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Kundenrezensionen

74
4,2 von 5 Sternen
Easy Rider
Format: Amazon Instant VideoÄndern
Preis:3,99 €
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93 von 100 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 20. November 2005
wenn ich mir heute die dvd reinziehe, sehe ich den film anders, als damals zu beginn der 70iger jahre.dieser film ist das gegenteil vom woodstock film, der eine verklärung darstellt und einen mythos schuf, den es so nie gegeben hat. easy rider zeigt im grunde das scheitern der 68iger generation. und die entscheidende szene ist das letzte lagerfeuer, als billy meint:
"Nun haben wirs geschafft man, wir sind reich, darum dreht sich doch alles, jetzt können wir uns in florida in die sonne legen."
und captain america antwortet: "Wir sind Blindgänger".
denn gerade das hat diese generation ja abgelehnt. den konsum,
die geldgier, die sattheit. war es das ziel nach all der freiheitssuche, satt und faul in florida zu leben? leben wir heute nicht genau so? man braucht sich die rebellen von damals doch bloß anzusehen. die rolling stones etwa, oder joschka fischer. das system, das sie bekämpften, hat sie mit ihren ureigenen mitteln geschlagen. mit geld, luxus, macht, anerkennung. bedenkt man, dass der film 1968 gedreht wurde, ist er wirklich prophetisch. für mich ist er in keiner weise langweilig, ich habe ihn damals 30 mal im kino gesehen, und heute entdecke ich immer wieder neue dinge, die ich erst begreife. einer der besten filme aller zeiten. es geht um die suche nach freiheit und die unmöglichkeit, sie zu erreichen. die sperren liegen in einem selbst, aber auch in dem hass der anderen, wie der film nur alzu drastisch zeigt.
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15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 25. November 2011
Den alten Kinofilm hatte ich auf Video schon ewig und wollte jetzt da ich einen neuen Blue Ray Player und HD+TV habe
den Kultfilm auch auf DVD und man glaubt es kaum,den gibt es in Blue Ray, SPITZEN-Quallität,hätte ich so nicht gedacht und man sieht Dinge,wo man vorher nicht wusste,das Sie da sind.Genial und auch noch ein Spitzen Sound.
Uneingeschränkt zu empfehlen.
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31 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 26. Februar 2010
Zu diesem Film gibt es eigentlich nicht mehr viel zu sagen, da er den Status eines Klassikers hat. Die Bildqualität ist besser als die der DVD, die ich auch besitze ,der Ton ist hervorragend und die Filmmusik kommt ordentlich zur Geltung.
Mit dieser Blu-ray macht man keinen Fehler.
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37 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 26. Februar 2004
Auch ich habe schon davon geträumt mit einer Harley durch den Südwesten der USA zu fahren. Dennis Hopper und Peter Fonda tun dies in Easy Rider im Jahr 1969. Der Film zählt zu den Klassikern einer neuen Generation von unabhängigen Filmemachern der späten 60iger und frühen 70iger, welche unter dem Schlagwort "New Hollywood" beschrieben wird.
Die Story:
Zwei Hippies sind auf ihrem Motorrad auf der Suche nach Freiheit und Unabhängigkeit. Auf ihrem Weg durch den Südwesten der USA treffen sie immer wieder auf ganz unterschiedliche Menschen - Farmers, Hippies, Red Necks, Mädchen der 60iger und natürlich die Polizei. Unter Ihnen ist auch der junge Jack Nickelson, der als Anwalt sich Ihnen für eine Zeit auf Ihrer Reise anschliesst. Von Tiefgang kann man bei der Story nicht sprechen aber das wahr wohl auch nicht die Absicht und trotzdem verdient der Film als Klassiker der Filmgeschichte fünf Sterne.
Bewertung:
Der Film gilt eine ehrliche Sicht auf den amerikanischen Traum der Freiheit und das Problem der Gesellschaft mit den Leuten die es leben wollen. Teilweise wirkt der Film sehr lethargisch was wiederum den Umgang mit Drogen ins rechte Licht setzt und auch heute noch seine Wirkung erzielt. Die Regiearbeit von Dennis Hopper kann ich nur als hervorragend beschreiben, denn mit ausgesprochen einfachen Mitteln wurde ein Film mit wunderbaren Bildern über Landschaften, der Traum der Freiheit und die Gesellschaft der späten 60iger geschaffen. Nicht zu vergessen ist die Filmmusik die viele Szenen extrem passend untermahlt - oder wer hat "Born to be Wild" vergessen? Bei der dünnen Story sollte man wohl ein Auge zudrücken und an das extrem tiefe Budget der unabhängigen Filmemacher erinnern.
Zur DVD:
Die Bildqualität der DVD ist erstaunlich gut vor allem, wenn man bedenkt, dass der Film aus dem Jahr 1969 stammt. Neben der deutschen Synchronfassung beinhaltet die DVD auch das englische Original und wer dem englischen mächtig ist sollte unbedingt die Originalfassung bevorzugen. Dies gilt vor allem auch, da die englische Originaltonspur in Dolby Digital 5.1 zu hören ist (deutsche Tonsur nur in Mono) und die grandiosen Musikunterlegung gut zur Geltung kommt.
Als Fan der „New Hollywood" Epoche hat mir ach das Zusatzmaterial auf der DVD gefallen. Neben Filmographien der Besetzung findet man auch einen Regie-Kommentar und die Filmdokumentation mit Produzenten. Wer mehr über die Epoche wissen will, dem empfehle ich wärmstens die Filmdokumentation: "Easy Riders, Raging Bulls" von Peter Biskinds.
Meine Empfehlung: Der Film ist vor allem für Fans der späten 60iger und für Freunde des Traums der grossen amerikanischen Freiheit auf dem Rücken eines Motorrades ein MUSS. Viel Spass!
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25 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 10. Juli 2010
War bei der VHS-Cassetten-Version bereits rund die Hälfte des Kinobildes seitlich abgeschnitten worden, wurden hier von der beschnittenen Version für das 16zu9-Format nochmals oben und unten erhebliche Bildteile einfach weggeschnitten.
Es ist eine Zumutung, wenn von der Bildinformation nicht einmal mehr 30% übrig bleiben.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 29. Oktober 2014
...wurden Dennis Hopper und Peter Fonda in ihrem 1968 gedrehten Kultfilm "Easy Rider". Nicht nur als Darsteller, sondern beide waren auch gemeinsam mit Terry Southern am Drehbuch beteiligt und Hopper übernahm auch die Regie dieses unvergesslichen, außergewöhnlichen Films.

