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21 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kaufmann's glänzender Don Carlo -Harteros-Semenchuk-Hampson-Salminnen - erste Klasse -
Die Rezension erfolgt von der Festplatte der Fernsehübertragung.
Auf einer für Peter Stein typischen, minimalistischen Bühne, präsentiert er das Werk mit dramatisch stützender, atmosphärisch tragender Lichtregie, die einzelne Sequenzen fast holzschnittartig präsent werden lässt. Ein weiter Bühnenraum und historisierende...
Vor 16 Monaten von Hans-Georg Seidel veröffentlicht

versus
3.0 von 5 Sternen Nicht zwingend nötig
Als Herbert von Karajan Ende der 50er Jahre einen Don Carlos auf die Salzburger Festspielbühne brachte, waren viele große Verdi-Sänger beteiligt - die Sensation aber wurde eine Mozart-Spezialistin, Sena Jurinac, die der Königin Elisabeth eine unerhörte Zartheit und Innigkeit verlieh. Daran erinnert mich auch Anja Harteros in diesem aktuellen...
Vor 11 Tagen von vully veröffentlicht


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21 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kaufmann's glänzender Don Carlo -Harteros-Semenchuk-Hampson-Salminnen - erste Klasse -, 22. Januar 2014
Von 
Hans-Georg Seidel "opera" (Düsseldorf) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Verdi - Don Carlo [2 DVDs] (DVD)
Die Rezension erfolgt von der Festplatte der Fernsehübertragung.
Auf einer für Peter Stein typischen, minimalistischen Bühne, präsentiert er das Werk mit dramatisch stützender, atmosphärisch tragender Lichtregie, die einzelne Sequenzen fast holzschnittartig präsent werden lässt. Ein weiter Bühnenraum und historisierende Kostümgestaltung sind das, was auch traditionellen Vorstellungen gefallen kann, obwohl die optische Opulenz hier nicht so zu Hause ist, wie bei anderen Inszenierungen. Wie üblich hat auch diese Inszenierung zu gegensätzlichen Pressereaktionen geführt von positiv bis Verriss.
Gespielt wurde die modifizierte frühe Fassung in italienischer Sprache mit dem Fontainbleau Akt.
Sängerisch und auch schauspielerisch ist diese Aufführung sicherlich hervorragend, wenn man auch einzelne Sequenzen als etwas zu statisch, zu routiniert erleben kann.

Herausragend Jonas Kaufmann als Don Carlo mit gewohnt farbstarker, subtiler Gestaltung. Anja Harteros als Elisabeth und Ekaterina Semenchuk als Eboli, große Klasse.
Thomas Hampson überzeugt als Rodrigo. Matti Salminnen ist der souveräne Philipp, nicht mehr ganz die Kernsubstanz in der Stimme, wie in jüngeren Jahren, aber durchaus rollenadäquat, wie auch die Reibeisenstimme von Eric Halvarsson als Großinquisitor.

Antonio Pappano dirigiert überzeugend, lotet die Partitur farbstark aus.

