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Nach ihren ersten beiden schönen Büchern war ich etwas in Sorge, ob Jojo Moyes dieses hohe Niveau wird halten können. Um es gleich zu sagen: sie kann! (zumindest aus meiner Sicht) Jegliche Befürchtungen, dass ihr der kommerzielle Erfolg womöglich zu Kopf gestiegen ist, und dass im neuen Roman vielleicht nicht mehr so viel Herzblut steckt wie in den vorigen, weil sich ihre Bücher ja sowieso verkaufen, all diese Befürchtungen wischt sie mit dem neuen Roman eindrucksvoll vom Tisch. Auch dieser hat für mich wieder alles, was einen guten Roman ausmacht: einen interessanten Plot, Charaktere, die man lieb gewinnen kann, ja muss und eine erfrischende Erzählweise. All das möchte ich nachfolgend zeigen.

DIE HANDLUNG

Um zu verstehen, dass und wie gut der Plot in diesem Roman funktioniert, ist es vielleicht nützlich, sich den englischen Originaltitel des Buches vor Augen zu führen: "One plus one". Aus meiner Sicht könnte man das so deuten: Es werden zunächst zwei Hauptgeschichten im Roman erzählt, die jede für sich eigentlich nicht besonders spektakulär sind, die aber dann, als sie miteinander verschmelzen, ihre eigentliche Wirkung, ihren Zauber entfalten.

Eine alleinerziehende Mutter (Jess), die ihre Kinder mit mehreren Jobs durchbringen muss, aber trotz aller finanziellen Härten das Beste für ihre Kinder will, hat sicher die Sympathie des Lesers. Aber man muss natürlich auch sagen, dass ihre Geschichte (leider) heute oft Alltag ist, dass es Millionen solcher Fälle gibt. Und da ist auf der anderen Seite Ed, der reiche, coole Unternehmer, der wegen Insiderhandels in Gefahr ist, sein ganzes Vermögen zu verlieren. Auch wenn wohl die wenigsten Leser in eine solche Lage kommen werden, so hat wohl schon jeder von unsauberen Börsengeschäften und entsprechenden Pleiten deshalb gehört. Also auch diese zweite Geschichte ist nicht extrem spektakulär.

Der Angelpunkt des ganzen Romans ist, dass sich die beiden Geschichten praktisch vereinigen, als Jess mit ihren Kindern unter ziemlich chaotischen Umständen in Eds Auto steigt. JEDER DER BEIDEN IST IN DEM MOMENT GENAU DAS, WAS DER ANDERE GERADE BRAUCHT - obwohl sie es selbst noch nicht wissen. Aber der Leser kann es ahnen, weil er die Vorgeschichte der beiden zu dem Zeitpunkt ja schon kennt. Aus der Zusammenführung dieser so unterschiedlichen Charaktere, die in dem Moment eigentlich nicht mehr gemeinsam haben als ein Haufen von Problemen, daraus bezieht der Roman seine ganze Dynamik und auch seine Romantik. So dass entsprechend dem englischen Titel 1 + 1 in diesem Fall nicht 2, sondern mindestens 3 ist!

DIE ERZÄHLWEISE / DIE CHARAKTERE

Auf den ersten Blick wirkt die Geschichte ganz schön weit hergeholt. Also dass Jess mit ihren Kindern zu Ed ins Auto steigt, damit ihre Tochter noch rechtzeitig zu einer Mathe-Olympiade kommt, um dort einen Preis zu gewinnen, mit der dann das Schulgeld bezahlt werden kann - und dass Ed dann auf der anderen Seite nichts Besseres zu tun hat, als ganz spontan als Fast-Fremder die Familie 3 Tage lang durchs Land zu kutschieren. Man fragt sich doch erstmal: Welche Mutter würde das schon machen, sich mitten in der Nacht mit ihren Kindern einem Fremden anzuvertrauen - auch wenn sie noch so verzweifelt ist? Und auf der anderen Seite: wer würde schon für eine fremde Familie 3 Tage lang Taxifahrer spielen - einfach so?