Billy (Hopper) und Wyatt (Fonda), zwei Freaks, die im unvergleichlichen Los Angeles vom Drogen-Deal leben, setzen sich eines Tages nach einem gelungenen Geschäft auf ihre chromblitzenden Hochlenker-Motorräder und donnern davon. Mit einem dicken Bündel Dollars im Tank und Musik im Kopf kann ihnen nichts passieren - denken sie ! Unterwegs sehen sie sich um, was von den amerikanischen Idealen noch vorhanden ist. Sie sehen aber mehr, was nicht vorhanden ist. Sie passieren Hippie-Kommunen, kommen dabei mit Leuten zusammen, die sich nicht rechtfertigen und verteidigen, sondern einfach ausleben was sie wollen und anmacht, über- und durchqueren glänzende Brücken und ausgefranzte Städte, das einzigartige Monument Valley und verstockte Provinzen. Sie erfreuen sich über Bekanntschaften wie der von Karen (Karen Black) und George (Jack Nicholsen), letzterer wird von fanatisierten Texanern erschlagen und man ahnt auf ihrem weiteren Weg über den betonierten "Way of Life", dass dieser irgendwann nur als Katastrophe enden kann. Am Ende des Films, als der Traum der beiden Glückssucher jäh durch Schüsse zerstört wird, bleiben nach der Explosion der Motorradtanks nur noch brennende Trümmer zurück und der Zuschauer wartet vergebens auf weiteren Augen-(Landschaften) und Ohrenschmaus(Rocknummern), von denen er zuvor so schön verwöhnt wurde, denn die zehn musikalischen "Rocknummern" waren sensationell. Es waren Fondas Lieblingsnummern.

