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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Mörderische Côte d'Azur
Kommissar Duval ist gerade aus Paris in seine alte Heimat Cannes zurückgezogen. Er hat sich von seiner Frau und den beiden Kindern getrennt, ist in das Haus seines verstorbenen Vaters gezogen und versucht, ein neues Leben zu beginnen. Er ist noch mitten im Renovieren, da ereilt ihn ein Anruf und er muss sofort seinen ersten Mordfall übernehmen. Bei den...
Vor 9 Monaten von raschke64 veröffentlicht

versus
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Solide, aber verbesserungsfähig
Kommissar Léon Duval hat sich von Paris nach Cannes, seiner früheren Heimat, versetzen lassen, um Abstand von seiner Ehe zu bekommen. Noch vor seinem offiziellen Arbeitsbeginn wird er mit den Ermittlungen zu einem brisanten Mordfall beauftragt.

Mitten im Trubel der Filmfestspiele wurde ein bekannter Filmmacher für Naturfilme während seiner...
Vor 10 Monaten von Bücherwurm - Eine Kundin aus W... veröffentlicht


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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Mörderische Côte d'Azur, 24. März 2014
Kommissar Duval ist gerade aus Paris in seine alte Heimat Cannes zurückgezogen. Er hat sich von seiner Frau und den beiden Kindern getrennt, ist in das Haus seines verstorbenen Vaters gezogen und versucht, ein neues Leben zu beginnen. Er ist noch mitten im Renovieren, da ereilt ihn ein Anruf und er muss sofort seinen ersten Mordfall übernehmen. Bei den Filmfestspielen wurde ein bekannter Regisseur namens Thibaut ermordet, mitten in der Vorstellung seines neuen Films über Umweltschutz und Regenwald wird er erschossen. Duval beginnt mit den Ermittlungen und wird erst einmal nur teilweise begeistert aufgenommen. Seine Kollegen sehen in ihm erst mal einen „Großstadt-Pariser“, die Staatsanwältin will sofort informiert werden und die Ermittlungen kommen nur langsam in Gang.
Genau das ist auch ein wenig im Buch zu spüren. Die Autorin beschreibt ausführlichst – für mich manchmal zu ausführlich – Cannes, die Häuser, Straßen, Plätze, das Essen, die Restaurants usw. Für jemanden, der sich in Cannes auskennt, macht es sicher Spaß, das zu verfolgen. Man hat sofort Bilder vor Augen. Für jemanden, der noch nie in Cannes war, ist die Ausführlichkeit manchmal ein wenig zu viel und hemmt den Fortgang der Geschichte. Es fehlt ein wenig die Spannung, auch wenn das Ende dann ganz interessant gelöst ist.
Gut gelungen war für mich die Person des Kommissars Duval. Er hat dienstlich wie privat einige Ecken und Kanten, ist manchmal unbeherrscht und auch unkonventionell. Aber er ist durchweg sympathisch und auch glaubwürdig. Man kann den Ermittlungen gut folgen und die Entscheidungen nachvollziehen und verstehen.
Insgesamt war das Buch für mich gut und flüssig zu lesen, hat aber noch Entwicklungspotential. Zusammenfassend schätze ich ein: ein guter solider Krimi, dem ein wenig mehr Spannung gut getan hätte, bei dem ich aber auch eine Fortsetzung gern lesen würde.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Solide, aber verbesserungsfähig, 27. Februar 2014
Kommissar Léon Duval hat sich von Paris nach Cannes, seiner früheren Heimat, versetzen lassen, um Abstand von seiner Ehe zu bekommen. Noch vor seinem offiziellen Arbeitsbeginn wird er mit den Ermittlungen zu einem brisanten Mordfall beauftragt.

Mitten im Trubel der Filmfestspiele wurde ein bekannter Filmmacher für Naturfilme während seiner eigenen Filmvorführung erschossen. Die Ermittlungen verlaufen zunächst recht zäh und sind schwierig. Und das, wo doch Duvals Vorgesetzte auf eine rasche, unkomplizierte und wenig Aufsehen erregende Aufklärung drängen. Die Filmfestspiele und damit die VIPs dürfen nicht gestört werden, alles muss reibungslos weiter laufen.