Das Geniale ist: Es wirkt im Roman nicht konstruiert, sondern sehr glaubhaft, ja sogar logisch. Wie die Autorin das schafft? Lassen wir sie es selbst ausdrücken. In einem Interview hat sie mal gesagt: "Meine Charaktere machen unbegreifliche Entscheidungen - solange wie man nicht selbst in deren Haut steckt. " Und das ist der entscheidende Punkt. Frau Moyes zeichnet ihre Charaktere so authentisch, so glaubwürdig, DASS man quasi in deren Haut steckt, mit Ihnen mitleidet, sich mit ihnen freut, in ihnen lebt, ihre eigentlich verrückten Entscheidungen nachvollziehen kann.

Und so nimmt man es der sympathischen, positiv-verrückten Jess einfach ab, dass sie diesen letzten Strohhalm in Form von Ed ergreift, bei all den Widrigkeiten, die sie und vor allem auch ihre Kinder in ihrem Leben erleiden mussten. Und Ed nimmt man es auch ab, dass er, der vor kurzem von seiner Frau verlassen wurde, und jetzt sogar sein Geld und seinen Status verlieren könnte, erstmals über seine materialistische Weltsicht nachzudenken beginnt - und im Moment des Zusammentreffen mit Jess und ihren Kindern geradezu danach lechzt , eine altruistische Tat zu vollbringen - vielleicht die erste in seinem Leben!

FAZIT
Ich möchte nochmal zum ersten Absatz meiner Rezension zurück kommen. Da hatte ich ja festgestellt, dass Jojo Moyes, wieder ein toller Roman gelungen ist, der den ersten beiden in nichts nachsteht. Wie schafft sie das, dass ihr offenbar alles zu gelingen scheint? Lassen wir sie selbst ihr "Erfolgsrezept" erklären , welches sie mal in einem Interview geäußert hat, und dem nichts mehr hinzuzufügen ist: "Du musst die Geschichte erzählen, die du vor Augen hast. Es macht keinen Sinn, für den Markt zu schreiben - es würde nicht echt wirken!"
55 Kommentare211 von 232 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
Seit sich Jess Thomas vor 2 Jahren von ihrem Mann getrennt hat, lebt sie mit ihren Kindern Constanza, Tanzie genannt, und Nicky hart am Limit. Nicky ist noch nicht einmal ihre eigenes Kind, es ist der Sohn ihres Mannes, den er einfach da gelassen hat.
Zusammen mit ihrer Freundin Nathalie betreibt Jess eine Reinigungsfirma, aber das große Geld können sie mit der Arbeit nicht verdienen.
Bei einem ihrer Reinigungsaufträge lernt sie kurz Ed Nicholls, einen Unternehmer kennen, der gerade von seiner Arbeit wegen Insiderhandel suspendiert wurde. Er ist geschieden und jagt gerade seine eigenen Dämonen.
Tanzie ist ein absolutes Mathegenie, die mit Zahlen nur so jonglieren kann. Ihr wird ein Platz in einer Privatschule angeboten, mit einem 90%-igen Stipendium. Selbst die aufzubringenden 10 % sind für Jess nicht zu stemmen. Trotz der vielen Arbeit, die sie zusätzlich auf sich nimmt, ist es ihr nicht möglich.
Dann findet sie eine Rolle Geld, die Ed im Suff verloren hat. Sie nimmt sie trotz schlechtem Gewissen an sich, um das Schulgeld bezahlen zu können und von da ab überschlagen sich die Ereignisse...

Jess glaubt, dass sie schon ganz unten ist, aber wie es aussieht, geht es immer noch ein wenig weiter runter.
Als sie mit Tanzie zu einer Matheolympiade nach Schottland fahren will, wird sie von dem altersschwachen, ohne Versicherung fahrenden Auto kläglich im Stich gelassen. Von der Polizei aufgehalten, ist die Fahrt sehr schnell vorbei, das Auto wird abgeschleppt und die Kosten dafür sind aller Voraussicht nicht zu bezahlen.
Als sie nachts auf der Straße steht mit ihren Kindern und kein Land mehr sieht, sammelt Ed sie auf und beschließt, die Familie nach Schottland zu fahren, da ihm sein Anwalt geraten hatte, eine Weile zu verschwinden.
Es wird eine abenteuerliche Fahrt, denn sie wird völlig anders verlaufen als geplant.