Vorneweg Steppenwolfs Hit "Born To Be Wild", mit dem die Reise beginnt, und "The Pusher". Dann folgen The Byrds mit "I Wasn't
Born To Follow", The Band mit "The Weigh", The Holy Modal Rounders mit "If You Want To Be A Bird", Fraternity of Man mit "Don't Bogart Me", The Jimmy Hendrix Experience mit "If Six Was Nine", Little Eva mit "Let's Turkey Trot", The Electric Prunes mit "Kyrie Eleison" und The Electric Flag mit "Flash, Bam, Pow".
Roger McGuinns Titelsong "Ballad Of Easy Rider" verstärkte noch einmal das Grundmotiv der außergewöhnlichen Leinwandreise: "Der Fluß fließt, er fließt in die See, und wohin immer der Fluß fließt, dort möchte ich sein." Reisen, Veränderung, Unterwegssein, Rausch und Geschwindigkeit...und Musik. Mit dieser Botschaft wurde "Easy Rider" zum Kultfilm der zivilisationsmüden, langhaarigen Jugend von 1968. - Der schärfste aller Road-Movies.

Dennis Hopper setzte sich und Freund und Partner Peter Fonda, dazu den rassigen "Harleys", Ende der 60iger Jahre ein Denkmal in der Filmgeschichte. Sie wurden gleichermaßen zu Idolen der Hippie-Bewegung.

Der Kultfilm zeigt eine zeitgemäße Darstellung des amerikanischen Traums und Traumas!

