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am 23. Januar 2015
Inhalt:

Judith soll mit ihrer Mutter und deren Freund Dave den Sommer in New York verbringen. Doch kaum in Amerika angekommen wird Judith schon in die WG von Daves Nichte Rachel abgeschoben. Außerdem hat Judiths Mutter dafür gesorgt, dass Judith ein Praktikum als Programmiererin bekommt und damit beschäftigt ist. Aber Judith hat trotz unfreiwilliger Arbeit noch genügend Zeit, um wegzugehen und New York zu entdecken. Auf einer Party lernt sie Peter kennen und verliebt sich in ihn. Schon bald werden die beiden ein Paar, aber Peters Verhalten ihr gegenüber wird immer seltsamer und Judith ahnt, dass da etwas nicht stimmt. Außerdem ist das noch Rachels Bruder Adam, der sie mehr verwirrt, als Judith lieb ist.

Gestaltung:

Das Format dieses Buches weicht etwas von dem üblichen Taschenbuchformat ab, da es ein bisschen größer ist. Aber dafür ist der Umschlag ungewöhnlich weich und glatt. Das Cover selbst finde ich ein wenig langweilig. Man sieht nur die untere Hälfte eines Mädchens an einer Brücke lehnen und im Hintergrund noch einen verschwommenen Radfahrer. Aber es geht ja schließlich um den Inhalt und nicht um die Äußerlichkeiten.

Stil/Sprache:

Julia K. Stein hat einen sehr schönen Schreibstil, der sich flüssig liest. Man kann sich gut ein Bild von New York machen, ohne von unnötigen Beschreibungen gelangweilt zu werden. Was mir auch sehr gut gefallen hat, ist der Humor, der zwischendrin immer wieder in dem Buch auftaucht.

Figuren:

In Judith konnte ich mich sehr gut hineinversetzten. Sie ist eine sympathische Protagonistin, die zwar so manchen Fehler begeht, aber eine total liebenswerte Person ist. Ein Problem hatte ich allerdings mit Judiths Mutter, weil diese sich wirklich null für ihre Tochter interessiert hat und immer nur an sich selbst gedacht hat. Über die übrigen Personen schreibe ich lieber nichts weiter. Ich möchte ja schließlich nicht spoilern 

Handlung/Idee:

Ein sehr großer Pluspunkt für das Buch ist, dass es in New York spielt. Man erfährt wirklich so einiges Interessantes über das Leben und die Menschen dort. Die Idee, dass ein Mädchen einen Sommer in Amerika verbringt, ist zwar keine ungewöhnliche, aber dafür wurde sie sehr gut umgesetzt.

Fazit:

Ein tolles Buch, das die Geschichte eines Mädchens erzählt, das einen Sommer in New York verbringt und dabei eine ganze Menge erlebt.

Ich hoffe, dass es eine Fortsetzung geben wird!

Mehr Rezensionen findet ihr auf meinem Blog: [...]
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
VINE-PRODUKTTESTERam 13. Januar 2014
Ein Buch mit einem wunderschönen Cover, eine Geschichte, die in meiner absoluten Traumstadt spielt und die Liebe als Hauptthema der Handlung. 'Ich und andere uncoole Dinge in New York' schien genau in mein Beuteschema zu passen. Leider war die Umsetzung dann aber doch nicht zu hundert Prozent nach meinem Geschmack.

Ganz wunderbar ist in meinen Augen der Schreibstil von Juli K. Stein. Obwohl sie eine Geschichte aus der Sicht der 16-Jährigen Judith schreibt und allerlei Themen aufgreift, die wie die Faust aufs Auge in das Leben von Teenagern passen, wird die Sprache sicherlich Leserinnen und Leser aller Alltagsgruppen ansprechen. Julia K. Stein verzichet nicht nur auf einen umgangssprachlichen Ton, sondern verliert sich darüber hinaus auch nicht in überflüssigen Beschreibungen. Oftmals habe ich es bereits erlebt, dass Autoren und Autorinnen viel zu viel Zeit mit ausufernden Erklärungen über den Ort, in dem sich die Hauptfigur eines Buchs bewegt, vergeuden. Auch, wenn ich persönlich noch nie in New York war, kann ich mir vorstellen, dass diese Stadt genug Stoff für eine ausführliche Darstellung bietet. Immerhin streift die Protagonistin auch immer wieder durch die Straßen New Yorks. Aber Julia K. Stein findet in ihrer Geschichte ein perfektes Maß.

