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VINE-PRODUKTTESTERam 14. November 2012
Auf den ersten Blick ist die 17-järige Ricky (Ricarda) Mayer ein normaler Teenie, wie ihre übrigen Mitschüler am Arnold Gymnasium auch. Sie ist eine der Moderatorinnen beim Schülerfernsehen nec.tv (das übrigens so professionell ist, dass das Regionalfernsehen die Studioräume ebenso nutzt), sie betreibt als Hobby Taekwondo und die geht am Wochenende mit ihren Freunden und Mitschülern in die Disco. Warum Ricky allerdings bei ihren Großeltern lebt und nicht bei ihrer Mutter, die immerhin in der gleichen Stadt lebt, dass weiß nicht einmal Rickys beste Freundin Kriss.

Ricky hat ihre ersten Lebensjahre im Gefängnis verbracht, in der Mutter-Kind-Abteilung der JVA Aichach, wo ihre Mutter eine Haftstrafe verbüßt hat. Und da Ricky in der Grundschule bereits als „Knastkind“ gehänselt wurde, trägt sie dieses Geheimnis mit sich herum. Ein dunkles Geheimnis kann man es nicht einmal unbedingt nennen, denn Ricky verbindet nunmal ihre Kindheitserinnerungen mit dem Gefängnis und sie hat dort neben einem sehr innigen Verhältnis zu ihrer Mutter auch ansonsten keine schreckliche Zeit verbracht. Ricky hatte Freunde in der JVA, denn es waren mehrere Mütter mit ihren Kindern dort inhaftiert.

Aus dieser Zeit kennt Ricky auch die Russin Valentina, sie ist im Alter ihrer Mutter und ihr Sohn im gleichen wie Ricky selbst. Und auch wenn ihre Mutter nach der Entlassung den Kontakt zu Valentina hat abbrechen lassen, Ricky trifft sie nach wie vor oft und gerne und sie kann diese mütterliche Freundin mit Akzent zu jeder Tages- und Nachtzeit anrufen. Valentina ist immer für sie da und das tut Ricky gut, zumal sie mit ihr über Dinge sprechen kann, die ihre Mutter nicht gewillt ist zu bereden.

An einem normalen Freitag, nach einigen Arbeitsstunden bei nec.tv in der Schule, macht Ricky sich gemeinsam mit einigen Freunden auf den Weg in die Disco. Es wird gelacht und ausgiebig getanzt. Antonia, eine scheue und in sich gekehrte Klassenkameradin, die jedoch auch bei nec.tv moderiert und vor der Kamera ein viel offeneres Wesen zeigt, ist auch dort. Allerdings ist sie in Begleitung eines älteren Jungen, der offensichtlich schon zu studieren scheint. Die Clique munkelt, mehr aber auch nicht. Lediglich Ricky hat Antonia ein wenig intensiver im Blick, denn nachmittags hat sie das Mädchen in der Bibliothek vorgefunden. Antonia blutete an der Hand und flüsterte wirres Zeug vor sich her. Jetzt in der Disco scheint sie wieder gut drauf zu sein, auch sie tanzt ausgelassen neben Antonia auf der Tanzfläche.

Doch plötzlich verkrampft Antonia sich, bricht zusammen und liegt reglos zwischen all den Tanzenden. Der Großteil der Leute steht starr und glotzend da und tut nichts. Aber Ricky reagiert sofort. Sie rüttelt das leblose Mädchen und ruft um Hilfe. Ihr Klassenkamerad Marek, der schräge, durchgeknallte Kameramann mit den blauen Haaren, ist der einzige der reagiert. Gemeinsam tragen die beiden Antonia von der Tanzfläche und beginnen mit der Reanimierung. Herzmassage, Mund-zu-Nase-Beatmung. Sie geben ihr bestes, immer und immer wieder. Endlich kommen Rettungskräfte hinzu und bringen Antonia weg.

Der Schock steckt natürlich allen tief in den Knochen, sie werden noch vor der Disco von den inzwischen eingetroffenen Polizeibeamten verhört. Antonia schafft es nicht. Sie ist tot. Einfach umgefallen und von Anfang an glaubt Ricky nicht an eine natürliche Todesursache. Irgendwas ist da faul, warum war Antonia nachmittags in der Bibliothek so seltsam. Ricky fallen die Libellenflügel ein, die sie seit einigen Tagen immer wieder in der Schule findet, ob es was mit dem Unglück zu tun hat?

Als Ricky dann an der vor der Schule errichteten Gedenkstätte voller Blumen und Kerzen am Bilderrahmen mit Antonias Foto einen Libellenflügel eingeklemmt sieht ist sie sicher, dass Antonia ermordet wurde. Doch warum und durch wen bleibt herauszufinden. Und damit beginnt sie umgehend.
Sie bittet ihre Freundin Valentina um Hilfe und beginnt zu „ermitteln“. Und noch jemand steht ihr zur Seite: Marek, der schräge, durchgeknallte Kameramann mit den knallblauen Haaren. Er war es der Ricky in der Nacht bei den Wiederbelebungsmaßnahmen geholfen hat und auch er will den Hintergründen zu diesem mysteriösen Todesfall auf die Spur kommen ….

