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120 von 136 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Etwas wirre Kollektion von Covern, Outtakes und Neuaufnahmen bekannter Songs, aber deutlich besser als erwartet
Bewertung: 4 Sterne

Kurzversion: Meine Erwartungen bezüglich dieses Albums waren nicht besonders hoch. Diese wurden jedoch deutlich übertroffen. Eine etwas wilde, stückwerkartige Sammlung von teils leicht überproduzierten Songs ohne thematischen Zusammenhang, musikalisch äußerst abwechslungsreich, die aber bis auf den schwachen...
Vor 7 Monaten von Tramp69 veröffentlicht

versus
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen High hopes? eher enttäuschte Hoffnungen eines Fans ...
Vorab. hier schreibt ein Springsteen-Fan, der alle seine Alben besitzt, aber ....
Was ist dem "Boss" da nur eingefallen? Offenbar nicht viel, denn anders lässt sich diese lauwarme und uninspirierte Sammlung von Outtakes, Coverversionen etc. nicht erklären. Glaubte ich, dass es nach den zwei letzten, ebenfalls enttäuschenden Alben nicht noch schlimmer...
Vor 6 Monaten von T-Elch veröffentlicht


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120 von 136 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Etwas wirre Kollektion von Covern, Outtakes und Neuaufnahmen bekannter Songs, aber deutlich besser als erwartet, 10. Januar 2014
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: High Hopes (Limited Edition) inkl. DVD (Audio CD)
Bewertung: 4 Sterne

Kurzversion: Meine Erwartungen bezüglich dieses Albums waren nicht besonders hoch. Diese wurden jedoch deutlich übertroffen. Eine etwas wilde, stückwerkartige Sammlung von teils leicht überproduzierten Songs ohne thematischen Zusammenhang, musikalisch äußerst abwechslungsreich, die aber bis auf den schwachen Start großen Spaß macht. Die auch bei mir vorhandene Skepsis gegenüber der Überpräsenz von Tom Morello war unbegründet, lange hat Springsteen dadurch nicht mehr so rockig geklungen. Der Sound/die Produktion klingt dank Producer Ron Aniello sehr frisch und modern, ist aber nicht unbedingt jedermanns Sache.

Lange Version: Es macht meines Erachtens wenig Sinn, dieses Album mit den 17 bisher erschienenen Bruce-Studioalben zu vergleichen. Jedes Album steht für sich und sollte als solches auch singulär bewertet werden, d.h. es macht m. E. wenig Sinn Meisterwerke wie Born to Run oder Darkness on the Edge of Town mit Übersongs wie Born to Run, Jungleland oder Racing in the Street mit Alben von heute zu vergleichen. Die Alben von Springsteen haben sich seit jeher vor allem dadurch ausgezeichnet, dass jedes Album anders war, das trifft erst Recht auch auf High Hopes zu. Letztlich ist diese Vielseitigkeit auch das, was mich als Fan an Springsteen so fasziniert: Es gibt nur sehr wenige Künstler, die sich derart konsequent weiterentwickeln wie Springsteen. Durch seine Vielseitigkeit ist er auch heute nicht nur textlich, sondern auch musikalisch weiterhin relevant, was man nicht von vielen Superstars sagen kann, die seit den 60er oder 70ern auch heute noch unterwegs sind und Stadien füllen und meist vom Ruhm alter Tage leben. Dass bei dieser Vielseitigkeit auch mal was dabei ist, was einem Teil der Fans vielleicht nicht so gefällt, ist dabei völlig normal. Auch diesmal wird es wieder einige geben, die behaupten, High Hopes käme nicht an die Meisterwerke aus den 70ern und 80ern ran und Springsteen habe seit den 80ern kein ordentliches Album mehr zustande gebracht. Auch mir gefallen die frühen Alben insgesamt sicherlich besser als die Alben seit den 90ern und doch möchte ich kein einziges Album der 90er und 00er Jahre missen, denn selbst die eher durchschnittlichen Alben wie Human Touch, Devils and Dust, Working on a Dream oder auch zum Teil The Rising enthalten allesamt reichlich gute Songs. Und das trifft auch auf die Songs von High Hopes zu, die zum größten Teil bereits vor längerer Zeit geschrieben wurden. Vielmehr rechne ich Springsteen eben genau diese Vielseitigkeit, die Unberechenbarkeit und dieses Innovative sehr hoch an und würde es geradezu absurd finden, wenn er heute nochmals versuchen würde, Alben wie Born to Run oder Darkness on the Edge of Town zu kopieren; sowohl textlich wie auch musikalisch würde ich ihm das heute nicht mehr abnehmen. Seine Glaubwürdigkeit, sein Mut, sich ständig weiterzuentwickeln und auch Dinge zu machen, die der Fan gerade nicht erwartet – gerade auch was den Sound anbelangt – macht jede Springsteenveröffentlichung so spannend.