Insgesamt eine überwiegend überzeugende Inszenierung mit herausragenden sängerischen Leistungen.
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18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Festspielwürdig, 4. Februar 2014
Von 
opernfan - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Verdi - Don Carlo [2 DVDs] (DVD)
Dieser Carlos ist zunächst einmal eine sehr festspielwürdige Produktion - Peter Stein wagt in der Inszenierung nicht viel, unterstreicht etwas (zu) sehr den statischen Charakter des Stücks und dennoch gelingt diese Inszenierung irgendwie, weil es Stein versteht, dank einer guten Personenregie eine dichte Atmosphäre zu schaffen. Nicht verleugnet werden kann aber auch, dass man den Carlos auch aufregender, innovativer gestalten kann. Aber sei's drum, im Großen und Ganzen geht diese Regie auf. Pappano dirigiert einen äußerst spannenden Verdi, mit viel Italianita und großartig aufspielenden Wiener Philharmonikern. Und er hat größtenteils eine herausragende Sängerriege zur Verfügung. Harteros ist eine großartige Elisabeth, die sich mit den ganz großen Rollenvorbildern messen lassen kann und sich von Akt zu Akt steigert. Kaufmann ist ein leidenschaftlicher, ungemein wohltönender und klug gestaltender Carlos und T. Hampson trotz leichter stimmlicher Abnutzungserscheinungen immer noch ein überzeugender Posa. M. Salminen ist stimmlich nun schon deutlich jenseits seiner einstmals reichen stimmlichen Möglichkeiten, verfügt aber immer noch über eine herausragende Präsenz und geht damit als Philipp in Ordnung, v.a. im Duett mit dem großartigen Großinquisitor von E. Halfvarson gelingen hochdramatische Momente. Semenchuk ist v.a. eine dramatisch überzeugende Eboli, technisch ist sie nicht ganz einwandfrei. Das sind aber in der Summe eher kleinere Einschränkungen. Musikalisch ist dieser Carlos sehr geschlossen und auf höchstem Niveau. Die Inszenierung wagt nun wenig Neues, liefert aber schöne Bilder und eine gute Personenregie. In der Summe also 4,5 Sterne.
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Große Oper, 4. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Verdi - Don Carlo [2 DVDs] (DVD)
Bei Don Carlos stand für mich bisher immer die französische Version von 1996 an erster Stelle. Sie wurde aber jetzt von dieser in Salzburg aufgeführten italienischen auf Platz 2 verdrängt. Peter Stein hat eine wunderbare Inszenierung auf die Bühne gestellt, eine Inszenierung mit Starbesetzung. Und er hat sich ganz offensichtlich auch an der Inszenierung von Luc Bondy orientiert - es gibt einige Übereinstimmungen. Die Sänger sind in diesem Fall samt und sonders auch hervorragende Darsteller, was natürlich die Aufführung noch interessanter macht. Jonas Kaufmann ist ein Carlos, der an sich selbst zweifelt, aber auch, als er die flämischen Gesandten vor seinen Vater bringt, seine Selbstgefälligkeit deutlich zur Schau stellt. Erst am Schluss wächst er über sich selbst hinaus und findet den Mut, sich gegen seinen Vater und den Großinquisitor zu wehren. Anja Harteros ist die erste Elisabetta, die mich völlig überzeugt. Nach außen hin kühl, alle Emotionen immer im Griff - bis auf wenige Ausnahmen -, zeichnet sie ein Charakterbild der unglücklichen Königin - und das mit großer Stimme. Thomas Hampson ist für mich der Posa schlechthin. Er singt und spielt ihn natürlich heute anders, als 1996 in Paris - damals ein Posa von jugendlichem Sturm und Drang, ist er heute der Mann, der am Hof die Fäden in der Hand hält - bis er den "Knoten" nur noch durch sein Opfer lösen kann.
Das Bühnenbild ist - wie auch in Paris - zweckmäßig und sparsam, was ich ausgesprochen gut finde.
Alles in allem eine Aufführung, die man nur empfehlen kann!
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3.0 von 5 Sternen Nicht zwingend nötig, 17. Mai 2015
Von 
vully "vully" (Neuhausen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Verdi - Don Carlo [2 DVDs] (DVD)
Als Herbert von Karajan Ende der 50er Jahre einen Don Carlos auf die Salzburger Festspielbühne brachte, waren viele große Verdi-Sänger beteiligt - die Sensation aber wurde eine Mozart-Spezialistin, Sena Jurinac, die der Königin Elisabeth eine unerhörte Zartheit und Innigkeit verlieh. Daran erinnert mich auch Anja Harteros in diesem aktuellen Salzburger Mitschnitt - eine große Interpretin, die sich auch ihren Verdi-Rollen immer mit einer großen stimmlichen Sensibilität nähert. Sie vor allem macht diesen Mitschnitt hörens- und sehenswert.

Der große Star der Aufnahme ist natürlich Tenor Jonas Kaufmann, der auf einer kurz nach diesem Mitschnitt entstandenen Verdi-CD gezeigt hat, dass er sich gesangstechnisch weiter entwickelt hat, seine Stimme wieder etwas schlanker führt und inzwischen ein beeindruckender und differenziert singender Verdi-Tenor ist. In diesem Don Carlo ist das leider nicht immer so, die Auftrittsarie "Io la vidi" habe ich - vorsichtig gesagt - schon besser gehört. Auch sonst ist Kaufmann vor allem dann gut, wenn er mit voller Stimme heldisch auftrumpfen kann.

Ekaterina Semenchuk ist eine gute Eboli, aber keine Sensation. Thomas Hampson beeindruckt als sensibler Interpret des Posa. Der große Matti Salminen (*1945) schließlich ist bei aller Hochachtung vor seiner langen Karriere - seinen ersten König Philipp hat er 1969 gesungen (!) - inzwischen stimmlich kein Genuss mehr - wie auch der nur wenig jüngere Eric Halfvarson (Inquisitor, * 1951) und Robert Lloyd (Frate, * 1940!).

Die Regie von Peter Stein verzichtet auf große Gesten und Schauwerte und überzeugt deshalb durchaus - aber mehr auf der Bühne als auf DVD, wo es an den großen Bildern etwas fehlt, die Verdi ja durchaus auch absichtlich als Kontrast zu den intimeren Szenen gesetzt hat (Autodafé). Bei den Kostümen dominiert schwarz, bei den Bühnenbildern grau - auch nicht unbedingt geeignet, um große Effekte zu erlauben.