***

Der Roman von Katja Brandis war Überraschungspost vom IVI-Verlag und ich war in der Tat überrascht, positiv! Das Buch machte optisch schon gleich nach dem Auspacken was her: Knallgelb und dann die Libellenflügel mit den feinen Zeichnungen, dass war schon ein Blickfänger. Wenn man die Klappenbroschur dann aufmacht, gibt es noch einmal das Muster der Flügel auf Knallpink. Der Text sprach mich auch an und machte mich neugierig, was mich erwartete wusste ich natürlich nicht. Die Autorin Katja Brandis sagte mir bislang nichts, wobei sie bereits einiges geschrieben und veröffentlicht hat.

Nun, somit bin ich unvoreingenommen an die Story herangegangen und ich muss sagen, den Roman habe ich „gefressen“. Dummerweise musste ich gestern Mittag 11 Seiten vor dem Schluss aufhören, weil ich ins Büro musste. Ich konnte das Buch wirklich schwer aus der Hand legen, weil ich so gefesselt war.

Ich war von Beginn an in der Handlung gefangen und die Protagonistin Ricky, die aus der Ich-Perspektive in der Vergangenheit erzählt ist mir sehr schnell ans Herz gewachsen. Sie ist eine sehr gefühlvolle, ehrgeizige Person, die ihre Ziele verfolgt und nicht aufgibt, immer wieder nachhakt, auch wenn es unangenehm wird.

Der Schreibstil ist nicht einmal sonderlich gehoben oder anspruchsvoll ausformuliert, was vielleicht daran liegt, dass eben eine 17-jährige aus ihrer Sicht erzählt. Aber die Handlung war sehr fesselnd und ich war einfach mit drin. Die Geschichte ist sehr lebendig geschrieben und absolut gefühlvoll. Ricky macht sich eine Menge Gedanken und dieser Charakter ist ein sehr liebenswerter. Aber auch die weiteren wichtigen Personen, die des Marek oder Rickys Mutter, die sich im Laufe der Handlung auch ein wenig öffnet, sind gut und lebensecht.

In diesem Roman steckt eine ganze Menge, weitaus mehr als ein bisschen Teenie Ermittlungen. Es geht z.B. ganz intensiv um das Schulfernsehen nec.tv, was total professionell ist und ich eine extrem coole Sache für ein Gymnasium finde. Mich hat es ein bisschen an I-Carly erinnert, nur nicht so albern. Dann geht es um Esoterik, Wahrsagen und Musik. Diese Dinge hat die Autorin gut und ausgiebig recherchiert, dass hat sie im Nachwort schön beschrieben.

Wenn Autoren mit Musik und Liedtexten arbeiten, gefällt mir das sehr. Mein Lebensgefährte tut dies in seinen Romanen auch gerne und oft. Katja Brandis hat hier das wunderschöne Lied „Set fire to the rain“ von Adele verbaut, was mir dann immer ans Herz ging, weil ich den Song im Ohr hatte und die Szenen dazu recht traurig waren.

Mir persönlich hat ausserdem die Szene sehr gut gefallen, als Marek sich die Stöpsel in die Ohren steckte und den Song „Temple of Love“ von Sisters of Mercy aufdrehte. Hier haben wir als Leser den Text dann auch geliefert bekommen, zumindest in Auszügen, den ich aber kannte, weil ich Fan besagter Band bin. Frau Brandis ist in etwa in meinem Alter, vielleicht mag sie auch Sisters gerne hören.

Zum Ende werde ich natürlich überhaupt nichts verraten. Ich fand es jedoch stimmig und es hat die Handlung gut abgeschlossen.

Mein Fazit: 5 von 5 Sternen für diesen Jugendroman, der, wenn er denn ein Thriller sein soll, ein sehr gefühlvoller seiner Art ist. Eine fesselnde Geschichte um Jugendliche, die trotz modernster Interessen sehr wohl ruhig sein können und in ihr Innerstes hören und Dinge nicht auf sich beruhen lassen wollen, sondern diesen auf den Grund gehen. 366 Seiten sind nicht unbedingt wenig, doch irgendwie sehr schnell durchgelesen.

