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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wie muss der Erstling von "Can", aufgenommen von, 18. Januar 2011
Von 
Uwe Smala "Uwe Smala" (Dortmund) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Monster Movie (Audio CD)
1968-1969 im Schloss Nörvenich, die Hörgewohnheiten des geneigten
Psychedelicers durcheinander gerüttelt haben.
Songstrukturen gab es so gut wie gar nicht, der Gesang wurde nicht
als Melodieführung sondern als Klang-und Rhythmusfarbe eingesetzt.
Es wurde experimentiert und improvisiert auf Teufel komm raus und
viele englische und amerikanische Bands greifen auch heutzutage
auf diesen Fundus zurück.

Gestartet wird mit "Father Cannot Yell"(7:01). Bizarre Klänge von
Gitarre, Bass und Keyboards werden von einem monotonen Hypnorhythmus
untermalt und der Gesang verzichtet auf jegliche Melodieen.

"Mary, Mary so Contrary"(4:16) klingt fast schon balladesk, der Gesang
bemüht sich um Melodie und Dynamik während bizarre und hypnotische
Sounds eine eigene Atmosphäre kreieren.

"Outside my Door"(4:06) rockt fast an die "Who" erinnernd, überschreitet
deren Grenzen aber um Längen.

"You doo Right"(20:14) wird über einem monotonen Trommelrhythmus zu
einer Psychedelic-Improvisation mit verfremdeten, elektronischen Klängen.
Alles in allem sehr minimalistisch und sparsam instrumentiert.

Das hier will, kann und soll nicht jedem gefallen, muss aber auch nicht.

- Holger Czukay / bass
- Michael Karoli / guitar
- Jaki Liebezeit / drums
- Irmin Schmidt / keyboards
- Malcolm Mooney / vocals
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wie muss der Erstling von "Can", aufgenommen von, 18. Januar 2011
Von 
Uwe Smala "Uwe Smala" (Dortmund) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Monster Movie (Audio CD)
1968-1969 im Schloss Nörvenich, die Hörgewohnheiten des geneigten
Psychedelicers durcheinander gerüttelt haben.
Songstrukturen gab es so gut wie gar nicht, der Gesang wurde nicht
als Melodieführung sondern als Klang-und Rhythmusfarbe eingesetzt.
Es wurde experimentiert und improvisiert auf Teufel komm raus und
viele englische und amerikanische Bands greifen auch heutzutage
auf diesen Fundus zurück.

Gestartet wird mit "Father Cannot Yell"(7:01). Bizarre Klänge von
Gitarre, Bass und Keyboards werden von einem monotonen Hypnorhythmus
untermalt und der Gesang verzichtet auf jegliche Melodieen.

"Mary, Mary so Contrary"(4:16) klingt fast schon balladesk, der Gesang
bemüht sich um Melodie und Dynamik während bizarre und hypnotische
Sounds eine eigene Atmosphäre kreieren.

"Outside my Door"(4:06) rockt fast an die "Who" erinnernd, überschreitet
deren Grenzen aber um Längen.

"You doo Right"(20:14) wird über einem monotonen Trommelrhythmus zu
einer Psychedelic-Improvisation mit verfremdeten, elektronischen Klängen.
Alles in allem sehr minimalistisch und sparsam instrumentiert.

Das hier will, kann und soll nicht jedem gefallen, muss aber auch nicht.

