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am 17. Februar 2014
Ich bin ein großer Fan der harten Klänge. Egal ob Rock, Hard Rock oder Metal. Wenn die Musik ehrlich und handgemacht ist und eine E-Gitarre dazu tönt, reicht mir das schon um zumindest mal reinzuhören. Entweder es packt mich oder es packt mich nicht. Ob das jetzt kommerziell, mainstream, zu poppig, zu soft, zu melodisch, cheesy oder was auch immer ist, spielt bei mir keine Rolle. Wenns gefällt, gefällt es. Solche Begriffe gibt es in meiner Welt nicht, denn jede Band die eine CD herstellt und in irgendeiner Form verkaufen möchte, hat kommerzielle Absichten. Warum dieses kleine Vorwort? Ganz einfach, im Falle von Within Temptations neuer Scheibe "Hydra" werden die truen, stahlschmiedenden Vollblutmetaller, die niemals über den Tellerrand hinaus schauen möchten, ihre Probleme haben. Denn genau über besagten Genre-Tellerrand schauen Within Temptation auf ihrem neuen Album recht deutlich.

Mit "Let Us Burn" steigt das Album erstmal mit gewohnter und hochwertiger WT Kost ein. Wer den Vorgänger "The Unforgiving" kennt, kann sich in etwa auch die Richtung von diesem Song vorstellen. Er hätte auch ganz gut auf das letzte Album gepasst und erinnert an "A Shot In The Dark". Der Mid-Tempo Rocker hat einen einfachen und nachvollziehbaren aber ausgeklügelten Aufbau. Der Refrain beisst sich selbstverständlich sofort im Ohr fest. Ein super Opener der gleich mal einen Hit darstellt. Besser kann man ein Album kaum eröffnen. Geiler Einstieg der Bock auf mehr macht!

"Dangerous" geht in eine recht moderne Richtung. Als Gastsänger hat man sich Howard Jones (Ex-Killswitch Engage) an Bord geholt. Diese Entscheidung war ein Spitzenidee, die Stimme von Howard und Sharon harmonieren perfekt in diesem Song. Die Synthies erinnern sehr stark an tanzbare Musik wie House und Dance, der Song selbst aber ist rockig. Eine interessante Mischung und das Konzept geht definitiv auf. Ein Hit der sich sowas von in den Schädel brennt, dass man gar nicht anders kann als auf Repeat zu drücken.

Der nächste Song "And We Run" feat. Xzibit lässt erstmal auf ganz böses schließen. Es gibt so viele Beispiele wo sogenannte Crossover Geschichte komplett in die Hose gegangen sind. Genannt wurden ja schon z.b. Linkin Park feat. Jay-Z. Aber das was hier abgezogen wird ist qualitativ Meilenweit über dem, was man sonst so an Rock/Metal/Rap Kollaborationen hört. Der Refrain ist sehr bombastisch mit Streichern unterlegt. Auch hier kriegt man den Refrain einfach nicht aus dem Schädel und bleibt dem bisherigen Album-Motto "jeder Song ein Hit" treu. Die Rap-Einlage von Xzibit veredelt den ganzen Song und hebt ihn von einem gewöhnlich guten Song, zu einem außergewöhnlich frischen und unverbrauchten Hit an.

Jetzt aber muss doch mal ein Durchhänger bzw. durchschnittlicher Song kommen. NEIN! Auch Song Nummer 4 "Paradise (What About Us)" überzeugt auf ganzer Linie. Tarja Turunen gibt sich hier ebenfalls mit einem Gastbeitrag die Ehre. Sowohl Sharon als auch Tarja verzichten mittlerweile auf die ganz hohen Vocals, was ich als wesentlich angenehmer und ausdrucksstärker empfinde. Auch hier harmonieren beide Stimmen hervorragend. Der Song hätte von der Machart her auch auf eine Nightwish-Platte gepasst und das liegt nicht nur an Tarja. Auch hier hört man wieder ein Paradebeispiel für einen großartigen Refrain.

