf die der Leser geschickt werden sollte und eher als Füllmaterial anzusehen. Wer aufmerksam mitliest, dem ist schnell klar, dass der Mord nicht in eine politische Richtung führen wird. Und da ist auch nicht die Stärke der Autorin zu finden, schon eher in den schrägen Figuren und dem ostfriesischen Flair.
Gut rüber kamen die schrägen Typen, auch die eigensinnige Uroma mit ihrem Spleen, oder auch die beiden Kommissare Büttner und Hasenkrug.
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am 6. Januar 2014
Der arme Hasenkrug wird diesmal sehr gebeutelt. Nicht nur, dass er und sein Chef, Kommissar Büttner, im beschaulichen Örtchen Greetsiel einen ziemlich unappetitlichen Mordfall aufklären müssen - es gibt auch noch eine beinahe unübersehbare Schar von Verdächtigen. Außerdem spielen in diesem sehr vergnüglichen Ostfriesenkrimi eine Getreidemühle, Bienen, ein Internet-Blog, eine rabiate Ur-Oma, Kuh Erna und Pestizide eine Rolle, und Hasenkrug muss sich näher mit all diesen Dingen beschäftigen, als ihm lieb ist. Von den ständigen Verdrehungen seines Namens ganz zu schweigen.

Ostfriesland und dessen mundfaule, aber handfeste Einwohner sind auch diesmal die Protagonisten, und Elke Bergsma erzählt nicht nur sehr unterhaltsam, sondern löst den verzwickten Fall am Schluss in einem dramatischen Finale völlig logisch auf. Und wie bei jedem guten Krimi denkt man sich am Schluss, man hätte eigentlich drauf kommen müssen... ;-)

Daumen hoch und fünf Sterne!
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am 13. Mai 2014
„Tödliche Saat“ beginnt mit einem grausigen Mordfall: Ein menschlicher Torso ohne Arme, Beine und Kopf wird neben der Getreidemühle der ostfriesischen Bauersfamilie Beekman gefunden. Offensichtlich sollten die sterblichen Überreste des Opfers über die Mühle entsorgt werden, aber der Körper passte schließlich nicht durch den Trichter. Hauptkommissar David Büttner und seinem Assistent Sebastian Hasenkrug gelingt es rasch, die Identität des Mordopfers zu klären - es handelt sich um den Journalisten Matthias Krämer, der seit Jahren Machenschaften der Agrarlobby recherchierte, die in großem Stil unlegale Experimente mit genmanipulierten Plfanzen machte. Matthias Krämer hinterlässt nicht nur eine Frau mit zwei kleinen Töchtern, sondern auch die eine oder andere Geliebte (plus unehelichem „Kuckuckskind“), so dass auch Eifersucht als Mordmotiv möglich ist.

Die beiden Polizisten ermitteln im Umfeld der ostfriesischen Landwirte, deren Eigenheiten und stoische Ruhe sehr gut beschrieben sind. Nach dem schaurigen Auftakt kommt in Elke Bergsmas Krimi auch der Humor nicht zu kurz. Besonders gut hat mir die Uroma Wübkea Beekmann gefallen, die mit der Großfamilie auf dem Bauernhof lebt, auf dem das Mordopfer gefunden wurde. Sie hält mit ihrer renitenten, aber immer auch sehr liebenswerten Art die ermittelnden Beamten auf Trab und trägt dazu bei, dass die Lektüre recht kurzweilig bleibt.