© Buchwelten 2012
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am 7. November 2012
Ricky ist fassungslos, als ihre Mitschülerin Antonia bei einem gemeinsamen Abend in der Disco plötzlich zusammenbricht und trotz aller Reanimationsversuche stirbt. Fast noch mehr schockiert es sie jedoch, dass die Polizei den Fall als natürliche Todesursache" einstuft und somit als erledigt zu den Akten legt. Damit will Ricky sich jedoch nicht abfinden; sie glaubt an Mord und macht sich mit der Unterstützung von Marek, einem Schulkameraden, auf die Jagd nach dem Mörder. Es scheinen mehrere Personen ein Motiv für einen Mord an Antonia gehabt zu haben und je mehr Ricky und Marek herumstochern, desto mehr sorgen sie für Unruhe. Schließlich will kaum jemand aus ihrem Freundeskreis mehr etwas mit Ricky zu tun haben und ihr droht sogar ein Schulverweis wegen Verbreitung von Verleumdungen. Marek und Ricky lassen jedoch nicht locker und versuchen weiter, die letzten Wochen in Antonias Leben nachzuvollziehen. Können sie den Täter zur Strecke bringen? Wie viel müssen sie selbst dafür riskieren, denn wer einmal getötet hat, schreckt wahrscheinlich auch vor einem weiteren Mord nicht zurück ...

Katja Brandis LIBELLENFÄNGER ist ein gelungener Jugendthriller für alle, die auch ohne viel Blutvergießen auf jeder Seite auskommen. Die Geschichte entwickelt sich ruhig, ist dabei aber spannend ohne auf zu große Schockmomente zu setzen. Gut gefallen hat mir die Verbindung mit Rickys eigener Vergangenheit als Knastkind. Sie hat als Kind einer Mörderin ihre ersten Lebensjahre im Gefängnis verbracht und daher noch einige Kontakte zur Unterwelt, die ihr bei ihrer Suche nach dem Mörder helfen.

Die Hauptfiguren Ricky und Marek sind interessant, glaubwürdig und sympathisch und auch die Entwicklung ihrer Beziehung kommt nachvollziehbar und nicht allzu kitschig rüber. Katja Brandis flüssiger, leicht zu lesender Schreibstil ist auch in diesem Thriller zu finden und macht einfach Spaß.

Gerade für die Zielgruppe (weiblicher) Jugendlicher und junger Erwachsener, die vielleicht noch nicht so viel Leseerfahrung mit Thrillern haben, ist die Mischung aus Spannung, Freundschaft und Liebesgeschichte mit einigen kleinen Ausflügen in die Esoterik sehr passend. Es muss nicht immer Splatter sein!
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am 5. November 2012
Inhalt:

Ricky geht wie jeder andere Jugendliche brav zur Schule, hat Hobbys und trifft sich gerne mit ihren Freunden. Doch hinter dem hübschen Gesicht verbirgt sich eine traurige Vergangenheit. Rickys Mutter ist eine Mörderin und Ricky erlebte die frühe Kindheit hinter Schloss und Riegel.Dies vertraut sie nicht einmal ihren engsten Freunden an.
Während eines Discobesuchs geht es einer Mitschülerin plötzlich furchtbar schlecht und sie bricht zusammen. Antonia konnte nicht mehr gerettet werden , doch Ricky vermutet mehr hinter diesem plötzlichen Tod. Doch niemand sonst scheint ihre Gedanken zu teilen. Bei der Polizei stößt sie auf Granit und ihre Lehrer ermahnen sie ewig. Doch dann findet sie einen Verbündeten.......

Meine Meinung:
Dies ist nun das dritte Buch der Autorin Katja Brandis, was ich lese. Und genau wie bei den beiden anderen " Ruf der Tiefe" und " Im Schatten des Dschungels" bin ich begeistert. Ihr Schreibstil passt sich immer sehr gut an die jeweiligen Charaktere an und lässt diese regelrecht aufblühen. Und so hatte ich keinerlei Schwierigkeiten mich mit über 30 in die 17 jährige Ricky hinein zu versetzten. ihre Gedanken und Gefühle kommen hautnah und authentisch bei mir als Leser an.
Die Story an sich beginnt schleichend, aber keinesfalls langweilig. Das Tempo allerdings steigt nur langsam, dennoch fand ich es sehr spannend. Im Vordergrund stehen Ricky und ihre Gefühle, doch auch ihre Ängste was den Täter angeht bleiben immer an der Oberfläche. Das Buch ist ein Jugendthriller und demnach ziemlich unblutig. Dennoch bin ich sehr angetan und meine Nerven waren am Ende zum zerreißen gespannt, denn Katja Brandis hat sich immer wieder neue Ideen einfallen lassen, die die Spannung steigern und mir war es absolut unmöglich zu erraten, wer der Täter nun wirklich ist. Das Finale war sehr aufregend und ich habeso nicht damit gerechnet.
Rickys als Protagonistin hat mir sehr gut gefallen. Aber auch die anderen Protagonisten bleiben nicht im Hintergrund, sondern strahlen facettenreich aus der Masse hervor. Jeder hat seine Macken und genau das, machte die Personen so interessant.Und das die Story nicht nur aus Täter, Opfer und Jäger besteht, sondern noch viele andere Gesichter hat, hat mir extrem gut gefallen. Ich denke hier kommen jugendliche Leser, aber auch jungebliebene Erwachsene voll auf ihre Kosten.
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am 2. November 2012
zum Inhalt:
Als Ricarda, genannt Ricky mit ihren Klassenkameraden auf Disko ist, bricht Antonia plötzlich bewusstlos zusammen. Trotz dass Ricky und Marek sich gleich um sie kümmern und versuchen sie wiederzubeleben, kommt für Antonia jede Hilfe zu spät.
Polizei und Rechtsmedizin gehen von einen plötzlichen Herzversagen aus. Ricky hingegen glaubt nicht daran und beginnt auf eigene Faust zu ermitteln. Dabei bekommt sie Unterstützung von Marek. ...