Nun wird mit "Edge Of The World" das Tempo etwas rausgenommen. Die Ballade wird im ersten drittel nur von ganz dezenten Keyboards und Sharons einzigartiger Stimme getragen. Gänsehautstimmung die sich besonders unter Kopfhörern zu entfalten weiß. "Edge Of The World" schaukelt sich dann zu einer Power-Ballade hoch. Auch die Platzierung der Ballade auf dem Album wurde mit Bedacht gewählt. Nach 4 Powersongs braucht es eine kleine Verschnaufpause in Form einer Ballade um den Albumfluss bzw. die Spannung aufrecht zu halten.

"Silver Moonlight" beginnt sehr ruhig mit Klavier, Streichern und Sharons einzigartiger Stimme. Man vermutet eine weitere Ballade, doch bevor man "Was? Jetzt noch eine Ballade?" sagen kann, kracht ein triolischer Up-Tempo Song aus den Boxen. Auch hier kann ich nur das wiederholen was ich schon bei den vorangegangenen Songs geschrieben hatte. Toller Song mit einfachen Songstrukturen aber dafür absolutem Hitpotential.

Auch der nachfolgende Song "Covered By Roses" stellt keine Ausnahme dar und ist nach dem ersten Durchlauf bereits im Ohr. Eröffnet von einem kurzem Gitarrenriff geht hier gleich die Post ab. Die Bridge nach dem zweiten Chorus leitet zu einem kurzen, Filmmusikartigen Interlude über, bevor alles kurz ausklingt und eine verfremdete Kinderstimme, von sanften Klaviertönen begleitet, spricht. Danach folgt ein kurzes aber sehr cooles Gitarrensolo welches den Song wieder zum Chorus führt. Tja, euch wird es nerven das wieder lesen zu müssen aber auch dieser Song ist ein absoluter Hit.

Egal welchen Song ich bisher von diesem Album gehört habe, müsste ich einen als Single auskoppeln, wüsste ich nicht welchen. Bei "Dog Days" weiß ich aber definitiv das ich diesen nicht nehmen würde. Für mich ist das der einzige, wirkliche Ausfall auf "Hydra". Hmm... vielleicht ist "Ausfall" auch einfach zu hart formuliert aber er erreicht auf keinen Fall die Top-Qualität der restlichen Songs. Er mag zwar sehr atmosphärisch sein und stellt, für sich allein genommen, nicht unbedingt einen grottigen Song dar, wirkt aber im Kontext zum sonst durch die Bank hochkarätigen Album sehr störend. Wie gesagt, für mich der Schwachpunkt des Albums.

"Tell Me Why" ist aber glücklicherweise wieder auf dem brillanten Niveau der vorigen Songs und "Hydra" geht im letzten Drittel nicht die Puste aus wie dem ebenfalls empfehlenswerten Vorgänger "The Unforgiving". Der Song hat eine nicht ganz so eingängige Struktur wie die restlichen Songs und braucht 2-3 Durchgänge mehr. Proggig wird es hier deswegen trotzdem nicht, auch weil der Refrain natürlich trotzdem sofort zum mitsingen einlädt. "Tell Me Why" vereint nochmal fast alle Elemente wofür WT im Jahr 2014 stehen und konzentriert sie in diesem Song.

Zum Schluss gibt es nochmal die poppige Ballade "The Whole World Is Watching". Dave Pirner gibt sich hier die Ehre am Gast-Mikro und auch sein Stimme harmoniert schön mit Sharon. Eine sehr melancholische und atmosphärische Ballade, die ebenfalls einen Ohrwurm par Excellence darstellt und das Album perfekt abschließt.

Ein großes Kompliment muss ich auch für die gelungene Aufmachung der Digi-Book Edition aussprechen. Das Booklet ist wohl das fetteste was ich jemals in einer CD-Packung gesehen habe. Darin sind viele Fotos und selbstverständlich die Songtexte enthalten. Die zweite CD bietet neben vier Coversongs von den "Q-Sessions" noch vier sogenannte Evolutiontracks ,die so ein bisschen die Entwicklung, von der Demo zum fertig produzierten Song ,aufzeigen. Ob man das braucht, muss jeder für sich entscheiden. Ich halte es für ein nettes Gimmick aber nichts Essentielles. Die Produktion der Scheibe ist, natürlich dem Songmaterial entsprechend, sehr modern ausgefallen.