Generell hat mir das gesamte Setting außerordentlich gut gefallen. Das Zusammentreffen von Judith mit allerlei verschiedenen Amerikanern ist Julia K. Stein äußerst amüsant gelungen. Immer wieder habe ich mich beim Schmunzeln erwischt, wenn Judith Vorurteile gegenüber Deutschen aus dem Weg räumen muss oder aber sie in ein riesiges Fettnäpfchen tritt.

Ganz problemlos wiederum verlief in meinen Augen allerdings nicht die Darstellung der Protagonistin Judith. Ein 16-jähriges Mädchen, das immer wieder durch ihre Handlungen beweist, wie jung und naiv sie ist, andererseits aber schon so unheimlich erwachsen sein möchte. Das Bild, das Julia K. Stein von Judith gezeichnet hat, ist für mich leider nicht rund und hat mir anfangs nicht gefallen. Natürlich finde ich es immer schön und meiner Meinung nach ist es auch besonders wichtig, wenn eine Hauptfigur, mit der ich mich identifizieren soll, Ecken und Kanten hat. Doch stehen Szenen, in denen Judith zunächst genau so handelt und fühlt, wie man es von einem Mädchen in ihrem Alter erwartet, nicht im Einklang mit den Momenten, die nur kurze Zeit später folgen. Denn in sekundenschnelle steht man plötzlich einer jungen Frau gegenüber, die für ihr Alter viel zu ernst ist und meint, all die Menschen in ihrer Umgebung richtig analysieren zu können. In meinen Augen wäre es schön gewesen, wenn Julia K. Stein sich für eine Seite entschieden hätte. Gern auch für die naive und unerfahrene Judith, die mir am besten gefallen hat, weil sie am authentischsten wirkte.

Judith in schweren und schwachen Momenten zu erleben ist emotional und besonders echt, weil die Autorin Gefühle, Verwirrungen und Missverständnisse in ihre Geschichte einbaut, die tatsächlich aus dem Leben eines Teenies stammen können. Nicht nur, dass Judith beinahe einen gesamten Sommer ohne ständige Aufsicht von Erwachsenen in einer Metropole wie New York verbringen kann (sicherlich DER Traum eines jeden Jugendlichen!), sondern darüber hinaus die Qualen und Schönheiten der Liebe erfahren darf. In diesem Zusammenhang haben mir vor allem die Figuren von Rachel und deren Bruder Adam gefallen. Genau genommen war es sogar die gesamte Familie Rosenbaum, die ich besonders schnell ins Herz geschlossen habe. Sämtliche Mitglieder sind so wunderbar verschieden und lebendig, dass sie genügend Stoff für eine eigenständige Geschichte bieten würden.

Fazit: 'Ich und andere uncoole Dinge in New York' ist eine Geschichte, die in meinen Augen besonders jugendliche Leserinnen ansprechen wird. Denn die Protagonistin Judith erlebt in einer aufregenden Weltstadt nicht nur die Höhen und Tiefen der ersten Liebe, sondern hat auch mit anderen Dingen des Erwachsenwerdens zu kämpfen. Mir als etwas 'ältere' Leserin hat allerdings die etwas unausgereifte Darstellung von Judith, die zwischen naiv und gewollt erwachsen schwankte, anfangs nicht zusagen können. Doch Judith entwickelt sich trotz der geringen Seitenanzahl sichtlich zu ihrem Vorteil, sodass ich die Geschichte, mit all ihren amüsanten und emotionalen Zügen, doch noch genießen konnte und mir sogar gewünscht hätte, sie würde noch einige Kapitel weitergehen.
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Wenn man so liest, was ein 16-jähriges deutsches Mädchen in New York so erleben kann, wird man glatt neidisch. Judith heißt die Protagonistin dieses Romans, sie ist 16 Jahre alt und verbringt die Sommerferien in New York. Genau dorthin hat es ihre Mutter verschlagen, die als Szene-Künstlerin ein eher extravagantes Leben führt. Judith wohnt allerdings (glücklicherweise!) nicht bei ihrer Mutter, sondern in einer WG mit einer Nichte des Lebenspartners der Mutter und noch einem jungen Mann. So weit so cool. Es wird noch alles viel cooler. Echt jetzt. ;-)