Auch diesmal hat es Springsteen geschafft, mich positiv zu überraschen, obwohl ich bis zuletzt äußerst skeptisch war, und diese Skepsis noch größer wurde, als ich hörte, dass er einen meines Erachtens extrem schwachen Song wie High Hopes – noch dazu ein Cover – als Titeltrack verwenden und Tom Morello eine bedeutende Rolle einnehmen würde. Fakt ist für mich, Springsteen schafft es auch heute noch, Songs zu schreiben, die mich berühren und die mir schlicht und einfach meist gut bis sehr gut gefallen. Auch auf High Hopes sind wieder einige Songs enthalten, die ich von nun an nicht mehr missen möchte.

Über die Beweggründe, die Springsteen dazu verleitet haben könnten, solch ein Album aufzunehmen, kann man nur spekulieren (offenbar steckt Tom Morello dahinter, der Bruce derart inspiriert haben soll). Gemunkelt wird z. B. auch, dass es sich hier um ein Übergangsalbum handelt, um noch den auslaufenden Megadeal mit Sony zu erfüllen. Während andere Künstler zu diesem Zweck meist wenig innovative Best-Ofs raushauen, die dann verkaufsfördernd vielleicht noch den einen oder anderen neuen Song enthalten, hat Springsteen wieder mal einen ganz anderen Ansatz gewählt und eine Kollektion von Songs herausgebracht, die eher an Tracks, The Promise oder Disc 3 von Essentials erinnert als an ein echtes neues Album. Als Fan soll mir diese Herangehensweise sehr recht sein. Sein neuer Produzent seit Wrecking Ball, Ron Aniello, hat in einem Interview außerdem ausgeplaudert, dass er gerade an rund 40 gänzlich neuen Songs für ein „echtes“ neues Bruce-Album arbeiten würde, das noch in diesem Jahr erscheinen soll. Man darf gespannt sein, was daraus wird.

Zurück zu High Hopes: Mit High Hopes hat der mittlerweile 64-jährige Springsteen nunmehr erstmals ein Album aufgenommen – in verschiedenen Studios -, das aus einem etwas wirren Mix aus Covern, Outtakes und Neuaufnahmen bereits bekannter (Live)Songs der letzten rund 15 Jahre besteht. Dass Bruce auf ältere Songs zurückgreift, die es auf frühere Alben nicht geschafft haben, ist nicht unbedingt neu (The River ist voll davon, ebenso Devils and Dust). Daher sollte man Songs wie Harry's Place oder Down in the Hole (beide geschrieben für The Rising) auch richtigerweise nicht als Outtakes bezeichnen, genauso wenig wie die Songs auf dem Album The Promise echte Outtakes waren, die es auf die entsprechenden Alben nicht geschafft haben, nicht weil sie nicht gut genug waren, sondern weil sie thematisch einfach nicht gepasst hätten. Völlig neu ist allerdings, dass Bruce Cover auf ein Studioalbum packt (abgesehen von den Seeger Sessions) und dann gleich drei an der Zahl. Das könnte man als Einfalllosigkeit bezeichnen. Aber offensichtlich waren ihm diese Songs zu wichtig und mit Ausnahme des Titeltracks sind die Cover auch gut.

Diese „anomale Herangehensweise“ bei High Hopes, wie Springsteen das Album selbst in einem Interview bezeichnet hat, bewirkt allerdings, dass das Album diesmal keinen roten Faden hat, kein echtes Konzept verfolgt. Bisher hatten eigentlich die meisten Bruce-Alben ein bestimmtes Thema, so wie zuletzt das geniale Wrecking Ball, das die Finanzkrise thematisierte. Bei WB war die Songreihenfolge daher auch ganz entscheidend: Es begann mit wütenden, bissigen Texten, und endete mit hoffnungsvollen, optimistischen Songs. Bei HH ist die Reihenfolge dagegen eher zweitrangig, einzig Dream Baby Dream zum Schluss macht Sinn, vor allem bei einem Album, das High Hopes heißt.

Fazit: High Hopes ist besser als erwartet, ein Album, das schlicht und einfach Spaß macht, aber das Album hätte m. E. nicht als neues Album, sondern als das bezeichnet werden sollen, was es ist: Eine Sammlung von Covern, Outtakes (oder wie auch immer man diese Songs dann auch bezeichnet) und Studioaufnahmen bekannter Live-Songs. So wurden im Vorfeld nur falsche Erwartungen geweckt. Die Songs sind in Ordnung, zum Teil aber überproduziert, wenngleich die moderne Produktion auch viele Songs noch interessanter und durchaus besser macht (American Skin z. B.). Dennoch wäre manchmal etwas weniger mehr gewesen (Down in the Hole), wie schon bei Wrecking Ball. Trotz des vielen Sound-Schnick-Schnacks ist es ein sehr rockiges, modernes Album geworden und deutlich weniger folk- und seegerlastig als Wrecking Ball, ohne dabei zu klingen wie die frühen Rockalben von Springsteen. Insgesamt eine feine, solide Ergänzung des bereits sehr umfangreichen Springsteen-Katalogs. Ein weiteres Meisterwerk wird es aber trotz einiger herausragender Songs sicherlich nicht werden.