meine Meinung:
Dies ist ein eher ruhiger, aber solider Thriller für junge Erwachsene. Er ist nicht blutrünstig oder schreiend brutal, dafür aber mit einer richtig guten Story.
Ricky hat mich mit ihren Ermittlungen regelrecht angesteckt und ich musste unbedingt Mitraten, was und wer für Antonias viel zu frühen Tod verantwortlich ist. Auf die Lösung bin ich bis fast zum Schluss nicht gekommen, dafür ab und zu mal auf Irrwege.
Der Spannungsbogen ist im gesamten betrachtet nicht extrem hoch, dafür ging die Geschichte mir an manchen Stellen so richtig unter die Haut.
Bereits der Prolog jagte mir kleine Schauer über den Rücken und im weiteren Verlauf der Story gab es noch einige solcher Momente.
Das Buch ist flüssig geschrieben und dadurch gut und zügig lesbar. Ich konnte mich ohne Schwierigkeiten in die Umgebung, in der die Geschichte spielt, hineinversetzen.
Die Dialoge zwischen Ricky und Marek haben mich oft zum schmunzeln gebracht.
Die Charaktere Marek und Ricky haben mir sehr gut gefallen. Beide waren für mich sehr gut vorstellbar, ganz besonders Marek, der ja schon ein wenig schräg ist. Wie auch die übrigen Figuren wirkten sie sehr echt und ihr Denken, Fühlen und Handeln war für mich immer nachvollziehbar.
Die Story ist insgesamt glaubhaft und wirkte auf mich zu keiner Zeit konstruiert. Man merkt, dass hier im Vorfeld gut recherchiert wurde. Nach der Hälfte war ich so tief in die Story abgetaucht, dass ich gar nicht mehr aufhören wollte zu lesen.
Mit der Farbe des Covers konnte ich mich anfangs gar nicht so wirklich anfreunden, dieses schreiende gelb traf einfach nicht meinen Geschmack. Genial dagegen fand ich die sonstige Gestaltung, die Libelle sieht man erst im ganzen, wenn man die Umschlagklappe nach außen aufklappt.
Inzwischen stört mich auch die Farbe nicht mehr.

Fazit:
Ein eher ruhiger, aber sehr gut durchdachter Thriller, der zeitweise sehr unter die Haut geht.
Nicht nur für jugendliche Leser zu empfehlen!
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am 26. Oktober 2012
Inhalt:
Die 16jährige Ricky wollte eigentlich nur tanzen gehen, doch in der Disco bricht plötzlich ihre Freundin Antonia tot zusammen. Ricky versucht herauszufinden, was passiert ist und stößt auf merkwürdige Dinge: Antonia hat angeblich Nachrichten von Engeln bekommen, und immer wieder tauchen Libellenflügeln auf.

Ricky wird immer tiefer in den Fall hineingezogen und weiß bald nicht mehr, wem sie an ihrer Schule vertrauen kann. Auch sie hat ein Geheimnis, das niemand kennt: Sie wurde im Gefängnis
geboren und verbrachte die ersten Jahre mit ihrer dort einsitzenden Mutter. Und aus dieser Zeit hat sie eine ungewöhnliche Helferin und Freundin: Valentina, mit allen Wassern und Wässerchen gewaschen und gut vernetzt mit der Unterwelt.

Meine Meinung:
Als langjähriger Leser von Katja Brandis Büchern bin ich auch diesmal nicht enttäuscht worden, auch wenn die Autorin auf für sie neuen Pfaden wandelt: Aus der ungewöhnlichen Konstellation heraus entwickelt sich ein Thriller, der mich bis zum Schluss gefangen gehalten hat.

Wer jetzt allerdings einen Roman wie "Verblendung" oder "Adrenalin" erwartet, wird vermutlich enttäuscht werden: Der Verlag hätte besser "Jugendkrimi" aufs Cover gedruckt, hier wird nicht gesplattert und staatsbedrohende Verschwörungen gibt es zum Glück auch nicht, Katja Brandis setzt auf psychologische Spannungsmomente einer Geschichte in einem "normalen" Kleinstadtumfeld.