Größer können die Unterschiede der beiden Protagonisten Ed und Jess nicht sein. Jess, alleinerziehend, sieht sich gezwungen, jeden Cent mehr als einmal rumzudrehen. Die Kleidung ihrer Tochter näht sie selbst. Für ihre Kinder hat sie so gut wie nie Zeit, weil sie immer am Arbeiten ist.
Sie macht sich mit ihren beiden Kindern und einem stinkenden Riesenhund namens Norman auf den Weg nach Schottland, um Tanzie die Möglichkeit der Teilnahme an einer Olympiade zu ermöglichen.
Ed ahnt nicht einmal im Ansatz, was er sich mit dem Angebot, die Familie nach Schottland zu fahren, aufbürdet. Von den geplanten 8 Stunden für die Anreise werden Tage, da Tanzie nicht schneller als 50, besser sind 40 Meilen die Stunde im Auto fahren kann, sonst wird ihr schlecht.
Ed bekommt mit, wie arm die Familie ist und wie Jess versucht, das Geld zusammenzuhalten. Das war für ihn noch nie ein Thema gewesen, Geld hat man oder auch nicht.

Die Fahrt mit dem Auto nach Schottland verändert alle und alles. Viele Probleme werden aufgezeigt, die es zu bewältigen gilt. Die Menschen verändern sich, ganz langsam.
Selbst Nicky, der immer und überall ein Außenseiter war, da er sich gern die Augen schminkt, findet auf dieser Fahrt mit Eds Hilfe eine Antwort auf seine eigenen Probleme.
Bis auf Norman hat jeder seine Probleme, die er mit sich herumschleppt.

Ich hatte für Jess große Hochachtung empfunden. Sie stemmt das Leben und auch als sie ganz unten angekommen ist und keinen Rat mehr weiß, versucht sie optimistisch zu sein oder zumindest für ihre Kinder Optimismus auszustrahlen. Sie muss ihre Kinder allein großziehen, ohne jegliche Unterstützung ihres Mannes.
Ihre Ängste und Nöte haben mich am meisten berührt und ich habe auf ein gutes Ende für sie gehofft. Für alle anderen natürlich auch, aber Jess lag mir wirklich am Herzen.

Dieses Buch habe ich mit vielen Emotionen gelesen. Ich habe laut gelacht (und war froh, dass ich das nicht gerade in der Bahn gemacht habe) und geweint, weil es mich so berührt hat.

Für mich war es das erste Buch, das ich von Jojo Moyes gelesen habe und ich weiß, dass ich auch die anderen irgendwann einmal lesen werde.
Es hat mich berührt, nachdenklich gemacht, zum lachen und zum weinen gebracht.
Die unterschiedlichsten Personen mit ihren Macken und Eigenarten sowie ein stinkender, aber liebenswerter Hund wurden in eine Geschichte gepackt und haben diese zu einer besonderen gemacht.
Ein fantastischer Roman, den ich gern weiterempfehle.
11 Kommentar57 von 64 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 2. April 2015
Dies war mein erstes Buch von Jojo Moyes, der vielgepriesenen Autorin und daher hatte ich auch recht hohe Erwartungen. Leider wurden diese nicht erfüllt. Die Handlung hat mich nicht mitgenommen, zu den Personen konnte ich keinen näheren Zugang finden und die Geschichte ist mir zu weit hergeholt, teilweise sogar kitschig und unglaubwürdig.

Der Schreibstil ist angenehm locker und sicher auch gut lesbar, aber nicht wie ich es von einer Erfolgsautorin erwartet hätte. Ich hatte doch ein gewisses literarisches Niveau erhofft und das Ganze hat mich eher enttäuscht und gelangweilt.

Die Kapiteleinteilung gefällt mir gut, hier erzählt jeweils einer der vier Charaktere die Geschichte aus seiner persönlichen Sicht. Das lockert auf und man gewinnt inhaltliche und individuelle Einblicke.

Am meisten hat mich die Story enttäuscht, denn ich finde sie echt
unrealistisch. Mehrere Tage fährt Ed die fremde Familie durch England, obwohl er sie gar nicht kennt. Einfach nur eine gute Tat oder was treibt ihn an? Auch Jess Reaktion ist befremdlich, denn welche Mutter fährt mit ihren Kindern nachts mit einem völlig Fremden mit?

