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52 von 65 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schüsse fallen in den Salinen der Guérande...
Als Kommissar Dupin nach fünf Wochen Büroarbeit einen Anruf von der Journalistin Lilou Breval erhält, ist dies für ihn eine willkommene Abwechslung. Lilou möchte, dass er ins „Weiße Land“, in die Salinenlandschaft in der Guérande fährt, und sich dort eine bestimmte Saline anschaut. Dort sollen verdächtige blaue...
Vor 11 Monaten von Nabura veröffentlicht

versus
12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Bislang schwächster Band der Reihe
In diesem dritten Band der Reihe um Dupin geht es ums Fleur de Sel und seine Gewinnung in den bretonischen Salzgärten. Dem Leser beziehungsweise Hörer wird der Herstellungsprozess mit allen Risiken rasch vertraut, ebenso wie die wildromantische Landschaft und der Sagenreichtum der bretonischen Küste. Dass Dupin die exquisite lokale Küche sehr...
Vor 6 Monaten von Regina Károlyi (Media-Mania) veröffentlicht


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12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Bislang schwächster Band der Reihe, 8. Oktober 2014
In diesem dritten Band der Reihe um Dupin geht es ums Fleur de Sel und seine Gewinnung in den bretonischen Salzgärten. Dem Leser beziehungsweise Hörer wird der Herstellungsprozess mit allen Risiken rasch vertraut, ebenso wie die wildromantische Landschaft und der Sagenreichtum der bretonischen Küste. Dass Dupin die exquisite lokale Küche sehr schätzt, gibt der Reihe gewissermaßen eine eigene Würze.
Hinsichtlich der Story und im Vergleich zu den beiden Vorgängerbänden schwächelt "Bretonisches Gold" allerdings. Das erwähnte Kompetenzgerangel und die sich anschließend von angespannt nach gut entwickelnde Zusammenarbeit mit Rose haben etwas Klischeehaft-Aufgesetztes. Zudem gibt es ein bisschen viel Landschaft, Salzgewinnung und gutes Essen im Verhältnis zur eigentlichen Handlung, die meist träge vor sich hin dümpelt. Handyklingeln im richtigen oder falschen Moment, abreißende Telefonverbindungen und unwirsches Auflegen mögen in richtiger Dosierung die Spannung vorantreiben, in "Bretonisches Gold" allerdings sind sie präsenter als im Leben eines modernen Teenagers und nerven den Hörer rasch. Dass Dupin anfangs ständig an das geplante Geburtstagsessen mit seiner Pariser Freundin denkt und sich dann nicht einmal die Zeit nimmt, es abzusagen, wirkt ziemlich unglaubwürdig. Hinzu kommen diverse Namensähnlichkeiten unter den Verdächtigen, die den Hörer verwirren können - mehr als den Leser der Printversion, der immerhin nachschlagen kann.

Das Hörbuch besteht aus sechs CDs, die sich in einem attraktiv gestalteten und mit vielen Informationen versehenen leporelloartigen Kartonumschlag mit Einsteckschlitzen befinden.
Schade, dass die Reihe nach einem vielversprechenden Einstieg schon so rasch an Biss verliert, doch vielleicht bietet ja der vierte Band wieder die ursprüngliche Qualität. "Bretonisches Gold" hätte inhaltlich eher zwei Sterne verdient, allerdings hält Sprecher Gerd Wameling den Hörer bei der Stange. Er verkörpert Kommissar Dupin sehr gut, findet sich auch ordentlich in die anderen Rollen hinein und liest zwar unaufgeregt, vermag es aber dennoch, Spannung aufzubauen - sofern die Vorlage ihm die Möglichkeit dazu gibt. Denn für die Längen und die doch recht flau, blutleer gezeichneten Charaktere kann er nichts.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Dupins dritter und schwächster Fall, 7. Dezember 2014
Der dritte Fall von Kommissar Dupin ist für mich der bisher schwächste. In den Salinen der Guérande Halbinsel wird Georges Dupin gleich zu Beginn angeschossen. Er ermittelt daraufhin in seinem eigenen Fall und muss dies gemeinsam mit der dynamischen Kommissarin Rose tun, da die Salzgärten außerhalb seines eigentlichen Kompetenzbereichs liegen. Weit weg von seiner Heimatgemeinde Concarneau lernt der Leser so einen völlig neuen Teil der Bretagne kennen und schon nach einigen Kapiteln ist man mit dem aufwendigen Herstellungsprozess des "Fleur de Sel" und den Machenschaften der Salzindustrie schnell vertraut. Leider dümpelt der eigentliche Fall über lange Strecken vor sich hin und auch im Privatleben Dupins und seiner beiden Inspektoren Riwal und Kadeg gibt es wenig neues zu berichten. Erst im letzten Drittel des Buches erlebt die Handlung plötzlich überraschende Wendungen und einen für den Leser wirklich unvorhersehbaren Dreh. So kommt am Ende tatsächlich doch noch einmal Spannung auf.