Mir hat gut gefallen, mit wie viel Liebe zum Detail und Humor die Charaktere und das schulische Umfeld geschildert werden. Man merkt dem Buch an (und kann es der langen Danksagung entnehmen) dass die Autorin gründlich bei JVA, Polizei etc. recherchiert hat. Auch die Liebesgeschichte ihrer unfreiwilligen Heldin ist mit genug Augenzwinkern geschildert dass keine "schmalzigen" Momente entstehen. Wem die übrigen Bücher von Frau Brandis gefallen oder wer spannende Unterhaltung mit leichtem Romantikfaktor sucht, der (oder die) kann unbesorgt zugreifen!
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TOP 1000 REZENSENTam 11. Dezember 2012
INHALT:
Niemand von ihren Freunden weiß, dass die 17-jährige Ricky Mayer im Gefängnis zur Welt gekommen ist und dort die ersten paar Lebensjahre verbracht hat, denn am liebsten würde die intelligente Schülerin ihre Vergangenheit vergessen. Doch als ihre Mitschülerin Antonia vor ihren Augen in der Disco stirbt, glaubt niemand außer Ricky an einen unnatürlichen Tod. Denn wer sollte der schönen Antonia etwas Böses wollen und welche Rolle spielen die Libellenflügel, die Ricky plötzlich überall findet? Mithilfe ihres Schulkollegen Marek, der bei Ricky Wiederbelebungsversuchen dabei war, stürzt sie sich in die Nachforschungen - und gerät dabei in das Visier des Täters....

MEINE MEINUNG:
Das knallgelbe Cover mit der Libelle passt zum Inhalt und ist ein optischer Hingucker. "Libellenfänger" ist mein erstes Buch von Katja Brandis, aber sicherlich nicht mein letztes. Den Schauplatz hat die Autorin nach Neustadt bei Coburg verlegt, die Handlungsdauer umfasst schätzungsweise 2 - 3 Wochen. Ricarda "Ricky" Mayer hat die ersten 4 Jahre ihres Lebens mit ihrer Mutter im Gefängnis gelebt und wohnt nun bei ihren Großeltern. Die 17-jährige Schülerin ist zurückhaltend, dickköpfig und liebt Taekwondo, ihren Moderatorenjob beim Schulfernsehen sowie die Serie "How I Met Your Mother" über alles. Als Ricky versucht, ihre Mitschülerin Antonia zu reanimieren, bekommt sie unerwartet Hilfe von Marek Kaminski, der ebenfalls das Arnold-Gymnasium besucht, mit seinen buntgefärbten Haaren auffällt und bei den "KidsNews" von nec.tv als Kameramann tätig ist.

Ricky ist eine interessante, facettenreiche Hauptperson, die authentisch agiert und trotz ihrer Jugend mit einer bewegten Lebensgeschichte aufwartet, denn normalerweise verbringt man seine ersten Lebensjahre nicht in der JVA. Dadurch kennt die eigensinnige Schülerin, die ihre Ziele ehrgeizig verfolgt, auch die Russin Valentina, die mit ihrem Sohn ebenfalls in der Mutter-Kind-Abteilung Aichach inhaftiert war und für Ricky eine Art Mutterersatz darstellt. Auch die restlichen Nebencharaktere wie z.B. Rickys Mutter, ihre Großeltern, Marek und diverse Schulfreunde sind reizvolle Figuren, die sich harmonisch ins Geschehen einfügen. Ich hatte keine besonderen Erwartungen an dieses Buch und wurde angenehm überrascht. Denn neben der fundierten Recherche wartet "Libellenfänger" mit einer großartigen Romanidee auf, die hervorragend umgesetzt wurde. Katja Brandis hat großes Augenmerk auf das professionell wirkende Schulfernsehen nec.tv gelegt und zudem ein paar esoterische Elemente wie Wahrsagungen und Engel in ihren Jugendthriller verpackt, was der Geschichte noch zusätzlichen Charme verleiht.

