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Kundenrezensionen

36
4,2 von 5 Sternen
Der Weg zur Hölle
Format: Kindle EditionÄndern
Preis:5,99 €
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
So betitelt der grantige berliner Hauptkommissar Reemund seinen Mitarbeiter immer wenn es ihm zu bunt wird. Aber Reemund und Wedelbeck komplettieren sich gegenseitig, der eine schroff und forsch in seinen Ermittlungen, der andere holt ihn immer wieder zurück auf den Boden der Tasachen und achtet auf den Anstand, der Reemund offensichtlich fehlt.

Reemund ist mit seiner Kommission beauftragt, den Mord an dem bekannten Fernsehpsychologen Koos aufzuklären. Kurz darauf wird auch noch dessen Redaktionsleiter tot aufgefunden. Hängen die Morde zusammen? Die Wohnungen, in denen die Toten gefunden werden, werden zudem auch von Leuten bewohnt, die Dreck am Stecken haben. Alles scheint miteinander verwoben. Aber was steckt wirklich dahinter?

Dornfeld stellt die Figuren schön pointiert dar, malt sie aus und zeigt uns deren geistigen Hintergrund. Dabei schreibt er die Geschichte nicht staubtrocken herunter... ab und an ist man gezwungen über die Figuren zu schmunzeln. Vorallem dann, wenn es Reemund alles zuviel wird und er barsch seinen Kollegen mit den Worten "Schnauze, Wedelbeck!" unterbricht. Dornfeld bringt die Geschichte schön voran und verliert sich nicht in irgendwelchen Nebenschauplätzen, die dem Lesefluss nur Abbruch tun würden. Das Buch einmal in der Hand, kann man es kaum wieder weglegen und im Nu ist es ausgelesen.

Was sich bis hierhin wie ein Kriminalroman anhört ist allerdings noch mehr. Der Erzähler macht den besonderen Reiz der Geschichte aus. Er ist nämlich tot... seit 20 Jahren. Genau, ein Geist - sein Name: Kaspar Dornfeld - erzählt die Geschichte und er lässt es nicht aus, uns über seine Phobien und sein tägliches Dasein zu informieren. So verquicken sich die Kriminalgeschichte und das Leben des Geistes immer mehr.

Schon die beiden Kurzkrimis "Kontrollverlust" und "Bombenstimmung" waren phantastisch, mit "Der Weg zur Hölle" zeigt Dornfeld, dass er auch mehr kann. Ich hoffe auf noch viele spannende Abenteuer.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 7. November 2011
Die Geschichte um Kaspar Dornfeld, den Geist ' das offensichtliche alter ego des Autors ' und seine menschlichen und tierische Entourage ' schreit geradezu nach einer Fortsetzung!
Selten hat man einen so sympathisch-skurrilen Untoten erlebt! Und was dieser Kaspar-Dornfeld-als Geist von sich gibt, 'schwappt...' mitunter ' um mit F.K. Waechter zu reden ' '...voll ins Philosophische.'
Die Lebenden hingegen tapern - beladen mit ihren jeweils eigenen Macken und Mäckchen - durch einen ganz und gar undurchsichtigen Fall, und nicht nur ein Mal packt den Leser das nackte Erbarmen mit den sich unsinnigerweise im Vergleich zu den Verstorbenen glücklicher schätzenden Menschenwesen.
Nein, 'Der Weg zur Hölle' ist kein Mainstream-Whodunnit mit mehr oder weniger realistisch gezeichneter Ermittlerrealität! Vielmehr bietet der Roman sprachlich wie inhaltlich genussvolle Unterhaltung der besonderen Art.
Eine Trouvaille! Fünf Sterne!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 4. Dezember 2013
Ein netter Geist als Führer durch die unterhaltsame Geschichte um Morde in der Berliner Medienbranche und ein Hauptermittler mit Charakter garantieren spannendes Lesevergnügen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 2. Februar 2014
Meinung
Polizist Reemund, eben noch dafür suspendiert, dass er einen Sternekoch dafür verprügelt hat, ihm eine Miniportion Kobe-Rind serviert zu haben, obwohl er doch viel größeren Hunger hatte, ermittelt im Mordfall eines bekannten Fernsehpsychologen. Spektakulär wurde dessen Kopf abgetrennt und auf einem Balkon aufgefunden, der zur Wohnung eines schnell Tatverdächtigen gehört. Kurze Zeit später wird auch noch sein Redaktionsleiter tot aufgefunden und der Verdacht drängt sich auf, dass die beiden Morde zusammen hängen.

Das besondere an dieser Geschichte ist der Erzähler Kaspar Dornfeld, der ist nämlich seit 20 Jahren tot und seitdem als Geist unterwegs. Er erzählt uns die Geschichte, begleitet die Akteure und lässt den Hörer an seinem „Leben“ als Geist teilhaben. Dabei erzählt er mit viel Wortwitz eine Geschichte um einen Mord, die aber vollends auf blutige oder gruselige Szenen verzichtet, trotzdessen aber spannend ist und gerade dadurch ihren besonderen Reiz erlangt.
Dornfeld erzählt seine Geschichte detailreich, ohne aber zu sehr abzuschweifen oder zu viele Nebenstränge zu spannen und mit viel Humor, der dem Hörer schnell ein Grinsen ins Gesicht zwingt.