Doch als Duval erste Spuren entdeckt, gibt es Interessenten, die deren Weiterverfolgung verhindern wollen. Warum ? Was soll unter den Tisch gekehrt werden und vor allem in wessen Interesse? Mit Hilfe seines Kollegen Villier und einer jungen Journalistin deckt er schließlich Ungeheuerliches auf.

Die Krimihandlung als solches ist eher ruhig und gemächlich, regelrecht unspektakulär. Die Geschichte kommt meines Erachtens nur langsam in Schwung und richtige Spannung habe ich bis zum Schluss vermisst.

Eigentlich mag ich diese Art von unblutigen Krimis sehr, wenn das Hauptaugenmerk auf der Ermittlungsarbeit und in den Charakteren der Hauptprotagonisten liegt. Nur leider erschien mir gerade dies in diesem Buch auch eher durchschnittlich.

Kommissar Duval kommt zwar recht sympathisch herüber, mit kleineren Ecken und Kanten, aber insgesamt ist mir die Darstellung der einzelnen Personen noch zu oberflächlich geblieben.

Die Ermittlungsarbeit selbst ist zwar ganz solide geschildert, aber Überraschungen gab es auch hier nicht. Vieles ist vorhersehbar und läuft nach vielbewährtem Muster ab.

Dennoch sehe ich in der Gesamtanlage dieser neuen Krimi-Reihe durchaus Potential, welches sich in weiteren Fällen hoffentlich noch entwickelt. Gerade in der Figur des Kommissars könnte meines Erachtens noch viel mehr stecken.

Auch beim Schreibstil lässt sich sicher noch das ein oder andere verbessern. Es gibt sehr viele, sehr anschauliche und detaillierte Beschreibungen. Zwar vermitteln diese eine gute Vorstellung des Ambiente – insbesondere hinsichtlich der Einblicke in die Filmfestspiele -, aber andererseits waren diese minuziösen Schilderungen teilweise einfach zu lang. Da das Buch insgesamt ja nicht besonders umfangreich ist, nehmen derartige Betrachtungen ( zu Lasten der Spannung ) einfach zu viel Raum ein.

Ich hoffe der Autorin gelingt es, dies in evt. Folgebänden zu verbessern. Dann könnte sich in meinen Augen eine durchaus lesenswerte Krimi-Reihe entwickeln. Ich würde einem 2. Teil auf jeden Fall eine Chance geben.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Tod auf dem roten Teppich, 24. Februar 2014
Serge Thibaut, ein Naturfilmer wurde bei seiner Filmvorführung erschossen. Kommissar Léon Duval gerade erst aus Paris hergezogen bekommt den Fall übertragen. Es entwickelt sich ziemlich schwierig für ihn die ganze Sache aufzuklären, da er seine Kollegen nicht kennt und ihm großer Druck von Oben gemacht wird da der Fall diskret, aber am besten gestern geklärt werden soll.
Die Handlung war einfach, an manchen Stellen konnte ich mir die Cote d'Azur sehr gut vorstellen. Das Filmfestival und das ganze Drumherum werden gut beschrieben. Sehr gut haben mir die Szenen gefallen, in denen Duval zum Essen ist und seine Mahlzeit beschrieben wurde. Hingegen wurde mir auf die einzelnen Charaktere zu wenig oder nur zu oberflächlich eingegangen.
Duval ist ein totaler Workaholic, wobei er auch seine Familie vergisst (die weiterhin in Paris lebt) oder für sich einzukaufen. Doch leider kommt es erst gar nicht zu großen Ermittlungen, da er immer wieder ausgebremst wird. So kommt gar kein Schwung in die Geschichte rein und leider gibt es keine überraschenden Momente. Für einen Krimi war die Handlung sehr flach und Spannung kam gar nicht auf. Teilweise langatmig, so das ich das Buch öfters mal aus der Hand gelegt habe und so länger für das Durchlesen gebraucht habe. Ich hatte mir etwas mehr von diesem Erstlingswerk versprochen, aber vielleicht wird Duvals zweiter Fall ja besser und spannender!
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Frau Cazon, Sie haben sich verhoben, 15. Februar 2014
Von 
T. Jannusch "rumble-bee" (Velbert) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Nach der Leseprobe war ich schon skeptisch, bzw. nur mäßig interessiert. Ich hoffte darauf, dass das Buch als Ganzes noch etwas herausreißen könnte. Ich möchte der Autorin nun keineswegs zu nahe treten, und auch nichts unbegründet "verreißen". Tatsache bleibt aber, dass ich mich bei diesem Buch, so leid es mir tut, größtenteils einfach nur gelangweilt habe.