Und so ist dies sicherlich eine künstlerisch ernsthafte Produktion, aber keine, die ich mir häufiger ansehen würde - und wenn es nur um das Hörerlebnis geht, gibt es mehr als genug Don Carlos-Aufnahmen, die mich mehr anrühren - z. B. Soltis Londoner Aufnahme mit dem großartigen Bergonzi, Tebaldi, Bumbry, Ghiaurov, Fischer-Dieskau, die wunderbare Giulini-Einspielung mit Domingo, Caballé, Verrett, Milnes, Raimondi, trotz aller aufnahmetechnischen Einschränkungen auch den 1958er Mitschnitt mit Jurinac, Simionato, Bastianini, Siepi, Fernandi.
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4.0 von 5 Sternen Der Salzburger Don Carlos eine sichere Bank, 14. April 2015
Rezension bezieht sich auf: Verdi - Don Carlo [2 DVDs] (DVD)
Verdis Opus Maximus wurde 2013 im Rahmen der Salzburger Festspiele zum wiederholten Male aufgeführt, In der neuen Inzeneirung von Peter Stein.Steins Bildsprache war in den Siebzigern sehr polariserend, statt gemalte Bühnenbilder und vielen Architekturfragmenten, arbeitete er mit Licht und Farbeffelten, wie sein Mentor der großartige Theatermacher Wieland Wagner. Sparsame Kulissen sind auch heir vorhanden. Die Bühne ist sehr schlicht bebildert, eine Inzenierung, die im diametralen Gegensatz zu der Zeffirelli Inzenierung Mailand 1992 oder Hynter Inzenierung mit der goldenen Kirche im Auto Dafe (New York 2010) steht. Stein verzichtet auf ein Bühnenbild im Sinne der dramatisch stützenden Räumen eines Wagners sondern er arbeitet mit Symbolen sehr gut gelingt die Szene im Gemach des alten Königs Phillip der zweite, Kacheln im Stile der flandrischen Reneissance als Zeichen, das der König durchaus einen "weicheren" Kurs gegen die Flandirschen Provinzen vollziehen könnte, bevor er gemassregelt wird. Stein inzeniert niemals gegen das Werk, die Inzenierung ist meilenweit entfernt, von dem was ich als Regietheater bezeichne. Stein sieht diese Oper als Theaterstück nicht als Historienschinken, ich finde seine Inzenierung gelungen. Die Kostüme sind zeitlos, klassisch ohne überladen zu wirken. Die Inzenierung ist eine sehr zarte verinnerlichte intelektuelle Inzenierung,
Antonio Pappano dirigiert die guten Wiener Philharmoniker und den guten Staatsopernchor sicher durch die Partitur, mir persönlich hätte ich etwas mehr brio gut vertragen können, aber sein Dirigat ist eines von den guten.
Kommen wir zu den Sängern. Die Oper steigt und fällt mit der Bestzung des Don Carlos. Heerscharen von Tenören unterschiedlichster Stimmfärbungen haben. Jonas Kaufamnn tritt hier an. Kaufmanns dunkler sehr baritonal gefährbter Don Carlos. er sieht ihn nicht als jungednlichen Sturm und Dranghelden sondern als einen vergeistigen durchaus souveränen end Dreißiger, nie mangelt es diesem Sänger an Überlegen- und Überlegtheit, kein falscher Ton keine chargierung, keine Oktvierung in die Höhe. Kaufmann ist kein Ritter des hohen Cs sondern ein klug agierender Singschauspieler, der mit Sicherheit zu der Leseart Steins passt, er legt ihn deutlich "optimistischer" reifer an als Pavarotti bei Muti/Zeffiirelli, an. Eine sehr gute sehr zwingende Darstellung, vielleicht mir einen Tick zu gesund zu optimistich, aber das ist ein Mäkeln auf hohem Niveau. Über Hateris um Seymchuk braucht man keine Worte zu verlieren sehr gute Darstellungen der Königin und der Eboli. Salminen ist ein rollendeckender Phillipp, der der von Feruccio Furlanetto begonne Neuauslegung der Rolle folgt (In der Großinquisitorszene ist es meiner Meinung nach kein Duell sondern eine Bedrohng und Massregelung der Königs). Schwachpunkt sind allerdings der ausgesungene Inquisitor von Halvarsson und der lustlose Posa von Hampson, dessen Darstellung einfach durchhängt.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Don Carlo, 10. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Verdi - Don Carlo [2 DVDs] (DVD)
Eine tolle Aufführung mit wundervollen Sängern. Mir hat besonders der alternde Matti Salminen gefallen, der bei all den Stars der Aufnahme den tiefsten Eindruck bei mir gemacht hat.
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Salzburg - ein gutes Pflaster für Don Carlo, 30. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Verdi - Don Carlo [2 DVDs] (DVD)
