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am 7. Dezember 2013
" Dramatisch-aufwühlender, wie im Konzerthaus zu hören, lässt sich dieser Beethoven nicht darstellen.
Und das vom ersten Moment an. Schon in den einleitenden Takten des Kyrie wurde deutlich, dass Gardiner eine ins letzte Detail ausgefeilte Vorstellung von dieser „Missa“ besitzt, deren großen Bogen im Auge behält und sich auf eine betont plastische Ausformung von Details konzentriert."schreibt die "Presse" aus Wien.

2012 machte Gardiner eine Tournee mit diesem Stück. 22 Jahre nach seiner revolutionären Aufnahme, die in der Zeit des Mauerfalls entstanden ist. Seinen 70ten Geburtstag feierte er mit diesem Stück. Im Netz kann man eine Aufnahme dieses Werks sehen, aus seiner Zeit als Chef des NDR-Orchesters.Auch diese ausgezeichnet.Gardiner hat mit diesem Werk eine umfangreiche Erfahrung. Auch die vorliegende Aufnahme aus dem barbican centre gibt es in einem Auszug auf youtube,aber mit schlechtem Ton und aus unmöglicher Perspektive.

Gardiner ist für mich DER Dirigent der missa solemnis. Durch ihn habe ich einen Zugang zu dem Werk gefunden;was mir durch Karjan und Co. versperrt gewesen war. So gewaltig und diffenziert, so ein überwältigender Beethoven, den hat Gardiner präsentiert.

In einem Interview sagte Gardiner einmal, Beethoven müsse man an der Grenze des Machbaren spielen, weil nur das Existentielle dieser Musik deutlich werde. Das kann ich nur unterstreichen. Genau SO möchte ich Beethoven hören.

Gardiner, das muß an erster Stelle genannt werden, hat seit Jahrzehnten einen Chor, der die extremen Anforderngen der missa solemnis prächtig bewältigt. Die Höhe ( für Soprane und Tenöre) ist da, die aberwitzige Geschwindigkeiten der Koloraturen kann souverän bewältigt werden.

Das fabelhafte Orchester, mit dem er nun auch schon wieder seit Jahrzehnten musiziert,kann den großen Anforderungen seines Dirigenten gerecht werden.

Die Solisten sind, häufig bei Gardiner, nicht die allererste Garde( man höre et incarnatus est bei Tate und dann bei Gardiner),aber bei der missa spielt dies nicht eine so große Rolle,denn es ist überwiegend ein Chor-Werk.

Das Vorgehen Gardiners erinnert mich an die Interpretationen von Furtwängler ins Kriegszeiten. Beethoven mit existentieller Wucht.Wobei Gardiner im Detail präziser ist als Furtwängler, dem es um das Ganze unter Vernachlässigung der Details ging. Im Detail konnte etwas schief gehen. Nicht so bei Gardiner.Wie in der Kritik beschrieben, die Details stimmen, aber das Ganze bleibt dennoch erratisch groß.

Neben Gardiner verblassen für mich (fast) alle sonstigen Interpretationen der missa solemnis. Wäre die technische Umsetzung nicht so schlecht,könnte Toscanini in dieser Liga mitspielen.

So ist Gardiner DER Interpret der missa solemnis.
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am 10. Januar 2014
Da wir genau dieses Konzert in Baden-Baden erlebt und unglaublich haben genießen können, war die Freude beim Beschenkten natürlich sehr groß! Der Schenkanlass und die CD waren genau richtig!
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am 16. Dezember 2013
a Must have recording to be put next to Chailly's van Beethoven symphonies. From the heart to the heart, I fear that van Beethoven didn't intend to communicate his heart with his fellowmen, but directly with God. The question is: Did his god have a heart? This recording is in my opinion less a 'final' one than Chailly's van Beethoven recordings, but it breathes the same strong wind of change. Maybe we have to wait what Chailly has to say on this conversation between van Beethoven and God.
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