Mein erster Kritikpunkt: ich finde, die Personen werden durch die Bank ein wenig lieblos beschrieben. Jeder bekommt hübsch brav eine Macke angedichtet, und das war's dann. Und - natürlich! - hat der Kommissar ein privates Familienleben, das man nur als desaströs bezeichnen kann. Manchmal habe ich mir die Haare gerauft, etliche Sätze waren das reinste Klischee! Überhaupt hat mich insbesondere die Schilderung der Männer oft gestört, ja sogar verärgert. Es muss doch wohl mehr über französische Männer zu sagen geben, als dass sie anzügliche Witze über Frauen reißen, ständig "oh là là" sagen und hemmungslos flirten...?!

Der Fall an sich plätschert so dahin, und strotzt wieder nur so vor Klischees, die man allenthalben in Krimis schon gelesen hat. Der Vorgesetzte, der Druck macht. Der Bürgermeister, der wichtig tut. Die Akte, die "rein zufällig" verschwindet. Die Richterin, die verärgert ist. Gäääähn... Und der entscheidende Hinweis zur Lösung des Falles kommt nicht mal vom Kommissar, sondern von einer Journalistin. Eigentlich hat sie die wichtige Arbeit getan.

Über die Sprache habe ich mich auch oft gewundert. Aber das kann ja ein Problem der Übersetzung sein. Ich fand befremdlich, wie auf Teufel komm raus "französisiert" wurde. "Monsieur le commissaire", das geht ja noch. Aber "Commissaire Duval"? Und ständig diese französischen Begriffe in Kursivschrift, das sollte dem Ganzen wohl Flair verleihen. Flic, fric, oh là là, merde... wirkte alles sehr gewollt auf mich. Das hätte man "eindeutschen" können. Und dann auch noch diese ständigen Konjunktive! Im Französischen ist der Konjunktiv viel häufiger, ja, das stimmt. Aber im Deutschen wirkt das sperrig, vor allem, wenn gleich im nächsten Absatz Ausdrücke wie "sich verdünnisieren" oder "Dampf ablassen" vorkommen... nein, das hat alles nicht gepasst.

Halbwegs gefallen hat mir die Schilderung von Cannes, und dem ganzen Drumherum des Festivals. Das war fast schon interessanter als das Verbrechen! Ich habe ja einen Verdacht: die Autorin hat eigentlich "nur" ein Buch über ihre Heimatstadt verfassen wollen, und da ist dann mehr oder weniger zufällig ein Krimi draus geworden. Und auch noch einer mit einem - letztendlich - eher abgeschmackten Tatmotiv.