Trotz der gewohnt wunderbar bildlichen Beschreibung der Bretagne und ihrer Menschen und kuliarischen Genüsse kann "Bretonisches Gold" nicht mit den beiden Vorgängerbüchern mithalten. Bleibt zu hoffen, dass es bald einen vierten und wieder spannenderen Fall für Kommissar Dupin geben wird.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Unverständlicher Erfolg, 18. November 2014
Ich schaffte es nicht mehr, mich durch den dritten Band zu quälen: Hanebüchene, kitschige Landschaftsbeschreibungen in die banale Handlung eingestreut, die sich an Vorhersehbarkeit kaum überbieten lässt. Das Handy hat natürlich an der entscheidenden Stelle keinen Empfang, Dinge werden beschrieben, die der Komissar demnächst erleben wird, wo der Leser gleich weiß, dass ihm etwas dazwischenkommen wird. Und die Landschaftsbeschreibungen entstammen eher einem Tourismuswerbeprospekt, als dass sie wirklich fesseln könnten. Die Beschreibungen der Bretagne strotzen vor Platitüden und Schablonen, peinlich, wenn einem jemand so die Bretagne erklären möchte! Auf mich macht es den Eindruck, als sei das Hauptanliegen, das Reiseland Bretagne zu verkaufen und hätte die Krimihandlung nur zur Auflockerung eingestreut. Ein kurzer Blick in die Endphase bestätigte die sofort gehegte Anfangsvermutung. Bevor mich eine unüberwindliche Langeweile überkam, hörte ich auf zu lesen.(Gähn!)
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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Kommissar Dupin auf Abwegen, 23. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Bretonisches Gold: Kommissar Dupins dritter Fall (Kindle Edition)
Dieses dritte Buch aus der Reihe fällt stark von den beiden Vorgängern ab.

Wie schon hinlänglich dargestellt, ermittelt Dupin diesmal im Tandem mit einer Kommissarin aus der Guérande. Dabei gibt er nur einen besseren Harry Klein ab, der oft den Wagen holt (um dann aber teilweise auch selbst damit zu fahren). Seine Kollegin, die Heimvorteil hat, hält die ganze Zeit die Fäden in der Hand. Dupin wirkt verloren in der Fremde.

Seine beiden Inspektoren wirken in dieser Konstellation noch blasser als sonst. Einzig die Telefonate mit Nolwenn bieten wieder die Höhepunkte der erzählerischen Darstellung der Ermittlungsarbeit. Der Kunstgriff des Autors, die allwissende Assistentin nie persönlich auftreten zu lassen, sondern stets nur via Telefon zuzuschalten, zeigt auch in diesem Buch wieder seine atmosphärische Wirkung.

Die Lösung des Falles ist - wie bei den beiden Vorgängerbüchern - nicht vorauszusehen, wenn das Buch losgeht. Ob das vom Autor skizzierte Szenario realistisch ist, sei dahingestellt. Ein Kriminalroman ist nun einmal Fiktion. Bis deutlich wird, worin das Motiv für diverse Tötungsdelikte liegt, vergeht einige Zeit - diesmal noch mehr Zeit als bei den ersten beiden Bänden. Der Autor balanciert hier hart an der Grenze zwischen beschaulicher und kenntnisreicher Vermittlung von Wissen über die Bretagne und gnadenloser Langeweile. 50 Seiten weniger hätten es auch getan.