Wer noch seine alte DVD besitzt, kann sie getrost gegen die blaue Scheibe austauschen. Er wird es nicht bereuen, denn die Qualität dieses Klassikers ist in der Tat überwältigend.
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24 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 7. August 2000
Kompliment an Columbia Pictures. Neben "Taxi Driver" und "El Mariachi/Desperado" die wohl stärkste DVD im Katalog. Spätestens beim Schnitt vom Prolog zum Vorspann, wenn die Motoren der Bikes schnurren und die Drums zu "Born To Be Wild" einsetzen weiß man warum man sich einen DVD Spieler zugelegt hat. Was für ein Sound - Dolby Digital 5.1 - und das bei einem Film von 1969! Zwar nur in der englischen Originalfassung (deutscher Ton leider nur Mono), aber den Film sollte man ohnehin nur in der Originalfassung anschauen - und diese ist zum Glück drauf. Auch die Bildqualität läßt in Realation zum Alter des Materials nichts zu wünschen übrig. Als Bonus gibt es eine eigens für die DVD produzierte 45minütige und äußerst gelungene Dokumentation über die Entstehung des Films, Hopper und Foda kommen zu Wort, ebenso an der Produktion beteiligte und Fans. Der absolute Höhepunkt aber ist der Regie3kommentar von Dennis Hopper, der während der gesamten Lauflänge des Film zugeschlatet werden kann. Kommentare zu jeder einzelnen Szene dieses großartigen Films vom Regisseur persönlich. Wahnsinn! Über den Film selbst braucht man keine Worte mehr zu verlieren. Kaufen - Film und DVD sind jeden Pfennig wert und gehören in jede Sammlung.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 7. Dezember 2008
Der Film ist einem jedem bekannt, ebenso die Lieder respektive das unsägliche Titellied von Steppenwolf, welches leider überstrapaziert wurde.
Das gleiche gilt auch für Teile des Filmes.
Im Grunde genommen, ist es "nur" eine Fahrt, die von L.A. nach New Orleans bzw. weiter führt.
Es gibt Fahrtszenen, die unvergleichlich schön sind. Die Landschaften, die Menschen die in diesem Landschaften wohnen und leben. Auf die verschiedenen Arten, wie sie leben. Als Farmer, mit Großfamilie und mexikanischer Frau. Als Hippies. Als prollige und alles-hassende Kleinstadt-Spießbürger, die keine Kontrolle über ihr verkorkstes Leben haben. Außer sie spotten und fürchten die, die so leben, wie gut sie es können!
Als Moralisten, als Parodisten. Im Schnitt eine Summe der Bewohner des hier dargestellten, rassistisches Südens der USA. Man meint noch die Folgen des Bürgerkrieges zu spüren.
Natürlich lebt auch hier wieder der Mythos der Harley auf. Siehe den Film "Nackt unter Leder"!
Patriotisch der Helm und das Motorrad. USA. Leicht und europäisch wirkend die Lebensweise.
Dieser Film ist nicht nur 5 Sterne wert, sondern 10.
Auch nur annähernd Ähnliches gibt es kaum. Hier passt die Musik zum Film und umgekehrt. Und ich hoffe, es wird nie einen zweiten Teil geben, wie schon oft gedroht wurde. Er würde den Film zerstören.
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"Easy Rider" aus dem Jahr 1969 wurde von Dennis Hopper inszeniert. Dabei war der Film aber vor allem eine Gemeinschaftproduktion der beiden Freunde Peter Fonda und Dennis Hopper, die mit dem Film einen Beitrag zu den Strömungen ihrer Zeit machen. Diese extremen sozialen, politischen und gesellschaftlichen Umwälzungen mit den vorangegangenen Rassenunruhen des Jahrzehnts, dem amerikanischen Engagement in Vietnam und der aufkommenden Flower-Power-Bewegung. Im April 1968 hatte das Musical "Hair" seine glanzvolle Premiere und die Geschichte über die Hippie-Szene wurde sehr schnell zum Meilenstein der Popkultur. Vom 15. bis 17. August 1968 fand das legendäre Woodstock Concert auf einer kleinen Farm in Bethel im US-Bundesstaat New York statt. "Easy Rider", dieser Film über zwei Hippies, die mit ihren umgebauten Harley Davidson Motorrädern ihre Freiheit ausleben, passte da genau zum Zeitgeist.

Gedreht wurde im Frühjahr 1969...also im Grunde ein Produkt, dass schon nach der legendären 68er Phase entstand...aber so erfolgreich, dass dieser Film zum Prototypen des Roadmovies wurde. Wie kein anderer Film wurde die Reise dieser Hippies zur Metapher für die Suche nach freiheit und Identität der Protagonisten. Er gehört neben "Fluchtpunkt San Francisco" (1971, Richard C. Sarafian) und "Two Lane Blacktop" (1971, Monte Hellman) zu der Trias der großen Roadmovies dieser Zeit, ist aber in seiner Aussage der düsterste und pessimistischste Beitrag. Der Ausbruch der beiden Männer, die für eine Zeitlang die große Freiheit genießen und diese Illusion versuchen aufrechtzuerhalten, endet mit dem Tod. Keiner der Männer wird den Trip überleben. Genauso erfolgreich wie der Film selbst wurde auch der perfekt auf die Story abgestimmte Soundtrack, der Blues-Rock song "Born to be wild" von Steppenwolf wurde zum ultimativen Klassiker.