Es geht um ihren Praktikantenjob, Freundschaft, die Dating-Kultur der New Yorker und auch ein wenig um Familie; dabei allerdings weniger um ihre eigene Familie.
In ihrer naiven Art lernt Judith irgendwann auch die Schattenseiten der stets wachen, gut aufgelegten Altersgenossen kennen und gerät schließlich in eine blöde Zwickmühle. Oh, wie süß und kribbelig diese Schilderung: Erste große Liebe und so ... man möchte glatt wieder 16 sein...

So fühle, lache, freue und leide ich als Leserin mit Judith --- und fühle mich über die gesamte Geschichte spritzig-kurzweilig unterhalten.
Insbesondere die *gar nicht so uncoole Art der Gedanken* Julias ist es, die mir an dem Stil der Autorin so gut gefällt. Judith K. Stein legt ihrer Protagonisten für die Schilderung der "... uncoolen Dinge in New York" zum Brüllen komische Worte in den Mund. So wird sogar relativ Unspektakuläres, sehr unterhaltsam zu lesen.

Den Roman empfehle ich gerne weiter, ich denke da an nicht nur an junge Mädels, sondern auch an Junggebliebene, die gerne hie und da ihre Nase in einen Teenager-Liebes-Romanen stecken ... und damit ein klein wenig am Puls der Zeit bleiben möchten.
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Aufgrund eines Praktikums landet die 16-jährige Judith aus Dinslaken in der Traumstadt New York. Allein das ist schon genug Stoff für eine schöne Story. Wenn dann auch noch die Liebe im Big Apple mit ins Spiel kommt, kann man eine turbulente Geschichte erwarten. Zumal Mister Perfect meist doch ein anderer ist, als man zunächst annimmt... Natürlich geht es hier auch um gängige Vorurteile, die man in den USA Deutschen gegenüber hat, um das Leben in der Metropole und die Tücken des Verliebtseins...

Ich habe bereits "Liebe lässt sich nicht googeln" von der Autorin gelesen und mochte ihren unterhaltsamen Stil sehr gern. Sie kann einfach gut erzählen. Zudem hat mir das Thema gut gefallen, da ich selbst als Jugendliche zeitweise in den USA gelebt habe und vieles finden konnte, das ich genauso von meinem eigenen Aufenthalt kannte ;-) Das Buch eignet sich für Jugendliche und Erwachsene, die gerne turbulente Liebesgeschichten lesen, deren Protagonisten allzu menschliche Schwächen aufweisen. Eine schöne Urlaubs- oder Couchlektüre!
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Judith wollte schon immer aus dem Kleinstadtmuff heraus, aber in New York ist alles groß, laut und anders. Ihre Mutter ignoriert sie fast, die Mitbewohnerin ist gewöhnungsbedürftig und die Jungs auch ganz anders als Zuhause. Aber Judith stürzt sich ins Abenteuer mit verheerenden Folgen …

Die Protagonisten
Mit Judith werden sich viele Leserinnen identifizieren können. Sie ist noch ziemlich jung, hat nicht immer von allem eine Ahnung und wirkt auch manchmal recht hilflos. Eigentlich ist sie für mich gerade in der “Weder Fleisch noch Fisch Phase”. Aus der bin ich schon etwas herausgewachsen, deswegen ging mir Judith auch manchmal auf die Nerven, weil sie manche Dinge sehr komisch anfasst in ihrem Leben und auch mal sehr hilflos wirkt. Das hat aber mit meinem Alter zu tun und macht die Figur nicht wirklich schlechter.