Nun gut - man kann dieses Buch wohl lesen, wenn man unbedingt möchte. Aber in der Liga wirklich guter Krimi-Autoren wird Frau Cazon, pardonnez-moi, noch länger nicht mitspielen.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Mord vor laufendem Projektor, 11. Februar 2014
Von 
Felix Richter - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Kommissar Duval, gerade von Paris nach Cannes versetzt, wird gleich am ersten Arbeitstag ins kalte Mittelmeerwasser geworfen: Ein prominenter Naturfilm-Regisseur wird im Palais des Filmfestivals während einer Vorführung erschossen. Die Presse ist heiß auf Informationen, seine Vorgesetzten auf Ergebnisse, und das, bevor er sein Büro zum ersten Mal von innen gesehen hat. Es ist das exakte Gegenteil von dem Sommer-Sonne-Strand-Posting, über das sich seine ehemaligen Pariser Kollegen lustig gemacht hatten.

Dass das Mordopfer nicht der Öko-Strahlemann ist, wie die Öffentlichkeit glaubt, sondern eine sehr dunkle Seite hat, erkennt man als Leser relativ früh, jedenfalls viel früher als der arme Duval. Die Geschichte entwickelt sich dann aber doch ziemlich überraschend und beschränkt sich durchaus nicht aufs whodunnit. Justiz, Wirtschaft und gesponsorter Umweltschutz werden kräftig abgewatscht, und dass deren Vetreter nicht sonderlich subtil gezeichnet sind, mag man der Autorin verzeihen.

Hingegen fand ich es etwas bemüht, in der Übersetzung lokales Flair durch kursiv gesetzten französischen Originalton herzustellen: Dass der Roman in einem exotischen Ambiente stattfindet, wäre mir auch bewusst gewesen, wenn die Leute sich nicht immer mit Monsieur und Madame angeredet, bonjour und alors gesagt und im Restaurant einen café bestellt hätten. Da hatte ich doch erheblich mehr Vergnügen an der Beschreibung der grandiosen südfranzösischen Küche, die der Neu-Cannois Duval ebenso genießt wie der deutsche Leser.