Track-by-Track-Rezension:

High Hopes: Für mich nach wie vor einer der schwächsten Songs, die ich je von Springsteen gehört habe. Bereits 1995 auf der EP Blood Brother enthalten, habe ich nie Zugang zu diesem Song gefunden, habe ihn daher auch über all die Jahre nie vermisst. Es ist wohl Tom Morello zu „verdanken“, der den Song Bruce vorgeschlagen hat, woraufhin der Song dann in Australien live einige Male performt wurde. Die neue Version mit Tom Morello ist zwar besser als die 1995er Version, dennoch ist und bleibt es ein nur unterdurchschnittlicher Song, der darüber hinaus auch noch zu lang ist. 2/5

Harry's Place: Hat mit Mary's Place gar nichts gemeinsam, außer, dass beide Songs für The Rising vorgesehen waren. Wer sich aber Harry's Place anhört, wird schnell einsehen, dass der Song nicht auf The Rising gepasst hätte, weder textlich noch musikalisch. Die Produktion klingt sehr 80er Jahre-mäßig, vor allem das Sax von Clarence „Big Man“ Clemons, musikalisch ist HP eine Mischung aus The Fuse (The Rising-Album), Calling Elvis (Dire Straits) und You Belong to the City (Glenn Frey), textlich sehr düster. Eher untypischer, gewöhnungsbedürftiger, durchaus tanzbarer Bruce-Song, in den 80ern sicherlich mit Hitpotenzial: 2,5/5

American Skin (41 Shots): Der seit der Reunion-Tour 2000 bekannte Song, der die Erschießung durch 41 Schüsse eines farbigen unbewaffneten Jungen in NY durch die New Yorker Polizei thematisiert, erhält hier eine sensationelle Frischzellenkur, ähnlich wie Land of Hope and Dreams vom WB-Album, die ich als sehr gelungen empfinde. Einmal mehr darf hier Tom Morello „glänzen“. Würde man den Song nicht bereits so gut kennen, würde man ihn sicher auch in dieser Version noch mehr zu schätzen wissen. Gehört sicherlich zu den besten Songs, die Bruce seit 1999 geschrieben hat. Erst Recht in dieser Version: 5/5

Just Like Fire Would: Hervorragendes Cover der australischen Punk-Band The Saints, könnte aber auch aus der Feder von Springsteen stammen. Die Version entspricht ziemlich exakt der Live-Version, die Bruce vergangenes Jahr in Australien performt hat, plus dem hinzugemischten herrlich krächzenden Gesang von Little Steven. Der Song erinnert allerdings stark an John Mellencamp's Small Town, aber den mag ich ja sowieso :-). Song macht Spaß, hätte gerne noch etwas länger sein dürfen. 4/5.

Down In The Hole: Ein weiterer Outtake aus den Rising-Sessions. Toller, atmosphärisch-dichter Song, allerdings etwas überproduziert, erinnert stark an I'm on Fire, aber auch an Magic (den Song). Außerdem erinnern einige Stellen an einzelne Songs von The Rising. Wunderbare Backgroundvocals von Patti Scialfa (und allen drei Kindern von Springsteen/Scialfa), begleitet von einem zart gezupften Banjo. Definitiv eine Bereicherung des Springsteen-Song-Repertoires. Großartig: 4,5/5

Heaven's Wall: Bruce sprach ja mal davon, ein Gospelalbum aufnehmen zu wollen. Dieser Song könnte für ein derartiges Album gedacht gewesen sein. Erinnert mich etwas an What Love Can Do vom WOAD-Album. Geht ordentlich zur Sache, toller Groove, könnte ich mir gut als Show-Opener vorstellen. „Raise your Hand“ und auch ansonsten sehr biblischer Text, auch wenn man den angesichts des Genuschels kaum versteht. Sicherlich nicht jedermanns Sache, mir gefällt's: 4/5

Frankie Fell In Love: Magic-Outtake, eines meiner Highlights des Albums, obwohl recht simpler 08-15-Pop-Rock-Song, hätte auch wunderbar auf The River gepasst, auch textlich. Erinnert musikalisch etwas an Crush on You oder You Can Look, aber auch an My Lucky Day. Der Song macht einfach nur gute Laune und hat was Nostalgisches. Gefällt mir ausgesprochen gut: 4/5

This Is Your Sword: Mit unter drei Minuten recht kurzer, irisch-folkiger Song mit Ohrwurmgarantie, unterlegt von einem Dudelsack. Nett, solide, aber irgendwie auch etwas belanglos. 3/5

