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4.0 von 5 Sternen Herzogs-"Zwei Welten"- Inszenierung/ Harnoncourt/ historische Instrumente - überzeugende sängerische Leistungen
Nach meiner bisherigen Erfahrung sind die speziellen Freunde der Zauberflöte fast ausschließlich auf eine romantisch märchenhafte Optik festgelegt, andere Ebenen, als die gewohnten, haben keinen zustimmenden Bestand.
Jens-Daniel Herzogs Inszenierungskonzept ist auf die Interpretation der zwei Welten in der Zauberflöte ausgelegt, von der...
Vor 7 Monaten von Hans-Georg Seidel veröffentlicht

versus
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3.0 von 5 Sternen Die Zauberflöte
Etwas anderes als gewöhnlich, aber gut anzusehen. Ich glaube, damit ist so weit alles gesagt.Mehr Wörter habe ich dafür nicht.
Vor 2 Monaten von Amazon Customer veröffentlicht


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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Herzogs-"Zwei Welten"- Inszenierung/ Harnoncourt/ historische Instrumente - überzeugende sängerische Leistungen, 18. März 2014
Von 
Hans-Georg Seidel "opera" (Düsseldorf) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Mozart - Die Zauberflöte [2 DVDs] (DVD)
Nach meiner bisherigen Erfahrung sind die speziellen Freunde der Zauberflöte fast ausschließlich auf eine romantisch märchenhafte Optik festgelegt, andere Ebenen, als die gewohnten, haben keinen zustimmenden Bestand.
Jens-Daniel Herzogs Inszenierungskonzept ist auf die Interpretation der zwei Welten in der Zauberflöte ausgelegt, von der Personenregie exzellent, allerdings in der teils auch skurrilen Optik (Lehranstalt/Sarastro), eher nicht das, was viele erwarten. Die optische Irritation ist vorprogrammiert, obwohl das Konzept schlüssig ist.
Zauberflöte bei Herzog heißt, die Welt des Lichts, der Ratio, prallen auf die Welt der Nacht, der Traumebenen, der Gefühle. Beide Manifestationen der Evolution Mensch. Es geht um möglichen Ausgleich oder um Untergang des Einen, selbst um den Preis der Selbstaufgabe. Zwei Paare müssen ihren eigenen Weg finden.
Zudem wird in der Zauberflöte ein Frauenbild der Zeit gezeichnet, das man heute als männlich chauvinistisch einstufen würde. Aber eben Zeitgeist in Reinkultur.
Rein sängerisch relativ überzeugend in fast allen Besetzungen.
Klasse Julia Kleiter als Pamina , Mandy Fredrich überzeugt als Königin der Nacht.
Bernhard Richter ist Tamino, Georg Zeppenfeld ein überzeugend grundierter Sarastro.
Markus Werba, klasse als Papageno, Elisabeth Schwarz ist Papagena,
Rudolf Schaschning als Monostatos ist sicherlich Geschmacksache.
Drei Tölzer Knabenchorsänger als Drei Knaben.

Nikolaus Harnoncourt dirigiert den Concentus Musicus Wien, der auf historischen Instrumenten spielt und so ein anderes Farbkolorit auf die Bühne bringt.

Die Zauberflöte unterlag in ihrer Geschichte häufig den unterschiedlichsten Bearbeitungen, wurde teils auch reichlich süsslich, Postkartenidylle pur, gezeigt. Dazu kommt das teils doch recht banale Libretto, das heute eher reichlich simpel wirkt.

Diese Aufführung ist der gelungene Versuch etwas relativ "Neues" auf die Bühne der Felsenreitschule Salzburg zu bringen, der aber nicht allen gefallen wird, die auf die Zauberflöte als Lieblingsoper fixiert sind. Rein sängerisch gäbe es sicher auch noch Steigerungsmöglichkeiten.
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3.0 von 5 Sternen Die Zauberflöte, 21. August 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Mozart - Die Zauberflöte [2 DVDs] (DVD)
Etwas anderes als gewöhnlich, aber gut anzusehen. Ich glaube, damit ist so weit alles gesagt.Mehr Wörter habe ich dafür nicht.
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0 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wonderful playing and singing, very intelligently staged, 5. Juli 2014
Von 
Roberto Torretti (Santiago, Chile) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Mozart - Die Zauberflöte [Blu-ray] (Blu-ray)
This Zauberflöte is wonderfully played by Harnoncourt and his Concentus Musicus; very well sung by an excellent team of handsome young singers (including Mandy Fredrich as Königin der Nacht); but, above all, it is intelligently staged. The Foucaultian notion of turning the Temple mafia into a medical establishment deserves five stars by itself. To show approval of Sarastro's words, every medic and paramedic raises his or her professional writing pad, just as Chinese cultural revolutionaries did with Mao's red book; before entering the great test,Tamino and Papageno are required to sign —in a police interrogation setup—, papers they are not expected to read, exactly as one has to do before undergoing surgery; last but not least, Sarastro's brain is fed with (liquid? gaseous?) information through a hose that connects the back of his skull to the jittering electronic sun that hangs from his neck. Toward the end, we meet one more clever theatrical idea: the forthcoming little Papagenos arrive inside four colorful perambulators that advance briskly from backstage into center stage; the same perambulators are pushed by the two young couples in the final procession across the Felsenreitschule's vast stage, during which Tamino, who has seized Sarastro's sun, adds insult to injury by waving it like a shiny toy in front of the respective baby. In this way, Mozart finally succeeds in making fun of both sides involved in this power struggle: not just the Queen of Night by making her sing those electrifying but preposterously high notes, but also, in all fairness, the smug "well-meaning' Sarastro and his gang of bullies.
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Mozart - Die Zauberflöte [Blu-ray]
Mozart - Die Zauberflöte [Blu-ray] von Bernard Richter (Blu-ray - 2014)
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