Die Nebenfiguren sind zum Teil sehr exzentrisch. Ich brauche da nur an Judiths Mutter zu denken, die wirklich ein Unikat ist, auch wenn sie scheinbar früher mal anders war. Ein Umstand, der mich auch als Teenager mehr beschäftigt hätte. Da wären wir bei einem weiteren Problem, dass ich mit Judith hatte: Über viele Probleme geht sie einfach hinweg und auch der Roman verweilt nicht unbedingt bei den Stellen, die interessant sein könnten, sondern beschäftigt sich eher mit der Jungsthematik. Aber wenn der Leser sich darauf eingestellt hat, ist diese Thematik eigentlich gut ausgeführt.

Kulisse
New York (hier bitte den Gesang von Rihanna einsetzten), eine Stadt die niemals schläft, ihre Eigenarten hat und ziemlich spektakulär sein kann. Was mir so ein bisschen fehlt ist, dass Judith sich gar nicht für Sightseeing interessiert. Nicht mal im Ansatz, aber wenn ich so jung wäre, würde ich schon die Hotspots sehen wollen. Anstelle dessen ist sie viel in Kneipen unterwegs.

Handlung
Der Leser darf keine Geschichte erwarten, in der Judith sich kolossal verändert. Eher ist es ein klein bisschen Abenteuer Roman à la “Ich sehr zum ersten Mal die Welt” und “Wen soll ich küssen?” wobei die Auswahl der Jungen überschaubar ist. Also nicht dass hier der Eindruck entsteht, Judith sei völlig frei von Werten und Normen. Zwar weichen ihre Grenzen langsam auf, desto länger sie in New York bleibt, aber es hält sich alles noch im Rahmen.

Es ist eine Art Kuddelmuddel, dass durch ihre Beziehung zur Mutter, das Finden von sich selbst und der Liebe entsteht. Die Autorin hat diese Stränge gut miteinander verbunden. Für meinen Geschmack allerdings lässt sie der Liebesgeschichte etwas zu viel Raum und die anderen uncoolen Dinge geraten etwas in den Hintergrund. So hätte ich eine bestimmten männlichen Charakter der für Verwirrung sorgt überhaupt nicht gebraucht und finde, der Charakter, der viel weniger Platz bekommen hat, hätte viel besser in die leichte, lockere Geschichte und Erzählweise der Autorin gepasst.

Die Gestaltung
Da die Autorin das Buch selbst verlegt hat, ist es größer als ein normales Taschenbuch. Das ist ein bisschen ungewohnt. Dafür liebe ich das Cover, was meiner Ansicht nach gut zum Inhalt des Buches passt. Die helle Farbe macht es sehr freundlich.

Die Bewertung
Es ist eine Geschichte für etwas jüngere Mädels. Gleichwohl habe ich es gerne gelesen, auch wenn ich mir den ein oder anderen Fokus gewünscht hätte. Die Autorin kann gut schreiben, deswegen werde ich bestimmt auch “Liebe kann man nicht googeln” lesen.
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am 13. Februar 2014
Endlich New York: Für einen Sommer entkommt Judith der Kleinstadt im Ruhrgebiet, wo sie die ersten sechzehn Jahre ihres Lebens vergeudet hat. Eigentlich soll sie ihre Mutter begleiten, doch die ist mit ihrem neuen Geliebten beschäftigt. Judith wird zu einem Praktikum verdonnert. Als sie Peter kennenlernt, beginnt sie New York zu lieben. Ab jetzt trinkt Judith Manhattans und versucht, alle Erfahrungen nachzuholen, die sie in der deutschen Kleinstadt verpasst hat: Clubs, Partys, Sex. Immerhin scheint der Plan aufzugehen und Peter wird ihr Freund. Doch während Judith sich mit Rachels herzlicher jüdischer Familie anfreundet, wird Peters Verhalten immer merkwürdiger. Wo ist er, wenn er angeblich studiert und warum bekommt er so viele Anrufe? Und dann ist da noch Adam, Rachels Bruder, dessen Nähe sie mehr verwirrt, als sie sich erklären kann...