Hunter of Invisible Game: Beginnt wie Filmmusik, sehr schöner, langsamer walzerartiger Song im Stile von Terry's Song, aber weniger akustisch, sondern mit orchestraler Begleitung. Produktion erinnert an das WOAD-Album. Nicht so eingängig wie die beiden Songs zuvor, aber für mich einer der besten Songs auf HH. 4,5/5

The Ghost Of Tom Joad: Die mit über 7 Minuten etwas zu lange Rockversion vom gleichnamigen 1995er Meisterwerk, hier ziemlich exakt so performt wie bei den Liveauftritten seit 2008. Somit auch mit Tom Morello, der mit seiner Gitarre und noch mehr mit seinem gewöhnungsbedürftigen Gesang den Song nicht für jedermann wirklich verbessern mag. Die Live-Version hat mir seinerzeit wegen TM gar nicht gefallen, aber an diese Studio-Rockversion habe ich mich – trotz Morello - mittlerweile gewöhnt und muss eingestehen, dass der Song dermaßen rockt und mir auch in dieser Version immer besser gefällt: 4,5/5.

The Wall: Nach American Skin bester Song auf dem Album, der das Zeug zum Klassiker hat, zumal mit berührendem Text über einen Vietnam-Kriegsveteranen aus New Jersey. Klingt teils leicht nach Fields of Gold von Sting. Laut Ron Aniello neben Just Like Fire Would der einzige Song, bei dem die E Street Band in Gänze bei der Aufnahme auch anwesend im Studio war. Sehr angenehme, sparsame Instrumentierung, zum Ende die wunderbare Trompete von Curt Ramm, melancholisch, großartig: 5/5

Dream Baby Dream: Den Song, ein Cover der New Yorker Wave-Punk-Band Suicide, hat Bruce als letzten Song zum Ende der Devils and Dust-Tour 2005 allabendlich gespielt. Der sich immer wiederholende, sehr einfache Text geht gemeinsam mit der sich steigernden Instrumentierung richtig unter die Haut, vor allem, wenn man das dazugehörige Video (auf YouTube!!!), das Bruce als Dankeschön für die Fans der Wrecking Ball-Tour gemacht hat, vor Augen hat. Isoliert als Single sicherlich ungeeignet, aber als Abschluss eines Albums durchaus passend und dann auch 3,5/5.

Länge des Albums: 56:31 Minuten

Wie bei Springsteen üblich, gibt es wieder ein feines Booklet mit allen Texten, einigen Bildern und Infos zu den einzelnen Aufnahmen sowie lesenswerten Liner Notes. Die CD steckt leider wieder in einer nicht reißfesten Papphülle. Die Bonus-DVD ist lediglich beigelegt, ist zwar eine etwas billige Variante für eine Limited Edition, die aber den Vorteil hat, dass sie leicht herausnehmbar ist.

Bonus-DVD: Als Bonus gibt es bei der Limited Edition den rund einstündigen Teil des Konzerts der Wrecking Ball-Tour vom 30.6.2013 aus dem Londoner Olympic Park, wo das komplette Born in the USA-Album (alle 12 Songs von insgesamt 29 Songs, die an dem Abend gespielt wurden) aufgeführt wurde. Zu diesem Preis sollte man nicht allzu kritisch sein und als Fan nimmt man natürlich mit, was man kriegen kann, ABER: Es ist die nunmehr dritte Bruce-Live-DVD vom Hardrock-Calling-Festival (HRC) in London (nach der DVD London Calling vom HRC 2009 und den 6 Tracks auf der DVD Springsteen & I vom HRC 2012). Dagegen wäre nichts auszusetzen, wenn HRC jeweils außergewöhnliche Konzerte gewesen wären. War es aber auch diesmal nicht! Es gibt kaum ein lahmeres Publikum als das bei diesem Festival und die Performance war für Springsteen-Verhältnisse an diesem Abend auch nicht die beste, was u.a. daran gelegen haben könnte, dass am Abend vorher in Paris ebenfalls das Born in the USA-Album in Gänze aufgeführt wurde, was für Springsteen eher unüblich ist und durch diese Album-Shows viel an Spontanität, die Bruce-Konzerte immer so einzigartig machen, verloren geht. Wenn schon eine Album-Show, dann hätte ich mir die aus Mailand gewünscht (mit dem weltweit fanatischstem Publikum) oder gerne auch die in München, wo jeweils auch das BIUSA-Album aufgeführt wurde. Das wäre aber sehr viel aufwändiger (= teurer) gewesen für das Unternehmen „Bruce Springsteen“. Immerhin war diese Show in London, bei der Bruce' 87-jährige Mama und seine Schwester Pamela auf die Bühne durften.;-)

Das Born in the USA-Album wird zudem in diesem Jahr 30 Jahre alt und wir Fans hoffen auf ein ordentliches BITUSA-Jubiläums-Boxset, wie es sie zu den Alben Born to Run und Darkness on the Edge of Town gegeben hat, und ich wäre doch einigermaßen enttäuscht, wenn diese halbgare Bonus-DVD als Ersatz für eine derartige Box herhalten müsste. Als Bonus-DVD, wie gesagt, völlig i.O.! Klang und Bild sind gut.
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15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Man kann alt werden oder arbeiten, 16. Januar 2014
Von 
Christian Günther - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 100 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: High Hopes (Limited Edition) inkl. DVD (Audio CD)
Selbstverständlich wird niemand, auch Bruce Springsteen nicht, auf Dauer den natürlichen Alterungsprozess aufhalten können. Dennoch entsteht bei ihm der Eindruck von Alterslosigkeit; kein Jugendwahn, kein albernes auf jugendlich Getue, sondern die nachdrücklich gemachte Erklärung zur völligen Irrelevanz der Jahreszahl in der Geburtsurkunde.