Dabei sind die beiden jungen Männer Wyatt (Peter Fonda) und Billy (Dennis Hopper) nicht mal die ultimativen Sympathieträger. Denn sie kaufen auf einer Müllhalde in Mexiko eine ganze Menge Drogen, die sie dann in die USA einschmuggeln. Der Deal gelingt und die beiden können eine ganze Menge Dollarnoten einstecken. Diese versteckt Wyatt zusammengerollt in einem Schlauch im Kraftstofftank seines neuen Choppers, der mit der Flagge der USA lackiert ist. Dann reisen die beiden nach Arizona. Doch in der Zeit dieser Umwälzungen sind Hippies auch für den ganz normalen Bürger zum Feindbild geworden. Die Männer mit ihren Maschine und den langen Haaren gelten als Abweichler, als Aufrührer und stehen für eine gewaltigen gesellschaftlichen Wandel...Make Love, not War...als Gäste werden sie von Motel Besitzern öfters abgewiesen und es bleibt nichts anderes übrig als unter dem freien Himmel zu übernachten.
Wyatt und Billy haben Pläne. Sie wollen weiter ostwärts, nach New Orleans zum Mardi Gras Karneval. Doch zuvor nehmen sie noch einen Hippie (Luke Aksew) mit, der sie mit einer ganzen Hippie Kommune bekannt macht. Als sie mit ihren Maschinen eine Parade stören, landen sie im Knast und lernen dort den alkoholsüchtigen jungen Anwalt George Hanson (Jack Nicholson) kennen. Sie freunden sich mit ihm an und reisen zu dritt weiter. In Louisiana werden sie von der Landbevölkerung sehr stark angefeindet, nur die Mädels des Ortes sind begeistert von den wilden Männern mit den Maschinen. Um Streit zu vermeiden, reisen sie weiter. Doch sie werden verfolgt und nachts mit Schlägen attackiert. George stirbt an den starken Kopfverletzungen. Da die beiden wissen, dass sie nun auch verdächtigt werden, fahren sie weiter. In New Orleans gehts gleich ins Bordell und mit den beiden Prostituierten (Toni Basil/ Karen Black) gibts nicht nur Sex, sondern auch einen psychedelischen LSD Rausch. Am nächsten Tag geht die Reise weiter. Sie werden von einem Pickup überholt, die beiden Rednecks haben die Knarre dabei und schießen auf ihr Feindbild, den langhaarigen Billy...

So gesehen ist "Easy Rider" ein sehr kompromissloser Film. Er zeigt ein Amerika im Zwiespalt. Von der Toleranz gegenüber neuer Strömungen ist nichts zu spüren, sie macht Angst und zieht tödliche Aggressionen auf sich. So ist die Szene in dem Restaurant in Louisiana ziemich beängstigend und zeigt, dass sich das Feindbild erweitert hat. So sind die Rassisten von einst nun auch Feinde der neuen liberalen Strömung. Die beiden Männer suchen mit Unterstützung krimineller Mittel die Freiheit, sie finden sie vielleicht in einer kurzen Momentaufnahme, aber am Ende steht der gewaltsame Tod. Hopper und Fonda konnten ein ganz bestimmtes Feeling in ihrem Film erzeugen, es ist eine Art Seelenschau. Der Mensch auf der Suche anch etwas Schönerem, das nur durch eine Rebellion gewonnen werden kann. Aber diese schöne andere Welt ist immer brüchig - sie muss sogar durch den Einsatz von Drogen heraufbeschworen werden.
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9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Auch wenn ich kein Fan von Road-Movies bin: dieser Road-Movie ist von besonderer Art. Bei keinem anderen Film habe ich die Lebensweise der Hippies dermaßen nachvollzogen: die idealistische, jedoch weltfremde Ablösung von der Zivilisation, das Streben nach der Freiheit, die für immer ein Mythos bleibt, die auf andere abschreckend wirkende Wildheit, aber auch: der uneingeschränkte Drogenkonsum, die Gesellschaftshierarchien in eigenen Reihen etc. All dies wird in diesem Film eindrucksvoll zur Schau gestellt. Nicht zu vergessen die krassen, rassismusähnliche Reaktionen der "Normalbürger" auf die langhaarigen Wilde und auch die spektakuläre Erklärung derer seitens des Nicholson-Charakters.

Beeindruckend sind auch die Schnitte. Ich wünschte mir, heute würde man sich trauen, genauso unkonventionelle und aufregende Sschnitte zu machen wie zum Beispiel der Trip in der Kirchhofsszene. Einfach beeindruckend.
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