Mein Fazit:

Die Covergestaltung ist wirklich ganz schön und weckt sofort Assoziationen mit New York. Dementsprechend war ich auch neugierig auf die Story. Schon beim Aufschlagen bin ich aber über etwas gestolpert. Wo war die verflixte linke Seitenzahl?! Nach einem Überfliegen der Seite fand ich sie dann. Sie klebte innen am Bund. Liebe Selfpublisher, bitte bitte haltet euch an ein normales Gestaltungsraster, sowas fällt negativ auf. Genauso wie der große Zeilenabstand. Ich bin da wirklich jobbedingt sehr pingelig.
Aber gut, wichtiger ist ja die Story. Diese geht im Judith super los. Sie ist eine sehr ironische Protagonistin was ich am Anfang super lustig fand. Allerdings bekamen die Teenagerin und ich im Laufe der Handlung dann doch Probleme miteinander, denn sie findet eigentlich alles scheiße. Als Stilmittel ist das total ok einige Situationen ironisch zu betrachten aber ein ganzes Buch? Mir war das irgendwann too much.
Was jedoch gut war ist die Tatsache, dass sämtliche Nebencharaktere wie Peter, Adam und Rachel sehr gut ausgearbeitet waren und mir dann wirklich besser als die Protagonistin gefallen haben.
Die Liebesgeschichte an sich fand ich super. Die Storyline war wirklich gut und es wäre bestimmt lustig geworden wenn Judiths schwarzer Humor und ihre Quengeligkeit mit Bedacht gestreut worden wären. Aber bitte nicht über 200 Seiten die selbe Leier, irgendwann war es einfach nur noch nervig. Wäre das meine Tochter gewesen, hätte ich sie in den nächsten Flieger nach Hause geschickt. Zum Glück bessern sich ihre Allüren aber zum Ende hin.
Die Story ist wirklich gut, nur ich hatte immer wieder zwischen drin dieses Judith-findet-alle-außer-sich-selbst-bescheuert Problem. Was aber positiv hervorzuheben ist ist der Schreibstil der Autorin. Dieser ist sehr locker und ich flog nur so durch die Seiten. Wie gesagt, ein bisschen weniger Judith-Pubertät und es wäre so, so toll gewesen!
Auch der Kulturenkonflikt war super aufgebaut und vieles stimmt einfach! Anderes war dafür etwas übertrieben.
So, was soll ich abschließend sagen? Ich pendle zwischen 3 und 4 Sternen. Ansich eine super Storyline mit einer leider sehr pubertären nervigen Protagonistin. Was machen wir da nun? Da Judith sich zum Ende hin doch positiv entwickelt hat gebe ich knappe 4 Sterne mit der Hoffnung, dass das Layout in Bezug auf den Satzspiegel noch korrigiert wird, denn das ist einfach an sämtlichen Gestaltungskriterien vorbeigerasselt.
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am 8. Februar 2014
Es geht nach New York! Judith's Mutter hat es nach New York verschlagen und das bedeutet für Judith, dass sie ihre Sommerferien dort verbringen darf. Statt die Ferien durch die Stadt schlendert mit ihrer Mutter zu verbringen und von einem Museum in der nächste zu bummeln, steht ganz anderes auf dem Plan. Ihre Mutter hat sie kurzerhand in eine WG eingemietet und ihr einen Job als Programmiererin besorgt. Ehe sich Judith versieht ist sie mitten im „richtigen“ New York gelandet. Zusammen mit ihrer Mitbewohnerin Rachel schlägt sie sich die Nächte in angesagten Clubs um die Ohren und arbeitet teilweise auch am Wochenende um es ihrer Chefin recht zu machen. So lernt nicht nur Judith das Programmieren von Rachel, sondern auch was es heißt in New York feiern zu gehen und junge Männer kennen zu lernen. Insbesondere Peter hat es Judith angetan. Doch dann gibt es noch Adam, mit dem sie stundenlange Gespräche führen kann und zugleich der Bruder von Rachel ist. Für Judith beginnen die Ferien, die ihr Leben verändern werden.