Betrachtet man sein Arbeitspensum seit 1999, wo er immerhin schon 50 wurde, und vergleicht es mit den zehn Jahren davor, entsteht der Eindruck, der Mann ist um die Jahrtausendwende in einen Jungbrunnen gefallen und frühstückt seitdem täglich eine große Portion Energie. Kein Jahr seither ohne neues Album oder weit ausgedehnte Welttournee, die reich an Konzerten im Großarenen- und Stadion-Format Springsteen und seinen Tross in Bewegung hält. Ein nun schon 15 Jahre andauernder Kraftakt ohne Unterbrechung. Respekt!

Und so eröffnet er auch das Musikjahr 2014 mit einem Paukenschlag und liefert mit "High hopes" eine Platte, der man nicht anhört, dass sie eigentlich nur eine bessere Resteverwertung ist; der man aber dafür umso mehr anhört, dass sie aus Freude an der Sache spontan entstand. Springsteen kramte während der laufenden "Wrecking ball - Tour 2012/13" Songs heraus, die in den letzten Jahren aus irgendwelchen Gründen unveröffentlicht blieben oder, wenn doch veröffentlicht, nicht recht zur Geltung kamen, und nahm dieses Dutzend Songs nun mit tatkräftiger Unterstützung und unter hörbarer Inspiration von Tom Morello neu auf. Das Ergebnis ist ein würdiger Nachfolger für "Wrecking ball" mit eigenem Charakter, keineswegs nur ein Nebenbei-Album für Stammhörer.

Zum Album direkt will ich gar nicht mehr schreiben, denn in den zum Zeitpunkt des Tippens dieser Zeilen bereits fast 50 weit überwiegend positiven Rezensionen, ist im Grunde alles gesagt; vor allem einmal mehr sehr fundiert in Sachen Springsteen und für mich anschließbar zutreffend in der ausführlichen Rezension vom geschätzten Kollegen Tramp69; das bedarf keines weiteren Aufsatzes. Ich gebe nur gern auch noch den fünften Bewertungs-Stern, weil ich kaum etwas an dem Album finden kann, was Springsteen, E-Street-Band und illustre Gästeschaft hätten noch besser mach können. Schöner Jahresanfang, thank you Boss!
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35 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Grundsolide mit einigen bemerkenswerten Glanzpunkten, 12. Januar 2014
Von 
Michael Schneider (Erlangen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: High Hopes [Vinyl] (Vinyl)
Das Album wird seit Tagen kontrovers diskutiert. Manche Kritiker geben volle Punktzahl, andere verreissen es komplett und möchten Bruce am liebsten ins Altersheim stecken.

Man muss nicht immer vor bald 40 Jahren gepflanzte Bäume ausreissen um dem ewigen Kreis der Erneuerung gerecht zu werden. Manchmal kann oder muss man sich auch diesem Zwang einfach verweigern und bereits etablierte Tugenden pflegen. Bruce kann dies sogar ohne altbacken zu klingen oder sich selbst zu kopieren. Zum Beispiel in dem man bereits von Konzerten bekannte Stücke neu interpretiert und auf Platte presst. Wenn einem dann noch Tom Morello zur Seite steht, eröffnen sich ganz neue Perspektiven, Springsteens Spätwerk zu betrachten. Sofern man überhaupt von Spätwerk sprechen kann.

Dem Album wird immer wieder die wenig komplexe Komposition angekreidet, was ich so einfach nicht stehen lassen kann. Gerade das Einfache in Songwriting und Produktion machen Songs wie "American Skin (41 Shots)" oder das Cover "Dream Baby Dream" so eindringlich, so bemerkenswert. Dadurch können sie ihre Intention klar und unverhüllt transportieren, verstecken sie trotz großer Produktion nicht. Man spürt einerseits die Resignation vor der Realität, gleichzeitig legt einem Springsteen aber auch die Hand auf die Schulter und flüstert einem "auf geht's, wir schaffen das trotzdem" ins Ohr.