Das Ganze ist eine sehr vorhersehbare Story, die eigentlich ziemlich belanglos dahinplätschert und nur Ed, der Märchenprinz, hat mich letztendlich beeindruckt. Er ist hat immer gute Ratschläge parat, unterstützt die Familie, wo er nur kann und ist einfach sympathisch. Sogar den blähenden Riesenhund Norman duldet er in seinem Auto.

Die positive Botschaft dieses Buches ist meiner Meinung nach: wer sein Glück sucht, muss darum kämpfen, denn nur Zufriedenheit, Gesundheit und Liebe zählen im Leben. Konsum und Besitz sind vergänglich und machen allein nicht glücklich.

Eine Familiengeschichte, die vorhersehbar ist, Klischees bedient und mich nicht mitgenommen hat.
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am 1. August 2014
Inhalt:

Einmal angenommen, dein Leben läuft alles andere als rund. Dein Mann hat sich aus dem Staub gemacht. Du schaffst es kaum, deine Familie über Wasser zu halten. Deine hochbegabte Tochter bekommt eine einmalige Chance. Aber dir fehlt das Geld, um ihren Traum zu ermöglichen. Plötzlich liegt da ein Bündel Geldscheine. Du weißt, dass es falsch ist. Aber auf einen Schlag wäre dein Leben so viel einfacher … Und einmal angenommen, du strandest mitten in der Nacht mit deinen Kindern auf der Straße – und genau der Mann, dem das Geld gehört, steht vor dir und bietet an, euch mitzunehmen? Würdest du einsteigen? Würdest du ihm irgendwann während eures verrückten Roadtrips gestehen, was du getan hast? Und kann das gutgehen, wenn du dich ausgerechnet in diesen Mann verliebst?

Meinung:

Nach “Ein ganzes halbes Jahr” ist dies mein zweiter Moyes. Ihr zweites Werk konnte bislang nicht den Weg in meinen SuB schaffen jedoch war ich von der Idee von “Weit weg und ganz nah” sehr begeistert und nach ihrem Erstlingswerk war mir klar: Mit diesem Buch kann man nichts falsch machen. Dem war dann leider nicht ganz so. Aus dem oben genannten Klappentext ergibt sich ja bereits, dass es neben der Haupthandlung noch einen Strang ala “Ich mache etwas dummes weil ich denjenigen nicht mag und kaum kenne und verliebe mich und bereue und beichte es und nun findet er mich doof aber am Ende wird doch alles gut”. Ich bin überhaupt kein Fan hiervon und hatte gehoff, dass es hier nicht ganz so schlimm werden würde. Wurde es natürlich doch. Nach dem Ausgang von “Ein ganzes halbes Jahr” bin ich davon ausgegangen, dass uns die Autorin auch in den Folgewerken keine klischeehaften Geschichten präsentieren wird aber vielleicht war der Druck nach dem Erfolg des Erstlingswerks von Seiten des Verlages so hoch. Auch erschien mir der Schreibstil sehr einfach und nicht so schön, wie ich es vorher von ihr gewohnt war. Dies kann allerdings auch an der Übersetzung liegen, jedoch hat es ein klein wenig den Lesespaß genommen. Die Figuren konnten mich bis auf eine Ausnahme jedoch sehr überzeugen. Die Charaktere wurden auf einzelne Kapitel unterteilt, wodurch die Geschichte jedes Mal aus einer anderen Sicht erzählt wurde, was den Roman spannender machte. Jess und besonders ihre Kinder fand ich sehr sympathisch und glaubhaft gezeichnet. Die Figur des Ed erschien mir trotz eigener Passagen als zu blass und seine Handlungen waren für mich nicht immer verständlich und erhöhten leider den Kitschfaktor.

Fazit:

Eine lockere Geschicht mit sympathischen Charakteren für Zwischendurch. Literatische Höchstleistungen darf man jedoch nicht erwarten. 3,5 Sterne für “Weit weg und ganz nah”.
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am 28. September 2015
Jojo Moyes schafft es immer wieder ihre Geschichten sehr interessant zu präsentieren dabei beschert sie mir immer schlaflose Nächte auch hier wieder.