Alles in allem eine flotte Geschichte mit einem sympathischen, leicht verwuschelten Monsieur le Commissaire, einem weniger sympathischen Mordopfer und einer ziemlich gesellschaftskritischen Story, die man diesem auf Riviera-Reiseführer gestylten Regionalkrimi - ein Eindruck, der vom Foto der Autorin kräftig unterstrichen wird! - gar nicht zugetraut hätte.
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Enttäuschend langweilig, 17. Februar 2014
Commissaire Léon Duval ist gerade von Paris nach Cannes in das ehemalige Haus seines Vaters gezogen und mitten im Renovieren, als ein Mord geschieht und er überstürzt seine neue Arbeitsstelle antreten muss. Während der Filmfestspiele in Cannes wurde im Festspielpalast ein bekannter Dokumentarfilmer erschossen. Duval steht gleich unter großem Druck, denn die Filmfestspiele müssen trotz allem weiter gehen und ein Eklat verhindert werden. Außerdem muss Duval nicht nur mit neuen Kollegen sondern auch Vorgesetzten fertig werden.
Der Krimi beginnt temporeich und erinnert an den Stil französischer Filme, schnell geht der Geschichte jedoch die Luft aus, sie verliert sich in Nebensächlichkeiten und ausufernden Dialogen. Zwar greift die Autorin brisante und politische Themen wie die Ausbeutung des Regenwaldes, Korruption bei Hilfsorganisationen und Kindesmisshandlung mit auf, das ganze wirkt allerdings sehr halbherzig. Der Glamour von Cannes und die vielfältigen Möglichkeiten dort gut essen gehen zu können, stehen im Vordergrund. Französische Polizisten scheinen gut zu verdienen, wenn sie zweimal täglich schick essen gehen können, und dass obwohl sie gerade von ihrer Familie getrennt leben. Über Duval lässt die Autorin durchblicken, dass amerikanische Krimiserien ein unrealistisches Bild der Polizeiarbeit zeigen, wirklich glaubwürdiger sind ihre Ausführungen nicht. Die Charaktere wirken flach, Spannung sucht man vergebens. Ich war mehrfach kurz davor, dass Buch beiseite zu lesen, es hat mich nicht wirklich interessiert, wer den Filmemacher warum ermordet hat.
Statt spannender Ermittlungsarbeit geht es vordergründlich um Formalitäten, Befragungen und Besprechungen strotzen von leeren Floskeln. Das mag näher an der Realität der Ermittlungsarbeit sein, erzeugt aber beim Leser gähnende Langeweile. Teilweise verpasst die Autorin Chancen Spannung aufzubauen, in dem sie beispeisweise von der Befragung Majas nur im Rückblick erzählen lässt. Auch in der Auflösung der Tat wird nur in Rückblenden berichtet, der Leser ist so nicht in der Geschichte drin, hier wäre wesentlich mehr Spannung und Dramatik möglich gewesen. Nach einem vielversprechenden Beginn war das Buch für mich eine Enttäuschung.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nette, unaufgeregte Unterhaltung, 19. Februar 2014
Rezension bezieht sich auf: Mörderische Côte dAzur: Der erste Fall für Kommissar Duval (Kindle Edition)
„Mörderische Côte d’Azur“ ist ein netter, ruhiger Regionalkrimi in der Tradition von Donna Leon: Man lernt Cannes kennen, sowohl die glamourösen Seiten als auch die alltäglichen Ecken, und kann einen Blick hinter die Kulissen des Filmfestivals werfen. Französische Floskeln sorgen für zusätzliches Lokalkolorit, wirken in ihrer stetigen Wiederholung aber etwas arg bemüht. Kommissar Duval ist ein angenehmer Protagonist, sympathisch, aber mit Ecken und Kanten, der momentan zwar noch etwas blass wirkt, aber für weitere Bände durchaus Potenzial hat. Die Geschichte kann nicht mit großer Spannung glänzen, der Kommissar hetzt zwar von Termin zu Termin, die Ermittlungen kommen aber nur langsam voran und selbstverständlich findet man auch immer noch Zeit, sich den kulinarischen Spezialitäten der Region zu widmen. Auch das Ende passt gut zu diesem gemächlichen Tempo. Die Auflösung des Falls ist für den aufmerksamen Leser nicht sehr überraschend, aber da die Geschichte nicht auf Action und atemberaubende Spannung ausgelegt ist, stört das auch nicht groß.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Tod eines Filmemachers auf dem Filmfestival von Cannes, 17. Februar 2014
Léon Duval ist gerade erst von Paris nach Cannes umgezogen, wo er die Villa seines Vaters geerbt habt. Seine Frau hat sich von ihm getrennt und er hat sich nach Cannes versetzen lasen, um einen Neuanfang zu wagen. Eigentlich ist er noch dabei, sich einzurichten, denn er sollte erst in einer Woche seinen Dienst antreten. Doch nun ist bei dem berühmten Filmfestival von Cannes der renommierte Dokumentarfilmer Serge Thibaut während der Pessevorführung seines neusten Films erschossen worden.