Schön finde ich auch, dass die Autorin den gefühlsintensiven Song "Set Fire To The Rain" von Adele in die Handlung eingebaut hat und dabei viel Fingerspitzengefühl beweist. Denn die packende Story, die ganz ohne Längen oder überflüssige Passagen auskommt, bringt viele verschiedene Emotionen & Gefühle ans Tageslicht, die sich im Handlungsverlauf widerspiegeln. Ihr seht: "Libellenfänger" hat sehr viel zu bieten und es geschafft, mich vollends zu begeistern. Wen die leicht übersinnlichen Elemente und eine ordentliche Portion Romantik nicht stören, ist mit diesem Werk sehr gut beraten. Natürlich möchte man, genauso wie Ricky und Marek, wissen, warum die allseits beliebte Antonia Kreisler sterben musste und was es mit den Libellenflügeln, die seit Antonias Tod überall auftauchen, auf sich hat. Für einen Jugendthriller ist "Libellenfänger" erstaunlich spannend und wurde mit vielen falschen Fährten bzw. Irrwegen ausgestattet. Ich hatte bis zum Ende keine Ahnung, wer der Täter ist und warum die bildhübsche Schülerin sterben musste, was bei mir bei einem Jugendthriller nicht oft vorkommt. ;-)

Ich-Erzählerin Ricky schildert die rasanten Geschehnisse aus ihrer Sicht und gewährt uns einen tiefen Einblick in ihre Gefühle & Gedanken, wodurch man die sympathische Protagonistin schnell ins Herz schließt und mit ihr mitfiebert, fühlt & leidet. Gemeinsam mit Ricky begeben wir uns auf die Suche nach Antonias Mörder, was sich ziemlich schwierig gestaltet, denn außer Marek glaubt ihr niemand - doch durch ihre unbequemen Nachforschungen kommt Ricky dem Täter gefährlich nahe... Komplettiert wird die spannende Story durch den mitreißenden Schreibstil von Katja Brandis samt lebendigen Beschreibungen und unterhaltsamen Dialogen sowie eine, der jugendlichen Zielgruppe angepassten Sprache. Am liebsten möchte man das Buch gar nicht mehr beiseitelegen und fliegt nur so durch die knapp 370 Seiten. Zu der Genrezuordnung möchte ich noch etwas sagen: Auf dem Buchcover steht zwar "Thriller", aber für mich geht "Libellenfänger" eindeutig in die Richtung Jugendthriller und wird deshalb auch in diese Schublade gesteckt. ;-)

FAZIT:
"Libellenjäger" hat mich dank des erstklassigen Plots (der mit frischen Ideen, vielen Emotionen und überraschenden Wendungen besticht), der liebenswerten Hauptperson, die nicht aufgibt sowie durch die ausdrucksstarke Schreibweise an die Seiten gefesselt. Da ich von diesem Jugendthriller sehr angetan bin, gibt's von meiner Seite 5 STERNE.
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am 11. Dezember 2012
Kurzbeschreibung:
Um Rickys Kindheit rankt sich ein düsteres Geheimnis. Als ihre Mitschülerin Antonia plötzlich stirbt, ist sie die Einzige, die an Mord glaubt. Doch um diesen aufzuklären, muss sie sich ihrer eigenen Vergangenheit stellen...Nicht einmal ihre engsten Freunde wissen, dass die 17-jährige Ricky Mayer im Gefängnis zur Welt kam und dort mit ihrer inhaftierten Mutter ihre Kindheit verbringen musste. Am liebsten würde Ricky ihre Vergangenheit vergessen. Doch als ihre Mitschülerin Antonia auf mysteriöse Weise stirbt, aktiviert sie ihre Kontakte zur Unterwelt. Bald ist sie sicher – Antonia wurde umgebracht. Aber was bedeuten die Libellenflügel, die seit Antonias Tod überall auftauchen? Ausgerechnet sie bringen Ricky schließlich auf eine heiße Spur – und damit tappt sie dem Mörder genau in die Falle...

Zur Autorin:
Katja Brandis wurde 1970 geboren, wuchs im Rhein-Main-Gebiet auf und studierte Amerikanistik, Germanistik und Anglistik. Bereits als Jugendliche produzierte sie stapelweise Manuskripte und publiziert seit 2002 erfolgreich Bücher für Jugendliche und junge Erwachsene. Heute lebt sie mit ihrem Mann, ihrem Sohn und drei Katzen in der Nähe von München und arbeitet als freie Autorin, Lektorin und Journalistin. Für die Recherche zu Libellenfänger interviewte sie Wahrsager und mehrere Kripo-Ermittler, sah sich in einem Gefängnis um, erprobte Taekwondo am eigenen Leib und experimentierte mit Tarot.

Rezension:
Die 17-jährige Ricarda, genannt Ricky, ist auf den ersten Blick eine ganz normale Jugendliche: Sie geht zur Schule und hat einen netten Freundeskreis. Doch trägt sie auch ein großes Geheimnis vor ihren Freunden mit sich. Sie wurde im Gefängnis geboren, in dem ihre Mutter einsitzen musste, da sie Rickys Vater ermordet hat. Seit ihrer Entlassung lebt Ricky nun bei ihren Großeltern, ihre Mutter sieht sie mehr sporadisch.

Als bei einem abendlichen Discobesuch die Mitschülerin Antonia ums Leben kommt, glaubt Ricky nicht an einen natürlichen Tod. Sie beginnt, auf eigene Faust zu ermitteln. Unterstützung findet sie in Marek, einem Klassenkameraden, mit dem sie auch zusammen für das Schulfernsehen arbeitet. Schon bald gerät Ricky in eine Spirale aus Misstrauen, Verschwiegenheit und Geheimnissen und ist dem Täter bald näher als sie denkt...

