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TOP 500 REZENSENTam 28. April 2014
Ralf Königs langlebigsten Figuren sind der Schöngeist Konrad und der ewige Rammler Paul, wobei diese so etwas wie das Über-Ich und das Es des zeichnenden Autors sein könnten. König hat seit 1990 zahllose Kurzgeschichten mit dem ungleichen schwule Pärchen erzählt, viele davon sind im Ehapa-Sammelband “Ist der Ruf erst ruiniert…“ enthalten, doch mit dem Duo lassen sich auch längere Geschichten erzählen, siehe “Bullenklöten“ (Männerschwarm) oder “Sie dürfen sich jetzt küssen“ (Rowohlt).

Auch im Zentrum von “Raumstation Sehnsucht“ stehen Konrad und Paul. Die Comicgeschichte enthält einige Anspielungen auf das Werk von Tennessee Williams und besteht aus drei Teilen. Zum einen geht es um die schwärmerischen Gefühle, die Konrad für seinen jungen sensiblen rumänischen Klavierschüler Anton hegt, der eine ganze “Glasmenagerie“ von Likörgläsern besitzt. Antons Mutter möchte ihren Sohn am liebsten mit Konrad verkuppeln. Doch Konrad hat moralische Bedenken, genau wie der eigentlich sehr viel unbedenklichere Paul. Dieser soll eigentlich seiner hochschwangeren Schwester Edeltraut beistehen, fühlt sich aber zugleich zu seinem behaarten muskelbepackten Schwager Porky hingezogen, der an Stanley Kowalski aus “Endstation Sehnsucht" erinnert, aber auch eine “tätowierte Rose“ am Oberarm trägt…

Als dritte Ebene der Geschichte gibt es noch schwarzweiß illustrierte Prosa-Auszüge aus einem Science-Fiction-Roman an dem Paul gerade arbeitet. Im Laufe der nur bedingt futuristischen Erzählung “Im Weltraum hört Dich keiner grunzen“ hat der von Barry Hoden, dem Piloten des Raumschiffs “Libido XL“, begehrte Monteur Brick immer mehr Ähnlichkeit mit Pauls Schwager Porky.

König erweist sich einmal mehr als souveräner Erzähler. Seine ansprechend kolorierten Zeichnungen sind scheinbar lässig hingehauene Skizzen und das Lettering wirkt fast schon geschmiert. Trotzdem wird der Leser stärker in Königs Welt hineingezogen als dies den Schöpfern von vielen optisch aufwändiger gestalteten Comics gelingt.
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am 9. April 2014
Im Gegensatz zu vielen seiner älteren Werke kommt uns Ralf König, der Meister der Comicpimmelchen, hier mal etwas weniger pornographisch entgegen und präsentiert uns ein weiteres herrlich ironisches Werk über die schwule Welt des alternden Paares Konrad und Paul. Als Fan der zwei altert man sozusagen mit und Ralf schafft es immer wieder das triviale Alltagsgeschehen, das wir alle kennen mit abgedrehten Handlungsfäden zu verbinden, die diesmal sogar weit hinaus in die unendlichen Weiten des Alls reichen, wenn auch nur in der unausgegorenen Sexfantasie des Schriftstellers Paul.
Das ist allerdings immer so menschlich und bodenständig, so herzergreifend ehrlich, dass man nur nicken und weiterblättern kann, immer mit einem schiefen Grinsen im Gesicht.
Für alle, die keine Angst vor dem Schwulen haben oder selbst in dieser Welt verankert ist. Lesen, lächeln, zufrieden sein.
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am 14. März 2014
Ralf König betritt mit "Raumstation Sehnsucht" einen Weg, den er schon vor vielen Jahren mit dem sehr lesenswerten Band "Jago" gegangen ist. Verarbeitete er in "Jago" viele Motive aus den Dramen von William Shakespeare, u.a. Macbeth, Othello und "Ein Sommernachtstraum, so ist diesmal der amerikanische Shakespeare an der Reihe: Tennessee Williams, zweifellos der genialste Dramatiker, den Amerika je hervorgebracht hat.

Die Geschichte selbst enthält u.a. Motive aus "Endstation Sehnsucht", "Die Glasmegagerie", "Plötzlich im letzten Sommer" und "Die tätowierte Rose" und ist recht gut zusammengestellt. Einige Motive sind schon aus früheren Werken von König bekannt: So erinnert etwa das Techtelmechtel des feinsinnigen Paul mit Klavierschüler Anton leicht an eine ähnliche Episode aus "Bullenklöten" und Pauls Vorliebe für grobschlächtige Muskelmänner thematisiert König sowieso in fast jeder Konrad & Paul-Geschichte. Konrad, der schmächtige und kultivierte Gebildete mit einer Vorliebe für sehr junge Männer, und Paul - im Grunde fragt man sich dauernd, wie die beiden überhaupt ein Paar werden konnten. Sie passen überhaupt nicht zusammen.