- Holger Czukay / bass
- Michael Karoli / guitar
- Jaki Liebezeit / drums
- Irmin Schmidt / keyboards
- Malcolm Mooney / vocals
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20 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen DER Meilenstein!!!, 6. Juni 2005
Rezension bezieht sich auf: Monster Movie (Audio CD)
CAN waren und sind immernoch die absoluten vordenker des Prog Rock inspirieren heutzutage sogar moderne DJ's zu remixen von stücken dieses albums und neue bands wie die Foo Fighters oder die Queens of the Stone Age zählen die band CAN zu ihren idolen!!!
monster movie ist das erstlingsprodukt der Kölner und auch mit DER kracher in ihrer laufbahn.
nicht so psychig wie Tago Mago sondern absoluter klassischer Prog.
Malcolm Mooneys kratzige stimme auf You Doo Right kombiniert mit den treibenden drums machen dieses lied zu einem trip zurück in die 70er jahre und werden bei manch eingesessenem althippie das herz höher schlagen lassen.
die besetzung allein verspricht schon vieles!
Irmin Schmidt, Holger Czukay, Jaki Liebezeit und der werte herr Karoli zeigen auf ihrem erstling bereits ihr volles können und kein einziger song steht dem nächsten in irgendetwas nach.
ein absolutes muss für liebhaber von experimenteller musik und progressive rock!
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10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Pure brachiale Energie, 27. Oktober 2002
Rezension bezieht sich auf: Monster Movie (Audio CD)
Es ist 1968, das Alte ist hinfällig, das Neue bricht sich Bahn, vier studierte Musiker werfen ihr ganzes Wissen über Bord,zusammen mit dem amerikanischen Maler Malcolm Mooney loten sie die Kraft der Reduktion aufs Wesentliche aus.
Man stelle sich Velvet Underground im afrikanischen Busch bei musikalischen Voodoo-Experimenten vor, und dann ist man immer noch weit von "Monster Movie" entfernt. Jaki Liebezeit spielt stoisch und metronomartig das Schlagzeug, Holger Czukay spielt minutenlang den immergleichen Basston, bis dieser sich restlos ins Gehirn geschraubt hat, der ausgebildete Dirigent Irmin Schmidt spielt fast gar nichts, Michael Karoli spielt zwischen Zigeunergitarre und Kettensäge, Malcolm Mooney flüstert, schreit, murmelt mantraartige Wortfetzen.
Nicht leicht verdaulich, aber das sind Revolutionen selten.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hypnotisch, genial, der Zeit meilenweit voarraus..., 26. März 2012
Von 
Ekkehard Koehlert (Braunschweig) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Monster Movie (Audio CD)
Ich kann mich noch sehr gut erinnern, als ich das Album das erste Mal hörte, es war die wohl intensivste Musikerfahrung... Ich war 14 und immer auf der Suche nach neuer und interessanter Musik, der Mainstream langweilte mich schon damals.Als Schüler hatte man wenig Geld und so war ich fast jeden Tag in der Plattensammlung der städtischen Bücherei. Ich nahm die Platte aufgrund des interessanten Covers mit und wir gingen in die Wohnung eines Freundes, um sie zu hören. Seite eins gefiel uns schon sehr gut, aber dann kam die zweite...Das you doo right versetzte uns in einen Trancezustand sondergleichen, sowas hatte man noch nie gehört.(es war 1980...)Repetiv, hypnotisch, Voodoolike....
Nach und nach entdeckte ich dann die anderen Alben und The Can ist bis heute einer meiner absoluten Lieblingsbands.Allerdings beschränkt sich das auf die Alben bis "Future Days", danach war die Magie irgendwie weg.
Eine Platte für die Ewigkeit, bleibt Monster Movie mein Lieblingsalbum von Can.Absolute Empfehlung!!! Ein Rausch ohne Drogen...
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Raw and powerful, 19. Oktober 2003
Rezension bezieht sich auf: Monster Movie (Audio CD)
Besides the brilliant cover art, this album also boasts some of the most gripping experimental music from the late 1960s.
The opening track Father Cannot Yell is a real stunner that reminds me of the Velvet Underground on tracks like European Son or White Light/White Heat with its raw pulsating bass, insistent keyboard and stuttering vocals.
Mary Mary So Contrary is a slow rock excursion with bluesy vocals, whilst Outside My Door is a powerful piece of acid rock psychedelia, not too dissimilar from Big Brother And The Holding Company's masterpieces like Piece Of My Heart or Combination Of The Two.
The long winding track You Doo Right is a 20 minute tour de force of impressive instrumental textures and varied vocals that captures many moods. It includes tribal drumming and veers from bluesy rock to world music to psychedelic textures.
Monster Movie certainly exerted a profound influence on post-punk music of the late seventies and eighties - Talking Heads and Public Image Limited being only two of the groups that come to mind. It remains a classic of brilliant power and has stood the test of time very well.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Meilenstein des Vor-Punks, 24. Februar 2010
Von 
Rezension bezieht sich auf: Monster Movie (Audio CD)
Can, kölner Avantgarderock, bieten auf ihrem Debüt alles was das das Deutschrock-Herz benötigt: neue Klänge braucht(e) das Land. Monotonie wird bei Can ganz groß geschrieben. Monotonie aber nicht in Form von Eintönigkeit (= Langeweile), nein, Jaki Liebezeit`s Getrommel, präzise, hart, geil. Auch auf späteren Platten hämmert das deutsche Metronom unter den Drummern minutenlang den selben Takt. Bumm Bumm Bumm. Ohne Langweilig zu werden versteht sich.
Holger Czukays Bass wummert ebenso monoton und doch so wunderbar vielfältig vor sich hin.

1) Father Cannot Yell: Wenn man Punk nicht immer so mit kurzen harten dreckig gespielten und gesungenen Liedern gleichsetzten würde... das hier ist Punk! 1968/69iger Punk halt, minus Orgel wärs auch von 76/77!
Lang, hart, dreckig gespielt und gesungen von den Kölnern plus dem Afro-Ami Malcolm Mooney (der übrigens nur auf diesem ersten und auf Rite Time 20 Jahre später, dem letzten - Delay & Unlimited Edition Samplern mal ausgenommen - Can Album singt).
2) Mary Mary So Contrary: Schmusesong nach Can-Art
3) Outside My Door: rockig, punkig ähnlich wie 1). Vielleicht nicht ganz so aggressiv
4) Yoo Doo Right: Überhammer, 20 Minuten und kein bisschen lang drehen die hier völlig ab. Sind es nun mal die Longtracks der Band die mir gefallen (Mother Sky von Soundtracks, Bel Air von Future Days...)

Nachfolgende Platten haben nicht mehr diesen ungeschliffenen rohen (Punk-)Sound wie Monster Movie, aber dafür einen neuen "Sänger", der weder Englisch noch Deutsch konnte (die Canner dafür kein Japanisch...). Macht aber nichts, wenn man seinen Sänger als Strassenmusikant kennenlernt, muss man damit halt rechnen. Trotzdem gilt Damo Suzuki als DIE Can-Stimme. Doch das ist eine andere Geschichte.

Für Monster Movie jedenfalls gilt: für Krautrock-Fans, interessierte für Vor-Punk: MEILENSTEIN!
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3 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen CAN - Your CAN, 26. November 2009
Von 
Rezension bezieht sich auf: Monster Movie (Audio CD)
Über Can muß Frau - Mann nichts schreiben -
Can muß Frau - Mann hören!!
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