Katja Brandis erzählt mit Libellenfänger eine spannende Geschichte, in der vor allem die Protagonistin Ricky begeistern kann. Sie ist eine durchaus selbstständige Person, die sehr stur sein kann, wenn sie sich etwas in den Kopf setzt und sich nach Antonias Tod keinesfalls mit einer natürlichen Todesursache abspeisen lässt.

Ihre Ermittlungen führt sie trotz Verwarnungen und einer Suspendierung durch den Schuldirektor weiter. Auf der anderen Seite ist sie aber auch eine verletzliche Person, da sie stets die Befürchtung hat, dass ihre Vergangenheit ans Licht kommt und ihre Mitschüler sie dafür verachten könnten. In Marek findet sie einen starken Verbündeten im Fall Antonia, in den sie sich zusehends verliebt. Doch Marek ist bereits in festen Händen und so scheint das Glück der beiden keine Zukunft zu haben.

Der Fall an sich wurde von Katja Brandis glaubhaft und authentisch geschildert, auch die Lösung konnte mich überzeugen, wogegen der Verdächtigenkreis relativ klein gehalten worden ist, so dass man durchaus Überlegungen in die richtige Täterrichtung während des Lesens ziehen kann.

Die Spannung ist nach Antonias Tod sehr hoch und bleibt auch bis zum Ende hin erhalten und dürfte somit die angesprochene Zielgruppe bis zur Lösung mit Ricky und Marek mitzittern lassen. Mich konnte Libellenfänger gut unterhalten, denn die einzelnen Charaktere, vor allem Ricky und Marek, konnten mich begeistern, da sie auch ihre Ecken und Kanten vorweisen können und beide ihre eigenen kleinen Geheimnisse mit sich tragen.

Fazit: Libellenfänger ist ein gut durchdachter und spannender Jugendthriller, den Katja Brandis mit sympathischen und interessanten Charakteren ausgestattet hat, der auch interessierte erwachsene Leser ansprechen dürfte.
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am 22. Oktober 2012
Inhalt:
Ricky geht aufs Gymnasium und lebt bei ihren Großeltern. Ihre ersten vier Lebensjahre verbrachte sie aber im Mutter Kind Gefängnis. Das weiß aber keiner an ihrer Schule und wenn es ihr nach geht soll es auch keiner wissen. Sie ist gerade mit Freunden in der Diskothek als ihre Schulkameradin Antonia auf der Tanzfläche zusammenbricht und stirbt. All die Kindheitserlebnisse kommen hoch und Ricky kann auch nicht glauben das ihre Schulkameradin an einem natürlichen Tod gestorben ist...

Meine Meinung:
Von Katja Brandis habe ich bisher noch nichts gelesen. Als aber dann im Ivi Programm Libellenfänger auftauchte fand ich die Story so interessante das es auf meiner Wunschliste landete.
Libellenfänger ist ein recht ruhiger seichter Thriller. Geschrieben für das jugendliche Publikum, aber trotzdem mit genug Spannung das man auch als hart gesottener Thrillerfan wie ich auf seine Kosten kommt. Er ist geschrieben für das Alter von 14-17 Jahre und dort ist er auch wirklich gut aufgehoben.
Anfangs lernt man erstmal die Schüler rund um Ricky und Antonia kennen und taucht ein wenig ein in diese Schulwelt. Aber gleich von Beginn an merkt man auch das Ricky ein besonderes Geheimnis hütet. So nach und nach rückt sie damit raus wie sie ihre ersten vier Jahre des Lebens verbracht hat und besonders wo. Was die Nachteile an diesem Leben waren und so wird dieses Mutter-Kind Programm auch von der Autorin recht kritisch beleuchtet. Ich kann mir gut vorstellen das Kinder die mit vier aus dem Gefängnis in die Welt entlassen werden wirklich hier und da ihre Schwierigkeiten haben und so finde ich diese Geschichte auch recht realitätsnah.
Die Spannung steigert sich nur langsam, aber langweilig wird es nie. Katja Brandis ist hier wirklich eine gute Mischung zwischen dem Fall an sich und dem Privaten von den Protagonisten gelungen. So macht es Spaß immer weiter zu lesen. Zum Schluss kommt man dann kaum zum Verschnaufen so spannend ist es und man will nun endlich wissen wie es endet. Das Buch hat mit 366 Seiten eine angenehme länge und die Kapitel sind auch nicht zu lang.
Die Protagonisten bestehen an erster Stelle aus Ricky und ihrem Schulkameraden Marek. Außerdem gibt es da noch recht wichtige Nebenfiguren wie Valentina und ihre Großeltern.
Riicky selber ist ein Mädchen was mutig ist, aber kaum selbstbewusstsein hat. Sie hat die Schule gewechselt weil sie vorher wegen der Tatsache das sie die ersten Jahre im Knast verbracht hat, gemobbt wurde. Nun fühlt sie sich an der Schule wohl und es ist nur zu verständlich das sie nicht möchte das irgendwer davon weiß.
Marek ist ein Schulkamerad der mit ihr zusammen versucht hat Antonia wiederzubeleben. Vorher hatten die Beiden bis auf Kids News nichts miteinander zu tun, das ändert sich aber nach diesem Unglück. Auch Marek hat es nicht leicht gehabt in seiner Kindheit. Er wohnt auch nicht mehr bei seinen Eltern und beide öffnen sich dem anderen nur sehr zögerlich.
Schön finde ich das man spüren kann wie sich die Freundschaft zwischen Marek und Ricky entwickelt. In welche Fettnäpfchen sie treten und wie sie Missverständnisse bauen und auch wieder abbauen.
Allerdings ist es ja ein Thriller und manchmal stand dann das zwischenmenschliche zu viel im Vordergrund. Kann das nur schwer beschreiben, denn eigentlich fand ich das Buch wirklich sehr gut, aber diese Geschichte zwischen Ricky und Marek nahmen mir für einen Thriller zu viel Raum ein.
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am 9. April 2013
Jugendthriller sind seit längerem mein Lieblingsgenre. Irgendwie komme ich garnicht von Ihnen los...