In der Geschichte ist man sehr schnell drin. In Judith, unsere Hauptperson, kann man sich gleich hinein versetzen und schließt sie bald ins Herz. Sie ist richtig sympathisch und kommt sehr natürlich rüber. Teilweise wirkt sie etwas naiv aber das ist für eine 16 jährige die größtenteils alleine in New York unterwegs ist, nur glaubwürdig. Die Handlung ist eigentlich gewöhnlich, doch die Charaktere lassen sie interessant werden. Da gibt es den undurchsichtigen Peter, der eigentlich immer gut drauf ist und Judith schon am ersten Abend schöne Augen macht, die unternehmungslustige , temperamentvolle und coole Rachel, mit der Judith nicht nur eine WG, sondern auch die Arbeit teilt und Adam, der sensible Bruder von Rachel der immer ein liebes Wort für sie auf den Lippen hat. Alle bereichern sie die Tage und Nächte von Judith. Der Leser wird eingeladen zusammen mit Judith diese Stadt und ihre Bewohner kennen zu lernen. Einfach zurücklehnen, genießen und hoffen das es ein Wiedersehen gibt!
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am 8. Februar 2014
Endlich New York: Für einen Sommer entkommt Judith der Kleinstadt im Ruhrgebiet, wo sie die ersten sechzehn Jahre ihres Lebens vergeudet hat. Eigentlich soll sie ihre Mutter begleiten, doch die ist mit ihrem neuen Geliebten beschäftigt. Judith wird in Rachels WG einquartiert und zu einem Praktikum verdonnert. Als sie Peter kennenlernt, beginnt sie New York zu lieben: Peter ist selbstsicher, sieht großartig aus und kennt jeden Club in New York. Ab jetzt trinkt Judith Manhattans und versucht, alle Erfahrungen nachzuholen, die sie in der deutschen Kleinstadt verpasst hat: Clubs, Partys, Sex. Immerhin scheint der Plan aufzugehen und Peter wird ihr Freund. Doch während Judith sich mit Rachels herzlicher jüdischer Familie anfreundet, wird Peters Verhalten immer merkwürdiger. Wo ist er, wenn er angeblich studiert und warum bekommt er so viele Anrufe? Und dann ist da noch Adam, Rachels Bruder, dessen Nähe sie mehr verwirrt, als sie sich erklären kann... Eine Liebeserklärung an New York. Eine Liebesgeschichte in New York. (Quelle:'E-Buch Text/01.12.2013')

So besagt es die Inhaltsangabe.

Vorgefunden habe ich hier einen lässig und leicht geschrieben Roman über ein junges Mädchen, das ins Ewachsenwerden findet.
Geplagt mit einer Mutter, die mehr an sich denkt und sich recht wenig um ihre Tochter kümmert kommt Judith von der Kleinstatd in die Metropole schlechthin - und testet dort erstmal alles, was sie vorher nicht konnte ( und wollte ) - Alkohol, Hasch und den ersten Sex.
Dass sie dabei auch mal an den Falschen gerät - das kennt wohl jede Frau aus ihrer eigenen Jugend.
Nebenbei erfährt man noch einige Dinge, die man von New York nicht wusste.

Ich habe das Buch mit meiner 13jährigen Tochter gelesen und wir waren uns beide einig - wir warten gespannt auf eine Fortsetzung!
Gerade das gemeinsame Lesen hat uns viel Freude gemacht - und zu manch spannender Diskussion geführt!

Den Punktabzug gibt's hier nur für das Format des Buches, das ist gewöhnungsbedürftig.
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am 7. Februar 2014
Autorin Julia K. Stein bringt den Leser in ihrem neuen Roman "Ich und andere uncoole Dinge in New York" direkt in die frische, bisher noch unkomplizierte, Welt der Jugend und ihren Erzeugern. New York mal ganz anders!