Dazu gesellt sich in (hoffentlich richtig gezählten) 8 von 12 Songs wie bereits erwähnt Tom Morello. Und wer die auf High Hopes veröffentlichte Fassung von Springsteens eigentlichem Folk-Song "The Ghost of Tom Joad" hört, wird ohnehin vor seiner Anlage niederknien. Nicht nur, dass der Song durch die lautstarke Neuinterpretation noch einvernehmender mit eigenem Charakter wurde, hier spielt auch Morello zu ganz, ganz großer Form auf. Seine Soli sind wahrlich außergewöhnlich, schon fast ein Statement für die Ewigkeit. Muss man einfach gehört haben, anders kann ich es nicht schreiben. Mich haben die letzten drei Minuten des Songs wirklich an die Wand geblasen.

Dazwischen tummeln sich natürlich allerhand Arena-kompatible Percussionrocksongs in bewährter Springsteenart, die in sich jedoch munter ohne Rücksicht auf Musikkonventionen winden. In "Heaven's Wall" zum Beispiel wechseln sich Fidel-unterstützter Springsteen Arenarock mit Gospel-artigen Chören, Bongos und Morellos Rocksoli ab. Mitreissend.

Nein, Springsteen liefert keinen über jeden Zweifel erhabenen Meilenstein ab, den jeder Musikfan unbedingt im Regal stehen hat. Davon hat der 20malige Grammy-Preistäger auch schon genügend im Backkatalog. Es ist aber ein mehr als grundsolides Studioalbum, das durchaus eigene Höhepunkte setzt und seinen berechtigten Platz in Bruce' Lebensgeschichte wie auch im Jahresrückblick 2014 finden wird. 5 Sterne sind ein halber zu viel, 4 ein halber zu wenig.

Wer kann, sollte natürlich wie immer zu Vinyl greifen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen High hopes? eher enttäuschte Hoffnungen eines Fans ..., 15. Februar 2014
Rezension bezieht sich auf: High Hopes (Audio CD)
Vorab. hier schreibt ein Springsteen-Fan, der alle seine Alben besitzt, aber ....
Was ist dem "Boss" da nur eingefallen? Offenbar nicht viel, denn anders lässt sich diese lauwarme und uninspirierte Sammlung von Outtakes, Coverversionen etc. nicht erklären. Glaubte ich, dass es nach den zwei letzten, ebenfalls enttäuschenden Alben nicht noch schlimmer werden konnte, so wurde ich leider eines Besseren belehrt.
Ok, es ist sicher nett, einige Songs, die es bislang nur als Live-Versionen gab, nun mal im Studio aufzunehmen, aber berechtigt das ein ganzes Album? Warum muss man einen genialen Song wie "The ghost of Tom Joad" nochmal aufnehmen? Warum ließ man einige deutlich zweitklassige Songs nicht dort, wo sie hingehören, nämlich ins Archiv, nicht dort? Und vor allem, warum holte man sich mit Tom Morello einen Gitarristen an Bord, der zum Springsteen-Sound passt wie Brian May zu den Rolling Stones? Das Gegniedel von Morello - und als etwas anderes kann man diese manirierte Gitarrenmasturbation nicht bezeichnen - erinnert mich an schlimme Hair-Metal Exzesse der 70er. Wie hat Bruce, der ja sonst auf Harmonie in der Truppe achtet, das bloß Steven van Zandt und Nils Lofgren erklärt? Es ist ja nicht so, dass er keine guten Gitarrsten hätte, im Gegenteil! Glaubt er wirklich mit diesem Typen und einigen Konzessionen an die derzeitige Mode der Loops und Samples neue Hörerschichten erschließen zu können?
Wie gesagt, hier spricht ein Fan, der weißgott nicht sein Idol vom Sockel schmeißen will, aber auch ein glühender Fan darf Fragen stellen und enttäuscht sein. Statt alstersmilde und -weise zu werden und zu den Wurzeln zurückzukehren, wie es die meisten in seinem Alter tun (und das oft sehr gut sogar), geht Springtseen einen anderen Weg und wirft dabeidas weg, was ihn ausmacht. Schade!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schlicht und einfach: der Boss, 11. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: High Hopes (Audio CD)