Ein Notfall also, und Duval wird sofort mit der Übernahme dieses Falles betraut. Schnell muss er feststellen, dass allen, mit denen er zu tun hat, hauptsächlich daran gelegen ist, den reibungslosen Ablauf des Festivals nicht zu unterbrechen: Time is Money, beim Festival geht es um große Geldsummen. Verdächtige gibt es viele: die brasilianischen Indios, mit denen sich Thibaut umgeben hat, die Ehefrau, ein nicht so populärer österreichischer Dokumentarfilmer, der Thibaut für eitel und verlogen hielt ... Wer hatte ein Interesse am Tod des Filmemachers, der sich so unermüdlich für die Erhaltung des Regenwalds einsetzte? Und war er wirklich so ein uneigennütziger Gutmensch?
Duval reist nach Paris, um den Anwalt der Familie Thibaut zu befragen, er beschäftigt sich auch mit der NGO Nature&Life, deren Aushängeschild Thibaut war, und der er sein ganzes Vermögen vermacht hat. Dann taucht ein alter Fall aus Thibauts Leben auf: Vor vielen Jahren wurde er des Kindesmissbrauchs beschuldigt; allerdings wurde das Verfahren aus Mangel an Beweisen eingestellt. Als Duval in diese Richtung weiter ermitteln will, werden ihm permanent Steine in den Weg gelegt. Dahinter scheint Thibauts einflussreicher Schwiegervater zu stecken. Duval ermittelt trotzdem - entgegen strikter Weisung - weiter. Zum Glück sind auch einige seiner Mitarbeiter auf seiner Wellenlänge und helfen ihm dabei.
Ein spannender Krimi vor der mediterranen Kulisse von Cannes und seinem Festivalzirkus. Etwas für die Leser von Krimis mit Lokalkolorit, eher nichts für die Fans harter, blutiger Thriller. Durch die anschaulichen Schilderungen der Autorin, kann man das Flair richtig spüren. Der Ermittler und seine Kollegen sind sympathisch und ich freue mich auf die nächsten Fälle dieses Kommissars!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein kurzweiliger und spannender Sommerroman aus Südfrankreich, 5. August 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Frau Cazon schreibt ihren ersten Roman leicht und gut leserlich, spannend und amüsant zugleich. Leon Duval gestresster aber liebenswürdiger Kommissar aus Paris nach der Trennung von Frau und Kindern, kommt leicht frustriert aber doch auch mit dem Wunsch in Cannes einen Neuanfang für sich zu wagen. Mir gefällt der Schreibstil von Christine Cazon, der mich Leser mitnimmt in die Bilder und Gerüche der Cote d'Azur, der Restaurants und der Küche, die unaufgeregte Aufgeregtheit der Franzosen. Eine Roman, der wunderbar zu Südfrankreich passt und in jede Reisetasche gehört, obwohl die im Roman angesprochene Themen keine leichte Kost sind. Ich freue mich auf den nächsten Fall von Duval
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3.0 von 5 Sternen Ein Crimidebüt, 12. Oktober 2014
Rezension bezieht sich auf: Mörderische Côte dAzur: Der erste Fall für Kommissar Duval (Kindle Edition)
Kommissar Duval ist gerade aus Paris in seine alte Heimat Cannes zurückgezogen. Er versucht ein neues Leben aufzubauen, in dem Haus seines verstorbenen Vaters, weil er sich von seiner Frau getrennt hat. Mitten im Umzugsstress bekommt er einen Anruf und muss sofort in seinem ersten Fall ermitteln. Bei den Filmfestspielen wurde ein bekannter Regisseur namens Thibaut ermordet, erschossen bei der Vorstellung seines neuen Films über Umweltschutz und Regenwald. Duvals Kollegen sehen in ihm zunächst einen „Großstadt-Pariser“, die Staatsanwältin will sofort informiert werden und die Ermittlungen kommen nur langsam in Gang. Genau das ist auch ein wenig im Buch zu spüren. Meiner Meinung nach, beschreibt die Schriftstellerin zum Anfang Cannes (die Häuser, Straßen, Plätze etc.) sehr ausführlich. Man hat die Stadt sofort bildlich vor Augen. Mir fehlte anfängliche Spannung zunächst. Gut gelungen finde ich die Figur des Kommissars Duvals. Er hat einige Ecken und Kanten, ist manchmal unbeherrscht und unkonventionel, ist aber sympathisch und glaubwürdig. Man kann gut seine Entscheidungen bei der Ermittlung verstehen und nachvollziehen. Das Cover des Buches hat mir gut gefallen. Das Bild mit den Booten im Vordergrund passt sehr gut zur beschriebenen Atmosphäre in Cannes während der Filmfestspiele. Es sieht alles so harmonisch aus, man kann sich zunächst gar nicht vorstellen, dass vor dieser wunderschönen Kulisse ein grausamer Mord passiert. Gerade dieser Gegensatz macht den besonderen Reiz dieses Buches aus. Insgesamt ist es ein guter Krimi, dem ein wenig mehr Spannung am Anfang gut getan hätte, ich würde eine Fortsetzung sehr gern lesen wollen.
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