Was bleibt abschließend zu sagen?
Jeder der Songs (Dog Days mal ausgenommen) hätte das Potential, trotz härterem E-Gitarreneinsatz als beim üblichen Radioprogramm, in den Charts ganz nach oben zu klettern. Ja ja, ich weiß, für absolute Die Hard Metalheads dürfte sich der letzte Satz wie ein Pistolenschuss ins Knie anfühlen aber es ist nunmal so. Das bedeutet natürlich nicht, dass man Within Temptation hier auf Plastik-Beat Einheitsbrei Müll ala Lady Gaga, Katy Perry, Rihanna, Gangnam Style und Co. herabsetzen kann. Die Kompositionen sind sicherlich auf Hit getrimmt, unterscheiden sich aber durch härteren E-Gitarreneinsatz, die hohe und handwerklich perfekt umgesetzte Qualität der Songs und Sharons perfekter Gesangsleistung, komplett von den anderen sogenannten "Hits". Die modernen Elemente bringen etwas frischen Wind in das teilweise angestaubte Metal-Genre. Within Temptation haben hier das Rad sicher nicht neu erfunden aber eine interessante Mischung aus modernen, traditionellen und über den Tellerrand hinaus schauenden Elementen gefunden. Ja sogar Metal-Tabubrüche wie in "And We Run" haben sie begangen. Aber gerade deswegen klingt das alles sehr frisch und unverbraucht. Diese Platte macht einfach Spaß. Punkt! Within Temptation scheren sich einen Dreck um irgendwelche Genre Begrenzungen und nutzen alle verfügbaren Stilmittel, die ihre Musik interessanter machen könnte, voll aus. Das ist mutig, das ist sympathisch und zugleich rebellisch, ja, genau das ist doch Metal! Das ist mehr Metal als manch andere traditionelle Metalband die einem immer wieder die gleiche, aufgewärmte Bohnensuppe aus dem Stahltopf präsentiert.
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am 31. Januar 2014
Da ist es nun also, das neue Album von Within Temptation. Ich bin Within Temptation Fan seit der Veröffentlichung von "Mother Earth", welches mich damals komplett umgehauen hat und mir Wege zu einer neuen Musikrichtung geöffnet hat.
Eins wurde bei jeder neuen Veröffentlichung klar, Within Temptation bleiben nicht auf einer Stelle stehen. Besonders mit dem Vorgänger "The Unforgiving" wurde dies (für mich im positive Sinne) deutlich und dieser Weg wird fortgeführt.

Nun also zum Monster mit den vielen Köpfen "Hydra":

01 Let Us Burn: "Hydra" startet mit einer starken Rocknummer. Sofort fällt einem Sharons Gesang Positiv auf, die meiner Meinung nach auf "Hydra" ihre beste Gesangsleistung abliefert. Die Gitarren und Drums knallen aus den Boxen und der Refrain lässt einen so schnell nicht mehr los.

02 Dangerous feat. Howard Jones: Nun nimmt das Monster volle Fahrt auf und der Doublebass fliegt einem um die Ohren. Anfangs habe ich mich mit dem Song noch schwer getan, aber summte trotzdem die ganze Zeit den Refrain. Nach mehrmaligem hören entwickelt sich "Dangerous" zu einem wahren Highlight. Eine schnelle Nummer mit passendem Gesangspartner.

03 And We Run feat. Xzibit: Nanu? die erste Ballade des Albums? Weit gefehlt. Eine Hip Hop Nummer? Noch weiter gefehlt. Ein episches Highlight? OHJA! Hier erwartet uns ein sehr episches Stück das einen sofort in seinen Bann zieht. Ich denke kaum ein Song verbindet besser die alten und neuen Within Temptation. Und Xzibit? Passt perfekt in den Song. Punkt.

04 Paradise (What About Us?) feat. Tarja Turunen: Die erste Single des Albums mit 2 Sängerinnen die wohl auf ewig einzigartig in ihrem Genre sein werden und perfekt miteinander harmonieren. Klasse Nummer mit einer tollen Melodie und einem Refrain der mal wieder sofort im Ohr hängen bleibt.