Seit Langem das meines Erachtens beste Album von Bruce Springsteen. Was bei ihm als Resteverwertung bezeichnet wird ist immer noch besser als vieles, was andere Interpreten anbieten und veröffentlichen. Springsteen zeigt die ganze Bandbreite seines Repertoires, schnelle rockige Songs wechseln sich mit langsamen und einfühlsamen Liedern ab. Auch Tom Morello als Gastgitarrist tut dem Album gut, wobei das kein Dauerzustand sein sollte, denn Stevie van Zandt gehört nun mal zur E-Street Band. Alles in allem: ein absolutes Muss nicht nur für eingefleischte Boss-Fans.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Auch auf Bruce' Resterampe gibt es mehrere Glanzleistungen, 10. Februar 2014
Von 
fictionmaster (Nürnberg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: High Hopes (Limited Edition) inkl. DVD (Audio CD)
Vom Erscheinen des Albums Mitte Januar bis Ende vergangener Woche lief das Album "High Hopes" in meinem Autoradio auf Heavy-Rotation. Was eindeutig für die Platte spricht. Interessanterweise ist mein Favorit vom ersten Durchhören - die Neuauflage von "The ghost of Tom Joad" mit den beeindruckenden Gitarrensolos - bis zum Schluss mein liebstes Lied auf der CD geblieben. Auf Platz zwei stand längere Zeit "Hunter Of Invisible Game", musste irgendwann aber seinen Platz für "The Wall" freimachen. Diese Vietnam-Veteran-Ballade berührt mich immer noch sehr. Ebenso wie "Dream Baby Dream", bei dem ich durchaus froh bin, dass Bruce es nicht in der ausufernden und scheinbar niemals enden wollenden Version veröffentlicht hat, die er 2005 öfters gespielt hat. Auch von "American Skin" und "Down in the hole" war ich recht angetan, mit Abstrichen sogar von "Harry's place", das mich immer an grellbunte 80er-Jahre-Gangster-Filme erinnert. Das schwächste Lied auf der Platte ist meiner Meinung nach "Heaven's wall", aber auch auf das nur wenig bessere "Frankie fell in love" hätte ich verzichten können. Da hat der Boss schon durchaus bessere Lieder mit "Frankie" im Titel geschrieben. Alles in allem ist es eine gute Springsteen-Platte, auch wenn es diesmal (im Gegensatz zu früheren Werken) keinen roten Faden gibt.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Der Boss ganz frisch......, 21. Januar 2014
Rezension bezieht sich auf: High Hopes (Limited Edition) inkl. DVD (Audio CD)
der fleissige Herr Springsteen bringt mal eben nach einer Marathon Tournee ein neues Album raus. Nicht ganz neu, weil coverversionen und bekannte alte Songs in neuem Muster.
Bereits der erste Song macht klar wo es hin geht. High Hopes wird auch getragen von Tom Morello und das tut im übrigen dem ganzen Album gut. Eine frische Brise kommt in Springsteens Musik ohne sie zu stören oder gravierend zu ändern.Mann höre nur the Ghost of Tom Joad....
Mit diesem Album ist Springsteen ein gutes Album gelungen was alles von Rock, Blues, Ballade und Gospel enthält.
Anspieltips:
High Hopes
American Skin
Just like fire Would
Heavens Wall
The Ghost of Tom Joad
Dream Baby Dream
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen ...the boss forever..., 10. Januar 2014
Rezension bezieht sich auf: High Hopes (Audio CD)
Der Boss ist wieder da mit einem tollen Rock-Album, das eine schöne und zugleich experimentelle Songsammlung von Outtakes und neu eingespielten alten Stücken enthält.
Es sind auch mehrere Cover-Versionen von persönlichen Lieblingsliedern Springsteens dabei, wie etwa "Just Like Fire Would" von den australischen Punk-Rockern The Saints oder "Dream Baby Dream" vom US-Avantgarde-Duo Suicide.