So ist es auch mit "Libellenfänger" von Katja Brandis gewesen. Knallgelb mit einer schwarzen Libelle, und einem pinken Titel-Schriftzug. Allein schon das Cover sticht einem ins Auge. Ich finde es toll, das die Libelle bzw. die Libellenflügel die das Cover zeigt, auch in der Geschichte vorkommen.

Die Autorin Katja Brandis hat mich mit ihrem Jugendthriller "Libellenfänger" in ihren Bann gezogen.
Ihr Schreibstil lässt sich leicht und flüssig lesen, und bei mir kam auch keine Langeweile auf.

Das Arnold-Gymnasium in Neustadt mit dem Schülerfernsehen, Polizeitarbeit und ein Todesfall in der Disko der tatsächlich passiert ist, ein Besuch in der JVA Kempten, Taekwondo in einem Dojang, und Recherchen über Wahrsager, Schamanen, Geisterjäger und übernatürliche Wesen - über das alles und noch viel mehr, hat Katja Brandis sich meiner Meinung nach sehr gut informiert.

Ausserdem hat sie auch symphatische Charaktere erschaffen, und eine unvorhersehbare Handlung.
Bis kurz vor Ende tappte ich im Dunkeln wer der Täter sein könnte. Katja Brandis versteht es sehr gut, mich immer wieder in die Irre zu führen.

"Liebellenfänger" ist ein toller Jugendthriller mit einer sehr guten recherchierten Handlung.
Für Jugendthriller-Fans ein MUSS. Ich freue mich schon auf meine nächste Lektüre "und keiner wird dich kennen" von ihr...

Fazit
5 von 5 Sternen

© der Rezension: Angela (Printed Words + The Bookworms)
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am 30. Juli 2013
Das auffällige Cover sticht einem sofort beim Stöbern ins Auge. Ein richtig knalliges Gelb kann man einfach nicht übersehen. Nachdem ich dann den Klappentext gelesen habe, musste ich „Libellenfänger“ einfach haben. Dieser klang so spannend und hat mich wahnsinnig neugierig gemacht. Außerdem bin ich eh ein Fan von Jugendthriller.

Schon von der ersten Seite an ist man völlig mitgerissen von der Lektüre. Es geht spannend los und lässt auch nicht nach. Man möchte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Dabei ist der Schreibstil sehr einfach und flüssig. Das macht es leicht den Thriller innerhalb kürzester Zeit zu verschlingen.

Es geht hier nicht nur vordergründig um den mysteriösen Tod von Rickys Freundin Antonia, sondern auch um Ricky selbst. Sie schließt sich zwar vom Gesellschaftsleben nicht aus, ist aber dennoch sehr in sich gekehrt und verschlossen. Das liegt an ihrer Vergangenheit. Es geht in dem Buch auch darum, dass Ricky endlich verarbeiten und abschließen sollte, dass sie ihre ersten Jahre der Kindheit mit ihrer Mutter in der JVA verbracht hat.

Alles in allem ist „Libellenfänger“ ein spannender Jugendthriller und das bis ganz zum Schluss. Mich konnte das Buch von der ersten bis zur letzten begeistern. Ich möchte Katja Brandis ein großes Kompliment aussprechen und wärmstens an alle empfehlen, die Spannung und Jugendgeschichten lieben.
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