Ralf König treiibt die Geschichte jedoch mit so viel Enthusiasmus voran, dass das Lesen einfach Freude macht. Auch zu bereits bekannten Handlungselementen (siehe oben) fallen ihm stets neue Variationen ein. Eine leise Kritik muss ich am Ende aber dennoch anbringen: Im Grunde steckte speziell in dem hervorragenden Band "Bullenklöten" (eines von Ralf Königs besten Werken) mehr vom Geist des genialen Tennessee Williams als in diesem Comic-Buch. "Bullenklöten" sollte darum als Ergänzung gelesen werden.
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am 16. Juni 2014
Pauls Schwester Edeltraud hat geheiratet - Pauls Traummann. Und doch: Die Eltern waren nicht eingeladen und deswegen wird Paul von seiner Mutter sanft "genötigt" nach Frankfurt zu fahren und nach dem Rechten zu sehen, denn Edeltraud ist hochschwanger und kurz vor Niederkunft - geschwängert von einem Polacken! So hat Pauls Vater seinen Schwiegersohn genannt.
Paul muß sich widerwillig auf die Reise begeben und schreibt währenddessen an seinem "Roman" "Im All hört dich niemand grunzen".....
Ich finde das Buch witzig, in bewährter Qualität. Das Lesezeichen hätte sich Ralf König sparen können, denn ich weiß nicht wie es Anderen geht, aber ein Buch von Ralf König lese ich an einem Tag. Der alte Konflikt, dass Paul die Super-Hete knacken will und sich dabei mit seiner Schwester anlegt geht von Neuem los. Konrad geht ein bißchen in dem Comic unter, deswegen nur 4 Sterne, aber trotzdem ein Hochgenuss für die Anhänger von bissiger Ironie und derbem Humor.
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Konrad und Paul sind zurück mit einem neuen Comic-Band. Das wird Ralf Königs Fans (und vor allem seine Kritiker) richtig freuen, werden doch die zuletzt aufgelegten Reprint-Bände ("Der dicke König" und der Konrad-&-Paul-Band) gerade hier bei amazon gerne als Abzocke verunglimpft. Hätte mir Ralf König bei einer Lesung vor zwei Jahren nicht erzählt, dass er amazon-Rezensionen per se nicht schätzt (und auch nicht liest), hätte ich spätestens durch "Raumstation Sehnsucht" Gewissheit darüber erlangt, weist Sci-Fi-Porno-Autor Paul Niemöser seinen Schwager doch nach dessen Kritik mit dem Ausspruch "Schreib doch 'ne amazon-Rezension!" in die Schranken.

Doch "Raumstation Sehnsucht", das als koloriertes Hardcover vorliegt, handelt nicht nur von Pauls Sci-Fi-Roman "Im Weltall hört dich keiner grunzen", sondern auch von Pauls Verhältnis zu seinem Nochimmernicht-Ehemann Konrad und zu Pauls Familie, denn, Schwester Edeltraut ist hochschwanger - und Mama Niemöser möchte, dass Paul bei seiner Schwester nach dem Rechten sieht, ist doch deren Ehemann den Eltern ein Dorn im Auge. Edeltraut hingegen hat ein glückliches Händchen bei ihrer Männerwahl - und schleppt immer genau den Typ Mann ab, der bei Paul den Saft in den Lenden steigen lässt... Der Besuch bei Edeltraut und ihrem Mann in Frankfurt wird folglich turbulent. Doch auch Konrad erlebt Bizarres, so wird er beispielsweise von seinem Klavierschüler angehimmelt und wird von ihm zum Essen und zum Likörglas-Sammlung-Bewundern eingeladen...

"Raumstation Sehnsucht" ist ein typischer Ralf-König-Comic. Enorm unterhaltsam sind die Stellen, an denen Paul spitzzahnig ausflippt und mit seiner Schwester diskutiert oder in anderen Momenten in Rage gerät. Eingestreut werde immer wieder illustrierte Textstellen aus "Im Weltall hört dich keiner grunzen". Die Sci-Fi-Story gibt sozusagen die Klammer für Konrad und Pauls "Reallife". Außerdem finde ich die Kolorierten Arbeiten Königs ansprechender als die schwarzweißen Comics. Somit insgesamt für "Raumstation Sehnsucht" von mir! Und das nicht nur für die mannstolle Roboter-Sopranistin Olga Snegulka, die auf dem interstellaren Raumfrachtschiff Libido XL für Turbulenzen sorgt...
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am 28. Mai 2014
Natürlich wird alles vom Meister des Beziehungscomics erworben und verschlungen.
Es ist sehr schön mal wieder was von Konrad und Paul zu hören, der Comic ist gute Unterhaltung.
Mir gefällt er deutlich besser als die biblischen Zwischenepisoden der letzten Zeit.
An einen deftigen Superparadise oder Bullenklöten kommt er allerdings nicht heran.
Warum so zahm, Herr König? Ist das den Mainstreamverlagen und dem (vermeintlichem) Mainstreamgeschmack geschuldet?
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am 29. September 2014
...macht manchmal weniger umwerfende Songs.

Der große Lacher blieb bei diesem Comic aus. Es gab einige nette Momente, aber
die ganze Zeit fehlte mir der Biss.

Was mich wirklich enttäuschte, war der irreführende Titel. Denn die Sci-Fi-Geschichte
ist nur eine Nebenhandlung, die nur geschrieben, nicht aber gezeichnet ist.

So freue ich mich auf das bald erscheinende "Barry Hoden" Comic, in der Hoffnung, dass
da die Kombination von Sci Fi und Ralf König mächtig auf die Lachmuskeln geht.
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am 9. Juli 2015
Ein König aus der "Konrad & Paul"-Reihe. Ein Roman im Comic. Geniale Texte und umwerfende Bilder.
Ich hatte diesen Band schon und habe ihn diesmal als Geschenk gekauft.
Ergebnis: Buch bekommen (Freude) - Inhalt verschlungen (Begeisterung).
Als Prolog zu Barry Hoden oder nur so zum Genießen - ein tolles Comic-Buch.
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am 7. Mai 2014
wie man es von einem echten König erwartet und gewohnt ist- geistreich, superlustig, genial, kreativ, unterhaltsam. Muskelkater im Zwerchfell garantiert, sowie eine gigantische Steigerung der Lebensqualität während der Lesezeit!
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am 10. Oktober 2015
seit den späten 1980er bin ich gay-comic ralf könig fan....konrad und paul sind mir einer der liebsten geschichten...war mal wieder etwas zum schmunzeln :)
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