05 Edge Of The World: So, nun ist Sharon erstmal wieder im Alleingang dran. "Edge Of The World" beginnt mit sehr ungewöhnlichen Tönen, entwickelt sich aber zu einer der schönsten Balladen seit dem Album "The Silent Force". Bei den Vorgängern konnte ich mit den Rockballaden nicht wirklich etwas anfangen, hier überzeugen mich Within Temptation wieder auf ganzer Linie. Sehr schön! Was hier wieder besonders auffällt: es passiert so viel im Hintergrund und das bei jedem Song auf dem Album, hört mal genauer hin.

06 Silver Moonlight: Beginnt sehr ruhig und bricht dann komplett aus! Was war das? Genau Robert's Growls sind wieder da! Ohja darauf habe ich auch gewartet und passt perfekt in den Song. Keine Angst, für diejenigen die mit "Enter" nichts anfangen konnten, die Growls werden dezent eingesetzt. Episch, schnell und einfach klasse.

07 Covered By Roses: Wer "Sinéad" vom Vorgänger mochte wird dieses Lied lieben. Die Gute Laune Rock Nummer des Albums. Hier wird wieder gemeckert werden, ich finde den Song einfach genial. Still in der Ecke sitzen bleiben? Fehlanzeige, bei "Covered By Roses" bleibt kein Fuß mehr Still. Der Song macht einfach Spaß, geht ordentlich nach vorne und hat einen interessanten Mittelteil.

08 Dog Days: Die nächste ruhigere Nummer des Albums beginnt. Während wie gesagt auf den beiden Vorgängern "The Heart Of Everything" und "The Unforgiving" mich die Balladen komplett kalt gelassen haben, überzeugen diese mich auf "Hydra" um so mehr. Schöner Song mit tollem Refrain.

09 Tell Me Why: Jetzt werden nochmal die Gitarren ausgepackt und ein weiterer Rocker erwartet uns. "Tell Me Why" braucht definitiv Zeit zum zünden. Man hat anfangs das Gefühl der Song könnte nicht mit den anderen mithalten, entfaltet sich aber dann doch noch. Besonders der Mittelteil und das Ende wissen hier zu überzeugen.

10 Whole World Is Watching feat. Dave Pirner: Zum krönenden Abschluss noch die Ballade mit Gastsänger Dave Piner. Beide Stimmen harmonieren wieder perfekt und machen den Song so zu einem zuckersüßen Abschluss. Wahrscheinlich der Radio-tauglichste Song auf dem Album, was nicht negativ gemeint ist.

"Hydra" ist der perfekte Titel für dieses Album. Dieses Album hat viele Köpfe und das nicht nur durch die Gäste auf dem Album sondern auch durch die Abwechslung die auf "Hydra" groß geschrieben wird. Ohne einen einzigen Ausfall und einer Mischung aus Pop/Rock/Hard Rock und dem alten Within Temptation präsentieren uns Within Temptation ihr insgesamt stärkstes Album.
Diejenigen die sich schon mit "The Unforgiving" nicht anfreunden konnten sollten zumindest vorher mal reinhören, denn dieser Weg wird hier nur epischer und rockiger fortgesetzt. Mir gefällt es und ich glaube ich habe hier schon einen Anwärter für das Album des noch jungen Jahres 2014 in der Hand.