Die Songs sind rockig und auch blues- oder folkmäßig angehaucht, und schöne Balladen sind auch dabei.
Die Texte sind wie immer Top, es geht meist um kleine Geschichten, die die Sorgen, Probleme und Gefühle einfacher Menschen wiederspiegeln.
Es ist auch ein schönes Booklet dabei, mit allen Texten der Lieder, ein paar Bildern und Infos zu den einzelnen Aufnahmen.

Ich habe das Album mehrfach und in aller Ruhe angehört und muss sagen, es gefällt mir wirklich gut.

Der Boss zeigt uns mit diesem Album, dass er noch lange nicht zum alten Eisen gehört. Für mich ist Springsteen immernoch einer der wichtigsten Rockmusiker unserer Zeit und ich freue mich, das er dieses Album veröffentlicht und uns diese schönen Songs geschenkt hat.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Kein Hitalbum, dafür ein Grower der gemeinsten Art, 7. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: High Hopes (Limited Edition) inkl. DVD (Audio CD)
Kann mir das mal einer erklären? In beiden großen Tageszeitungen meiner Heimatregion haben sich die Verfasser darüber beklagt, daß "High Hopes" wieder (?) nicht das erwartete (?) Alterswerk geworden ist. Kommt mal wieder runter, Leute! Ich meine, hat Bruce Springsteen jemals irgendwo geäußert, ein solches machen zu wollen? Und was sind die Merkmale eines "Alterswerks"?
Die Antwort erübrigt sich, weil das 18. Studiowerk vom Boss strenggenommen nicht einen neuen Song, sondern überwiegend Coverversionen und Neuaufnahmen enthält. Der Titelsong "High Hopes" wurde ursprünglich vor 19 Jahren veröffentlicht! Ob der Grund für diesen Release in der Erfüllung des Mega-Deals mit Sony zu suchen ist, entzieht sich meiner Kenntnis, aber es wäre immerhin möglich. Springsteen selbst schreibt in den Linernotes: "This is music I always felt needed to be released." Die Typen, die in den 12 Songs auftauchen, "verdienten eine Heimat und gehört zu werden."
Das sehe ich mittlerweile auch so, doch der Weg dahin war lang. "High Hopes" ist kein Hitalbum, sondern eine Liedersammlung, die erarbeitet werden muß. Songs wie das eigentlich für "The Rising" vorgesehene "Harry's Place", das ein gewisses DIRE STRAITS-Flair besitzt (inklusive Genuschel à la Mark Knopfler, mit dem es Springsteen auf dieser Platte allerdings mächtig übertreibt), "Heaven's Wall" mit seinem Gospelcharakter oder die zurückhaltende, ja zögerliche Erzählung "The Wall" wirken zunächst sehr unscheinbar. Der Kritiker der ZEIT hat mit seiner Schelte also durchaus recht, aber nur an einigen Stellen. Er hat sich viel zu sehr darin gefallen, das Album niederzumachen, nach dem Motto: "Seht her, ich pinkle dem Boss ans Bein!"
Im Grunde alles dummes Geschwätz, denn eines zeigt "High Hopes" ganz klar: Wenn Springsteen und seine Mitmusiker beseelt und voller Inbrunst loslegen, entstehen dabei auch nach 40 Jahren noch Kompositionen bzw. Interpretationen, die einem durch Mark und Bein gehen. Von wegen "Bitte aufhören, Boss!"! Allein wegen "American Skin", dem heimlichen Highlight "Down In The Hole" (noch ein Überbleibsel von "The Rising") und der Rockversion von "The Ghost Of Tom Joad" MUSSTE dieses Album veröffentlicht werden. Bei Letzterem legt Tom Morello (RAGE AGAINST THE MACHINE, AUDIOSLAVE), die treibende Kraft hinter diesem Output, mit einer Intensität los, wie ich sie seit "The Kingdom Of Heaven" von Melissa Etheridge nicht mehr erlebt habe. Vielleicht ist "Drei Soli für die Ewigkeit", wie manche Springsteen-Jünger schwärmen, ein wenig zu hoch gegriffen, aber das Teil ist Wahnsinn, einfach nur Wahnsinn! Allerdings muß ich dabei, im Gegensatz zu "Kingdom", nicht heulen...
Es ist ganz klar, daß dieses Level nicht über 56 Minuten zu halten ist. Das führt zu einem qualitativen Gefälle, mit dem man erst mal klarkommen muß. Ist man über diesen Punkt hinaus, mag man "High Hopes" nicht mehr missen.
Wer sich dennoch grämt, hier nicht den Mainstream-Springsteen präsentiert zu bekommen, wird sich um so mehr an der Bonus-DVD erfreuen. Diese bietet 66 Minuten des Konzertes im Londoner Olympic Park vom 30.6.2013, und zwar das komplette "Born In The U.S.A."-Klassikerwerk. Der Gig ist für Springsteen-Verhältnisse zwar "nur" gut, aber "Glory Days" und "Dancing In The Dark" zünden immer!
Und wer nun immer noch ein "Alterswerk" will, sollte sich mal "Hunter Of Invisible Game" anhören. Überhaupt: Knorrig, knurrig und knarzig genug ist das Ding, vor allem auf Vinyl.
Smiling-Shark.com
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14 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "The Boss" top - Amazon flop, 15. Januar 2014
Von 
Oliver Bernstetter (Poing, Bayern Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: High Hopes (Limited Edition) inkl. DVD (Audio CD)
High Hopes (Limited Edition) Fünf Sterne für die CD, keinen für amazon. Der Preis am Erscheinungstag, den 10.01.2014 war 16,89 Euro. Nicht mal eine Woche später wird das Produkt um fast 25% günstiger von amazon angeboten. Da fühlt man sich als Vorbesteller ordentlich über den Tisch gezogen. Übrigens, diese wechselnden Preissprünge bei amazon sind keine Seltenheit. Das kann jeder leicht selbst mal beobachten.
Ergänzung: Soeben wurde mir vom Amazon Kundendienst der Preisverfall damit erklärt, dass man den Kunden regelmäßig attraktive Artikel zum supergünstigen Preis anbieten möchte. Stellt sich die Frage, warum dann so ein Angebot nicht zum Erscheinungstermin gilt, wenn man angeblich so kundenorientiert denkt. Eigentlich eine Frechheit, wenn man bedenkt dass Vorbesteller und Sofortkäufer erstmal ordentlich abgegriffen werden, um dann fünf Tage später die Ware zum wohl eher "marktüblichen" Preis an den Kunden zu bringen. Nette Leute sind das !!! Werde jedenfalls künftig nichts mehr vorbestellen und beim Erscheinen neuer Artikel erst mal die Preise mit dem Einzelhandel vergleichen.
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High Hopes (Limited Edition) inkl. DVD
High Hopes (Limited Edition) inkl. DVD von Bruce Springsteen (Audio CD - 2014)
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