Jess die ihre Tochter und ihren Stiefsohn alles geben möchte und jeden Job annimmt nur damit es der Familie gut , lernt dadurch Ed kennen, eigentlich verliert er sein Geld während sie ihm ins Taxi hilft und Jess nimmt es an sich.
Ed der selbst Sorgen hat weil er durch seine Unachtsamkeit in das Insiderhandel rein gerutscht ist, muss quasi eine Pause aus der eigenen Firma machen.

Durch einen Zufall treffen sich Jess und Ed sie will mit den Kindern bzw. mit der Tochter will sie zu einen Mathe Wettbewerb aber das Auto was sie fährt hat mehr Mängel als sie denkt und Ed überlegt nicht lange und nimmt alle mit und das Abenteuer fängt an. Es ist schön zu mit zu erleben wie sie sich näher kommen und wie sie sich auch gut verstehen. Beide haben Probleme die sie sehr plagen auch wenn sie unterschiedlicher nicht leben können. Aber auf der fahrt in dem Auto mit Jess und zwei Kindern und einem Hund der naja ständig einen fahren lässt hat man schon sehr viel mitleide mit Ed. Wir erleben hier höhen und tiefen ,Missverständnisse und einen noch Ehemann der sagen wir der größte Ars.....auf Erden ist. Trotzdem lässt sich Jess nicht unterkriegen.
Eine sehr schöne Geschichte
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am 27. Juni 2014
Ich freute mich sehr auf das neue Buch von JJM, hatte ich Nr. 1 als grandios und Nr. 2 als sehr gut empfunden.

Der Schreibstil ist wieder locker und leicht zu lesen und ich fand auch alles so weit gut gelungen. ABER:

mir persönlich waren die sexuellen Geschichten und Beschreibungen dann doch etwas zu seicht...so stelle ich mir "50 shades of grey" als light Version vor. Das war nicht meins....hätte die Autorin darauf verzichtet, hätte sie mich überzeugt.....
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am 12. Juni 2014
Bis zur Hälfte des Buches habe ich mich gelangweilt durchgekämpft. Erst nach 350 durchgehaltenen gelesenen Seiten wurde es spannend und ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand nehmen.

Nachdem Tanzie bei der Mathematik-Olympiade fertig war und Jess, Nicky, Hund Norman, Tanzie und Ed wieder getrennte Wege gegangen sind, ab da wurde es spannend.

Der fade Beigeschmack sind aber alle Probleme und immer geht es nur um das liebe Geld. Wie oft habe ich mir gedacht, dass ich in meinem Leben schon genug Sorgen habe und nun ziehe ich mir ein Buch rein, welches auch nur von ganz normalen Alltagssorgen und Geldproblemen handelt.

Trotzdem ist es ein tolles und gutes Ende, nicht so wie bei den ersten beiden Büchern von Jojo Moyes mit einem faden Beigeschmack.

Das Buch "Weit weg und ganz nah" vermittelt sehr viele positive Botschaften. Nicht Konsum und Besitz zählen, viel mehr die innere Zufriedenheit, die Gesundheit und natürlich die Liebe.
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am 20. Januar 2015
Ich fand die Geschichte einfach nur schrecklich,eigentlich hatten mir ja die beiden vorherigen Romane sehr gut gefallen, aber in diesem Roman dachte ich mir einfach nur immer wieder hoffentlich ist es bald zu Ende, eigentlich hat mir ja die Beschreibung des Buches auch schon nicht gefallen-dachte mir aber dass ich dem Roman trotzdem eine Chance geben möchte. Reine Zeitverschwendung- schade-in der mitte des Buches dachte ich mir eigentlich endlich wirds endlich spannend und Ed und Jess kommen sich endlich näher und dann gings leider wieder total langweilig weiter-frage mich die ganze Zeit was Jojo Moyes da geritten hat. Ich schreibe nicht besonders gerne negative Bewertungen aber bei diesem Buch muss ich einfach die Leute warnen- vor allem auch der stolze Preis-gibt wesentlich günstigere und vor allem bessere Bücher--sorry Jojo Moyes...
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am 6. Januar 2015
Ich habe bis jetzt alle Bücher von Jojo Moyes gelesen. Ich war immer gefesselt von der Geschichte, dem Schreibstil und der Personen im Buch. Doch dieses Buch hat mich ehrlich gesagt etwas enttäuscht. Die Geschichte war etwas langweilig, nicht gut ausgearbeitet, hatte allerdings ein paar witzige Stellen. Ich konnte mich bei dem Buch nicht fallen lassen, mich nicht hineinversetzen und nicht mitfühlen. Das Ende war irgendwie schon abzusehen. Wer die vorherigen Bücher gelesen hat und jetzt das Buch "Weit weg und ganz nah" liest, weiß was ich damit meine. Trotzdem sich die Geschmacksrichtungen verschieden.
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am 14. November 2015
Dies ist der dritte Roman von Jojo Moyers nach "Ein ganzes halbes Jahr" und "Eine Handvoll Worte". Er hat alles, was gute Unterhaltung ausmacht: eine interessante Geschichte, Charaktere, mit denen man sich identifizieren kann und eine mitreißende Erzählweise.