Mit seinem „Don Carlo“ wurde Verdi nie recht glücklich. Am Tag nach der Pariser Premiere schrieb er im März 1867: „Es war kein Erfolg! Ich weiß nicht, was darauf folgt, aber ich wäre nicht überrascht, wenn die Lage sich ändern würde“. Mit dieser Einschätzung lag er genau so richtig wie nach der ebenso verhalten aufgenommenen „La Traviata“-Premiere in Venedig.
„Don Carlo“ wurde ständig gekürzt und überarbeitet, nicht nur, aber auch vom Komponisten. Am Ende gab es fünf Fassungen. Bei den Salzburger Festspielen 2013 entschied man sich für die Modena-Lösung von 1886 mit fünf Akten, die auf die Ballettmusik verzichtet, aber wieder Passagen der Uraufführung enthält, vor allem das Duett Carlos und Filippos, aus dem später das „Lacrymosa“ des Requiems wurde. Sie gilt als Verdis Lieblings-Version.
Die jüngsten Salzburger Festspiele bescherten den Verdi-Freunden vier neue Sternstunden mit „Don Carlo“. Aus dem Star-Ensemble ragen drei Protagonisten heraus: Antonio Pappano befeuert mit den Wiener Philharmonikern Verdis Musik, auch Jonas Kaufmann als Don Carlo und Anja Harteros als Elisabetta verzückten das Publikum. Mit seinem spartanischen Bühnenbild setzte der einstige Bühnen-Revolutionär Peter Stein einen absoluten Kontrapunkt zu der dramatischen Handlung.
Zur Diskografie von „Don Carlo“ in der jüngeren Vergangenheit bleibt anzumerken: Antonio Pappano überzeugte 1996 schon einmal mit einer EMI-Aufnahme von Pariser Bühnenaufführungen (auch da war schon Thomas Hampson mit dabei). Sängerisch aber nach wie vor unübertroffen ist aus meiner Sicht die Decca-Aufnahme von 1966 mit Georg Solti, Nicolai Ghiaurov (Filippo), Carlo Bergonzi (Don Carlo) und Martti Talvela (Grande Inquisitore). Auch auf der Bühne gab es viele Glanzlichter mit „Don Carlo“, so in Salzburg mit Herbert von Karajan (1986) und Herbert Wernicke (1998-2003). Salzburg ist also ein gutes Pflaster für „Don Carlo“. Aber unvergessen bleibt auch die Vier-Akte-Fassung von 1950 an der MET mit Jussi Björling.
Salzburg 2013 lässt sich in diese Chronologie der „Don Carlo“-Sternstunden gut einreihen. Die Inszenierung war auf jeden Fall einer der Höhepunkte des Verdi-Jubiläumsjahres. Schade nur, dass Sony trotz der langen DVD-Produktionszeit nur ein äußerst spärliches Booklet zustande brachte. Heutzutage darf man schon eine kleine Werks- und Bühnengeschichte erwarten – zumal dann, wenn es kein Bonus-Angebot auf der DVD gibt.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Beste der Salzburger Festspiele 2013, 12. August 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Verdi - Don Carlo [2 DVDs] (DVD)
Eine perfekte Opernaufführung, die wir bereits während der Lifeübertragung von Arte aufgezeichneten, doch der Schluß fehlte. Damals stand bereits fest, dass wir diese Oper unbedingt auf DVD sofort kaufen würden, deshalb bestellten wir diese sofort nach Erscheinung.
Das Beste, was wir bisher gesehen haben, angefangen von der Inszenierung über die hochkarätigen Gesangssolisten, das Orchester und die Chöre, ebenso die gesamte Ausstattung, eben einfach ein echtes Opernerlebnis. Selbst unsere 7jährige Enkelin, die teilweise in die Oper eingeführt wurde, ist seitdem begeistert von Jonas Kaufmann und Anja Harteros. Nur eine Originalaufführung hätte dies noch toppen können, doch für kleines Geld muß halt die DVD reichen, dafür kann man sie öfter ansehen, denn schlechte Fernsehabende gibt es leider allzu oft.
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5.0 von 5 Sternen Großartige Aufführung, 17. September 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Verdi - Don Carlo [2 DVDs] (DVD)
Der Höhepunkt der Salzburger Festspiele 2013:
Wunderbare Stimmen, eine prachtvolle Ausstattung, eine musikalisch und dramaturgisch sehr überzeugende Fassung (mit Fontainebleau-Akt und vielen oft gestrichenen Passagen).
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Verdie-Don Carlo (Blu-ray), 27. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Verdi - Don Carlo [Blu-ray] (Blu-ray)
Die Aufnahme Don Carlo ist sehr empfehlenswert. Besonders hervorzuheben sind die Protagonisten , allen voran der
wunderbare Tenor von Jonas Kaufmann.
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Verdi - Don Carlo [2 DVDs]
Verdi - Don Carlo [2 DVDs] von Jonas Kaufmann (DVD - 2014)
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