Ihr seit offen für neues? Abwechslung? Wollt keine aufgewärmte Version von "Mother Earth"? Dann werdet ihr viel Spaß mit dem Album haben! Viel Spaß dabei.
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am 30. Mai 2014
Deutlich besser als das sehr mäßige Vorgänger-Album "The Unforgiving", präsentiert sich "Hydra" als ordentlich mit Metal-Chords vollgepumptes, druckvolles Album, mit dem sich die Band an Neuland heranwagt und hierbei durchweg überzeugen kann - insbesondere das Duett mit Rapper Xzibit ist nicht nur lediglich als experimentell zu würdigen, sondern meines Erachtens eine, wenn nicht die stärkste Nummer der CD. Auch die starken Nummern "Dangerous" und "Paradise (What About Us?)" wummern ordentlich und machen durchaus Spaß - den außergewöhnlichen Klang von "Mother Earth", "The Silent Force" oder "The Heart of Everything" sucht man gleichwohl auf dem Album vergeblich. Die Band hat sich entwickelt, aber vor allen Dingen weit weg von ihrem teils folkloristisch und überwiegend orchestral dominierten Metal-Sound der Anfänge. Negativ fällt zudem auf, dass die Qualität der Songs etwa ab der Mitte des Albums rasant abfällt.
Dass einige Fans der ersten Stunde sich mit diesem Album nicht mehr recht identifizieren können, ist insofern wenig überraschend, während es für andere nach dem von Vielen als "Too Mainstream" empfundenen Album "The Unforgiving" als Versöhnungsangebot daherkommen mag. Ich zähle mich zu den letzteren, wenngleich ich "Hydra" nicht auf Augenebene von "Mother Earth", "The Silent Force" oder "The Heart of Everything" sehe und sicherlich auch in Zukunft eher wieder auf diese Alben zugreifen werde.
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am 18. November 2014
Best Of trifft es glaube ich sehr gut. Der Sound ist sehr Metallastig. Schwere, laute, druckvolle Gitarreniffs mit dem ein oder anderem Solo. Und man vernimmt sogar wieder guturalen Gesang in wenigen Liedern. Einfach traumhaft *_* . (alles was vor Mother Earth so war). Ergänzt durch progressive Elemente (letztes Album) und symphonische Klänge (sollte klar sein). Mir persönlich gefällt es sehr das sie sich Gedanken darüber machen wie sie ihre Musik gestalten und neue Dinge ausprobieren. Und das Gesamtpaket aus alt und neu gefällt mir sehr gut. Besonders nach dem die guten Werte auf Unforgiving sehr vernachlässigt worden sind.

Und naja was soll man schon zu den enttäuschten Fans sagen. Es ist das gleiche Spiel wie immer. Keine Band die durch Kreativität, Eigenständigkeit, Wiedererkennungswert und Perfektionismus glänzt wird über längere Zeit immer dasselbe machen. Entweder ist man Fan bestimmer Musikrichtungen oder Fan bestimmer Musiker. Ich gehöre eher zu Letzterem. Was nicht heisst das ich alles gut finde was kommt. Aber ich gebe mir Mühe mich mit der Musik auseinanderzusetzen und sie nicht nur zu konsumieren wie eine zweifelhaft schmeckende Zigarette. Und bei dem was man alles so liest merkt man schon das die Leute von Musik einfach keinen Plan haben. "Gothic Rock", "kommerzialisierung", "Hipster Album", "Erstlingswerk Mother Earth"... Mögen muss man es nicht und man kann das auch gerne begründen aber bei solchen haltlosen Vorwürfen muss einfach mit dem Kopf schütteln. Ein wenig mehr Differenzierung zwischen subjektiv und objektiv wäre bei Rezensionen schon wünschenswert. Das macht es einem aber auch leichter ins Headbangen überzugehen. ;-) Naja, ich bin ganz froh darüber das dass Album dazu veranlasst die Fangemeinde zu filtern.

Und obwohl das Album sehr kraftvoll ist und sich nur so durch die Wälder brettert scheint es nicht überladen zu sein beispielsweise das aktuelle Album von Epica. Mir bleibt jedes Lied irgendwie im Ohr hängen. Und das ist die Essenz die ich an WT immer geschätzt habe. Daher wird das Album wohl auch längere Zeit laufen. Was mir etwas fehlt sind ruhige Balladen wie Never ending story, Memories oder Somewhere. Daher gibt es nen Stern Abzug.
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am 21. August 2014
da es weit aus genug bewertungen zum album gibt will ich jetzt mal hauptsächlich die collector box bewerten das album selbst find ich gut