Erzählt wird die Geschichte vom Autor selbst, der es schnell schafft, den Hörer in den Bann zu schlagen. Zu skurril sind Geschichte und Freizeitgestaltung des Geistes, der sich die Zeit damit vertreibt, Parkbänke zu analysieren und große Angst vor tödlichen Krankheiten hat. Dornfelds Stimme reißt mit und macht es schwer, den Player nur mal kurz auf Pause zu schalten, weil man unbedingt weiter hören will.

Fazit
Krimi der anderen Art, der sich vom Gros der aktuellen Kriminalliteratur abhebt, weil er nicht auf Blut und Horror oder Aufklärungsmethoden à la CSI setzt, sondern durch Witz und morbiden Charme glänzt.
Unbedingt mal reinhören, Erzählstil und Geschichte machen einfach Spaß.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 5. Dezember 2013
Das Buch hat mich wirklich fasziniert und gefesselt, schöner Wortwitz, eine gute Geschichte, tolle Beobachtungsgabe. Wirklich super geschrieben, kurzweilige Unterhaltung!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 14. Dezember 2013
Endlich mal ein Krimi, der sich vom Gros der Kriminalliteratur wohltuend abhebt und einem ein ganz besonderes Leseerlebnis beschert. Die Einführung eines herrlich "diesseitigen" Geistes, der mit Witz und teilweise auch Tiefgang durch die Handlung führt, heben diesen Krimi aus der Masse.
Selbst der bärbeißige Ermittler ist mal ein wenig anders gestrickt und macht gewaltig Lust auf mehr. Ich habe mir gleich noch die anderen Kurzkrimis heruntergeladen und kann den Autor nur weiter empfehlen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 19. Dezember 2013
Fünf Sterne für eine außergewöhnliche Geschichte. Gut, dieses Buch (in der Kindle-Version) lässt das "unbedingt-weiterlesen-wollen" vermissen, weil diese Art von Spannung fehlt. Für mich gab es bisher drei Arten von Büchern (wohlgemerkt Krimis):
- unerträgliche Spannung, die Buch oder Kindle aus der Hand legen fast unmöglich macht, professioneller Schreibstil
- fehlende Spannung, langatmig, aber gute Story, von daher weiterlesen, um zu sehen, wie's ausgeht, akzeptabler Schreibstil
- ohne jegliche Spannung, unsympathische Story und Protagonisten, quälend von Seite zu Seite, laienhafter Schreibstil
Grammatik- und Rechtschreibfehler jetzt mal außen vor gelassen.
Bei diesem Buch habe ich eine weitere Kategorie gefunden:
- auf's Weiterlesen freuen, in die Welt der Geister schlüpfen, lächeln (meist vor'm Schlafengehen), sehr guter Schreibstil
Zum Inhalt:
Ein Krimi, gemischt mit schwarzem Humor, Lachen und Gruseln im Schnellwechsel garantiert; ein - wie ich finde - überwiegend unsympathischer Hauptkommissar (Reemund), der im wahren Leben wohl schon längst die rote Karte oder zumindest ein Disziplinarverfahren am Hals hätte. Mordfälle, erzählt aus der Sicht eines Toten. Wer wünscht sich das nicht: Mäuschen spielen als Unsichtbarer, über eine stark befahrene Straße durch die Autos hindurch gehen. Hach, traumhafte Vorstellung!
Kurzum, ein Krimi-Märchen für Erwachsene, das zu lesen lohnt. Für mich spielen auch immer Schreibstil und Grammatik eine Rolle. Da kann der Autor punkten. Langweilig ist es absolut nicht, wenn man keine falschen Erwartungen stellt.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 23. Dezember 2013
Anfänglich tat ich mich mit "Der Weg zur Hölle" schwer, beginnt der Roman mit ödem Geschwafel zum Thema Mülleimern in Großstädten. Dann entpuppte sich der Erzähler auch noch als Verstorbener/Geist. Der Humor war auch nicht so meins, zu gewollt ... Trotzdem habe ich den Roman durchgelesen. Abgesehen von ein paar Schwafelpassagen fand ich ihn sogar ziemlich interessant. Auch die Geisterpespektive, bei der ich anfänglich meine Bedenken hatte, fand ich vom Autor gut gelöst.

Die Krimigeschichte ist in Ordnung, allerdings nichts Spektakuläres, etwas unglaubwürdig (nein, nicht wegen des Geistes). Das Marketing à la "ein Kriminalroman, wie es nur sehr selten einen gibt" entpuppte sich wie üblich als lachhaft, mit der Ausnahme, dass es ausnahmsweise einmal unter einem guten Buch stand.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 16. Dezember 2013
ich mag einfach die Charaktere. Einer neurotische, der andere ein liebenswerter Kotzbrocken, ein Normalo, usw. Erst undurchsichtig, dann eigentlich klar. einfach nett gemacht
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 29. Dezember 2013
Bin von den Buch bitter enttäuscht. Ein Geist der im Park Parkbänke kontrolliert, betrunkene Polizisten,ein schreiender Geist, was für ein Krimi soll das sein?
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