Zum Inhalt:
"Endlich New York: Für einen Sommer entkommt Judith der Kleinstadt im Ruhrgebiet, wo sie die ersten sechzehn Jahre ihres Lebens vergeudet hat. Eigentlich soll sie ihre Mutter begleiten, doch die ist mit ihrem neuen Geliebten beschäftigt. Judith wird zu einem Praktikum verdonnert. Als sie Peter kennenlernt, beginnt sie New York zu lieben. Ab jetzt trinkt Judith Manhattans und versucht, alle Erfahrungen nachzuholen, die sie in der deutschen Kleinstadt verpasst hat: Clubs, Partys, Sex. Immerhin scheint der Plan aufzugehen und Peter wird ihr Freund. Doch während Judith sich mit Rachels herzlicher jüdischer Familie anfreundet, wird Peters Verhalten immer merkwürdiger. Wo ist er, wenn er angeblich studiert und warum bekommt er so viele Anrufe? Und dann ist da noch Adam, Rachels Bruder, dessen Nähe sie mehr verwirrt, als sie sich erklären kann..."

Die Autorin:
"Julia K. Stein hat Philosophie studiert, über Literatur promoviert – was man ihren Büchern aber (glücklicherweise) nicht anmerkt – und viele Jahre in den USA gelebt, unter anderem in New York. Ihre romantische Komödie *Liebe kann man nicht googeln* erscheint im Gmeiner Verlag. Mehr Informationen auf der Webseite der Autorin: [...]

Trotz, dass die Autorin sagt, glücklicherweise merkt man es ihr nicht an, dass sie Literatur promoviert hat, muss man aber anmerken, dass man ihren Büchern aber sehr viel Können und Ausdruck anmerkt!

Schreibstil:
Ohne diesen besonderen Schreibstil der Autorin, wäre dieser Roman keine so Lustige, skurrile, wie chaotische Geschichte geworden. Sie erzeugt Bilder, alltägliche Situationen, starke Gefühle, eine Freundschaft und Liebesgeschichte mit Höhen und Tiefen und trifft genau den Kern der Zeit und den Geschmack der jungen und jung gebliebenen Leser. Keinesfalls wirkt dieser Roman schmalzig oder aufgesetzt. Durch ihren frischen Schreibstil und ihrer Jugendlichkeit, ist es gelungen, eine wundervolle Gratwanderung aus Realität und Gedanken zu erschaffen, die die Welt der Heranwachsenden umgibt .
Der Roman liest sich flüssig, die Kapitel sind von angenehmer Länge und das Schriftbild sehr locker.

Charaktere:
Die Charaktere sind das Kernstück des Romans. Wir begegnen sehr toll formulierten Protagonisten, die sympathischer und unsympathischer nicht sein können. Wir Leser dürfen mit den Charakteren fühlen und leben und diese sehr detailgetreu kennen lernen. Judith bildet den Mittelpunkt des Geschehens und steht dennoch nicht ausschließlich im Fokus. Ein toller Charakter, mit dem man sich gerne identifiziert. Auch die vielen stimmigen Nebenrollen bilden eine tolle Kulisse.

Meinung:
In "Ich und andere uncoole Dinge in New York" begegnen wir Judith, einem Teenager, mit einer aufregenden Aufgabe in einer Weltmetropole. Die Autorin bringt genau dieses Feeling an den Leser und ich fühlte mich mehr als gut unterhalten. Der lockere Schreibstil und Ausdruck schmiegt sich enorm an die Protagonisten und deren Zeit und Interessen. Tolle Charaktere, suspekte Charaktere, unglaubliche Charaktere...eine Freundschaft, eine große Liebe...eine Weltstadt! Dieses Buch bietet viel und lohnt sich zu lesen. Es ist leicht, frisch und absolut locker!
Da die Autorin selbst ihre Erlebnisse in NY gemacht hat, findet man in diesem Buch viel Authentizität und Herzblut!

Schauplätze:
Der Leser darf sich vom Ruhrgebiet in Deutschland in eine Weltstadt katapultieren. Mit allen aufregenden und neuen Erlebnissen und Besonderheiten. Hier ist das Repertoire bunt gemischt und steht's eine gelungene Darstellung. Lebendige Schauplätze mit viel Liebe zum Detail. Die Schauplätze überzeugen mich sehr und lassen das Buch zum Erlebnis werden!