-zuerst sind sämtliche auf den bildern zu sehende goldschrift nicht gold sonderne silber geprägt sieht trotzdem sehr schön aus
-das guiter pick ist nicht schwarz sondern weiß auf der einen seite ist ein drachenkopf aufgedruckt und auf der enadren band und album name
-was hier nicht zu erkennen ist, ist das da songbook nicht hardcovern ist sondern soft der inhalt dieses songbooks ist die komplette notensammlung und texte des albums
-das cover des songbooks ist nicht wie hier das selbe der ganzen box sonderen die sängerin auf der bühne im hintergrund die band und oben drüber der schriftzug diesmal einfach in weiß gedruckt und nicht geprägt
-die schallplatten sind wie üblich verpackt in einem hardcover pappeschub und einem papier mantel, der papiermantel ist hier ebenfalls bedruckt und ziegt auf der einen seite einen großen drachenkopf und auf der anderen seite nochmal die lieder die auf der platte sind
-die album cds sind im mediabook enthalten das kleine booklet in der größe der cds ist harcover und die fotos stimmen hier auch inhalt sind die songtexte und bilder von der band
-die instrumental cd ist in einem billigin schwarzen pappeschub verpackt und fliegt lose in dem kartong rum genauso wie der guitar pick was ich sehr schade finde da in der box ein schaumstoff ist mit einlassung für das mediabook da hätte man auch für den rest platz lassen können und bei 55€ ist ne richtige hülle ja auch nicht zu viel verlangt

ich hoffe diese berwertung kann dem ein oder andrem weiterhelfen
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am 25. Juni 2015
Diese Musik ist einfach nur empfehlenswert. Natürlich muss man diese Art der Musik auch mögen. Wir jedenfalls waren begeistert und die Scheibe läuft bei uns regelmäßig.
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am 14. Februar 2014
Moin, zugegebenermaßen war auch ich zuerst skeptisch ob der vielen Gastmusiker-Experimente. Eigentlich wollte ich auch gar nix schreiben. Nachdem die Platte aber nun mehrfach meinen Player durchlaufen hat, will ich ein kurzes Statement abgeben.

Ich kann weder gut singen, noch beherrsche ich ein Instrument, daher kann ich nur rein vom subjektiven Klangerlebnis her urteilen. Und das fällt eindeutig positiv aus. Sicherlich hätte auch ich mir hier & da etwas mehr Härte gewünscht. Irgendwie passt das aber auch nicht zur Band Within Temptation. Blickt man auf die letzten Alben zurück, gehen sie ihren Weg eigentlich sehr straight. Und das ist auch gut so.

Nummern wie "Dangerous" sind eigentlich nur von dieser Band machbar. Die Dynamik gepaart mit Harmonie und der (fast) einzigartigen Front-Frau-Stimme kriegt nur diese Truppe auf die Reihe. Ein absolutes Highlight ist die "Paradise" Nummer mit Tarja Turunen. Die beiden Vokalistinnen ergänzen sich einfach einzigartig. Man hat fast das Gefühl, sie spielen sich gegenseitig den Ball zu, Das hätte ich nie im Leben erwartet. Neben diesem Song ist aber das viel kritisierte Experiment mit XZibit das eigentliche Highlight des Albums. Die Größe, solch ein (finanziell wahrscheinlich nicht unerhebliches) Wagnis einzugehen, muss man erst mal haben. Meiner Meinung nach stimmt die Mischung hier vollends. In den 90ern gab es mal einen Sampler, bei dem Metal- bzw. Hardcore-Truppen mit Rappern gemeinsame Sache gemacht haben. Genau daran erinnert mich dieser Song. Das finde ich großartig. Metaller sollte auch weiterhin offen sein!

Die zweite CD mit den Coverversionen ist meiner Meinung nach eine nette Zugabe, aber nicht wirklich von Bedeutung. "Radioactive" macht noch einen guten Eindruck. Den Rest hätte man sich meines Erachtens nach sparen können. Das ist aber wahrscheinlich auch Geschmackssache.
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am 3. März 2014
Es wurde viel geschrieben vor der Veröffentlichung des neuen Within Temptation-Albums "Hydra". Es sollte "back to the roots" gehen. Es sollte härter, wenn nicht sogar das härteste Within Temptation Album werden.

Und tatsächlich hatte ich große Hoffnungen in die Scheibe, als das großartige Stück "Paradise (What About Us?) veröffentlicht wurde. Zwar ist das Stück doch sehr kommerziell, aber durch die Zusammenarbeit mit Tarja ging für mich ein Traum in Erfüllung. Die Vorabversion von "Silver Moonlight" auf der Download-Single erinnerte an das Debütalbum "Enter". Das Wechselspiel Sharon den Adel und Robert Westerholt mit seinem Growl-Gesang gab einem dann die Aussicht auf ein wirklich harte Scheibe.