Noch ein Wort zum Medium: Ich habe das Buch auf dem Kindle gelesen, den ich für gewöhnlich sehr schätze. Hier empfiehlt aber vielleicht doch das gedruckte Buch: Es enthält Landkarten, anhand derer sich der in der Regel ortsunkundige Leser orientieren kann, wenn er die Ereignisse an den wechselnden Schauplätzen verorten möchte. Das ist sicher von Vorteil. Das E-Book enthält diese Landkarten (ganz hinten) zwar auch, aber derart klein, dass sie nicht lesbar sind.

Trotz aller Kritik vergebe ich drei Sterne, denn die Bretagne-Krimis mit ihrer ruhigen Herangehensweise an einen Kriminalfall heben sich wohltuend von der actionreichen Massenware ab, die sonst auf dem Sektor zu finden ist. Ich würde Jean-Luc Bannalec auch eine vierte Chance geben.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Langatmige Landschaftsbeschreibung, 20. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Bretonisches Gold: Kommissar Dupins dritter Fall (Kindle Edition)
Der dritte bretonische Krimi von Jean-Luc Bannalec hat doch sehr entäuscht. Habe mit Begeisterung Nr. eins (Bretonische Verhltnisse) gelesen, bei zwei ging es schon bergab, aber Nr. drei (bretonische Gold) war die Höhe. Sehr langatmig geschrieben, immer nur Handy, schnelles Autofahren, angefangenes u. stehengelassenes Essen, Kaffeetrinken, etc. .
Habe nach 3/4 frustriert aufgegeben. Hier mußte wohl etwas schnell zusammen geschrieben werden, um auf der Welle der französchischen Krimis noch mitschwimmen zu können. Schade!!!!
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Wer verlegt das?, 29. Juli 2014
Interessiert das Buch erwartend , setzte sich leider der mittelmäßige (literarische) Stil der ersten beiden Bände mit einem Abwärtstrend, statt einer Verbesserung, fort.
Reiseführerkrimi hin oder her, selbst das ist aufgrund des unsäglichen Stils kaum zu ertragen, Charaktere wenig tief, eher stereotyp, Essen - welches immer exquisit ist und mit handverlesenen Zutaten, Fahren, Handys, und Salinen und Salz...das war es eigentlich. Ach ja, Grünalgen und bretonische Sagen als symbolischer Ballast. Abgesehen von der langatmigen Schilderung der Landschaft,bleiben auch die Dialoge flach. Sollte etwas ansatzweise vage bleiben können, wird es detailliert und leider auch eher uninspiriert erläutert. Was bleibt? Nicht viel. Nur das Gefühl, statt eines Krimis aus Versehen Rosamunde Pilchers Cousin erwischt zu haben.
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26 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Ein sehr deutsches Buch, 10. Juni 2014
Rezension bezieht sich auf: Bretonisches Gold: Kommissar Dupins dritter Fall (Kindle Edition)
Jetzt weiß man es definitiv: Die Bücher werden von einem Deutschen geschrieben. Literarisch etwa von der Qualität der meisten deutschen Regionalkrimis. Die Personen ohne Tiefe. Die Bretagne nur noch idyllisch, es gibt keinen Schmutz dort. Alle Bretonen sind Feinschmecker, die dauernd Gerichte essen, die der bretonische Bauer (siehe ihre Proteste auf den Straßen) sich wohl gerade mal einmal im Monat leisten kann. Selbst für so banale Speisen wie Kotelett mit Pommes hat Kommissar Dupin eine Liste der besten Restaurants! Hier wird der typische Spießer bedient, der es für französische Lebensart hält, beim Rotweintrinken verzückt zu schmatzen und dabei etwas von "herb im Abgang" zu murmeln. Dazu muß man mir bei Gelegenheit erklären, wie man "professionell" Espresso trinkt. (Auch das schafft Dupin, ungelogen!) Alle Frauen sind schön und effizient. Der Eindruck von Tätigkeit wird dadurch erweckt, daß a) bei allen Beteiligten ständig die Handys klingen, b) alle Beteiligten unter Verstoß gegen sämtliche Verkehrsregeln überschnell mit dem Auto durch die Bretagne fahren, c) der Kommissar immer wieder bestelltes Essen auf dem Tisch stehen läßt, weil - wieder mal das Handy klingelt. Das ist Rosamunde Pilcher auf schein-bretonisch, sonst gar nichts mehr.
PS: Ich bin ein großer Liebhaber der Bretagne, aber so tut man ihr keinen Gefallen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Es fehlt das Salz in der Suppe, 21. September 2014
Im dritten Fall des kauzigen Kommisars Dupin verschlägt es le Commisaire in die spektakulären Salzgärten auf der Guérande Halbinsel.
Dem Hinweis einer befreundeten Journalistin folgend,sucht Dupin in den Salinen nach verdächtigen blauen Fässern.
Aus dem Nichts wird er plötzlich beschossen...