Inhalt:
Die alleinerziehende Jessica Thomas hat es nicht leicht. Sie versucht, sich, ihre zwei Kinder und den Hund Norman mit zwei Jobs durchbringen. Trotzdem reicht das Geld nicht und die Probleme häufen sich: Ihr Ziehsohn Nicky ist ein Außenseiter an der Schule und wird dort gemobbt und verprügelt. Ihre Tochter Tanzie ist mathematisch hochbegabt und bekommt sogar ein Stipendium für eine teure Privatschule angeboten. Sie würde sehr gern auf diese Eliteschule gehen, doch die Kosten belaufen sich immer noch auf 500 Pfund. Als Tanzie die Möglichkeit bekommt, an einem Mathematikwettbewerb teilzunehmen, bei dem sie das nötige Geld für ihre Schulausbildung gewinnen könnte, versucht Jess das Unmögliche möglich zu machen, denn der Wettbewerb findet in Schottland statt und sie hat kein Geld für die Reise.
Und doch scheint die Sache zu scheitern, wäre da nicht plötzlich Ed, der Softwarehersteller und erfolgreiche Unternehmer Edward Nicholls, der ganz andere Probleme hat, denn er begeht wegen seiner Jugendliebe Deanna Lewis unbedacht einen folgenschweren Fehler, der seine komplette Existenz vernichten könnte.
Ed bietet Jess an, die ganze Familie mit seinem Auto nach Schottland zu fahren. Eine Autoreise ins Chaos beginnt und unterwegs geht so manches schief.

Es werden zunächst zwei Geschichten im Roman erzählt, die miteinander verschmelzen und so für Dynamik und Romantik sorgen. Es dauert etwas, bis die Geschichte an Fahrt aufnimmt. Aber ab dem Moment, als sich Eds und Jess Wege kreuzen, macht es Spaß dieses Quintett zu begleiten. Jojo Moyes widmet jedes Kapitel abwechselnd Jess, Ed, Nicky und Tanzie. Dadurch bekommt man einen Einblick in die Sichtweise jeder Figur. Die Charaktere sind lebendig und glaubwürdig. Sie wirken durch ihre Ecken und Kanten real, sympathisch und authentisch. Man kann sich leicht mit ihnen identifizieren. Moyes schafft es, sehr viele unterschiedliche Gefühle beim Leser zu wecken. Ich habe gelacht, geweint, gelitten und gehofft mit der jungen Jess Thomas, ihrer außergewöhnlichen Familie und dem IT-Spezialisten Ed Nicholls.

Der sympathische Schreibstil ist gut und flüssig zu lesen. Die Erzählweise ist einfühlsam und warmherzig, berührt, ohne schnulzig zu werden und fesselt den Leser.

Ein modernes Märchen, in dem die arme alleinerziehende Frau den reichen, umwerfend gut aussehenden Mann trifft, der noch dazu jung ist, hilfsbereit, kinderlieb und einfühlsam. Das ist sehr kitschig und gibt es im echten Leben so nicht, aber realistischer wird es, dass sich dadurch nicht die Probleme der einzelnen Figuren in Luft auflösen und sie trotzdem damit zu kämpfen haben.

Fazit:
Ein gut geschriebener Roman, der leicht zu lesen ist. Er stellt eine schöne Sommerlektüre für den Urlaub dar.
Da er für mich etwas zu anspruchslos ist, gebe ich 4 von 5 Sternen.
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