In der Tat, was mir nun hier vorliegt ist nach mehrmaligem Hören immer noch sehr hart - hart zu akzeptieren. Der Scheibe fehlt es einfach an einem Konzept. Es fehlt der "rote Faden". Die einzelnen Lieder sind zwar für sich betrachtet zumeist sehr eingängig, aber aufgrund ihrer Unterschiedlichkeit macht es keinen Spaß die CD am Stück zu hören. Die vier Songs mit den Gastsängern machen es auch nicht besser. Zwar ist "Paradise" immer noch eines meiner Lieblingslieder, aber insgesamt betrachtet machen die vier Lieder die Scheibe eher kommerzieller. Es soll hier anscheinend die breite Masse bedient werden und nicht mehr der Alt-Fan. Auch das in der Vorabversion so geniale "Silver Moonlight" kann nur enttäuschen. Die Arrangements stehen den Growls gegenüber so dermaßen im Vordergrund, dass man diese schon kaum noch wahrnimmt. Man könnte diesen Song deshalb sogar im Radio spielen und keiner würde es merken.

Die übrigen Lieder der Scheibe machen mir dann letztendlich auch nicht so viel Spaß, dass ich sagen könnte... "WOW!". Daher ist das Album für mich keine Kaufempfehlung wert und ich muss sagen, das Vorgängeralbum "The Unforgiving", das noch als "kommerziell" beschimpft wurde, gefiel mir durch die Eingängikeit und das durchgehende Konzept der Songs wesentlich besser.
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am 26. Mai 2016
Ich denke inhaltlich sollte man sich evtl. das Album auf Spotify anhören, ob es dem Musikgeschmack entspricht - daher werde ich dazu mal nichts sagen - für mich persönlich nämlich eines der besten Alben - ich weiß aber auch dass viele WT-Fans nicht begeistert von Hydra waren.

Bestellung lief wie immer über die App - Qualität wie immer bei Amazon spitze. Mehr kann man nicht sagen - vor dem Kaufen einfach mal auf Spotify und Youtube probehören wäre meine Empfehlung.
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am 2. Februar 2014
Bei den vielen Rezensionen, die bisher veröffentlicht wurden, ist schon genug zu Kurswechseln, gitarrenlastigere Gangart usw. geschrieben worden. Deshalb möchte ich mich nur auf die mir aufgefallenen Stärken und Schwächen beziehen:
Zu den Stärken:
1. Der Gesang von Sharon den Adel ist absolute Weltklasse und es gibt bei keinem Lied etwas daran auszusetzen. Absolut top.
2. Es handelt sich bei Hydra um ein sehr abwechslungsreiches Album, dass verschiedene Geschmäcker bedienen kann und wird.
3. Die Produktion lässt keine Wünsche offen.
Nun aber zu den Schwächen:
1. Wäre der erstklassige Gesang nicht, der viele Lieder rettet, bestünde dieses Album aus zu vielen belanglosen Stücken (so ab Song 5 wird's schlechter).
2. Die verschiedenen Stilrichtungen (Heavy, Rock, Folk, Pop, Rap) lassen diesen Silberling wie Stückwerk ohne "roten Faden" erscheinen. Auch hat es den Anschein, als wolle man viele neue Käuferschichten mit einem einzigen Album locken. Dass dies so hinhaut wage ich zu bezweifeln.
3. Die ersten 4 Songs ("And we run" mit Abstrichen) zünden bei mir richtig, danach stellt sich Langeweile ein. Wäre der fantastische Gesang nicht, ich würde hier wahrscheinlich abbrechen und etwas anderes hören.

Fazit: Hydra ist meiner Meinung nach ein Album, dass sich zunächst in die Gehörgänge einzubrennen scheint, bei genauerer Betrachtung diesem Anspruch aber nicht gerecht wird. Viele der Songs wären ohne den Gesang einfach zu schwach. Sharon rettet dieses Album vor der Bedeutungslosigkeit. Für Fans der Truppe sicherlich ein Muss, für mich nicht der große Wurf. 3 Sterne für eine Sharon den Adel in Topform, der Rest ist zum Glück Geschmacksache.
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