Dies ist der Anfang einer Kriminalgeschichte,wo die wichtigsten Zutaten nicht fehlen:
Es geht um Geld,um Macht,um Liebe-
Alles schön eingebettet in der mysteriösen,fremden Bretagne.

Nichtsdestotrotz fehlt dem Krima das "Sel"in der Suppe.
Kommisar Dupin wirkt in diesem Fall blass und lässt sich von der mitermittelnden Kommisarin Rose das Zepter aus der Hand reissen.
Zudem macht die Kommisarin zwar Ihren Job gut,lässt aber eine menschliche Seite sehr vermissen,weshalb wenig Symphatie beim lesen aufkommt.
Der Fall selber plätschert nach einem etwa 100 Seiten vor sich hin.
Man bekommt zwar viele Informationen zu Land,Leuten und Bräuche in der Bretagne,manches davon hätte sich der Autor aber auch sparen können(ein entflohenes Känguru,was die Bevölkerung auf Trab hält,bringt den Fall auch nicht weiter)
Immerhin liegt die Auflösung des Falls nicht direkt auf der Hand,was mich persöhnlich zum weiterlesen angespornt hat.
Als sich dann aber die Lösung des Falls offenbart hat,blieb der gewünschte 'Aha'Effekt aus,was mit Sicherheit auch an den blass gezeichneten Figuren lag.
Fazit:
Ein mittelmäßiger Krimi,der einzig durch die landschaftlichen Beschreibungen der Bretagne punkten kann.
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52 von 65 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schüsse fallen in den Salinen der Guérande..., 15. Mai 2014
Von 
Nabura - Alle meine Rezensionen ansehen
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Als Kommissar Dupin nach fünf Wochen Büroarbeit einen Anruf von der Journalistin Lilou Breval erhält, ist dies für ihn eine willkommene Abwechslung. Lilou möchte, dass er ins „Weiße Land“, in die Salinenlandschaft in der Guérande fährt, und sich dort eine bestimmte Saline anschaut. Dort sollen verdächtige blaue Plastikfässer lagern, mit denen etwas faul sei. Obwohl dieses Gebiet nicht in seine Zuständigkeit fällt, nutzt Dupin die Gelegenheit für einen Ausflug. Kaum an der Saline angekommen, wird jedoch auf ihn geschossen – nur knapp kann er sich retten. Gemeinsam mit der Kommissarin Rose von der Police Guérande beginnt er mit den Ermittlungen: Wer hat versucht, ihn zu töten? Als dann auch noch Lilou spurlos verschwunden ist, wird klar, dass das Salzland ein gefährliches Geheimnis bergen muss…

Der Beginn des Buches hat mich überraschen können, denn es startet mit hohem Tempo. Kommissar Dupin möchte sich eigentlich nur die dubiose Saline anschauen, da fallen nach wenigen Seiten auch schon die ersten Schüsse. So gefährlich war es für Dupin bislang noch nie! Nur knapp kann er entkommen. Doch wie soll er ermitteln, wenn er sich eigentlich gar nicht in seinem Zuständigkeitsbereich befindet?