Cover:
Das Cover spricht mich nicht sonderlich an. Es ist nicht schlecht, aber auch kein Eyecatcher. Das Buch hätte ohne Hintergrundwissen zum Inhalt nicht in meine Hände gefunden.

Fazit:
Einfach nur bezaubernd und jung. Endlich mal wieder ein sehr gelungener Roman ohne Kitsch aber mit einer Love-Story! Verdiente 5 Sterne, trotz fadem Cover!
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am 3. Februar 2014
Wenn das erste Treffen, das Sich-immer-besser-kennenlernen, das Sich-immer-mehr-vertrauen, das Flirten und der erste Kuss wegfallen und man direkt zusammen ins Bett geht oder heiratet oder was auch immer, fällt der beste Teil der Liebe weg (Seite 109)

Inhalt

Judith kommt aus Dinslaken und will mit ihrer Mutter ein paar Sommerwochen in New York verbringen. Aber Regina alias Gina, hat so gar keine Zeit für ihre Tochter und ist lieber mit ihrem Lover Dave zusammen. Kurzerhand wird Judith in Rachels WG einquartiert, mit der sie sich anfänglich gar nicht versteht und soll als Programmiererin jobben, wo sie doch vom programmieren gar keine Ahnung hat. Als Judith Peter kennenlernt, verliebt sie sich ihn, nicht ahnend, welch ein Geheimnis er vor ihr verbirgt. Denn sein Leben besteht aus Party, Club-Besuchen und noch mehr. Was ich genau ich mit mehr meine? Lest selber. Und als ob das Gefühlschaos nicht schon perfekt wäre, lernt Judith auch noch Rachels Familie und insbesondere ihren Bruder Adam kennen, der eine ganz besondere Wirkung auf sie hat.

Meine Meinung

"Ich und andere uncoole Dinge in New York" ist die Geschichte von Judith, einem 16jährigen Teenager mit allen Irrungen und Wirrungen, die dazu gehören. Sie kommt aus dem kleinen Dinslaken in DIE Metropole New York und muss sich ganz schnell alleine zurecht finden, da ihre Mutter durch ständige Abwesenheit glänzt. Weder holt sie sie vom Flughafen ab, noch kümmert sie sich während des Aufenthalts um sie. Viel zu sehr ist sie mit sich selbst beschäftigt und wurde dadurch auch zum unsympathischsten Charakter in der Geschichte. Eine Mutter sollte ihre Tochter nicht einfach so zu Fremden abschieben. Schon mal gar nicht in einer Großstadt wie New York.

Judith war mir sofort sympathisch. Sie hat ihre Erlebnisse mit einer Prise Humor gespickt und so hatte ich beim Lesen überwiegend ein Schmunzeln im Gesicht. Ich bin zwar selber keine 16 mehr, konnte mich aber jederzeit in sie hinein versetzen. Sie erlebt in New York mehr, als sie in ihrem ganzen Leben in Dinslaken erfahren durfte und hat durch all die Höhen und Tiefen einen Crash-Kurs im Erwachsenwerden gemacht. Natürlich durfte dabei die Liebe auch nicht fehlen und da mir ein von Adam geäußerter Satz so gut gefallen hat, habe ich ihn bei meiner Rezension oben zitiert.

Da das Buch in New York spielt, darf natürlich auch nicht vergessen werden, dass die Stadt wunderbar beschrieben wurde. Ich konnte den Central Park vor mir sehen, als Judith und Rachel sich dort trafen oder hatte die Fifth Avenue vor Augen, als Judith und ihre Mutter bei einer ihrer sehr seltenen Begegnungen shoppen waren. Auch gewährt uns die Autorin Einblick in z.B. das Dating-Verhalten der Amerikaner und andere interessante Aspekte des New Yorker Lebensstils.

Fazit

"Ich und andere uncoole Dinge in New York" ist ein kurzweiliger, unterhaltsamer und liebevoller Blick auf das Leben eines Teenagers, der New York und die Liebe kennenlernt. Da das Ende recht offen ist, würde ich mir wünschen, dass es eine Fortsetzung gibt
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