Auch wenn man die Vorgänger-Krimis mit den Kommissaren Büttner und Hassenkrug nicht kennt, findet man sich in „Tödliche Saat“ gut zurecht. Einzig die verwandtschaftlichen Verflechtungen der der Personen, die in den zu klärenden Mordfall verstrickt sind, erschweren die Lektüre an einigen wenigen Stellen. Insgesamt ist „Tödliche Saat“ ein guter Regionalkrimi aus Ostfriesland, der am Schluss zu einer stimmigen und plausiblen Lösung kommt.
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am 26. September 2014
Vorweg: Ich werde hier nicht, wie es sich bei einigen Rezensenten eingebürgert hat, den Inhalt des Buches wiedergeben. Das Buch hat mir sehr gut gefallen, und ich kann es nur empfehlen. Der Autorin ist ein absolut lesenswerter Krimi gelungen! Die Geschichte ist wendungsreich und verliert nie an Spannung.Dabei ist das Ermittlerteam sehr sympathisch beschrieben, und die Schilderung der ostfriesischen Landschaft und ihrer Bewohner macht Freude,vor allem natürlich, wenn man dort schöne Urlaube verlebt hat.
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am 10. Dezember 2013
Büttner und Hasenkrug müssen mal wieder in einem Mordfall ermitteln. In einem ganz widerlichen obendrein. Nicht nur den Kommissaren dreht sich fast der Magen um, auch ich bin durchaus froh, nicht gerade eine deftige Mahlzeit hinter mir zu haben, als ich das lese.
Natürlich ist nichts, wie es anfangs scheint, und selbst das Mordopfer ist nicht nur Opfer.
Das ist eine der Qualitäten von Elke Bergsma. Die Menschen sind eben nicht nur in gut und böse eingeteilt. Die Kommissare haben Schwachstellen, die Opfer und Verdächtigen ebenso. Es menschelt an allen Ecken und Kanten. Und das auf sehr ostfriesisch. Ich als weit entfernt lebender Süddeutscher habe stellenweise (bei den Namen), das Gefühl, irgendwo im Ausland gelandet zu sein.
Was mir sehr gut gefallen hat, war das authentische Familienleben Büttners. Frau und Tochter, die ihren Mann und Vater gut im Griff haben, mit technischen Neuerungen besser vertraut sind als er. Voll aus dem Leben eben.
Was die Kritik des Vorrezensenten anbelangt: Wenn in einem Buch eine Person etwas erklärt, dann geschieht das mit ihren Worten und mit ihrem Wissensstand. Das wiederum macht die Überlegung (und Kritik), ob da eine objektive Wahrheit ausgesprochen wurde, gänzlich überflüssig.
Fazit: Spannend und witzig, friesisch kühl und unbedingt lesenswert.
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am 13. Juli 2014
Ostfriesland scheint ja eigentlich sehr beschaulich zu sein - gäbe es da nicht eine Reihe von Autoren, die uns die offensichtlich auch in diesem Landstrich anzutreffenden Niederungen menschlichen Handelns mehr oder weniger plakativ vor Augen führen. Ich hatte die Autorin bereits seit einiger Zeit auf meiner Wunschliste, lud mir das Buch allerdings erst herunter, als Amazon es vor kurzem als Gegenleistung für den Eintrag in den Newsletter-Verteiler anbot.

Sprachlich ist der Roman schon besser als die kürzlich von mir rezensierte "Tote im Siel", aber dennoch finden sich Stellen, an denen ein Lektor dem Manuskript durchaus noch gut getan hätte. Schwerwiegender sind jedoch Ungereimtheiten im Plot, die selbst mir mit meiner nur rudimentären Krimi-Erfahrung aufgefallen sind. Ohne spoilern zu wollen: Hätte nicht die Art der Durchführung des Mordes oder auch eine detaillierte kriminaltechnische Untersuchung der Leiche (oder von dem, was von ihr übrig war) einem erfahrenen Profiler (die es ja durchaus auch bei der deutschen Polizei zu geben scheint) bereits erste wertvolle Hinweise auf das Motiv und den möglichen Täter geben können? Das Nebenmotiv, dem Büttner und Hasenkrug lange folgen, erschien mir zumindest arg konstruiert zu sein.

Fazit: Für eine Urlaublektüre ist "Tödliche Saat" durchaus empfehlenswert, so richtig fesselnd ist es jedoch nicht.
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am 21. Januar 2014
Das war mein dritter ostfriesen krimmi den ich gelesen habe. Nicht nur spannend von der ersten bis zur letzten Seite, sondern man kan sich auch vorstellen, das alles passiert sein kömnnte. Ich habe schon öfters in OsfrieslandUurlaub gemacht, darum sah ich beim lesen den Tatort vor Augen. darum hat es mir viel viel spaß gemacht, alleOstfriesenkrimmis zu lesen. Solche schönen krimmis kann nur jemand schreiben der dort auch zu Hause ist
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am 9. Januar 2014
Habe das Buch gerne gelesen. Spannend und doch zum schmunzeln. war bestimmt nicht der letzte Ostfriesenkrimi.
Bin gespannt auf dennächsten Ostfriesenkrimi.
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