Dupin juckt es regelrecht in den Fingern, bei den Ermittlungen zu helfen, doch hier gerät er gleich mit der eigentlich zuständigen Kommissarin Rose in die Quere. Diese behandelt ihn nämlich lieber wie einen Verdächtigen in ihrem Fall. Schon bei der ersten Begegnung zwischen den beiden kommt es zu herrlich unterhaltsamen Reibereien, bei denen Rose dem starrköpfigen Dupin ordentlich Contra bietet. Völlig unerwartet kommt Dupin dann allerdings der der sonst ungeliebte Präfekt Locmariaquer zur Hilfe: Dupin soll Kommissarin Rose bei den Ermittlungen unterstützen. Hatte man sich nach zwei Bänden schon die Konstellation Dupin mit Riwal, Kadeg und Nolwenn gewohnt, bietet dies eine erfrischende Abwechslung, die mir gut gefallen hat.

Im Verlauf der Ermittlungen müssen sich Rose und Dupin für eine gemeinsame Ermittlung zusammenraufen. Das bot mit Abstand den größten Unterhaltungsfaktor. Rose hält Dupin ordentlich auf Trab und scheint ihn pausenlos im Blick zu halten. Da bleibt Dupin kaum Zeit für seinen geliebten café, geschweige denn für Seezunge oder Lammterrine! Schnell merkt man aber auch, dass diese zwei völlig gegensätzlichen Kommissare sich sehr gut bei den Ermittlungen ergänzen.

Nach dem temporeichen Beginn und der anschließenden Spurendeutung kehrt das Buch allmählich zum bekannten Stil zurück, in dem Befragungen im Mittelpunkt stehen. Bald gibt es eine Handvoll Verdächtige, doch das Motiv ist lange Zeit völlig unklar, sodass man als Leser schnell beginnt, mitzurätseln. Auch Riwal, Kadeg und Nolwenn sind schließlich wieder mit von der Partie, spielen aufgrund der Zusammenarbeit mit Rose allerdings eine kleinere Rolle als bislang.

Zwischen den Befragungen versorgt der Autor den Leser auch wieder mit vielfältigen Hintergrundinformationen zur Guérande, zur Geschichte des Salzes, dem Prozess der Salzgewinnung, Legenden der Gegend und vielem mehr. Das weckt schnell den Wunsch, den Salinen und dem Golfe du Morbihan selbst einen Besuch abzustatten. Die zwei Karten vorne und hinten im Buch helfen dabei, den Weg der beiden Kommissare zu verfolgen.

In „Bretonisches Gold“ verschlägt es Dupin in die Guérande, was ihm die Zusammenarbeit mit der dort zuständigen Kommissarin Rose einbrockt. Die zwei gemeinsam ermitteln zu sehen bot einen großen Unterhaltungsfaktor. Das Thema des Falls fand ich sehr interessant, man erfährt viel über die Salzgewinnung in den Salinen der Guérande und den Kreis der Verdächtigen einzuengen erweist sich als harte Nuss für Dupin und Rose. Fans der ersten zwei Bände werden hier die typische Atmosphäre der Dupin-Krimis wiederfinden und sich durch die erfrischende Zusammenarbeit zwischen Dupin und Rose begeistern lassen!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Der bisher schwächste Band der Reihe, 13. Dezember 2014
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Rezension bezieht sich auf: Bretonisches Gold: Kommissar Dupins dritter Fall (Kindle Edition)
Ich kann mich einigen Vorrezensenten nur anschließen: Die ersten beiden Bände waren um Längen besser. Die Geschichte ist teilweise flach - und man merkt an den Landschaftsbeschreibungen, dass "auf Fülle" geschrieben wurde. Schade, das ging schon mal besser! Ich hoffe, ein vierter Band reißt es noch raus - den ich fan die Reihe bisher sehr amüsant und spannend!
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